Turnhallensanierung in Pappenheim nimmt Fahrt auf

An der historischen Turnhalle des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) hat am Dienstag, 26.05.2026 die Umsetzungsphase der Sanierung begonnen. Mit dem Aufbau der Gerüste in und an der Turnhalle wird der Start eines Projekts sichtbar, auf das der Verein seit langer Zeit hinarbeitet.

Bereits am Morgen lieferten Lastwagen umfangreiches Gerüstmaterial an. Sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren der Halle wird derzeit das Gerüst errichtet. Für den Turnverein markiert dies den Beginn der entscheidenden Bauphase des wohl größten Projektes in der Vereinsgeschichte. Vergleichbar nur mit dem Bau der Turnhalle selbst in den Jahren 1906/1907.

Dass die Arbeiten nun ohne Verzögerung starten konnten, ist laut Verein auch dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer zu verdanken. Schon am vergangenen Wochenende hatten Mitglieder die Halle vollständig geräumt und den Hallenboden mit OSB-Platten sowie Schutzvlies ausgelegt. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT  hat berichtet). Damit soll der wertvolle Schwingparkett-Boden während der Bauarbeiten geschützt werden.

Die Freude über den sichtbaren Fortschritt ist bei der Vorstandschaft deutlich spürbar. „Unsere Turnhalle ist jetzt seit nunmehr zwei Jahren gesperrt“, erklärt die Vereinsführung des TV 1861 Pappenheim e.V. Nach einer langen Phase intensiver Vorbereitungen sei es nun ein besonderes Gefühl, die ersten konkreten Schritte der Sanierung zu erleben.

Nach Abschluss der Gerüstbauarbeiten wird die Zimmerei Riedl die Baustelleneinrichtung übernehmen. Anschließend beginnt als erster großer Bauabschnitt die umfassende Dachsanierung der Halle.

Über die weiteren Schritte der Sanierung will der Verein in den kommenden Wochen informieren. Für den Breitensport in Pappenheimer bedeutet der Baustart vor allem die Hoffnung, dass die traditionsreiche Turnhalle nach und nach wieder zu einem modernen Mittelpunkt des Vereinslebens wird.

Titelfoto: Turnverein Pappenheim

 




Großer Arbeitseinsatz für Pappenheims Turnhalle

Der TV 1861 Pappenheim hat die ersten Vorarbeiten für die anstehende Sanierung seiner vereinseigenen Turnhalle abgeschlossen. Wie kürzlich bei der ersten Baubesprechung vereinbart, wurde die Halle am Freitagnachmittag für den Aufbau des Innengerüsts vorbereitet. Dank des engagierten Einsatzes konnten die Arbeiten schon am Freitag abgeschlossen werden.
An dem Arbeitseinsatz beteiligten sich insgesamt 14 Helferinnen und Helfer. Zwölf kamen vom Turnverein, zudem unterstützten zwei Helfer der PSG 1491 Pappenheim die Aktion.
Im Zuge der Vorbereitungen wurden zum Schutz des Hallenbodens insgesamt 180 Quadratmeter Malervlies ausgelegt und anschließend mit ebenso vielen Quadratmetern OSB-Platten abgedeckt. Außerdem bauten die Helfer historische Schilder, die Basketballkörbe sowie die Vereinsfahne ab und lagerten diese für die Dauer der Sanierung ein.
Die Gerüstbauer sollen am 26. Mai mit den Arbeiten beginnen. Der Turnverein 1861 Pappenheim bedankt sich bei allen Beteiligten für den ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung.

Titelfoto: Turnverein Pappenheim




Turnhalle Pappenheim steht kurz vor Beginn der Dachsanierung

Mit einem ersten Baugespräch ist die Sanierung des einsturzgefährdeten Daches der vereinseigenen Turnhalle des Turnvereins Pappenheim nun konkret auf den Weg gebracht worden. Vor Ort kamen Adolf Kett von der gleichnamigen Gerüstbaufirma aus Böhmfeld, Peter Riedl von der Zimmerei in Übermatzhofen, Bauleiter Markus Hemmeter vom Architekturbüro Frosch sowie Architekt Clemens Frosch zusammen, um den Ablauf für den Baubeginn abzustimmen. Von Vereinsseite waren Carlo Enser und Regine Halbmeyer vertreten. Marcus Wurm begleitete das Treffen als Beauftragter der Stadt Pappenheim in beratender Funktion für den Turnverein und verschaffte sich dabei einen Überblick über das weitere Vorgehen.
Die Situation ist seit längerem bekannt. Die im Jahr 1907 errichtete Turnhalle ist seit gut zwei Jahren für den Sportbetrieb gesperrt, nachdem sich die Einsturzgefahr des Daches abgezeichnet hatte. Umso größer ist die Erleichterung, dass nun konkrete Schritte folgen können. Maßgeblichen Anteil daran hat Kassenwartin Regine Halbmeyer, die mit großem Engagement und trotz mancher Hürden und Rückschläge die Finanzierung der Baumaßnahme kontinuierlich und unbeirrt vorangetrieben hat. Aktuell wird von Baukosten in Höhe von rund 740.000 Euro ausgegangen.
Bereits im Vorfeld wurden Untersuchungen am Gebäude vorgenommen. So ist das Fundament der Turnhalle punktuell freigelegt worden, um die Standfestigkeit zu überprüfen. Das Ergebnis fällt positiv aus. Die Fundamente zeigen sich ausreichend tragfähig und vor allem trocken, wie Architekt Clemens Frosch erläutert. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Geschichte des Standorts kennt. In unmittelbarer Nähe befand sich bis etwa 1820 die sogenannte Egelgrube, ein Weiher, in dem einst Holz für die Wasserleitungen der Stadt feucht gehalten wurde.
Bevor die eigentlichen Zimmererarbeiten beginnen können, stehen nun zunächst umfangreiche Gerüstarbeiten an. Die Firma Kett wird zwei Gerüstkomplexe errichten. Während das Außengerüst aufgrund vorspringender Bauteile eine genaue Abstimmung erfordert, stellt vor allem das Innengerüst eine besondere Herausforderung dar. Es soll nicht nur abschließende statische Untersuchungen der Dachkonstruktion ermöglichen, sondern auch die Last des bestehenden Dachstuhls vollständig aufnehmen.
Dabei rückt auch der Hallenboden in den Fokus. Noch ist zu klären, ob der vorhandene Parkett-Schwingboden den anfallenden Belastungen standhält. Unabhängig davon will der Turnverein bereits im Vorfeld selbst aktiv werden. Geplant ist, den gesamten Boden zunächst mit einem Vlies abzudecken und anschließend mit OSB Platten zu belegen. Die Lieferung der benötigten Materialien ist organisiert. Carlo Enser, 2. Vorstand des Turnvereins hofft, dass diese Vorarbeiten in der kommenden 20. Kalenderwoche mit Unterstützung zahlreicher Helfer umgesetzt werden können.
Zusätzlich müssen verschiedene Einbauten in der Turnhalle entfernt werden. Dazu zählen unter anderem die an den Wänden befestigten Haltevorrichtungen mit den Basketballkörben, die Vitrine mit der Vereinsfahne sowie weitere fest installierte Elemente. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind und der Boden entsprechend geschützt ist, kann das Innengerüst errichtet und damit der eigentliche Start der Sanierung eingeläutet werden.
Der Turnverein Pappenheim will rechtzeitig über die anstehenden Arbeitseinsätze informieren und setzt dabei einmal mehr auf die Unterstützung aus den eigenen Reihen. So entsteht aus dem Baugespräch nun Schritt für Schritt konkrete Bewegung auf dem Weg zur Sanierung des Turnhallendaches.




Start der Turnhallensanierung in Pappenheim

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung der Turnhalle „Auf der Lach“ ist getan. Nach dem Abschluss der Ausschreibungen hat der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. die ersten Aufträge vergeben und damit den Auftakt für die anstehenden Sanierungsarbeiten gesetzt. Für das traditionsreiche und denkmalgeschützte Gebäude, das seit April 2024 aufgrund akuter Probleme mit der Statik des Dachstuhls wegen Einsturzgefahr gesperrt ist, zeichnet sich damit erstmals konkret der Beginn der Sanierungsmaßnahmen ab.

Im Mittelpunkt steht dabei die umfassende statische Sanierung der Halle. Ziel ist es, die Nutzung langfristig zu sichern und den Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Mit Blick auf das kommende Jahr gewinnt das Vorhaben zusätzlich an Bedeutung, denn dann steht das 120-jährige Bestehen der Halle an. Die Hoffnung, dieses Jubiläum wieder in der eigenen Turnhalle begehen zu können, rückt nun für den Turnverein ein Stück näher.

Bei der Umsetzung setzt der Verein bewusst auf regionale Fachbetriebe. Die Gerüstbauarbeiten übernimmt die Firma Kett Gerüstbau aus Böhmfeld, während die Zimmerei Riedl aus Übermatzhofen für die Zimmerer- und Spenglerarbeiten beauftragt wurde. Gerade die Arbeiten am Dachstuhl gelten als besonders anspruchsvoll. In der Vergangenheit hatte eine Fehlbelastung bereits Schäden am Mauerwerk verursacht; entsprechend sorgfältig muss nun stabilisiert werden.

Finanziell gesichert
Auch finanziell steht das Projekt inzwischen auf einer tragfähigen Grundlage. Zuschüsse der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bilden das Fundament. Einen entscheidenden finanziellen Beitrag brachte zudem eine Fraktionsinitiative aus dem Bayerischen Landtag in Höhe von 465.000 Euro, die maßgeblich vom Abgeordneten Wolfgang Hauber angestoßen wurde. Durch diese Unterstützung kann der Verein auf einen Kredit des BLSV verzichten, was die finanzielle Abwicklung deutlich entspannt.

Ergänzt wird die Finanzierung durch die Stadt Pappenheim, die das Vorhaben sowohl mit einer Ausfallbürgschaft über 300.000 Euro als auch mit einem direkten Zuschuss von 100.000 Euro begleitet. Dieses Zusammenspiel verschiedener Fördergeber schafft die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Bauabschnitte.

In den nächsten Wochen wird mit dem Aufbau der Gerüste gerechnet. Damit wird nun sichtbar, was lange vorbereitet wurde. Für den Turnverein und viele Bürgerinnen und Bürger ist dies mehr als nur ein Bauprojekt. Es geht um den Erhalt eines prägenden Ortes des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Pappenheim.

 




Turnhallensanierung in Pappenheim kurz vor der Zielgeraden

Es war eine Versammlung mit Gewicht. Und mit einer Entscheidung, die für den Turnverein 1861 Pappenheim von großer Tragweite ist. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben gut 30 Mitglieder dem Darlehensangebot der Sparkasse Mittelfranken Süd zugestimmt. Damit ist der Verein seinem Ziel, die vereinseigene Turnhalle wieder nutzen zu können, ein entscheidendes Stück nähergekommen. Die Ausschreibung der Bauarbeiten soll, so der aktuelle Fahrplan, Ende Februar 2026 erfolgen.

Zu Beginn der Versammlung begrüßten die beiden Vorstände Timo Ernst und Julian Sattler die Mitglieder und machten noch einmal deutlich, weshalb Handlungsbedarf besteht. Das Dach der Turnhalle ist einsturzgefährdet. Wie mehrfach berichtet, haben sich die Dachlasten verschoben und drücken seitlich auf die Außenwände. Die Folgen sind deutlich sichtbar. Risse und Senkungen von bis zu 30 Zentimetern im Dachgebälk sind entstanden. Im April 2026 werden es zwei Jahre sein, dass die Halle nicht mehr genutzt werden kann.

Trotz dieser einschneidenden Situation ist es dem Verein gelungen, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten. In alternativen Sportstätten wurde trainiert und organisiert, was möglich war. Doch das Ziel blieb stets klar. Die Rückkehr in die eigene Halle.

Nach unermüdlicher und akribischer Arbeit der Vorstandschaft, insbesondere der Kassenwartin Regine Halbmeyer, konnte nun ein tragfähiges Finanzierungskonzept erarbeitet werden. Der letzte und entscheidende Baustein war nun die Bereitstellung eines Bankkredits in Höhe von 490.000 Euro. Der Verein hatte hierfür die drei ortsansässigen Banken angefragt und von zwei Banken konkrete Angebote erhalten.

Der Kredit dient der Zwischenfinanzierung, bis die in Aussicht gestellten Fördergelder ausgezahlt werden. Allerdings war die Kreditbereitschaft der Banken an eine klare Bedingung geknüpft. Gefordert wurde eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 300.000 Euro. Diese Bürgschaft hat die Stadt Pappenheim übernommen und damit den Weg für die Finanzierung geebnet.

Eine zentrale Rolle spielte dabei Stadtrat Marcus Wurm, der den Verein engagiert und mit fachlicher Kompetenz beratend begleitet. In der Versammlung erläuterte Wurm die Darlehensangebote der beiden Banken im Detail. Er wies darauf hin, dass der Kredit angeboten wurde, wobei ein Betrag in Höhe von 190.000 Euro ohne Sicherung bleibt. Die Laufzeit der Zwischenfinanzierung ist bis Ende des Jahres 2028 vorgesehen. Zurückgezahlt werden soll das Darlehen mit den zugesagten Fördergeldern.

Dabei verschwieg Marcus Wurm auch die Risiken nicht. Mit Blick auf mögliche wirtschaftliche Entwicklungen sagte er, dass beispielsweise aufgrund der finanzpolitischen „Großwetterlage“ die Zinsen explodieren könnten. Sollte der Verein in einem solchen Fall die Raten nicht mehr bedienen können, drohe im schlimmsten Fall die Zwangsversteigerung der Turnhalle. Zugleich warb er dafür, nicht vom Schlimmsten auszugehen und positiv zu denken. Deutlich formulierte er aber auch „ohne Risiko für den Verein geht es nicht“.

Nach Abwägung aller Aspekte fasste die Mitgliederversammlung schließlich einen klaren Beschluss. Einstimmig wurde entschieden, das Darlehensangebot der Sparkasse Mittelfranken Süd anzunehmen.

Wie es nun weitergeht, erläuterte Marcus Wurm nach Rücksprache mit dem Architekten Clemens Frosch. Das Projekt Turnhallensanierung liege im Zeitplan. Die Prüfstatik stehe kurz vor dem Abschluss. Ende Februar 2026 soll die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgen.

Die derzeit veranschlagte Bausumme beläuft sich auf 777.000 Euro. Timo Ernst stellte den Mitgliedern hierzu eine detaillierte Kostenaufstellung vor und machte transparent, wie sich die Summe zusammensetzt.

Am Ende der Versammlung wurde deutlich, welch langen und dornigen Weg die Verantwortlichen bereits zurückgelegt haben. Was anfangs nahezu aussichtslos erschien, ist nun greifbar nah. Die Turnhallensanierung steht, so der Tenor des Abends, kurz vor der Zielgeraden. Für den Turnverein 1861 Pappenheim ist es ein wichtiger Schritt zurück in die eigene Halle – und ein starkes Signal für den Zusammenhalt im Verein und in der Stadt.

Rat und Unterstützung von ehrenamtlichen Experten gesucht
Gerade in der nun anstehenden Bauphase setzt der Turnverein 1861 Pappenheim weiterhin auf Transparenz, Sachverstand und ein gutes Miteinander. In Ergänzung zur Arbeit des beauftragten Architekten Clemens Frosch wäre es für die Vorstandschaft eine wertvolle Unterstützung, wenn sich fachlich versierte Bauexperten aus der Region mit ihrem Rat und ihrer Erfahrung einbringen würden. Ziel ist es ausdrücklich nicht, bestehende Planungen in Frage zu stellen, sondern den eingeschlagenen Weg mit zusätzlicher Expertise konstruktiv zu begleiten und mögliche Herausforderungen frühzeitig im Blick zu behalten. Wer über entsprechende Kenntnisse verfügt und bereit ist, den Verein in dieser entscheidenden Phase ehrenamtlich zu unterstützen, ist eingeladen, auf die Vorstandschaft zuzugehen. Jede fachliche Rückmeldung kann dazu beitragen, dass die Turnhalle in Pappenheim auf ein dauerhaft solides Fundament gestellt wird.




Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Turnvereins Pappenheim

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. lädt seine Mitglieder herzlich zu einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Diese findet am Dienstag, den 10. Februar 2026, um 19:00 Uhr im Landgasthof zum Grünen Baum in Pappenheim statt.

Zentrales Thema des Abends wird wieder die geplante Sanierung der vereinseigenen und denkmalgeschützten Turnhalle „Auf der Lach“ sein. Die Vorstandschaft bittet alle Mitglieder um rege Teilnahme, da es im Zuge der Versammlung zu einer wichtigen Abstimmung kommen wird.

Tagesordnungspunkte der Versammlung:

  1. Begrüßung
  2. Sanierung der vereinseigenen, denkmalgeschützten Turnhalle
    • 2.1 Vorstellung der weiteren Vorgehensweise der Turnhallensanierung
    • 2.2 Vorstellung der Finanzierungskonzepte der Turnhallensanierung
    • 2.3 Abstimmung über die Wahl eines der Finanzierungskonzepte
  3. Anträge und Verschiedenes

Mitglieder, die eigene Anträge zur Diskussion stellen möchten, werden gebeten, diese spätestens bis zum 3. Februar 2026 schriftlich beim Ersten Vorstand Julian Sattler einzureichen.

Die Vorstandschaft dankt bereits im Vorfeld für das entgegengebrachte Interesse und hofft auf ein zahlreiches Erscheinen. Entscheidungen, die an diesem Abend getroffen werden, könnten für die Zukunft des Vereinsgebäudes und des Sportbetriebs richtungsweisend sein.

 




Weitere Spende für die Turnhalle in Pappenheim

Der Turnverein Pappenheim hat für die Sanierung seiner historischen Turnhalle einen weiteren wichtigen Baustein zur Finanzierung erhalten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt das Projekt mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck von Alexander Ruthardt vom Kuratorium fränkischer Stadtbaumeister im Namen der DSD an den Vereinsvorsitzenden Julian Sattler.

Mit einem kleinen Sektempfang feierte der Turnverein die Spendenübergabe direkt in der Turnhalle. Die Vorstandschaft mit Regine Halbmeyer, Julian Sattler, Carlo Enser und Timo Ernst zeigte sich dabei gut gelaunt und zuversichtlich. Als Zeichen der Wertschätzung für das große Engagement des Vereins waren auch Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Gallus sowie Stadtrat Marcus Wurm anwesend. Letzterer fungiert seit Herbst 2025 als ausgewiesener Experte und wichtiges Bindeglied zwischen dem Turnverein und der Stadt Pappenheim, die bekanntermaßen eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 300.000 Euro für den Verein übernommen hat.

Ebenfalls zur Spendenübergabe gekommen waren Kreisheimatpfleger Werner Somplatzki sowie Architekt Clemens Frosch, der die laufenden Sanierungsarbeiten am Dach der Turnhalle betreut.

Wie bereits mehrfach berichtet, war der Turnverein durch die akute Einsturzgefahr des Turnhallendaches und die damit verbundene Sperrung der Halle zunächst in eine nahezu ausweglose Situation geraten, die sogar die Existenz des Vereins bedrohte. Dem unermüdlichen Einsatz, der Übersicht und der akribischen Arbeit von Kassenwartin Regine Halbmeyer ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Verein heute wieder mit Zuversicht auf die Sanierung der Turnhalle blicken kann. Die Spendenübergabe am Freitag, 23. Januar 2026, stellt dabei einen weiteren wichtigen Meilenstein dar.

In seiner Rede erläuterte Alexander Ruthardt die Beweggründe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Förderung des Projekts. Die Stiftung sei die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland und setze sich seit 1985 bundesweit für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Jährlich würden rund 600 Projekte unterstützt – ausgewählt würden dabei nur Vorhaben von besonderer kultureller, historischer und gesellschaftlicher Bedeutung.

Die Turnhalle des Turnvereins Pappenheim erfülle diese Kriterien in besonderer Weise. Das 1907 errichtete Gebäude stelle als nahezu vollständig erhaltene historische Turnhalle ein bedeutendes Baudenkmal dar. Hervorgehoben wurden insbesondere die technisch anspruchsvolle Dachkonstruktion, die architektonischen Elemente des ländlichen Jugendstils sowie der außergewöhnlich hohe Anteil an original erhaltener Bausubstanz. Zudem handele es sich um einen heute nur noch selten erhaltenen Bautyp, der für die frühe Geschichte des Vereinssports von großer Bedeutung sei.

Ein weiterer ausschlaggebender Grund für die Förderung sei das außergewöhnlich hohe persönliche Engagement der Vereinsführung. Der Turnverein habe trotz schwieriger Ausgangslage Verantwortung übernommen, ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet und die Maßnahmen eng mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Nicht zuletzt würdigte Ruthardt die zentrale gesellschaftliche Rolle des Turnvereins für das öffentliche Leben in Pappenheim. Die Turnhalle sei weit mehr als ein Sportgebäude – sie sei ein identitätsstiftender Ort für Generationen von Bürgerinnen und Bürgern.

Mit der Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist ein weiterer wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung und Sanierung der historischen Turnhalle gelungen – und ein starkes Signal für den Erhalt eines bedeutenden Baudenkmals in Pappenheims.




Schafkopfturnier des Turnvereins muss in diesem Jahr pausieren

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat bekanntgegeben, dass das traditionsreiche Schafkopfturnier am Faschingssamstag in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Grund dafür ist die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Turnhalle, was organisatorisch, zeitlich und auch hinsichtlich der personellen Ressourcen umfangreiche Vorbereitungen erfordert, teilt der Verein mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein auf die Sperrung der sanierungsbedürftigen Turnhalle reagiert und das beliebte Kartenturnier kurzfristig in den Gasthof zum Grünen Baum verlegt. Für heuer jedoch sieht der Turnverein von einer Ausrichtung ganz ab.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Ziel sei es, das Schafkopfturnier im kommenden Jahr wieder wie gewohnt in der dann sanierten Turnhalle durchführen zu können.

 




Spannendes Tischtennisturnier beim Turnverein Pappenheim

Die Tischtennisabteilung des TV 1861 Pappenheim e.V. eröffnete das neue Jahr mit ihrer traditionellen Vereinsmeisterschaft, die am 3. Januar 2026  ausgetragen wurde. Acht Spieler traten an, um im sportlichen Wettkampf den Vereinsmeistertitel unter sich auszumachen – und das in einem Modus, der für faire Bedingungen und Spannung bis zum letzten Spiel sorgte.

Gespielt wurde im bewährten „Jeder-gegen-jeden“-Format, bei dem alle Teilnehmer die gleiche Anzahl an Begegnungen zu absolvieren hatten. Die Turnierleitung lag in den Händen von Spartenleiter Carlo Enser, der für einen reibungslosen Ablauf ebenso sorgte wie für die Verpflegung der Teilnehmer nach dem sportlichen Teil des Tages.

Der Turnierverlauf gestaltete sich ausgeglichen – mit einer deutlichen Zuspitzung gegen Ende: Vor der letzten Runde waren sowohl Joshua Loidl als auch Thomas Reif noch ungeschlagen. Damit kam es im direkten Aufeinandertreffen der beiden zu einem echten Endspiel um den Titel. In einem spannenden Fünf-Satz-Match setzte sich Thomas Reif am Ende knapp mit 3:2 durch und krönte sich somit zum Vereinsmeister 2026.

Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen und einem Satzverhältnis von 21:3 blieb Reif im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen.

Die weiteren Platzierungen im Überblick:

      1. Thomas Reif
      2. Joshua Loidl
      3. Carlo Enser
      4. Julian Sattler
      5. Alexander Palkus
      6. Lukas Rathsam
      7. Frank Bautze
      8. Semir Alice

Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmer den Nachmittag bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen. Die Spieler dankten Spartenleiter Carlo Enser für die gelungene Organisation sowie für das gewohnt unkomplizierte Rahmenprogramm.

Titelfoto: TV Pappenheim




Weihnachtsturnier der Tischtennisjugend in Pappenheim

In stimmungsvoller Atmosphäre fand 19.12.2025 das traditionelle Weihnachtsturnier der Tischtennis-Jugend des TV 1861 Pappenheim e.V. statt. Sechs junge Spieler traten gegeneinander an und zeigten zum Jahresabschluss noch einmal ihr ganzes Können – zur Freude aller Beteiligten.

Mit dabei waren Michel Dürnberger, Sinan Keßler, Erick Bauer, Levi Nacar, Joris Glöggler und Abdul Handawi, die im bewährten Modus „Jeder gegen jeden“ antraten. Gespielt wurde allerdings nicht wie gewohnt auf Gewinnsätze, sondern in einer besonderen Turnierform: Jede Partie ging bis 30 Punkte, wobei jeder einzelne Zähler in die Gesamtwertung einfloss. So blieb es selbst in bereits entschiedenen Spielen spannend, denn jeder Punkt konnte am Ende über die Platzierung entscheiden.

Nach insgesamt fünf Spielrunden konnte sich Erick Bauer mit der perfekten Ausbeute von 150 Punkten an die Spitze setzen. Mit einer beeindruckenden Leistung verwies er Sinan Keßler, der 146 Punkte erreichte, auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte Joris Glöggler mit 134 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Levi Nacar (126 Punkte), Michel Dürnberger (119 Punkte) und Abdul Handawi (77 Punkte).

Die Sieger durften sich über süße Preise freuen: Für Erick Bauer gab es den größten Schokoladenweihnachtsmann, während Sinan Keßler und Joris Glöggler mit etwas kleineren Exemplaren bedacht wurden. Auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus – für alle gab es Leckereien als Anerkennung für Einsatz und Fairness.

Die abschließende Tabelle im Überblick:
1. Platz: Erick Bauer – 150 Punkte
2. Platz: Sinan Keßler – 146 Punkte
3. Platz: Joris Glöggler – 134 Punkte
4. Platz: Levi Nacar – 126 Punkte
5. Platz: Michel Dürnberger – 119 Punkte
6. Platz: Abdul Handawi – 77 Punkte

Das Weihnachtsturnier war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern zeigte auch den starken Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Spiel innerhalb der Jugendabteilung. Ein gelungener Jahresausklang beim TV 1861 Pappenheim, der Vorfreude auf das kommende Jahr macht.

Titelfoto: TV Pappenheim

 

 

 




Turnverein Pappenheim bringt Sanierung der Turnhalle weiter voran

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Dezember 2025 hat der Turnverein 1861 Pappenheim eine weitere wichtige Entscheidung für die geplante Sanierung seiner denkmalgeschützten Turnhalle getroffen. Die Mitglieder stimmten einstimmig für die Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch. Diese Eintragung ist notwendig, um ein zinsgünstiges Darlehen des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) in Höhe von rund 132.750 Euro abzusichern.

Etwa 40 Mitglieder waren der Einladung in den Gasthof Zur Sonne gefolgt. Begrüßt wurden sie von Tino Ernst im Namen der Vorstandschaft. Unter den Anwesenden waren auch Architekt Clemens Frosch und Stadtrat Marcus Wurm, der seit Oktober 2025 als Beauftragter der Stadt dem Turnverein beratend zur Seite steht.

Architekt Clemens Frosch informierte die Versammlung über den aktuellen Zustand. Die bekannten Risse in den Außenwänden hätten sich nicht weiter vergrößert. Als Ursache für die Risse nannte Frosch erneut die unzureichende statische Konstruktion des Daches. Die gesamte Dachlast werde nicht durch das Gebälk, sondern durch die Bretterschalung getragen. Das führe zu seitlichem Druck auf die Außenwände. Aufgrund akuter Einsturzgefahr ist die Halle bereits seit April 2024 für den Sportbetrieb gesperrt.

Für Januar 2026 wird die Fertigstellung der überarbeiteten Statik erwartet. Danach sollen die Ausschreibungen für die Baumeister-, Zimmerer- und Gerüstarbeiten erfolgen. Die Vergabe ist für Februar oder Anfang März 2026 geplant. Ein Baubeginn könnte damit Ende März oder Anfang April 2026 erfolgen. „Wenn das Wetter mitspielt, könnte die Dachsanierung zum Jahresende 2026 abgeschlossen sein“, so Frosch.

Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, wird der Turnverein den Sportboden mit einer massiven Abdeckung in Eigenleistung schützen. Anschließend soll das gesamte Dach abgenommen und ein Notdach errichtet werden.

Finanzierung vorgestellt

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden nach aktuellem Stand auf rund 728.300 Euro beziffert. Hinzu kommen voraussichtlich weitere 45.000 bis 50.000 Euro für die Zwischenfinanzierung. Die Vorstandschaft legte den Mitgliedern einen Finanzierungsplan vor, der in Eigenmittel, Zuschüsse und Fremdfinanzierung gegliedert ist.

Nach aktuellem Stand stehen Eigenmittel in Höhe von 75.000 Euro zur Verfügung. Bei den Zuschüssen gibt es noch einige ausstehende schriftliche Bestätigungen. Dennoch zeichnen sich durch die engagierte Arbeit von Kassenwartin Regine Halbmeyer gute Aussichten auf weitere Fördermittel ab. Bereits gesichert ist ein Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro aus der Städtebauförderung, den die Stadt Pappenheim beantragt hatte (siehe Bericht im Pappenheimer Skribenten vom 10.11.2025).

Der größte Zuschuss in Höhe von 311.350 Euro ist vom Bayerischen Landessportverband vorgesehen. Dieser Betrag steht unter dem Vorbehalt, dass entsprechende staatliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Um die Auszahlung über eine Bank zwischenfinanzieren zu können, hat der Stadtrat bereits am 23.10.2025 in einem einstimmigen Beschluss die Übernahme in Aussicht gestellt. Diese Absichtserklärung des Stadtrats, so erklärte Stadtrat Marcus Wurm bei der Versammlung des Turnvereins, soll bei der Sitzung des Stadtrats am 18.12.2025 mit einem Stadtratsbeschluss über die Zusicherung der Bürgschaft konkretisiert werden.

Zusätzlich zu diesem Zuschuss erwartet der Turnverein auch ein BLSV-Darlehen über 132.750 Euro. Dieses kann jedoch nur gewährt werden, wenn es durch eine Grundschuld abgesichert ist. Die dafür notwendige Eintragung im Grundbuch wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Im Grundbuch beim Amtsgericht Weißenburg wird dafür zur Absicherung des Staatsmitteldarlehens die erste Rangstelle für den BLSV eingetragen.

Weiterhin ist von der Versammlung einstimmig ein Beschluss gefasst worden, der dem Turnverein gestattet ein Darlehen in der genannten Höhe aufzunehmen.

Neue Mitglieder im Turnrat
Neben den Finanzierungsfragen stand auch die Neuwahl von zwei Turnräten auf der Tagesordnung. Nach dem Tod eines Turnrats und Verschiebungen innerhalb der Vorstandschaft beschloss die Versammlung einstimmig die Aufnahme von Tamara Schmidt und Felix Ernst in das Gremium.

Zum Abschluss der Versammlung gab es aus den Reihen der Mitglieder ein anerkennendes Lob für die Vorstandschaft. Besonders gewürdigt wurde der Einsatz von Regine Halbmeyer, die mit viel Ausdauer und Sachkenntnis den Finanzierungsplan aufgebaut hat.

 




Turnverein Pappenheim lädt zur wichtigen Mitgliederversammlung ein

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. bittet seine Mitglieder am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den Hotel-Gasthof Zur Sonne in Pappenheim. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Hintergrund für die kurzfristig anberaumte Versammlung sind wegweisende Entscheidungen rund um die Sanierung der vereinseigenen, denkmalgeschützten Turnhalle auf der Lach. In der Tagesordnung nimmt dieses Thema breiten Raum ein. Neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes geht es dabei vor allem um die Abstimmung über das weitere Vorgehen und die mögliche Eintragung einer Grundschuld zugunsten des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV).

Auch eine Nachwahl für den Turnrat steht auf dem Programm. Darüber hinaus können bis spätestens 4. Dezember 2025 schriftlich eingereichte Anträge berücksichtigt werden.

Die Vereinsführung bittet um zahlreiches Erscheinen, da die geplanten Maßnahmen maßgeblich für die Zukunft des Turnbetriebs in Pappenheim sind. Vorsitzender Julian Sattler bedankt sich bereits im Vorfeld für das Interesse der Mitglieder und das damit verbundene Engagement.