Pappenheim sucht Leiter/in für Tourismus und städtische Veranstaltungen

Die Stadt Pappenheim, sucht zum 01.01.2024 eine Arbeitskraft für die Leitung des Bereichs Tourismus und städtische Veranstaltungen. Die Merkmale der Arbeitsstelle ergeben sich aus der nachfolgenden Ausschreibung:

Die Stadt Pappenheim, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, ca. 4.000 Einwohner, sucht zum 01.01.2024 eine/n Mitarbeiter/in für den Bereich
Leitung Tourismus und städtische Veranstaltungen in Teilzeit

Ihre Aufgaben:

  • Sie entwickeln die touristische Strategie der Stadt Pappenheim in Kooperation mit den Nachbarkommunen Solnhofen und Treuchtlingen weiter
  • Sie bearbeiten selbständig das Projekt „Kooperation Aktivtourismus“
  • Sie koordinieren den Bereich Tourismus mit den örtlichen Institutionen
  • Sie planen, organisieren und führen örtliche Veranstaltungen und Kulturangebote, auch in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen/ Verbänden durch
  • Sie erstellen Pressemitteilungen und Infomaterialien für Pappenheim

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Kaufmann-/frau für Touristik oder vergleichbar
  • Eigeninitiative, Engagement, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Fähigkeit zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitsweise
  • Sozialkompetenz, kostenbewusstes Denken
  • sicheres und freundliches Auftreten sowie gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
  • EDV-Kenntnisse

Wir bieten:

  • ein vielseitiges, verantwortungsvolles und interessantes Aufgabengebiet
  • flexible Arbeitszeiten im Rahmen unserer Gleitzeitregelungen
  • die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
  • arbeiten in einem jungen Team mit gutem „Betriebsklima“

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des öffentlichen Dienstes.
Die Vergütung erfolgt nach den tarifrechtlichen Regelungen (TVöD) entsprechend der Qualifikation und der bisherigen Tätigkeit.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung unter Beifügung der üblichen Unterlagen bis 30.09.2023 an die

Stadt Pappenheim, Personalamt, Marktplatz 1, 91788 Pappenheim
Bei Fragen steht Ihnen Herr Eberle ( 09143/606-16, eberle@pappenheim.de) gerne zur Verfügung.




Das Stromnetz in Pappenheim und den Ortsteilen ist Betriebssicher

Besorgte Stromabnehmer haben sich in letzter Zeit vermehrt um die Zuverlässigkeit der Stromlieferung im Stromnetz der Stadtwerke Pappenheim Sorgen gemacht. Grund hierfür waren Störungen bei der Stromlieferung in den Ortsteilen, Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf, Ochsenhart und Osterdorf.

Steffen Petrenz, der Geschäftsführer des Städtischen Werke Pappenheim teilt hierzu mit, dass die Stromabschaltungen nicht in dem Verantwortungsbereich der Städtischen Werke lagen.

Zu den Störungen wird im Einzelnen mitgeteilt:
Am 02 und am 12.08.2023 kam es durch Bauarbeiten dritter zu Mittelspannungs- Schutzabschaltungen. Dadurch waren die Orte Bieswang, Geislohe, Göhren, Neudorf, Ochsenhart und Osterdorf kurzzeitig komplett ohne Strom.

Bei dem Unwetter Abend des 17.08.2023 kam es zu einem Blitzeinschlag mit anschließendem Feuer in einer Bieswanger Trafostation. Die Trafostation wurde außer Betrieb genommen und die Strimkunden auf eine andere Trafostation um geschalten.
Durch diesen Vorfall waren nur wenige Kunden im Bereich Bieswang kurzzeitig vom Stromausfall betroffen.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Kunden, durch diese von höherer Gewalt und Fremdverschulden verursachten Störungen“, teilt Geschäftsführer Steffen Petrenz im Namen der Stadtwerke Pappenheim mit.




Altmühl bei Pappenheim ist wieder auf dem Eichwiesensteg überquerbar

Der Eichwiesensteg, der den Hals, die Untere Pappenheimer Vorstadt und Niederpappenheim mit der Fischerleite, dem Campingplatz und der Bürgermeister-Rukwid-Straße verbindet ist für trittsichere Fußgänger wieder benutzbar. Zwar muss der Boden auf den beiden Rampen noch von den Mitarbeitern des Bauhofs verlegt werden, aber wer trittsicher ist kann ohne Probleme auf dem Steg über die Altmühl kommen. Damit ist der seit 2015 wegen statischer Probleme gesperrte Eichwiesensteg zur großen Freude vieler Pappenheimer und Wanderer wenn auch vorerst nur provisorisch wieder zur Altmühlüberquerung nutzbar.

Auch die Verlegung der Versorgungsleitungen wie Strom und Telefonleitung werden in einem Rohr unter der Trittauflage über die Altmühl geführt.

Kürzlich wurde der Hauptsteg mit einem Autokran auf die Fundamente gehoben und die beiden Rampen montiert.




Ideen für Pappenheims Zukunft

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt am Freitag, 14. April 2023 um 19:00 Uhr seine Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ mit einem spannenden Thema fortfort.

In den bisherigen Vorträgen der Veranstaltungsreihe „Vitalisierung der Provinz“ im Frühjahr 2023 haben sich die Referenten und Referentinnen mit innovativen Instrumentarien zur Weiterentwicklung der Kleinstädte und Dörfer beschäftigt wie einem Leerstandsmanagement, der Bedeutung von privaten und öffentlichen Freiflächen in den Siedlungen, neuen Wohnmodellen oder einem innovativen Ansatz als Kommunales Denkmalkonzept zur Belebung und Erhaltung der Innenstadt.

Im fünften und letzten Abend der diesjährigen Reihe steht eher etwas Handfestes auf dem Programm: Wie kann man diese oftmals recht abstrakten Ideen und Gedanken der Planer und Berater auf die Altstadt von Pappenheim beziehen, wie können neue Ansätze der Ökologie und Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels die Attraktivität der Stadt nicht nur bewahren, sondern die Stadt mit ihrem Umfeld zukunftsfester gestalten und sie für neue Bewohnerinnen und Bewohner anziehend machen – kurz, wie kann eine kleine Stadt in Zeiten von Überalterung, Onlinehandel und Energiekrise in der Provinz überleben?
Albrecht Bedal, seit knapp zehn Jahren zusammen mit seiner Frau Neubürger In Pappenheim, hat sich in seinem Berufsleben als Architekt, Kulturverantwortlicher und Stadtplaner mit der Entwicklung der historischen Altstädte und der Bedeutung der Altbausubstanz für die Attraktivität der Ortskerne befasst. Er wird die Themen Altstadtensemble, neue Arbeitswelt, alternative Wohnformen, sanfter Tourismus, Umweltanforderungen oder zeitgemäße Verkehrslösungen streifen und vielleicht dazu manche „spinnerte“ Ideen und Lösungsmöglichkeiten ausmalen.

Nach dem Vortrag besteht ausreichend Möglichkeit, über die in der Reihe vorgestellten Ideen und Konzepte zu diskutieren und natürlich auch selbst einige einzubringen.

Der Veranstalter freut sich auf einen kommunikativen Abend im Bürgersaal des Haus des Gastes – Zugang über die Arkade in der Stadtvogteigasse 1.
Der Kunst- und Kulturverein möchte damit auch einen Beitrag zur Teilhabe der Bürgerschaft an den Umgestaltungen unserer Stadt und ihrer Dörfer leisten und anregen, dass dieser Prozess bürgerschaftlich fortgeführt wird.
Dabei ist den Verantwortlichen des Vereins wichtig, sich nicht im Klein-Klein der Realisierung zu verlieren, sondern Visionen und Ziele für ein gutes Leben in der Stadt für die Zukunft zu erörtern. Nicht alles, was vorgeschlagen und diskutiert wird, muss auch schon Morgen umsetzbar sein, einiges wird wohl noch den Praxistest bestehen müssen, bevor es konkretisiert werden kann.
Ohne eine solche offene Diskussion werden die Veränderungen in Stadt und Land trotzdem eintreten – jedoch häufig anders, als von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewollt.

Freitag, 14. April 2023, 19:00 Uhr
Haus des Gastes, Eingang über Arkade Ecke Deisingerstraße/Stadtvogteigasse, Pappenheim (Der Raumist barrierefrei erreichbar).
Eintritt frei, eine freundliche Spende unterstützt die ehrenamtliche Vereinsarbeit.

Text Albrecht Bedal




Denkmalschutz und Erhaltung gehören zusammen

Im Rahmen der Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ hat der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. am Freitag, 24. März 2023 das Landesamt für Denkmalpflege eingeladen. Bei dem Vortrag von Judith Sandmeier wird die Verbindung von Denkmalpflege und Modernisierung das Thema sein.

Wie kann eine Synthese aus Denkmalpflege und Modernisierung gelingen?
Ortskerne sind das Gedächtnis der Dörfer und Städte, sie geben Einheimischen wie Fremden eine Vorstellung von dem jeweiligen Orten und bilden einen wichtigen Bezugspunkt für die Vergangenheit und Zukunft der Gemeinden. Dass dabei dem Denkmalschutz eine gewichtige Rolle zukommt, ist unbestritten und auch gut so.
Neben dem Erhalt des Einzeldenkmals gehört aber auch dem Ensemble der Häuser eines historischen Ortskerns große Aufmerksamkeit, um nicht ein in Jahrhunderten gewachsenes Stadtbild zu stören oder sogar ganz zu zerstören. Um eine historisch gewachsene Siedlung für die Zukunft fit zu machen und dabei die überlieferte Bausubstanz schonend zu behandeln, haben sich die Denkmalpfleger ein neues Instrumentarium ausgedacht:
Das kommunale Denkmalkonzept mit Partizipation der Bürgerinnen und Bürger. Dabei wird eine Versachlichung der oft gegensätzlichen Ansichten erreicht und eine Synthese aus den unterschiedlichsten Vorstellungen angestrebt – ein durch und durch demokratischer, aber auch anstrengender und lohnender Prozess.
Der Kunst- und Kulturverein versteht sich hier auch als Stimme einer engagierten Bürgerschaft und hat im Rahmen der Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ das Landesamt für Denkmalpflege eingeladen, dieses für uns neue Konzept in Pappenheim vorzustellen.
Judith Sandmeier arbeitet seit einigen Jahren beim Landesamt für Denkmalpflege im Referat „Bürger Denkmal Gesellschaft“ und hat sich zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichsten Ansätze und Interessen bei Erneuerungsmaßnahmen von Eigentümern, Nutzern, Investoren, Ämtern, Fördergeldgebern, Bauhistorikern, Fachleuten und Politikern zu bündeln. Damit kann eine neue Wertebetrachtung für eine nachhaltige Entwicklung des historischen Umfelds einer Kommune geschaffen, die verschiedensten Anforderungen und Ideen im betreuten Rahmen diskutiert und in einem von der Bürgerschaft getragenen Zukunftsplan eingebracht werden. Judith Sandmeier ist es ein Anliegen, dem Diskussionsprozess auch hier im südlichen Mittelfranken in Gang zu bringen und der Bedeutung des baulichen Erbes für unsere Zukunft eine gewichtige Stimme zu geben.

Text Albrecht Bedal

Freitag, 24. März 2023, 19:00 Uhr
Haus des Gastes, Eingang Ecke Deisingerstraße/Stadtvogteigasse, Pappenheim
(Der Raum ist barrierefrei erreichbar).
Eintritt frei, eine freundliche Spende unterstützt die ehrenamtliche Vereinsarbeit




Es geht vorwärts mit dem Eichwiesensteg

Wenn die Arbeiten weiterhin so flott vorangehen wird man schon bald wieder von der „Unteren Vorstadt“ über die Altmühl auf die Eichwiese und die Fischerleite gehen können. Die Arbeiten gehen flott voran, heute hat die Baufirma Schmid die neuen Fundamente betoniert und am Freitag, 17.03.2023 sind die Sanierungsarbeiten am Steg voraussichtlich abgeschlossen.

Die Baufirma Schmid aus Markt Berolzheim ist im Zeitplan sogar einige Wochen voraus. Am Eichwiesensteg selbst sind die Sanierungsarbeiten, das heißt die Ausbesserung der maroden Eisenteile, abgeschlossen. Eingebaut werden noch die Tragevorrichtungen für die Kabel, die mit dem Steg über die Altmühl geführt werden.

Bald danach wird mit der Reinigung und dem Aufbringen der ersten von insgesamt drei Farbschichten weitergearbeitet.

Fix und fertig sind die beiden Rampen, die auf den Steg führen sollen. Die Rampe von der Eichwiesenseite ist schon seit Wochen vor Ort und die Rampe für die Bahnseite ist auch schon fertig. Allerdings wird diese aus Platzgründen erst kurz vor der Montage zum Steg gebracht.

Eine Zeitbremse ist derzeit das Dritte Fundament, das am Weg neben der Bahnlinie für die Auflage der Rampe notwendig ist. Dieses ist just an der Stelle geplant, an der ganz in der Nähe die Ferngasleitung der N-Energie verläuft. Das bedeutet, dass die Leitung von der Firma erst genau lokalisiert werden muss. Derzeit ist eine Begutachtung in Arbeit und Insider wissen, dass das dauern kann.

Die beiden Fundamente für die Auflagen des Eichwiesensteges sind heute am 15.März 2023 betoniert worden. Auf den Tag genau drei Monate nachdem der Eichwiesensteg von den Fundamenten gehoben wurde.

Die nächsten Arbeiten sind nun die Reinigung des Eichwiesensteges und danach werden drei Farbschichten aufgebracht.

 




Ortskerne stärken – leerstehende Immobilien reaktivieren

Die Veranstaltungsreihe „Vitalisierung der Provinz“ des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim widmet sich in den kommenden Beiträgen der Erhaltung und Stärkung der Innenquartiere in den Städten und Dörfern.

Bitte beachten Sie, dass der Vortrag diesmal an einem Donnerstag stattfindet.

Dem Verein ist es gelungen, Barbara Wunder vom Donau-Ries-Kreis für einen Vortrag in Pappenheim zu gewinnen.

Bitte beachten Sie,

dass der Vortrag an einem Donnerstag stattfindet, nicht wie sonst bei der Reihe „Vitalisierung“ üblich an einem Freitag.
Donnerstag, 9. 03. 2023, 19:00 Uhr
Bürgersaal im Haus des Gastes, Eingang Ecke Deisingerstraße/ Stadtvogteigasse, Pappenheim
– Der Raum ist barrierefrei erreichbar –

Sie arbeitet seit zehn Jahren erfolgreich an der Umsetzung eines Programmes rund um Donauwörth und Nördlingen, um langsam ausblutende historische Ortskerne aktiv und nachhaltig weiter zu entwickeln und zu beleben. Barbara Wunder berät als Regionalentwicklerin die dortigen Kommunen beim Flächensparen, bei der Innenentwicklung und der nachhaltigen Entwicklung der Siedlungsgebiete, um einer umweltverträglichen Nahversorgung wie Dorfläden mit regionaler Versorgung etc. eine Zukunft zu geben.

Ihre Aktivitäten haben überregional Aufmerksamkeit gefunden und sie wurde 2022 mit dem Bayerischen Heimatpreis für das „Dorfladennetzwerk Donau-Ries“ ausgezeichnet. In diesem Jahr wird sie für das Projekt „Interkommunales Netzwerk Flächensparen“ den Umweltpreis des Bezirks Schwaben erhalten. Daneben ist sie als selbständige Dozentin und Moderatorin tätig.
Barbara Wunder wird über das Projekt des Landkreises Donau-Ries berichten, für das sie als Projektleiterin hauptverantwortlich ist. Ihr geht es dabei um Wiederentdeckung der Ressourcen in den Innenbereichen der Ortschaften, um Leerstandsmanagement, um Bürgerbeteiligung, ihr geht es darum, Wohnen und Arbeiten wieder zusammenzubringen, um nachbarschaftliche Gemeinschaft und Nähe, um Kommunikation und um eine Bewahrung der bewährten dörflichen und kleinstädtischen Strukturen zum Wohle einer nachhaltigen, sozialen und gesunden Lebens- und Wohnzukunft in der Provinz. Barbara Wunder wird aus ihrer reichhaltigen Erfahrung bei der Umsetzung dieser Ideen im Donau-Ries-Kreis berichten und an praktischen Beispielen erläutern.

Die Besucher können sich auf einen anregenden Abend freuen, der sicherlich zu vielen Diskussionen anregt.

Text: Albrecht Bedal

Bitte beachten Sie, dass der Vortrag an einem Donnerstag stattfindet, nicht wie sonst bei der Reihe „Vitalisierung“ üblich an einem Freitag.
Donnerstag, 9. März 2023, 19:00 Uhr
Bürgersaal im Haus des Gastes, Eingang Ecke Deisingerstraße/Stadtvogteigasse, Pappenheim
(Der Raum ist barrierefrei erreichbar).
Eintritt frei, eine Spende unterstützt die ehrenamtliche Vereinsarbeit.




Gemeinsam Wohnen & Leben

Nach dem erfolgreichen Start in die Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ bietet der Kunst- und Kulturverein Pappenheim in diesem Jahr die zweite Veranstaltung, am kommenden Freitag, 24.02.2023 um 19:00 Uhr im Bürgersaal im Haus des Gastes an.

Maria Bruckbauer, eine bayernweit bekannte engagierte Mitbegründerin der GeWoSchoen in Landshut, wird ein genossenschaftliches Modell, das auch in der Provinz funktionieren kann, vorstellen und von dessen praktischer Umsetzung berichten. Sie hören von den Mühen, aber auch der Leichtigkeit des gemeinsamen Planens, Bauens und – Wohnens.

Die Veranstaltungsreihe „Vitalisierung der Provinz“ widmet sich neben vielen anderen der Frage, wie können wir dazu beitragen, damit Ältere und Jüngere sich auch in Kleinstädten und Dörfern in der Zukunft wohlfühlen, ohne dass schreckliche Investoren-Neubauten auf der Grünen Wiese entstehen müssen. Welche alternativen Wohnmöglichkeiten für Familien oder alleinstehende Junge und Alte sind denkbar, um auch ältere Siedlungsbereiche wieder zu beleben?
Eine Gruppe engagierter Menschen in Landshut hat es nämlich geschafft, sich ihre eigenen Wohnvorstellungen zu verwirklichen. Sie haben für sich eine Antwort auf Vereinzelung, Einsamkeit im Alter, das Bedürfnis nach bezahlbarem, sicherem Wohnraum, nach aktiver Nachbarschaft und auf die Vorstellung vom Zusammenleben mehrerer Generationen gefunden und tatsächlich
auch in die Wirklichkeit als Genossenschaft umgesetzt. Vorbilder waren und sind Wohnprojekte in allen größeren Städten in Deutschland wie in Hamburg, München oder Freiburg. Aber wie kann sowas in der niederbayerischen Provinz, im Regierungsbezirk mit der höchsten Eigenheimdichte, funktionieren? Und könnte so ein Modell auch im ländlichen Raum Südmittelfrankens gelingen?
Maria Bruckbauer berichtet von der schwierigen Suche nach Mitstreitern, über viel Aufklärungsarbeit, von überraschender und entscheidender Hilfe durch die Politik. 2017 war das Leuchtturmprojekt fertig.

Text: Albrecht Bedal

Freitag, 24. Februar 2023, 19:00 Uhr
Bürgersaal im Haus des Gastes, Stadtvogteigasse 1, Pappenheim.

Der Raum ist barrierefrei über die Arkade Ecke Deisingerstraße/Stadtvogteigasse erreichbar.
Eintritt frei, eine Spende unterstützt die ehrenamtliche Vereinsarbeit




Nachhaltige Gestaltung und gemeinschaftliches Leben

Beim Kunst- und Kulturverein Pappenheim gibt es jetzt einen Neustart der Reihe „Vitalisierung der Provinz“. Am 3. Februar 2023, um 19:00 Uhr untersucht Clemens Frosch bei seinem Vortrag die Freiraumgestaltung in unseren Dörfern und Kleinstädten.

Freitag, 3. Februar 2023, 19 Uhr
Klosterstraße 14, Haus der Bürger K14, Pappenheim
Eintritt frei, der Verein freut sich über Spenden für seine Kulturarbeit.

Am kommenden Freitag wird nach fast drei jähriger Zwangspause durch Corona die Reihe „Vitalisierung der Provinz“ im Kunst und Kulturverein Pappenheim wieder aufgelegt, mit der der Verein Anstöße zu einer Diskussion über einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen in unseren Kleinstädten und Dörfern insbesondere Pappenheims mit seinen Ortschaften – geben will.
Um wieder an die damaligen Vorträge und Überlegungen zu einer Verbesserung unserer Lebensqualitäten zu erinnern, gibt Clemens Frosch als Vereinsvorsitzender und Veranstalter der Vortragsreihe zuerst einen Überblick über die Kampagne 2019 und fast deren Ergebnis zusammen. Angefangen beim Impuls-Vortrag Peter Leuschners über dessen eigene Erfahrungen mit der Sanierung des Wasserschlosses Hofstetten bei Ingolstadt und seiner Versuche, die Dorfgemeinschaft dafür zu sensibilisieren, ergänzten sich der Erfahrungsbericht Marlene Huschiks über die Gemeinde-Allianz Main & Haßberge und der Vortrag des spanischen Stadtplaners Angel Panero mit dem Appell, die Bereiche Stadt und Provinz nicht losgelöst voneinander zu betrachten.

Der Weißenburger Architekt Hans Heinrich Häffner machte am Beispiel der Region Altmühl deutlich, wie verheerend moderne verwaltungstechnische Grenzen eine sinnvolle Zusammenarbeit in historisch gewachsenen Räumen behindern können. Clemens Frosch selbst hat im letzten Abend der Reihe 2019 auf die Bedeutung der Bürgerbeteiligung hingewiesen und betont, wie wichtig es ist, sachlich über Zukunftsvorstellungen zu diskutieren.
Die Bewohner sollen sich nicht hilflos der Planungspolitik ausgeliefert fühlen, sondern selber aktiv einbringen – auch dafür will diese Reihe des Kunst- und Kulturvereins ihren Beitrag leisten.
Den Architekten Clemens Frosch beschäftigt bei seinem diesjährigen Vortrag die Frage, wie in einem verträglichen Miteinander im öffentlichen und privaten Raum umgegangen werden kann. An Hand von jüngeren und älteren Außengestaltungen und nachbarlichen Abgrenzungen möchte er mit positiven und nachhaltigen Beispielen an die Bedeutung der Außenraumgestaltung für unser Zusammenleben und Wohlfühlen in unserer gebauten Umgebung erinnern. Seine Frage lautet: „Wollen wir uns gemeinsam um die Gestaltung unserer Umwelt bemühen oder wollen wir uns nur zurückziehen, steht Kontaktaufnahme versus Vereinsamung?“

Text: Albrecht Bedal

Freitag, 3. Februar 2023, 19 Uhr
Klosterstraße 14, Haus der Bürger K14, Pappenheim
Eintritt frei, der Verein freut sich über Spenden für seine Kulturarbeit.




Eichwiesensteg ist abgehoben

Der Eichwiesensteg wurde zum Zwecke der Sanierung in den Vormittagsstunden des Donnerstages, 15.12.2022 mit einem Autokran von den Fundamenten gehoben.

Nun ruht er neben dem Altmühlufer wo er eingehaust und saniert wird. Nach der Sanierung der Fundamente wird der Steg wieder die Altmühl überspannen und erhält dann an beiden Seiten Rampen sodass ein barrierefreier Altmühlübergang entsteht.




Großeinsatz an der Kläranlage

Wegen des Austausches des gebrochenen Rohranschlusses im Belebnungsbecken der Pappenheimer Kläranlage war die Anlage für knapp zwei Tage außer Betrieb. Mitarbeiter der Kläranlage, des Bauhofs und der Städtischen Werke waren im Schichtdienst rund um die Uhr im Arbeitseinsatz. Sie nutzten die Gelegenheit für weitere Wartungs- und Reinigungsarbeiten und um den Schlamm aus den entleeren Becken zu pumpen.

Nach zwei Arbeitstagen ging die Pappenheimer Kläranlage am Mittwoch um 19:00 Uhr wieder in Betrieb.

Schon im Juli 2022 hatte Bürgermeister Gallus bei der öffentlichen Sitzung des Stadtrates aufwändige Reparaturarbeiten im Belebungsbecken der Kläranlage angekündigt. Kläranlagentaucher einen massiven Bruch am 5 m langen Rücklaufrohr zum Belebungsbecken festgestellt. Schon längere Zeit haben die Kläranlagenmitarbeiter mit einer Übergangslösung den Rohrbruch überbrückt.

Die minutiös durchgeplante Reparaturaktion war eigentlich schon eine Woche vorher geplant, musste aber wegen Regenwetters auf die trockenen Tage des 04.und 05. Oktober 2022 verschoben werden.

Die ersten Maßnahmen zur Reparatur begannen aber trotzdem schon eine Woche vorher mit dem Absenken des Grundwasserspiegels. Dieser musste bis auf unter das Niveau des Beckenbodens abgepumpt werden, bevor vor die sechs Meter tiefen Belebungsbecken entleert werden konnten.

Die Anlage hat man dann um Mitternacht vom Montag auf Dienstag außer Betrieb genommen und das Belebungsbecken entleert. Dabei hat man das Abwasser in die beiden Schlammbecken und das Regenüberlaufbecken auf dem Kläranlagengelände gepumpt. Aus dem Regenüberlaufbecken wurde das ungeklärte Abwasser ständig von Tankfahrzeugen der Firma Bioenergie aus Dietfurt und der Firma Mrasek aus Haag abgefahren. Verteilt wurde das Pappenheimer Abwasser an die Kläranlagen Solnhofen und Treuchtlingen, wo es in den Reinigungsprozess einfloss und in die abgeschieberten Kläranlagen Osterdorf und Göhren zur Zwischenlagerung. Auch das Kanalsystem und das Regenüberlaufbecken in der Stadtparkstraße diente vorübergehend als Rückhaltesystem für Abwasser.

Bei trockenem Wetter, so weiß Reinhard Vulpius vom Ingenieurbüro in Pleinfeld fallen in der Pappenheimer Kläranlage 500 bis 600 Kubikmeter Abwasser an. „Damit müssen wir zurechtkommen, das geht aber nur bei absolut trockenem Wetter“, erklärt der Fachmann vor Ort. Er freut sich, dass der gesetzte Zeitplan eingehalten werden kann. „Das liegt aber daran, dass alle in einer vorbildlichen Weise und ohne Rücksicht auf Feierabend mitgewirkt haben“, lobt Vulpius. Das betrifft die Mitarbeiter der Kläranlage, des Städtischen Bauhofs und der Stadtwerke genauso wie die Firma Schindler, die mit Hochdruck an der Fertigung des neuen Rohres gearbeitet hat, sowie auch die Firma Münzingen, die Pumpen und Schlauchmaterial zur Verfügung stellte.

Das gebrochene Gussrohr mit einer Länge von fünf Metern wurde von der Pappenheimer Fachfirma Schindler ausgebaut und durch ein nachgebautes Edelstahlrohr ersetzt. Der fachgerechte Einbau fand am frühen Mittwochabend statt. Nach dem Einbau der Gestelle mit den Belüftungselementen konnte die Kläranlage wie vorausgeplant um 19:00 Uhr wieder in Betrieb gehen. Zunächst werden die drei Belebungsbecken mit einem Volumen von 1.500 Kubikmetern wieder gefüllt, was voraussichtlich zwei Tage dauern wird.

 

Foto: Metallbau Schindler




Markierungsarbeiten im Innenstadtbereich

Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass am kommenden Donnerstag, 25. August 2022, ab 6:00 Uhr, Markierungsarbeiten im Innenstadtbereich Pappenheim stattfinden. Deshalb sind einige Parkplätze in diesem Bereich ab Donnerstagfrüh gesperrt.

Markiert werden die Parkflächen in der Graf-Carl-Straße von der Herrenschmiedgasse bis zur Sparkasse, sowie die Flächen vor dem Dekanat und auf dem Marktplatz vordem neuen Schloss.

Die Markierungen der Parkplätze sind Teil eines Verkehrskonzeptes, wonach im Innenstadtbereich künftig nur noch auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf. Eine entsprechende Beschilderung an den drei Zugangsstraßen An der Altmühlbrücke, Klosterstraße und Bauhofstraße wird in den nächsten Wochen angebracht. Im Bereich der Deisingerstraße gilt diese Regelung schon längere Zeit. Die Bereiche Marktplatz, Bauhofstraße, Graf-Carl-Straße und Stöbergasse werden in nächster Zeit angepasst.