Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

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Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.