Bei den starken Frauen altmühlfrankens

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Britta Strunz, Geschäftsführerin der Firma Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang war unter den 17 Frauen altmühlfrankens, die von Landtagsabgeordneten Manuel Westphal und Iles Aigner der Präsidentin des Bayerischen Landtags unter dem Motto „Starke Frauen almühlfranekns“ in das Cafè des Müsighofs in Absberg eingeladen waren. Dabei gab es Gespräche über die heutige Rolle der Frau.

Jede der eingeladenen Frauen, die aus den Bereichen Ehrenamt/Kirche, Soziales, Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft kamen, konnte von ihren Erlebnissen berichten und über Vorurteile, die es manchmal immer noch gibt. Es hat sich zwar in den letzten Jahrzehnten Einiges getan, wie Ilse Aigner aus eigener Erfahrung berichten konnte, doch alle Damen waren sich einig, dass es ein starkes Selbstbewusstsein braucht und stellenweise auch ein dickes Fell, um sich in Führungspositionen oder im Ehrenamt zu engagieren.

Auch ging es in der Gesprächsrunde um die Region altmühlfranken und die Perspektiven in der Zukunft. Britta Strunz stellte für den Bereich Wirtschaft fest, dass es im Landkreis ein breites Spektrum an tollen Unternehmen und Arbeitgebern gibt, die sich sehr für die Region und den Arbeitsstandort altmühlfranken einsetzten. Viele Betreibe würden in neue Produktionsstätten, Maschinen und neue Innovationen investiere, was für die Sicherung und das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen essentiell sei. Hier seien die Unternehmen aber auch auf die Unterstützung der Politik angewiesen, die mit richtigen Rahmenbedingungen unterstützen müsse.

„Wir wohnen und arbeiten in einer Gegend, die eine sehr hohe Lebensqualität und enorm viele Freizeitaktivitäten bietet. Zum einen sollten wir das mehr wertschätzen, zum anderen sind wir somit auch anziehend für potentielle neue Mitarbeiter, die nicht aus unserem Landkreis kommen. Dies und dieses klare Bekenntnis zur Region könnte noch mehr von den Unternehmen nach außen getragen werden“, überlegt die Geschäftsführerin Britta Strunz. Besonders die Ausbildung von jungen Menschen liegt ihr am Herzen. Derzeit bildet die Bieswanger Gießerei sechs Auszubildende in unterschiedlichen Berufsbildern aus und für September 2020 sind weitere Ausbildungsplätze ausgeschrieben.

Dass das Veranstaltungsformat bei den Damen sehr gut ankam, zeigte die positive Resonanz im Anschluss. Die Mischung aus Interview, Gesprächs- und Diskussionsrunde hatte eine besondere Dynamik, die auf jeden Fall einen Mehrwert zu bieten hatte.

Fotos: Büro Westphal