Spannende Feuerwehrgeschichte und große Ehrungen in Übermatzhofen

Mit einem festlichen Abend hat die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei wurde nicht nur die lange Geschichte einer Dorffeuerwehr lebendig, sondern auch deutlich, was eine solche Gemeinschaft über Generationen hinweg trägt. Ehrenamtliches Engagement, Verlässlichkeit und Kameradschaft zogen sich wie ein roter Faden durch den Jubiläumsabend. Einen besonderen Akzent setzte Bernd Hörauf mit seiner Festansprache, in der er 125 Jahre Feuerwehrgeschichte ebenso kenntnisreich wie kurzweilig Revue passieren ließ. Ehrungen für langjährigen aktiven Dienst und Vereinstreue sowie die Ernennung eines Ehrenmitglieds bildeten einen besonderen Schwerpunkt des Abends.

Eine Zeitreise durch 125 Jahre Feuerwehrgeschichte
Bernd Hörauf verstand es bei seiner Festansprache, aus einer Chronik eine lebendige Zeitreise zu machen. Dabei führte er seine Zuhörer zurück in jene Jahre, als in Übermatzhofen aus der bestehenden Pflichtfeuerwehr eine Freiwillige Feuerwehr wurde.

Wie bescheiden die persönliche Ausrüstung damals ausfiel, zeigt ein lederner Löscheimer. Ein solcher gehörte seinerzeit als Pflichtgegenstand in jeden Haushalt und war sogar Voraussetzung für die Gründung einer neuen Familie. In Übermatzhofen gab es darüber hinaus ein Leiterhaus, in dem auch die Feuerhaken für die Steiger aufbewahrt wurden.

Dass der Aufbau einer Freiwilligen Feuerwehr für die Gründergeneration keineswegs eine leichte Aufgabe war, machte Hörauf ebenfalls deutlich. Die neue Freiwillige Feuerwehr mit 22 Gründungsmitglieder nahm für die Anschaffung von Uniformen und neuen Gerätschaften enorme Schulden auf sich.

Auch bei Übungen herrschten strenge Regeln. Hörauf zitierte aus einem alten Protokoll, wonach beim ersten Versäumen einer Übung 50 Pfennig und beim zweiten Mal bereits eine Mark in die Vereinskasse zu zahlen waren. Ein drittes Versäumnis hatte den Ausschluss aus der Feuerwehr zur Folge

Für besondere Anschaulichkeit sorgte der Blick auf die damalige Alarmierung. Zu den verschiedenen Gruppen und Aufgaben innerhalb der Wehr gehörte auch der Signalist. Lange bevor eine Sirene die Feuerwehrleute zum Einsatz rief, zog er mit seinem Signalhorn durch den Ort. Wie sich das angehört und ausgesehen haben mag, konnten die Gäste unmittelbar erleben. Ein Feuerwehrmann mit Lederhelm und Kleidung aus damaliger Zeit ging durch die Reihen im Festzelt und demonstrierte den Feueralarm aus der Zeit vor rund 150 Jahren.

Auch die Handsirene kam zum Einsatz. Zusammen mit der Entwicklung der verschiedenen Uniformtypen bis hin zum heutigen Schutzanzug Bayern 2000 Zeichnete Hörauf mit seinem Vortrag ein anschauliches Bild davon, wie sehr sich Feuerwehrtechnik und persönliche Ausrüstung im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Eine erhebliche Erleichterung für die Feuerwehren auf der Höhe brachte um das Jahr 1910 der Einzug der Wasserleitung. Den ersten Brandeinsatz im eigenen Dorf verzeichnete die Übermatzhofener Wehr 1926 bei einem Scheunenbrand. Auch 1980 und 1982 wurden in Übermatzhofen große Scheunen Opfer der Flammen.

Zu den weiteren bedeutenden Brandeinsätzen gehörten 1987 der Großbrand bei der Firma Dynamit Nobel in Niederpappenheim sowie 1989 der Großbrand bei der Möbelfabrik Gruco auf der Lach

Eine besondere Episode der Feuerwehrgeschichte ereignete sich ausgerechnet am Morgen des Jubiläumssonntags zum 75-jährigen Bestehen. Wegen eines Brandes in der Langenaltheimer Haardt heulten in Übermatzhofen die Sirenen. Die Feuerwehr rückte aus, wurde jedoch mit Blick auf das Jubiläum vom Kreisbrandrat wieder nach Hause geschickt und schaffte es gerade noch rechtzeitig zum Festgottesdienst.

Dass Feuerwehrgemeinschaft nicht nur bei Übungen und Einsätzen funktioniert, bewiesen die Übermatzhofener auch beim Tauziehwettbewerb des Pappenheimer Volksfestes. Von 1978 bis 1980 und erneut von 1995 bis 1997 holten die Männer aus Übermatzhofen den Pokal jeweils drei Jahre in Folge und durften ihn damit behalten.

Ein weiterer Meilenstein folgte 2001. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde eine Vereinsfahne angeschafft und im Rahmen der Feierlichkeiten feierlich geweiht.

Mit vielen solcher Episoden gelang es Bernd Hörauf, die 125-jährige Geschichte nicht lediglich anhand von Jahreszahlen nachzuzeichnen. Vielmehr ließ er ein Stück Übermatzhofener Dorf- und Feuerwehrgeschichte lebendig werden und machte sichtbar, wie sich aus den bescheidenen Anfängen der Pflichtfeuerwehr die heutige Freiwillige Feuerwehr entwickelt hat.

Auszeichnungen für langjährigen Dienst und Vereinstreue
Der Jubiläumsabend bot zugleich einen würdigen Rahmen, um Feuerwehrleute und Vereinsmitglieder für ihren langjährigen Einsatz und ihre Verbundenheit mit der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen auszuzeichnen.

Eine Ehrung wurde Bernd Hörauf, Klaus Müller und Norbert Fister zuteil. Hubert Stanka überreichte als Vertreter des Landkreises im Namen des Bayerischen Staatsministers des Innern die Urkunden und das Goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Mit dieser Auszeichnung ist auch ein einwöchiger Aufenthalt im Bayerischen Feuerwehrerholungsheim St. Florian in Bayerisch Gmain verbunden. Damit die ausgezeichneten Feuerwehrleute diesen Aufenthalt nicht alleine antreten müssen, übernimmt die Stadt Pappenheim die Kosten für jeweils eine Begleitperson. Bürgermeister Florian Gallus überreichte dafür entsprechende Gutscheine.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Matthias Meyer vom Stellvertreter des Landrats mit dem Silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Eine besondere Würdigung erfuhr Heinrich Grimm. Vereinsvorsitzender Werner Schramm ernannte ihn für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen.

Auch langjährige Vereinstreue wurde an diesem Abend gewürdigt. Eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielten Herbert Stretz, Christoph Zombik, Markus Riedl und Roland Gutmann.

 

 




Übermatzhofen feiert seine Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Übermatzhofen hat am Samstagabend ihr 125-jähriges Bestehen mit einem würdigen Festabend gefeiert. Auf dem Dorfplatz vor der Kirche hatte die Jubelwehr ein Festzelt aufgebaut und die Feuerwehren des Brandkreises 8 eingeladen. Eingeladen waren die neun Feuerwehren der Stadt Pappenheim sowie drei Wehren aus dem Gemeindebereich Langenaltheim und zwei aus dem Gemeindebereich Solnhofen.

Zu Beginn des Festabends begrüßte der Erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen, Werner Schramm, die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus dem Brandkreis und dankte ihnen im Namen der Jubelwehr für ihr Kommen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen, darunter Landratsstellvertreter Hubert Stanka sowie Pappenheims Erster Bürgermeister Florian Gallus und Zweiter Bürgermeister Walter Otters, die gemeinsam mit mehreren Stadträtinnen und Stadträten nach Übermatzhofen gekommen waren. Ebenso begrüßte Schramm Kreisbrandrat Volker Satzinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck und Gerhard Fister den Ehrenkommandant der Übermatzhofener Feuerwehr. Ein herzlicher Gruß galt auch den beiden Vereinsvorsitzenden Peter Straßner vom Sportverein Übermatzhofen und Dieter König vom Liederkranz Übermatzhofen.

Anschließend ließ Erster Kommandant Thomas Stiegler einige markante Meilensteine der vergangenen 25 Jahre Revue passieren. Dabei hob er insbesondere die Sanierung des Feuerwehrhauses und die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs LF 8 hervor. Sein Dank galt allen, die dazu beigetragen haben, diese beiden wichtigen Vorhaben für die Übermatzhofener Wehr zu verwirklichen.

Bürgermeister Florian Gallus stellte in seinem Grußwort vor allem die Menschen in den Mittelpunkt, die seit nunmehr 125 Jahren bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen. Eine Feuerwehr lebe nicht allein von Fahrzeugen, Geräten und Ausbildung, sondern von Kameradschaft, gegenseitigem Vertrauen und der Gewissheit, sich im entscheidenden Augenblick aufeinander verlassen zu können. Gallus würdigte dabei besonders das Engagement von Kommandant Thomas Stiegler und dessen Stellvertreter Michael Schramm, die 2022 Verantwortung für die Wehr übernommen hatten. Auch Ehrenkommandant Gerhard Fister bezog er ausdrücklich in seinen Dank ein und erinnerte an dessen langjährige Arbeit für Feuerwehr und Kameradschaft.

Anerkennung sprach der Bürgermeister ebenso allen aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus, die Freizeit für Übungen und Lehrgänge aufbringen und im Einsatz vieles stehen und liegen lassen, um anderen zu helfen. Dabei dürften, so Gallus, auch die Familien nicht vergessen werden. Sie seien es, die mittragen, wenn ein gemeinsames Essen durch einen Alarm unterbrochen werde, ein Wochenende anders verlaufe als geplant oder nachts der Einsatzruf komme. Ohne diesen Rückhalt sei ein solches Ehrenamt kaum möglich.

Als ausgesprochen unkompliziert und konstruktiv bezeichnete Gallus das Verhältnis zwischen der Feuerwehr Übermatzhofen, dem Feuerwehrverein und der Stadt Pappenheim. Auch bei unterschiedlichen Meinungen könne miteinander gesprochen werden, wobei am Ende das gemeinsame Ziel einer starken Feuerwehr im Vordergrund stehe. Die Stadt Pappenheim wisse sehr genau, was sie an ihren Feuerwehren habe. Für die Zukunft wünschte Gallus der Übermatzhofener Wehr eine starke Kameradschaft und vor allem, dass alle Einsatzkräfte stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Landratsstellvertreter Hubert Stanka rückte in seinem Grußwort neben dem ehrenamtlichen Einsatz besonders die Bedeutung der Feuerwehr für das dörfliche Leben in den Blick. „Ihr bringt Leben ins Dorf, ihr seid Teil des Dorflebens. Super, was ihr alles macht“, brachte Stanka seine Anerkennung zum Ausdruck. Dabei streifte er auch die Entwicklung des Feuerwehrwesens und verwies darauf, wie sehr sich etwa die Kommunikation vom Signalhorn früherer Zeiten bis hin zur heutigen WhatsApp-Gruppe verändert habe. Erfahrungen und Entwicklungen seien über Generationen weitergegeben worden. Unverändert geblieben sei dabei die eigentliche Zielrichtung, nämlich die ehrenamtliche Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen.

Diesen Gedanken griff auch Kreisbrandrat Volker Satzinger auf. Er erinnerte daran, dass sich in Übermatzhofen bereits vor 125 Jahren Freiwillige dazu bereit erklärt hatten, in den Dienst am Nächsten zu treten. Der traditionelle Feuerwehrleitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ habe deshalb auch in der Gegenwart nichts von seiner Bedeutung verloren. Gerade die Bereitschaft, einem anderen Menschen in einer Notlage zu helfen, müsse weiterhin einen festen Platz in der Gesellschaft haben.

Dabei machte Satzinger auch deutlich, wie sehr sich die Aufgaben der Feuerwehren in diesen 125 Jahren verändert haben. Längst gehe es nicht mehr allein um die Brandbekämpfung. Verkehrsunfälle, vollgelaufene Keller oder umgestürzte Bäume gehörten ebenso zum Einsatzspektrum. Im Landkreis seien rund 5.600 Bürgerinnen und Bürger Mitglied einer Feuerwehr und leisteten damit ihren Beitrag zu Brandschutz und technischer Hilfeleistung. Trotz aller Veränderungen sei der Grundsatz über die Jahrzehnte derselbe geblieben, nämlich einem Menschen zu helfen, der in Not geraten ist.

Für dieses Engagement dankte der Kreisbrandrat der Feuerwehr Übermatzhofen und verband damit seine Glückwünsche zum 125-jährigen Bestehen. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, bezeichnete Satzinger als einen Eckpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden wünschte er weiterhin Kraft, Mut und Zuversicht für ihre Aufgaben.

Mit den Grußworten war zugleich der Rahmen für einen Jubiläumsabend gesetzt, bei dem die Feuerwehr Übermatzhofen und ihr ehrenamtlicher Dienst für die Allgemeinheit im Mittelpunkt standen. Über die Aufbereitung der 125-jährige Geschichte der Wehr sowie die im Verlauf des Festabends vorgenommenen Ehrungen wird in einem gesonderten Beitrag berichtet.




Wie in Übermatzhofen Tradition lebendig bleibt

Damit die traditionelle Kunst des Küchlebackens nicht verloren geht, hat die Dorfgemeinschaft Übermatzhofen das Projekt „Regionales Backen von fränkischen, ausgezogenen Küchle“ umgesetzt. Ziel ist es, das über Generationen weitergegebene Wissen zu bewahren und für die Zukunft festzuhalten.

Am 12. Juni wurde im alten Schulhaus erstmals das dazu entstandene Rezeptheft vorgestellt.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Florian Gallus die Bedeutung des Projekts für das Miteinander im Ort. „Dieses Projekt bringt Alt und Jung zusammen. Es zeigt, wie wertvoll unsere Dorfgemeinschaft ist“, betonte er.

Das Handbuch dokumentiert die wichtigsten Schritte des traditionellen Küchlebackens und wurde mit 2.500 Euro aus dem LEADER Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“ der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb AltmühlJura gefördert. Durch diese Unterstützung konnte das Wissen erfahrener Bäckerinnen gesammelt, aufbereitet und dauerhaft festgehalten werden.

LEADER Koordinator Erich Herreiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen Wertingen hob die Bedeutung solcher Projekte hervor. „Mit Mitteln des Freistaates Bayern können wir bürgerschaftliches Engagement unterstützen und Traditionen lebendig halten“, sagte er.

Bereits die Vorbereitungen zeigten, wie viel Engagement hinter der Idee steckt. Für das alte Schulhaus wurden geeignete Geräte angeschafft, damit dort künftig gemeinsam Küchle gebacken werden können. In einem Workshop gaben erfahrene Dorfbewohnerinnen ihr Wissen an jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter. Dabei ging es um die richtige Teigzubereitung, das charakteristische Ausziehen der Küchle und die Feinheiten beim Ausbacken.

Für Melanie Pruis Obel, Geschäftsführerin der LAG Monheimer Alb AltmühlJura, steht dabei auch die regionale Identität im Mittelpunkt. „Fränkische Küchle sind ein Stück regionaler Identität. Das kann nicht jeder und genau deshalb ist man stolz darauf“, erklärte sie.

Festgehalten wurde das Wissen im neuen Rezeptheft, das von Susanne Weizinger und Miriam Fister erstellt wurde. Ergänzt wird es durch Videoanleitungen, die über QR Codes abgerufen werden können. Initiator und Ortssprecher Jürgen Weizinger zeigte sich erfreut über die Resonanz. „Das hätte ich nie gedacht, dass daran so viel Interesse besteht“, sagte er.

Das Rezeptheft ist in der Tourist Information erhältlich, an der Tankstelle Linner in Langenaltheim sowie digital über die Internetseite der LAG Monheimer Alb AltmühlJura unter www.wirgestaltenheimat.de.

Mit dem Projekt ist in Übermatzhofen ein gelungenes Beispiel entstanden, wie traditionelles Wissen bewahrt und gleichzeitig an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Die fränkischen Küchle bleiben damit nicht nur ein besonderes Gebäck, sondern auch ein lebendiger Teil regionaler Kultur.

Titelfoto: Dorfgemeinschaft Übermatzhofen




Goaß-Kerwa in Übermatzhofen

Übermatzhofen steht Ende April wieder ganz im Zeichen der ersten Kirchweih der Region. Vom 24. bis 27. April 2026 lädt der Ort zur Goaß Kerwa in die Dorfmitte ein, wo im beheizten Festzelt Gemeinschaft, fränkische Küche und Musik im Mittelpunkt stehen. Vier Tage lang erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Neben kulinarischen Klassikern sorgen Kapellen und Unterhaltungsmusik für die passende Stimmung, während auch Familien und Kinder auf ihre Kosten kommen.

An allen Tagen gibt es zudem Küchle und Striezel sowie ein Kinderkarussell.

Das Programm im Überblick

Freitag, 24. April 2026
Ab 11.00 Uhr Schlachtschüssel
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 20.00 Uhr Feuerwehrkapelle Wettelsheim bei freiem Eintritt

Samstag, 25. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Ab 19.00 Uhr Unterhaltung mit David Hoyer bei freiem Eintritt

Sonntag, 26. April 2026
Um 10.00 Uhr Festgottesdienst in der St. Georgskirche
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche sowie Kaffee und Kuchen
Um 15.00 Uhr Gaudi Fußballspiel für Klein und Groß

Montag, 27. April 2026
Ab 11.00 Uhr Mittagstisch mit fränkischer Küche
Ab 12.00 Uhr Kaffee und Kuchen
Von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr Kinderbelustigung bei schönem Wetter
Von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr Senioren Kaffeerunde
Musikalische Unterhaltung mit Jörg Felsner

Die Übermatzhofener freuen sich gemeinsam mit Festwirt Albrecht auf zahlreiche Gäste und ein stimmungsvolles Kirchweihwochenende.

 




Schäferfest 2026 in Übermatzhofen abgesagt

Das traditionsreiche Schäferfest, das im kommenden Jahr 2026 wieder in Übermatzhofen stattfinden sollte, wurde überraschend abgesagt. Veranstalter des Festes wäre wie in den vergangenen Jahren der Landschaftspflegeverband Mittelfranken gewesen.

Wie nun bekannt wurde, fällt die Veranstaltung aufgrund einer internen Jubiläumsfeier des Verbandes zum 40-jährigen Bestehen aus. Zudem ist für den Pfingstsonntag der Altmühltaler Lamauftrieb geplant – eine zentrale Veranstaltung, an der sich die Schäfer beteiligen und die terminlich mit dem Schäferfest kollidiert.

Die Entscheidung zur Absage wurde nach Angaben des Landschaftspflegeverbands bereits vor Weihnachten intern getroffen. Eine direkte Information der beteiligten örtlichen Akteure sei offenbar unterblieben, was vor Ort für Unverständnis sorgt, zumal erste Absprachen bereits im Herbst 2025 getroffen worden waren.

Für die Mitwirkenden bedeutet die kurzfristige Absage nun, dass geplante Programmpunkte wie das kirchliche Rahmenprogramm und die Bewirtung nicht weiterverfolgt werden.




Stadtverwaltung Pappenheim informiert über Sperrung bei Übermatzhofen

In Übermatzhofen steht ab dem 3. November 2025 eine Straßensanierung an, die insbesondere den Kreuzungsbereich der sogenannten „Steinabfuhrstraße“ im Süden von Übermatzhofen betrifft. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, wird die Baumaßnahme in Betonbauweise durchgeführt – eine Vorgehensweise, die eine mehrwöchige Vollsperrung erforderlich macht.

Hintergrund für die Wahl des Bauzeitraums ist die deutlich reduzierte Nutzung der Strecke durch Lastwagen in den Herbstmonaten. So soll der Eingriff möglichst geringe Auswirkungen auf den laufenden Verkehr zum und vom nahegelegenen Steinbruch haben. Die Entscheidung, den Sanierungszeitpunkt in den November zu legen, wurde laut Stadtverwaltung bewusst getroffen.

Die Arbeiten selbst machen es erforderlich, die betreffende Straße für voraussichtlich mindestens vier Wochen vollständig zu sperren. Grund dafür ist die erforderliche Aushärtezeit des Betons, ohne die ein dauerhaft tragfähiges Ergebnis nicht gewährleistet werden kann.

Wann genau die Sperrung wieder aufgehoben wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Die Stadt Pappenheim wird jedoch rechtzeitig über den Zeitpunkt der Verkehrsfreigabe informieren. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, sich auf die Einschränkungen einzustellen und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen.

 




Übermatzhofen freut sich auf die Goaß-Kärwa

In der letzten Aprilwoche wird es in Übermatzhofen wieder zünftig. Von Freitag, den 25. bis Montag, den 28. April 2025 lädt der Ort zur traditionellen Goaß-Kärwa ein. Gefeiert wird wie gewohnt im beheizten Festzelt mitten im Dorf, wo ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt geboten ist.

Ob musikalische Unterhaltung, fränkische Küche oder geselliges Beisammensein – die Vorfreude bei Veranstaltern und Gästen ist groß. Auch in diesem Jahr sind wieder ein Festgottesdienst, ein Gaudi-Fußballspiel sowie ein Oldtimer-Treff für Seniorinnen und Senioren Teil des Programms. Für die musikalischen Akzente sorgen unter anderem die Feuerwehrkapelle Wettelsheim, David Hoyer sowie Jörg Felsner und Andreas Schindler.

Ein besonderer Dank gilt dem Festwirt Albrecht und den vielen Helferinnen und Helfern vor Ort, die mit ihrer Tatkraft zur lebendigen Dorfgemeinschaft beitragen. Weitere Informationen und Details zum Ablauf der Kirchweih folgen in Kürze.

Kirchweihprogramm

Freitag, 25.04.2025

ab 11:00 Schlachtschüssel
ab 12:00 Kaffee & Kuchen
ab 20:00 Feuerwehrkapelle Wettelsheim (Eintritt frei |)

Samstag, 26.04.2025

ab 11:00 Mittagstisch, fränkische Küche
ab 12:00 Kaffee & Kuchen 
ab 19:00 David Hoyer (Eintritt frei |)

Sonntag, 27.04.2025

10:00 Festgottesdienst in der St. Georgskirche
ab 11:00 Mittagstisch, fränkische Küche sowie Kaffee & Kuchen
15:00 Gaudi-Fußballspiel für Klein & Groß

Montag, 28.04.2025

ab 11:00 Mittagstisch, fränkische Küche
ab 13:00 Kaffee & Kuchen
14:30 – 16:30 Kinderbelustigung
14:30 — 17:00 „Oldtimer“-Treff: Kaffeerunde für Senioren; Musikalische Unterhaltung mit Jörg Felsner

anschließend Musik zum Kirchweihausklang mit Andreas Schindler




Generationswechsel beim SV Übermatzhofen

Mit einem feierlichen und zugleich bedeutsamen Moment für den Sportverein Übermatzhofen fand am Samstag, den 15. März 2025, die 57. Ordentliche Generalversammlung statt. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie Berichten und Entlastungen markierte insbesondere die Neuwahl des Vorstands einen Wendepunkt in der Vereinsgeschichte.

Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des Vereins legte Bernd Hörauf sein Amt als 1. Vorstand nieder. Seit 2005 hatte er den Vorsitz als Nachfolger seines Vaters Helmut Hörauf geführt. Die Mitglieder des Vereins zollten diesem außergewöhnlichen Engagement Respekt und dankten Bernd Hörauf mit einem persönlichen Präsent für seine langjährige, engagierte und gewissenhafte Arbeit.

Zum neuen 1. Vorstand wurde Peter Straßner einstimmig gewählt. Straßner ist im Verein kein Unbekannter, denn bereits seit zehn Jahren war er als Schriftführer aktiv und hat sich in dieser Funktion als verlässlicher und engagierter Mitgestalter einen Namen gemacht. Die dadurch frei gewordene Position des Schriftführers übernimmt künftig Winfried Schmidt, der seinerseits aus den Reihen des Vereins viel Zuspruch erfuhr.

Ganz verabschieden will sich Bernd Hörauf jedoch nicht. Mit Freude übernimmt er künftig die Aufgabe des Spartenleiters der Wandergruppe, eine Rolle, in der er weiterhin wertvolle Impulse für das Vereinsleben setzen kann.

Die übrigen Posten im Vorstandsteam bleiben unverändert, alle bisherigen Amtsinhaber wurden in ihren Funktionen bestätigt. Ein Zeichen dafür, dass der Verein auf eine gewachsene Struktur setzt, die sowohl für Kontinuität als auch für Zukunftsfähigkeit steht.

Titelfot: SV Übermatzhofen

 




Besinnlicher Weihnachtsmarkt in Übermatzhofen

Die Dorfgemeinschaft von Übermatzhofen lädt herzlich ein zum traditionellen Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr am Sonntag, den 8. Dezember 2024, ab 15 Uhr stattfindet. Mit einem liebevoll gestalteten Programm möchte das Dorf die Besucher auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Den feierlichen Auftakt bildet um 15 Uhr die Eröffnung durch das Christkind und Ortssprecher Jürgen Weizinger, begleitet von einem stimmungsvollen Liedbeitrag des Kindergottesdienstes.
Um 16 Uhr laden adventliche Gedanken zu einem Moment der Ruhe und Besinnung ein. Für die kleinen Besucher gibt es zwischen 16 und 17 Uhr die Gelegenheit, im Schulhaus kreativ zu werden und an einem Bastelangebot teilzunehmen.

Ab 17 Uhr darf man sich auf eine weihnachtliche Geschichte freuen, bevor um 18 Uhr die große Verlosung für Spannung und Begeisterung sorgen wird.

Neben dem Programm lockt der Markt mit einer Vielzahl an liebevoll hergestellten Produkten. Von kunsthandwerklichen Schätzen bis hin zu weihnachtlichen Leckereien – es gibt viel zu entdecken. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, wobei die Besucher gebeten werden, ihre eigenen Tassen für Glühwein und Punsch mitzubringen.




Übermatzhofen lädt zur „Goaß-Kärwa“ ein

Die „Goaß-Kärwa“ wird in diesem Jahr vom Freitag, 26. bis Montag, 29. April gefeiert. Im Festzelt in der Dorfmitte freuen sich die Übermatzhofener zusammen mit dem Festwirt Fritz Albrecht auf viele Gäste aus nah und fern. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen, für alle ist die erste Kirchweih der Region schon immer ein beliebter Anlaufpunkt gewesen.

An Allen Kirchweihtagen gibt es ab 11:00 Uhr Mittagstisch und danach Kaffee und Kuchen.
Erstmals wird am Freitag ab 20:00 Uhr die Feuerwehrkapelle Wettelsheim für die Kirchweihgäste musizieren.
Am Samstag ab 20:00 Uhr wird David Hoyer ab 20:00 Uhr für Stimmung sorgen.

Der Traditionelle Festgottesdienst findet am Sonntag um 10:00 Uhr in der St. Georgskirche statt und am Nachmittag um 15:00 Uhr gibt ein Gaudi-Fußballspiel für Klein & Groß.

Eine Seniorenkaffeerunde mit musikalischer Unterhaltung von Jörg Felsner steht am Montag von 14:30 bis 16:30 Uhr auf dem Programm, bevor der Kirchweihbetrieb in den Abendstunden mit der Musik von Andras Schindler ausklingt.




Neue Seilrutsche für die Kinder in Übermatzhofen

Nach rund sechswöchiger Bauzeit ist in Übermatzhofen die neue Seilrutsche neben der Kirche bei einer kleinen Feierstunde nun offiziell übergeben worden. Die Kinder hatten das neue Spielgerät schon ausgiebig vorher getestet.

Mit einer Brotzeit bedankten sich Bürgermeister Florian Gallus und Ortssprecher Jürgen Weizinger bei den großzügigen Spendern und auch bei den vielen fleißigen ehrenamtlichen Handwerkern und Helfern aus Übermatzhofen für die zuverlässige Montage des neuen attraktiven Spielgeräts.

Gedankt wurde auch für die Baggerarbeiten, ausgeführt von der ortsansässigen Firma Thomas Müller. Immerhin waren alleine für das Fundament der beiden Pfosten über 6,5 Kubikmeter Beton erforderlich. Auch die Mitarbeiter des Städtische Bauhofs standen beim Aufbau der Seilrutsche stets mit Rat und Tat zu Seite.

Eine große finanzielle Unterstützung erfuhr das Projekt in Übermatzhofen von der Firma Energiebauern, vertreten durch Sepp Bichler in Höhe von 1.000 Euro. Weitere 500 Euro hatte die Sparkasse Mittelfranken Süd und die VR Bank im südlichen Franken eG beigesteuert und so konnten Nadine Gempel von der Sparkasse und Stefan Rottler von der Raiffeisenbank den Dank vor Ort entgegennehmen.

„Damit ist nun der Spielplatz in der Dorfmitte um eine Attraktion reicher und manch Dorfbewohner konnte beobachten, dass schon frühmorgens beim Warten auf den Schulbus die ersten Fahrten gemacht werden“ teilt Ortssprecher Jürgen Weizinger erfreut mit.

Foto: Privat




Feuerwehr Übermatzhofen hat die Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt

Einige Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen haben kürzlich die Leistungsprüfung für die Gruppe im Löscheinsatz erfolgreich absolviert.

Acht junge Kameradinnen und Kameraden der FFW Übermatzhofen und ein Kamerad der Nachbarwehr aus Zimmern konnten den Schiedsrichtern Otto Schober, Karlheinz Klatt und Manfred Zolnhofer aufzeigen, dass sie Knoten und Stiche sowie fachliche Zusatzaufgaben, wie Geräte- oder Gefahrstoffkunde sowie Erste-Hilfe- Maßnahmen beherrschten.
Außerdem galt es an einem Überflurhydranten Wasser zu entnehmen, um das gestellte Brandobjekt zu löschen. Anschließend wurde eine Saugleitung gekuppelt und eine Trockensaugprobe durchgeführt.

Die Ausbildung hatten Hans Denk, Matthias Meyer und erster Kommandant Thomas Stiegler übernommen. Letzterer fungierte bei der Prüfungsabnahme als Gruppenführer.
Auch Ehrenkommandant Gerhard Fister unterstütze die junge Mannschaft mit hilfreichen Tipps und Tricks. Folgende Stufen wurden von den Kameradinnen und Kameraden abgelegt:

Stufe 1 (bronze) Marius Fister, Bastian Riedel, Jonas Schramm
Stufe 2 (silber) David Fister
Stufe 3 (gold) Ludwig Müller, Michael Schramm
Stufe 4 (gold- blau) Miriam Fister
Stufe 5 (gold- grün) Michael Deffner (FFW Zimmern)
Stufe 6 (gold- rot) Michael Ottmann

Unter den zahlreichen Zuschauern aus Übermatzhofen befanden sich auch Vertreter der Stadt Pappenheim, wie Ortssprecher Jürgen Weizinger, Bürgermeister Florian Gallus und Feuerwehrreferent Michele Eckerlein und Vereinsvorstand der Übermatzhofener Wehr, Werner Schramm. Sie alle gratulierten der  Gruppe für die erfolgreich bestandene Leistungsprüfung und bedankten sich sich für ihre ehrenamtliche Bereitschaft im Feuerwehrdienst für den Nächsten dazusein.

Foto: FFW Übermatzhofen