Ein dickes Lob der Feuerwehr

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Im Nachgang eines nächtlichen Feuerwehreinsatzes war kürzlich Kritik aus der Bürgerschaft angeklungen, weil sich Pappenheimer durch die Sirene und die Martinshörner der Einsatzfahrzeuge in ihrer Nachtruhe gestört fühlten. Hierzu hat Stefanie Kuhn aus Pappenheim einen Leserbrief verfasst, der nachfolgend veröffentlicht wird.

Da kürzlich ein paar nicht verständliche Worte über die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim zu lesen waren, ist hier meine persönliche Meinung dazu.
Am Mittwoch den 08.07.15 ging kurz vor 20:00 Uhr die Sirene, innerhalb von wenigen Minuten erreichten die ersten Helfer der Feuerwehr mit dem Einsatzfahrzeug den Ort des Geschehens.
Kurze Zeit darauf war auch ein zweites Einsatzfahrzeug vor Ort.
An dieser Stelle möchte ich den freiwilligen Helferinnen und Helfern von der Feuerwehr ein großes Lob aussprechen!
Egal um welche Uhrzeit sie von der Sirene zum Einsatz gerufen werden, sie sind immer innerhalb von wenigen Minuten einsatzbereit und man hört sie zur Einsatzstelle fahren.
Das Engagement dieser Leute geht ins Unermessliche, egal ob es ein Unfall, ein Brand oder das Beseitigen von Bäumen von der Fahrbahn ist, alle sind voll konzentriert bei der Sache.
Die Stadt Pappenheim und ihre Bürger können sich wirklich glücklich schätzen solche tollen und unerschrockenen Einsatzkräfte zu haben.
Meinen vollen Respekt an Euch, die harte Arbeit, die ihr abliefert ist enorm. Ich wünsche euch weiterhin den vollsten Segen des heiligen Florian.

Stefanie Kuhn
Pappenheim

 

5 Comments

  1. Ergänzung zu meinem Kommentar:
    Ich habe übersehen, dass der Einsatz bereits um 20:00 Uhr war und somit bin ich auch der Meinung von den anderen Kommentatoren und nehme meine Kritik zurück.
    Denn auch Nachts gelten Sonderrechte nur mit Blaulicht UND Martinshorn. Und um diese Uhrzeit sollte sich wirklich noch keiner belästigt fühlen.

  2. Natürich habt ihr recht,dass die Feuerwehrler viel leisten aber wenn dien Feuerwehr nachts mit den lauten Presslufthörnern ausrückt, so kann das wirklich Nervtötend sein. In der Nacht reicht das Blaulicht vollkommen aus denn es ist ja kein Verkehr.
    Wenn dies auch die größeren Feuerwehren z.B. in Eichstätt oder Weißenburg so machen,dass sie nachts möglichst nur mit Blaulicht fahren ,dann sollten die Pappenheimer Feuerwehrler mal von den größeren lernen.
    In EI oder WUG ist nämlich durchaus mehr Verkehr, aber die Pappenheimer müssen natürlicher alles anders machen!
    Trotzdem vielen Dank für euer Ehrenamt !
    MFg Martin Roth

  3. Zum Kommentar von Christoph Stredele:
    Ich bin ganz Ihrer Meinung. Solchen Querulanten sei gesagt, die Feuerwehr macht das ja nicht aus Jux und Tollerei. Es ist schade das man das immer noch sagen muss, was ist das für ein Volk. Ich wünsche keinem etwas Böses, aber die Herrschaften, die sich da aufregen, sollten auch mal Hilfe brauchen.

  4. Da ich von der “Kritik” an der Benutzung von Sirene und Martinshorn nur hier erfahren habe und nicht weiß aus welcher Ecke das kommt sage ich es mal ganz pauschal (und geschlechtsneutral):
    Was für Querulanten und Zicken wir doch in der Stadt haben!

    Diesen Menschen mag man nur wünschen das es nicht sie sind die irgendwann mal die dringende Hilfe der Feuerwehr benötigen, die dann vielleicht durch den Verkehr aufgehalten wird der die Feuerwehr nicht schnell genug durch lässt weil diese ihre Sirene nicht eingeschaltet hat…

    Wer sich durch die paar Sekunden in denen er jeweils Sirene und das Martinshorn hören muss “gestört” fühlt – der ist selbst gestört.

  5. Danke für diesen Leserbrief. Er stellt vollkommen richtig die großartige Arbeit der Feuerwehren dar.
    Den Kritikern sei nahegelegt: eine Einsatzfahrt muss aus versicherungstechnischen und rechtlichen Gründen als solche durch Blaulicht und Martinshorn gekennzeichnet sein.

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