Altmühltalmarsch startet in Bieswang bei Regen und Kälte

Trotz kalten Temperaturen um die 5 Grad und regnerischem Wetter hat die Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1899 Bieswang e.V. ihren traditionellen Altmühltalmarsch am 14. September 2024 mit ungebrochener Begeisterung gestartet. Der mittlerweile 19. Marsch lockte fast 50 Teilnehmer nach Bieswang. Es waren sowohl Zivilisten als auch Uniformierte Teilnehmer am Start. Bemerkenswert ist, dass auch zwölf militärische Teilnehmer den Marsch als Wertungslauf für den IGF Marsch absolvierten, bei dem sie die Strecke mit 15 Kilogramm Marschgepäck zu meisterten hatten.

Die Marschstrecken führten in Längen von 15, 20 und 25 Kilometern durch das malerische Altmühltal, was trotz des ungemütlichen Wetters ein besonderes Naturerlebnis bot. Während die zivilen Teilnehmer mit individuellem Regenschutz die Herausforderung angingen, setzten einige militärischen Starter auf ihre bewährte Ausrüstung.

Der Startschuss fiel um 9 Uhr morgens, und trotz der widrigen Bedingungen zeigten alle Teilnehmer Durchhaltevermögen und Kampfgeist. An den Kontrollposten entlang der Strecke standen kostenlose Getränke bereit. Ab 12:30 Uhr gab es für die Marschierenden ein warmes Mittagessen zur Stärkung, ehe der Tag mit einer Siegerehrung und dem traditionellen Kameradschaftsabend mit Live-Musik ausklang.

Auch in diesem Jahr hat der Altmühltalmarsch gezeigt, dass bei der SRK in Bieswang Gemeinschaft und Tradition im Vordergrund stehen – egal, welches Wetter aufzieht.




SRK Bieswang feierte 125-jähriges Jubiläum mit Fahnenweihe

Mit einem zweitägigen Fest feierte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1899 Bieswang e.V. (SRK) ihr 125-jähriges Bestehen, verbunden mit der Weihe einer neuen Fahne. In einer feierlichen Zeremonie am Ehrenmal und im Festzelt neben dem SRK-Heim beging der Verein das Jubiläum zusammen mit Vertretern örtlicher Vereine und befreundeter Reservistenkameradschaften. Auch Ehrengäste aus Politik und Militär nahmen an den Feierlichkeiten teil und unterstrichen so die Bedeutung des Vereins für die Region. Verdiente Mitglieder wurden geehrt und ausgezeichnet.

Angeführt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim setzte sich der festliche Zug der Fahnenabordnungen in Bewegung. Die „alte“ Fahne der SRK Bieswang, gemeinsam mit jenen der Reservistenkameradschaften aus Wettstetten, Schönfeld, Dollnstein, Ettenstatt-Kaltenbuch, Nennslingen und Osterdorf, sowie die Fahnen des Vereins Frohsinn und der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart, zogen vom Dorfplatz zum Ehrenmal an der Martinskirche. Hinter ihnen reihten sich die Ehrengäste und die Abordnungen Vereine ein, um gemeinsam diesen feierlichen Festauftakt zu begehen.

Andacht am Ehrenmal
Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der SRK Bieswang wurden mit einer feierlichen Andacht am Ehrenmal für gefallene Soldaten eröffnet. Pfarrer Günter Gastner erinnerte eindrucksvoll an das Leid, das mit dem Ehrenmal verbunden ist, und betonte die Wichtigkeit, das Andenken an die gefallenen Soldaten auch in der heutigen Zeit wachzuhalten. Besonders hob er hervor, dass seit der Gründung der Bundeswehr im Jahr 1955 über 3.300 Bundeswehrangehörige im Dienst ums Leben gekommen sind. Davon ereigneten sich 119 Todesfälle bei Auslandseinsätzen oder in anerkannten Missionen, was die Gefahren und Opferbereitschaft der Soldaten bis in die Gegenwart verdeutlicht.

In seiner bewegenden Ansprache am Ehrenmal erinnerte Reinhard Schwenk, der Vorsitzende der SRK Bieswang, an die gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen Kameraden sowie an all jene, die in der langen Vereinsgeschichte verstorben sind. Er betonte, dass die Erinnerung an die Schrecken der Kriege mit der Zeit verblasst, doch die Anerkennung der Opfer, die um ihre Jugend gebracht wurden, bestehen bleibt. Besonders hob er hervor, dass die wahren Verlierer von Kriegen die Zivilbevölkerung und die Soldaten seien. Frieden sei ein schwer erreichbares, aber wichtiges Ziel, das weiterverfolgt werden müsse.
Schwenk dankte den Soldaten und Reservisten für ihren Beitrag zur inneren und äußeren Sicherheit, sowohl in der Vergangenheit als auch heute, und rief dazu auf, die Verbindung zwischen Bevölkerung und Soldaten aufrechtzuerhalten. Abschließend legte er einen Kranz am Ehrenmal nieder, mit den Worten: „Nur wer vergessen ist, ist tot. Ohne Erinnerung keine Zukunft.“

Der Chor des Vereins Frohsinn und die Feuerwehrkapelle Langenaltheim gaben der Gedenkfeier einen besonders würdigen und festlichen Rahmen

Begrüßung im Festzelt
In seiner Begrüßungsansprache im Festzelt dankte Reinhard Schwenk zunächst allen Gästen und Mitwirkenden für ihr Kommen, um das 125-jährige Jubiläum des Vereins und die Weihe der neuen Fahne gemeinsam zu feiern. Besonders begrüßte er Landrat Manuel Westphal, Pappenheims stellvertretenden Bürgermeister Walter Otters sowie die Stadträte Friedrich Hönig und Roland Kiermeyer.
Ebenfalls begrüßte er die Vertreter der Reservisten, darunter Major d. R. Rainer Breit, dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Mittelfranken-Süd, Christian Schöppl, Kreisvorsitzender des BSB-Kreisverbandes Weißenburg und Ralf Olmesdahl, den stellvertretenden Präsidenten des Bayerischen Soldatenverbunds.
Sein besonderer Gruß galt der Fahnenmutter Claudia Schmidtner mit den Fahnenbegleiterinnen Dana Schwenk und Maja Krause. Der Verein Frohsinn 1904 Bieswang wurde für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeiten gewürdigt, und Pfarrer Günter Gastner Dankte Schwenk für die Übernahme der Fahnenweihe, in Vertretung von Pfarrer Gerd Schamberger.

Gottesdienst und Fahnenweihe
Fortgesetzt wurden die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst im Festzelt mit Pfarrer Günter Gastner. Die musikalische Gestaltung übernahm Organistin Heike Mühling.

In seiner Predigt thematisierte Gastner die Wunden, die durch die Zerstörung von Lebensgrundlagen entstehen, und rief dazu auf, die Hoffnung auf Frieden in einer Welt wachzuhalten, die weit vom wahren Frieden entfernt sei. Frieden, so betonte er, sei ein Zeichen der Stärke. Jeder Einzelne könne durch Friedensstiftung und Hilfe im Alltag dazu beitragen, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen.

Die Fahnenweihe war ein besonders emotionaler Moment der Jubiläumsfeierlichkeiten. Mit den Worten „Ich übergebe die Fahne – haltet sie hoch, haltet sie fest, dass keiner sich findet, der die Fahne verlässt“, übergab die Fahnenmutter Claudia Schmidtner die geweihte Fahne an den Fahnenträger Rene Purwin. Die Fahnenmutter brachte auch das erste Fahnenband an und richtete in einem feierlichen Spruch ihre Worte an die neue Fahne. Sie sprach davon, dass die Fahne ein festes Symbol und Halt für die Gemeinschaft sein solle. Der Vorstand fügte hinzu, dass die Fahne mehr sei als nur ein Tuch – sie stehe als Banner, das durch Glück und Unglück vorausweht und den Verein zusammenhält.

„Den Toten zu Ehren, den Lebenden zur Mahnung“, soll das zweite Fahnenband dienen, das der Vorstand Reinhrd Schwenk anbrachte. Ein weiteres Fahnenband hatte Ralf Olmesdahl im Auftrag des BSB mitgebracht, das nun die neue Fahne der SRK Bieswang ziert.

Grußworte
In seinem Grußwort übermittelte Pappenheims zweiter Bürgermeister Walter Otters die Glückwünsche der Stadt Pappenheim. In seiner Ansprache würdigte er nicht nur die traditionsreiche Geschichte der SRK, sondern hob auch die Bedeutung von Ehrenamt und Zusammenhalt hervor. Die Fahnenweihe, so Otters, sei ein Symbol für die gemeinsamen Werte und die Stärke der Gemeinschaft – besonders in herausfordernden Zeiten.

Otters betonte zudem, dass das Gemeinwohl nicht wie ein Online-Kaufhaus funktionieren dürfe, in dem man nur bestellt oder reklamiert. Vielmehr sei es eine Tauschbörse, bei der alle einen Beitrag leisten müssen, um gemeinsam davon zu profitieren. Abschließend überreichte er im Namen der Sparkasse Mittelfranken-Süd einen Scheck über 500 Euro als Unterstützung für den Verein.

Landrat Manuel Westphal betonte seine persönliche Bindung zu den Reservistenkameradschaften. Deren Ursprung liege in den Schrecken der Kriege, um die Gedanken an die Gefallenen am Leben zu erhalten. Die Erinnerung an gefallene Kameraden sei damals wie heute gleichermaßen wichtig. „Man muss sich auch wehren können“, meinte der Landrat zur aktuellen Kriegslage in Europa. Die Landesverteidigung habe wieder eine besondere Bedeutung erlangt, weshalb es wichtig sei, die Bundeswehr angemessen auszurüsten. Auch er hatte für den Jubelverein eine Geldspende mitgebracht.

Gruß- und Dankesworte kamen auch von Major der Reserve Rainer Breit, dem Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Mittelfranken-Süd im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, und Oberleutnant der Reserve Ralf Olmesdahl, dem stellvertretenden Präsidenten des Bayerischen Soldatenbundes (BSB) und Bezirksvorsitzenden für Mittelfranken.

Ehrungen und Auszeichnungen
In diesem festlichen Rahmen ehrte die SRK 1899 Bieswang mehrere verdiente Mitglieder für ihre langjährigen Verdienste. Zusammen mit Oberstleutnant der Reserve Martin Hajek überreichten der Vorsitzende Reinhard Schwenk und Ralf Olmesdahl Urkunden und Ehrenzeichen.

Mit dem Verdienstkreuz II. Klasse ausgezeichnet wurden Reinhard Durst, Erich Satzinger und Anton Strunz.
Das Verdienstkreuz I. Klasse erhielten Friedrich Luff und Karl Schwegler. Diese Kameraden haben sich über Jahrzehnte hinweg für die Belange des Vereins eingesetzt.

Das Fahnenträgerabzeichen in Bronze ging an Rene Purwin. Besonders hervorgehoben wurde Walter Loy, der seit 1991 die vereinseigene Kanone bedient und dafür das Böllerabzeichen in Gold erhielt. Wie Martin Hajek bekannt gab, erhielt Loy das bayernweit 108. Böllerabzeichen des BSB.
Oberstleutnant der Reserve Martin Hajek erhielt als besondere Auszeichnung das Reservistenverdienstkreuz in Bronze.
Als besonderen Ehrenbeweis erhielt der 1. Vorsitzende der SRK Bieswang, Reinhard Schwenk, das Große Verdienstkreuz am Bande des BSB verliehen. Verlesen und überreicht hat die Urkunde Martin Hajek, der die besonderen Verdienste Reinhard Schwenks zu würdigen wusste. 30 Jahre lang führt Reinhard Schwenk die SRK Bieswang und habe diese auch in schweren Zeiten zusammengehalten, als es im Verein Leute gab, „die die Fahne des Vereins verlassen haben“.

Bevor es zum gemütlichen Teil mit der Feuerwehrkapelle Langenaltheim überging, überreichte Reinhard Schwenk noch ein Präsent in Form eines wunderschönen Blumenstraußes an Luise Schwegler, die sich als Reinigungskraft bei der SRK Bieswang verdient gemacht hat.




Die 4. WUG-Kunst-Rallye lädt am 14. und 15. September 2024 ein

Kunst entdecken und gewinnen heißt es Am Wochenende des 14. und 15. September 2024. Dbei der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erneut zum Schauplatz künstlerischer Vielfalt. Bei der 4. WUG-Kunst-Rallye haben Kunstinteressierte die einzigartige Gelegenheit, an fünf verschiedenen Stationen in die faszinierende Welt der Kunst einzutauchen – und dabei sogar Kunst zu gewinnen.

Fünf Stationen – Fünf Erlebnisse

  1. Skulpturen und Plastiken in Holzingen: Bernd Käpplinger und Gerhard Winter präsentieren in der Holzinger Hauptstraße 45 ihre beeindruckenden Werke aus Stein und anderen Materialien. Hier treffen künstlerisches Geschick und handwerkliche Präzision aufeinander.
  2. Kunst in Holz in Oberhochstatt: In der Bergstraße 26 zeigt Alexandra Walczyk ihre vielfältigen Arbeiten, die das Element Holz in den Mittelpunkt stellen. Vom klassischen Holzschnitt bis zu modernen Interpretationen – hier wird das Naturmaterial zum Kunstwerk.
  3. Malerei, Keramik und Literatur in Dettenheim: Am Schlossanger 6 in Dettenheim öffnet die Galerie-Dettenheim-Art ihre Pforten. Die Besucher erwartet eine inspirierende Mischung aus Malerei, Keramik und Literatur, präsentiert in einem historischen Ambiente.
  4. Malerei und Glas-Kunst in Dettenheim: Ebenfalls in Dettenheim, im Lindhaldenweg 7, lädt die Künstlerin Alexandra Walczyk dazu ein, ihre farbenfrohen Malereien und filigranen Glasarbeiten zu entdecken. Diese Station bietet eine beeindruckende Symbiose von Licht und Farbe.
  5. Druckwerkstatt im Blauen Haus in Treuchtlingen: In der Heinrich-Aurnhammer-Straße 10 in Treuchtlingen erwartet die Besucher die Druckwerkstatt im Blauen Haus. Hier können Sie erleben, wie traditionelle Drucktechniken zu modernen Kunstwerken verarbeitet werden.

Mitmachen und gewinnen
Wer alle fünf Stationen besucht, kann nicht nur die künstlerische Vielfalt der Region erleben, sondern nimmt automatisch an einer Verlosung von Kunstgutscheinen im Gesamtwert von 450 Euro teil. Die Gewinner können die Gutscheine direkt bei den teilnehmenden Künstlern einlösen und so ein ganz besonderes Kunstwerk mit nach Hause nehmen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.schweiss-art.de. Nutzen Sie die Gelegenheit, Kunst in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und vielleicht sogar selbst ein Stück davon zu gewinnen.

Titelfoto: Privat




Saisonabschluss und Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad

Nach der offiziellen Schließung der Freibadsaison am Samstag, den 7. September 2024, bei der der Eintritt wieder für alle Besucher kostenlos ist, steht der darauffolgende Sonntag ganz im Zeichen des tierischen Vergnügens. Am 8. September 2024 dürfen zwischen 11:00 und 17:00 Uhr erneut die Vierbeiner das Pappenheimer Freibad erobern.

Abschluss der Freibadsaison
Die Schließung des Freibades für die Badegäste wird am Samstag, 07.09.2024 um 13:00 Uhr wie üblich von Bürgermeister Florian Gallus und Steffen Petrenz, dem Leiter der Städtischen Werke mit einer kleinen Rückschau und der Einholung der Fahnen zelebriert. Am letzten Saisontag ist das Freibad von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei

Entspannter Tag für Hunde, Frauchen und Herrchen
Wie bereits in den Vorjahren, wird ein Eintritt von 4 Euro pro Hund erhoben, der in diesem Jahr 4 Euro pro Hund beträgt. Der Erlös wird an ein Tierheim im Landkreis gespendet. Im Jahr 2023 haben sich über den Tag verteilt 211 Hunde mit ihren Besitzern am Hundebadetag beteiligt – ein großer Erfolg für die Veranstaltung und den Tierschutz.

Hundehalter können sich auf einen entspannten Tag freuen, an dem ihre Tiere nach Herzenslust schwimmen, planschen und auf den Wiesen toben können. Wasserspielzeug für die Hunde darf gerne mitgebracht werden.

Zugelassen sind ausschließlich gesunde, sozialverträgliche, geimpfte und versicherte Hunde. Eine Haftpflichtversicherung ist erforderlich, um eventuelle Schäden abzudecken. Auch in diesem Jahr sind die Hygienevorkehrungen lückenlos, das Wasser wird nach der Veranstaltung abgelassen und das Bad gründlich gereinigt, sodass der Start in die neue Saison 2025 ohne Bedenken erfolgen kann.

Titelfoto: Stadtwerke Pappenheim

 




ORANGE NIGHT – Evangelische Landjugend in Pappenheim lädt herzlich ein

Ein Festival fränkischer Landjugend-Kultur veranstaltet die Evangelische Landjugend am Samstag, 31. August 2024 im Innenhof des EBZ in der Stadtparkstraße in Pappenheim. Eingeladen sind nicht nur Mitglieder des Jugendverbands. Die Orange Night ist offen für alle ab 16, deren Herz für junge Musik und Engagement für die fränkische Heimat schlägt.

Das Highlight des Festivals wird zweifellos die Musik sein. Die auch hierzulande bekannte Band
„Kellerkommando“ aus Bamberg mischt traditionelle fränkische Volksmusik mit urbanen Beats.
„The Chubby Hedgehogs“ aus Weißenburg bringen mit aus Coversongs und Rock’n‘Roll die Bühnen in Altmühlfranken zuverlässig zum Beben.
Der Raitenbucher Simon Wittmann alias DJ Swite komplettiert das Line-up. Auch er hat bereits eigene Songs produziert.

Zur Landjugend-Kultur gehört auch, regionalen Produkten eine Bühne zu bieten. Allen voran arbeitet die ELJ mit den Hesselberger Obstaktivist:innen von Alfra zusammen.
Aus Säften von Streuobstwiesen wurden die Kultgetränke „Swish“ und „Cider A + B“ entwickelt, die sich bei jungen Menschen zunehmender Beliebtheit erfreuen. Nach dem Festival organisiert die ELJ unter dem Motto „Auf die Plätze, fertig, OBST“ Kulturlandschaftspflege in Streuobstwiesen. Auch andere Getränke, Kaffee, Eis und Gerichte werden vorwiegend von regionalen Herstellern bezogen.

Mit dem Festival lässt die ELJ einen Testballon steigen. Alle paar Jahre lädt der Jugendverband seine Mitglieder an den Ort seiner Landesstelle ein. Ein öffentliches Festival gab es noch nie.  „Wir wollen damit den Landjugendspirit und die Landjugendkultur voranbringen“, erklärt Landjugendpfarrer Benedikt Herzog. „Die Landjugend steht ja seit jeher für Gemeinschaft, Spaß und das gemeinsame Überwinden von Grenzen.“

Die ELJ bittet zu beachten: Wegen der Orange Night ist der Fußweg zum EBZ zwischen Stadtparkbrücke und Bgm.-Oppel-Straße am Samstag, 31.08. und Sonntag, 01.09.24 gesperrt.

Tickets für die Orange Night gibt’s vergünstigt unter
https://www.elj.de/orange-night-2024/ 
oder an der Abendkasse. Die Pappenheimer Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

 

Text: Manfed Walter
Titelfoto: Evangelische Landjugend




Universitätschor Dresden gastiert in Pappenheim

Am Mittwoch, den 21. August 2024, wird die Evangelische Stadtkirche in Pappenheim zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Ereignisses: Der Universitätschor Dresden macht im Rahmen seiner Sommerradtour Station und gibt um 19:00 Uhr ein A-capella-Konzert unter der künstlerischen Leitung von Christiane Büttig.

Die Radreise des Chores führt alle zwei Jahre durch eine naturnahe Region Deutschlands, und in diesem Sommer liegt das idyllische Altmühltal auf ihrer Route. Mit Zelt und leichtem Gepäck brechen die Sängerinnen und Sänger auf, um abends in den verschiedenen Gemeinden ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm zu begeistern. Die diesjährige Tour führt von Berching nach Herrieden – und mittendrin dürfen sich auch die Pappenheimer auf diesen musikalischen Leckerbissen freuen.

Das Konzertprogramm umfasst Werke namhafter Komponisten wie Rheinberger, Bruckner, Mendelssohn und Bremer. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine Spende gebeten. Es bietet sich damit die wunderbare Gelegenheit, großartige Chormusik zu genießen und zugleich die kulturelle Vielfalt der Region zu unterstützen.

Die Mitwirkenden freuen sich über Ihren Besuch und laden herzlich ein, Teil dieses besonderen Abends zu werden.




Einladung zum gemeinsamen Singen in Pappenheim

Singen macht glücklich, stärkt die Gesundheit und verbindet – warum also nicht einfach mal gemeinsam singen? Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, am Samstag, den Samstag, 31. August 2024, um 14 Uhr im Haus der Bürger K14 in Pappenheim an einem fröhlichen Gesangsnachmittag teilzunehmen.

Bitte beachten: Der Termin wurde vom ursprünglich geplanten Sonntag, 25. August auf den Samstag 31. August verlegt!

Unter der musikalischen Leitung von Lothar Michel wird es ein lockeres Mitsingen bekannter Lieder geben, die jeder kennt. Ob geübt oder ungeübt – hier ist jeder willkommen! Lothar Michel sorgt mit seiner Gitarre für die passende Begleitung und hat für alle, die beim Text unsicher sind, Liedhefte zum Ausleihen parat.

Im Vordergrund steht die Freude am gemeinsamen Singen und die Geselligkeit. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Bei Kaffee und Kuchen klingt der Nachmittag gemütlich aus.

Die Veranstaltung findet auf der Remise des K14, Klosterstraße 14, in Pappenheim statt. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Kunst- und Kulturverein.

Foto: Helmut Seuberth




Swingige Blechbläser beim Frühschoppen in Pappenheim

Am Sonntag, 18. August 2024, ab 11:15 Uhr  wird er Posaunenchor Langenaltheim in Pappenheim auf der Remise des K 14 zum Frühschoppen schwingvolle Melodien erklingen lassen.

Der Posaunenchor Langenaltheim ist unter der Leitung von Alfred Maderer in der Region bekannt geworden für seine anspruchsvolle Musik – sowohl in der Kirchengemeinde als auch bei musikalischen Veranstaltungen wie dem Freibad-Konzert in Langenaltheim.
Am Sonntagmittag 18. August 2024, 11:15 Uhr spielen die Langenaltheimer Blechbläser mal

schwungvolle Arrangements von Dixie bis Jazz, von Gospel bis Rock zur freudigen Unterhaltung des Publikums auf der Remise des K14 in Pappenheim an der Altmühl.

Das Küchenteam des Kunst- und Kulturvereins bietet zur Stärkung Weißwürste mit Bretzen an, dazu kühle Getränke.

Sonntag, 18. August 2024, 11:15 Uhr
Remise am Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim
Eintritt frei, Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins sind willkommen




Spannendes Backtrogrennen begeisterte die Volksfestbesucher in Pappenheim

Das diesjährige Backtrogrennen am Volksfestsonntag bot den Zuschauern wieder einmal ein aufregendes Spektakel. Insgesamt gingen acht Teams in ihren bunt geschmückten Backtrögen an den Start, um den Sieg in diesem traditionsreichen Wettkampf zu erringen.

Den ersten Platz sicherte sich das Team „LotterBua Fanclub“ des Pappenheimer Maibaum e.V., das sich souverän gegen die Konkurrenz durchsetzte. Auch die nachfolgenden Plätze wurden von Mitgliedern des Maibaumvereins dominiert: Der „Maibaumverein“ belegte den zweiten Platz, gefolgt von der „Goasn Gang“.

Die Theatergruppe Pappenheim konnte sich mit den „Altmühlfliegern“ den vierten Platz sichern, während das Team „Treibjagd“ der Privilegierten Schützengesellschaft den fünften Platz erreichte. Die weiteren Platzierungen gingen an die „Altmühlnixen“ von der Theatergruppe, die „Clubritter Pappenheim“ und die Feuerwehr Pappenheim.

Das Backtrogrennen, das seit 2002 ein fester Bestandteil des Pappenheimer Volksfestes ist, wurde auch in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von Anette Pappler, der Vorsitzenden des Volksfestausschusses, humorvoll und fachkundig moderiert. Ihr Dank galt den zehn Helfern der Feuerwehr, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf des Rennens sorgten.

Foto: Volksfestausschuss




Strahlender Erfolg des Bambini-Laufs beim Pappenheimer Volksfest

Am Volksfestsamstag war es wieder soweit, der beliebte Bambini-Lauf des Turnvereins 1861 Pappenheim lockte zahlreiche kleine Sportlerinnen und Sportler zum Festplatz in Pappenheim. Bei herrlichem Sonnenschein und ausgelassener Stimmung traten insgesamt 51 Kinder in fünf verschiedenen Altersgruppen an, um sich im freundschaftlichen Wettstreit zu messen.

Mit großem Eifer und sichtlicher Begeisterung meisterten die jungen Teilnehmer ihre Laufstrecken, während Eltern und Zuschauer lautstark anfeuerten und für eine fröhliche Atmosphäre sorgten. Über eineinhalb Stunden hinweg war die Freude und der Einsatz der Kinder allgegenwärtig, was die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis machte.

Ein Höhepunkt des Tages war die Preisverleihung: Jedes Kind erhielt eine Freifahrt auf einem Fahrgeschäft des Volksfestes. Mit strahlenden Gesichtern nahmen die kleinen Athleten diese Belohnung entgegen und krönten damit ihre sportliche Leistung.

Der TV 1861 Pappenheim zeigte sich sehr zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf und der regen Beteiligung. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Freude die Kinder bei diesem Lauf haben. Der Bambini-Lauf ist ein Highlight unseres Volksfestes und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“, so ein Sprecher des Vereins.

Foto: TV Pappenheim




Antenne Bayern berichtet über Hammeltanz beim Pappenheimer Volksfest 2024

Auch in diesem Jahr brachte das Pappenheimer Volksfest mit seinem einzigartigen Hammeltanz viel Freude und Tradition auf den Festplatz. Den diesjährigen Hammel, ein stattliches Tier von 49 Kilogramm aus der traditionsreichen Schäferei Neulinger in Geislohe, gewann Walter Kattinger aus Pappenheim.

Die „Heimatministerin“ von Antenne Bayern, Marion Schieder, alias die „Schiederin“, war live vor Ort, um von diesem besonderen Ereignis zu berichten. Zunächst sammelte sie Eindrücke und Stimmen auf dem Festplatz, bevor sie von Bürgermeister Florian Gallus ein Lebkuchenherz überreicht bekam. Dieses Herz, kunstvoll in der Genusswerkstatt von Dimitra Demir hergestellt, soll die herzliche Atmosphäre des Pappenheimer Volksfestes symbolisieren.

Die Tradition des Hammeltanzes in Pappenheim ist uralt, wenngleich ihre genauen Ursprünge nicht endutig feststellbar ist. Sicher ist aber, dass sie bereits über 100 Jahre alt ist. In den 1970er und 1980er Jahren war diese Tradition jedoch für einige Zeit unterbrochen. Erst mit Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Peter Krauß wurde der Hammeltanz 1996 wieder zum festen Bestandteil des Pappenheimer Volksfestes.

In diesem Jahr wurde die entscheidende Fahne zur Ermittlung der Geinnerin oder des Gewinners von Bürgermeister Gallus persönlich geschwenkt. Rund 100 Teilnehmer begaben sich, begleitet von den Akkordeonklängen von Adamina Mulder, auf den Rundkurs über den Festplatz. Als hinter dem Bierzelt der Böllerschuss fiel, war es Walter Kattinger, vor dem Bürgermeister Gallus die Fahne senkte.

Der entscheidende Schuss kam von Günter, dem Böllerschützen der SRK Bieswang, und besiegelte den Gewinbn von Walter Kattinger. Dank der Berichterstattung von Antenne Bayern ist dieses besondere Ereignis jetzt weit über die Grenzen Pappenheims hinaus bekannt.

Der Hammeltanz bleibt somit eine lebendige Tradition und ein Highlight des Pappenheimer Volksfestes, das Jahr für Jahr Einheimische und Besucher gleichermaßen begeistert.




Feuerwehren Bieswang-Ochsenhart und Zimmern triumphieren beim Tauziehwettbewerb

Beim diesjährigen Pappenheimer Volksfest sicherte sich die Freiwillige Feuerwehr Bieswang-Ochsenhart den Sieg im Tauziehwettbewerb der Herren und konnte sich damit erstmals den begehrten Pokal und 50 Liter Freibier sichern. Der Wettbewerb, der wieder auf dem Festplatz vor dem Bierzelt stattfand, zog zahlreiche Zuschauer an und bewies einmal mehr seine ungebrochene Beliebtheit. Insgesamt neun Herren- und zwei Damenmannschaften traten gegeneinander an.

Während bei den Herren spannende Duelle stattfanden, war die Entscheidung bei den Damen schnell klar: Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern setzte sich in zwei Wettkampfzügen souverän gegen die Damen des Pappenheimer Maibaum e.V. durch. Mit diesem Sieg gelang es den Zimmerner Damen, den Pokal zum dritten Mal zu gewinnen und ihn somit dauerhaft in ihren Besitz zu nehmen. Zusätzlich durften sie sich über 50 Liter Bier freuen, die wie gewohnt bei einem besonderen Fest bestimmungsgemäß verwertet werden.

Die letztjährige Siegermannschaft des Pappenheimer Maibaum e.V. I erreichte in diesem Jahr den zweiten Platz und erhielt dafür 25 Liter Bier. Neu im Wettkampf und gleich erfolgreich waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf, die den dritten Platz belegten und sich über 20 Liter Bier freuen durften. Auf den weiteren Plätzen folgten die Freiwillige Feuerwehr Zimmern, die Feuerwehr Pappenheim, die Eißendorfer Schützen aus Hamburg-Harburg sowie die Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf, des Pappenheimer Maibaum e.V. II und die TSG Pappenheim.

Die Wettkämpfe zeichneten sich durch große Fairness und freundschaftliche Gesten unter den Teilnehmern aus. Claus Dietz, der bereits seit 16 Jahren als Kampfrichter fungiert, sorgte auch in diesem Jahr dafür, dass die Wettkampfregeln eingehalten wurden. Der Wettkampfmodus wurde vom Kampfgericht, bestehend aus der Vorsitzenden des Volksfestausschusses Anette Pappler und Christiana Pfahler von der Stadtverwaltung Pappenheim, festgelegt.

Auch das Wetter spielte mit. Pünktlich nach dem letzten Wertungszug setzte der Regen ein, sodass das Kampfgericht seine Unterlagen gerade noch rechtzeitig ins Trockene bringen konnte.