Pappenheim bewirbt sich um Bundesförderung für Freibadsanierung

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Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 18. Juni beschlossen, am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Projektaufruf Schwimmbäder 2026“ teilzunehmen. Damit unterstützt das Gremium die Bewerbung um Fördermittel für eine umfassende Sanierung des Pappenheimer Freibads.

Hintergrund ist ein aktueller Förderaufruf des Bundes, mit dem Sanierungsmaßnahmen an Freibädern finanziell unterstützt werden sollen. Obwohl sich das Freibad im Eigentum der Stadtwerke Pappenheim GmbH befindet, kann die Stadt als alleinige Gesellschafterin die Förderung beantragen und die erforderliche Finanzierung darstellen.

Nach Angaben der Verwaltung beträgt der mögliche Fördersatz in Pappenheim bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Grundlage der Bewerbung ist ein mehrstufiges Sanierungskonzept, das dem Aufsichtsrat der Stadtwerke bereits vorgestellt worden war. Da die Bewerbungsfrist bereits am 19. Juni endete, wurde die Bewerbung vorsorglich eingereicht. Der nun gefasste Stadtratsbeschluss dient als notwendige formelle Grundlage und wird den Antragsunterlagen nachgereicht.

Ob Pappenheim tatsächlich in das Förderprogramm aufgenommen wird, ist derzeit noch offen. Wie die Verwaltung erläuterte, war der vorherige Förderaufruf 22-fach überzeichnet. Die Nachfrage nach den Bundesmitteln ist somit deutlich größer als das verfügbare Fördervolumen.

Mit dem aktuellen Beschluss hat sich der Stadtrat noch nicht für die Umsetzung einer konkreten Sanierungsmaßnahme entschieden. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, werden sich Stadtrat und Stadtwerke erneut mit den finanziellen Auswirkungen und der möglichen Realisierung des Projekts befassen. Auch über die einzelnen Sanierungsschritte müsste dann gesondert entschieden werden.

Der Beschluss bedeutet daher zunächst vor allem eines: Pappenheim wahrt die Chance auf eine erhebliche finanzielle Unterstützung durch den Bund und hält sich damit die Möglichkeit offen, das Freibad mit Hilfe von Fördermitteln fit für die Zukunft zu machen.