10 Jahre im Urlaub in Übermatzhofen

In Pappenheim wurden kürzlich wieder treue Feriengäste geehrt. Seit 10 Jahren verbringen Ines und Tilo Lange mit ihrer Tochter Theresa den Urlaub in Übermatzhofen. Angefangen hat alles nach der Wende als Tilo Lange als Beschäftigter der damaligen Firma Dynamit Nobel in Pappenheim eine Unterkunft suchte. Damals wohnte er kurzzeitig in der Ferienwohnung im Gästehaus von Horst Müller und in Neudorf.

Dann zog Tilo Lange wieder in seine Heimat nach Wolkenstein im Erzgebirge zurück, wo er eine Familie gegründet hat.

Durch die vielen Bekanntschaften in und um Pappenheim zog es Tilo Lange mit seiner  Familie in der Urlaubszeit immer wieder nach Pappenheim zurück. Wie viele andere Urlaubsgäste auch, schätzen sie hier vor allem die Ruhe und die erholsamen Spaziergänge in die Steinbruchregion, wo Tochter Teresa schon machen Ammoniten gefunden hat.  Als begeisterte Bootswanderer mieten sie sich gerne mal ein Kanu beim Bootsverleih zur Zimmerer Mühle. Sie sind auch im Pappenheimer Schwimmbad und im Wald Kletterpark zuhause. Besonders mögen sie auch das Pappenheimer Volksfest, das für sie immer wieder ein großes Losglück brachte.

Bei einem Empfang im Pappenheimer Rathaus hat Bürgermeister und Vorsitzender des Touristikvereins  Uwe Sinn die Familie Lange für ihre Treue mit einer Urkunde und kleinen Präsenten belohnt.

Foto: Stadt Pappenheim




Heimatrausch geht in die zweite Runde

Nach der positiven Resonanz vom vergangenen Jahr geht das Heimatrausch-Outdoorfestival vom 28.-30. Juli 2017 in Pappenheim in die zweite Runde. Sportbegeisterte haben wieder die Möglichkeit, mit einem Ticket sämtliche angeleitete Trendsportarten auszuprobieren. Besucher haben freien Eintritt zum Festivalgelände und auch das Rahmenprogramm ist für die Gäste kostenlos.

INFORMATION

Zu allen Aktionen kann man sich vor Ort anmelden, der genaue Zeitplan ist unter www.heimatrausch.de/festival
zu finden. Karten gibt es unter www.heimatrausch.de/festival Infos unter
Tel. 09143/ 6055237

„Fast alle Partner, die letztes Jahr dabei waren, sind auch heuer wieder im Boot, die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt“ freut sich Robert Rieger. Vor der Kulisse des Pappenheimer Stadtwaldes und der Altmühl laden die Veranstalter zum Stand Up-Paddling, Floßbauen, Kanadierfahren, Bogenschießen, Longboarden, Bogenschießen, Skimboarden, Slacklinen, Klettern im Waldklettergarten, Outdoorfitness, Mountainbiken und Quadfahren, zu Fahrtechniktraining, Aktionen im Freibad, Übernachten in Hängematten uvm. ein. Auch Kinder haben die Möglichkeit an vielen der angebotenen Aktivitäten teilzunehmen.

Innerhalb des kostenlosen Outdoor-Rahmenprogramms finden Longboard-und Pumptrack-Contests statt; Die Besucher können auf der Skimboarding-Bahn surfen und sich an der 10 Meter hohen Kletterschlange versuchen. Im frei zugänglichen Messebereich kann man sich außerdem über Geländefahrzeuge informieren, Bikes testfahren und sich kulinarisch von regionalen Anbietern verwöhnen lassen.

Und natürlich darf bei einem Festival das Feiern nicht zu kurz kommen: Freitagabend verwandelt sich das Pappenheimer Freibad wieder zur Open Air Party Zone mit Musik vom DJ-Pult, Light Show, Cocktails und einem SUP und Deep Water Climbing Contest.

Zusammengestellt haben das vielfältige Programm der studierte Adventuremanager Sebastian Kursawe zusammen mit Waldklettergarten Pappenheim – Geschäftsführer Robert Rieger, die zusammen unter dem Namen HEIMATRAUSCH im grünen Großraum aktiv sind.

 




Seit 20 Jahren Urlaub in Übermatzhofen

Im Dienstzimmer von Bürgermeister Uwe Sinn wurden jetzt Sigrid und Ulf Stenull aus Hamm für ihre 20-jährige Treue zur Urlaubsregion Pappenheim geehrt. Seit 20 Jahren kommen sie oft jährlich mehrmals nach Übermatzhofen in das Gästehaus Elfriede Rudat.

„Für einen Fremden war es im Jahr 1997 gar nicht so einfach nach Übermatzhofen zu finden“, erinnert sich Ulf Stenull. Aber er ist froh, dass er den Pappenheimer Ortsteil auf der Höhe über Pappenheim als Urlaubsdomizil gefunden hat. Mit der Gastgeberfamilie verbindet die Stenulls von Anfang an eine enge freundschaftliche Beziehung und auch im Dorf gehören Ulf und Sigrid einfach dazu. Beim Grillfest der Übermatzhofener Feuerwehr gleich nach der ersten Ankunft 1997 sind  bereits Freundschaften mit den Übermatzhofenern entstanden, die bis heute gehalten haben. Denn Ulf Stenull ist ein heiterer geselliger Mensch, der gerne zur Gitarre singt und auch die eine oder andere Anekdote zu erzählen weiß.

Aber vor allem die Natur und das gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz, das sie schon zu allen Jahreszeiten durchradelt und durchwandert haben, genießen die treuen Feriengäste in der Pappenheimer Region.

Ulf Stenull war auch ambitionierter Fan des SV Übermatzhofen, als dieser noch aktiv am Spielbetrieb teilnahm.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit erhielt die Familie Stenull eine Anerkennungsurkunde von Bürgermeister Uwe Sinn überreicht. Im Namen des Touristikvereins überreichte Christa Link Pappenheimer Tassen mit einem Einkaufsgutschein der Werbegemeinschaft Pappenheim.




Freibad wird am Mittwoch schon eröffnet

Das Pappenheimer Freibad wird nun doch schon am kommenden Mittwoch 17.05.2017 um 13: 00 für die Besucher geöffent. Damit reagieren die städtishen Werke schnell und unkompliziert auf die verbesserte Wetterlage und die gestiegenen Wassertemperaturen, die derzeit im Schwimmbecken 21,2 Grad betragen.

[die aktuellen Temperaturen im Pappenheimer Freibad fidnen Sie hier … ]

Die offizielle Eröffnung findet  am Samstag, 20.05.2017 um 12:0 Uhr statt.

Die Städtischen Werke erhalten die Tradition aufrecht und gewähren allen Besuchern des Pappenheimer Freibades an diesem Tag freien Eintrittt ab 10:00 Uhr




Stadtparksteg länger gesperrt

Die Stadtparkbrücke wird wohl längere Zeit nicht begehbar sein, weil tragende Teile der Konstruktion ausgetauscht werden müssen. Der Stadtrat hat aber einstimmig beschlossen, dass die Brücke wieder begehbar gemacht werden soll.

Die Stadtparkbrücke, eine wichtige Verbindung zum Kletterpark im oberen Stadtpark wird, wie berichtet, saniert. Geplant war der Austausch des Bodenbelags. Nach der Entfernung der Bretter hat sich aber herausgestellt, dass auch die tragenden Eichenbalken in wichtigen Teilen dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind. Das gab Bürgermeister Uwe Sinn in der jüngsten Stadtratssitzung am 27.04.2017 bekannt. Nach einer Begutachtung durch den Statiker war klar, dass die Tragebalken ausgetauscht werden müssen. Diese sollen durch verzinkte Stahlträger ersetzt werden. In einem einstimmigen Beschluss hat der Stadtrat entschieden, dass Angebote für die Herstellung und Montage des Stahlunterbaus eingeholt werden sollen. Auch zur Vergabe des Auftrags ist die Verwaltung vom Stadtrat einstimmig ermächtigt worden.




20 Jahre Urlaub in Übermatzhofen

(Tourist-Info) Irina und Dieter Hastenrath aus Schwalmtal am Niederrhein wurden eingeladen, in das Pappenheimer Rathaus zu kommen. Bürgermeister Uwe Sinn und die Tourist Information ehrten die beiden für 20 Jahre Treue zur Ferienwohnung von Horst Müller in Übermatzhofen. Eine Dankesurkunde verbunden mit einem Blumenstrauß und einem Einkaufsgutschein der Werbegemeinschaft, wurden am 21. März 2017 im Sitzungssaal überreicht. Dazu gab es natürlich auch ein Gläschen Sekt.

Das Ehepaar aus der Nähe von Mönchengladbach kommt sogar mehrmals im Jahr ins schöne Altmühltal – zum Entspannen und um der Hektik zu entfliehen. Beachtlich ist die Tatsache, dass die. Hastenraths, so oft sie auch kommen, immer schönes Wetter hier erwartet. Dies erfreut die Hobbyfotografin sicher sehr, hat sie es speziell auf allerlei Pflanzen abgesehen.

Zum Radfahren und Wandern machen Sie sich gerne auf den Weg oder einfach „chillen“, wie man heute sagt. Früher waren die Aktivitäten zusätzlich an die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Gerne sammeln sie auch fränkische Steine um damit den heimischen Garten zu gestalten.

Sie lieben das ländliche Übermatzhofen und man merkt auch gleich, dass zwischen Gastgeber und Gästen in all den Jahren eine besondere Freundschaft entstanden ist. Die Herren Müller und Hastenrath sind – bis auf einen Tag genau – gleich alt. Das verbindet !

Zu Urlaubsbeginn bringt Herr Hastenrath als gelernter Metzger schon gerne mal ein paar Fleischstücke mit, die er dann mit seiner Frau z.B. in einen leckeren Krustenbraten verwandelt und den Gastgeber kulinarisch überrascht. Auch die rheinischen Bratwürste kommen in Übermatzhofen bestens an. So kann man nur wünschen, dass es noch viele schöne Erholungszeiten hier geben wird.

Foto:Stadt Pappenheim




Adventszauber in Pappenheim

In der Tourist Information und der Städtischen Bücherei  wird es am Samstag,10.12.2016 von 16:00 bis 21:00 Uhr einen vorweihnachtlichen Adventszauber geben. Alle sind zu diesem einzigen vorweihnachtlichen kleinen aber feinen Markttreiben recht herzlich eingeladen.

Es wird eine kleine Auswahl kunsthandwerklicher und kulinarischer Angebote geben. Es wird viele Angebote geben für jene, welche schöne Geschenke suchen, um sich oder anderen eine Freude zu bereiten. Alle sind eingeladen, in gemütlicher Atmosphäre Punsch und Glühwein genießen und sich auf Weihnachten einzustimmen.




Freibadsaison wird um eine Woche verlängert

Auf Grund der hervorragenden Wettervorschau für die kommende Woche, haben die Stadtwerke Pappenheim beschlossen die Schließung des Freibades Pappenheim auf

Samstag, den 17.09.2016 um 13:00 Uhr

zu verschieben.

Abweichend von den Öffnungszeiten im September werden wir das Bad schon um 12:00 Uhr öffnen und um ca. 18:00 Uhr, je nach Bedarf, den Badebetrieb für 2016 einstellen.




Sie lieben den sanften Tourismus

Der Touristikverein und die Stadt Pappenheim konnten jetzt die Familie Heinz aus Füssen für eine 30jährige Treue zu ihrem Urlaubsdomizil Pappenheim auszeichnen. Helga und Richard Heinz verbringen jährlich drei Wochen im Ferienhaus am Peterleinsbuck. Besonders genießen sie in Pappenheim die Ruhe. Nur die Berge fehlen ihnen hier.

„Was wollen Sie denn in Pappenheim?“ Das war die erste Frage des Vermieters, als Helga Heinz im Jahre 1986 erstmals nachfragte, ob eine Ferienwohnung frei sei. „Wir suchen die Ruhe“, war die Antwort. Denn die Familien Heinz aus Füssen kommt zwar aus einer der bekanntesten Tourismusregionen  Deutschlands, hat dort aber die Belastungen des Massentourismus zu ertragen. Diesem entfliehen sie jedes Jahr in den Sommerferien für drei Wochen nach Pappenheim. Hier genießen sie Ruhe und Natur und sind viel auf den Wanderwegen rund um Pappenheim unterwegs. Sie kennen die Höhlen der Region, zu denen wohl nur wenige Einheimische hinfinden würden und interessieren sich auch für die Steinbrüche der Region.

„Wir wohnen am schönsten Platz in Pappenheim“, stellt Richard Heinz fest, der sich seit 30 Jahren im Ferienhaus am Peterleinsbuck bei der Familie Schmidtkonz sehr wohl fühlt. Besonders gefällt ihm der Blick von der Terrasse zur Klosterstraße, zum Fuchsberg und zur Burganlage. In Pappenheim hat die Familie in Laufe der Jahre auch Bekanntschaften und Freundschaften geknüpft, hierzu gehören neben anderen  Hans Engeler von der gleichnamigen Hausbrennerei aus Zimmern und  Günter Lotter der Wirt vom „Grünen Baum“ zu dem die Familie fast täglich essen geht.

Vermutlich würde die Familie Heinz ganz nach Pappenheim ziehen, wenn es hier „Die Berge“ gäbe. Die Berge nämlich sind das einzige was Helga und Richard Heinz bei ihrem Aufenthalt in Pappenheim vermissen.

 

Bürgermeister Uwe Sinn und Christa Link von der Tourist Information freuten sich, dass der Ferienort Pappenheim Fürsprecher und Fans  aus einer ausgesprochenen Touristenregion hat. Sie wünschten ihnen noch viele Urlaube in Pappenheim und überreichten eine Urkunde und einen Korb der mit Köstlichkeiten aus der Region gefüllt war.




Ein Prosit auf 40 Jahre Pappenheim

Kirsten und Roland Adler aus Hamburg-Eißendorf wurden jetzt von Bürgermeister Uwe Sinn bei einer Feierstunde im Rathaus für ihre 40jährige Treue zu ihrem Urlaubsdomizil Pappenheim ausgezeichnet.

Es war die Patenschaft der Eißendorfer Schützen aus Hamburg Harburg mit dem Pappenheimer Schützenverein, durch welche die Familie Adler in den 1970er Jahren auf Pappenheim als Urlaubsort aufmerksam wurde. In den ersten Jahren haben die Adlers den Bau des Pappenheimer Freibades verfolgen können und waren auch noch Badegäste im vormaligen Fußbad am Badweg. Bei ihren Urlaubsaufenthalten in Bayern haben die Adlers auch so manche Freundschaft mit den Pappenheimern geschlossen. So sind Marianne und Bernhard Pappler die Paten ihres heute 23 jährigen Sohnes Timo. 160801_ehrung-adler-03Roland Adler hat bei einigen Volksfesten in Pappenheim in der Tauziehmannschaft der Eißendorfer Schützen mitgezogen und ist auch schon als Backtrogkapitän auf den Wellen der Altmühl geschippert. Als er in den ersten Jahren mit seinem Auto in der Region unterwegs war hat ihn die wachsame Polizei oft angehalten und kontrolliert. Einmal kam es sogar zu einer vorübergehenden polizeilichen Festnahme, weil man ihn für einen mit Haftbefehl gesuchten Einbrecher hielt. Allerdings konnte das Missverständnis schnell aufgeklärt werden. „Inzwischen bin ich durch die vielen Kontrollen  polizeibekannt“, witzelt Roland Adler.

160801_ehrung-adler-02Jedes Jahr zur Volksfestzeit verbringen Kirsten und Roland Adler ihren Urlaub in Pappenheim. Hier genießen sie die ereignisreichen Volksfesttage und freuen sich dann aber auch auf Ruhe und Entspannung in den beiden Wochen nach dem Volksfest in den sie viel in Pappenheim und Umgebung  zu Fuß unterwegs sind.

Seit mehr als 40 Jahren verbringen sie nun  drei Wochen ihres Urlaubs in Pappenheim und logieren im Gästehaus Engeler. Als Dankeschön für ihre Treue zu Pappenheim und den Pappenheimern bekamen sie kürzlich von Bürgermeister Uwe Sinn und Susanne Huschik vom Touristikverein Pappenheim eine Urkunde und eine Fotoleinwand mit der Städteansicht überreicht. Als Präsent gab es  auch ein paar Gesundheitstropfen von der Hausbrennerei Engeler aus Zimmern.




Jährlich fünf Monate in Pappenheim

Jettie Jesterhoud aus Volendam in den Niederlanden, wurde jetzt auf dem Campingplatz in Pappenheim von Bürgermeister Uwe Sinn und Campingplatzbetreiber Uwe Horsmann für ihre mehr als 30-jährige Treue zu Pappenheim mit Präsenten geehrt.  Jettie Jesterhoud, die am Tag ihrer Ehrung ihren 80. Geburtstag feiern konnte, lebt seit mehr als 30 Jahren jährlich 5 Monate auf dem Campingplatz in Pappenheim.

160610_jettie-camping-03Auf dem Pappenheimer Campingplatz hatte gab es am vergangenen Freitag, 10.06.2016 eine ganz besondere Feier. In einem Festzelt saßen Verwandte und Campingfreunde zusammen um den 80. Geburtstag der agilen und lebensbejahende Jettie Jesterhoud zu feiern. In die Reihe der Gratulanten reihten sich auch Bürgermeister Uwe Sinn und Campingplatzbetreiber Uwe Horsmann ein. Seit mehr als 30 Jahren kommt die Jubilarin Anfang Mai auf den Pappenheimer Campingplatz um dort den gesamten Sommer über bis Anfang Oktober zu verbringen. Sie reist aus der 750 km entfernten Stadt Volendam bei Amsterdam an. Ihren Wohnwagen allerdings hat sie den Winter über in Bieswang eingestellt.

Bürgermeister Sinn überreichte der Jubilarin an ihrem Ehrentag eine Anerkennungsurkunde für ihre Treue zu Pappenheim und auch ein Foto mit dem Panorama von Pappenheim.




Wegenetz für Mountainbiker – ohne Pappenheim

Das Kooperationsprojekt eines überregionalen Wegenetzes für Mountainbiker wurde im Pappenheimer Stadtrat mit einer knappen 6:7 Mehrheit abgelehnt. Der Mountainbiker-Wildwuchs wurde teilweise massiv beklagt.

Die LAG Altmühlfranken hat auf Antrag des Vereins RC Germania Weißenburg e.V. das Kooperationsprojekt „Schaffung eines attraktiven Wegenetzes für Mountainbiker“ ins Leben gerufen. Zentraler Bestandteil dieses Projekts ist die Planung eines Wegenetzes für Mountainbiker in den kooperierenden Regionen Altmühlfranken und Monheimer Alb sowie  den darin mitwirkenden Kommunen. Durch das Wegenetz für Mountainbiker soll nach den Vorstellungen der Initiatoren der illegale Wegebau eingedämmt werden und für die Waldbesitzer soll das Wegenetz mehr Rechtssicherheit bringen. Vor allem aber wird von dem Wegenetz für Mountainbiker eine regionale Attraktivitätssteigerung sowohl für Touristen als auch für Bewohner erwartet.

Im Pappenheimer Stadtrat stellte sich nun die Frage ob sich die Stadt Pappenheim wie die Gemeinden Solnhofen, Treuchtlingen und Weißenburg auch an den Planungskosten für das Kooperationsprojekt beteiligen soll. Diese Kosten sind mit je 500 Euro in den Jahren 2016, 2017, 2018 recht überschaubar. Welche Kosten jedoch die Ausführung und Ausstattung der Wege mit sich bringen ist derzeit noch kein Thema.

Im Stadtrat gab es dazu, wie schon das Abstimmungsergebnis vermuten lässt ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen.mountainbike-03 „Wollen wir, dass die bei uns quer durch die Wälder rauschen?“ eröffnete Karl Satzinger Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste (BGL) die Diskussion. „Genau das Gegenteil ist der Fall“, begegnet ihm Bürgermeister Uwe Sinn (SPD). „Es soll ein Weg für die Mountainbiker geschaffen werden, damit sie nicht mehr kreuz und quer durch die Wälder rauschen.“ Auch Stadträtin Anette Pappler stellte heraus, dass mit diesem Kooperationsprojekt dem „Wildfahren“ begegnet werden soll. Sie regte an das Projekt zu unterstützen, weil auch der Betrag von 500 Euro pro Jahr lediglich ein Anerkennungsbeitrag sei. „Es brächte auch für den Tourismus was“, meinte  Ortssprecher Heiko Loy (CSU). Auch 3. Bürgermeister Holger Wenzel (BGL) sieht in dem Projekt einen positiven Versuch wenigstens ein paar Mountainbiker auf die „richtige Bahn“ zu lenken. So sah es auch Stadträtin Christa Seuberth (SPD) die aber auch erkannte, dass es „schwarze Schafe“ immer geben werde.

„Wir würden einer Unsitte Vorschub leisten“, wetterte Stadtrat Friedrich Hönig (FW) und Stadtrat Alexius  Lämmerer (BGL)berichtete von einer gar gefährlichen  Begegnung mit einem Mountainbiker auf einem Spazierweg. Es gehe Lämmerer  nicht um die 500 Euro pro Jahr aber er glaube nicht daran, „dass das alles nach gewissen Regeln abläuft.“ Auch Ortssprecher Erich Neulinger (CSU) hatte negatives über die Mountainbiker zu berichten, die den Hangweg oberhalb von Zimmern befahren und dann auf dem schmalen Stufen des Wanderweges zu Tal preschen.

Fraktionsvorsitzender Florian Gallus (CSU) bekannte sich selbst als Moutainbiker. „Aber ich bin auch Jäger und in der Abwägung ist mir die Natur wichtiger“, stellte Gallus heraus. „Die Jagdpachtpreise werden Fallen, wenn ein offizieller Mountainbikeweg durchs Revier führt“, prognostizierte Gallus. Er glaube außerdem nicht daran, dass durch das geplante Wegenetz das Wildfahren eingedämmt wird.

Geschäftsleiter Eberle stellte in der Sitzung klar, dass auf Wanderwegen das Radfahren nach der bayerischen Verfassung erlaubt ist.

Der Artikel 28 Absatz 1 des Bayrischen Naturschutzgesetzes sagt dazu:
(1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Den Fußgängern gebührt der Vorrang.

[Ausführungen zum Radfahren in freier Natur finden Sie im Bayern Portal …]

Letztlich haben sich 7 der anwesenden Stadträte gegen das Wegenetz für Mountainbiker ausgesprochen. Der Bürgermeister, die SPD-Fraktion (4), und eine Stimme  (BGL) sprachen sich für das Wegenetz aus.