Neuer Verein in Pappenheim

Initiator und 1. Vorsitzender Simon Schleußinger

In Pappenheim haben 47 vorwiegend junge Männer und Frauen mit der Neugründung des Vereins „Pappenheimer Maibaum e.V. die Vereinslandschaft der Stadt bereichert. Simon Schleußinger führt  als 1. Vorsitzender eine junge Vorstandschaft mit 60% Frauenanteil an. Der Verein entspringt aus einen 2010 gegründeten Initiative, die in Pappenheim als „Walpurgibesen“ eine eigene Maibaumtradition geschaffen hat. Auch in das gesellschaftliche Leben der Stadt will sich der Verein aktiv einbringen.

47 Gründungsmitglieder
Die Gründung des neuen Vereins mit dem Namen Pappenheimer Maibaum e.V. haben junge Pappenheimer unter Federführung von Simon Schleußinger am 13.Janaur 2018 auf den Weg gebracht.
Zur Gründungsversammlung im Hotel Sonne waren 47 Interessenten gekommen, die auch alle dem neuen Pappenheimer Verein als Mitglieder beitraten. Auch Bürgermeister Uwe Sinn und Stadträtin Anette Pappler und Stadträtin Pia Brunnenmeier sind unter den Mitgliedern des neuen Vereins.

Man sei als Gruppe zwar schon länger in Pappenheim aktiv aber nirgends sei man als Verein oder Gruppe gelistet, führte Simon Schleußinger aus. Das soll sich jetzt  mit der Gründung eines eingetragenen und gemeinnützigen Vereins ändern. Dieser hat die Förderung von Heimatpflege als Vereinszweck eingetragen und wird von drei Vorständen angeführt, die alle in gleichem Maße Vertretungsberechtigt sind. Zur Vorstandschaft gehören auch Schriftführer und Kassier.

Pappenheimer Maibaum 2008

Eignen Tradition entwickelt
Vor die Wahl der Vorstandschaft stellte Simon Schleußinger eine recht interessante Entstehungsgeschichte des nun zu gründenden Vereins vor.
Begonnen hat alles im Jahre 2008 als der damalige Stadtrat entschieden hatte, dass auf dem Pappenheimer Marktplatz kein Maibaum aufgestellt wird. Rund 10 engagierte „Pappenheimer Wutbürger“ unter denen sich auch Ursula Gräfin zu Pappenheim befand, stellten damals ein winziges Fichtenbäumchen vor das Rathaus und feierten bei Regen unter einem provisorischen Zelt die Walpurginacht „Weil sich das so gehört“, stellt Marianne Pappler als Zeitzeugin fest.

Im nächsten Jahr schmückte dann schon ein etwas größerer Maibaum den Marktplatz, der in einer Gemeinschaftsaktion von den Mitarbeitern des Bauhofs  aufgestellt wurde.

Spannend war es dann im Vorfeld der Walpurginacht im Jahre 2010 als sich Klaus Alberlt, Heinrich Herzner, Willi Lutz auf Initiative von Gerhard Sippekamp zusammentaten, um in Pappenheim eine neue Maibaumtradition zu schaffen. Dass letztlich die schwierigen Sondierungsgespräche erfolgreich abgeschlossen werden konnten verdankt Pappenheim  Stadträtin Anette Pappler, der es gelang, damals so manche Woge zu glätten. So wurde am Vorabend des 1. Mai seit vielen Jahren wieder der Pappenheimer Maibaum im Wald von der Initiativgruppe, die damals als „Walpurgibesen“ firmierte, hergerichtet, mit Kränzen und Bändern  versehen und  ausschließlich mit Muskelkraft vieler junger Pappenheimer aufgestellt.

Zum 5-jährigen Jubiläum gab es 2014 einen besonders schön geschmückten Maibaum, der lange Zeit vorher schon aus dem Wald geholt, mit den Pappenheimer Farben bemalt und natürlich bewacht wurde. Die Rockenstube um Marianne Pappler hat damals die Bänder gestrickt und auch einen mehrere Meter langen Schal für den Übergang zwischen Stamm und Maibaumspitze.

Im Jahre 2016 gab es schließlich einen Maibaum, der Gräfin Ursula zu Pappenheim gewidmet war.

[unseren Artikel finden Sie hier … ]

2017 nannte sich die Gruppe der Pappenheimer Maibaumaktivisten nicht mehr „Walpurgibesen“ sondern  erstmals „Pappenheimer Maibaum“ und hatte als Erkennungszeichen auch entsprechende T-Shirts machen lassen. Es gab auch neue Maibaumschilder, nämlich das Stadtwappen und das Wappen der Pappenheimer Reichserbmarschälle, die Fränkischen Spitzen und auch ein Schild der Initiative, die sich seit 2017 „Pappenheimer Maibaum“ nennt.

 

Die ersten Vorstandschaft
Nach den Formalitäten, wie dem Verlesen  der Satzung wurde in geheimer Wahl Simon Schleußinger einstimmig zum 1. Vorsitzenden des neuen

Die Vorstandschaft des neuen Vereins: v.l. Felix Herzner (3. Vorsitzender), Eva Lutz (Kassiererin), Sarah Michele (Schriftführerin), Katharina Köhler (2. Vorsitzende) Simon Schleußinger (1. Vorsitzender)

Vereins gewählt.
Die beiden gleichbe-rechtigten Vorstände sind Katharina Köhler und Felix Herzner. Die Kasse verwaltet künftig Eva Lutz und Sarah Michele wird das Schriftführern die Protokolle führen.

In einer seiner ersten Amtshandlung bedankte sich Simon Schleußinger bei Anette Pappler für die tatkräftige Unterstützung bei den Gründungsregularien. Der Dank des neuen Vereins ging auch an die Firma Wurzelstockentfernung Heinrich Herzner und das Zweiradgeschäft  Günter Schleußinger. Beide Unternehmen unterstützten die Maibauminitiative von Anfang an.

Henrich Herzner, Mann der ersten Stunde und Unterstützer der Gemeinschaft (links) erhält vom 1. Vorstand Simon Schleußinger eine Stärkung für weitere Aktivitäten

Der neue Verein will, so sein 1. Vorsitzender künftig stärker auch außerhalb der Maibaumszene in Pappenheim  aktiv werden. So will man sich am Volksfestumzug beteiligen, auch die Verlosung des Volksfestschweines organisieren und am Tauziehwettbewerb anlässlich des Pappenheimer Volksfestes teilnehmen. Es gibt auch Bestrebungen in Pappenheim die Sommersonnenwende mit einer entsprechenden öffentlichen Feier zu organisieren. Allerdings muss dafür noch ein geeigneter Platz gefunden werden.

Die Vorstandschaft des neuen Vereins:
v.l. Felix Herzner (3. Vorsitzender), Eva Lutz (Kassiererin), Sarah Michele (Schriftführerin), Katharina Köhler (2. Vorsitzende) Simon Schleußinger (1. Vorsitzender)




Freude über das gelungene Werk

 In der Turnhalle des TV 1861 Pappenheim sind umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten im Bereich der Sanitäranlagen und der Umkleidekabinen abgeschlossen worden. Dies feierte der Verein mit vielen Besuchern bei einem Tag der offenen Tür.

Als einer der traditionsreichsten und mitgliederstärksten Vereine in Pappenheim hatte der Turnverein 1861 Pappenheim am Sonntag zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen trafen sich erfreulich viele Gäste in der vereinseigenen Turnhalle. Neben der Besichtigung der neu eingerichteten Sanitärräume bot der Verein in der Turnhalle auch die Gelegenheit für jung und alt sich sportlich zu betätigen und über das vielseitige Sportprogramm des Turnvereins zu informieren

Neu gestaltet wurde der Eingangs- und Zugangsbereich. In diesem und die beiden Umkleideräume haben fleißige Helfer des Vereins in rund 300 Stunden Eigenleistung die Türen, und Wände neu gestrichen.

Völlig neu ausgestattet wurde der Sanitärbereich. Hier war die Pappenheimer Heizungs- und Sanitärfirma Dieter Felsner am Werk und gestaltete in einem Gesamtkonzept alle Duschen und WC-Anlagen neu. Auch Estrich und Fliesen sind neu eingebaut und der Pappenheimer Malerbetrieb Gerhard Liebald hat Risse und Putzschäden fachmännisch verspachtet.

Für diese Sanierungsarbeiten hat der Verein zunächst gut 65.000 Euro aufzubringen, die sich um einen Zuschuss der Stadt Pappenheim in Höhe von 5.000 Euro reduzieren. Derzeit werden die Unterlagen zusammengestellt und beim Bayerischen Landessportverband (BLSV) eingereicht. Der Verein darf vonseiten des BLSV mit einer 20%igen Zuwendung für die nachgewiesenen Kosten rechnen.

Ein Grund mehr, sagt Kay Mlinzk, sich zu freuen und die Vereinsmitglieder und alle interessierten Gäste zu Kaffee und Kuchen in die Turnhalle einzuladen.




Schützenkönige und Ritter proklamiert

Der Schützenverein Jura-Höh Osterdorf 1956 e.V. hat kürzlich im Rahmen seines Sommerfestes die Schützenkönige proklamiert. Erstmals haben die Schützen ihren Königen auch Ritter zur Seite gestellt.

 (Erwin Knoll) Thomas und Katharina Schwill, Vater und Tochter, sind die Schützenkönige bei der Jura-Höh Osterdorf. Erstmals wurden Ritter gekürt.

Mit einem sehr lebendigen Gottesdienst, bei dem Pfarrerin Rhone musikalisch von der Kirchenband Serenidad und dem Frauensingkreis Neudorf-Suffersheim-Osterdorf, ebenso unterstützt wurde, wie bei den Fürbitten von der Schützenjugend, begann das Sommerfest des Schützenverein Jura-Höh Osterdorf 1956 e.V..
Bei der anschließenden Königsproklamation konnte 1. Schützenmeister Knoll mit einer Neuerung aufwarten. Das Schützenmeisteramt hatte beschlossen nicht mehr nur den König zu ehren, sondern diesem einen 1. und 2. Ritter zu Seite zustellen.
Aber zuerst wurde der Jugendkönig proklamiert. Sandra Halbmeyer, die Vorjahreskönigin stand schon bereit, um die Kette und die von ihr gestiftete Scheibe zu übergeben. Daraus wurde aber leider nichts, da die diesjährige Siegerin Katharina Schwill beim Schüleraustausch in England weilt. Katharina Schwill gewann knapp mit einem 259,2 Teiler vor Lars Wrede, 268,8 Teiler und Jasmin Huber, 316,6.

Groß war die Überraschung als Knoll den diesjährigen Schützenkönig der Jura-Höh verkündete. Thomas Schwill, der Vater von Katharina, setzte seinen Schuss in der Schützenklasse dem Mittelpunkt am nächsten. Mit einem 66,7 Teiler holte er sich die Königswürde. Hier konnte nun die Vorjahreskönigin Martina Pop die von ihr gestiftete Scheibe und die Schützenkette übergeben.

Sichtlich erfreut nahmen auch die Ritter ihre Ehrennadeln entgegen. Lukas Wrede, als Zweitplatzierter  mit einem 104,8 Teiler wurde zum 1. Ritter und Anke Schimmelpfennig, 3. mit einem 292,0 Teiler zur 2. Ritterin gekürt.
Die Jura-Höh feierte bei Gegrilltem, diverser flüssiger Nahrung, Kaffee und Kuchen ihre Könige und Ritter noch bis zum späten Nachmittag.

Foto: (Werner Pop)
vrnl: Sandra Halbmeyer, Martina Pop, Thomas Schwill, Anke Schimmelpfennig, Lukas Wrede, 1. SM Erwin Knoll



Majestäten im Festzelt proklamiert

Die Majestäten der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim des Jahres 2017 wurden in diesem Jahr erstmals im Festzelt anlässlich des Pappenheimer Volksfestes proklamiert. Nach der Begrüßung der Volksfestgäste durch 1. Schützenmeister Robert Deffner übernahm 2. Schützenmeister Marcus Wurm die feierliche Proklamation. Auch sieben Sparkassenpokale waren im Wettbewerb.

Heinz Baier ist der neue Schützenkönig, der  diesen Titel mit einem 342 Teiler erreichte und die Nachfolge seines Vorgängers Dieter Felsner antritt. Neue Schützenkönigin ist Monika Baier, die mit einem 407 Teiler zu diesem Titel kam. Die Schützenkette der Königin übernahm sie von der letztjährigen Schützenkönigin Bärbel Kießlinger. Im Jugendbereich konnte Jakob Felsner sein Amt als Prinz mit einem 608 Teiler behalten. Und Dieter Felsner wechselte in der Hierarchie des Schützenadels vom König zum Kaiser. Das Amt des Luftpistolenkönigs hatte Erwin Knoll an Klaus Dieter Mühlbauer abzugeben. Letzterer hatte mit einem 208 Teiler den besten Schuss in diesem Wettbewerb abgegeben.

Den Titel des Scharfschützenkönigs, der mit dem Kleinkalibergewehr herausgeschossen wurde, kann samt Schützenscheibe Helmut Moje mit nach Hamburg nehmen. Der Schützenbruder von den Eißendorfer Schützen aus Hamburg Harburg hatte mit einem 136 Teile den besten Schuss abgegeben.

Dann gibt es da noch den Direktschuss mit dem Kleinkalibergewehr auf die Volksfestscheibe aus Holz.  Susanne Baier-Deffner hatte ihren Schuss nur 8,56 mm neben das Ziel gesetzt und wurde somit Gewinnerin dieses Wettbewerbs. Den zweiten Platz erreichte Marcus Wurm mit 11,2 mm und 16,42 mm neben dem Zielpunkt schlug der Schuss des Drittplatzierten Hermann Deffner ein.

Sparkasse spendete sieben Pokale

Die sieben Pokale der Sparkasse Mittefranken Süd, die mit dem Kleinkalibergewehr herausgeschossen wurden, gingen an Marcus Wurm , (151 Teiler), Andreas Dilling (171 Teiler), Gisela Rabus (190 Teiler), den amtierenden Schützenkönig aus Hamburg- Harburg Gerd Moje,(336 Teiler), Dieter Felsner (391 Teiler), Klaus-Dieter Mühlbauer (519 Teiler) und Andreas Jepp aus Hamburg Harburg (561 Teiler).




„Die Osterdorfer“ haben ihr Ziel erreicht.

Das Dorfgemeinschaftshaus in Osterdorf wurde am vergangenen Samstag, 08.07.2017 mit einem Festakt und vielen Ehrengästen eingeweiht. Den kirchlichen Segen gaben Dekan Popp und Stadtpfarrer Poppe. Die Dorfgemeinschaft hat beim Bau des städtischen Projekts Leistungen im Wert von 300.000 Euro eingebracht. Lesen Sie hierzu die Ausführungen von Dieter Mürl.

(Dieter Mürl) Begonnen hatte die Einweihung natürlich mit einem Gottesdienst, in dem Dekan Popp und Stadtpfarrer Poppe dem Haus Ihren Segen gaben. Die Feier wurde umrahmt vom Männergesangverein und der Kirchenband Serinidad.

Das Ziel ist erreicht, das waren die Worte von Walter Otters der den Bau hauptsächlich organisiert hat und das auch gelebt hat. Er war der Motivator und Organisator.

Er beschrieb in seinem Grußwort dem Werdegang des Projektes. Wir wollten kein Vereinsheim am Dorfrand sondern ein ins Dorfbild passendes Bauwerk das für jeden zugänglich und nutzbar ist.

Wir freuten uns auch über die einstimmige Unterstützung der Stadt Pappenheim und wies auf die Worte von Bürgermeister Uwe Sinn hin „ Wenn mer was machen, dann was gescheits“. Nach zweieinhalb  Jahren Bauzeit ist es nun geschafft, mit einer Investitionssumme von ca. 500.000,-€ und einer enormen Eigenleistung die seines gleichen sucht. Es haben mehr als 100 Helfer über 13 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Er bedankte sich bei allen Helfern und besonders bei der „Rentner Truppe“, die der Gemeinschaft so manches Mal, „den Arsch gerettet hat“, da sie unter der Woche viele Sachen vorbereitet haben, das es am Samstag wieder weiterging.
Da es nicht nur um Hilfsarbeiten ging, sondern auch um hochkarätiges Handwerk, hat diese Eigenleistung wohl einen Wert von mindestens 300.000,- €, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen  lassen.
Besonders bedankte er sich auch bei der Firma Schwill und der Sparkasse, die das Werk finanzziell und materiell Unterstützt haben, ebenso bei den vielen Spendern und Gönnern.

Überhaupt gab es von Seiten des Bürgermeisters, des Bundestagabgeordneten Artur Auernhammer und von Landrat Gerhard Wägemann höchste Anerkennung.

Dabei sagte Uwe Sinn einen wichtigen Satz: „ Die Menschen machen eine Gemeinde aus, nicht die Häuser“. Das soll heißen, dass das Gemeinschaftswerk und der Zusammenhalt wichtiger sind als tolle Gebäude.

Gerhard Wägemann sagte, dass die Welt hier noch in Ordnung ist. Wenn auch oft die Nachteile des ländlichen Raums beklagt werden. Solche Projekte beweisen den Zusammenhalt und die Erhaltung der Tradition auf den Dörfern.

Artur Auernhammer lobte ebenfalls die Gemeinschaftsleistung eines so kleinen Dorfes. So etwas ist nicht selbstverständlich und es macht Sinn, solche Vorhaben finanziell von der Politik zu unterstützen.

Viel Lob gab es von Alexander Zwicker der am Amt für ländliche Entwicklung  die Abteilung Land- und Dorfentwicklung für unseren Landkreis leitet. Das Projekt Dorfgemeinschaftshaus wurde im Rahmen der Dorferneuerung umgesetzt und Zwickel  freute sich, dass auch einige private Anwohner die Chance genutzt haben, im Rahmen des angebotenen Förderprogramms ihre Anwesen herzurichten.

Das Amt für ländliche Entwicklung hat  das Gemeinschaftshaus mit 180.000,- € gefördert.

Baudirektor Stefan Faber vom Amt für ländliche Entwicklung  der das Osterdorfer Bauprojekt  begleitete konnte den Baufortschritt weitgehend von seinen Schreibtisch aus verfolgen. „Die Osterdorfer“  hatten auf ihrer Internetpräsenz eine  vorbildliche und aktuelle Bauchronik mit Daten und  Bildern präsentiert.

Zum Schluss wurden Walter Otters und seine Frau noch von den Ortsvereinen mit einem Geschenk überrascht. Die Vereine  ließen es sich nicht nehmen Ihm für sein Engagement zu Danken und schickten Ihn und seine Frau für ein Wochenende in den Bayerischen Wald.

Danach gab es Mittagessen und später Kaffee mit selbstgebackenen Kuchen und es spielte die Stadtkappelle Pappenheim auf. Abends war dann noch das Helferfest für alle Osterdofer und Plattenpartyhelfer, das von den Osterdorfern  ausgerichtet wurde.

Fotos: „Die Osterdorfer“/Peter Prusakow




Deutsch-Französische Freundschaft gefeiert

(Manfred Walter) Seit dreißig Jahren verbindet die Städtepartnerschaft Pappenheim mit dem französischen Coussac-Bonneval. Um dieses Jubiläum zu feiern reiste eine dreißigköpfige Delegation aus der Altmühlstadt in die 1.300-Einwohner-Stadt im südwestfranzösischen Limousin. Vertreter von Kommunen und Partnerschaftsvereinen würdigten das Engagement als Beitrag für den Frieden in Europa.

Die französischen Gastgeber hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Bereits am Vorabend der Festveranstaltung luden sie die deutschen Gäste zu einem festlichen Buffet in den Saal der Kommune, das von Beiträgen des lokalen Gesangsensembles untermalt wurden. Als Gruß aus Pappenheim ließen Musikanten um Christine Pfister bayerische und österreichische Volkslieder erklingen. Tagsüber stand ein Ausflug in einer historischen Eisenbahn gezogen von einer Dampflokomotive auf dem Programm.

In der Festveranstaltung erinnerte Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn an die historische Leistung der Staatsmänner Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, die mit der Idee der Städtepartnerschaften die Aussöhnung beider Völker nach dem zweiten Weltkrieg vorantreiben wollten. „Wenn ich heute nach dreißig Jahren Städtepartnerschaft zu Ihnen nach Coussac komme, komme ich zu Freunden“, beschrieb Sinn sicherlich nicht nur seine Gefühlslage.

Sein Amtskollege Philippe Sudrat würdigte das Engagement all derer, die sich konkret für die „Joumelage“ zwischen Pappenheim und Coussac-Bonneval engagierten. Er nannte allen voran als deutsche Repräsentanten die Bürgermeister Josef Nachtmann, Peter Kraus und Uwe Sinn, aber auch die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Günther Kleber, Alfred Rathsam und Martin Stehr.

Dass die Städtepartnerschaft ohne die Gastfreundschaft vieler Familien nicht funktionieren würde, machten Jean Christophe Merilhou und Ludwig Schütz für die beiden Partnerschaftsvereine deutlich. Indem sie ihre Häuser für die Gäste aus der Partnerstadt öffneten, Spezialitäten aus der Region auf den Tisch brächten und mit Händen und Füßen manch Sprachproblem überwänden, ließen sie aus der Begegnung Freundschaft werden. Als Gastgeschenke überreichten die Stadtvertreter Bilder und Skulpturen heimischer Künstler.

Mitte Juli steht bereits die nächste Aktion der Städtepartnerschaft bevor. Zum Bierfest „Fete de la Bierre“ bringen die Pappenheimer tausend Liter Gerstensaft und Bratwürste auf die 1.070 Kilometer lange Reise.

 

 

 

 




Der Einladung nach Berlin gefolgt

Der Heimat-und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. hat kürzlich dank einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer Berliner Luft mit politischem Flair schnuppern dürfen.

Mit einer 19 köpfigen Gruppe brach der Heimat- und Geschichtsverein zu einer dreitägigen Besuchsreise in die Bundeshauptstadt auf. Dort wurden sie von Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer im Reichstagsgebäude empfangen und durch die „heiligen Hallen“ der Bundespolitik von den Untergeschoßen bis zur berühmten Kuppel geführt. Bei einem politischen Gespräch nahm sich der Abgeordnete viel Zeit um in einer lockeren Gesprächsrunde die Fragen der interessierten Besuchergruppe zu beantworten.
Die Vereinsvorsitzende Renate Prusakow nutzte bei diesem Gespräch auch die Gelegenheit den Abgeordneten um Unterstützung für das nächste anstehende Großprojekt des Vereins zu bitten. Wie mehrfach berichtet, will der Heimat- und Geschichtsverein sein ambitioniertes  Projekt „Wenn Steine sprechen – die Geschichte der Pappenheimer Juden“ mit der Dokumentation der Inschriften auf den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs in Pappenheim fortsetzen. Dabei sollen die bereits erfassten Inschriften übersetzt und  in die epidat-Datei des Steinheim Instituts der Universität Essen eingepflegt werden. Auf den jüdischen Grabsteinen sind  nicht nur die Namen sondern auch die Lebensgeschichte der Verstorbenen dokumentiert.
Artur Auernhammer zeigte sich gut informiert über das Projekt. Er habe die Bemühungen des Vereines um dieses interessante Themenfeld sehr interessiert verfolgt und halte es für eine bedeutende Komponente zur Aufwertung der Region, was er nach Kräften unterstützen wolle.

Die Einladung nach Berlin hatte Artur Auernhammer beim Sommerfest des Bayerischen Landtags ausgesprochen. Dort hatte er die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins getroffen, die zusammen mit Adelheid Wenninger im Juli 2016 auf Einladung von Landtagspräsidentin Barbara Stamm Gast beim dem Empfang im Schloss Schleißheim war.

Natürlich haben sich die Pappenheimer auch in Berlin selbst umgesehen. Zum Programm gehörte ein Besuch im Alex-Turm-Cafe, dem höchsten Cafe Berlins. Bei Kaffee und Kuchen drehte man dort eine Runde mit Blick auf die Bundeshauptstadt. Neben einer Stadtführung und einer Schifffahrt auf dem Spreebogen stand auch der Besuch der aktuellen Show im traditionsreichen Friedrichstadtpalast auf dem Programm.

 

 




Jahreshauptversammlung beim Militär- und Kameradenverein Osterdorf

(MKO) Zu seiner ersten Jahreshauptversammlung konnte, der im vergangenen Jahr neu gewählte Vorsitzender der Kameradschaft Osterdorfs, Dominik Bernstein 18 Mitglieder begrüßen. Besonders begrüßte er den stellvertretenden Kreisvorsitzenden StUffz d.R. Jens Krüger. Insgesamt, so berichtete er, hat der Verein zurzeit 32 Mitglieder, ein Mitglied ist der Kameradschaft beigetreten.

Verstorben ist Ehrenmitglied Fritz Immendörfer. Er war das letzte Mitglied, das noch aktiv am 2. Weltkrieg teilgenommen hatte. Ihm und allen verstorbenen Kameraden gedachte man in einer Schweigeminute.

Bernstein berichtete weiter über verschiedene Aktivitäten des letzten Jahres, wie an der Teilnahme am Bieswanger Altmühlmarsch. Schriftführer Karl-Heinz Hüttinger verlas die Protokolle des vergangenen Vereinsjahres und Kassier Alfred Hanke musste einen leichtes Kassenminus vermelden.

Nach einstimmigem Vorstandbeschluss ernannte Bernstein anschließend seinen Vorgänger Karl Meyer zum Ehrenvorsitzenden und überreichte ihm die entsprechende Urkunde. Meyer führte den Verein seit seiner Wiedergründung 1989 über 25 Jahre lang.

Zusammen mit Keller ehrte Bernstein die Mitglieder, welche damals den Verein wiedergegründet hatten. Hans Boscher, Eckhard Halbmeyer, Rudolf Hanke, Gehard Hüttinger, Erwin Knoll, Karl Meyer, Alfred Weimann, Willi Wiedemann  bekamen die Treuenadel und eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Bayerischen Soldatenbund.

Weitere Teuenadeln wurden an folgende Mitglieder vergeben:
Treuenadel 5 Jahre: Helmut Hüttinger
Treuenadel 10 Jahre: Karl-Heinz Hüttinger
Treuenadel 20 Jahre: Fritz Grobmann.

Nachdem Bernstein verlauten ließ, dass am 15. Juli 2017 in der Pionierkaserne Ingolstadt ein Tag der offenen Tür veranstaltet wird, beschloss die Versammlung diese Gelegenheit wahrzunehmen und Dominik Bernstein dort zu besuchen und die Kaserne zu besichtigen.
Nach dem Singen der Nationalhymne langten alle beim Schinkenessen kräftig zu.

Foto: Militär- und Kameradenverein Osterdorf
vlnr: Hans Boscher, Karl-Heinz Hüttinger, Eckhard Halbmeyer, Helmut Hüttinger, Vorsitzender Dominik Bernstein, Gerhard Hüttinger, stellv. KV Jens Krüger, Fritz Grobmann, Ehrenvorsitzender Karl Meyer, Rudolf Hanke, Willi Wiedemann, Erwin Knoll, Alfred Weimann.




Spende an den Turnverein Pappenheim

(TV Pappenheim) Mit großer Freude konnte in der letzten Woche der Vorstand des Turnverein Pappenheim einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro aus den Händen von Sparkassen- Filialleiter Alexander Pürzer in Pappenheim entgegennehmen. Die Spendenübergabe erfolgte im Beisein von Bürgermeister Uwe Sinn, der sich bei der Gelegenheit für die stetige und gute Arbeit des Turnverein Pappenheim bedankte.

Foto: TV Pappenheim




TSG-Weißwurstfrühstück am Wochenmarkt

Die TSG Pappenheim wird am kommenden Volksfestfreitag, 22. Juli beim auf dem Marktplatz  mit einem Weißwurstfrühstück auf das Pappenheimer Volksfest vorbereiten. Beim Wochenmarkt werden aus dem Marktwagen auf dem Marktplatz frische Weißwürste angeboten. Im Vorgriff auf die Volksfesteröffnung werden auch Bierzeltgarnituren aufgestellt.




Verein oder Gruppe für die Sauverlosung gesucht

Die Stadt Pappenheim such für die Sauverlosung beim Volksfest 2016 einen verantwortlichen Ausrichter der Sauverlosung. Interessierte Vereine und Gruppen sollen sich melden.

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Sie leisten Bereitschaft wenn andere feiern

Die BRK Bereitschaft Pappenheim hat jetzt für ihre Mitglieder die erste Jahresbeginnfeier abgehalten. Dabei zeigte Tim Schober, der die Bereitschaft derzeit kommissarisch führt ein breit gefächertes Leistungsspektrum auf. Jochen Bachmeier lobt die Pappenheimer Bereitschaft als kleine aber schlagkräftige Truppe und ernennt Tim Schober zum Bereitschaftsleiter. Ehrung für die

rettungsdienst-01Die BRK-Bereitschaft Pappenheim besteht aus etwa 20 aktiven ehrenamtlichen Helfern, die im Sanitäts- und Rettungsdienst besonders ausgebildet sind. Die Gruppe ist im BRK Kreisverband Südfranken angegliedert. Nachdem Petra Satzinger, die im April 2013 ihr Amt als Bereitschaftsleiterin angetreten hatte im August 2015 zurückgetreten war, führte ihr Stellvertreter Tim Schober die BRK-Bereitschaft Pappenheim kommissarisch weiter. Dabei zeigte Tim Schober, dass er bereit ist, neue Wege zu gehen. Das wird unter anderem dadurch deutlich, dass er keine Weihnachtsfeier sondern erstmals eine Jahresbeginnfeier für seine Bereitschaft im Pappenheimer BRK-Heim abhielt.

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Tim Schober, neuer Leiter der BRK-Bereitschaft Pappenheim

Zu der ersten Jahresbeginnfeier konnte Tim Schober den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Südfranken Ernst Hofer, genauso begrüßen wie den stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Jochen Bachmeier und den Ehrenamtsbeauftragten Markus Dengler.

Ein arbeitsreiches Jahr mit Höhen und Tiefen zeigte Tim Schober bei seinem Jahresrückblick auf. Dabei wurde deutlich, dass die Pappenheimer Bereitschaft oft dann ihren Dienst tut, wenn andere feiern oder ihrem Freizeitsport nachgehen. Das gilt für die Osterdorfer Plattenparty, die Tulipomania, das Ritterturnier und viele Veranstaltungen mehr. Die Pappenheimer Helfer waren auch überregional beim Challange in Roth, beim open Air Festival Playground in Nennslingen und bei vielen anderen Großveranstaltungen im Einsatz. Rund 2.500 ehrenamtliche Einsatzstunden haben die Helfer der Bereitschaft Pappenheim Dienst getan und dabei vielerlei medizinische Hilfen geleistet. Zusammen mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) war die Pappenheimer Bereitschaft bei zwei Vermissten suchen im Einsatz. In der Zukunft will Schober die Bereitschaft noch stärker in der Öffentlichkeit präsentieren, um so möglicherweise neue Mitglieder zu bekommen

160118_brk-bereitschaft03Für den Bereich Ausbildung bedankte sich der stellvertretende Bereitschaftsleiter bei Leon Kressel, der die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer absolviert hat. In enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr haben sich die Helfer der Pappenheimer Bereitschaft an der Truppmannausbildung und mehreren Feuerwehrübungen beteiligt.

Großes Lob erhielt die Pappenheimer Bereitschaft von den Führungskräften des Kreisverbandes. So betonte Ernst Hofer vom Kreisverband Südfranken das gute Miteinander und dass die Pappenheimer Bereitschaft engagiert und leistungsfähig auch überregional aushelfe. „Auf unsere Pappenheimer können wir uns verlassen“ stellte der BRK-Ehrenamtsbeauftragte Markus Dengler in seinem Grußwort heraus. Denglers besonderer Dank ging an Tim Schober. Dieser sei nach dem Rücktritt der Bereitschaftsleiterin in die Presche gesprungen und habe so den Fortbestand der Pappenheimer Bereitschaft gesichert.

Dickes Lob kam auch vom stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Jochen Bachmeier. „Wir stehen sauber da und wir haben ein hervorragendes Material“, stellte Bachmeier fest. Allerdings gebe es wie bei fast allen Bereitschaften auch in Pappenheim Nachwuchsprobleme.

160118_brk-bereitschaft02Bachmeier nutzte den Rahmen der Feier um Tim Schober zum Bereitschaftleiter zu ernennen und überreichte ihm die neuen Dienstgradabzeichen.

Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft gab es bei der Jahresbeginnfeier.
Für eine 5jährige Mitgliedschaft bekamen Claudia Matthes und Tim Schober eine Urkunde. Für 10 Jahre wurden Marina Fritz und Angelika Enzelberger geehrt. Michael Hauff ist 25 Jahre Mitglied der Bereitschaft und Wolfgang Kloiber 40 Jahre.
55 Jahre sind Frieder Edel und Rainer Wagner Mitglied, die beiden Urgesteine des Pappenheimer Sanitätswesens in der damaligen Sanitätskolonne und heutigen Bereitschaft.
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es ein gemeinsames Essen, das den geselligen Teil der Feier einläutete