Dorferneuerung in Bieswang schreitet weiter voran

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Die Dorferneuerung im Pappenheimer Ortsteil Bieswang geht in die nächste Runde. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat dem Abschluss einer Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Bieswang 2 zugestimmt und damit den Weg für weitere Bauabschnitte frei gemacht. Konkret geht es um die Sanierung der Kirchengasse, der Meiergasse sowie des Sommerkellerwegs.

Die entsprechenden Entwurfsplanungen waren dem Stadtrat bereits im Dezember 2025 vorgestellt worden. Inzwischen wurden die Planungen des Büros VNI aus Pleinfeld durch das Amt für Ländliche Entwicklung geprüft und freigegeben. Damit können nun die Ausschreibungen vorbereitet werden.

Für die drei Maßnahmen werden derzeit Gesamtkosten in Höhe von 1.406.850 Euro veranschlagt. Davon entfallen 571.000 Euro auf die Kirchengasse, 348.000 Euro auf die Meiergasse und 326.000 Euro auf den Sommerkellerweg. Hinzu kommen Planungskosten in Höhe von 161.850 Euro.

Der Eigenanteil der Stadt Pappenheim beläuft sich nach aktuellem Stand auf insgesamt 773.768 Euro. Auf die Kirchengasse entfallen dabei 314.050 Euro, auf die Meiergasse 191.400 Euro und auf den Sommerkellerweg 179.300 Euro. Die Planungskosten schlagen für die Stadt mit weiteren 89.018 Euro zu Buche.

Wie aus den wie bei der Sitzung des Stadtrates angesprochen wurde, liegt der Fördersatz des Amts für Ländliche Entwicklung inzwischen nur noch bei 45 Prozent. Bei früheren Maßnahmen in der Hauptstraße waren noch 65 Prozent Förderung gewährt worden. Hintergrund hierfür ist nach Angaben des Amts die gestiegene Finanzkraft der Stadt Pappenheim, an der sich die Förderhöhe orientiert.

Mit den nun vorgesehenen Maßnahmen dürften allerdings nicht mehr alle ursprünglich angedachten Projekte der Dorferneuerung umgesetzt werden können. Das verbleibende Budget der Dorferneuerung Bieswang 2 beträgt laut Amt für Ländliche Entwicklung derzeit rund 390.000 Euro. Welche weiteren Maßnahmen letztlich noch realisiert werden, entscheidet der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, in dem die Stadt durch Bürgermeister Florian Gallus vertreten ist.

Zusätzlich zu den eigentlichen Bau- und Planungskosten kommen weitere Ausgaben auf die Stadt zu. Für die Straßenbeleuchtung werden derzeit 48.000 Euro kalkuliert, für Kanalmaßnahmen 307.000 Euro. Weitere 21.500 Euro entfallen auf frühere Planungsleistungen. Zudem ist eine mögliche Verlängerung des Ausbaubereichs im Sommerkellerweg mit weiteren 57.120 Euro veranschlagt, über die allerdings noch kein Beschluss gefasst wurde. Insgesamt könnten die Maßnahmen den städtischen Haushalt damit mit rund 1.207.388 Euro belasten.

Für die Finanzierung sind im Haushalt 2026 zunächst 200.000 Euro vorgesehen, weitere 574.000 Euro sollen im Haushalt 2027 eingestellt werden.