TSG Pappenheim holt Remis gegen SC Ettenstatt

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Am vergangenen Wochenende gastierte die TSG Pappenheim beim SC Ettenstatt zu einem spannenden Duell, das über die Zukunft der Ettenstatter in der Kreisklasse entscheiden sollte. Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass der SC unter Druck stand, denn es ging um den wichtigen Platz für die Abstiegsrelegation.

SC Ettenstatt – TSG Pappenheim 2:2

Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin und gingen bereits in der 6. Spielminute mit 1:0 in Führung. Dieser frühe Treffer wirkte wie ein Weckruf für die Pappenheimer, die nun das Spiel in die Hand nahmen und sich gekonnt durch die Reihen der Ettenstatter kombinierten. In der 25. Minute gelang es Munafet Ljiko, nach einem Traumpass von Edin Cemal, den Ausgleich zu erzielen.

Die TSG dominierte weiterhin das Geschehen, vor allem durch lange Bälle aus dem Mittelfeld wurden sie immer wieder gefährlich. Insbesondere die Kombinationen zwischen David Mürl und Nikola Stojanovic brachten die Abwehr der Gastgeber mehrfach in Bedrängnis.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Pappenheimer ließen kaum Chancen zu und hielten die Ettenstatter weitgehend in Schach. Doch der SC wusste, dass sie noch ein Tor brauchten, um sich den Relegationsplatz zu sichern, und wollte deshalb zunächst kein Risiko eingehen.

In der 77. Minute brachte der Joker Adrian Herbst den SC Ettenstatt schließlich in Richtung Klassenerhalt. Doch die Antwort der Pappenheimer ließ nicht lange auf sich warten: Ömer Türk erzielte den Ausgleich und drängte mit seiner Mannschaft weiter auf den Siegtreffer. In den letzten Spielminuten vergaben jedoch Mürl, Türk und Diallo einige hochkarätige Chancen.

Am Ende der Saison steht die TSG Pappenheim auf einem soliden 6. Tabellenplatz. Der SC Ettenstatt erreichte trotz des Unentschiedens die Relegation, da der 1. FC Aha seine Mannschaft zurückgezogen hat und somit den Weg in die A-Klasse freiwillig antritt.

Aufstellung TSG Pappenheim:
Fabian Zanetti, Munafet Ljiko, Anel Hodza, Michael Thomas, Versidin Ljiko, Edin Cemal, Semir Muska, David Mürl, Nikola Stojanovic, Mamoudou Diallo, Ömer Türk
(eingewechselt: Mihael Kirin, Ardit Bajraktari, Johann LaRocca)