Interessenkonflikt um die Altmühl

Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Kanuqualität Altmühl, kurz Akqua, wächst. Im Gasthaus „Zum Hollerstein“ in Zimmern wurden jetzt im Rahmen einer Feierstunde der „Bootsverleih Altmühl“ aus Pappenheim und der „Kanuverleih Hollerstein“ aus Zimmern aufgenommen. Allerdings war den Mitgliedern nicht so recht zum Feiern zumute. Denn im schlimmsten Fall befürchten sie eine Komplettsperrung der Altmühl für den Bootstourismus.
Bislang hat sich von den zuständigen Behörden noch niemand eindeutig positioniert in dem Interessenskonflikt zwischen Fischereivereinen und Bootsverleihern. Das Landratsamt Eichstätt will erst die Masterarbeit abwarten, die an der Universität Eichstätt am Lehrstuhl für Geografie erstellt wird und die Klarheit bringen soll, wie es mit den Fischbeständen in der Altmühl genau aussieht.
Keine Information Konkret geht es um die Arten Nase und Barbe, die ihre Laichzeiten just in der Zeit haben, in der auf Deutschlands langsamstem Fluss am meisten los ist. Die Fischereiverbände haben deshalb die Ausweisung von Laichschutzgebieten in der Altmühl beantragt. Wo genau, weiß derzeit außer den Antragstellern und dem Landratsamt Eichstätt niemand. Das ärgert Akqua. Es sei nur schwer zu verstehen, dass der Antragsinhalt nicht herausgegeben werde, weil Akqua nicht unmittelbar verfahrensbeteiligt sei, schimpfte Akqua-Sprecher Christoph Martin jüngst in Zimmern. Die Kanufahrer würden gerne wissen, um welche Stellen es geht, die bis zum 15. Juni teilweise oder vielleicht sogar komplett gesperrt werden sollen.
Martin selbst ist seit 30 Jahren im Kanutourismus aktiv und ist vor allem enttäuscht von der Kommunikationskultur. Weder vor noch nach der Einbringung der Anträge hätten die Fischer Kontakt zu den Kanubetreibern gesucht. Mit diesem Verhalten, beklagt Martin, sei den Kanutouristikern die Chance genommen worden, von sich aus Schutzmaßnahmen für die Laichzonen in die Wege zu leiten.

Stimmt alles so nicht, sagt dagegen Christian Hajek. Der Gewässerwart des Anglervereins Dollnstein, der hauptberuflich einen Anglershop betreibt, sagt, die Angler hätten bereits vor Jahren auf die Probleme aufmerksam gemacht. Als nach einem Fischmonitoring im Oktober 2015 dann offenkundig wurde, dass Barbe und Nase, die früher die Leitfische schlechthin in der Altmühl waren, stark dezimiert sind, hatten auch die Angler die Nase langsam voll und stellten den Antrag für die Laichschutzgebiete. Schon weit davor, als der Zeltplatz an der Hammermühle bei Mörnsheim im Jahr 2011 eröffnet wurde, hätten die Fischer den Kontakt zum Naturpark Altmühltal gesucht. Deshalb betont Hajek: „Wir waren immer gesprächsbereit.“ Bislang habe es aber keinen offiziellen Ansprechpartner aufseiten der Kanufahrer gegeben.“ Und irgendwann sei die größte Geduld eben mal am Ende. Vor allem weil die Konflikte mit den Kanufahrern immer größer wurden.
Gegen Kanufahrer, die im Einklang mit der Naturparkverordnung bootswandern wollen, hätten die Angler noch immer nichts. Gegen Junggesellenabschiede, die lärmend und betrunken die Fische verschrecken und ihren Müll in den Fluss werfen, dagegen schon. Weil bislang konkrete Zahlen fehlen, drängen die Angler auf eine Verträglichkeitsprüfung für die Altmühl. Hajek und seine Anglerfreunde wollen, dass am Ende ein Regelwerk verabschiedet wird, in dem festgelegt ist, wie sich Bootsfahrer auf der Altmühl verhalten müssen. Schließlich müssten auch die Angler aufwendige und teure Prüfungen machen und viel Geld zahlen, um ihr Hobby ausüben zu dürfen, und werden regelmäßig kontrolliert.

Obergrenze gefordert
Bootsfahren darf bislang dagegen jeder. Hajek könnte sich vorstellen, dass jeder Bootsmieter künftig einen Vertrag unterschreibt, in dem auch eine Haftungsklausel enthalten ist. Zudem wollen die Fischer nach Möglichkeit ein Höchstkontingent für Boote auf der Altmühl. Das fehlt bislang komplett. Hajek hat es spaßeshalber einmal getestet: „Ich habe einmal die Genehmigung für 1001 Boote beantragt – auch das wäre kein Problem gewesen . . .“
Selbst Akqua-Sprecher Martin gesteht, dass die erhöhte Frequenz von Paddlern auf der Altmühl auch Probleme mit sich bringt. Immerhin gibt es rund 650 Kanus zwischen Gunzenhausen und Beilngries, die von gewerblichen Kanuverleihern angeboten werden. Akqua wolle deshalb konstruktiv an Lösungen mitarbeiten. Inzwischen sind elf von 16 Kanugewerblern entlang der Altmühl von Gunzenhausen bis Beilngries Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, die jetzt alle an einem Strang ziehen wollen – trotz des Wettbewerbs.

Fatale Folgen
Vor allem die Monate Mai und Juni mit den Feiertagen, Brückentagen  und den Pfingstferien gehören zu den Hauptgeschäftszeiten der Kanuverleiher. Martin berichtet, dass an einem Juni-Wochenende in Solnhofen Veranstalter aus Nürnberg, Ingolstadt, München und Schwabmünchen mit bis zu zwölf Booten auf der Altmühl unterwegs waren. Während die örtlichen Bootstouristiker jedes Boot anmelden, kennzeichnen, vom TÜV überprüfen und schifffahrtsrechtlich genehmigen lassen müssen, sind private Kanuten und ortsfremde Kanuverleiher nicht an diese Auflagen gebunden.
Ein Umstand, der Anglern wie den hiesigen Bootsverleihern stinkt. Letztere fürchten, dass sie am Ende die Leidtragenden sind, sollte es zur Vollsperrung kommen. Das hätte vermutlich auch für den Tourismus negative Folgen. Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn bezeichnete die Kanuverleiher als eine der „starken Säulen des Tourismusgeschäftes“ im Naturpark. Dennoch habe natürlich auch der Naturschutz im Altmühltal ein starkes Gewicht. Sinn riet deshalb beiden Seiten zu mehr Gelassenheit.
Sein Solnhofener Amtskollege Manfred Schneider scheint weniger gelassen zu sein und hat in einem Schreiben dem Eichstätter Landrat Anton Knapp geschildert, was eine Kanusperre bedeuten würde: „Der Kanutourismus ist ein wesentlicher Bestandteil unseres kommunalen Tou­rismuskonzeptes. Er fungiert als Publikumsmagnet und sorgt ganz wesentlich für die Auslastung unserer touristischen Leistungsträger hier am Ort.“ Ohne Kanutouristen müssten Lebensmittel- und Getränkemärkte schließen, was auch massive Nachteile für die Lebensqualität der Solnhofener hätte. Deshalb bittet Schneider den Landrat, die Anträge der Fischerei vor diesem Hintergrund zu bewerten und sich dafür einzusetzen, dass der Kanutourismus auf der Altmühl „nicht massiv durch Restriktionen
der öffentlichen Hand beeinträchtigt wird“.
Die Fischer wollen dagegen vor allem eines: Regeln für den ihrer Ansicht nach aus dem Ruder gelaufenen Bootstourismus, der nicht mit einem Naturpark im Einklang steht. „Es gibt überall Regeln, nur bei uns nicht“, klagt Hajek. „Manche führen sich hier auf, als wäre die Altmühl ein Spaßbad. Wir sind hier aber in einem Naturpark.“
MARKUS STEINER /PETER PRUSAKOW




10 Jahre im Urlaub in Übermatzhofen

In Pappenheim wurden kürzlich wieder treue Feriengäste geehrt. Seit 10 Jahren verbringen Ines und Tilo Lange mit ihrer Tochter Theresa den Urlaub in Übermatzhofen. Angefangen hat alles nach der Wende als Tilo Lange als Beschäftigter der damaligen Firma Dynamit Nobel in Pappenheim eine Unterkunft suchte. Damals wohnte er kurzzeitig in der Ferienwohnung im Gästehaus von Horst Müller und in Neudorf.

Dann zog Tilo Lange wieder in seine Heimat nach Wolkenstein im Erzgebirge zurück, wo er eine Familie gegründet hat.

Durch die vielen Bekanntschaften in und um Pappenheim zog es Tilo Lange mit seiner  Familie in der Urlaubszeit immer wieder nach Pappenheim zurück. Wie viele andere Urlaubsgäste auch, schätzen sie hier vor allem die Ruhe und die erholsamen Spaziergänge in die Steinbruchregion, wo Tochter Teresa schon machen Ammoniten gefunden hat.  Als begeisterte Bootswanderer mieten sie sich gerne mal ein Kanu beim Bootsverleih zur Zimmerer Mühle. Sie sind auch im Pappenheimer Schwimmbad und im Wald Kletterpark zuhause. Besonders mögen sie auch das Pappenheimer Volksfest, das für sie immer wieder ein großes Losglück brachte.

Bei einem Empfang im Pappenheimer Rathaus hat Bürgermeister und Vorsitzender des Touristikvereins  Uwe Sinn die Familie Lange für ihre Treue mit einer Urkunde und kleinen Präsenten belohnt.

Foto: Stadt Pappenheim




Heimatrausch geht in die zweite Runde

Nach der positiven Resonanz vom vergangenen Jahr geht das Heimatrausch-Outdoorfestival vom 28.-30. Juli 2017 in Pappenheim in die zweite Runde. Sportbegeisterte haben wieder die Möglichkeit, mit einem Ticket sämtliche angeleitete Trendsportarten auszuprobieren. Besucher haben freien Eintritt zum Festivalgelände und auch das Rahmenprogramm ist für die Gäste kostenlos.

INFORMATION

Zu allen Aktionen kann man sich vor Ort anmelden, der genaue Zeitplan ist unter www.heimatrausch.de/festival
zu finden. Karten gibt es unter www.heimatrausch.de/festival Infos unter
Tel. 09143/ 6055237

„Fast alle Partner, die letztes Jahr dabei waren, sind auch heuer wieder im Boot, die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt“ freut sich Robert Rieger. Vor der Kulisse des Pappenheimer Stadtwaldes und der Altmühl laden die Veranstalter zum Stand Up-Paddling, Floßbauen, Kanadierfahren, Bogenschießen, Longboarden, Bogenschießen, Skimboarden, Slacklinen, Klettern im Waldklettergarten, Outdoorfitness, Mountainbiken und Quadfahren, zu Fahrtechniktraining, Aktionen im Freibad, Übernachten in Hängematten uvm. ein. Auch Kinder haben die Möglichkeit an vielen der angebotenen Aktivitäten teilzunehmen.

Innerhalb des kostenlosen Outdoor-Rahmenprogramms finden Longboard-und Pumptrack-Contests statt; Die Besucher können auf der Skimboarding-Bahn surfen und sich an der 10 Meter hohen Kletterschlange versuchen. Im frei zugänglichen Messebereich kann man sich außerdem über Geländefahrzeuge informieren, Bikes testfahren und sich kulinarisch von regionalen Anbietern verwöhnen lassen.

Und natürlich darf bei einem Festival das Feiern nicht zu kurz kommen: Freitagabend verwandelt sich das Pappenheimer Freibad wieder zur Open Air Party Zone mit Musik vom DJ-Pult, Light Show, Cocktails und einem SUP und Deep Water Climbing Contest.

Zusammengestellt haben das vielfältige Programm der studierte Adventuremanager Sebastian Kursawe zusammen mit Waldklettergarten Pappenheim – Geschäftsführer Robert Rieger, die zusammen unter dem Namen HEIMATRAUSCH im grünen Großraum aktiv sind.

 




Seit 20 Jahren Urlaub in Übermatzhofen

Im Dienstzimmer von Bürgermeister Uwe Sinn wurden jetzt Sigrid und Ulf Stenull aus Hamm für ihre 20-jährige Treue zur Urlaubsregion Pappenheim geehrt. Seit 20 Jahren kommen sie oft jährlich mehrmals nach Übermatzhofen in das Gästehaus Elfriede Rudat.

„Für einen Fremden war es im Jahr 1997 gar nicht so einfach nach Übermatzhofen zu finden“, erinnert sich Ulf Stenull. Aber er ist froh, dass er den Pappenheimer Ortsteil auf der Höhe über Pappenheim als Urlaubsdomizil gefunden hat. Mit der Gastgeberfamilie verbindet die Stenulls von Anfang an eine enge freundschaftliche Beziehung und auch im Dorf gehören Ulf und Sigrid einfach dazu. Beim Grillfest der Übermatzhofener Feuerwehr gleich nach der ersten Ankunft 1997 sind  bereits Freundschaften mit den Übermatzhofenern entstanden, die bis heute gehalten haben. Denn Ulf Stenull ist ein heiterer geselliger Mensch, der gerne zur Gitarre singt und auch die eine oder andere Anekdote zu erzählen weiß.

Aber vor allem die Natur und das gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz, das sie schon zu allen Jahreszeiten durchradelt und durchwandert haben, genießen die treuen Feriengäste in der Pappenheimer Region.

Ulf Stenull war auch ambitionierter Fan des SV Übermatzhofen, als dieser noch aktiv am Spielbetrieb teilnahm.

Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit erhielt die Familie Stenull eine Anerkennungsurkunde von Bürgermeister Uwe Sinn überreicht. Im Namen des Touristikvereins überreichte Christa Link Pappenheimer Tassen mit einem Einkaufsgutschein der Werbegemeinschaft Pappenheim.




Freibad wird am Mittwoch schon eröffnet

Das Pappenheimer Freibad wird nun doch schon am kommenden Mittwoch 17.05.2017 um 13: 00 für die Besucher geöffent. Damit reagieren die städtishen Werke schnell und unkompliziert auf die verbesserte Wetterlage und die gestiegenen Wassertemperaturen, die derzeit im Schwimmbecken 21,2 Grad betragen.

[die aktuellen Temperaturen im Pappenheimer Freibad fidnen Sie hier … ]

Die offizielle Eröffnung findet  am Samstag, 20.05.2017 um 12:0 Uhr statt.

Die Städtischen Werke erhalten die Tradition aufrecht und gewähren allen Besuchern des Pappenheimer Freibades an diesem Tag freien Eintrittt ab 10:00 Uhr




Stadtparksteg länger gesperrt

Die Stadtparkbrücke wird wohl längere Zeit nicht begehbar sein, weil tragende Teile der Konstruktion ausgetauscht werden müssen. Der Stadtrat hat aber einstimmig beschlossen, dass die Brücke wieder begehbar gemacht werden soll.

Die Stadtparkbrücke, eine wichtige Verbindung zum Kletterpark im oberen Stadtpark wird, wie berichtet, saniert. Geplant war der Austausch des Bodenbelags. Nach der Entfernung der Bretter hat sich aber herausgestellt, dass auch die tragenden Eichenbalken in wichtigen Teilen dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind. Das gab Bürgermeister Uwe Sinn in der jüngsten Stadtratssitzung am 27.04.2017 bekannt. Nach einer Begutachtung durch den Statiker war klar, dass die Tragebalken ausgetauscht werden müssen. Diese sollen durch verzinkte Stahlträger ersetzt werden. In einem einstimmigen Beschluss hat der Stadtrat entschieden, dass Angebote für die Herstellung und Montage des Stahlunterbaus eingeholt werden sollen. Auch zur Vergabe des Auftrags ist die Verwaltung vom Stadtrat einstimmig ermächtigt worden.




20 Jahre Urlaub in Übermatzhofen

(Tourist-Info) Irina und Dieter Hastenrath aus Schwalmtal am Niederrhein wurden eingeladen, in das Pappenheimer Rathaus zu kommen. Bürgermeister Uwe Sinn und die Tourist Information ehrten die beiden für 20 Jahre Treue zur Ferienwohnung von Horst Müller in Übermatzhofen. Eine Dankesurkunde verbunden mit einem Blumenstrauß und einem Einkaufsgutschein der Werbegemeinschaft, wurden am 21. März 2017 im Sitzungssaal überreicht. Dazu gab es natürlich auch ein Gläschen Sekt.

Das Ehepaar aus der Nähe von Mönchengladbach kommt sogar mehrmals im Jahr ins schöne Altmühltal – zum Entspannen und um der Hektik zu entfliehen. Beachtlich ist die Tatsache, dass die. Hastenraths, so oft sie auch kommen, immer schönes Wetter hier erwartet. Dies erfreut die Hobbyfotografin sicher sehr, hat sie es speziell auf allerlei Pflanzen abgesehen.

Zum Radfahren und Wandern machen Sie sich gerne auf den Weg oder einfach „chillen“, wie man heute sagt. Früher waren die Aktivitäten zusätzlich an die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Gerne sammeln sie auch fränkische Steine um damit den heimischen Garten zu gestalten.

Sie lieben das ländliche Übermatzhofen und man merkt auch gleich, dass zwischen Gastgeber und Gästen in all den Jahren eine besondere Freundschaft entstanden ist. Die Herren Müller und Hastenrath sind – bis auf einen Tag genau – gleich alt. Das verbindet !

Zu Urlaubsbeginn bringt Herr Hastenrath als gelernter Metzger schon gerne mal ein paar Fleischstücke mit, die er dann mit seiner Frau z.B. in einen leckeren Krustenbraten verwandelt und den Gastgeber kulinarisch überrascht. Auch die rheinischen Bratwürste kommen in Übermatzhofen bestens an. So kann man nur wünschen, dass es noch viele schöne Erholungszeiten hier geben wird.

Foto:Stadt Pappenheim




Adventszauber in Pappenheim

In der Tourist Information und der Städtischen Bücherei  wird es am Samstag,10.12.2016 von 16:00 bis 21:00 Uhr einen vorweihnachtlichen Adventszauber geben. Alle sind zu diesem einzigen vorweihnachtlichen kleinen aber feinen Markttreiben recht herzlich eingeladen.

Es wird eine kleine Auswahl kunsthandwerklicher und kulinarischer Angebote geben. Es wird viele Angebote geben für jene, welche schöne Geschenke suchen, um sich oder anderen eine Freude zu bereiten. Alle sind eingeladen, in gemütlicher Atmosphäre Punsch und Glühwein genießen und sich auf Weihnachten einzustimmen.




Freibadsaison wird um eine Woche verlängert

Auf Grund der hervorragenden Wettervorschau für die kommende Woche, haben die Stadtwerke Pappenheim beschlossen die Schließung des Freibades Pappenheim auf

Samstag, den 17.09.2016 um 13:00 Uhr

zu verschieben.

Abweichend von den Öffnungszeiten im September werden wir das Bad schon um 12:00 Uhr öffnen und um ca. 18:00 Uhr, je nach Bedarf, den Badebetrieb für 2016 einstellen.




Sie lieben den sanften Tourismus

Der Touristikverein und die Stadt Pappenheim konnten jetzt die Familie Heinz aus Füssen für eine 30jährige Treue zu ihrem Urlaubsdomizil Pappenheim auszeichnen. Helga und Richard Heinz verbringen jährlich drei Wochen im Ferienhaus am Peterleinsbuck. Besonders genießen sie in Pappenheim die Ruhe. Nur die Berge fehlen ihnen hier.

„Was wollen Sie denn in Pappenheim?“ Das war die erste Frage des Vermieters, als Helga Heinz im Jahre 1986 erstmals nachfragte, ob eine Ferienwohnung frei sei. „Wir suchen die Ruhe“, war die Antwort. Denn die Familien Heinz aus Füssen kommt zwar aus einer der bekanntesten Tourismusregionen  Deutschlands, hat dort aber die Belastungen des Massentourismus zu ertragen. Diesem entfliehen sie jedes Jahr in den Sommerferien für drei Wochen nach Pappenheim. Hier genießen sie Ruhe und Natur und sind viel auf den Wanderwegen rund um Pappenheim unterwegs. Sie kennen die Höhlen der Region, zu denen wohl nur wenige Einheimische hinfinden würden und interessieren sich auch für die Steinbrüche der Region.

„Wir wohnen am schönsten Platz in Pappenheim“, stellt Richard Heinz fest, der sich seit 30 Jahren im Ferienhaus am Peterleinsbuck bei der Familie Schmidtkonz sehr wohl fühlt. Besonders gefällt ihm der Blick von der Terrasse zur Klosterstraße, zum Fuchsberg und zur Burganlage. In Pappenheim hat die Familie in Laufe der Jahre auch Bekanntschaften und Freundschaften geknüpft, hierzu gehören neben anderen  Hans Engeler von der gleichnamigen Hausbrennerei aus Zimmern und  Günter Lotter der Wirt vom „Grünen Baum“ zu dem die Familie fast täglich essen geht.

Vermutlich würde die Familie Heinz ganz nach Pappenheim ziehen, wenn es hier „Die Berge“ gäbe. Die Berge nämlich sind das einzige was Helga und Richard Heinz bei ihrem Aufenthalt in Pappenheim vermissen.

 

Bürgermeister Uwe Sinn und Christa Link von der Tourist Information freuten sich, dass der Ferienort Pappenheim Fürsprecher und Fans  aus einer ausgesprochenen Touristenregion hat. Sie wünschten ihnen noch viele Urlaube in Pappenheim und überreichten eine Urkunde und einen Korb der mit Köstlichkeiten aus der Region gefüllt war.




Ein Prosit auf 40 Jahre Pappenheim

Kirsten und Roland Adler aus Hamburg-Eißendorf wurden jetzt von Bürgermeister Uwe Sinn bei einer Feierstunde im Rathaus für ihre 40jährige Treue zu ihrem Urlaubsdomizil Pappenheim ausgezeichnet.

Es war die Patenschaft der Eißendorfer Schützen aus Hamburg Harburg mit dem Pappenheimer Schützenverein, durch welche die Familie Adler in den 1970er Jahren auf Pappenheim als Urlaubsort aufmerksam wurde. In den ersten Jahren haben die Adlers den Bau des Pappenheimer Freibades verfolgen können und waren auch noch Badegäste im vormaligen Fußbad am Badweg. Bei ihren Urlaubsaufenthalten in Bayern haben die Adlers auch so manche Freundschaft mit den Pappenheimern geschlossen. So sind Marianne und Bernhard Pappler die Paten ihres heute 23 jährigen Sohnes Timo. 160801_ehrung-adler-03Roland Adler hat bei einigen Volksfesten in Pappenheim in der Tauziehmannschaft der Eißendorfer Schützen mitgezogen und ist auch schon als Backtrogkapitän auf den Wellen der Altmühl geschippert. Als er in den ersten Jahren mit seinem Auto in der Region unterwegs war hat ihn die wachsame Polizei oft angehalten und kontrolliert. Einmal kam es sogar zu einer vorübergehenden polizeilichen Festnahme, weil man ihn für einen mit Haftbefehl gesuchten Einbrecher hielt. Allerdings konnte das Missverständnis schnell aufgeklärt werden. „Inzwischen bin ich durch die vielen Kontrollen  polizeibekannt“, witzelt Roland Adler.

160801_ehrung-adler-02Jedes Jahr zur Volksfestzeit verbringen Kirsten und Roland Adler ihren Urlaub in Pappenheim. Hier genießen sie die ereignisreichen Volksfesttage und freuen sich dann aber auch auf Ruhe und Entspannung in den beiden Wochen nach dem Volksfest in den sie viel in Pappenheim und Umgebung  zu Fuß unterwegs sind.

Seit mehr als 40 Jahren verbringen sie nun  drei Wochen ihres Urlaubs in Pappenheim und logieren im Gästehaus Engeler. Als Dankeschön für ihre Treue zu Pappenheim und den Pappenheimern bekamen sie kürzlich von Bürgermeister Uwe Sinn und Susanne Huschik vom Touristikverein Pappenheim eine Urkunde und eine Fotoleinwand mit der Städteansicht überreicht. Als Präsent gab es  auch ein paar Gesundheitstropfen von der Hausbrennerei Engeler aus Zimmern.




Jährlich fünf Monate in Pappenheim

Jettie Jesterhoud aus Volendam in den Niederlanden, wurde jetzt auf dem Campingplatz in Pappenheim von Bürgermeister Uwe Sinn und Campingplatzbetreiber Uwe Horsmann für ihre mehr als 30-jährige Treue zu Pappenheim mit Präsenten geehrt.  Jettie Jesterhoud, die am Tag ihrer Ehrung ihren 80. Geburtstag feiern konnte, lebt seit mehr als 30 Jahren jährlich 5 Monate auf dem Campingplatz in Pappenheim.

160610_jettie-camping-03Auf dem Pappenheimer Campingplatz hatte gab es am vergangenen Freitag, 10.06.2016 eine ganz besondere Feier. In einem Festzelt saßen Verwandte und Campingfreunde zusammen um den 80. Geburtstag der agilen und lebensbejahende Jettie Jesterhoud zu feiern. In die Reihe der Gratulanten reihten sich auch Bürgermeister Uwe Sinn und Campingplatzbetreiber Uwe Horsmann ein. Seit mehr als 30 Jahren kommt die Jubilarin Anfang Mai auf den Pappenheimer Campingplatz um dort den gesamten Sommer über bis Anfang Oktober zu verbringen. Sie reist aus der 750 km entfernten Stadt Volendam bei Amsterdam an. Ihren Wohnwagen allerdings hat sie den Winter über in Bieswang eingestellt.

Bürgermeister Sinn überreichte der Jubilarin an ihrem Ehrentag eine Anerkennungsurkunde für ihre Treue zu Pappenheim und auch ein Foto mit dem Panorama von Pappenheim.