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Hanta-Virus im Raum Pappenheim

Im Bereich der Stadt Pappenheim und Umgebung sind in den vergangenen zehn Tagen insgesamt sieben Fälle von Infektionen mit dem Hanta-Virus aufgetreten. Das Gesundheitsamt bittet daher die Bevölkerung im Raum Pappenheim um Vorsicht bei Arbeiten in Schuppen, Kellern oder auch im Garten.

(LRA)Hanta-Viren werden in Süddeutschland von infizierten Rötelmäusen übertragen. Diese scheiden die Viren über Speichel, Kot und Urin aus, welche außerhalb des Tierkörpers dann noch mehrere Tage vermehrungsfähig bleiben. Zur Infektion von Menschen kommt es dann, wenn diese befallene Stäube inhalieren. Andere Infektionswege (vor allem über Verletzungen der Haut) sind möglich, aber vergleichsweise selten.

Die meisten Infektionen beim Menschen verlaufen unbemerkt. So es zur Erkrankung kommt, beginnt diese in der Regel mit plötzlichem Fieber. Typisch sind auch Rücken-, Kopf- oder Bauchschmerzen. Nach mehreren Tagen treten dann Nierenfunktionsstörungen auf, die teilweise auch stationär behandlungsbedürftig sind. Langfristige Folgen sind dagegen in Mitteleuropa sehr selten.

Der Nachweis einer Infektion erfolgt durch Antikörper im Blut. Eine lebenslange Immunität wird nach einer Erkrankung angenommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es nicht.

Der wirksamste Schutz gegen eine Infektion ist die Bekämpfung von Mäusepopulationen in und um den Wohnbereich, Entfernung jeglicher Nahrungsquellen aus diesem Bereich und das Tragen von Atemschutzmasken (FFP2) und Handschuhen bei Arbeiten in Schuppen, Kellern, Gärten und überall dort, wo sich diese Mäuse aufhalten könnten. Auch das Befeuchten von Stäuben zur Bindung ist eine wirksame Maßnahme.




Landkreis bietet Saison-Biotonne an

Der Landkreis bietet jetzt von Mai bis Oktober einen Saison-Biotonne als zusätzliche Biotonne mit gesonderten Gebührenmarken als zusätzliche Lösung für die ordnungsgemäße Entsorgung von Grüngut an.

 (LRA) Wenn in den Gärten jetzt wieder die Wachstumsphase beginnt und Stauden und Hecken geschnitten werden müssen, fällt viel Grüngut an. Zur Entsorgung größerer Mengen bieten die Städte und Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Bürgerinnen und Bürgern Grüngutsammelstellen an. Gartenabfälle können aber auch über die Biotonne entsorgt werden, dazu kann die sogenannte Saison-Biotonne genutzt werden.

An den Grüngutsammelstellen der Städte und Gemeinden werden kompostierbares Grüngut, wie z. B. Gras, Laub und Stauden, aber auch Baum-, Hecken- und Strauchschnitt – sogenanntes Häckselgut – angenommen. Die Öffnungszeiten und Kosten erfährt man über die Städte bzw. Gemeinden.

Wer seine Gartenabfälle allerdings weitgehend über die Biotonne entsorgen will, dem reicht oft das Volumen einer üblichen 80-Liter-Biotonne nicht aus. Hier wäre die sogenannte Saison-Biotonne als zusätzliche Biotonne eine Lösung.

Diese ist an einer speziellen Gebührenmarke erkennbar und wird nur von Mai bis Oktober – in der Zeit der wöchentlichen Biotonnen-Leerungen – geleert. Bisherige Fahrten mit dem Auto und dem Anhänger zur Grüngutannahmestelle werden auf diese Weise vermieden oder zumindest verringert. Die Gartenabfälle müssen nicht mehr auf- und abgeladen werden, sondern können direkt in die Tonne gefüllt und am Abholtag bereitgestellt werden.

Die Saison-Biotonne muss nicht zurückgebracht werden und bleibt während der restlichen Monate auf dem Grundstück. Man könnte sie auch „die Sommer-Biotonne“ nennen.

Die Kosten für eine zusätzliche 80-Liter-Saison-Biotonne liegen bei 4,24 Euro pro Monat und für eine 240-Liter-Saison-Biotonne bei 12,72 Euro pro Monat. Die Gebühr ist nur in den sechs Monaten der Leerung zu bezahlen.

Den Antrag für eine zusätzliche Saison-Biotonne stellt der Grundstückseigentümer bei seiner Gemeindeverwaltung oder in Weißenburg, Treuchtlingen und Pappenheim beim Landratsamt.

Weitere Informationen rund um die Themen Abfall, Abfuhrtermine und Biotonne sind in der AbfallApp Altmühlfranken und auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/abfall zu finden.

Titelbild Landratsamt:
Die Saison-Biotonne ist an einer speziellen Gebührenmarke erkennbar.




Gute Vorsätze auch für die Abfalltrennung!

„Ich trenne meine Abfälle korrekt“, das wäre doch auch einmal ein guter Vorsatz für das neue Jahr, meint nicht nur das Referat für Abfallwirtschaft beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

(LRA) Abfalltrennung ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz, denn: Kommen die verschiedenen Abfälle aus dem Haushalt auf den richtigen Weg, so können daraus wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden – aber eben nur dann. Die Voraussetzungen dafür stehen jedem zur Verfügung: Grüne, braune schwarze Tonne, der Gelbe Sack und auch der Wertstoffhof.

Mehr Bioabfall als Restmüll
Unglaublich, aber wahr: Vergleicht man die Gesamtmengen in unserem Landkreis, so stehen 10.700 Tonnen Biomüll 9.200 Tonnen Restmüll gegenüber. Biogut, das nicht entsorgt werden muss, sondern vollständig der Natur zurückgegeben werden kann! Und es geht noch besser: Denn noch immer landen viele kompostierbare Abfälle in der Restmülltonne und enden somit in der Verbrennungsanlage.

Gibt man also konsequent alle kompostierbaren Abfälle aus Küche und Garten in die Biotonne, kann man ohne zusätzlichen Energieaufwand oder Kosten eine Menge tun für das Klima und den Umweltschutz.

Küchen- und Gartenabfälle im natürlichen Kreislauf
Die braune Biotonne ist nur für kompostierbare Abfälle. Abfälle, die nicht verrotten, schadstoffhaltig sind oder die Verarbeitung behindern, dürfen nicht in die Biotonne gegeben werden.

Unsere Küchen-, Speise- und Gartenabfälle durchlaufen dann einen völlig natürlichen Prozess – vergleichbar mit dem Komposthaufen im eigenen Garten: In einer Kompostierungsanlage wird der Inhalt unserer Biotonnen in großen Mieten angesetzt. Durch Mikroorganismen werden in dem nun beginnenden Zersetzungsprozess enorme Wärmemengen freigesetzt -70°C werden in der ersten Rottephase erreicht. Durch mehrmaliges Umsetzen wird gewährleistet, dass diese hohen Temperaturen, die ausschließlich durch die biologische Aktivität der Kleinstlebewesen erzeugt werden, alle Bereiche erreicht und so eine sogenannte Hygienisierung stattfindet.

Kompost plus Biotonne – das ideale Paar
Diese Hygienisierung kann auf einem Gartenkomposthaufen nicht vollständig stattfinden, weshalb es einige Abfälle aus Küche und Garten gibt, die man besser nicht selbst kompostiert, z. B.: gekochte oder fleischhaltige Speisereste, Unkräuter oder befallene Pflanzenreste. In der Biotonne sind diese Abfälle jedoch kein Problem.

Kompost schlägt synthetische Düngemittel
Der größte Teil dieses nährstoffreichen Produkts wird zu landwirtschaftlichen Düngezwecken, vor allem im Biolandbau, eingesetzt. Ansonsten finden die Komposte Absatz in Erdenwerken und Privatgärten. Wichtige Inhaltsstoffe der aus den Bioabfällen erzeugten Kompostprodukte sind essentielle Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aber auch Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium sowie humöse organische Substanzen. Dieser Humusgehalt ist wegen seines positiven Effektes auf die Biodiversität im Boden von Interesse und trägt insgesamt zur Verbesserung der Bodengesundheit bei.

Bitte keine Störstoffe
Erkennt man die Bedeutung dieses wertvollen Produkts, das aus unseren Küchen- und Gartenabfällen entsteht, ist es selbstverständlich, dass jegliche Fremdstoffe wie Plastik, Glas, Metall oder womöglich sogar schadstoffhaltige Abfälle in der Biotonne nichts zu suchen haben.

Die kommunale Abfallwirtschaft bemüht sich seit Längerem, die Qualität des Bioguts, das auf der Kompostierungsanlage angeliefert wird, zu steigern. Dies gelingt natürlich nur, wenn jeder einzelne Haushalt bei der Abfalltrennung genau darauf achtet, dass keine Störstoffe in die Biotonne gelangen. Fehlbefüllte Biotonnen werden nicht geleert. Dabei werden die Müllwerker von einem am Fahrzeug verbauten Störstoffdetektor unterstützt, der das Leeren einer beanstandeten Tonne nicht zulässt.

Im Verlauf der letzten Monate konnte die Qualität des Bioguts schon merklich gesteigert werden. Leider führen vor allem die „biologisch abbaubaren Plastiktüten“ und „kompostierbaren Verpackungen“, die seit dem Anstieg an To-Go-Verpflegung deutlich zugenommen haben, immer wieder zu Missverständnissen. Diese Verpackungen können über den Gelben Sack, oder bei starker Verschmutzung über die Restmülltonne entsorgt werden. In der Biotonne haben Verpackungen prinzipiell nichts zu suchen. Sie würden unter hohem Arbeits- und Kostenaufwand in der Kompostierungsanlage aussortiert und müssten als teurer Restmüll verbrannt werden, da sie sich im Verlauf der relativ kurzen Rottezeit nicht zersetzen und somit das Endprodukt verschmutzen würden.

Mein Vorsatz: Ich bin dabei – Abfalltrennen ist Umweltschutz
Um sich bei der Abfalltrennung sicher zu sein, findet man auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/biotonne viele Hinweise zum Umgang mit der Biotonne und weiteren Abfällen.




Kindergarten St. Martin belegt Platz 1 beim Umweltpreis

Der Katholische Kindergarten St. Matin aus Pappenheim hat unter 16 Bewerbergruppen den 1. Platz beim Wettbewerb um den Umweltpreis des Landratsamtes belegt. Aus der Hand von Landrat Mauel Westphal konnte Karin Liebald, die Leiterin des Pappenheimer Kindergartens zusammen mit den anderen Preisträgern kürzlich die Urkunde und ein Preisgeld von 500 Euro entgegennehmen. Für den dritten Preis bekam die evangelische Jugend in Pappenheim ebenfalls eine Urkunde und einen Scheck über 250 Euro.

(LRA) Bei strahlendem Sonnenschein konnte Landrat Manuel Westphal die diesjährigen Preisträger des Umweltpreises am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen begrüßen. Aus 16 Bewerbergruppen konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes sechs Preisträger küren.

Die 16 Gruppen hatten sich alle, spannende und innovative Ideen rund um den Natur- und Umweltschutz ausgedacht. Kinder und Jugendliche aus Vereinen, Schulen und Kindergärten zeigten ihre Kreativität, obwohl die Einrichtungen bedingt durch die Corona-Pandemie viele Wochen geschlossen waren und auch keine Jugendarbeit durchgeführt werden konnte. „Gerade deshalb freue ich mich, dass wir doch insgesamt 16 Bewerbungen erhalten haben“, erklärte die zuständige Mitarbeiterin Elke Petschl.

Passend zum Umweltpreis fand die Urkundenübergabe dieses Jahr auf einer Wiese am Landratsamtsgebäude statt. Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen konnte die Verleihung allerdings nur in einem kleinen Kreis und ohne die fleißigen Kinder stattfinden. Je zwei Vertreter der Gewinnereinrichtung waren zur Vergabe des Umweltpreises gekommen. „Schön, dass wir die Siegerehrung im Grünen bei strahlendem Sonnenschein durchführen können. Sie tragen mit ihren Projekten, die Sie mit den Kindern durchgeführt haben, einen ganz wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz bei. Durch das spielerische Heranführen an das Thema sensibilisieren Sie die Kinder und Jugendlichen, die ihre Erfahrungen dann auch in die Familien hineintragen“, so Landrat Manuel Westphal.

Da mehrere Preisträger gleich gut abgeschnitten hatten, gibt es heuer sogar zwei erste, zwei zweite und zwei dritte Gewinner.
Einen ersten Preis erhält der Katholische Kindergarten „St. Martin“ in Pappenheim für das Projekt „Das Summen geht noch lauter“. Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben die Kinder die bunte Insektenwelt rund um den Kindergarten entdeckt und deren Lebensraum durch eine Wildblumenwiese und Insektenhotels verschönert. Auch das Thema Wald und die Ressourcenschonung wird mit den Vorschulkindern auf spielerische Art beim Waldprojekt „Mein Baum“ entdeckt.
Ein weiterer erster Platz geht an die Katholische Kindertagesstätte „St. Josef“ in Gunzenhausen. Mit dem Projekt „Kita for Future – von klein auf umweltbewusst“ erfolgte eine kindgerechte Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Plastikmülls auf die Umwelt. Unter anderem wurde eine Woche lang der anfallende Plastikmüll gesammelt und im Eingangsbereich präsentiert. Der Recyclinghof in Gunzenhausen wurde besichtigt sowie ein Auto der Müllabfuhr, das in die Kita kam. Beide erste Preise erhielten ein Preisgeld von 500 Euro.

Die zweiten Plätze gehen an die Evangelische Landjugend Stetten und das Berufliche Schulzentrum Gunzenhausen. In Stetten wurde das nachhaltige Projekt „Jugendliche engagieren sich für die Umwelt“ erfolgreich fortgeführt. Neben der alljährlichen Obstbaumschnittaktion haben die Jugendlichen in ihrer Freizeit weitere wichtige Projekte im Ort umgesetzt, die der Umwelt zugutekommen.

Die Industriefachklasse im Beruflichen Schulzentrum Gunzenhausen hat Konzepte zu Umweltschutzmaßnahmen ausgearbeitet, die von Industriebetrieben im Landkreis umgesetzt werden könnten. Dazu gehört ein Nachhaltigkeitstag oder die Ausweitung des Fahrradleasings in den Unternehmen. Diese tollen Projekte wurden mit 350 Euro gewürdigt.

Zwei dritte Plätze erreichen die Evangelische Jugend Pappenheim und die Kindergruppe „Wilde Hummeln“ des Obst- und Gartenbauvereins Nennslingen. Die Evangelische Jugend Pappenheim sensibilisierte bei verschiedenen Veranstaltungen die Kinder und Jugendlichen für das Thema Nachhaltigkeit. Die Nennslinger widmeten sich dem Projekt „Bäume in unserem Lebensraum“. 250 Euro erhielten die beiden dritten Plätze.

Zehn weitere Geld- und Sachpreise wurden an die übrigen Projekte gegeben. „Leider können wir die Preisübergabe in diesem Jahr nicht in einem großen Rahmen durchführen. Trotzdem bedanke ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement für unsere Umwelt“, freute sich der Landrat.

Alle zwei Jahre wird der Umweltpreis durch das Landratsamt Weißenburg- Gunzenhausen ausgelobt. Kinder und Jugendliche können dabei zeigen, dass ihnen der Natur- und Umweltschutz am Herzen liegt und so einen wichtigen Beitrag für die Natur leisten.

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Zusätzliche Öffnungszeiten am Wertstoffhof Treuchtlingen

(LRA) Zur Entlastung des Recyclinghofs in Weißenburg bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises nun einen zusätzlichen Öffnungstag am Wertstoffhof Treuchtlingen an. Vom 12. Mai bis 2. Juni wird der Wertstoffhof Treuchtlingen zusätzlich jeden Dienstag von 8:30-12:00 und 13:00-17:00 Uhr seine Tore für die Landkreis-Bevölkerung öffnen. Es gelten weiterhin spezielle Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen.

Die Abfallwirtschaft des Landkreises appelliert an die Bevölkerung, die Recycling- und Wertstoffhöfe derzeit nur für wirklich notwendige Anlieferungen anzufahren. Damit verhindert man unnötig lange Wartezeiten und Rückstaus. Vor allem Gewerbebetriebe werden gebeten, mit größeren Mengen regionale Entsorgungsfachbetriebe anzufahren. Diese nehmen neben Kartonagen, Grüngut und Bauabfällen auch Altholz und vieles mehr an.

Die bereits bisher gültigen Vorsichtsmaßnahmen müssen weiterhin unbedingt eingehalten werden: Einfahren in die Recycling- und Wertstoffhöfe dürfen Kundinnen und Kunden jeweils nur nach Aufforderung durch das Wertstoffhof-Personal. Während der Wartezeiten soll nicht ausgestiegen werden. Bei Rückstaus wird auch darum gebeten, die Einfahrten der Anwohner freizuhalten. Kinder sollten möglichst nicht mitgebracht werden oder wenn es nicht anders möglich ist, sollten die Kinder unbedingt im Auto sitzen bleiben.

Beim Ausladen muss jederzeit auf den gültigen Mindestabstand von zwei Metern geachtet werden. Das Entladen der Wertstoffe und Abfälle soll zügig und selbständig durchgeführt werden. Die Mitarbeiter geben selbstverständlich Hilfestellung, in welchem Container der Wertstoff zu entsorgen ist. Für das Entladen schwerer Gegenstände empfiehlt es sich, eine eigene Hilfsperson mitzubringen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird für alle Kundinnen und Kunden ausdrücklich empfohlen.




Hohe Hygieneschutzmaßnahmen auf den Recycling- und Wertstoffhöfen

Inzwischen sind neben den beiden Recyclinghöfen in Weißenburg und Gunzenhausen auch alle gemeindlichen Wertstoffhöfe wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die beiden Gebrauchtwarenmärkte an den Recyclinghöfen in Gunzenhausen und Weißenburg bleiben jedoch wegen der Corona-Pandemie auch bis auf Weiteres geschlossen.

(LRA) Wie vor der Wiedereröffnung befürchtet, bilden sich derzeit vor allem an den großen Recycling- und Wertstoffhöfen lange Warteschlangen. Dies ist in Zeiten der Corona-Pandemie auf die hohen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zurückzuführen, die auch bei diesen Einrichtungen eingehalten werden müssen.

Den Besuch an einem Recycling- bzw. Wertstoffhof kann man sich vorstellen wie das Einkaufen in Zeiten der Corona-Pandemie – nur rückwärts. Deshalb ist auch beim Entsorgen Geduld und Abstand gefordert. Die bereits bisher gültigen Vorsichtsmaßnahmen sollen weiterhin unbedingt eingehalten werden: Einfahren in die Recycling- und Wertstoffhöfe dürfen Besucherinnen und Besucher jeweils nur nach Aufforderung durch das Wertstoffhof-Personal. Während der Wartezeiten vor der Entladung soll nicht ausgestiegen werden, zudem müssen Kinder unter zwölf Jahren auch beim Entladen im Auto sitzenbleiben. Ein Mindestabstand von zwei Metern zum Personal und anderen Kunden ist dabei stets einzuhalten. Das Entladen der Wertstoffe und Abfälle soll zügig und selbständig durch die Besucherinnen und Besucher durchgeführt werden, da das Wertstoffhofpersonal wegen der Einhaltung der Mindestabstände nicht wie gewohnt mithelfen kann. Für das Entladen schwerer Gegenstände empfiehlt es sich, eine eigene Hilfsperson dafür mitzubringen.

„Als Service für unsere Bürgerinnen und Bürger wollen wir die Recyclinghöfe geöffnet halten. Entsprechend hoffen wir auf das Verständnis und die Solidarität der Wertstoffhofbesucher“, appelliert Michael Hufnagel, Leiter der kommunalen Abfallwirtschaft des Landkreises. „Deshalb empfehlen wir für unsere Besucherinnen und Besucher auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dazu zählen auch selbstgenähte einfache Mund-Nase-Bedeckungen, nicht-medizinische Masken aus dem Einzelhandel oder Schals und Tücher, die Mund und Nase bedecken.“




Sondermüllmobil kommt nach Pappenheim und Bieswang

Für Abfälle mit umwelt- oder gesundheitsgefährdender Wirkung gibt es im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die Sondermüllaktionstage. Im Februar 2020 startet das Sondermüllmobil seine Tour durch Altmühlfranken und kommt am 22. Februar nach Pappenheim und Bieswang.

In fast jedem Haushalt gibt es eine Reihe von Produkten, die umweltgefährdende, aggressive oder sogar giftige Substanzen enthalten. Da von diesen Stoffen ein hohes Risiko ausgeht, sind sie mit speziellen Warnsymbolen gekennzeichnet, wie etwa einem Kreuz, einem toten Fisch, einer Flamme oder einem Totenkopf.

Produkte mit Gefahrensymbol gehören auf keinen Fall in die Hausmülltonne, den Ausguss oder die Toilette. Sie können bei den Sondermüllaktionstagen kostenfrei abgegeben werden, die der Landkreis regelmäßig in allen 27 Gemeinden anbietet.

Im Februar 2020 gibt es insgesamt im Landkreis 15 Abgabetermine: Das Sondermüllmobil hält am Samstag, den 22.02.2020, 11.15 bis 13.15 Uhr auf dem Volksfestplatz in Pappenheim und von 13.30 bis 14.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Bieswang.

Alle weiteren Termine für 2020 sind in der Müllfibel, auf der Homepage des Landkreises oder in der AbfallApp Altmühlfranken zu finden.

Was kann entsorgt werden?
Angenommen werden Chemikalien, Pflege- und Reinigungsmittel aus Haushalt, Hobby und Garten, wie zum Beispiel flüssige oder pastöse Farb- und Lackreste, Lösungsmittel, Abflussreiniger, Klebstoffe, Polituren, Holzschutz- und Abbeizmittel, Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel, Spraydosen mit Restinhalt und Chemie-Experimentierkästen. Behälter mit eingetrockneten und ausgehärteten Lack- und Farbresten sowie Altmedikamente werden über die Restmülltonne entsorgt.

Außerdem kann Altöl bis zu einer Menge von maximal 10 Liter abgegeben werden. Für die Rücknahme von Motor- und Getriebeöl ist der Handel verpflichtet. Aber auch Batterien, quecksilberhaltige Thermometer, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Feuerlöscher nimmt das Sondermüllmobil an.

Die Abfälle dürfen nicht miteinander vermischt werden und sollen, wenn möglich, in Original-Behältern am Schadstoffmobil abgegeben werden. Die Annahme größerer bzw. unsortierter Mengen ist aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen nicht möglich. Neben Sonderabfällen aus Privathaushalten können auch Kleinmengen vergleichbarer Abfälle aus Gewerbebetrieben angeliefert werden.

Vermeiden geht vor Entsorgen
Durch die gezielte Auswahl von umweltfreundlichen Produkten und eine sparsamere Dosierung können viele Umweltgifte vermieden werden. Schadstoffhaltige Produkte sind nicht nur bei der Entsorgung, sondern schon bei der Herstellung und beim Gebrauch ein Problem für die Umwelt und Gesundheit.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Schadstoffmobil in Pappenheim, Langenaltheim und Solnhofen

Das Schadstoffmobil des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist seit Oktober auf seiner Herbsttour im Landkreis unterwegs. In Pappenheim, Langenaltheim und Solnhofen können am 29.11.2019 Sonderabfälle der unten beschriebenen Art abgegeben werden.

Abgabetermine in Pappenheim, Solnhofen und Langenaltheim:
Pappenheim, Volksfestplatz, Freitag, 29.11.2019, 09:45-11:45 Uhr
Solnhofen, Kirchweihplatz/am Birkenhain,Freitag, 29.11.2019,13:45-14:45
Langenaltheim, Bauhof,Freitag, 29.11.2019,15:00-16:00

Die Sondermüllsammlungen im Landkreis bieten eine gute Gelegenheit, um den Haushalt zu entgiften. Denn oft haben sich das Jahr über Produkte angesammelt, die nicht aufgebraucht wurden, nicht mehr verwendbar sind und ein Gefahrenkennzeichen aufweisen. Diese Produkte dürfen aber nicht in den gewöhnlichen Hausmüll gelangen – sie müssen als Sonderabfall entsorgt werden.

Als Sonderabfall gelten alle Produkte aus dem Haushalt, die wegen ihrer Inhaltsstoffe für den Menschen und die Umwelt gefährlich sein können. Sie dürfen auch nicht miteinander vermischt werden und sollten wenn möglich, in den Originalbehältern beim Schadstoffmobil abgegeben werden.

Angenommen werden zum Beispiel Chemikalien, Pflege- und Reinigungsmittel aus dem Haushalts-, Hobby- und Gartenbereich, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Medikamente, quecksilberhaltige Thermometer und Feuerlöscher.
Nicht angenommen werden eingetrocknete Pinsel und Farbdosen sind hingegen kein Sondermüll. Sie werden ebenso wie eingetrocknete Wandfarben über den Restmüll entsorgt.

 Altmedikamente – nie in die Toilette oder ins Waschbecken
Bei den Medikamenten wird zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen unterschieden. Der Großteil aller Pillen, Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen wird bei der Entsorgung als nicht gefährlicher Abfall eingestuft. Diese Medikamente sind in der Regel über die Restmülltonne zu entsorgen, bestenfalls verpackt und zugeknotet in einer Plastiktüte, um Zugriffe Dritter zu verhindern.

Spraydosen zur Verabreichung von Medikamenten, die noch Reste eines gefährlichen Treibmittels enthalten, sind gefährliche Abfälle und damit Sondermüll. Ebenso gilt dies für Medikamente die zum Beispiel zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Auf den Verpackungen oder Packungsbeilagen sind die Worte „Zytostatikum“, „Krebs- bzw. Chemotherapie“ oder Hinweise wie „Das Arzneimittel darf weder im Abwasser noch im Haushaltsabfall entsorgt werden“ zu finden.

Alte, abgelaufene Arzneimittel dürfen nie in die Toilette oder ins Waschbecken gelangen, denn Kläranlagen können die Wirkstoffe von Medikamenten nicht vollständig abbauen oder zurückhalten. Die bei der kommunalen Sondermüllsammlung abgegebenen Medikamente und Sonderabfälle werden anschließend bei der GSB Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH entsorgt.

Alle weiteren Sondermülltermine in Altmühlfranken und die genauen Standplätze sind online unter www.landkreis-wug.de/sondermuell oder in der AbfallApp Altmühlfranken zu finden.




Schadstoffmobil in Pappenheim, Langenaltheim und Solnhofen

Das Schadstoffmobil des  Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist seit Oktober auf seiner Herbsttour im Landkreis unterwegs. In Pappenheim, Langenaltheim und Solnhofen können am 29.11.2019 Sonderabfälle der unten beschriebenen Art abgegeben werden.

Die Sondermüllsammlungen im Landkreis bieten eine gute Gelegenheit, um den Haushalt zu entgiften. Denn oft haben sich das Jahr über Produkte angesammelt, die nicht aufgebraucht wurden, nicht mehr verwendbar sind und ein Gefahrenkennzeichen aufweisen. Diese Produkte dürfen aber nicht in den gewöhnlichen Hausmüll gelangen – sie müssen als Sonderabfall entsorgt werden.

Als Sonderabfall gelten alle Produkte aus dem Haushalt, die wegen ihrer Inhaltsstoffe für den Menschen und die Umwelt gefährlich sein können. Sie dürfen auch nicht miteinander vermischt werden und sollten wenn möglich, in den Originalbehältern beim Schadstoffmobil abgegeben werden.

Angenommen werden zum Beispiel Chemikalien, Pflege- und Reinigungsmittel aus dem Haushalts-, Hobby- und Gartenbereich, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Medikamente, quecksilberhaltige Thermometer und Feuerlöscher.
Nicht angenommen werden eingetrocknete Pinsel und Farbdosen sind hingegen kein Sondermüll. Sie werden ebenso wie eingetrocknete Wandfarben über den Restmüll entsorgt.

Abgabetermine in Pappenheim, Solnhofen und Langenaltheim:

Pappenheim, Volksfestplatz, Freitag, 29.11.2019, 09:45-11:45 Uhr

Solnhofen, Kirchweihplatz/am Birkenhain,Freitag, 29.11.2019,13:45-14:45

Langenaltheim, Bauhof,Freitag, 29.11.2019,15:00-16:00

Titelfoto: Landratsamt




Ein starker Partner an der Seite der Waldbesitzer

Die Forstbetriebsgemeinschaft Pappenheim-Weißenburg  e.V. (FBG) besteht in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert. Anlässlich dieses runden Geburtstags gab es im Ahnensaal auf der Burg Pappenheim einen Festakt mit rund 100 geladenen Gästen. Bei den zahlreichen Grußworten kam mehrfach zur Sprache,  dass die FBG Zukunftssicher aufgestellt und ein starker Partner an der Seite der Waldbesitzer ist, um dem kränkelnden Wald zu helfen. Eckart Freist erhielt das silbernen Ehrenzeichen des Bayerischen Waldbesitzerverbandes und für langjährige Mitarbeit wurden  Anne-Dore Chomiak, Angela Winter und  Anke Lehner geehrt.

Es war eine beeindruckende Geburtstagsfeier im Ahnensaal auf der Pappenheimer Burg. Schon die die vielen Ehrengäste aus Politik und Forstwirtschaft machten deutlich, dass die FBG, die von Eckart Freist als 1. Vorsitzenden geführt wird, in eine tragfähige Gemeinschaft eingebunden ist.

So begrüßte Freist an erster Stelle den Hausherrn Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, der zusammen mit seiner Tochter Désirée Gräfin von und zu Egloffstein der Verwalterin der Grafschaft Pappenheim gekommen war.

Auch Fürst Carl von Wrede war mit seinem Sohn Carl-Christian von Wrede nach Pappenheim gekommen und wurde stellvertretend für alle in der FBG zusammengeschlossen Waldbesitzer begrüßt.

Aus dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten wurde  der Leitende Ministerialrat Urban Treutlein  begrüßt und aus dem Landtag MdL Manuel Westphal, der an der Seite seines Vaters, des Landratstellvertreters  Robert Westphal gekommen war. Zu den Ehrengästen aus der Politik gehörten auch Pappenheims 1. Bürgermeister Uwe Sinn  und viele Pappenheimer Stadträtinnen und Stadträte. Begrüßt wurde auch LLD Hans Walter, der Leiter des Amtes für Ernährung Landwirtschaft und Forsten  und Forstbeamte, die mit der FBG eng zusammenarbeiten.

Für die forstlichen Verbände begrüßte Eckart Freist  Josef Ziegler, den Präsident des Verbandes Bayerischer Waldbesitzer und von der FBG Franken Süd den 1. Vorsitzenden Alfred Maderer. Auch die Vertreter der Jägervereinigung Weißenburg und der Jagdgenossenschaft Pappenheim fanden sich unter den Ehrengästen.

Die Jagdhornbläser Weißenburg unter der Leitung von Hans Huber  trugen zu einer stilgerechten musikalischen Umrahmung der Geburtstagsfeier bei.

Aus der Taufe gehoben wurde die FBG am 27.05.1969 im damaligen Pappenheimer Hotel Krone. Sieben Waldbesitzer, unter ihnen die fürstliche Verwaltung in Ellingen, die gräfliche Verwaltung in Pappenheim, die Städte Pappenheim und Weißenburg gründeten damals  die „Arbeitsgemeinschaft zur Förderung forstlicher Gemeinschaftsaufgaben e.V.“ unter dem 1. Vorsitzenden Cornelius Huschik.

Durch den unverkäuflichen Schadholzanfall im Jahr 1990,  nach den Stürmen Wibke und Vivien legte die FBG am jetzigen Brombachsee ein Nasslager für die Holzstämme an und baute  damit den Grundstein zu einer gemeinsamen Holzvermarktung in der FBG auf.  Dabei erreichte die jährliche Verkaufsmenge in einem Einzelfall 80.000 Festmeter und liegt heute bei 35.000 bis 50.000 Festmeter.

Eckart Freist übernahm dann mit dem Jahr 2007 den 1. Vorsitz  und die Geschäftsführung in der FBG.

Unter seiner Federführung wurde die Durchforstung forciert und im Jahre 2010 der Energiehof Ellingen gegründet, der es ermöglicht auch das Schwachholz der Waldbesitzer zu vermarkten. Auch an der praktischen Umsetzung des Friedwaldbetriebes  der Pappenheimer Fels arbeitet die FBG mit. Unter dem Vorsitz von Eckart Freist wurden viele forstlich ausgerichtete  Aktionen auf den Weg gebracht. Zuletzt im Oktober 2018, als  mit dem „Waldhüpfer,“ ein Wagen voller Werkzeug für kleine und große Waldentdecker vorgestellt wurde .(Wir haben berichtet). Die FBG betreut heute 6.600 ha Waldfläche und hat 270 Mitglieder und ist auch Ansprechpartner und Helfer für kleinere Waldbesitzer.

Die fabelhafte Leistungen der FBG unter der Leitung von Eckart  Freist lobte insbesondere Graf Egloffstein, der betonte, dass  Eckart Freist die FBG ausgebaut und zu dem gemacht habe was sie heute ist, nämlich eine Einrichtung an der Seite der Waldbesitzer, die für die Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft steht.

Allerdings legte der Graf neben seinem Lob auch an manchen Stellen den Finger tief in die Wunde.
Jetzt erst, nachdem es die Forstwirtschaft schon 300 Jahre gibt, habe die Politik die Bedeutung des Waldes entdeckt. Da sei es nur bedingt tröstlich, dass man nach dem Wahn von Beton, Stahl und Glas nun wieder vermehrt Holz als Baustoff  entdeckt hat.

Es gab Zeiten, in denen  war Grönland Weideland des Landes Dänemark greift Graf Egloffstein bei seinen Gedanken zum Thema Klimawandel weit in die Vergangenheit zurück. Er machte deutlich, dass die Wirkung des menschlichen Handelns  auf das Weltklima katastrophale Auswirkungen hat.  Darüber hinaus verschärften ungeeignete Maßnahmen die Situation, was von den Medien als unbequeme Wahrheiten permanent unterdrückt werde. Auch die  Wissenschaft erfahre in Sachen Klimawandel  zu wenig Unterstützung.

Um den Klimawandel aufzuhalten müssen alle Einschnitte in Kauf nehmen, jeder müsse seinen Beitrag leisten und der Wald hat dabei eine herausragende Funktion. Damit sprach Graf Egloffstein die Studie der TU Zürich an, die aussagt, dass eine globale Aufforstung dem Klimawandel entgegenwirken kann. Auch hier könnten die Aufrufe der Medien deutlich bemerkbarer sein, monierte der Graf.

1. Bürgermeister Uwe Sinn überbrachte die Geburtstagsgrüße und Glückwünsche der Stadt Pappenheim, die mit 1050 Hektar Wald einer der größeren Mitglieder der FBG sei.

Die FBG habe durch den Zusammenschluss der Forstbetriebe eine Größe erlangt, die im Konzert der vielen Mitbewerber wahrgenommen wird.

Mdl Manuel Westphal betonte  die Wichtigkeit des Waldes für nachwachsende Rohstoffe und wusste, dass jeder 4. Haushalt in Deutschland Holz als Brennstoff  im Haushalt verwendet. Auch unterstrich er  die Bedeutung von Zusammenschlüssen bei der Holzwirtschaft.

In den vergangenen 70 Jahren stand nach den Feststellungen von Landratstellvertreter Robert  Westphal der Ackerbau im Vordergrund und der Wald spielte kaum eine Rolle. Bei der jungen Generation allerdings trete  der Wald mehr und mehr in den Mittelpunkt. Aber diese Erhöhung  der Wertigkeit des Waldes kann dauerhaft nur  mit Unterstützung von kompetenten Ansprechpartnern funktionieren.

Die FBG Pappenheim-Weißenburg hat keine Alterserscheinungen – für die Bäume im Wald trifft das leider nicht zu konstatierte Josef Ziegler, der Präsident des Verbandes Bayerischer Waldbesitzer.

Angesichts der vielen Schadensereignisse stellte Ziegler ein düsteres Szenario für den Wald dar und sprach aktuell von einem Krisenjahr für den Wald.  Wir brauchen Zusammenschlüsse um die strukturellen Nachteile für die Waldbesitzer zu lindern, meinte Ziegler und lobte hier,  dass das „Geburtstagskind FBG“  für die Zukunft gut aufgestellt sei.

Urban Treutlein, Leitender Ministerialrat Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten stellt in seiner abschießenden Festrede heraus, dass der Klimawandel kein  Problem für den Wald sondern für den Menschen sei.
Für ihre Entscheidungen benötige die Politik neben der Darstellung der Probleme auch Vorschläge für Lösungsansätze. Es braucht Gemeinsamkeit, um zu tun was vor Ort nötig ist und sich gegenseitig Mut zu machen.
Denn eines ist klar, meinte Treutlein, dieser Wandel ist nicht nur ein zukünftiges Geschehen, sondern vollzieht sich tatsächlich bereits heute. Die Probleme der Waldwirtschaft müsse man an alle Menschen herantragen und es müsse ins Bewusstsein gelangen, dass diese Probleme die Probleme der Menschen sind. Die Energie der Gesellschaft müsse man für die Wälder nutzen, wie es beim „Volksbegehren Artenvielfalt“ gemacht worden ist.

Ehre wem Ehre gebührt
Für seine großen Verdienste um die FBG erhielt der 1. Vorsitzende Eckart Freist von Josef Ziegler, das silberne Ehrenzeichen des Verbandes bayerischer Waldbesitzer ans Revers geheftet. Und von der Forstbetriebsgemeinschaft selbst erhielt er einen Reisegutschein für sich und seine Frau Anette.

Eckart Freist als Geschäftsführer und 1. Vorsitzender der FBG bedankte sich bei Revier- und Friedwaldförsterin Anne-Dore Chomiak für ihr 10-jähriges Engagement bei der FBG.

Angela Winter führt seit 15 Jahren die Holzbuchhaltung bei der FBG und seit 16 Jahren ist Anke Lehner als Buchhalterin tätig. Für ihr großes Engagement erhielten die Damen eine Urkunde, einen Blumenstrauß, sowie einen kulinarischen Gutschein für das Fürst Carl Bräustüberl in Ellingen.

Auch der kürzlich in den Ruhestand getretene Forstoberamtsrat Hubert Geier erhielt von Eckart Freist für die langjährige gute Zusammenarbeit ein kulinarisches Geschenk.

Nach dem Ende der zahlreichen Grußworte und fachlichen Erörterungen gab es für alle Teilnehmer im Ahnensaal der Burg Pappenheim einen Stehempfang mit Speisen und Getränken, bei dem es auch zu angeregten Gesprächen kam.




Beeindruckende Schau nachhaltiger Heimatschätze

In Wassertrüdingen wurde am Freitag, 24.Mai eine beeindruckende Gartenschau mit knapp 2.000 Gästen feierlich  eröffnet.  Ministerpräsident Dr. Markus Söder durchschnitt nach dem Startschuss offiziell das Blumenband am neu gebauten Regionalpavillon.

 Die offizielle Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr  mit geladenen Gästen aus Politik,  Wirtschaft und Verbänden unter der Moderation des BR-Moderators Thomas Giebelhausen mit der Begrüßung des 1. Bürgermeisters von Wassertrüdingen Stefan Ultsch. Er erläuterte wie viel Herzblut der Mitwirkenden in die Großveranstaltung in der kleinen Stadt geflossen ist. Zahlreiche Freiwillige, Arbeiter, Hilfskräfte oder Landschaftsgärtner haben in den letzten Tagen noch einmal alles gegeben, um den Besuchern das Beste bieten zu können. Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterstrich in  seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit von Gartenschauen für kleinere Kommunen – denn sie bringen Lebensqualität in den für Bayern extrem wichtigen ländlichen Raum.

Bei einer Gesprächsrunde mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, dem Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert wurde das interessante  Thema der städtebaulichen Entwicklung diskutiert.
Von der positiven Strahlkraft der Gartenschau auf die Stadt Wassertrüdingen, konnte man sich bei dem anschließenden Rundgang eindrucksvoll überzeugen.
Zunächst ging es durch die zwei individuell gestalteten Themen- und Partnergärten. Beim Regionalpavillon der drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries angekommen, durchtrennte der Ministerpräsident mit einer Heckenschere  das Eröffnungs-Blumenband der Gartenschau. Zur Seite standen ihm dabei Roland Albert, Vorsitzender der Landesgartenschau GmbH, 1. Bürgermeister von Wassertrüdingen Stefan Ultsch, Umweltminister Thorsten Glauber und der Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig. Gesanglich begleitet wurde der feierliche Akt vom Bürgermeisterchor aus Ansbach.

Beim Beitrag der regionalen Landwirte, zwischen Feldern und Wiesen wurde die Gartenschau, ihre Besucher und die Mitarbeiter ökumenisch von den beiden Pfarrern Wassertrüdingens, Dekan Hermann Rummel und Pfarrer Francesco Benini, gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Stelzenläufern und Auftritten rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Am Abend fand der Tag mit einem Konzert des Windsbacher Knabenchors und der Musikgruppe Anna Lou seinen Ausklang.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.

Als eine von mehreren nachhaltigen Wertschöpfungen der Gartenschau in Wassertrüdingen wurde z.B. ein  Deich als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt. Die dadurch entstandene neue Parkanlage steht nach der Gartenschau als Naherholungsort mit Liegeflächen für Bürger und Gäste zur Verfügung.

Die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen bietet die Möglichkeit bei einem ausgiebigen Rundgang zwei durch die Altstadt verbundene Parkteile  zu bestaunen. Sommerblumenbeete, eine sanierte Stadtmauer, einen Regionalladen oder aber die Mustergräber auf dem Friedhof sind hier besonders charmant präsentiert.

Floristische Präsentationen, vermischt mit künslerischen Elementen, die natürliche Landschaft und das goldene Glitzern des Weihersteigs sind die Highlights  im Klingenweiherpark.

Der gesamte Bereich der  Gartenschau ist Barrierefrei gestaltet und im Eintrittspreis ist die Benutzung von Shuttlebussen enthalten. Diese Busse verkehren im Halbestunden-Takt und bieten die Möglichkeit sich an verschiedene Stationen des weitläufig langgezogenen Gartenschaugeländes bringen zu lassen.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.




30 Jahre Obst- und Gartenbauverein Göhren

Sein 30-jähriges Jubiläum hat kürzlich der Obst- und Gartenbauverein Göhren gefeiert. Dabei zog der Verein eine positive Bilanz seiner Aktivitäten für das Erscheinungsbild Göhrens und eine intakte Umwelt.

(OGV Göhren) Am 8. Mai 1989 gründeten 25 Einwohner der Gemeinde Göhren im Gasthaus Renner den Obst- und Gartenbauverein Göhren.

Der Beweggrund für die Gründung eines Gartenbauvereins war hautsächlich die Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Es wurden damals Karl Hecker als erster Vorstand und Gerda Marowsky als zweiter Vorstand gewählt. Als Schriftführer wurde Frau Mina Opitsch und als Beisitzer Antonia Wittmann, Brigitte Weiß, Marga Meyer und Marianne Pfahler bestimmt.

Die Wahlen wurden vom damaligen Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege Herrn Friedrich Österlein und dem Kreisfachberater Herrn Albert Meier sowie Herrn Bürgermeister Josef Nachtmann begleitet.

Herr Karl Hecker führte als Vorstand den Verein 20 Jahre und übergab dann den Vorstand an seinen zweiten Vorstand Gerda Marowsky, die einstimmig zum neuen Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins gewählt wurde.

Der Gartenbauverein ist ein fester Bestandteil des Dorflebens in Göhren und ist Organisator für viele Veranstaltungen und pflegt das Erscheinung des Dorfes. Bei mehreren Wettbewerben, erste und zweite Plätze gewonnen werden. Ein Höhepunkt der Vereinsaktivitäten ist wohl der Gewinn der Goldmedaille 2009 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Der Obst- und Gartenbauverein hat 2014 sein 25. Jähriges Jubiläum mit einer großen Feier, im Festzelt und einem großen Programm gefeiert.

Das Fest zum 30. Jährigen Jubiläum wurde nun im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung am 8. Mai gefeiert. Dazu hatte der Vorstand alle Mitglieder und die Bevölkerung Göhrens eingeladen. Die Erste  Vorsitzende Gerda Marowsky eröffnete im voll besetzten Göhrener Schulhaus Göhren die Jubiläumsfeier. Sie begrüßte alle Anwesenden und besonders den Ehrengast Herrn Gerhard Durst, Vorsitzender des Bezirksverbandes Mittelfranken. Der Bezirksvorsitzende begleitet seit Jahren den Verein. Gerda Marowsky brachte in ihrer Rede einen Rückblick auf die 30 Jahre des Obst- und Gartenverein beginnend mit der Gründung und den Aktivitäten des Vereins bis zum heutigen Tag. Im Anschluss Dankte sie allen Mitgliedern für ihre Mitwirkung an den Aktionen des Vereins und besonders ihren Vorstandskollegen für ihre geleistete Arbeit.

Bevor es an das große von den Mitgliedern vorbereitete Buffet ging, wurde noch ein kurzer Film vom Gesangs-Beitrag der Göhrener an der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung der Goldmedaille 2009 in Triesdorf gezeigt. Umrahmt wurde die Versammlung mit musikalischen Gesangs Beiträgen von Vereins-Mitgliedern die speziell für dieses Ereignis einstudiert wurden.

Der Vorsitzende des Bezirksverbandes Mittelfranken Herr Durst gratulierte in seinem Grußwort dem Obst- und Gartenbauverein zum  Jubiläum und unterstrich die Bedeutung der Gartenbauvereine für die Erhaltung der Dorfgemeinschaften und einer Intakten Umwelt.

Sozusagen als Geburtstagspräsent überreichte Durst an Gerda Marowsky ein Buch als Anerkennung für  ihre zehnjährige Tätigkeit als Vorstand des Gartenbauvereins.

Im Anschluss überreichte Kassier Karl Grimm im Namen der Vorstandschaft an Gerda Marowsky als kleines Dankeschön für ihre geleistete Arbeit einen großen Blumenstrauß.