Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.




Tierischer Saisonabschluss im Pappenheimer Freibad

Das Wasser gehörte zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ganz besonderen Badegästen. Beim traditionellen Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad tummelten sich mehr als 100 Hunde im und am Wasser. Zusammen mit ihren zweibeinigen Begleitern sorgten sie für einen ebenso fröhlichen wie ungewöhnlichen Badetag. Mehr als 300 Gäste kamen zu der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2021 längst zu einem beliebten Familienfest für Hundefreunde entwickelt hat.

Am Tag nach dem offiziellen Saisonende dürfen im Pappenheimer Freibad noch einmal die Vierbeiner ins Wasser. Dabei geht es nicht nur um den Spaß für Hunde und Halter, sondern auch um einen guten Zweck. Für jeden Hund waren vier Euro Eintritt zu bezahlen. Die Einnahmen werden ohne Abzug an den Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal weitergegeben und kommen damit vollständig dem Tierschutz zugute.

Der Verein war selbst mit einem Stand vertreten und informierte über seine Arbeit. Dazu gab es kleine Köstlichkeiten und Gelegenheit zum Austausch.

Rund um die Schwimmbecken hatte das Hundeschwimmen auch darüber hinaus einiges zu bieten. Verschiedene Informationsstände ergänzten das Geschehen und reichten thematisch von Hundenahrung bis hin zu einem vielseitigen Reinigungsgerät für den Haushalt.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Informationsstand dabei war die Hundeschule „Pepper Dogs“ aus Osterdorf. Die noch im Aufbau befindliche Hundeschule nutzte das Hundeschwimmen, um sich den Hundehaltern vorzustellen. Seit Kurzem bietet sie jeweils dienstags ein Alltagstraining in kleinen Gruppen an wechselnden Orten in und um Osterdorf sowie Einzeltraining an.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag aber eindeutig die Vierbeiner. Während die einen beherzt ins Becken sprangen und ihre Runden durch das Wasser drehten, ließen es andere etwas gemütlicher angehen. Gemeinsam mit ihren Besitzern machten sie aus dem letzten Badetag des Jahres ein buntes Treffen von Hundefreunden und Familien.

 




Rekord beim Osterdorfer Pressackkarteln

Das Pressackkarteln am Kirchweihmontag gehört in Osterdorf seit jeher zur Kirchweih wie gute Stimmung und ein zünftiger Frühschoppen. Dass diese Tradition nach wie vor bestens gepflegt wird, zeigte sich in diesem Jahr besonders eindrucksvoll. Mit 83 Teilnehmern konnte sogar eine Rekordbeteiligung verzeichnet werden.

Der Einladung des Frühschoppensvereins „Einigkeit macht stark“ waren die Kartler gefolgt, um beim traditionellen Pressackkarteln der Osterdorfer Kirchweih ihr Glück zu suchen. Das Ziel war dabei klar. Sechs Asse mussten auf dem eigenen Konto verbucht werden, um sich die Königswürde zu sichern. Als Erster schaffte dies Lorenz Obernöder, der damit zum Pressackkönig gekürt wurde. Die Würde des Vizekönigs ging an Rudolf Hanke.
Und weil ein Pressackkönig selbstverständlich nicht mit leeren Händen nach Hause gehen soll, durften sich die beiden Majestäten über Pressäcke freuen. Gestiftet wurden diese von Caterer Ernst Kraft von „Die Partykiste“. Doch auch für die übrigen Teilnehmer war nach dem Karteln noch lange nicht Schluss. Das von der Brauerei Wurm gestiftete Freibier wurde von den beiden Majestäten und weiteren Spendern noch aufgestockt. So ließ sich die stattliche Kartlerrunde den Kirchweihmontag anschließend sichtlich gut gelaunt schmecken.
Mit 83 Teilnehmern, zwei frisch gekürten Majestäten, Pressack und Freibier hat das Osterdorfer Pressackkarteln einmal mehr bewiesen, dass eine gute Kirchweihtradition auch nach vielen Jahren nichts von ihrem Reiz verloren hat.

Titelfoto: Erwin Knoll

 




Kilometer und Kameradschaft beim Altmühltalmarsch

Bestes Wanderwetter, eine reizvolle Strecke durch das Altmühltal und nahezu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten am Samstag, 12. September 2026, den Rahmen für den mittlerweile 21. Altmühltalmarsch der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Bieswang. Die Veranstaltung hat sich über die Jahre weit über die örtlichen Grenzen hinaus einen Namen gemacht.

Drei Marschstrecken mit Distanzen von 15, 20 und 25 Kilometern standen zur Auswahl. Für Familien, Einzelpersonen mit Kleinkindern und geschichtlich Interessierte wurde zudem eine geführte Wanderung rund um den landschaftlich reizvollen Juraort Bieswang angeboten. Dabei waren das SEzzi-Denkmal und das Hirschgehege bei Bieswang zwei von mehreren interessanten Stationen. Militärische Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, auf der Strecke ihren IGF-Marsch zu absolvieren. Wer dabei die Kriterien für den Leistungsmarsch erfüllen wollte, hatte 15 Kilogramm Marschgepäck zu tragen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Oberstleutnant der Reserve Martin Hajek und Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus. Dass der Altmühltalmarsch inzwischen eine beachtliche Anziehungskraft weit über Bieswang hinaus entwickelt hat, zeigte sich schon an den Anmeldungen. Mit 80 auswärtigen Marschteilnehmern hatte es im Vorfeld so viele Anmeldungen von außerhalb gegeben wie noch nie.

Gallus konnte deshalb Gäste aus den unterschiedlichsten Regionen willkommen heißen. Die mit rund 20 Frauen, Männern und Kindern erneut stärkste Marschgruppe stellte, wie bereits seit Jahren, der Militärverein Kottensdorf bei Schwabach. Den weitesten Weg hatte die erstmals teilnehmende Reservistenkameradschaft Arzfeld aus der Eifel unter Führung von Stabsgefreitem Manfred Michels zurückgelegt.

Vertreten waren außerdem die Reservistenkameradschaften Fischach und Augsburg aus dem Regierungsbezirk Schwaben sowie Raitenbuch, Treuchtlingen und Osterdorf aus der näheren Umgebung. Auch der Patenverein, die Reservistenkameradschaft Wettstetten, war mit einer starken Abordnung nach Bieswang gekommen. Weitere Teilnehmer reisten unter anderem aus Calw und Frankenthal an. Hinzu kamen Hauptfeldwebel der Reserve Tiedemann vom Verband der Reservisten sowie Teile des Heimatschutzregiments 1 aus Roth.

Unter den nahezu 100 Teilnehmern befanden sich 60 aktive Soldatinnen und Soldaten beziehungsweise Reservisten sowie 20 zivile Marschiererinnen und Marschierer von auswärts. Damit zeigte sich einmal mehr der besondere Charakter des Altmühltalmarsches, bei dem militärische und zivile Teilnehmer gemeinsam unterwegs sind.

Eine besondere Würdigung galt Oberfeldwebel Eisenmann aus Weißenburg. Das Mitglied der SRK Bieswang ist aktiver Soldat an der Schule für ABC-Abwehr in Sonthofen und unterstützt den Altmühltalmarsch seit fast 15 Jahren mit seinem privaten Geländewagen „Wolf“.

Von Bieswang aus führte die Marschstrecke zunächst über Ochsenhart in das Schönfelder Tal. Dort teilten sich die Wege entsprechend der unterschiedlichen Distanzen. Der weitere Streckenverlauf führte über Esslingen und Solnhofen sowie über Zimmern schließlich wieder zurück nach Bieswang.

Damit unterwegs nicht nur die Kondition gefordert war, hatte die SRK auch für die Versorgung gesorgt. An zwei Versorgungsstationen konnten sich die Marschierer mit Getränken und Obst stärken. Darüber hinaus war eine Betreuung auf der Strecke gewährleistet.

Bis 14.30 Uhr hatten schließlich alle Starter wohlbehalten das Ziel erreicht. Besonders erfolgreich präsentierten sich die Teilnehmer des Militärvereins Kottensdorf. Mit einem ersten Platz über 20 Kilometer sowie zwei weiteren Pokalrängen auf den Strecken über 15 und 25 Kilometer waren sie auf dem Siegerpodest gleich mehrfach vertreten. Die Königsdisziplin über 25 Kilometer entschied ein Einzelstarter aus Konstein für sich.

Besondere Anerkennung gab es bei der anschließenden Siegerehrung für den ältesten Teilnehmer des Altmühltalmarsches. Oberleutnant der Reserve Herbert Volkert von der Reservistenkameradschaft Treuchtlingen bewältigte im Alter von 86 Jahren die 15-Kilometer-Strecke in einer hervorragenden Zeit.

Nach den sportlichen Anstrengungen rückte am späten Nachmittag die Kameradschaft in den Mittelpunkt. Für die passende musikalische Begleitung sorgte der bewährte Musiker „Ronny“ aus Wettelsheim mit rockigen Klängen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Küchentrupp um den Ersten Vorsitzenden Reinhard Schwenk bot eine reichhaltige Auswahl, die von verschiedenen Pizzen über Bratwurst mit Kraut bis zu Currywurst mit Pommes reichte.

Guten Zuspruch fand bei den Gästen aus nah und fern auch das Fassbier der örtlichen Brauerei Wurm. So konnte der Altmühltalmarsch nach den zurückgelegten Kilometern in geselliger Runde ausklingen, wobei neben dem sportlichen Erfolg vor allem die Pflege der Kameradschaft ihren gebührenden Platz fand.




Göhren feiert zwei Tage Kirchweih

Unter dem Motto „Zwei Tage Gemeinschaft. Tradition. Genuss.“ laden die Göhrener Vereine am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September 2026, zur Kirchweih ein. Rund um das Festzelt und den Festplatz erwartet die Besucher ein geselliges Wochenende mit Gottesdienst, kulinarischen Kirchweihschmankerln, Unterhaltung und einem eigenen Programm für die kleinen Gäste.

Der Kirchweihauftakt am Samstag steht ganz im Zeichen eines gemütlichen Abends. Ab 18 Uhr gibt es Abendessen, dazu musikalische Unterhaltung und den ganzen Abend über Schmankerl vom Grill. Ab 20 Uhr öffnet die Cocktailbar am Festplatz. Wer schon etwas früher nach Göhren kommt, kann einen Besuch beim Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus einplanen. Dort gibt es ab 10 Uhr frisches Brot aus dem Holzofen.

Am Sonntag beginnt der Kirchweihtag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt. Anschließend ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Neben Kaffee, Kuchen und selbstgemachten Küchle wird ab 11.30 Uhr ein reichhaltiger Mittagstisch angeboten. Gegrilltes gibt es den ganzen Tag über, am Abend wird ab 18 Uhr noch einmal zum Abendessen eingeladen.

Auch die Kinder kommen bei der Göhrener Kirchweih nicht zu kurz. Ab 13 Uhr ist Kinderschminken angesagt und um 14 Uhr sowie noch einmal um 17 Uhr öffnet sich am Festplatz der Vorhang für das Kasperltheater. Eine Hüpfburg steht den kleinen Kirchweihbesuchern an beiden Tagen zur Verfügung.

Kerwalose werden ebenfalls an beiden Tagen am Festplatz verkauft. Die Auslosung findet am Sonntag um 19 Uhr statt und setzt damit einen Schlusspunkt unter zwei Tage Göhrener Kirchweih.

Das Programm am Samstag, 5. September 2026

  • ab 10 Uhr Brotbackfest des Frankenbundes am Flachsbrechhaus mit frischem Brot aus dem Holzofen
  • ab 18 Uhr Kirchweihauftakt mit Abendessen, musikalischer Unterhaltung und den ganzen Abend Schmankerln vom Grill
  • ab 20 Uhr Cocktailbar am Festplatz
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kraut oder in der Semmel, Pitagyros, Bauchfleisch mit Kraut und Brot sowie Pommes

Das Programm am Sonntag, 6. September 2026

  • 10 Uhr Gottesdienst im Festzelt
  • ab 11 Uhr Kaffee, Kuchen und selbstgemachte Küchle
  • ab 11.30 Uhr reichhaltiger Mittagstisch und ganztägig Gegrilltes
  • ab 13 Uhr Kinderschminken
  • 14 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • 17 Uhr Kasperltheater am Festplatz
  • ab 18 Uhr Abendessen
  • 19 Uhr Auslosung der Kerwalose
  • Kulinarisches Angebot mit Gegrilltem mit Kartoffelsalat oder in der Semmel, Gyros mit Pommes und Krautsalat, Cordon-bleu-Braten mit Kartoffelsalat sowie Pommes

An beiden Kirchweihtagen werden Kerwalose am Festplatz verkauft und für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit.




Sommerabendmusik in Pappenheim mit Harfe und Flöte

Zu einer musikalischen Auszeit lädt die Pappenheimer Sommerabendmusik am Dienstag, 25. August, wieder in das evangelische Gemeindezentrum ein. Unter dem Motto „Saitenwind und Atemklang“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 19.30 Uhr eine besondere Verbindung von Harfen- und Flötenmusik.

Anne-Sophie Pavie aus Auernheim wird an diesem Abend ihre Konzertharfe erklingen lassen. Begleitet wird sie von Friedemann Hennings an der Querflöte. Auf dem Programm stehen klassische und moderne Werke, unter anderem von Mozart, Fauré und Chopin.

Die rund halbstündige Sommerabendmusik möchte dabei mehr sein als ein kleines Konzert. Gute und ansprechende Musik verbindet sich mit Gedankenanstößen und einem Gebet und bietet damit Gelegenheit, mitten im Alltag für eine Weile innezuhalten, durchzuatmen und zu entspannen.

Zu diesem besonderen musikalischen Sommerabend sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: Privat




Hundeschwimmen beendet in Pappenheim wieder die Freibadsaison

Die Freibadsaison 2026 in Pappenheim geht am zweiten Septemberwochenende zu Ende. Am Samstag, 12. September, findet zunächst der offizielle Saisonabschluss statt. Einen Tag später, am Sonntag, 13. September, gehört das Freibad beim mittlerweile sechsten Hundeschwimmen den vierbeinigen Badegästen.

Der letzte reguläre Badetag beginnt am Samstag um 11 Uhr. Um 13 Uhr wird Erster Bürgermeister Florian Gallus ein Resümee zur Freibadsaison 2026 ziehen. Um 18 Uhr schließt das Freibad schließlich seine Tore für den regulären Badebetrieb.

Am Sonntag, 13. September, öffnet das Bad dann noch einmal für Hunde und ihre Begleitpersonen. Von 11.30 bis 17 Uhr können die Tiere im Freibad schwimmen, planschen und spielen. Der Eintritt beträgt vier Euro pro Hund, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Um den Einlass zu vereinfachen und Wartezeiten an der Kasse zu reduzieren, empfehlen die Veranstalter, die Hundebadeordnung bereits vor dem Besuch auszufüllen. Die entsprechenden Informationen und Unterlagen sind auf der Internetseite der Stadtwerke Pappenheim unter stadtwerke.pappenheim.eu/hundeschwimmen zu finden.

Mit der Veranstaltung wird zugleich der Tierschutz unterstützt. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden der gesamte Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie die während des Hundeschwimmens eingehenden Spenden einer Tierschutzorganisation zur Verfügung gestellt.

Das Pappenheimer Hundeschwimmen ist auch in diesem Jahr Teil eines Angebots der Bäderallianz Altmühlfranken. Eine Woche später, am Sonntag, 20. September 2026, veranstaltet das Partnerbad in Gunzenhausen ebenfalls einen Hundebadetag. Damit gibt es in der Region an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden die Möglichkeit, mit Hunden zum Abschluss der Freibadsaison ein Freibad zu besuchen.




BrassXperiment am Sommerabend in Pappenheim

Wenn an einem lauen Sommerabend Trompete, Horn und Tuba über der Altmühl erklingen, braucht es weder eine große Bühne noch Verstärker. Am Samstag, 22. August 2026, ist die Gruppe BrassXperiment um 19 Uhr wieder auf die überdachte Remise im Haus der Bürger K14in Pappenheim zu Gast und spielt ihre vielseitige Blechblasmusik.

Die fünf Musiker haben sich im Fränkischen Seenland gefunden und fühlen sich auf den kleinen Bühnen in Franken wohl. Das haben sie auch bei ihren bisherigen Auftritten in Pappenheim gezeigt, wo sie mit Trompete, Horn und Tuba ihr Publikum unterhalten haben.

Musikalisch lässt sich BrassXperiment dabei nur schwer in eine Schublade stecken. Eigene Arrangements gehören ebenso zum Programm wie traditionelle Blasmusik. Schlager trifft auf Jazz, und auch klassische Klänge haben ihren Platz. Dabei dürfen es durchaus einmal die feineren und leiseren Töne sein. Eine Mischung, die gut zu einem Sommerabend hoch über der Altmühl passen dürfte und reichlich Abwechslung verspricht.

Für kühlende und erfrischende Getränke sowie eine kleine Stärkung ist ebenfalls gesorgt.

Das Konzert findet am Samstag, 22. August 2026, um 19 Uhr auf der Remise des Hauses der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim statt. Der Eintritt ist frei. Mit einer Spende können die Besucher die Arbeit des Vereins unterstützen.

Titelfoto: BrassXperiment




Beschwingter Sommerabend in Pappenheim

Einen ebenso beschwingten wie abwechslungsreichen Konzertabend kündigt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim für Samstag, 15. August 2026, an. Ab 19 Uhr ist das Trio Divertido im Haus der Bürger K14 zu Gast und möchte mit seinem vielseitigen musikalischen Repertoire für sommerliche Stimmung an der Altmühl sorgen.

Der passende Rahmen dafür ist die offene Remise des Hauses der Bürger in der Klosterstraße 14. Sie liegt direkt an der Altmühl und bietet für einen Sommerabend durchaus reizvolle Voraussetzungen. Sollte das Wetter nicht ganz nach Wunsch mitspielen, ist ebenfalls vorgesorgt, denn die Remise ist überdacht und damit regensicher. Und bei sommerlicher Abendwärme sorgt die Lage am Fluss erfahrungsgemäß für ein angenehmes Lüftchen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Peter Gschwandtner, Trixi Weiss und Peter Satzger. Die drei Musiker haben sich mit ihrer selbst arrangierten Salonmusik einer bemerkenswert großen musikalischen Bandbreite verschrieben. Ihr Programm reicht von Klassik bis Jazz, vom Sommerschlager bis zum Oldie sowie vom Tango bis zur Folklore.

Dabei soll es keineswegs bei einem Konzert zum stillen Zuhören bleiben. Das Trio Divertido versteht sein Programm unterhaltsam und stimmungsvoll und durchaus auch als Einladung zum Mitsingen und Mitschwingen. So dürfte sich die offene Remise für einige Stunden in einen kleinen sommerlichen Musiksalon verwandeln.

Für kühle Getränke und kleine Snacks gegen den Hunger ist ebenfalls gesorgt.

Der Konzertabend mit dem Trio Divertido beginnt am Samstag, 15. August 2026, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

 




Militärgeschichte paddelt in Pappenheim bis heute mit

Das Pappenheimer Backtrogrennen gehört längst zu den Veranstaltungen, auf die sich die Pappenheimer Jahr für Jahr freuen. Zur Abrundung des Festnachmittag zum 170-jährigen Gründungsfestes des Militärvereins und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) spannte die beliebte Veranstaltung diesmal einen unterhaltsamen Bogen von der bedingungslosen militärischen Stadtverteidigung aus dem Jahre 1633 in die heutige Zeit. Freiwilligen Feuerwehr, Maibaumverein und Theatergruppe Pappenheim huldigten mit der fast zweistündigen Veranstaltung auf der Altmühl der lange Militärgeschichte der Stadt die so alt ist wie die Stadt selbst.

Die Wurzeln des Backtrogrennens reichen zurück in das Jubiläumsjahr 2002. Damals feierte Pappenheim die erste urkundliche Erwähnung der Stadt aus dem Jahr 802 mit einem großen Festjahr. Im Rahmen des Volksfestes organisierte die damalige Werbegemeinschaft erstmals ein historisch angelehntes Backtrogrennen auf der Altmühl zwischen dem Evangelischen Bildungszentrum und der Stadtparkbrücke.

Dabei griff man eine Begebenheit der Pappenheimer Stadtgeschichte auf. Im Jahr 1633, ein Jahr nach dem Überfall der Schweden auf Stadt und Burg Pappenheim, war das Bürgermilitär besonders wachsam. Jederzeit musste mit einem weiteren Angriff gerechnet werden. Als sich eines Nachts auf der Altmühl ein dunkles Wasserfahrzeug der Stadt näherte, wurde Alarm geschlagen. Die Bürger griffen entschlossen zu den Waffen und versenkten das vermeintliche Feindesboot mit einer Vielzahl von Schüssen noch bevor es Pappenheim erreichen konnte.

Am nächsten Morgen stellte sich jedoch heraus, dass der vermeintliche Feind lediglich ein leerer Backtrog gewesen war. Die Kinder des Grafenmüllers hatten damit zuvor auf der Altmühl das Kahnfahren geübt und das Gefährt anschließend nicht ausreichend am Ufer befestigt. So machte sich der Backtrog selbstständig und trieb flussabwärts Richtung Pappenheim.
Die mutigen Verteidiger hatten also nicht den Feind, sondern einen herrenlosen Backtrog besiegt.

Diese humorvolle Geschichte griff der Lehrer und spätere Rektor der Volksschule Pappenheim, August Bergauer, in einem Theaterstück auf, das bei so manchen Schulschlussfeiern aufgeführt wurde. Seine bislang letzte Aufführung erlebte das Stück während der 1200-Jahr-Feier im Jahr 2002 an der Stadtmauer im Feuerwehrhof.

An diese Geschichte knüpften die Freiwillige Feuerwehr, der Maibaumverein und die Theatergruppe Pappenheim nun erneut an. Im Rahmen des Jubiläums des MRK wurde das Backtrogrennen zum 25. Mal veranstaltet. Da die Veranstaltung während der Corona-Jahre von 2020 bis 2022 pausieren musste, handelte es sich tatsächlich um die 22. Austragung.

Zwölf Mannschaften wagten sich auf die rund 200 Meter lange Strecke von der Altmühlbrücke, in Pappenheim auch als auch „Golden Gate“ bekannt, flussabwärts. Dabei ging es keineswegs nur um Schnelligkeit. Mindestens ebenso wichtig waren Teamgeist, Gleichgewicht und eine Portion Humor. Denn nicht jeder Backtrog blieb auf Kurs. Mehrfach landeten Besatzungen unfreiwillig im Wasser und mussten die letzten Meter zu Fuß durchs kühle Nass zurücklegen. Das Publikum am Ufer hatte dabei sichtlich seinen Spaß.

Für die passende Stimmung sorgte Anette Pappler, die das Geschehen mit viel Charme, Witz und zahlreichen spontanen Kommentaren begleitete. So wurde jede Kenterung ebenso gefeiert wie jede gelungene Fahrt ins Ziel.

Am Ende durfte sich die TSG Pappenheim mit dem Boot „High Voltage“ über den Sieg freuen. Tim Meister und Edin Cemal paddelten in der Rekordzeit von 1:50 Minuten ins Ziel.

Die Backtröge und Platzierungen

Platz 1
TSG Pappenheim
Startname „High Voltage“
Tim Meister und Edin Cemal
Rekordzeit 1:50 Minuten

Platz 2
Startname „Dichter & Denker“
Darian Leykamm und Paul Lange

Platz 3
Startname „Backtrogschützen“, Anida Chemal und Barbara Mürl

Weitere Platzierungen

Pappenheimer Maibaum e.V.
Simon Schleußinger und Martin Pokorny

Feuerwehrverein
Startname „Feierwehr“
Florian Zanetti und Leon Herzner

Clubritter
Chris Träger und Sebastian Städler

Rockfasching
Dominik Wurm und Marcus Wurm

TSG Pappenheim Abteilung Kinder
Startname „Baywatch“
Leeven van der Gang und Leo Huber

Startname „Goasn Gang“
Felix Herzner und Janis Bittl

Turnverein Pappenheim Dart-Abteilung
Startname „B 17“
Luca Mürl und Fabian Zanetti

Theatergruppe Abteilung Kinder
Startname „Altmühlrocker“
Mira Hassan und Jonas Dieing

PSG 1494 Pappenheim
Startname „Royal Unicorn“
Sandra Schütz und David Schütz

Bei der Siegerehrung freuten sich alle Teilnehmer über attraktive Preise, die von zahlreichen Pappenheimer Geschäften gespendet worden waren. Dafür bedankten sich die Veranstalter ebenso herzlich wie die glücklichen Gewinner.

Ein herzliches Dankeschön gilt

Schloß Apotheke, Schreibwaren Windisch, Päckert’s Trachten und Landhausmoden, Gasthaus „Zum Lindenwirt“, Zweirad Schleußinger, Bräustüberl-Pizzaschmide, Stephan Lauterbach, EDEK-Pfaller, Hecht Bräu, Lehner Bäck




Pappenheim erlebt Hubert Aiwanger mit Botschaften die ankommen

Ohne Manuskript, frei von der Leber weg und mit der ihm eigenen Mischung aus Zuspitzung, Humor und klaren Botschaften hatte Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger bei seiner Festrede zum 170jährigen Jubiläum des Militär- und Reservistenkameradschaftsvereins 1856 Pappenheim (MRK) genau jene Themen aufgegriffen, die viele Menschen derzeit bewegen. Immer wieder quittierten die Zuhörer seine Ausführungen mit lang anhaltendem Applaus und zustimmenden Rufen.

Den roten Faden seiner Rede bildete die Frage, was in einer zunehmend unsicheren Welt auf Deutschland zukomme. Aiwanger spannte dabei den Bogen von der Gründungszeit der Militär- und Reservistenkameradschaft im Jahr 1856 bis in die Gegenwart. Damals wie heute lebten die Menschen in einer Zeit, in der niemand mit Gewissheit sagen könne, was die Zukunft bringe.

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine habe Verteidigung eine völlig neue Bedeutung erhalten. Der „schöne Traum vom Frieden“ sei ausgeträumt, sagte Aiwanger. Täglich gebe es Tote und Verletzte. Gleichzeitig stellte er die Frage, ob sich diese Entwicklung nicht hätte verhindern lassen. Nach seiner Auffassung sei dies auch das Ergebnis einer über Jahre verfehlten Verteidigungspolitik. Verteidigung sei eine Lebensversicherung.

Kritisch äußerte sich der stellvertretende Ministerpräsident über diejenigen, die seiner Ansicht nach davon ausgingen, andere müssten im Ernstfall die Verantwortung übernehmen. Der Krieg in der Ukraine zeige vielmehr, dass moderne Konflikte mit hochentwickelten Waffen geführt würden und sich über lange Zeit festfahren könnten.

Mit einem Augenzwinkern bemerkte Aiwanger, selbst bei den Grünen scheine inzwischen ein Umdenken einzusetzen. Er verwies auf Äußerungen von Robert Habeck, der heute den Wehrdienst nach eigenen Worten wohl nicht mehr verweigern würde.

Bayern habe die Bedeutung der Verteidigungsbereitschaft nach seinen Worten schon immer erkannt. Das zeige sich auch an Unternehmen im Freistaat, die Technik und Ausrüstung für diesen Bereich entwickelten und produzierten.

Seine Vorstellung fasste Aiwanger in einem einfachen Bild zusammen. Deutschland müsse wie ein Igel sein, der sich bei Gefahr einrolle und seine Stacheln aufstelle. „Da holt sich jeder Angreifer eine blutige Schnauze“, sagte er. Frieden lasse sich nur sichern, wenn ein Land verteidigungsbereit sei. Sein Leitgedanke lautete deshalb „kämpfen können aber nicht kämpfen müssen“. Friedenspolitik sei immer auch eine Politik des Bereitseins.

Mit Blick auf die vergangenen Jahre sprach Aiwanger davon, dass die Menschen von der Naivität überrollt und von der Realität eingeholt worden seien. Für diese Aussage erhielt er deutlichen Beifall.

Ebenso viel Zustimmung fand seine Kritik am Umgang mit Veteranen, die verwundet oder traumatisiert aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt waren. Er bemängelte den teilweise mangelnden Respekt gegenüber diesen Menschen und würdigte deren Einsatz für das Land.

Anschließend schlug Aiwanger den Bogen zurück zur Geschichte. Die Gründung der Soldaten- und Kriegervereine sei nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon erfolgt, um Kameradschaft zu pflegen und sich gegenseitig zu unterstützen. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an das berühmte Pappenheimer Regiment aus Schillers „Wallensteins Tod“. Der Satz „Daran erkenn ich meine Pappenheimer“ werde heute oft anders eingesetzt und verstanden. Ursprünglich habe er jedoch bedeutet, dass auf die Pappenheimer Verlass sei. „Ihr könnt stolz sein auf diesen Spruch“, rief Aiwanger den Zuhörern zu und löste damit großen Jubel aus.

Von den historischen Wurzeln führte seine Rede unmittelbar zur aktuellen Politik. Aiwanger forderte eine Rückbesinnung auf die Werte Eigentum und Leistung. Kritisch äußerte er sich über Eingriffe bei Minijobs, während beim Bürgergeld nach seiner Auffassung zu wenig kontrolliert werde. Dies fördere Schwarzarbeit.

Nicht ohne Seitenhieb auf die Berliner Politik sprach Aiwanger auch einen „Tipp an den Kanzler“ für die Besetzung von Ministerämtern aus. Er hielt einen Wechsel an der Spitze des  Arbeitsministeriums für angebracht und bezog sich dabei auf die Kampfansage der Amtsinhaberin an die Arbeitgeber.

„Leistungsloses Leben ist ein schöner Traum“, sagte Aiwanger. Aufgabe der Politik sei es, wieder deutlich zu machen, dass sich Leistung lohnen müsse.

Im weiteren Verlauf seiner Rede streifte der Minister zahlreiche weitere Themen, die aus seiner Sicht viele Bürger unmittelbar beträfen. Er sprach über die Situation der Landwirtschaft, des Handwerks und des Ehrenamts. Vereine seien das Fundament des gesellschaftlichen Lebens in den Gemeinden und dürften deshalb nicht durch zusätzliche Belastungen geschwächt werden.

Auch Bürokratie, Haftungsfragen und Regressforderungen gegenüber Ehrenamtlichen kritisierte Aiwanger scharf. Solche Entwicklungen würden das Land Stück für Stück zurückbauen. Ebenso deutlich wurde er bei Angriffen auf Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Wer Einsatzkräfte oder deren Ausrüstung angreife, müsse konsequent bestraft werden.

Beim Thema Gendersprache fand der Freie-Wähler-Politiker ebenfalls klare Worte. Das Gendern bezeichnete er als „Gipfel der Dummheit“. Es könne nicht Aufgabe der Politik sein, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu sprechen oder zu denken hätten.

Mit deutlichen Worten kritisierte Aiwanger auch die zunehmende Bürokratie sowie Haftungs- und Regressrisiken, die nach seiner Auffassung immer mehr Menschen davon abhielten, Verantwortung zu übernehmen. Ob im Vereinsleben, im Ehrenamt oder in der Wirtschaft – wer sich engagiere, sehe sich immer häufiger mit Vorschriften und rechtlichen Hürden konfrontiert. Dadurch würden bewährte Strukturen geschwächt und Eigeninitiative ausgebremst. Seine Einschätzung brachte der stellvertretende Ministerpräsident mit dem markanten Satz auf den Punkt: „So wickelt man ein Land rückab.“ Für diese Aussage erhielt er aus den Reihen der Zuhörer zustimmenden Applaus.

Zum Abschluss kehrte Aiwanger noch einmal zum Jubiläum der Militär- und Reservistenkameradschaft Pappenheim zurück. Er würdigte die Grundwerte des Soldatentums als „aller Ehren wert“ und gratulierte dem Verein zu seinem 170-jährigen Bestehen. Ein solcher Zeitraum zeige, dass der Verein über Generationen hinweg Bestand gehabt habe und seine Aufgaben erfülle. Mit den besten Wünschen für viele weitere erfolgreiche Jahre und Gottes Segen beendete der stellvertretende Ministerpräsident seine Rede.

Für die zahlreichen Besucher war es ein Auftritt, der genau die Erwartungen erfüllte, die sie mit Hubert Aiwanger verbunden hatten. Ohne langes Ablesen, dafür mit klaren Positionen, historischen Bezügen und einer Sprache, die viele im Festzelt als bodenständig empfanden, sprach er Themen an, die aus seiner Sicht den Alltag und die Sorgen vieler Bürger prägten. Seine Aussagen blieben dabei erkennbar seine politischen Positionen – und genau dafür erhielt er in Pappenheim immer wieder viel Applaus.

Und auch die Reihe derer, die sich mit Hubert Aiwanger fotografieren lassen wollten schien nicht abzureißen. Dazu stand er offensichtlich gerne zur Verfügung.




Kanonendonner und Pappenheimer Marsch für Hubert Aiwanger

Als Festredner zum 170-jährigen Jubiläum des Militärvereins und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) war der Stellvertretende Bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger Am Samstagnachmittag nach Pappenheim gekommen. Bereits seine Ankunft wurde zu einem feierlichen Ereignis.

Mit sportlicher Leichtigkeit und gewohnt eloquent entstieg er seiner elektrisch angetriebenen Staatskarosse und wurde von Christian Schöppl, Schirmherrn Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, Bürgermeister Florian Gallus sowie Landtagsabgeordnetem Wolfgang Hauber herzlich empfangen. Noch vor dem Festzelt erwartete den Ehrengast ein besonderer Empfang. Die Ehrenformation der Militärischen Ferialverbindung Albertina zu Dresden stand Spalier und die Vereinskanonierin Carola Lämmerer feuerte drei Salutschüssen aus der vereinseigenen Böllerkanone zu Ehren des Stellvertretenden Ministerpräsident ab. Sichtlich begeistert und spendete er der Böllerschützin anerkennenden Applaus.

Der anschließende Einzug ins Festzelt erfolgte – wie bereits am Vortag beim Besuch von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann – zu den Klängen des traditionsreichen Pappenheimer Marsches. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Vorsitzenden des MRK Pappenheim stand die Festrede des Stellvertretenden Ministerpräsidenten im Mittelpunkt des Nachmittags. Über deren Inhalte wird in einem gesonderten Artikel berichtet.

Im Anschluss an seine Rede überreichte Christian Schöppl dem Ehrengast die von Philipp Engeler verfasste Vereinschronik des MRK Pappenheim, versehen mit einer persönlichen Widmung. Hubert Aiwanger revanchierte sich mit einem prunkvoll gestalteten Fahnenband für die Vereinsfahne des Jubelvereins.

Auch Bürgermeister Florian Gallus hatte eine besondere Aufgabe übernommen. Er brachte das Goldene Buch der Stadt Pappenheim mit ins Festzelt, in das sich Hubert Aiwanger mit einem Dank für den herzlichen Empfang eintrug. Als Erinnerung an seinen Besuch erhielt der Stellvertretende Ministerpräsident außerdem den neu aufgelegten Pappenheimer Regenschirm als Geschenk der Stadt.

Da Hubert Aiwanger zugleich Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ist, nutzte er die Gelegenheit auch zum Austausch mit den Pappenheimer Unternehmen, die das Jubiläumsfest und den Kühlanhänger als Sponsoren unterstützt haben. Gerne nahm sich der Minister Zeit für Gespräche und stellte sich gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Firmen zu einem Gruppenfoto.

Zu den Werbepartnern des MRK Pappenheim zählen:
Hotel-Gasthof zur Sonne, Hofmann Naturstein, Felsner Haustechnik GmbH & Co. KG, F. Hüttinger GmbH & Co. Bau KG, Päckert’s Trachten- und Landhausmoden, Taxi Popp, Otto Sippekamp Tabakwaren, Metall- und Gartenmanufaktur Schindler, Zimmerei und Holzbau Wolf, Schmidtkonz Industrieller Tiefbau – Landschaftsbau, Lebensmittelmarkt Thoma, Bernecker OHG Allianz Generalagentur, Schwill Metall-Technik, KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH, Meisterbetrieb Christian Riedel Heizung – Sanitär – Solar, Metall-Bau-Schott, Henle & Rau Steuerungstechnik GmbH, Restaurant Wallmüllerstuben Las Tapas Markus Menk, Alexius Lämmerer Versicherungen und Immobilien e.K. sowie Lutz Heizung Sanitär Klima GmbH & Co. KG.