Pappenheim feiert wieder Schäferfest in Übermatzhofen

In Übermatzhofen gab es auf der Schäferweide neben dem Sportgelände des SV Übermatzhofen in diesem Jahr wieder ein Schäferfest das neben einem vielseitigen Marktangebot vor allem die Bedeutung der Hüte Schäferei und hervorheben sollte. Das Schäferfest wurde in Übermatzhofen schon im Jahre 1997 gefeiert und fand letztmals vor der Corona Pause zu Pfingsten 2019 statt.

Wichtiger Beitrag für Natur- und Landschaftsschutz
Dass das Schäferfest in Übermatzhofen und die damit verbundenen Themen Weideschäferei, Natur- und Biotop- und Landschaftsschutz sowie Vermarktung der Altmühltaler Lamms in der Region einen hohen Stellenwert genießen zeigt der Besucheransturm an diesem Tag auf das Hochplateau rund um das Sportgelände des SV Übermatzhofen, aber auch die Anzahl der prominenten Ehrengäste.

Unter ihnen konnte Klaus Fackler als Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Mittelfranken Bezirkstagspräsident Armin Kroder, Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Bezirkstags Abgeordneten Hans Popp sowie die Bayerische Woll-Königin Janine Staudacher aus Achenmühle Landkreis Rosenheim und die Altmühltaler Lamm-Königin Katja Geiger aus Böhmfeld begrüßen.

Sie alle waren schon zum Gottesdienst mit Pfarrer Johannes Sperl gekommen, mit dem das Fest begonnen wurde. Für einen besonders würdigen und angepassten Rahmen sorgte die Schäferkirche des Dekanats Gunzenhausen und die Fahnenabordnungen der Schäfervereine Ingolstadt und Umgebung, Gunzenhausen-Dinkelsbühl sowie Burgsalach und Umgebung. Musikalisch gestaltet hat den Gottesdienst die Kirchenband Geislohe.

Wie alle Redner betonte auch Bezirkstagspräsident Armin Kroder die große Bedeutung der Schäferei für die Wacholder Heiden und Trockenrasen in unserer Region. Der Begriff der Nachhaltigkeit finde in der Berufsausübung der Schäferinnen und Schäfer seine Erfüllung im allerbesten Sinn. Besonders anstrengend sei der Schäferberuf und wird noch erschwert durch die vielen bürokratischen Hürden, die es zu überwinden gilt um staatliche Fördermittel zu bekommen. Die hohe Belastung durch Bürokratie hält Kroder nicht für richtig, denn „die Schäfer sollen das machen was sie gelernt haben“, betonte der Bezirkstagspräsident und sagte die Unterstützung des Bezirks beim Bürokratieabbau zu.

Landrat Manuel Westphal unterstrich die Bedeutung des Schäferfestes für den Kontakt der Bevölkerung mit der Landwirtschaft. Hier in Übermatzhofen präsentieren sich mit den Schäfern die Landschaftspfleger, die den Erhalt der Artenvielfalt in der Region gewährleisten.

Bürgermeister Florian Gallus blickte in seiner Rede auf die über 25jährige Tradition des Schäferfestes zurück und betonte, dass die Stadt Pappenheim nicht nur ein freundlicher Gastgeber sei, sondern als Gesamtgemeinde in enger Verbundenheit mit den Schäferinnen und Schäfern feiere. Die Hüteschäferei auf den Wacholder Heiden und den Trockenrasen im Altmühltal sei weit mehr als eine Romantisierung des Landlebens als Gegensatz zum modernen Alltag. Das Schäferfest in Übermatzhofen biete deshalb „die beste Gelegenheit mit dem Landleben wieder in Kontakt zu kommen, etwas über die Bedürfnisse der Tiere und die harte Arbeit der Schäfer zu erfahren“ sagte Gallus.
Er verwies auch auf die Vermarktung des Altmühtaler Lamms als Existenzgrundlage für die Schäferei. Der Kauf und der Genuss dieses echt regional erzeugten Lebensmittels sei die leckerste Art, Landschaft zu schützen.

Vermarktung und Wertschätzung
Klaus Fackler vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben und insbesondere bei Nadine Gempel für eine großzügige Spende der Sparkasse Mittelfranken Süd.

Die Bemühungen das Produkt des Altmühltaler Lamm „in Wert zu setzen“ gehen bis in die 1980er Jahre zurück. Derzeit gibt es Altmühltaler Lamm aus 13 Schäfereien und das wird in 16 Gastronomischen Betrieben und fünf Metzgereien angeboten.

„Naturschutz muss schön sein und Spaß machen“, erklärte Fackler und betonte, dass neben einer Vermarktung auch die Wertschätzung für das Wirken und die Arbeit der Schäferinnen und Schäfer wichtig sei.

 

Den Wolf werden wir nicht mehr los
Erich Neulinger, Vereinsvorsitzender der Hüte Schäfer im Altmühltal blickte in seinen Ausführungen weit in die Anfänge zurück, als die Schäfer auch viel Lehrgeld zu bezahlen hatten und sich die Spreu vom Weizen trennte.

Von ursprünglich 38 Schäfern seien noch 13 übriggeblieben und diese bringen jährlich etwa 1.500 Lämmer zur Vermarktung.

Eine große, aktuelle und existenzielle Bedrohung der Schäfereien gebe es derzeit durch die Angriffe des Wolfs, der im Raum Mörnsheim schon sieben Schafe getötet hat.

Es gebe zwar einen Sicherheitszaun, der aber nur einen Mindestschutz biete und einen hohen Zeitaufwand beim Aufbau erfordere. „Es ist ein Wettrüsten, denn der Wolf ist ein schlaues Tier“, sagte Neulinger und betonte dass Schutzmaßnahmen gegen den Wolf immer nur ein Schutz auf Zeit seien.
Neulinger erzählte von grausamen dramatischen Bildern, die bei einem Wolfsangriff auf eine Schafherde entstehen. „Wir werden den Wolf nicht mehr los, aber wir brauchen einen vernünftigen Umgang“, erklärte Neulinger und forderteTierschutzinitiativen auch für die Schafe und Lämmer der Schäfereien.

Sensen dengeln, Schaf- und Lammprodukte und vieles mehr
Der Schäfermarkt konnte sich insbesondere in den Nachmittagsstunden über viele Besucher freuen, für die auch allerhand geboten war. So konnte man Robert Lechener dabei zuschauen wie er gekonnt und schnell ein Schaf von der Winterwolle befreite. Dazu gab es noch Erläuterungen vom Schafexperten René Gomringer aus Beilngries. An den vielen Marktständen waren von Produkten aus der Schäferei bis hin zu Sonnenhüten, Mützen und Haferlschuhen, sowie Schmuck- und Dekoartikel im Angebot.

Sehr interessant der der Sensenstand von Werner Kleemann, der auch das Dengeln der Sensen zeigte und erklärte. Eine Rasseschau für Schafe und Ziegen gab es zu bestaunen und der Naturpark Altmühltal bot neben Informationen zur Schäferei für die Kinder eine Bastelecke für Stein- und Holzanhänger und eine Stroh-Hüpfburg an. Es gab auch einen naturkundlichen Spaziergang um das Festgelände und eine Vorführung mit den Hütehunden von Erich Neulinger.

 




Die Übermatzhofener Goaß-Kärwa ruft

Die „Goaß-Kärwa“ wird in diesem Jahr vom Freitag, 21. bis Montag, 24. April gefeiert. Im Festzelt in der Dorfmitte freuen sich die Übermatzhofener zusammen mit dem Festwirt Fritz Albrecht auf viele Gäste aus nah und fern. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen, für alle ist die erste Kirchweih der Region schon immer ein beliebter Anlaufpunkt gewesen.

An Allen Kirchweihtagen gibt es ab 11:00 Uhr Mittagstisch und danach Kaffee und Kuchen.
Einer alten Tradition folgend, wird die Feuerwehrkapelle Langenaltheim am Freitag ab 20:00 Uhr bei ihrer Orchesterprobe für die Kirchweihgäste musizieren.
Am Samstag ab 20:00 Uhr bietet das Programm ab 20:00 Uhr Musik mit Holm & Begleitung

Der Traditionelle Festgottesdienst findet am Sonntag um 10:00 Uhr in der St. Georgskirche statt

Eine Seniorenkaffeerunde mit musikalischer Unterhaltung von Jörg Felsner steht am Montag von 14:30 bis 17:00 Uhr auf dem Programm, bevor der Kirchweihbetrieb in den Abendstunden ausklingt.

 




Gemeindehaus im Kirchweihdorf aufgebrochen

Übermatzhofen – In der ersten Kirchweihnacht wurde das Übermatzhofener Gemeindehaus aufgebrochen. In der Nacht zum 23.04.22 wurde im Gemeindehaus in Übermatzhofen gefeiert. In der Zeit von 00.00 Uhr bis 03.00 Uhr brachen bislang unbekannte Täter die verschlossene Tür zum Festraum auf und vergriffen sich dort an mehreren Schnapsflaschen. Außerdem wurde im Dachgeschoss des Gemeindehauses ein Fenster beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und gibt den entstandenen Schaden mit 1.000 Euro an.

Wer kann zu diesem Einbruch geben Hinweise geben?
Hinweise bite an die Polizeiinspektion Treuchtlingen




Neue Feuerwehrführung in Übermatzhofen

Die Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen hat sich komplett neu aufgestellt. Das gab Bürgermeister Florian Gallus kürzlich bei der öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekannt. Der bisherige 1. Kommandant Gerhard Fister stand nach eine 26-jährigen Dienstzeit zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Bei der Neuwahl am 26. März 2022 hat die Versammlung Thomas Stiegler zum neuen 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen gewählt. Die Wahl des Stellvertreters fiel auf Michael Schramm.

Dieses Wahlergebnis hat der Stadtrat, wie es im Feuerwehrgesetz vorgesehen ist per Beschluss einstimmig bestätigt.

Wie Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen mitteilt, gab es auch Neuwahlen für die Vereinsämter. Dabei kam es zu folgendem Ergebnis:

1. Vorstand: Schramm Werner
2. Vorstand: Halbmeyer Stephan

Schriftführerin: Fister Miriam
Kassier: Dannewald Sven
Beisitzer: Müller Klaus, Müller Ludwig
Vereinsdiener: Ottmann Michael

Foto: FFW Übermatzhofen




Kommandantenwahl in Übermatzhofen

Zur Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters lädt die Stadt Pappenheim nach Übermatzhofen in das Gemeindehaus ein. Die Wahl findet am Samstag, 26. März 2022 um 20:00 Uhr statt.

Die Einladung ergeht an alle Feuerwehrdienstleistenden (aktiven) Mitglieder,  die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Dazu teilt die Stadt Pappenheim mit:
Nach Art. 8 Abs. 2 des Bayer. Feuerwehrgesetzes (BayFwG) ist der Kommandant und Kommandanten-Stellvertreter aus der Mitte der Wahlberechtigten zu wählen. Die Amtszeit beträgt 6 Jahre. Feuerwehrkommandant kann werden, wer nach Vollendung des 18. Lebensjahrs mindestens 4 Jahre Dienst in einer Feuerwehr geleistet und die vorgeschriebenen Lehrgänge mit Erfolg besucht hat (ausnahmsweise genügt es auch, wenn den Umständen nach anzunehmen ist, dass der Betreffende solche Lehrgänge in angemessener Frist mit Erfolg besuchen wird).

Wahlvorschläge sind in der Dienstversammlung zu machen. Gewählt wird mittels Stimmzettel in geheimer Abstimmung. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Erhält kein Bewerber eine Mehrheit, so findet eine Stichwahl statt. Der Gewählte bedarf der Bestätigung durch die Stadt Pappenheim.

Wahlberechtigt sind alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.




Wieder ein Brand in Übermatzhofen

In der vergangenen Nacht zum 26.02.2021 gab es erneut einen Brand in Übermatzhofen bei dem die Brandursache von der Kriminalpolizei untersucht werden muss. Diesmal brannte dder Dachstuhl einer freistehende Maschinenhalle westlich der Übermatzhofener Neubausiedlung.

Nachts gegen 01:30 Uhr wurde in Übermatzhofen nach einer Brandserie in den letzten Jahren erneut Feueralarm ausgelöst. Durch den schnellen und erfolgreichen Einsatz der Übermatzhofener Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Kommandant Gerhard Fister konnte das Feuer im Dachstuhl des Gebäudes schnell unter Kontrolle gebracht werden. In der Scheune standen zwei mit Holz beladene Anhänger.

Am Brandort waren neben der örtlichen Wehr die Feuerwehren aus Büttelbronn, Langenaltheime, Pappenheim Solnhofen und Treuchtlingen. Und auch die IUK-Einheit sowie der Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Otto Schober waren an der Brandstelle.

Über die Höhe des Brandschadens und die Brandursache gibt es derzeit noch keine Informationen, weil im Lauf des heutigen Vormittags die Brandexperten der Kriminalpolizei Untersuchungen anzustellen haben. Bekannt ist aber, dass ein Defekt der elektrischen Leitung als Brandursache ausscheidet, weil die freistehende Maschinenhalle, wie uns mitgeteilt wurde, nicht über eine Stromversorgung verfügte.

Foto: Feuerwehr




Spektakulärem Verkehrsunfall in Übermatzhofen

Glück im Unglück“ hatte am Mittwochabend, 19.02.2020 eine 58jährige Frau in Übermatzhofen bei einem spektakulären Verkehrsunfall.
Gegen 19.50 Uhr hatte die Frau ihren Pkw abgestellt und offensichtlich vergessen, die Handbremse anzuziehen. Auf der leicht abschüssigen Fahrbahn rollte das Fahrzeug davon. Als die Frau das bemerkte rannte sie ihrem Pkw nach und versuchte durch die offenstehende Fahrertüre das Fahrzeug anzuhalten.
Hierbei stürzte sie auf die Fahrbahn, wurde aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Der führerlose Pkw rollte ca. 50 Meter weiter, überrollte einen Maschendrahtzaun und stürzte über eine ca. 2 Meter hohe Stützmauer. Das Fahrzeug kippte nach vorne über die Mauer und prallte mit dem Dach gegen eine Garagenmauer und das Fallrohr einer Dachrinne.
Der rundum total beschädigte Pkw kippte zurück und kam auf den Rädern in dem Garten zum Stehen. Glücklicherweise befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Personen auf der Straße, dem Gehweg oder dem Grundstück.

An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 9.000 EURO, der entstandene Fremdschaden beläuft sich auf ca. 1.000 EURO.




Clubritter Pappenheim spenden 2.000 Euro

Die von den Clubrittern Pappenheim organisierte  und vom 1. FCN unterstützte Veranstaltung  „Der Club schwärmt aus“, bei der für ihr Vereinsmitglied Nathanael Flisar gesammelt und gespendet wurde, ist mit einer ansehnlichen Überweisung von 2.000,- € nun abgeschlossen worden.
(CRP) Der Vereinsvorsitzende Peter Straßner konnte letzte Woche das bei der Festlichkeit in Übermatzhofen eingenommene Geld auf das Spendenkonto für Nathanael überweisen.
Für die Clubritter dürfte diese Veranstaltung als eines der Highlights der letzten Jahre in die Vereinschronik eingehen. Es kommt schließlich nicht allzu häufig vor, dass der Vorstandsvorsitzende, zwei Spieler und der Co-Trainer des FCN hautnah zu erleben sind und sich bereitwillig den Fragen der Fans stellten, Autogramme gaben und sich mit den Fans fotografieren ließen.
Nicht nur der Vorstand der Clubritter zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, auch die zahlreich erschienen Besucher erlebten an einem herrlichen Sommertag bei Bratwurst, Bier, Kuchen und Kaffee ein paar schöne Stunden mit Freunden und Gleichgesinnten.
Ein herzliches Dankeschön an den Club, der diese Veranstaltung erst möglich gemacht hat. Ein noch größeres Dankeschön an alle Helfer, die mit viel Elan und Freude zum Gelingen des Festes beitrugen.

Und ein Vergelt’s Gott an alle, die so großzügig gespendet haben.




Feuerwehrfahrzeug für Übermatzhofen unterstützt

Die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen hat jetzt ihr Feuerwehrfahrzeug LF8 in Dienst gestellt und kann sich über eine Spende der Sparkasse Mittelfranken Süd freuen.

Die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen hat im vergangenen Winter ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug in Eigeninitiative erworben. Nach langen Umbaumaßnahmen in den vergangenen Monaten konnte Kreisbrandinspektor Volker Satzinger das Fahrzeug nun auch offiziell in den Feuerwehrdienst stellen.

Das LF 8 wurde vom Feuerwehrverein der Übermatzhofener Wehr gekauft und in Eigenregie zu einem Tragkraftspritzenfahrzeug umgebaut. Mit der Stadtverwaltung wurde ein Finanzierungsplan aufgestellt, sodass die Feuerwehr Übermatzhofen nur in Vorleistung gehen musste.
Besonders freuen konnten sich die beiden Kommandanten, einige Vorstandschaftsmitglieder und der örtliche Stadtrat Herbert Halbmeier über einen Scheck der Sparkasse über 1.000 Euro. Diesen hat Filialdirektor Ralf Lenik von der Sparkasse Mittelfranken Süd kürzlich feierlich übergeben.

Foto: FFW Übermatzhofen




Der Club schwärmte nach Ü´hofen

Der Vorstandsvorsitzende des 1. FCN, Dr. Thomas Grethlein samt Co-Trainer Fabian Gerber und den Clubspielern Nikola Dovedan und Fabian Schleusener, war am vergangenen Samstag auf Einladung der Clubritter Pappenheim auf dem Sportgelände des SV Übermatzhofen zu Gast. Zwei Stunden lang pflegten die Gäste vom Club ihre Freundschaft zu ihren Fans mit vielen Einzelgesprächen, Autogrammen und netten Gesten. In einer Fragerunde, die einen Hauch von Pressekonferenz hatte standen die Club-Protagonisten souverän Rede und Antwort.

Auf dem Sportgelände und im vereinseigenen Sportheim des SV Übermatzhofen war mal wieder richtig was los. Die Clubritter hatten zu ihrer Benefizveranstaltung zugunsten ihres Mitglieds Nathanael Flisar geladen. Wie mehrfach berichtet hat Nathanael Flisar bei einem Trampolin-Unfall eine schwere Schädigung der Halswirbelsäule erlitten.

Eingeladen hatten die Pappenheimer Clubritter auch Spieler und Verantwortliche des FCN, die einmal jährlich zu einem Besuch bei ihren Fans ausschwärmen.

Nicht ganz einfach für die Gäste aus Nürnberg, wie man sich nach dem Ausrutscher des Vortages vorstellen kann, wo der 1. FCN gegen den FC Heidenheim gegen Spielende in nicht einmal zwei Minuten eine 2:0 Führung in ein Unentschieden verwandeln ließ.

„Den Trainer hätten sie mitbringen sollen, den hätte ich allerhand zu fragen gehabt“, sagt ein FCN-Urgesteins-Fan recht aufgebracht im Gespräch.

In der Fragerunde die vom Clubrittervorstand Peter Straßner sehr souverän moderiert wurde, war dann auch das Spiel des Vortages das erste Thema. „Ich weiß auch nicht was da passiert ist“, antwortet Nikola Dovedan der Torschütze zum 1:0. Er finde einfach keine Worte um die vergebene Siegeschance zu erklären.

Durch den Weggang der Spieler Tim Leibold, Eduard Löwen und Ewerton habe es bei der Mannschaft einen Umbruch gegeben, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Grethlein. Das Team muss wachsen, sei aber auf dem besten Wege zusammenzufinden und komme dem Ziel, ganz oben mitzuspielen immer näher.

Die Trainingsbedingungen beim Club lobten die Spieler Nikola Dovedan und Fabian Schleusener in den höchsten Tönen. „Uns fehlt´s an nichts“ bringt Dovedan seine Einschätzung auf den Punkt.

Weiteres Thema in der Fragerunde war der Umbau des Max-Morlock-Stadions in eine Fußballarena. Dazu gab es die klare Ansage der Vorstandsvorsitzenden, dass diese leidige Thematik mit dem Stadioneigentümer, nämlich der Stadt Nürnberg geregelt werden müsse, die aber nur bedingt bereit sei sich zu bewegen. Klar sei aber, dass in Sache Stadion in den nächsten zehn Jahren etwas passieren muss. „Wir sind dran – aber es ist nicht einfach“, sagte Dr. Grethlein den Clubrittern in Übermatzhofen.

Die Unterstützung durch die Fans und die Stimmung im Stadion findet die Mannschaft überragend und motivierend betonen Dovedan und Schleusener unisono. Aber vielleicht könnte die Atmosphäre in einer reinen Fußballarena noch einmal gesteigert werden, meinte Nokola Dovedan.

Auch wie sich Co-Trainer Fabian Geber in sein Amt eingelebt habe, welche Aufgaben er wahrnimmt und ob er das Ziel eines Trainerjobs in der 1. Bundesliga anstrebe, wollten die Fans in der Gesprächsrunde wissen. Sehr ausführlich und geduldig erklärte Gerber sein Aufgabenspektrum und gab auch kurze Einblicke in die Feinheitern der Spielerbetreuung und der Analysearbeit. „Daran arbeiten wir tagtäglich“, versichert der Co Trainer. Aber auch wenn es jetzt gelte die Ziele des Clubs umzusetzen sei klar, dass sich jeder Mensch Ziele stecke um vorwärts zu kommen, meinte Fabian Gerber. Das sei bei ihm nicht anders.

Der Videobeweis ist nicht der große Freund des Vorstandsvorsitzenden Dr. Grethlein, das machte er in Übermatzhofen deutlich. Er hielte es für besser, wenn jeder Trainer pro Spiel zwei Mal den Videobeweis einfordern könne.

Auch vor und nach der Fragerunde genossen die vier Abgesandten des 1. FCN und die Clubritter die Begegnung ganz offenbar. Neben Autogrammkarten wurden Autogramme auch auf Fanschals, Handys, Bälle und alle möglichen Gegenstände geschrieben und viele, viele Erinnerungsfotos insbesondere mit den beiden Spielern geschossen, die unermüdlich in die vielen Kameras lächelten.

Allerdings hatten die Clubritter auf dem Sportgelände und im Sportheim des SV Übermatzhofen auch eine Atmosphäre geschaffen, in der man sich wohlfühlen konnte. Kaffe und Kuchen gab es, Getränke und Gegrilltes. Noch vor ihren ersten Autogrammen überzeugten sich Nikola Dovedan und Fabian Schleusener von dem Wohlgeschmack einer fränkischen Bratwustsemmel.

Auch beim Torwandschießen zeigten Nikola Dovedan und CoTrainer Fabian Gerber ihr können, wobei allerdings ihre Herausforderer Winfried Schmidt und Michael Schramm vom Trefferergebnis her fast mithalten konnten.

Möglicherweise ist es dem Clubritter „Menne“ alias Markus Menzel mit zu verdanken, dass der Club in die Pappenheimer Region geschwärmt ist. Denn schon vor vielen Jahren, bei der Neugestaltung der Satzung des 1.FCN hat Markus Menzel als einer der Fan-Vertreter mitgearbeitet. Bei seiner damaligen Tätigkeit haben sich „Menne“ und Dr. Grethlein kennen und schätzen gelernt, was bei ihrer Begrüßung in Übermatzhofen deutlich zum Ausdruck kam.




Übermatzhofener Wehr überzeugte

Eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen hat kürzlich die Leistungsprüfung für die Gruppe im Löscheinsatz erfolgreich abgelegt.
Sieben junge Feuerwehrleute konnten den Schiedsrichtern Karlheinz Klatt, Marco Ruggero und Manfred Zolnhofer eindrucksvoll zeigen, dass sie die Knoten und Stiche sowie die Prüfungsteile Geräte- oder Gefahrstoffkunde beherrschten.
Zentraler Teil der Prüfung war der Aufbau einer Schlauchstrecke von einem Oberflurhydranten zu einem Verteiler und von dort zu dem Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp geführt werden musste, um den angenommenen Brand zu löschen. Anschließend wurde  noch eine Saugleitung gekuppelt und eine Trockensaugprobe durchgeführt. Acuh eine Sagleitung musste für eine Trockensagprobe gekuppelt werden.
Hans Denk, Matthias Meyer und erster Kommandant Gerhard Fister hatten die Feuerwehrleute ausgebildet und auf die Prüfung vorbereitet,wobei Kommandant Gerhard Fister bei der Prüfung auch die Funktion des Gruppenführers übernahm.

Die jungen Feuerwehrkräfte legten folgende Leistungsstufen ab:
Stufe 1 (Bronze): David Fister
Stufe 2 (Silber): Ludwig Müller, Michael Schramm, Johannes Weizinger, Simon Weizinger
Stufe 3 (Gold): Miriam Fister
Stufe 5 (Gold- Grün): Michael Ottmann

Mit ihrer Leistung konnten die Prüflinge auch Bürgermeister Uwe Sinn, Feuerwehrreferent Florian Gallus, der örtliche Stadtrat Herbert Halbmeyer und Kreisbrandmeister Otto Schober beeindrucken, die sich vor Ort von der Leistungsbereitschaft und dem Können der Übermatzhofener Feuerwehrleute überzeugten.

Foto: FFW Übermatzhofen




Wieder eine Brandstiftung in Übermatzhofen

In der vergangenen Nacht hat es in Übermatzhofen erneut eine Brandstiftung gegeben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen.

In den frühen Dienstagmorgenstunden des 16.07.2019 wurde in Übermatzofen ein Holzstoß in einer Lagerhalle in Brand gesetzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und bittet um Zeugenhinweise. Dieser Brand ist schon die fünfte Brandstiftung im Bereich Übermatzhofen, was den Bewohnern große Sorgen.

Gegen 01:00 Uhr teilte ein Anwohner des Pappenheimer Ortsteils Übermatzhofen der Einsatzzentrale Mittelfranken den Brand eines Holzstoßes in einer Lagerhalle mit. Den verständigten Feuerwehren aus Übermatzhofen, Langenaltheim, Treuchtlingen und Weißenburg gelang es rasch das brennende Holz zu löschen. Der Schaden wird auf einen niedrigen dreistelligen Betrag geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Übernahme erster kriminalpolizeilicher Maßnahmen vor Ort. Hierbei ergaben sich Hinweise, welche auf eine Brandstiftung schließen lassen.

Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 – 2112-3333.