Wasserversorgung rechts der Altmühl stellt sich neu auf

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Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl wurden kürzlich die personellen Weichen für die kommenden sechs Jahre gestellt. In der konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2026 im Langenaltheimer Rathaus wählte der Verbandsrat Jürgen Weizinger aus Übermatzhofen zum neuen Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Tagmersheims Erster Bürgermeister Lothar Behringer gewählt.

Mit der Neuwahl beginnt für den Zweckverband eine neue sechsjährige Amtsperiode. Auf die neue Führung und den Verbandsrat warten dabei wichtige Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen eine weiterhin sichere Wasserversorgung im Verbandsgebiet sowie die notwendigen Investitionen in die dazugehörige Infrastruktur.

Dem Verbandsrat gehören insgesamt elf Mitglieder an. Wie viele Vertreter die einzelnen Orte entsenden, richtet sich unter anderem nach dem Wasserverbrauch. Die dem Pressebericht beigefügte Berechnung weist für Langenaltheim einschließlich seiner Ortsteile einen durchschnittlichen Wasserverkauf von 105.984 Kubikmetern aus. Auf Tagmersheim entfallen 50.466 Kubikmeter, auf Rögling 34.661 Kubikmeter und auf Übermatzhofen 8.102 Kubikmeter. Entsprechend setzt sich auch die Zahl der Vertreter zusammen.

Langenaltheim ist mit Bürgermeister Alfred Maderer, Michael Weiß und Maximilian Schmidt sowie Simon Mößner und Ulrike Frank aus Rehlingen vertreten. Für Rögling gehören Bürgermeister Jürgen Böswald und Dominik Böswald dem Gremium an. Tagmersheim entsendet Bürgermeister Lothar Behringer, Johann Dunz und Stephan Herb. Übermatzhofen wird durch den neu gewählten Vorsitzenden Jürgen Weizinger vertreten.

Ein besonderes Augenmerk legt der Zweckverband auch auf die Wasserverluste im Leitungsnetz. Nach seinen Angaben liegt dieser Verlust bei weniger als zehn Prozent. Damit erreicht die Wasserversorgung rechts der Altmühl einen bemerkenswert niedrigen Wert. Zum Vergleich wird in der Mitteilung darauf hingewiesen, dass deutschlandweit bereits ein Wasserverlust von weniger als 15 Prozent als guter und stabiler Wert gilt. Gerade alternde Rohrnetze führen andernorts zu teilweise deutlich höheren Verlustquoten.

Die vergleichsweise geringe Verlustmenge ist damit nicht nur eine erfreuliche Zahl in der Statistik. Sie ist zugleich ein Hinweis darauf, dass die vorhandene Infrastruktur ihren Zweck zuverlässig erfüllt. Diese Qualität zu erhalten und die Wasserversorgung für die kommenden Jahre abzusichern, gehört nun zu den Aufgaben des neu zusammengesetzten Verbandsrates.