Fußballcamp bei den Sportfreunden Bieswang

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25 fußballbegeisterte Kinder, drei intensive Tage und jede Menge Begeisterung für den Sport. In den Pfingstferien war die Audi-Schanzer-Fußballschule des FC Ingolstadt erneut bei den Sportfreunden Bieswang zu Gast. Dass dabei nicht nur Technik und Taktik, sondern vor allem Gemeinschaft und Fairplay im Mittelpunkt standen, wurde in einem Interview deutlich, das Werner Rachinger von den Sportfreunden Bieswang mit Campleiterin Hanna Armoutzidis führte.

Für die Sportfreunde Bieswang gehört das Feriencamp der Audi-Schanzer-Fußballschule mittlerweile fest zum Jahreskalender. Seit mehreren Jahren arbeiten der Verein und die Fußballschule erfolgreich zusammen. Auch Anfang Juni machte das Team des FC Ingolstadt wieder Station auf dem Bieswanger Sportgelände und sorgte für drei abwechslungsreiche Tage voller Bewegung, Lernen und Fußballleidenschaft.

Unter der Leitung von Leon Puchtler und Hanna Armoutzidis trainierten 25 Nachwuchskicker auf dem Gelände der Sportfreunde. Unterstützt wurde das Camp dabei von zahlreichen Helfern der Sportfreunde Bieswang, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Im Gespräch mit Werner Rachinger gewährte Hanna Armoutzidis interessante Einblicke in die Arbeit der Audi-Schanzer-Fußballschule und die Besonderheiten des Camps in Bieswang. Für die Studentin der Sonderpädagogik beginnt jede Veranstaltung zunächst ohne feste Erwartungen. Jede Gruppe bringe ihre eigene Dynamik mit, weshalb Offenheit und Flexibilität wichtige Voraussetzungen für die Trainerarbeit seien.

In Bieswang habe sich jedoch schnell gezeigt, dass die Teilnehmer eine besonders engagierte und fußballbegeisterte Gemeinschaft bildeten. Gleichzeitig seien die Kinder motiviert, aufmerksam und mit viel Freude bei der Sache gewesen. Dies erleichtere die Arbeit des Trainerteams erheblich und ermögliche es, in kurzer Zeit zahlreiche Inhalte zu vermitteln.

Wie Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger erklärte, stehen dabei vor allem die fußballerischen Grundlagen im Mittelpunkt. Trainiert werden unter anderem Ballbehandlung, Dribbling, Zweikampfverhalten und Spielübersicht. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Spielformen sowie Übungen, die den Teamgedanken fördern sollen.

Ebenso wichtig wie die sportliche Ausbildung sind nach ihren Worten soziale Werte. Respekt, Fairplay, gegenseitige Unterstützung und das Einhalten von Regeln gehören zum festen Bestandteil der Campphilosophie. Gerade in Bieswang habe sich gezeigt, wie gut diese Inhalte von den Kindern angenommen wurden.

Besonders positiv blickt die Trainerin auf das Verhalten der Teilnehmer zurück. Im Interview betonte sie, dass die Kinder das Fairplay während der gesamten Veranstaltung vorbildlich gelebt hätten. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sei durch Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt geprägt gewesen. Für das Trainerteam seien dies ideale Voraussetzungen gewesen.

Auch zur häufig gestellten Frage nach der Talentsichtung äußerte sich Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger. Zwar würden besondere Begabungen selbstverständlich auffallen, gezieltes Scouting sei jedoch nicht Ziel der Fußballcamps. Im Vordergrund stehe vielmehr die Freude am Fußball sowie die Möglichkeit, den Kindern neue Impulse für ihre persönliche und sportliche Entwicklung mitzugeben.

Lob fand die Campleiterin zudem für die Gastgeber. Die Sportfreunde Bieswang hätten optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Besonders hob sie die Unterstützung durch Stefan Kiermeyer hervor, der als Ansprechpartner vor Ort wesentlich zum gelungenen Ablauf beigetragen habe. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert, die Organisation hervorragend und die Verpflegung bestens gewesen.

Ein Höhepunkt des Camps war erneut das traditionelle Abschlussspiel zwischen den Teilnehmern und ihren Eltern. Für Armoutzidis besitzt diese Begegnung einen besonderen Stellenwert. Im Gespräch mit Werner Rachinger beschrieb sie das Spiel als gelungenen Abschluss, der die Verbundenheit innerhalb der Gruppe sichtbar mache und den gemeinsamen Tagen einen passenden Schlusspunkt setze.

Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin studiert Armoutzidis Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Die Arbeit in den Fußballcamps betrachtet sie als wertvolle Ergänzung zum Studium, da sportliche und soziale Aspekte dabei eng miteinander verbunden seien.

Am Ende bleiben drei intensive Tage voller Bewegung, Gemeinschaft und Begeisterung für den Fußball. Die Aussagen von Hanna Armoutzidis im Interview mit Werner Rachinger zeigen eindrucksvoll, dass es bei den Camps der Audi-Schanzer-Fußballschule um weit mehr geht als um Technik und Tore. Im Mittelpunkt stehen die Kinder, ihre Entwicklung und die Freude am gemeinsamen Sport. Genau diese Werte waren in Bieswang während des gesamten Camps spürbar.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang