TSG Pappenheim lässt Sieg in letzter Sekunde liegen

Nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen die Eintracht Kattenhochstatt in der vergangenen Woche hatte die TSG Pappenheim beim Kirchweihspiel in Dittenheim Wiedergutmachung im Sinn. Trotz einiger Ausfälle starteten die Rot-Grünen stark in die Partie und setzten die Hausherren von Beginn an unter Druck. Bereits in der dritten Spielminute ließ Top-Scorer Merim Ljiko die Pappenheimer Anhänger jubeln, als er nach einem präzisen Angriff zur frühen Führung einnetzte.

Die Pappenheimer blieben weiterhin spielbestimmend und schnürten die Gastgeber in deren Hälfte ein. Doch sowohl Türk als auch Diallo vergaben vielversprechende Gelegenheiten, bevor Ljiko kurz vor der Halbzeit in der 44. Minute erneut zuschlug und auf 2:0 erhöhte. Fast wäre den Pappenheimern noch vor dem Pausenpfiff das 3:0 geglückt, doch ein Treffer von Sebastian Glasner in der Nachspielzeit wurde wegen Abseits aberkannt.

Die letzte Szene der ersten Halbzeit brachte jedoch noch einmal Spannung: Nach einer umstrittenen Ecke konnte Dittenheims Fabian Reule in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Anschlusstreffer erzielen, was für Unmut auf Pappenheimer Seite sorgte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren mit neuem Schwung aus der Kabine. Rund eine Stunde war gespielt, als Dennis Heil für Dittenheim den Ausgleich markierte. Das Tor brachte die Partie wieder in eine offene Phase, doch Pappenheim zeigte sich nicht geschockt und suchte weiter den Weg nach vorne. In der 74. Minute war es schließlich Diallo, der die TSG erneut in Führung brachte und die Hoffnung auf den Auswärtssieg schürte.

Doch in der Nachspielzeit ereignete sich das Unvermeidliche. Dittenheim bekam noch einmal einen Freistoß zugesprochen. Zwar konnte TSG-Keeper Zanetti den Schuss von Lutz an die Latte lenken, doch Philipp Niederlöhner stand goldrichtig und staubte am zweiten Pfosten zum 3:3-Endstand ab.

So musste die TSG Pappenheim trotz einer starken Leistung und zwischenzeitlicher Führung mit nur einem Punkt die Heimreise antreten – ein bitteres Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt.

Aufstellung:
Fabian Zanetti, Ardit Bajraktari, Anel Hodza, David Heger, Munafet Ljiko, Semir Muska, Gentijan Bajraktari, Mamoudou Diallo, Ömer Türk, Sebastian Glasner, Merim Ljiko
(eingewechselt: Liam Glöggler, Michael Thomas)

 




Eintracht Kattenhochstatt gewinnt deutlich bei der TSG Pappenheim

Am 8. Spieltag der Kreisklasse Neumarkt/Jura West trafen die Tabellennachbarn TSG Pappenheim und Eintracht Kattenhochstatt aufeinander, und die Erwartungen an dieses Spitzenspiel waren entsprechend hoch. Doch leider sollte sich der Nachmittag aus Pappenheimer Sicht anders gestalten als erhofft.

Beide Teams gingen mit klaren Plänen ins Spiel, doch vor allem die Gäste aus Kattenhochstatt ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Schon in der 11. Minute nutzte Daniel Riess die erste Gelegenheit und brachte die Eintracht mit 1:0 in Führung. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker, und nach rund 36 Minuten erhöhte Tim Henkel auf 0:2. Die Pappenheimer Defensive geriet immer wieder enorm unter Druck.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte kurz vor der Halbzeitpause auf, als Munafet Ljiko einen Distanzschuss abfeuerte. Doch Kattenhochstatts Schlussmann Felix Meier war zur Stelle und machte diese Gelegenheit zunichte.

Mit frischem Elan starteten die Pappenheimer in die zweite Hälfte und erspielten sich mehrere vielversprechende Chancen, vor allem zwischen der 50. und 65. Minute. Diallo, Glasner und Türk hatten den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige.
Nachdem Edin Cemal, kaum eingewechselt, eine Zeitstrafe kassierte, blieb Pappenheim zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, doch der entscheidende letzte Pass wollte einfach nicht gelingen. Das Tor schien wie vernagelt.
In der 87. Spielminute machte dann Marcel Manger mit einem Konter endgültig den Deckel drauf und erhöhte auf 0:3 – die Entscheidung in einer Partie, die aus Pappenheimer Sicht unter dem Motto „viel Aufwand, wenig Ertrag“ stand.
Allerdings zeigten die Pappenheimer Kampfgeist und hatten ihre Momente, doch am Ende bewies die Eintracht, warum sie derzeit zur Ligaspitze gehört.

Aufstellung der TSG Pappenheim:
Fabian Zanetti, Ardit Bajraktari, Anel Hodza, David Heger, Gentijan Bajraktari, Munafet Ljiko, Semir Muska, Nikola Stojanovic, Sebastian Glasner, Omar Almaayouf, David Mürl
Eingewechselt: Ömer Türk, Merim Ljiko, Robert Sorohan, Edin Cemal, Mamoudou Diallo

 

 




TSG Pappenheim trotzt Tabellenführer SC Polsingen ein Unentschieden ab

Nach einem enttäuschenden Auftritt gegen Wellheim in der vergangenen Woche stand für die TSG Pappenheim viel auf dem Spiel. Beim Tabellenführer SC Polsingen wollten die Rot-Grünen Wiedergutmachung lesten – und das taten sie eindrucksvoll.

Die Partie begann mit einem engagierten Auftritt der Pappenheimer, die in den ersten Minuten das Spielgeschehen dominierten und einen positiven Eindruck hinterließen. Beide Teams waren entschlossen, jeden Angriffsversuch des Gegners früh zu unterbinden, und so blieb es in der Anfangsphase bei einem spannenden, aber torlosen Hin und Her. Die erste wirklich gefährliche Chance hatte Polsingen, als Torhüter Fabian Zanetti einen scharf geschossenen Ball nur abprallen lassen konnte. Doch Jonas Härtlein vergab die große Gelegenheit kläglich aus vier Metern.

Kurz vor der Halbzeitpause meldeten sich dann auch die Gäste offensiv zu Wort: David Mürl versuchte sich zweimal aus der Distanz, doch beide Schüsse verfehlten knapp ihr Ziel. Mit einem torlosen Remis ging es in die Kabine, doch die Zuschauer ahnten bereits, dass hier noch mehr zu erwarten war.

Die zweite Hälfte begann dynamisch, und Pappenheim kam energisch aus der Pause. Bereits in der 49. Minute folgte der verdiente Lohn: Ein Freistoß von David Mürl prallte an den Pfosten, und Nikola Stojanovic stand goldrichtig, um den Abpraller locker ins Tor zu schieben – 1:0 für die Gäste. Die Altmühlstädter zeigten sich danach weiterhin bissig und hochkonzentriert, während Polsingen zunehmend den Druck erhöhte.

Die Gastgeber, als Tabellenführer mit großen Ambitionen angetreten, warfen nun alles nach vorne, doch die Pappenheimer Abwehr hielt den Angriffen stand. Besonders in der Schlussphase mussten die Gäste defensiv alles geben, um die knappe Führung zu verteidigen. Gleichzeitig ergaben sich Konterchancen, doch Pappenheim schaffte es nicht, eine dieser Gelegenheiten zu verwerten und das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

Dann kam die bittere Bestrafung in der Nachspielzeit: In der Schlussminute fiel der späte Ausgleich. Nach einer Ecke stand Markus Wimmer genau richtig und traf nach einem doppelt abgefälschten Schuss, bei dem Schlussmann Zanetti keine Chance hatte. Diese Szene spielte sich in Unterzahl ab, da Edin Cemal nach einem Foulspiel kurz zuvor eine 10-Minuten-Strafe absitzen musste.

Zu allem Überfluss sorgte eine hitzige Auseinandersetzung zwischen Jonas Härtlein und Sebastian Glasner für eine weitere doppelte Zeitstrafe. Schiedsrichter Hofbeck griff entschlossen ein und schickte beide für einige Minuten vom Platz.

Letztendlich mussten sich die Pappenheimer mit einem 1:1-Unentschieden begnügen, doch angesichts der Leistung gegen den Tabellenführer gibt es viele positive Aspekte mitzunehmen. Die Mannschaft ze

Aufstellung TSG Pappenheim:
Fabian Zanetti, Ardit Bajraktari, Anel Hodza, David Heger, Nikola Stojanovic, Semir Muska, Gentijan Bajraktari, David Mürl, Omar Almaayouf, Ömer Türk, Sebastian Glasner (eingewechselt: Paul Hoehne, Munafet Ljiko, Robert Sorohan, Edin Cemal).




TSG Pappenheim unterliegt Wellheim-Konstein nach hart umkämpfter Partie

In einer spannenden Begegnung musste sich die TSG Pappenheim am vergangenen Wochenende der Spielvereinigung Wellheim-Konstein mit 2:4 geschlagen geben. Obwohl die Hausherren zunächst den Ton angaben und sich zahlreiche Chancen erspielten, blieben sie vor dem gegnerischen Tor glücklos.

Von Beginn an drängten Mürl, Glasner und Ljiko mit gefährlichen Aktionen auf die Führung, konnten ihre Gelegenheiten jedoch nicht verwerten. Nach etwa 30 Minuten nutzten die Gäste aus Wellheim ihre Chance und gingen durch einen wuchtigen Distanzschuss in Führung. Trotz des Rückstands blieb Pappenheim spielbestimmend, doch auch Wellheim fand nun besser ins Spiel und drang immer häufiger in die gegnerische Hälfte vor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnte Glasner die Bemühungen der TSG und glich zum verdienten 1:1 aus.

Nach der Pause kamen die Gäste mit frischem Schwung zurück aufs Feld. Ein direkter Freistoß von Seidler brachte ihnen bereits in der 48. Minute die erneute Führung. Innerhalb weniger Minuten konnten die Wellheimer durch Treffer von Matthias Koch (53. Minute) und Timo Schweiger (58. Minute) auf 1:4 davonziehen. In dieser Phase des Spiels mussten die Pappenheimer mehr riskieren, erspielten sich auch einige hochkarätige Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie.

Kurz vor dem Abpfiff gelang es Merim Ljiko, auf 2:4 zu verkürzen. In der Schlussphase hätte Diallo mit einem Elfmeter die Partie noch einmal spannend machen können, doch sein Schuss verfehlte das Ziel, und die TSG musste sich letztlich geschlagen geben.

Trotz der Niederlage zeigte die TSG Pappenheim über weite Strecken eine engagierte Leistung, konnte sich jedoch am Ende nicht gegen die effizienten Gäste durchsetzen.




Zanettis Parade bringt der TSG Pappenheim drei Punkte

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass dieses Spiel nicht nur wichtige Punkte, sondern auch Spannung pur versprach. Die TSG Pappenheim, die auf Tabellenplatz vier in die Begegnung ging, traf auf den direkten Tabellennachbarn, die SG Heidenheim, die den dritten Rang belegte. Ein Duell auf Augenhöhe stand bevor.

Die Gäste aus Heidenheim legten einen Blitzstart hin und kamen gleich zu einer Großchance. Bereits nach 19 Minuten nutzte Michael Oster einen Abpraller und schoss aus etwa 20 Metern präzise ins Netz. Die TSG-Defensive war machtlos, und so gingen die Gäste früh mit 1:0 in Führung.

Doch die Pappenheimer ließen sich davon nicht beirren. Sie übernahmen das Spielgeschehen und kamen zu mehreren aussichtsreichen Chancen. Sowohl Glasner als auch Ljiko verpassten zunächst knapp den verdienten Ausgleich. Letztlich war es jedoch der erfahrene Ex-Profi Glasner, der nach 21 Minuten den erlösenden Treffer zum 1:1 Halbzeitstand markierte.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Pappenheimer den Druck weiter. Nach gut einer Stunde erzielte David Mürl nach einer sehenswerten Vorarbeit von Merim Ljiko den Führungstreffer zum 2:1. Die Gastgeber blieben am Drücker, verpassten es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen.

In der Nachspielzeit wurde es noch einmal brenzlig: Die Gäste konterten gefährlich, doch Torhüter Fabian Zanetti bewahrte seine Mannschaft mit einer Glanzparade im letzten Spielzug vor dem Ausgleich und sicherte somit die drei Punkte für die TSG Pappenheim am 5. Spieltag. Ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg. Damit steht die TSG Pappenheim auf Platz zwei der Tabelle der Kreisklasse Neumarkt/Jura West.

 




TSG Pappenheim gewinnt knapp beim VfL Treuchtlingen

Nach dem überzeugenden Sieg der TSG über den Sportclub Stirn in der Vorwoche reisten die Pappenheimer mit breiter Brust nach Graben zum VfL Treuchtlingen. Auch hier legten sie einen schwungvollen Start hin und gingen bereits in der 6. Spielminute durch Ömer Türk in Führung, der nach einer sehenswerten Vorarbeit von Merim Ljiko traf.

VfL Treuchtlingen – TSG Pappenheim 2:3

Trotz des anfänglichen Drucks der TSG konnte der VfL Graben in der 17. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Klügl ausgleichen. Doch die Gäste ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und erarbeiteten sich weiterhin Chancen. Mürl erzielte in der 35. Minute mit einem präzisen Freistoß aus rund 25 Metern das 2:1, wobei VfL-Torhüter Jan Lechner chancenlos war.

In der zweiten Halbzeit brachte die TSG zunächst mehr Schwung mit, verpasste jedoch die Gelegenheit, ihre Führung auszubauen. In der 65. Minute musste Palta verletzt vom Feld, woraufhin Zanetti ihn ersetzte und sich mit zwei entscheidenden Paraden auszeichnete. Besonders beeindruckend war eine Rettungsaktion von Munafet Ljiko, der den Ball von der Linie kratzte, nachdem Palta mit einem gegnerischen Stürmer zusammengestoßen war.

Der Joker Omar Almaayouf sorgte schließlich für das 3:1, doch die Partie blieb spannend. Schiedsrichter Jörg Thiele zeigte zehn Minuten Nachspielzeit an, in denen der VfL Graben noch einmal alles versuchte. Ein Freistoß von Basti Baumann führte in der 95. Minute zum Anschlusstreffer, doch die Pappenheimer Defensive hielt stand und sicherte der TSG den knappen 3:2-Auswärtssieg.




TSG Pappenheim feiert ersten Heimsieg der Saison gegen SC Stirn

Am dritten Spieltag der aktuellen Saison empfing die TSG Pappenheim den SC Stirn zu ihrem ersten Heimspiel und konnte die Partie überzeugend mit 3:1 für sich entscheiden. Nachdem die Pappenheimer in der Vorwoche noch eine herbe Niederlage hinnehmen mussten, zeigten sie sich vor heimischer Kulisse deutlich verbessert und setzten gleich zu Beginn des Spiels ein klares Zeichen.

Bereits nach drei Minuten fiel das erste Tor: Eine schnell ausgeführte Ecke von David Mürl landete punktgenau auf dem Kopf von Semir Muska, der den Ball zur frühen Führung im Tor der Stirner versenkte. Trotz dieser vielversprechenden Anfangsphase blieben weitere Highlights in der ersten Halbzeit rar. Die Hausherren kontrollierten zwar das Spielgeschehen, kamen jedoch selten zu zwingenden Abschlüssen. Einzig eine starke Parade von Hüseyin Palta, dem Torhüter der TSG, bewahrte die Pappenheimer vor dem Ausgleich und sicherte den knappen 1:0-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte starteten die Rot-Grünen druckvoll und erhöhten das Tempo spürbar. Diese Bemühungen wurden früh belohnt: In der 47. Spielminute traf David Mürl nach einer präzisen Flanke von Sebastian Glasner per Kopf zum 2:0. Nur sechs Minuten später folgte der nächste Streich: Merim Ljiko erzielte mit einem sehenswerten Volley nach Vorarbeit von Ardit Bajraktari das 3:0 (53. Minute) und sorgte damit für klare Verhältnisse.

Auch wenn der SC Stirn nicht aufgab und sich redlich mühte, blieben ihre Möglichkeiten begrenzt. In der 70. Minute gelang es Michael Eberhardt, nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum, den 3:1-Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Pappenheimer Defensive hielt in der verbleibenden Spielzeit stand und ließ keine weiteren Treffer mehr zu.

Mit diesem verdienten Sieg rehabilitiert sich die TSG Pappenheim für die Enttäuschung der Vorwoche und setzt sich in der noch jungen Saison gut in Szene.

Aufstellung TSG Pappenheim:
Hüseyin Palta – Ardit Bajraktari, Anel Hodza, David Heger, Munafet Ljiko – Gentijan Bajraktari, Semir Muska – David Mürl, Ömer Türk, Merim Ljiko – Sebastian Glasner
Eingewechselt: Diallo, Almaayouf, Sorohan, Hoehne, Stojanovic




TSG Pappenheim startet mit Niederlage in die Saison

Der Auftakt in die neue Saison verlief für die TSG Pappenheim alles andere als nach Wunsch. Im ersten Punktspiel der Kreisklasse Neumarkt/Jura West musste sich das Team um das Spielertrainer-Duo Thomas-Stojanovic auswärts dem FC Berolzheim-Meinheim klar mit 0:4 geschlagen geben.

Von Beginn an setzten die Hausherren die Pappenheimer unter Druck. Bereits in der 5. Minute sorgte FC-Kapitän Maximilian Müller mit einem sehenswerten Treffer für die frühe Führung der Berolzheimer. Nur sieben Minuten später erhöhte Til Lechner nach einem Abpraller auf 2:0.
Die TSG Pappenheim fand zwar danach besser ins Spiel und bestimmte über weite Strecken den Ballbesitz, doch im letzten Drittel mangelte es an Durchschlagskraft – die Verteidigung der Gastgeber hielt stand.
Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Pappenheimer das Blatt zu wenden. Zwei Fernschüsse und ein Abseitstor von Türk sorgten für kurze Hoffnungsmomente, doch entscheidende Chancen blieben aus. Stattdessen nutzte J. Cramer nach gut einer Stunde einen Abstauber zum vorentscheidenden 3:0 für den FC Berolzheim-Meinheim. Die TSG warf nun alles nach vorne, doch die Abwehr der Hausherren ließ nichts Gefährliches zu. In der Nachspielzeit setzte Berolzheims Ersfeld mit einem eleganten Hackentor den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand.

„Klar war das nicht der Saisonbeginn den wir uns erhofft hatten.“, kommentierte das Pappenheimer Trainerduo Michael Thomas und Nikola Stojanovic nach der Partie. „Grade nach der guten Vorbereitung, ist es ärgerlich, den Schwung nicht mitgenommen zu haben. Dennoch blicken wir positiv nach vorne und lassen dieses Spiel hinter uns. Am Sonntag kommt der nächste starke Gegner und da gilt es die perfekte Antwort zu liefern.“




TSG Pappenheim scheitert im Elfmeterschießen am ESV Treuchtlingen

In der zweiten Runde des Toto-Pokals war für die TSG Pappenheim Endstation. Vor heimischem Publikum musste sich die Mannschaft in einem nervenaufreibenden Altmühl-Derby dem ESV Treuchtlingen nach Elfmeterschießen geschlagen geben. Trotz einer fulminanten Aufholjagd in der regulären Spielzeit und einem packenden Duell endete der Abend bitter für die Pappenheimer.

Schon früh zeichnete sich ab, dass dieser Pokalabend hitzig werden würde. Doch die Hausherren starteten unglücklich: Durch einige Unkonzentriertheiten und vermeidbare Fehler ermöglichten sie den Treuchtlingern zunächst ungefährliche, dann zunehmend gefährlichere Chancen. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und gingen verdient mit 0:2 in Führung. Kevin Bauch (18.) und Magomed Shoipov (24.) waren die Torschützen für den ESV.

Nach dem zweiten Gegentreffer änderte sich der Spielverlauf plötzlich. Die Pappenheimer wurden spürbar aggressiver und kamen durch Anel Hodza (30.) zum Anschlusstreffer, was das Spiel offener und spannender machte. Mit neuem Schwung drängten die Hausherren in die Offensive, doch es folgte ein erneuter Rückschlag: Ein genialer Treffer von Calik brachte den ESV in der 50. Minute wieder mit zwei Toren in Führung.

In der zweiten Halbzeit nahm die Intensität weiter zu. Harte Zweikämpfe und zahlreiche Fouls prägten das Spiel, was zu mehreren Standardsituationen und gelben Karten führte, darunter auch Zeitstrafen für die Gäste aus Treuchtlingen. Doch die TSG Pappenheim ließ sich nicht entmutigen. In der 65. Minute war es erneut Anel Hodza, der nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum den erneuten Anschlusstreffer erzielte.

Der Druck der Pappenheimer stieg mit jeder Minute. Sie schnürten den ESV zunehmend in deren Hälfte ein und warfen alles nach vorne. Schließlich belohnten sie sich in der Nachspielzeit: Ömer Türk traf gegen seinen ehemaligen Verein zum verdienten 3:3-Ausgleich (90.+9) und brachte die Partie ins Elfmeterschießen.

Im nervenaufreibenden Showdown vom Punkt zeigte sich der ESV Treuchtlingen letztlich als die nervenstärkere Mannschaft. Während Hoppe, Calik und Eroglu für den ESV trafen, konnte bei der TSG nur Türk verwandeln. Die Schüsse von Mürl, Diallo und Glasner wurden vom überragenden Treuchtlinger Torhüter Aga pariert, der damit seiner Mannschaft den Einzug in die nächste Pokalrunde sicherte.

Für die TSG Pappenheim war es ein bitteres Aus, doch sie zeigten Kampfgeist und Moral, was Mut für die kommenden Spiele machen dürfte.

Aufstellung:
Hüseyin Palta, Ardit Bajraktari, Michael Thomas, David Heger, Angel Georgiev, Gentijan Bajraktari, Anel Hodza, Mamoudou Diallo, Sebastian Glasner, Paul Hoehne, Tevfik Karaca
(eingewechselt: Türk, Mürl, La Rocca, Sorohan, La Rocca)




TSG Pappenheim triumphiert im Toto-Pokal und zieht in die nächste Runde ein

Am Kirchweihsonntag erlebten die Zuschauer im Pappenheimer Altmühlstadion ein packendes Duell am dritten Gruppenspieltag des Toto-Pokals. Die Hausherren der TSG Pappenheim traten gegen den SVM Marienstein an, beide Mannschaften mit jeweils 6 Punkten auf dem Konto. Der Showdown in Gruppe 17 versprach Spannung und sollte die Erwartungen nicht enttäuschen.

Von Beginn an versuchten die Mariensteiner mit hohem Pressing den Pappenheimern das Leben schwer zu machen. Doch die Gastgeber blieben unbeeindruckt und befreiten sich immer wieder durch kluge Spielzüge, um die Gäste auszukontern. Selbst eine zehnminütige Zeitstrafe für Spieler Türk in der 18. Minute konnte die Pappenheimer nicht aus dem Konzept bringen.

In der Folge drehten die Rot-Grünen der TSG Pappenheim den Spieß um und wurden gleich doppelt gefährlich. Sie zwangen die Gäste zu Ballverlusten, doch sowohl Almaayouf als auch Mürl scheiterten am Keeper. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es schließlich David Mürl, der mit einem kraftvollen Abschluss aus etwa 20 Metern die Führung für die TSG erzielte.

Nach der Halbzeit setzte die TSG ihren Druck fort. Glasner erhöhte per Kopf auf 2:0 nach einer präzisen Freistoßvorlage von David Mürl in der 54. Minute. Weitere Chancen der Pappenheimer blieben ungenutzt, während die Mariensteiner die Möglichkeit hatten, zu verkürzen. Doch Torwart Zanetti parierte eine Doppelchance der SVM-Offensive souverän.

Ein weiteres Mal war es Mürl, der den Sieg der TSG besiegelte. Ein Freistoß aus 35 Metern fand seinen Weg ins Netz, und der SVM-Schlussmann hatte erneut keine Chance, seine Mannschaft im Spiel zu halten. Mit diesem dritten Treffer war der Sieg der Pappenheimer endgültig gesichert.

Mit 9 Punkten aus drei Spielen und einer beeindruckenden Tordifferenz von 18:3 zieht die TSG Pappenheim in die nächste Runde des Toto-Pokals ein. In der ersten Hauptrunde wartet nun der Ligakonkurrent ESV Treuchtlingen, der ebenfalls seine Gruppe mit 9 von 9 möglichen Punkten überstand. Die Pappenheimer Fans dürfen sich also auf ein weiteres spannendes Duell freuen.




TSG Pappenheim kündigt Topspiel zum Volksfest an

Die TSG Pappenheim startete bereits erfolgreich in den Toto-Pokal und lädt für den Volksfestsonntag zum Topspiel gegen den Kreisligisten SV Marienstein ein.

Ein glänzender Start in den Toto-Pokal gelang der TSG Pappenheim am vergangenen Sonntag. Im Duell mit dem A-Klasse-Vertreter FC Türk Gücü Eichstätt setzten sich die Pappenheimer klar mit 8:3 durch.

Besonders herausragend präsentierte sich Ömer Türk, der mit drei Treffern erfolgreichster Schütze der TSG war. Zudem trugen Semir Muska, Omar Almaayouf, David Mürl und Paul Höhne per Elfmeter sowie ein Eigentor der Gastgeber zum Endstand bei.
Am vergangenen Mittwoch, den 24.07., um 19:00 Uhr stand das nächste Spiel bei der DJK Preith an, bei dem die TSG erneut mit 7:0 glänzen konnte.

Doch das Highlight der Woche erwartet die Fans am Volksgestsonntag in Pappenheim. Um 15:00 Uhr empfängt die TSG im heimischen „Altmühlstadion“ mit dem SV Marienstein, den Vertreter der Kreisliga West.

Die TSG Pappenheim freut sich auf Viele Zuschauer und ein spannendes Spiel!




Fußball verbindet – Europa live in Pappenheim

Am vergangenen Mittwoch, 19.06.2024 verwandelte sich das Zelt auf dem Gelände der TSG Pappenheim in einen Ort der europäischen Begegnung. Gemeinsam mit dem Verein Europäische Städtepartnerschaften e.V. (ESP) lud die TSG zu einem Fußballfest ein, das rund 100 Gäste anlockte. Die konzessionierte öffentliche Live-Übertragung des EM-Fußballspiels zwischen Deutschland und Ungarn konnte auf einer Leinwand verfolgt werden. Stephan Lauterbach sorgte dabei für eine besondere technische Raffinesse: Eine Live-Schalte verband die Fußballfreunde in Pappenheim mit ihren Partnern in der ungarischen Stadt Iskaszentgyörgy.

Als Zeichen der Freundschaft und Partnerschaft hatte der ESP bereits im Vorfeld 150 Liter Bier nach Ungarn geschickt – ein symbolischer Gruß, der sicherstellte, dass die Fußballfreunde in Iskaszentgyörgy ebenfalls ausgelassen feiern konnten.

Zum Haare raufen – gebannte Blicke bei den Torchancen der ungarischen Mannschaft

Die Idee zu diesem gemeinsamen Fußballerlebnis entstand bei einem der regelmäßigen Videokontakte zwischen dem Pappenheimer Partnerschaftsverein und der Stadt Iskaszentgyörgy. Der Gedanke, das Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Ungarn zu einem Gemeinschaftserlebnis zu machen, fand sofort Anklang und die TSG Pappenheim war sofort bereit den Veranstaltungsrahmen zur Verfügung zu stellen. So konnten während des Spiels nicht nur das Spielgeschehen, sondern auch die Reaktionen der Zuschauer in beiden Städten live verfolgt werden.

In der Halbzeitpause ermöglichte Magdalena Draser als Dolmetscherin einen Austausch zwischen Uwe Sinn, dem ersten Vorsitzenden des ESP, und Attila Gáal, dem Bürgermeister von Iskaszentgyörgy. Auch Bastian Hillitzer nutzte die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des ungarischen Fußballvereins. Dabei wurde ein Freundschaftsspiel zwischen der TSG Pappenheim und dem Fußballverein aus Iskaszentgyörgy noch für dieses Jahr vereinbart.

Das Fußballfest in Pappenheim wurde von zahlreichen weiteren Highlights begleitet. Für alle Gäste gab es Freibier vom Fass, das Uwe Sinn mit sicherer Hand ohne einen Tropfen Verlust anzapfte. Der ESP sorgte zudem Häppchen für das leibliche Wohl der Zuschauer.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Uwe Sinn herzlich bei der TSG Pappenheim für die unkomplizierte Bereitstellung des Veranstaltungsortes und bei Stephan Lauterbach für das technische Management. Magdalena und Harald Draser wurden für den Transport des Bieres nach Ungarn gewürdigt. Ein besonderer Dank ging auch an Susanne Pühl und Manfred Walter, die maßgeblich zum Gelingen des großen Fußballfestes beigetragen hatten.

Der 2:0-Sieg der deutschen Mannschaft rundete den gelungenen Abend ab und ließ die Vorfreude auf das kommende Freundschaftsspiel zwischen der TSG Pappenheim und dem Fußballverein aus Iskaszentgyörgy steigen. Fußball verbindet – und in Pappenheim wurde im Zusammenwirken von ESP und TSG Pappenheim diese Verbundenheit eindrucksvoll gelebt.