Pappenheimer Bürger stimmen über Zukunft des Tourismus ab

Pappenheim steht vor einer zukunftsweisenden Entscheidung. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind aufgerufen, über ein ambitioniertes Tourismuskonzept abzustimmen, das Pappenheim als Ziel für Abenteuerlustige und Naturbegeisterte neu definieren könnte. Bei einer außerordentlichen Sitzung des Stadtrates am Gründonnerstag wurden Pläne vorgestellt, die ein neues Kapitel in der Tourismusgeschichte der Stadt aufschlagen sollen.

ACHTUNG! dieser Artikel ist der Aprilscherz 2024

Die Projekte umfassen drei innovative Bereiche: „Waldbaden“, „Leben im Schäferkarren“ und eine „Survival Area“. Diese Konzepte wurden von der touristischen Dreierspitze Pappenheim, Solnhofen und Treuchtlingen entwickelt. Sie zielen darauf ab, das Naturerlebnis in Pappenheim mit großflächigen Outdoor-Einrichtungen neu zu gestalten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten unter anderem entspannende Waldbäder, ganzjährige Übernachtungsmöglichkeiten in gemütlichen Schäferkarren und ein Survival-Areal für Abenteurer an den Steilhängen des Göhrener Tals.

Interessant ist, dass diese Pläne im gesamten Stadtrat auf große Zustimmung trafen, denn kurz nachdem die Idee einer Campingplatz-Erweiterung auf der Stöß als absurd verlacht wurde. Das ausgewählte Areal zwischen der Pappenheimer Stöß und dem Göhrener Tal sowie die Waldgebiete entlang der Hänge sollen nun für diese innovative Tourismusidee genutzt werden. Der Zugang zum neuen Abenteuerareal wird ausschließlich über Göhren möglich sein, um das Wohngebiet „Auf der Stöß“ nicht zu beeinträchtigen.

Im Zentrum des Konzepts stehen die Schäferkarren, von denen bis zu 60 Stück als Übernachtungsmöglichkeiten geplant sind. Ergänzt werden diese durch zwei Sanitärgebäude, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Das Waldbaden wird durch eine Sanierung und Erweiterung der Liegehallen auf dem Gelände der ehemaligen Lungenheilanstalt ermöglicht. Die Survival Area soll den besonders abenteuerlustigen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, in Hängematten oder Zelten in den bewaldeten Hängen des Göhrener Tals zu übernachten.

Doch bevor diese Visionen Wirklichkeit werden können, liegt die Entscheidung in den Händen der Pappenheimer Bürgerinnen und Bürger. Bürgermeister Florian Gallus betont die Wichtigkeit der Bürgermeinung und lädt alle Interessierten ein, sich am Ostermontag im Europäischen Haus Pappenheim (EHP) über die geplanten Projekte zu informieren. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr werden Filmanimationen, Bespielbilder und großformatige Pläne die beeindruckenden Vorhaben den Interessierten näherbringen, wobei besonders das Survival Area als einzigartiges Merkmal für Pappenheim herausgestellt wird.

Die Einwohnerinnen und Einwohner Pappenheims stehen somit vor einer Entscheidung, die den Weg für ein zukunftsorientiertes und naturverbundenes Tourismuskonzept ebnen könnte. Es ist eine Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung der eigenen Stadt mitzuwirken und über die Entwicklung eines Projekts zu entscheiden, das Pappenheim in der Region und darüber hinaus bekannt machen könnte.




Erfolgreicher Kaltstart beim Frühlingserwachen in Pappenheim

Das Frühlingserwachen zählt zu den ersten Großveranstaltungen in Pappenheim. Bei diesem Markt, der die malerische Altstadt Pappenheims in eine charmante Flaniermeile verwandelt, gab es Gelegenheit zum Shoppen und Flanieren. Jedoch wollten die Frühlingsgefühle bei den vielen Besuchern und den Marktleuten nicht so recht aufkommen. Denn bei windigem Wetter, zeitweise garniert mit kaltem Regen, waren warme Speisen und Getränke sowie windgeschützte und warme Plätze besonders begehrt.

Seit über 20 Jahren findet in Pappenheim ein Frühlingsmarkt statt, der stets um den kalendarischen Frühlingsbeginn in der Deisingerstraße stattfindet. Seit einigen Jahren ist die Stadt Pappenheim Veranstalter des Frühlingsevents, das von Christine Schindler von der Anton Schindler e.K., Sieglinde Halbmeier von Päckert’s Trachten und Landhausmoden sowie dem Stadtrat und Marktreferenten Karl Satzinger in Zusammenarbeit mit dem Touristikbüro der Stadt Pappenheim organisiert und betreut wird.
Auch in diesem Jahr konnte das Organisatoren Team den vielen Marktbesuchern neben den örtlichen Ladengeschäften eine beachtliche Anzahl an örtlichen und regionalen Anbietern präsentieren. Obwohl das Wetter nicht optimal war, zeigten sich die Anbieter durchwegs zufrieden. Besonders beliebt waren die angenehm gestalteten Geschäftsräume der Firma Schindler, wo das Beraterteam für Gartenmöbel, Gartenaccessoires und Markisen alle Hände voll zu tun hatte. Die Schindler’sche Schmiedewerkstatt war die originelle Kaffeestube des katholischen Kindergartens St. Martin, die immer gut besucht war. Auch in der Metzgerei Wörlein, bei Dimis Genusswerkstatt sowie im Café Lehner-Bäck stand der kulinarische Genuss im Vordergrund. Das Atelier „Frauensache“ und Päckert’s Trachten und Landhausmoden hatten ebenfalls ihre Ladengeschäfte geöffnet, genauso wie Zweirad Schleußinger in der Bahnhofstraße. Von den örtlichen Vereinen und Einrichtungen präsentierten sich die Freiwillige Feuerwehr mit einem neuen Spiel für Jung und Alt, bei dem ein Ball mittels ferngesteuerter Hebekissen durch ein Labyrinth jongliert werden musste. Am Stand der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim gab es Fischbrötchen sowie als besondere Spezialität vegane Karottenlachs-Semmeln. Kinder und Erwachsene konnten sich gleichermaßen als Schützen mit dem Lichtgewehr beweisen und für erzielte Treffer Ostereier bekommen. Eine beliebte Anlaufstelle waren die beiden Versorgungshütten der MRK 1856 Pappenheim, wo es Bratwürste und Getränke gab. Weitere Stationen, die für das leibliche Wohl sorgten, waren die Outdoor-Chef Grillvorführung im Zelt der Firma Schindler und Flammkuchen, Crepes und Kaffeespezialitäten aus dem Verkaufswagen der Event-Gastronomie Oberhäuser.

Mit Kinderschminken und einem gemütlichen Märchenzelt präsentierte sich der Outdoor-Kindergarten Göhren, und gleich daneben gab es frisch gebackene Waffeln vom evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“. Begeisterte Kinderaugen gab es beim nostalgischen Kinderkarussell und gleich nebenan bei der Spickerbude. Das weitere Angebot reichte von Dekoartikeln und Kerzen für das Osterfest und die Kommunion über Selbstgenähtes und Mode für Frauen bis hin zu Pflegeartikeln, Ölen, Schmuck, Keramik sowie gedrechselten und kunstvoll kreierten Artikeln aus der Werkstatt von Werner Hüttinger aus Ochsenhart. In der Touristinformation am Marktplatz konnten sich die Gäste über Pappenheim als Tourismusort informieren und von der Städtischen Bücherei gab es Bücher zu Schnäppchenpreisen im Angebot. Trotz des kalten und zum Teil recht unwirtlichen Wetters kamen erfreulich viele Besucher zum Frühlingserwachen nach Pappenheim. Auch wenn die Anbieter in ihren offenen Verkaufsständen am Ende des Marktes sicherlich durchgefroren waren, zeigten sich die meisten von ihnen mit dem Verkaufserfolg und dem Zuspruch der Besucher zufrieden.




Stadt Pappenheim sucht neuen Pächter/in für den Naturcampingplatz an der Altmühl

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten in Pappenheim – wo Natur, Geschichte und Gastfreundschaft aufeinandertreffen! Die malerisch gelegene Stadt Pappenheim öffnet die Tore zu einer einzigartigen Gelegenheit: Sie sucht eine/n enthusiastische/n Pächter/in für ihren Naturcampingplatz direkt an der Altmühl, der ab April 2025 in neuem Glanz erstrahlen soll.

Der Campingplatz erstreckt sich über eine großzügige Fläche von 1,8 Hektar und bietet rund 100 Stellplätze, die größtenteils mit Strom-, Wasser- und teilweise sogar Abwasseranschlüssen erschlossen sind. Eine idyllische Zeltwiese mit Grillhütte lädt zum Verweilen ein, während der beleuchtete Platz auch abends für Gemütlichkeit sorgt. Zusätzlich gibt es ein Verwaltungsgebäude mit Biergarten für gesellige Stunden.

Das Sanitärgebäude, das vor Pachtbeginn von der Stadt Pappenheim saniert wird, gewährleistet höchsten Komfort für die Gäste. Darüber hinaus befindet sich der Campingplatz derzeit im Bauleitplanverfahren mit dem Ziel der Erweiterung der Fläche, um noch mehr Naturfreunde begrüßen zu können.

Warum sollten Sie sich ausgerechnet für Pappenheim entscheiden? Nun, Pappenheim gilt als das Tor zum Altmühltal und ist eingebettet zwischen dem Fränkischen Seenland mit Brombach- und Altmühlsee sowie der bezaubernden Domstadt Eichstätt, die nur 25 Kilometer südlich liegt. Die Stadt selbst beherbergt das weit über die Region hinaus bekannte Freibad, das auch an belebten Sommertagen eine Oase der Ruhe bietet.

Der Campingplatz mit direktem Flusszugang, einst ein Flussbad, liegt malerisch am Fuße der historischen Pappenheimer Burg. Er grenzt unmittelbar an den international renommierten Altmühltalradweg und den im Jahr 2012 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichneten Altmühltal-Panoramaweg.

Sehen Sie Ihre Zukunft in der gastfreundlichen Atmosphäre eines Naturcampingplatzes, der zwischen malerischen Landschaften und historischen Sehenswürdigkeiten liegt? Dann zögern Sie nicht und senden Sie Ihre Bewerbung  bis 31.05.2024 an

Stadt Pappenheim 
Marktplatz 1 
91788 Pappenheim 

E-Mail: stadtpappenheim@pappenheim.de

Für weitere Fragen stehen Ihnen Bürgermeister Gallus und Geschäftsleiter Eberle unter der Telefonnummer 09143/6060 gerne zur Verfügung.




Windkraft Pappenheim – erste Informationen für Grundstückseigentümer

In einer schriftlichen Einladung zu einer nichtöffentlichen Versammlung informierte Bürgermeister Florian Gallus die Grundstückseigentümer der Ortsteile Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf und Osterdorf über die geplante Ausweitung der Windkraftflächen in der Region. Die Einladung am 06.02.2024 um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf, hatte das Ziel, die Betroffenen über die Planungen zu informieren und mögliche Fragen zu klären.

Die Entscheidung, die Stromerzeugung mittels Windkraft auszubauen, erfolgte vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Deutschland und Europa sowie zur Sicherung der Energieversorgung in der Heimatregion. Das sogenannte Wind-an-Land-Gesetz legt dabei klare Flächenziele fest, die in enger Abstimmung mit den Kommunalverwaltungen ermittelt werden. Grundstückseigentümer in diesen Gebieten wurden eingeladen, an einer nichtöffentlichen Informationsveranstaltung teilzunehmen, um Einblicke in die geplanten Maßnahmen zu erhalten.

Die Stadt Pappenheim schlug, soweit bekannt, ein Flächenpachtmodell vor, bei dem Grundstückseigentümer einen noch festzulegenden Anteil der Nettostromeinnahmen als jährliche Pachtzahlung erhalten sollten. Diese Regelung soll unabhängig von der genauen Position der Windkraftanlagen innerhalb des Gebiets gelten. Die Anlagenplanung soll von einem unabhängigen Dienstleister durchgeführt werden, um einen Interessenausgleich zwischen Grundstückseigentümern, Bürgern vor Ort und der Stadt Pappenheim zu gewährleisten.

Um die kommunale Aktivität nicht zu beeinträchtigen, wurden die Grundstückseigentümer gebeten, derzeit keine Verträge mit privatwirtschaftlichen Akteuren zu unterzeichnen. Dies sollte sicherstellen, dass die Wertschöpfung der Anlagen in der Kommune gesichert bleibt.

Die Stadt Pappenheim appellierte an die Teilnahme der Grundstückseigentümer, den Ausbau der Windkraftanlagen in der Region gemeinsam voranzutreiben und eine wertschöpfende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Rückfragen wurden während der Veranstaltung beantwortet, und eine Kontaktadresse wurde für weitere Fragen bereitgestellt.




Glasfaservollausbau in Osterdorf

Die Bewohner des Pappenheimer Ortsteils Osterdorf können sich auf eine zukunftsweisende Entwicklung freuen, denn der Glasfaservollausbau des Ortes ist nun Realität. In einer wegweisenden Kooperation haben die Osterdorfer Energiegenossenschaft eG (OEG) und die Deutsche Telekom einen Vertrag unterzeichnet, der den Weg für die Schaffung von 113 förderfähigen Glasfaseranschlüssen ebnet.

Der Weg zu diesem bedeutenden Meilenstein erstreckte sich über etwas mehr als zwei Jahre, beginnend mit dem ersten Angebot bis zur Unterzeichnung der Vertragsunterlagen im Dezember 2023. Die Verhandlungen über eine umfassende Neugestaltung der Vertragsinhalte wurden erfolgreich abgeschlossen, und die Zusammenarbeit zwischen der Telekom und der OEG verspricht eine nachhaltige, langfristige Partnerschaft.
Die Besonderheit dieses Projekts liegt darin, dass die OEG als örtlicher Nahwärmebetreiber der Telekom Deutschland GmbH ein vollständiges Glasfasernetz in Osterdorf zur Verfügung stellt. Trotzdem bleibt das Eigentum an dieser wichtigen Infrastruktur in lokaler Hand, was eine einzigartige und innovative Lösung für den Pappenheimer Ortsteil darstellt.

Die erfolgreiche Teilnahme am Breitbandförderverfahren zur bayerischen Gigabitrichtlinie durch ein Pilotprojekt der Stadt Pappenheim für das Gebiet Osterdorf war ein entscheidender Faktor für die Zusammenarbeit. Zudem konnte bei den Tiefbauarbeiten für das Nahwärmenetz der OEG in Osterdorf der Einbau der Glasfaserleitungen erheblich kostengünstiger realisiert werden als es bei einem Eigenausbau der Deutschen Telekom der Fall gewesen wäre.Die Deutsche Telekom wird in Kürze auf ein vollständiges Glasfasernetz in Osterdorf zugreifen können. Dies ermöglicht ihr, über das offene Glasfasernetz eigene Verträge abzuschließen oder es anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig freuen sich die Bewohner Osterdorfs über eine zukunftsfähige Internetverbindung.
Für die Stadt Pappenheim, ihre Versorger und die OEG selbst markiert dieser Erfolg einen wichtigen Schritt. Das Eigentum am Glasfasernetz verbleibt in den Händen der OEG, und die Fasern können auch zukünftig für kommunale Nutzungen bereitgestellt werden. Die OEG blickt erwartungsvoll auf eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom.

Auf dem Titelfoto:
stehend von links: Walter Otters (stv. Bürgermeister Stadt Pappenheim & Breitbandbeauftragter Stadt Pappenheim), Florian Gallus (Bürgermeister Stadt Pappenheim), Markus Sand (Projektleiter Vertrieb Deutsche Telekom GmbH)

sitzend von links nach rechts: Richard Boscher (1. Vorsitzender Osterdorfer Energiegenossenschaft eG), Matthias Hudezeck (Projektleiter Technik Deutsche Telekom GmbH)

 

Foto: Osterdorfer Energiegenossenschaft eG

 

 




Verkehrsbehinderung auf der B 2 erwartet

In ganz Bayern kommt es ab Montag, 08.01.2024 zu Verkehrsbehinderungen wegen der Proteste der Landwirte. Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind Versammlungen geplant.

Im Landkreis betrifft dies am Montag, 8. Januar 2024 zwischen 5.30 und 11.00 Uhr den Abschnitt Bundesstraße 2 zwischen Treuchtlingen und Weißenburg in beiden Fahrtrichtungen.

Am Dienstag, 9. Januar 2024 kann es zwischen 18.00 und 21.00 Uhr im Stadtgebiet Gunzenhausen zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Quelle: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Stadtwerke Pappenheim warnen vor unseriösen Anrufen und Verkaufsmethoden

In letzter Zeit häufen sich Meldungen besorgter Kunden, die von dubiosen Anrufen berichten, bei denen sich angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke Pappenheim melden. Diese Personen geben sich fälschlicherweise als Mitarbeiter der Stadtwerke Pappenheim oder deren Beauftragte aus und versuchen, telefonisch Verträge abzuschließen. Dabei werden sie nicht nur nach Stromabrechnungen, sondern auch nach Zählernummern gefragt.

Das Verhalten dieser vermeintlichen Mitarbeiter wurde von Betroffenen als äußerst aggressiv beschrieben. Die Stadtwerke Pappenheim distanzieren sich ausdrücklich von solchen Vorgehensweisen und weisen darauf hin, dass sie bewusst auf Haustür- und Telefongeschäfte verzichten. Beauftragte Dritte handeln nicht in ihrem Auftrag.

Die Stadtwerke Pappenheim appellieren an die Bevölkerung, äußerst vorsichtig bei derartigen Anrufen und Verkaufsmethoden zu sein. Es wird dringend davon abgeraten, Zählernummern, Vertrags- oder Kontoangaben am Telefon preiszugeben oder telefonisch Verträge abzuschließen. Seriöse Anbieter senden Unterlagen stets schriftlich zu, damit diese in Ruhe geprüft werden können.

Bei Widerruf schnell handeln!
Im Falle eines bereits ungewollten Vertragsabschlusses raten die Stadtwerke Pappenheim dazu, umgehend zu handeln. Verbraucher haben das Recht, innerhalb von zwei Wochen von einem solchen Vertrag zurückzutreten. Ein formloses Widerrufsschreiben, das direkt an den Anbieter gerichtet ist, genügt für diesen Zweck.

Die Stadtwerke Pappenheim stehen ihren Kunden zur Verfügung, um eventuelle Unklarheiten zu klären und weitere Informationen bereitzustellen. Kunden können sich unter

09143/606-28

an die Stadtwerke Pappenheim wenden.

Die Stadtwerke Pappenheim appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Vorfälle umgehend zu melden. Gemeinsam können wir dazu beitragen, unseriöse Machenschaften zu stoppen und die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten.




Acht neuwertige Wohnungen in Pappenheim geschaffen

Mit einer Feierstunde hat die Wohnungsbaugenossenschaft Altmühlfranken e.G. (WBG) die erfolgreiche Generalsanierung ihres Mehrfamilienhauses in der Bürgermeister-Rukwid-Str. 15 gefeiert. Dadurch stehen jetzt in Pappenheim acht neuwertige 2- und 3-Zimmerwohnungen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Die Neuvermietung soll im Januar 2024 beginnen.

Als geborene Pappenheimerin sieht Anette Pappler, die Vorsitzende des Aufsichtsrates der WBG Altmühlfranken Pappenheim natürlich als einen besonderen Standort. Sie erinnerte bei ihrer Begrüßung an die Wohnanlage „Waldfrieden“, in der gleichen Straße, mit der im Jahre 1910 von Pappenheim aus für die gesamte Region erste Zeichen für den sozialen Wohnungsbau gesetzt wurden.

Es sei das Kerngeschäft der WBG Altmühlfranken, bezahlbaren Wohnraum in ordentlicher Qualität zu vermieten, betonte die Aufsichtsratsvorsitzende, was mit der Sanierung dieses Wohngebäudes sehr gut gelungen sei. Damit trage die WBG einen Teil zur Lösung des angespannten Wohnungsmarktes bei. Denn der Höhepunkt für Nachfragen nach bezahlbarem Wohnraum sei noch nicht erreicht.

Die Generalsanierung dieses Hauses sei eine große Herausforderung für Fachleute und engagierte Helfer gleichermaßen gewesen. „Gemeinsam haben wir es geschafft, diesem alten Gebäude neues Leben einzuhauchen und ihm ein modernes und ansprechendes Erscheinungsbild zu verleihen“, freute sich Anette Pappler.

Für den Mut, diese Generalsanierung anzupacken, bedankte sie sich Insbesondere bei dem technischen Vorstand Thomas Schaffrath und dem geschäftsführenden Vorstand Jörg Archinger.

Dieser wies darauf hin, dass sich die WBG Altmühlfranken mit dieser Investition zu Pappenheim bekenne. Man biete Menschen mit überschaubaren finanziellen Möglichkeiten insgesamt knapp 570 qm Wohnfläche über 4 Etagen an.

Die Entscheidung für die Sanierung ist vor zwei Jahren gefallen, wobei neben der Sanierung auch der Verkauf und die Nutzung bis zum wirtschaftlichen Ende im Raum standen.

Als Ergebnis kann heute ein sehr energieeffizientes und neuwertiges Gebäude gemäß KfW Standard mit vollkommen neuen Wohnungen präsentiert werden, freute sich Jörg Archinger.

Er bedankte sich bei der VR Bank im Südlichen Franken eG, die durch Marktbereichsleiter Jürgen Kraft und seinen Stellvertreter Boris Oberhuber bei der Feier vertreten war. Genauso galt sein Dank Karl – Heinz Hasselmeier und Reiner Böswald vom Ingenieurbüro Messingschlager &Hasselmeier, sowie den zahlreichen Handwerksbetrieben aus dem Landkreis.

Für die Unterstützung der WBG Altmühlfranken erhielt auch Bürgermeister Florian Gallus ein dickes Lob. „Bürgermeister Gallus hat wirklich immer ein offenes Ohr zum Thema Schaffung attraktiver Wohnungen in Pappenheim“, erklärte Jörg Archinger den Gästen.

Bürgermeister Gallus bedankte sich seinerseits bei allen Beteiligten für die gelungene Sanierungsmaßnahme. Wegen der steigenden Einwohnerzahlen werde Wohnraum in Pappenheim dringend benötigt unterstrich der Pappenheimer Rathauschef. Die WBG habe mit der umfassenden Sanierung dieses Mehrfamilienhauses „Lebensräume geschaffen, die den heutigen Ansprüchen an Komfort, Energieeffizienz und Ästhetik gerecht werden“, betonte Bürgermeister Gallus.

Nach kleineren Arbeiten im Haus und der Pflasterung vor dem sanierten Wohngebäude will die WBG im Januar mit der Neuvermietung beginnen und ab dem 1. Februar könnten die ersten Mieter einziehen. Alle acht Wohnungen sind hell und freundlich mit einer effizienten Raumaufteilung gestaltet und haben alle Balkone bzw. Terrassen mit Blick ins Grüne, nämlich den gräflichen Hofgarten und auf den Schlossberg mit der Burg.

Nach den Ansprachen hat die WBG die Gäste der Feierstunde zu eingehenden Wohnungsbesichtigungen und einem Imbiss eingeladen.




Stadtwerke Pappenheim lesen Zählerstände ab

Ab Anfang Dezember 2023 starten die Stadtwerke Pappenheim wieder mit den Ablesungen der Zählerstände für Strom und Wasser. In diesem Jahr werden für das Ortsnetz der Kernstadt Pappenheim Ablesekarten für Strom & Wasser verschickt.

Im gleichen Zeitraum werden durch die Mitarbeiter der Städtischen Werke die Stromzählerstände in den Ortsteilen von Pappenheim erfasst.

Für die Erleichterung der Ablesungen bitten die Stadtwerke darum, die Zähler gut zugänglich zu machen. Auf Wunsch weisen sich die Mitarbeiter der Stadtwerke gerne aus.

Wer im Ablesezeitraum nicht erreichbar ist, erhält eine Ablesekarte. Die ausgefüllte Ablesekarte können Sie den Stadtwerken zukommen lassen.

Die Mitteilung des Zählerstandes ist auch über unsere die Internetseite der Stadtwerke möglich:

stadtwerke.pappenheim.eu

Die Stadtwerke Pappenheim bitten um Ihre Unterstützung!




Informationen der Stadtwerke Pappenheim

Bei der Bürgerversammlung in Pappenheim hat im Anschluss an die Ausführungen des Bürgermeisters Steffen Petrenz, Leiter der Städtischen Werke, wichtige Informationen für Stromverbraucher und Stromerzeuger den Teilnehmern vorgetragen.

Petrenz konnte wichtige Hinweise zur Neuerrichtung von PV-Anlagen geben, die vor einer Anschaffung und Aufstellung überprüft werden müssen. Ein weiteres Thema waren die neuen Balkonanlagen bis zu 600 kW Modulleistung, für die eine Anmeldepflicht beim Netzbetreiber und beim Marktstammdatenregister (MaStR) besteht.
Allen, die eine eigene PV-Anlage anschaffen wollen, riet er, sich vorher genauestens zu informieren, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Formulare und Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Pappenheim. Für eine persönliche Beratung steht Jochen Hüttinger unter der Telefonnummer 09143-606-83 und der E-Mail-Adresse jochen.huettinger@pappenheim.de zur Verfügung.

Weitere Hinweise gab es zu den Vergütungen von EEG-Anlagen und der Melde- und Genehmigungspflicht von Ladeeinrichtungen.

Steffen Petrenz erklärte ausführlich den Ausbau des Stromnetzes der Stadtwerke, der in den letzten Jahren kontinuierlich durchgeführt wurde. Das Stromnetz ist durch die bisherigen Einspeiseanlagen voll und in einigen Bereichen haben die Städtischen Werke bereits die sogenannte „0“-Einspeisung angeordnet. Beim Netzausbau werden konsequent Synergien genutzt, etwa der Leitungsbau zusammen mit den Grabarbeiten für Abwasser und Nahwärme. Der dadurch entstehende Kostenvorteil kommt den Stromkunden zugute. Letztere zahlen derzeit einen recht hohen Strompreis, der jedoch bereits zum Jahreswechsel und im laufenden Jahr 2024 günstiger werden soll.

Wie Bürgermeister Gallus beklagte auch Werkleiter Petrenz die ständig zunehmenden bürokratischen Hürden. Waren es im Jahr 1998 noch 19 Vorschriften, die im Zusammenhang mit dem Netzbetrieb zu beachten waren, ist die Zahl bis zum Jahr 2022 auf die stattliche Anzahl von 914 Paragraphen angestiegen, die für die Netzbetreiber zu beachten sind.

Wegen der Strompreise haben einige Stromabnehmer in Pappenheim die Stadtwerke als Stromversorger verlassen und sind zu günstigeren Anbietern gewechselt. „Ich habe Verständnis für jeden, der den Anbieter wechselt, weil es eben um bares Geld geht“, betonte Bürgermeister Florian Gallus. Er bedankte sich deshalb bei allen, die den Stadtwerken als Kunden treugeblieben sind und forderte dazu auf, bei den Stadtwerken zu bleiben, wenn man nicht so sehr auf den Cent schauen müsse. Darüber hinaus wies Bürgermeister Gallus darauf hin, dass die Stromkunden der Städtischen Werke sicher sein können, dass sie das Geld für ihre Stadt Pappenheim ausgeben, wo es auch bleibt und sinnvoll eingesetzt wird.




Stadtwerke Pappenheim spenden für den Tierschutzverein

Auch dieses Jahr fand am Tag nach der offiziellen Saisonschließung im Pappenheimer Freibad das alljährliche Hundeschwimmen statt. Unter dem Motto „Von Tieren für Tiere“ ließen die Stadtwerke die gesamten Eintrittsgelder inklusive der vor Ort gesammelten Spenden dem Tierschutz zukommen. Aufgrund des idealen Wetters am 10.09.2023 konnte eine beachtliche Summe generiert werden. An diesem Tag hatten nicht nur die Hunde die Gelegenheit, sich im Becken auszutoben, sondern auch ihre Besitzer nutzten die perfekten Bedingungen, um gemeinsam mit ihren Vierbeinern schwimmen zu gehen. Zudem zog es auch auch einige Schaulustige ins Freibad, die großzügige Spenden in die Spendenbox gaben.

Die erfreuliche Summe von 1.000 € wurde schließlich an den Tierschutzverein Weißenburg-Treuchtlingen e.V. übergeben. An der Übergabe beteiligten sich Bürgermeister Florian Gallus, Uwe Lampmann (Freibad Pappenheim) und Lisa Friedrich (Stadtwerke Pappenheim GmbH).

„Es erfüllt uns jedes Jahr mit Freude, die Hunde im Freibad willkommen zu heißen. Nicht nur die Besitzer haben dabei viel Spaß, sondern auch bei den Hunden sieht man die Freude schon auf dem Weg ins Freibad!“, betonte Geschäftsführer Steffen Petrenz. „Von Neufundländer bis Chihuahua ist hier alles vertreten, und durch unsere unterschiedlichen Becken bieten wir für alle Vierbeiner die besten Bedingungen.“

Für diejenigen, die Zweifel in Bezug auf die Hygiene haben, können wir beruhigend mitteilen, dass im Frühjahr alle Becken umfassend gereinigt und das Wasser gechlort wird, um unseren menschlichen Badegästen risikoloses Badevergnügen zu ermöglichen. Weitere Informationen zum Hundeschwimmen finden Sie auf unserer Webseite www.stadtwerke.pappenheim.eu!

Foto: Stadtwerke Pappenheim




Konzept für ein Walderlebniszentrum in Pappenheim

Der Pappenheimer Stadtrat hat kürzlich bei einer Gegenstimme seine grundsätzliche Bereitschaft zur Beteiligung an einem Kooperationsprojekt mit dem Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ) beschlossen. Vorgesehen ist ein Walderlebniszentrum in Pappenheim am Schießbuck (oberer Stadtpark), an der Stelle wo vor 10 Jahren der Walderlebnispark eingeweiht wurde. Auch bei diesem Projekt hatte sich die Stadt Pappenheim finanziell engagiert. Obwohl eine städtische Beteiligung von einem Großteil des Stadtrates gewünscht wird, könnten die Finanzen ein Knackpunkt werden. Vorerst beteiligt sich die Stadt Pappenheim an den Verwaltungs- und Planungskosten mit 5.000 Euro.

Die Vorgeschichte
Am 13. Juli 2013 wurde am Pappenheimer Schießbuck der Waldklettergarten als Kooperationsprojekt zwischen dem EBZ und der Stadt Pappenheim eingeweiht. Dieser sollte ein erster Baustein für einen geplanten „Hochseil- und Eventpark“ sein, der als Angebot für einen sanften Tourismus gepriesen wurde. „Es ist alles gemeinsam gedacht und festgeschrieben. Und das soll auch alles so realisiert werden“, so die Verlautbarungen in den damaligen Festreden. Nach dem 60-jährigen Bestehen des EBZ war es die erste gemeinsame Aktion zwischen der Stadt Pappenheim und dem evangelischen Bildungszentrum. Für den Aufbau und Betrieb des Projektes wurde damals die „AktionsRaum GmbH“ gegründet.

Seit der Eröffnung litt der Pappenheimer Waldklettergarten unter zu geringen Besucherzahlen. Das lag daran, dass die geplante Erweiterung zum „Hochseil- und Eventpark“ nicht stattfand und auch an der Konkurrenz durch den Erlebnis-Kletterpark am Brombachsee.

Jährlich war ein Defizit von bis zu 10.000 Euro auszugleichen erklärte Michael Hoffman vom EBZ dem Pappenheimer Stadtrat.

Jetzt ist dieser Klettergarten durch Witterungseinflüsse und Sturmschäden in seiner Substanz beschädigt. Deshalb kann er nicht mehr genutzt und muss abgebaut werden.

Das neue Konzept
Damit durch den Rückbau der Kletteranlagen kein Rückschritt entsteht stellte Michael Herrmann vom EBZ dem Stadtrat in Pappenheim ein neues Konzept zum Umbau und zur Erweiterung des bisherigen Waldklettergartens vor. Nach seinen Ausführungen soll das neue Projekt erlebnis- und umweltpädagogisch geprägt sein und unter dem Arbeitstitel „Walderlebniszentrum“ überregionale Strahlkraft entfalten. Für die Stadt Pappenheim sei der Mehrwert in der Erweiterung des touristischen Angebots vor allem für Familien und den Aktivtourismus zu sehen, erklärte Michael Herrmann. Das EBZ will seinen Schwerpunkt auf Erlebnis- und Umweltpädagogik setzen und sein Angebot für Gruppen, Multiplikatoren und Fortbildungen erweitern.
Beinhalten soll das Walderlebniszentrum einen Seminarraum in der bestehenden „Stadtparkhütte“ mit rund 36 m² zur ganzjährigen Nutzung mit Internetanschluss, der auch als „Grünes Klassenzimmer“ genutzt werden kann. Vorgesehen sind weiterhin neben einem neuen Kletterbereich auch ein Naturlehrpfad und ein Motorikpfad.

Die geplante Kooperation und die Kosten
Das neue Konzept soll nach den Vorstellungen des EBZ als langfristiges Kooperationsprojekt umgesetzt und finanziert werden, wobei eine staatliche Förderung in Höhe von 40 bis 50 % erhofft wird.
Obwohl eine seriöse Kostenschätzung erst nach der konkreten Planung möglich ist, steht derzeit eine Gesamtsumme von 400.000 Euro im Raum, von der etwas mehr als die Hälfte von der Stadt Pappenheim getragen werden soll. Zunächst soll das EBZ das Gesamtprojekt federführend planen, wobei sich die Stadt Pappenheim finanziell beteiligen soll.
Durch eine Kooperationsvereinbarung soll später ein gemeinsamer und partnerschaftlicher Betrieb der Anlagen gesichert werden, wobei das EBZ für die pädagogischen Komponenten und die Stadt für den Bau und Unterhalt der touristischen Elemente wie Motorikpfad und Naturlehrpfad zuständig sein soll.

Die Diskussion im Bauausschuss und Stadtrat
Bevor die Neukonzeption auf der Tagesordnung des Stadtrates landete, war das Ganze auch schon Beratungsgegenstand bei einer Sitzung des Bauausschusses. Dort brachte Friedrich Obernöder (CSU) vor, dass sich die wirtschaftliche Lage nicht bessern wird und auch für das neue Projekt werde man wohl keine Einnahmen erzielen. Darüber hinaus frage er sich, ob die Neukonzeption nicht in Konkurrenz zu bestehenden Walderlebniszentren in unserer Nähe stehe. Astrid Weddige (GRÜNE) und Pia Brunnenmeier (SPD) fanden für das neue Projekt bei der Sitzung des Bauausschusses lobende Worte, denn es sei eine Ergänzung zum neuen Tourismuskonzept.

„Der Wunsch ist da“, erklärte Bürgermeister Florian Gallus bei der Sitzung des Stadtrates am 21. September 2023. Allerdings könne man Genaueres, wie etwa den Kooperationsvertrag erst dann beschließen, wenn geprüft sei welche Kosten auf die Stadt zukommen. „Aussteigen können wir immer“, stellte Gallus fest. Zunächst solle sich der Bauausschuss konkret mit den städtischen Elementen des Projekts befassen. „Jetzt kann ich noch nicht entscheiden“, brachte der Bürgermeister seine Einschätzung auf den Punkt.

Mit großer Zustimmung kann das Projekt Walderlebniszentrum Pappenheim aus den Fraktionen von SPD und GRÜNEN rechnen. Anette Pappler, die SPD-Fraktionsvorsitzende will mit der Entscheidung des Stadtrates zwar auch warten, bis die Fakten auf dem Tisch liegen, sieht aber in der räumlichen Nähe zum Sportplatz und zum Freibad ein Zentrum für sportliche Aktivitäten in Pappenheim.
Man dürfe nicht nur aufs Geld schauen, meinte Christa Seuberth (SPD). Man müsse weiterdenken und für die Stadt etwas erreichen.

Pappenheim sei geradezu privilegiert durch das EBZ, meinte Bettina Balz von den GRÜNEN. Pappenheim sollte alles dafür tun, um das Projekt zu unterstützen.

Walter Otters, Fraktionsführer der Freien Wähler fragte nach, ob die vier Projektkomponenten auch zeitversetzt in Angriff genommen werden könnten und ob die Umsetzung auch ohne die Beteiligung der Stadt funktionieren kann. „Nicht dass wir jetzt in Vorleistung gehen und dann haben wir nichts“, gab Otters angesichts einer angespannten Haushaltslage zu bedenken. Vor einer Festlegung müsse man über die Stadtfinanzen sprechen. Man müsse ehrlich miteinander umgehen und festlegen: „Was ist, wenn wir nicht können?“

„Das wird für uns schwierig, wenn die Stadt nicht mitgeht“, antwortete Michael Herrmann auf die Frage von Walter Otters. „Im extremsten Fall scheitert das Projekt“, meinte der Vertreter des EBZ.

„Wir gehen in der Planungsphase mit, aber wir müssen die Stadtfinanzen im Auge behalten“, stellte Karl Satzinger als Fraktionsvorsitzender die Sichtweise der Bürgerliste klar. Einer Kooperation werde er nur zustimmen, wenn vorher klar ist, ob die Stadtfinanzen so ein Projekt hergeben.

„Mir wird angst und bange, wenn ich die Zahlen sehe. Ich halte es für ausgeschlossen, dass wir das finanziell schultern können“, setzte Friedrich Hönig das Finale der Diskussion.

Derzeit sind für das Projekt noch keine Haushaltsmittel eingeplant wird in der Beschlussvorlage ausgeführt. Die Stadt wird wegen der enggespannten Haushaltslage hohe Einsparungen bei den freiwilligen Leistungen, zu denen die Beteiligung am Walderlebniszentrum zählt, vornehmen müssen.

Gegen eine Stimme hat der Stadtrat schließlich grundsätzlich eine Bereitschaft zur Beteiligung am vorgestellten Walderlebniszentrum beschlossen. An den Verwaltungs- und Planungskosten des EBZ beteiligt sich die Stadt Pappenheim im Rahmen der Förderbeantragung mit einer Summe von bis zu 5.000 €.