Neuer Lern- und Erlebnisort im Pappenheim eingeweiht

Trotz Dauerregens und Temperaturen um die 15 Grad herrschte im Pappenheimer Stadtpark beste Stimmung. Dort, wo im Jahr 2013 der Wald-Erlebnispark als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pappenheim, der LAG Monheimer Alb-Altmühljura und des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) seine Eröffnung feierte, wurde nun mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ ein neues zukunftsweisendes Natur- und Bildungsprojekt offiziell eröffnet. Rund 60 geladene Gäste kamen zur Einweihungsfeier zusammen und fanden im eigens errichteten Festzelt einen geschützten Platz für diesen besonderen Anlass.

Der Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ), Christian Söllner, begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Florian Gallus, die Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz und Wolfgang Hauber, Bezirksrat Hans Popp sowie Solnhofens Bürgermeister Tobias Eberle. Ebenso begrüßte er die Vertreterinnen der LAG Monheimer Alb-Altmühljura, Veronika Herb und Melanie Pruis-Obel, den LEADER-Koordinator Erich Herreiner, Kirchenrätin Bettina Naumann, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Pfarrer Gerd Schamberger und Tobias Bernhard von der Evangelischen Jugend Bayern. Sein Gruß galt außerdem den Vertretern des Trägervereins mit Hermann Rummel, Anne Rupp, Stefan Kittsteiner und Anette Pappler, den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Ein besonderer Dank ging an die beteiligten Firmen und Handwerksbetriebe, darunter die Zimmerei Riedl, Elektrotechnik Lutz, Systemintegration Frey, Hüttinger Bau, Möbel Rachinger, Raumbausteine, Metallbau Schindler, TreeConsult, die Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie die Architekten Micha und Jochen Radegast. Sie alle hätten mit ihrem fachlichen Können und ihrem Engagement dazu beigetragen, dass aus einer Idee im Pappenheimer Stadtwald ein außergewöhnlicher Bildungs- und Erlebnisort entstehen konnte.

Da ist wirklich was gelungen
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Florian Gallus den Pappen.Hain als weit mehr als ein Freizeit- oder Bildungsangebot. Entstanden sei ein Ort der Begegnung, der Bildung, des Naturerlebens und der Gemeinschaft. Die Stadt habe das Vorhaben gerne unterstützt und die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt, weil das Projekt hervorragend zu Pappenheim, seiner Landschaft und dem Verständnis einer nachhaltigen und lebenswerten Heimat passe. Der Pappen.Hain greife die enge Verbindung zwischen Menschen, Geschichte und Natur auf moderne und zukunftsorientierte Weise auf. Kinder und Jugendliche könnten hier den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt erlernen, während Gruppen und Schulklassen Gemeinschaft und Vertrauen erleben. Gleichzeitig stärke das Projekt Pappenheim als Bildungs-, Freizeit- und Tourismusstandort im Naturpark Altmühltal und komme damit der gesamten Region zugute.

Auch Melanie Pruis-Obel, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühljura, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die gesamte LEADER-Region. Mit der Einweihung werde eine außergewöhnliche Idee Wirklichkeit. Der Pappen.Hain sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umweltbildung, Naturerfahrung und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den innovativen Elementen wie dem Kobelnest in zehn Metern Höhe, dem Wipfelblick mit Abseilmöglichkeit sowie der Wurzelhütte als modern ausgestattetem Lern- und Begegnungsort mitten im Wald. Das Projekt erfülle in besonderer Weise die Entwicklungsziele der LAG, indem es Natur- und Kulturräume erlebbar mache, neue Bildungsangebote schaffe und die regionale Identität stärke.

„Da ist wirklich was gelungen“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz beeindruckt vom neuen Pappen.Hain. In seinem Grußwort würdigte er zugleich die Arbeit des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums, dessen Bedeutung gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Mit dem Hinweis „Die Zeiten von 1924 bis 1933 dürfen sich nicht wiederholen“ erinnerte er an die Verantwortung, demokratische Werte aktiv zu vermitteln und zu leben. Das EBZ und der Pappen.Hain seien deshalb weit mehr als ein Bildungsangebot. Für Schnotz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, das Demokratie erlebbar macht und Orientierung geben kann.

LEADER-Koordinator Erich Herreiner unterstrich in seinem Grußwort, dass die Bedeutung des Projekts für die Aufwertung der Region zu der Entscheidung der LAG geführt habe, das Projekt mit 130.000 Euro zu unterstützen.

Für den Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum e. V. überbrachte Hermann Rummel die herzlichsten Glückwünsche und betonte, dass das Projekt hier Wurzeln beinhalte, die den Menschen Halt geben. Er bedankte sich dafür, dass die Initiatoren mit dem Pappen.Hain einen „Blick über den Horizont hinaus“ bewiesen hätten.

Im Anschluss stellten Projektleiter Michael Herrmann und Christian Söllner gemeinsam die Entstehungsgeschichte des Pappen.Hain vor. Die ersten Überlegungen reichen bis ins Jahr 2022 zurück, als sich die Frage nach einer Nachnutzung des bisherigen Waldklettergartens stellte. Aus ersten Ideen entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Konzept für einen naturnahen Bildungs- und Erlebnisraum auf rund 30.000 Quadratmetern Waldfläche. Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Ziel war im Mai 2025 die Übergabe des Förderbescheids, dem kurz darauf der Baubeginn folgte.

Heute umfasst der Pappen.Hain mehrere Bausteine. Herzstück ist die ganzjährig nutzbare Wurzelhütte, die als Umweltbildungsraum, Seminarstätte und Treffpunkt dient. Ergänzt wird sie durch das Kobelnest, eine große Hängematte in rund zehn Metern Höhe zwischen zwei Douglasien, den Wipfelblick mit 15 Meter hoher Abseilplattform, einen Niedrigseilgarten, einen Barfußpfad, einen Baumlehrpfad und verschiedene Ruhebereiche im Wald.

Kostengrenzen nicht gerissen
Hinter dem Projekt stehen auch beachtliche Investitionen. Für die Umsetzung von Wurzelhütte, Kobelnest, Wipfelblick und Niedrigseilgarten waren ursprünglich Gesamtkosten von 325.642 Euro veranschlagt. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die LEADER-Förderung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit knapp 130.000 Euro. Weitere 49.000 Euro stammen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Über eine Spendenaktion konnten zudem rund 10.000 Euro eingeworben werden. Hinzu kommen Geld- und Sachspenden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trägt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum aus Eigenmitteln. Wie Christian Söllner bei der Vorstellung erfreut berichtete, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die veranschlagte Bausumme eingehalten, vielleicht sogar unterschritten werden kann.

Mehrfach wurde während der Feier deutlich, dass hinter dem Pappen.Hain weit mehr steckt als ein Bauprojekt. Zahlreiche Firmen, Ehrenamtliche, Bildungspartner und Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein außergewöhnlicher Lern- und Erlebnisort geworden ist. Entsprechend groß war der Dank an alle Beteiligten.

Den feierlichen Abschluss bildete eine Andacht mit Segnung der neuen Anlage durch Diakonin Sandra Höchsmann. Danach wurde der Pappen.Hain mit einem Sektempfang offiziell eröffnet, und die Gäste hatten anschließend die Gelegenheit, die einzelnen Stationen beim Tag der offenen Tür mit fachkundigen Führungen näher kennenzulernen.

 




Sommerabend mit besonderem Klang in Pappenheim

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt auch bei seiner nächsten Musikveranstaltung auf ein Angebot abseits ausgetretener Pfade. Am Samstag, 20. Juni 2026, ist die Münchner Combo Zeisig zu Gast auf der Remise des K14 in der Klosterstraße 14. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Verantwortlichen des Vereins haben sich bewusst für die drei Musiker entschieden, die mit ihrem ganz eigenen Stil überzeugen. Statt bekannter Mainstream-Klänge erwartet die Besucher handgemachte Musik mit neuen Klangfarben, bayrischer Sprache, ungewöhnlichen Melodien und einer Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit. Unter dem Motto „Melancholie trifft Wahnsinn“ präsentieren Frank Reinhard, Stephan Krammel und Üdi Kufeld ihre Lieder und lassen dabei Instrumente von der Gitarre bis zum Synthesizer erklingen.

Für ihre Musik haben die Künstler sogar eine eigene Bezeichnung gefunden. Sie nennen ihren Stil „Münchner Krautfolk“. Mit ihrer spürbaren Freude am Musizieren gelingt es ihnen immer wieder, auch das Publikum mitzureißen.

Neben dem musikalischen Programm dürfen sich die Gäste auch auf das leibliche Wohl freuen. Angeboten werden bayerisch-fränkische Bratwürste sowie heimisches Bier. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für Essen und Getränke wird ein entsprechender Unkostenbeitrag erhoben. Zudem freut sich der Kunst- und Kulturverein über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

Mit der Combo Zeisig verspricht der Sommerabend in Pappenheim einmal mehr ein kulturelles Erlebnis zu werden, das bewusst eigene Wege geht und neugierig auf neue musikalische Entdeckungen macht.

 




Groß Weltumbsegelung am 38. Mai in Pappenheim

Am verlängerten letzten Maiwochenende stand Pappenheim erneut ganz im Zeichen der Gesellschaft der Niederländter. Zur 119. Groß Weltumbsegelung (GWU) kamen rund 190 Mynheers aus 19 Sozietäten in die Stadt, um ihre traditionsreiche Gemeinschaft zu pflegen und gemeinsam einige besondere Tage zu verbringen. Den Abschluss bildete am Sonntag der festliche Umzug vom Marktplatz durch die Altstadt zur Burg Pappenheim.

Der Mai wurde einfach verlängert
Begonnen hatte die diesjährige GWU bereits am Donnerstag, dem 35. Mai. Was zunächst ungewöhnlich klingt, folgt einer niederländtischen Tradition. Da die Groß Weltumbsegelung als Maienfahrt stets im Mai stattfinden soll, der reguläre Termin jedoch in die Pfingstzeit gefallen wäre, verlängerten die Niederländter den Mai kurzerhand um einige Tage. So dauerte die GWU in diesem Jahr vom 35. bis zum 38. Mai 2026.

Die ersten unüberhörbaren Zeichen für die Ankunft des Niederlandts in Pappenheim waren die Böllerschüsse der beiden Kanonen des Militärvereins und der Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim e.V. Vom Weinberg und von der Hauptburg aus wurden sie als symbolisches Zeichen der Erstürmung abgefeuert. Mit dem Hissen der gülden-blauen Fahne des Niederlandts auf dem Burgturm galt Pappenheim anschließend traditionell als in die Hände des Niederlandts übergegangen.

Gäste aus ganz Süd- und Westdeutschland

Rund 190 Mynheers aus 19 Sozietäten nahmen in diesem Jahr an der GWU teil. Untergebracht wurden sie zum Teil auch in Privatquartieren durch den Rijksquartiermaister van Hopvriend der Pappenheimer Sozietät „Veste im Trawt Nest“, der dabei erneut von Ina Strunz mit viel Erfahrung und Engagement unterstützt wurde.

Die teilnehmenden Sozietäten kamen aus Pappenheim, Eichstätt, Ingolstadt, Neuburg an der Donau, München, Augsburg, Landshut, Passau, Regensburg, Nürnberg, Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Hof, Amberg, Bad Kissingen, Landau in der Pfalz, Sonthofen und Bonn. Damit erstreckte sich das Einzugsgebiet von der Pfalz über das Rheinland bis nach Ostbayern und ins Allgäu. Die weitesten Anreisen hatten dabei die Mynheers der Westwarft aus Bonn, der Waterbak aus Passau, der Kaskuch aus Sonthofen sowie der Hoogschans aus Landau in der Pfalz.

Eine besondere Nachricht gab es von der Pappenheimer Sozietät. Sie hatte bereits am 9. Mai Bürgermeister Florian Gallus in ihrer „Veste im Trawt Nest“ getäuft und ihm den niederländtischen Namen „Flirtgraag van Groeteveel“ verliehen. Mit der Taufe wurde er Vollmitglied des Niederlandts.

Gedenken in der Augustinerklosterkirche

Zur Tradition der Groß Weltumbsegelung gehört auch die Gedenkfeier in der Augustinerklosterkirche. Dort erinnerte Grootmynheer Erasmus Jong van Schuyt von der Sozietät des Krug aus München an die enge und über Generationen gewachsene Verbindung zwischen dem Niederlandt und Pappenheim.

Gemeinsam mit den anwesenden Mynheers gedachte er der verstorbenen Freunde des Niederlandts sowie der Mitglieder des gräflichen Hauses. Besonders erinnerte er an die „geliebte Schutz- und Schirmherrin Gräfin Ursula zu Pappenheim“, die die Verbundenheit der Niederländter mit Pappenheim in besonderer Weise geprägt habe. Zugleich betonte er, dass die persönliche und stets freundschaftliche Beziehung zur gräflichen Familie ein „fester Bestandteil der Niederländter Tradition“ sei und zur „Identität und Einzigartigkeit“ der Gemeinschaft gehöre.

Sein Dank galt zudem dem Gräflichen Haus Egloffstein als Nachfolger der Grafen zu Pappenheim für die fortgesetzte Freundschaft und die Möglichkeit, die Feierlichkeiten in diesem würdigen Rahmen zu begehen.

Am Samstagnachmittag kam es darüber hinaus zu einer besonderen Begegnung zwischen dem Niederlandt und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Darüber wurde bereits gesondert berichtet.

Festbankett mit Auszeichnung

Höhepunkt des Samstagabends war das große Festbankett. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Rijksorchester unter der Leitung von Rijksmusikmeister Fijnon van Helsrinkel.

Die Gestaltung des traditionellen Festspiels übernahmen in diesem Jahr die Mynheers des Schilderbent aus Eichstätt. Mit Chorgesang und Ideen aus der Handlung der Oper „Der Freischütz“ gelang es ihnen, das niederländtische Publikum ebenso wie die Gäste zu begeistern.

Grootmynheer Erasmus Jong van Schuyt begrüßte die Festgäste und dankte den Pappenheimerinnen und Pappenheimern für die freundliche Aufnahme. Im Rahmen des Festbanketts verlieh er dem Pappenheimer Mynheern Van Ritthem alias Hans-Joachim Rietscher den „Goldenen Lindwurm“. Mit dieser Auszeichnung würdigte das Niederlandt dessen Verdienste um die Neugestaltung der Internetseite der Gesellschaft.

Erstmals sprach bei einem Festbankett auch Bürgermeister Florian Gallus in seiner neuen Eigenschaft als Mynheer „Flirtgraag van Groeteveel“ zu den Gästen. Er zeigte sich erfreut, dankbar und stolz, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die Pappenheim Jahr für Jahr mit kulturellem Leben bereichere und hier ihre Freundschaft pflege. Für seine Begrüßungsworte erhielt er ein kräftiges „Dunnerdn VAN“ der versammelten Mynheers.

Festzug zur Burg bildet den Abschluss

Bei sonnigem Wetter fand am Sonntag der traditionelle Festzug statt. Begleitet wurde er von einer Streife der Polizeiinspektion Treuchtlingen mit Dienststellenleiter EPHK Klaus Ziegler persönlich sowie von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim.

Erneut beteiligten sich auch rund 20 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pappenheim unter der Leitung ihrer Rektorin Eva Pols. Mit selbst gebastelten Blumen sorgten sie für weitere farbenfrohe Akzente im Festzug.

Angeführt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim zog die bunte Schar zur Burg Pappenheim. Dort wurde zunächst am Ehrenmal des Niederlandt-Gründers Adrian van Os ein Kranz mit den drei Lilien niedergelegt.

Nach der Mittagspause näherte sich die 119. Groß Weltumbsegelung mit der traditionellen Maienpredigt von Wouter van Brunswijk ihrem Ende. Mit dem Einholen der niederländtischen Fahne und dem anschließenden Hissen der Fahne des gräflichen Hauses wurde die symbolische Herrschaft des Niederlandts beendet und die Stadt wieder an die Pappenheimer zurückgegeben.




Wieder Steckerlfischtag im Kronengarten Pappenheim

Für viele Genießer gehört er längst zu den festen Terminen im Jahreskalender. Am Freitag, 5. Juni, lädt der Biergarten an der Krone in Pappenheim wieder zum beliebten Steckerlfisch ein.

Zwischen 11:30 und 14 Uhr dürfen sich Besucher auf frisch gegrillte Makrelen freuen. Der Steckerlfisch wird mit Breze serviert und kostet 15 Euro. Wer das besondere Biergartenflair genießen möchte, kann seinen Fisch bei schönem Wetter nach vorheriger Reservierung direkt vor Ort im Kronengarten verzehren. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die frisch gegrillten Makrelen mitzunehmen.

Da die Nachfrage erfahrungsgemäß groß ist, empfiehlt das Team der Krone eine Vorbestellung. Diese kann unkompliziert per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Anmeldungen und Vorbestellungen werden unter der Telefonnummer 0162 9193821 oder per E-Mail an info@krone-gastro.de entgegengenommen.

Das Team des Kronen-Biergartens freut sich auf zahlreiche Fischliebhaber und einen genussvollen Steckerlfischtag in Pappenheim.

Titefoto: Christoph Appel




Sommerprogramm auf dem Campingplatz in Pappenheim

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm startet der Campingplatz Pappenheim in die Sommersaison 2026. Besucherinnen und Besucher dürfen sich in den kommenden Monaten auf unterschiedliche Veranstaltungen für Familien, Musikfreunde, Naturinteressierte und Campinggäste freuen. Viele Angebote sind dabei kostenfrei.

Den Auftakt bildet am Samstag, 23. Mai, eine Cocktailparty im Biergarten. Dafür reist „Shake o rama“ mit Sascha Eder und seiner mobilen Cocktailbar aus dem Saarland an den Campingplatz nach Pappenheim. Eine zweite Cocktailparty ist im Laufe des Sommers ebenfalls geplant.

Bereits einen Tag später, am 24. Mai, steht ein Wildkräuterkurs für die ganze Familie auf dem Programm. Mehrere weitere Kräuterveranstaltungen folgen im Verlauf des Jahres. Für Erwachsene gibt es entsprechende Kurse am 18. Juni, 13. September und 25. Oktober. Am 1. und 2. August wird zudem ein zweitägiges Angebot „Wildkräuter & Yoga“ mit Übernachtung angeboten.

Ein besonderes Angebot richtet sich an Kinder und Familien aus Pappenheim und Umgebung. Am 6. Mai gastiert Marias Puppentheater mit zwei Aufführungen auf dem Campingplatz. Der Eintritt ist frei.

Auch gesellige Biergartenveranstaltungen gehören wieder zum Sommerprogramm. Geplant sind mehrere Weißwurstfrühstücke mit freiem Eintritt am 6. Juni, 15. August und 19. September. Letzteres bildet voraussichtlich zugleich den Abschluss der Biergartensaison.

Weitere Höhepunkte sind das keltische Jahreskreisfest „Litha“ am 21. Juni sowie „Lughnasadh“ am 1. August. Am 24. Juli findet außerdem ein Sommerfest mit Livemusik statt. Auch hier ist der Eintritt frei.

Wie der Betreiber mitteilt, könnten im Laufe des Sommers noch weitere Veranstaltungen hinzukommen. Durch den Umbau des Biergartens seien die Planungen zuletzt sehr umfangreich gewesen. Nun stehe das Sommerprogramm jedoch weitgehend fest.




Kronengarten Pappenheim an Himmelfahrt mit geändertem Angebot

Steckerlfisch statt Grillfest heißt es am Himmelfahrtstag im Kronengarten. Wegen der angekündigten Wetterlage können das geplante Grillen und der Auftritt der Band „The Dixie Dogs“ nicht stattfinden. Besucherinnen und Besucher müssen dennoch nicht ganz auf das Angebot verzichten, denn das Café wird geöffnet und bietet Steckerlfisch zum Mitnehmen oder zum Essen vor Ort an.

Auf der Speisekarte steht wie gewohnt Makrele mit Breze zum Preis von 15 Euro. Die Ausgabe erfolgt von 11 bis 14 Uhr sowie nochmals von 17 bis 20 Uhr.

Um besser planen zu können, wird um Vorbestellung per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail gebeten.

Telefonisch ist die Bestellung unter 0163 7129368 möglich, per Mail an info@krone-gastro.de.

Die Verantwortlichen hoffen nun auf freundlicheres Wetter bei der nächsten Veranstaltung im Kronengarten.

 

 

 




Pappenheim wartet noch eine Woche mit dem Start in die Freibadsaison

Die Stadtwerke Pappenheim verschieben die offizielle Eröffnung des Freibades um eine Woche. Grund dafür sind die derzeit schlechte Wetterlage sowie die anhaltend kühlen Temperaturen.

Neuer Termin für die offizielle Freibaderöffnung ist nun Samstag, 23. Mai 2026. Der Einlass beginnt ab 11 Uhr, die offizielle Eröffnung ist für 12 Uhr vorgesehen.

Ganz geschlossen bleiben die Tore bis dahin jedoch nicht unbedingt. Sollte sich das Wetter in den kommenden Tagen deutlich verbessern, ist das Freibad bereits ab Mittwoch, 20. Mai 2026, geöffnet.

Die Stadtwerke, das Freibadteam und der Kioskbetreiber „Cico“ hoffen nun auf freundlichere Temperaturen und etwas mehr Sonne, damit die neue Freibadsaison in Pappenheim unter besseren Bedingungen starten kann.




Sommerfreizeiten für Kinder und Jugendliche im Dekanat Pappenheim

Für alle, die noch auf der Suche nach einem besonderen Ferienerlebnis sind, gibt es in Pappenheim gute Nachrichten. Die Evangelische Jugend im Dekanat Pappenheim hat den Anmeldeschluss für ihre beiden Sommerfreizeiten verlängert und eröffnet damit zusätzliche Möglichkeiten zur Teilnahme. Noch bis zum 31. Mai können sich Kinder und Jugendliche anmelden.

Den Anfang macht ein Kinderbibelwochenende vom 19. bis 21. Juni 2026 in Pfünz. Eingeladen sind Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 11 Jahren. Auf sie wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Geschichten, Spielen, Musik und kreativen Aktionen. Neben inhaltlichen Impulsen steht vor allem das Miteinander im Vordergrund, bei dem neue Freundschaften entstehen können.

Nur eine Woche später schließt sich am 27. und 28. Juni 2026 eine Kanu-Tour auf der Altmühl an. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren und verspricht ein intensives Naturerlebnis. Gemeinsam wird gepaddelt und gezeltet, ergänzt durch Lagerfeuer, Wasserspaß und gemeinschaftliche Aktivitäten.

Beide Freizeiten verbinden Erlebnis, Gemeinschaft und Abwechslung auf unterschiedliche Weise und sprechen damit verschiedene Altersgruppen an. Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 31. Mai online anmelden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter

ej-altmuehlfranken.de/termine.

 




Pappenheim widmet seinen Maibaum der TSG

Nach guter Tradition hat der Verein Pappenheimer Maibaum e.V. auch in diesem Jahr am letzten Tag des April den Maibaum auf dem Marktplatz aufgestellt. Bereits im Vorfeld war spürbar, dass es sich diesmal um ein besonderes Exemplar handelt. Der Stamm präsentiert sich in den TSG-Farben Rot und Grün und verweist damit auf das 80-jährige Jubiläum der TSG Pappenheim, der der diesjährige Baum gewidmet ist. Kunstvolle Schnitzereien greifen dieses Thema zusätzlich auf und geben dem Maibaum eine ganz eigene Note.

Wie gewohnt wurde der Baum von den Vereinsmitgliedern auf den Schultern über die Altmühlbrücke bis auf den Marktplatz getragen. Dort erfolgte das Aufstellen in bewährter Weise mit Holzstangen, den sogenannten Schwalben, und viel Muskelkraft. Als der rund 20 Meter hohe Baum schließlich mit einem letzten gemeinsamen Kraftakt in die Senkrechte gebracht wurde, brandete großer Jubel unter den zahlreichen Besuchern auf. Geschmückt ist der Maibaum mit rot-grün bebänderten Kränzen, ergänzt durch das Pappenheimer Stadtwappen, das Wappen des gräflichen Hauses sowie die Zunftzeichen der Pappenheimer Unternehmer.

Schon lange vor der Ankunft des Maibaumes waren die Bierbänke auf dem Marktplatz fast voll besetzt. Bei Gegrilltem und Getränken stimmten sich die Gäste auf das Ereignis ein. Wie in den Vorjahren hatte die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim e.V. eine Café Bar eingerichtet und damit für ein zusätzliches Angebot gesorgt.

Trotz der kühlen Witterung ließen es sich viele Besucher nicht nehmen, den Pappenheimer Maibaum 2026 bei flotter Musik von DJ Lux gebührend zu feiern. Damit der Baum auch am Morgen des 1. Mai noch sicher an seinem Platz steht, übernahm eine Wachmannschaft die nächtliche Aufsicht und begann in den frühen Morgenstunden bereits mit den ersten Aufräumarbeiten. So klang  wieder einmal ein rundum gelungenes Maibaumfest in Pappenheim in ruhigen Bahnen aus.




Maibaumfest bringt Pappenheim zusammen

Wenn in Pappenheim der Maibaum aufgestellt wird, ist das weit mehr als ein fester Termin im Kalender. Am 30. April lädt der Pappenheimer Maibaum e.V. wieder dazu ein, gemeinsam auf dem Marktplatz den Beginn des Wonnemonats zu feiern – offen, gesellig und ganz im Sinne gelebter Tradition.

Los geht es bereits um 17 Uhr mit der Bewirtung. In entspannter Atmosphäre können sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Angebot freuen, das bewusst auf Regionalität setzt. Frisch zubereitete Bratwürste und Steaks gehören ebenso dazu wie Kaffee und Kuchen. Letzteren übernimmt in bewährter Weise die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim e.V. (PSG), die damit seit Jahren ein fester Bestandteil des Festes ist.

Der eigentliche Höhepunkt folgt um 18 Uhr, wenn der Maibaum in traditionell mit sogenannten „Schwalben“ mit Muskelkraft in festlichem Rahmen aufgestellt wird. Dieser Moment steht sinnbildlich für Brauchtum und Gemeinschaft und zieht Jahr für Jahr viele Schaulustige an. Im Anschluss geht das Fest nahtlos in einen geselligen Abend über. Ab 19 Uhr sorgt DJ Lux für die passende musikalische Begleitung und hält die Stimmung auf dem Marktplatz lebendig.

Dem Pappenheimer Maibaum e.V. ist es dabei als Veranstalter ein besonderes Anliegen, das Maibaumfest für alle Generationen zugänglich zu gestalten. Faire Preise bei Speisen und Getränken sollen dazu beitragen, dass Familien, junge Leute und ältere Besucher gleichermaßen unbeschwert mitfeiern können.

So verbindet das Pappenheimer Maibaumfest Tradition mit zeitgemäßer Ausrichtung und ist nun schon seit vielen Jahren ein fester Treffpunkt für die Stadt und ihre Gäste. Der Pappenheimer Maibaum e.V. freut sich auf zahlreiche Besucher und einen stimmungsvollen Abend mitten im Herzen Pappenheims.

 




Bläsermusik über den Dächern von Pappenheim

Am Sonntag, 3. Mai, um 11:00 Uhr werden in Pappenheim wieder festliche Bläserklänge zu hören sein. Die Pappenheimer Burgbläser musizieren auf dem Schlossberg unterhalb der Burgmauer am sogenannten Pulverturm und lassen ihre frischen Maiklänge über die Dächer der Altstadt schweben.

Das siebenköpfige Ensemble setzt sich aus Musikerinnen und Musikern aus Bieswang, Dietfurt, Göhren, Pappenheim und Treuchtlingen zusammen. Unter der Leitung von Bernhard Raithel aus Göhren hat sich die Gruppe in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Auftritten einen guten Namen gemacht.

So dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf einen stimmungsvollen musikalischen Moment freuen, der die besondere Atmosphäre in der Pappenheimer Altstadt noch mehr zur Geltung bringt.

 




170 Jahre Militärverein Pappenheim mit besonderem Festprogramm

Der Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) begeht von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August 2026, sein 170-jähriges Bestehen. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein erwartet die Besucher auf dem Festplatz auf der Lach ein vielseitiges Jubiläumsprogramm, das Tradition, Gemeinschaft und Unterhaltung verbindet.

Während der gesamten Festtage sorgt ein Schaustellerbetrieb mit Kinderkarussell, Schießbude sowie Eis- und Süßwarenständen für ein familienfreundliches Rahmenangebot. Das Festzelt, gestellt vom Zeltverleih Möller aus Offenbau bei Thalmässing, misst 15 auf 39 Meter und wird durch ein Versorgungszelt ergänzt. Der Aufbau ist für den 24. Juli vorgesehen, der Abbau für den 7. August. In diesem Zeitraum steht der Parkplatz auf der Lach nicht zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt Catering, Event- und Zeltveranstaltungen Georg Wieser aus Schwarzach verantwortlich, der Ausschank erfolgt durch den Militärverein, beliefert von der Privatbrauerei Hofmühl. Ausgeschenkt wird unter anderem das Festbier vom Eichstätter Volksfest.

Das Festprogramm

Freitag, 31.07.2026
Den Auftakt bildet am Freitagabend ab 19 Uhr der Abend der Pappenheimer Vereine und der Bevölkerung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Schöppl stehen Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt, vorgenommen durch Generalmajor a. D. Norbert Wagner, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes.
In diesem Rahmen wird auch das Fahnenband des BSB verliehen.

Es folgen Grußworte des Schirmherrn Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, der ebenfalls ein Fahnenband überreicht, sowie von Staatsminister Joachim Herrmann. Als weitere Ehrengäste werden unter anderem Landrat Markus Gläser sowie ein Vertreter des Hauses Wittelsbach erwartet.

Im Anschluss sorgt die Reservisten Bigband Baden-Württemberg für musikalische Unterhaltung mit einem abwechslungsreichen Programm von Swing über Rock bis Pop, darunter auch Gesangsnummern wie ein Tina-Turner-Medley.

Samstag, 01.08.2026
Der Samstag beginnt um 9 Uhr mit einem musikalischen Spaziergang durch die Altstadt. Ausgangspunkt ist das Denkmal für Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim in der Graf-Carl-Straße. Entlang mehrerer Stationen in der Deisingerstraße laden Unterstützer des MRK zu Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ein.

Um 10.30 Uhr folgt im Festzelt ein ökumenischer Gottesdienst in Form einer sogenannten Henkelmesse. Zelebriert wird dieser von Robert Rapljenović und dem Militärpfarrer Gunther Wiendl vom Bundeswehrstandort Neuburg an der Donau. Der Begriff ist im bayerischen Raum als gesellige Verbindung von Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen bekannt und leitet sich augenzwinkernd vom Henkel des Bierkrugs ab. Auch andernorts finden sich vergleichbare Formate, bei denen kirchliche Elemente bewusst in ein offenes, gemeinschaftliches Umfeld eingebettet werden. In Pappenheim greift die Reservistenkameradschaft diese Idee auf und setzt sie im Rahmen ihres Jubiläumsprogramms im Festzelt um.

Am Nachmittag um 13 Uhr hält der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger die Festrede, verbunden mit der Verleihung des Fahnenbandes des Freistaates Bayern. Parallel dazu lädt eine Bauernmarktmeile zum Bummeln und Einkaufen ein.

Der Samstagabend steht ganz im Zeichen moderner Unterhaltung. Ab 20:30 Uhr treten die Dorfrocker bei einem Open-Air-Konzert auf, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in Pappenheim bei der Tourist Information, bei Friseur Edel und im Shop der Burg Pappenheim sowie online erhältlich.

Sonntag, 02.08.2026
Am Sonntag, 2. August, beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem großen Schafkopfturnier im Festzelt. Neben einem ersten Preis von 600 Euro und einem zweiten Preis von 400 Euro winken weitere Geld- und Sachpreise, das Startgeld beträgt 15 Euro. Im Anschluss wird ein Mittagstisch angeboten.

Ab 13 Uhr sorgt die Schützenkapelle Meinheim für den musikalischen Ausklang des Festes.

Mit diesem breit gefächerten Programm möchte der Militärverein gemeinsam mit der Reservistenkameradschaft nicht nur auf seine lange Geschichte zurückblicken, sondern auch die Verbundenheit zur Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern sichtbar machen. Pappenheim darf sich damit auf ein Festwochenende freuen, das Tradition und neue Impulse in besonderer Weise zusammenführt.