Naturstein aus Altmühlfranken begeisterte

Wie entsteht Naturstein, wie wird er verarbeitet und welche Möglichkeiten bietet er in der modernen Architektur? Antworten auf diese Fragen erhielten kürzlich rund 25 Studierende des Bachelorstudiengangs Architektur der Hochschule München bei einer Exkursion in die Natursteinregion Altmühlfranken.

Im Mittelpunkt standen Besuche in den Steinbrüchen und Werken der SSG Solnhofen Stone Group. Dort konnten die angehenden Architektinnen und Architekten die gesamte Wertschöpfungskette von Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein kennenlernen – von der Gewinnung des Rohmaterials bis zur Weiterverarbeitung im Werk.

Neben Werksführungen standen auch Besichtigungen der Steinbrüche auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war die Vorführung von Hackstockmeister Hassan Senner im Steinbruch für Solnhofener Naturstein. Darüber hinaus arbeiteten die Studierenden im Rahmen eines Workshops direkt vor Ort an einer praktischen Übungsaufgabe und erhielten so einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit mit dem Naturmaterial.

Die Grundlagen für die Exkursion wurden bereits im Sommer 2025 geschaffen. Damals nahmen die Hochschule München, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Stadt Treuchtlingen erste Gespräche auf. In diesem Zusammenhang besuchte Professor Thomas Neumann die Region, um die Unternehmen der Natursteinbranche kennenzulernen und sich über die Gewinnung, Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs zu informieren.

Ziel der Beteiligten ist es, Studierenden die Besonderheiten des Natursteins aus Altmühlfranken näherzubringen und das Bewusstsein für die Eigenschaften regionaler Baustoffe zu stärken. Exkursionen dieser Art ermöglichen praxisnahe Einblicke und fördern das Verständnis für nachhaltiges Bauen sowie für langlebige und wertbeständige Materialien.

Gleichzeitig verfolgen die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Stadt Treuchtlingen mit solchen Projekten auch das Ziel, den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken zu stärken und junge Fachkräfte frühzeitig für die Branche zu begeistern. Die Gewinnung und Verarbeitung von Naturstein prägt die Region seit Generationen und stellt bis heute einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Der Austausch zwischen Hochschulen, Handwerksbetrieben und Unternehmen eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven und macht die Region als Arbeits- und Wirtschaftsstandort erlebbar.

„Natursteinprodukte aus Altmühlfranken, insbesondere Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein, stehen beispielhaft für Qualität, Langlebigkeit und regionale Wertschöpfung. Umso erfreulicher ist das Interesse der Studierenden an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser besonderen Baustoffe“, betont Marina Stoll, Wirtschaftsförderin der Stadt Treuchtlingen.

Die Exkursion wird von allen Beteiligten als gelungener Auftakt für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und den regionalen Wirtschaftsförderungen gewertet. Nach der positiven Resonanz soll der Austausch fortgesetzt und künftig um weitere Partner erweitert werden. Geplant sind bereits weitere Veranstaltungen rund um das Thema Naturstein in der Wirtschaftsregion Altmühlfranken.

Titelfoto: Almut Lamm / SSG Solnhofen Stone Group




5. Altmühlfränkischen Bierkönigin wurde gekrönt

Beim SeenLandMarkt in Absberg stand die altmühlfränkische Braukultur im Mittelpunkt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde die 4. Altmühlfränkische Bierkönigin Luisa Dudel verabschiedet und zugleich ihre Nachfolgerin Eva Maria Pawlicki zur 5. Altmühlfränkischen Bierkönigin gekrönt.

Den Auftakt bildeten die Grußworte von Bürgermeister Helmut Schmaußer und Landrat Markus Gläser. Beide hoben die Bedeutung der Bierkönigin als Botschafterin der regionalen Braukultur und der Region Altmühlfranken hervor.

Anschließend führte Landrat Markus Gläser durch die Abdankung und Inthronisation. Die scheidende Bierkönigin Luisa Dudel ließ ihre Amtszeit Revue passieren und erinnerte an zahlreiche Begegnungen, Feste und Veranstaltungen, bei denen sie die altmühlfränkischen Brauereien vertreten durfte. Verabschiedet wurde sie unter anderem von Annemarie Mack, der amtierenden „Altmühltaler Lamm“-Königin, die ihr für ihr Engagement und ihren Einsatz dankte.

Bei der Krönung erhielt Eva Maria Pawlicki die Krone aus den Händen ihrer Vorgängerin Luisa Dudel. Landrat Markus Gläser überreichte ihr die Schärpe, Bürgermeister Helmut Schmaußer den „Goldenen Zapfhahn“. Unterstützt wird die neue Bierkönigin von den fünf regionalen Brauereien Felsenbräu, Brauerei Wurm, Fürst Carl Schlossbrauerei, Wettelsheimer Bier und der Brauerei Pröls.

In ihrer Ansprache bedankte sich Eva Maria Pawlicki für das entgegengebrachte Vertrauen. Zugleich betonte sie ihre enge Verbundenheit mit der Region und der altmühlfränkischen Brautradition. Die 24-Jährige hatte sich zuvor im Auswahlverfahren gegen weitere Bewerberinnen durchgesetzt. Die Jury überzeugte sie insbesondere mit ihrer offenen und authentischen Art sowie ihrem Wissen über die regionalen Brauereien.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der traditionelle Fassanstich durch die neue Bierkönigin. Danach kamen alle Beteiligten zu einem Gruppenfoto auf der Bühne zusammen, bevor die Königinnen gemeinsam mit den Gästen über den SeenLandMarkt flanierten.

Mit der Krönung von Eva Maria Pawlicki beginnt nun ein neues Kapitel für die Altmühlfränkische Bierkönigin. In den kommenden zwei Jahren wird sie die Region und ihre Brauereien bei zahlreichen Festen und Kirchweihen repräsentieren.

Wer die Altmühlfränkische Bierkönigin für Veranstaltungen buchen möchte, kann sich an das Regionalmanagement Altmühlfranken wenden. Ansprechpartnerin ist Vanessa Scherer unter der Telefonnummer 09141 902-196 oder per E-Mail an bierkoenigin@altmuehlfranken.de.

Titelfoto: Claudia Wagner / Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

 




Aktiv Mühle startet mit Umweltaktion in die neue Saison

Mit dem Start in die neue Saison verbindet die Aktiv Mühle in Solnhofen Freizeitspaß und Engagement für die Natur. Seit Anfang April läuft der Betrieb wieder, ein besonderer Höhepunkt folgt am 26. April mit einer gemeinsamen Umweltaktion auf der Altmühl.

An diesem Tag lädt der Outdoor-Anbieter zu einer kostenfreien Kanutour ein, die nicht nur Bewegung auf dem Wasser verspricht, sondern auch einen praktischen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Die Teilnehmenden sammeln gemeinsam Müll aus der Altmühl. Begleitet werden sie von erfahrenen Guides sowie Fachleuten des Naturparks Altmühltal, die Einblicke in die Auswirkungen von Abfällen auf das empfindliche Ökosystem geben. Die Tour klingt im Gasthaus der Aktiv Mühle bei Kaffee und Kuchen aus. Organisiert wird die Aktion in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Altmühltal und der Hochschule für angewandtes Management in Treuchtlingen.

Für die Betreiberfamilie Streicher ist das Engagement Teil eines größeren Ansatzes. Seit der Übernahme im Jahr 2024 wurde die traditionsreiche Anlage behutsam weiterentwickelt. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der Naturerlebnis und Erholung abseits des großen Trubels miteinander verbindet. Die erste Saison bewertet Geschäftsführerin Katrin Streicher als erfolgreich, die Nachfrage sei hoch gewesen, insbesondere bei Gruppenangeboten wie Klassenfahrten und Firmenevents.

Auch 2026 deutet sich eine gute Auslastung an. Gleichzeitig sollen gezielt die ruhigeren Zeiten im Frühjahr und Herbst gestärkt werden, um das Altmühltal als Ganzjahresziel zu etablieren. Ergänzend zum Outdoor-Programm entwickelt sich die Aktiv Mühle zunehmend zur Veranstaltungsadresse. Ab Juni sind regelmäßige Konzerte im Biergarten geplant, den Auftakt macht eine Swing-Jazz-Band.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Angeboten für Familien. In den Sommerferien werden Erlebniswochen mit Kanutouren, Kreativprogrammen und gemeinsamen Aktivitäten angeboten. Übernachtungen sind flexibel möglich, vom Zelt bis zum komfortablen Glamping.

Die Aktiv Mühle selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das rund 400 Jahre alte Anwesen verbindet heute naturnahen Tourismus mit einem vielseitigen Freizeitangebot auf und entlang der Altmühl. Dabei soll auch künftig gelten, was die Betreiber als Leitgedanken formulieren: Natur genießen und gleichzeitig Verantwortung für sie übernehmen.




Weißenburg sucht wieder eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber

Es ist eine Einladung, die neugierig macht – und inzwischen beinahe schon zur festen kulturellen Tradition gehört, Die Nachbarstadt Weißenburg sucht für das Jahr 2026 erneut eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber. Gesucht wird eine literarisch und theatralisch versierte Persönlichkeit, die sich über mehrere Wochen auf das Leben in der Stadt einlässt, Eindrücke sammelt – und daraus bis 2027 ein eigenes Theaterstück für das Bergwaldtheater entwickelt.

Träger des Projekts sind Die Theaterbürger, Bayerns erste und einzige Theatergenossenschaft, die seit 2017 mit ihrem ungewöhnlichen Format neue Wege in der Theaterarbeit beschreitet. Unter dem Motto „Eine Stadt führt sich auf“ wird das Theater nicht als exklusives Kunstprodukt verstanden, sondern als Spiegel der Gesellschaft – offen, zugänglich und bürgernah.

Im Zentrum steht dabei stets ein eigens verfasstes Stück, das nicht nur von Themen erzählt, die das lokale Publikum unmittelbar betreffen, sondern in dem auch Bürgerinnen und Bürger selbst auf der Bühne stehen – gemeinsam mit professionellen Darstellern. So ist über die Jahre ein bemerkenswertes Zusammenspiel aus Laienspiel und Schauspielkunst gewachsen, das regelmäßig Hunderte auf die Naturbühne im Weißenburger Bergwald lockt.

Die Liste der bisherigen Stadtschreiber liest sich eindrucksvoll: Franzobel (Wien), Bachmann-Preisträger und Sprachvirtuose, Sigi Zimmerschied (Passau), der mit seinem spitzen Kabarettstil Akzente setzte, sowie Clemens Berger (Wien) und zuletzt Roland Spranger (Hof) haben das Projekt bereits literarisch geprägt. Deren Werke wie „Der Lebkuchenmann“, „Der größte Glückskeks“ oder zuletzt „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ sorgten für volle Ränge und begeisterte Reaktionen. Allein das diesjährige Stück zog in acht Vorstellungen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher an.

Das Stadtschreiberprojekt wird finanziell unterstützt von der Wilhelm und Christine Hirschmann Stiftung aus Treuchtlingen und mit einem Honorar honoriert. Für interessierte Autorinnen und Autoren sind die Details zur Ausschreibung online unter www.dietheaterbuerger.de zu finden. Bewerbungsschluss ist der 9. März 2026.

Wer also Lust hat, Theater nicht nur zu schreiben, sondern es als sozialen Prozess mitzudenken, findet in Weißenburg ein ganz besonderes Experimentierfeld.

Titelbild: Logo Theaterbürger




Liebesfalle führt zu erheblichem finanziellen Schaden

Mit einem digitalen Liebesversprechen nahm das Schicksal im Oktober seinen Lauf: Eine 30-jährige Frau aus dem Raum Treuchtlingen wurde über die Plattform Instagram von einem unbekannten Mann kontaktiert, der schnell romantisches Interesse bekundete.

Der vermeintliche Verehrer verstand es, das Vertrauen der Frau zu gewinnen – wobei er schließlich für ein angeblich geplantes Treffen finanzielle Unterstützung einforderte. Die Frau kam dieser Bitte nach und erwarb mehrere Prepaid-Guthabenkarten im Gesamtwert von über 5.000 Euro. Die entsprechenden Codes übermittelte sie ihrem virtuellen Liebhaber.

Nachdem die Nummern übermittelt waren, brach der Kontakt unvermittelt ab. Vom angeblichen Liebhaber fehlt seitdem jede Spur.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Sie warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten „Love-Scamming“-Maschen, bei denen gezielt emotionale Bindungen aufgebaut werden, um das Vertrauen der Opfer auszunutzen.

 




Beeindruckende Volksmusikbegegnung in Solnhofen

Im Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums hat der Zither-Club Solnhofen am vergangenen Samstag einen weiteren festlichen Meilenstein gesetzt. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrscheune erlebten rund 100 Gäste einen liebevoll gestalteten Konzertabend mit traditioneller Volksmusik aus Franken und Oberbayern – getragen von viel Herzblut, Gemeinschaftsgeist und musikalischer Vielfalt.

Schon vor dem Konzert bot der Platz vor der Pfarrscheune eine einladende Kulisse zum Verweilen. Bei Gegrilltem, Kaffee, Kuchen und erfrischenden Getränken stimmten sich die Besucherinnen und Besucher auf den dreistündigen Abend ein.

Die Vorsitzende des Zither-Clubs, Claudia Mücksch, begrüßte die Gäste herzlich und hieß insbesondere Bürgermeister Tobias Eberle sowie Marga Halbmeier willkommen – eine prägende Figur der Vereinsgeschichte. Marga Halbmeier hatte den Verein in den Jahren 1992 bis 1995 wieder ins Leben gerufen, nachdem dieser seit 1968 geruht hatte.

Musikalisch bot das Konzert eine beachtliche Bandbreite, die den Charme echter Volksmusik in vielen Facetten widerspiegelte. Die beiden Hausgruppen des Zither-Clubs – die „Saitenmusi“ und die „Saitenhupfer“ – eröffneten mit einem feinsinnig abgestimmten Programm. Die „Saitenmusi“, das Seniorenensemble, setzt sich aus Musikerinnen und Musikern aus Solnhofen, Dollnstein, Preith und Pietenfeld zusammen. Ihr Spiel war getragen von zarten, aber auch schwungvoll-dynamischen Klängen der Saiteninstrumente.

Die „Saitenhupfer“ haben sich aus der Nachwuchsarbeit des Vereins entwickelt und treten inzwischen in einer hochklassigen Besetzung auf. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Anna Mücksch. Die junge Musikerin wurde in diesem Jahr mit dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Wuppertal in der Kategorie Zupfinstrumente ausgezeichnet. Bereits 2024 hatte sie beim 10. Internationalen Zither-Wettbewerb in München den Nachwuchsförderpreis in der Altersklasse II (13 bis 15 Jahre) errungen. Auch beim Roland-Zimmer-Wettbewerb in Pirna war sie erfolgreich und gewann im Finale gegen ihre Schwester Lisa Mücksch, die mit einem ebenso beachtlichen zweiten Platz heimkehrte.

Für eine besondere Note sorgten die Pappenheimer „Sunnasänger“, die durch zahlreiche Auftritte mit dem Zither-Club eng verbunden sind. Mit fränkischem Liedgut wie „Woi mei Kunerla gheirat hob“ oder „Wenn i mei Sens’n dengl“ wussten sie das Publikum auf gewohnt heitere Weise zu begeistern.

Ein besonderer musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der Familienmusik Harrer aus Möckenlohe. Mit Tuba, Harmonika und Kontrabass und Gesang brachten sie ein lebendiges Repertoire auf die Bühne – darunter die „lustigen Strohschneider“, das Lied vom Regenschirm und Rollmops sowie den 1976er Gassenhauer „Schmidtchen Schleicher“ von Nico Haak. Ihre Darbietungen verliehen dem Abend kraftvollen Schwung und einen augenzwinkernden Charme.

Mit handgemachter Musik, Okarina und Harmonika traten Kerstin und Sebastien Koch als „Mörnsheimer Stieglitzenmusi“ auf. Ihren Namen haben sie sich aus einer örtlichen Anekdote gegeben. Einst entfloh einem Mörnsheimer Bürger ein Stieglitz, woraufhin man kurzerhand die Tore des Marktes schloss, um den Vogel an der Flucht zu hindern – ein Ereignis, der den Mörnsheimern den Spitznamen „Stieglitzenfänger“ einbrachte. Und natürlich hatten die Kochs einen Stieglitz mitgebracht.

Zwischen den musikalischen Beiträgen sorgte Gisela Hausner aus Preith mit heiteren und besinnlichen Geschichten, Gedichten und Moritaten in oberbayerischer Mundart für stimmungsvolle Zwischentöne. Besonders bewegend war ihr Vortrag des Friedensliedes von Helmut Zöpfl, in dem die verbindende Kraft von Musik als Sprache des Friedens eindrucksvoll zum Ausdruck kam.

Nach dem gemeinsamen Schluss Lied „„Is denn scho so spat auf d’Nacht“ bedankte sich Claudia Mücksch bei allen Mitwirkenden für ihre engagierten Beiträge. Jede Musikgruppe erhielt ein Präsent sowie eine Solnhofener Steinplatte mit Erinnerungsspruch – eine liebevolle Geste im Zeichen des Jubiläums. Ein besonderer Dank galt Pfarrer Jürgen Bauer-Störch, der den Pfarrstadel für diesen gelungenen Konzertabend zur Verfügung gestellt hatte.

Die Klasse des Sänger und Musikantentreffens hat sicher bei vielen Besuchern das Interesse an den weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr des Zither-Clubs geweckt.

Am Sonntag, den 24. August 2025, lädt der Verein um 20:00 Uhr zur musikalischen „Sternenhimmelzeit“ in die Sola-Basilika ein und am Samstag, 4. Oktober 2025, folgt um 17:00 Uhr das Jugendkonzert „grenzenlos“ in der Sola-Halle.

 

 




20 Jahre Sparda-Bank in Treuchtlingen – Erfolgreich für die Menschen vor Ort

Es war im Sommer 2005, als die Sparda-Bank München in Treuchtlingen erstmals ihre Türen öffnete. Heute, 20 Jahre später, gehört die Filiale fest zum Stadtbild und hat sich als verlässlicher Partner für viele Bürgerinnen und Bürger in der Region etabliert. Mit einem großen Gemeinwohl-Fest am Freitag, den 23. Mai 2025, von 13 bis 18 Uhr feiert die Bank gemeinsam mit der Bevölkerung dieses besondere Jubiläum – und sagt auf ihre Weise „Danke“.

Das Fest findet auf dem Parkplatz an der Fischergasse statt und richtet sich an Menschen jeden Alters. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm mit Showeinlage des Teams der VfL Baskets, einer Hüpfburg für Kinder und vielfältigen Angeboten für das leibliche Wohl. Besonders im Fokus steht dabei der Gedanke des Miteinanders: Im Rahmen der Feierlichkeiten werden 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus der Region übergeben – ein Zeichen der Wertschätzung für das vielfältige ehrenamtliche Engagement vor Ort.

Vertrauen als Basis des Erfolgs
Die Erfolgsgeschichte der Sparda-Bank in Treuchtlingen ist eng verbunden mit den Menschen, die sie tragen. Nach ersten Jahren in der Bahnhofstraße bezog die Filiale bereits 2011 ihren heutigen Standort in der Hauptstraße 15. Der Umzug war Ausdruck des wachsenden Zuspruchs durch die Bevölkerung – und der Wunsch, das Serviceangebot noch besser zugänglich zu machen.

Seit Januar 2025 leitet Angelika Steimle die Filiale. Sie ist gebürtige Treuchtlingerin, Mitarbeiterin der ersten Stunde und verkörpert die Philosophie der Bank wie kaum eine andere: „Von Anfang an haben wir gespürt, dass uns die Menschen hier vertrauen. Dieses Vertrauen möchten wir weiterhin stärken – Tag für Tag, gemeinsam mit unserem engagierten Team.“

Starke Beratung – persönlich und digital
Rund 4.200 Kundinnen und Kunden nutzen heute die Leistungen der Sparda-Bank München in Treuchtlingen – ein klares Zeichen dafür, dass die Verbindung aus persönlicher Beratung und genossenschaftlicher Werteorientierung überzeugt. Die Bank setzt konsequent auf eine Beratung auf Augenhöhe und hat Anfang 2025 ihre Öffnungszeiten erweitert, um noch flexibler auf individuelle Finanzbedürfnisse eingehen zu können. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Online-Services, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Engagement über den Schalter hinaus
Als erste Gemeinwohl-Bank Deutschlands sieht sich die Sparda-Bank München nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als aktiven Teil der Gesellschaft. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam wachsen mit Mensch und Region“ setzt sich das Team in Treuchtlingen für soziale und ökologische Projekte ein und stärkt so nachhaltig das Miteinander in der Region.

Das Jubiläumsfest am 23. Mai bietet nicht nur einen Blick zurück auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte, sondern vor allem die Gelegenheit, gemeinsam in die Zukunft zu blicken – mit Menschen, für Menschen.

Titelfoto: Sparda-Bank
Filialleiterin Angelika Steimle (2. v. l.) steht Kundinnen und Kunden sowie Mitgliedern mit ihrem Team in Treuchtlingen mit Leidenschaft und Kompetenz zur Seite.

 




Neubau der Bahnbücke bei Solnhofen

Die geplante Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Altmühl bei Kilometer 127,218 auf der Strecke Zimmern – Solnhofen war jüngst Thema bei der Sitzung des Stadtrates. Die Stadt Pappenheim wurde als Träger öffentlicher Belange in das Planfeststellungsverfahren eingebunden und hat nun eine Stellungnahme abgegeben. Bei der Eisenbahnbrücke handelt es sich, von Zimmern Richtung Solnhofen gesehen, um die zweite Brücke nach dem Eisenbahntunnel unter der links und rechts der Altmühl auch Radwege hindurchführen.

So soll die neue Bahnbrücke aussehen. Modell aus den Planunteralgden der Deutsen Bahn

Neue Stabbogenbrücke statt Sanierung
Die bestehende Brücke südlich der Pappenheimer Gemeindegrenze kann nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden und soll durch eine moderne Stabbogenbrücke mit einer Stützweite von 75 Metern ersetzt werden. Die Deutsche Bahn hat sieben Varianten geprüft, wobei Variante 3 als die beste Lösung ausgewählt wurde.

Baustelle, Verkehrswege, Tourismus
Die Baustellenzufahrt soll über die Staatsstraße 2230 (Zimmern-Solnhofen) und teilweise über städtische Grundstücke in Pappenheim erfolgen. Die Stadtverwaltung hat jedoch erst aus den Planfeststellungsunterlagen von dieser Nutzung erfahren. Daher fordert die Stadt, dass vorab vertragliche Vereinbarungen getroffen werden, bevor die Flächen genutzt werden können.

Ein besonders sensibler Punkt ist die mögliche Beeinträchtigung des örtlichen Tourismus. Der beliebte Altmühltal-Radweg und die Bootwanderstrecke auf der Altmühl verlaufen direkt unter der Brücke. Die Brückenerneuerung soll 2028 zur gleichen Zeit wie die Sanierung des Kirchbergtunnels erfolgen und 17 Monate dauern. Eine 17-monatige Sperrung der Strecken für den Rad- und Bootsverkehr sei für Pappenheim nicht hinnehmbar, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Stadt fordert daher, dass mit der Gemeinde Solnhofen und dem Naturpark Altmühltal frühzeitig Abstimmungen getroffen werden, um Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Ein weiterer Punkt der Stellungnahme betrifft die Lärmschutzmaßnahmen. Die geplanten Höchstgeschwindigkeiten für die Züge sollen künftig bei 160 km/h für Reisezüge und bis zu 140 km/h für Güterzüge liegen. Die Stadt Pappenheim bemängelt, dass in den Unterlagen keine Angaben zu der aktuellen Lärmbelastung gemacht wurden, und fordert eine Berücksichtigung dieser Aspekte im weiteren Genehmigungsverfahren.

 




Aktiv Mühle in Solnhofen unter neuer Leitung

Mit einem neuen Konzept und einer frischen Vision startet die traditionsreiche Aktiv Mühle in Solnhofen in die kommende Saison. Ab dem 18. April übernimmt Katrin Streicher die Leitung des historischen Anwesens, das bereits seit 400 Jahren an den Ufern der Altmühl liegt. Unter ihrer Führung soll die Mühle zu einem Wohlfühlort für Naturbegeisterte werden, der Erholung, Abenteuer und nachhaltigen Tourismus verbindet.

Naturerlebnis abseits des Massentourismus
Die Aktiv Mühle war schon immer ein Geheimtipp für Outdoor-Fans, doch künftig wird das Angebot noch vielseitiger. Neben den beliebten Kanutouren, die nun auch mehrtägig buchbar sind, kommen neue Outdoor-Aktivitäten für Schulklassen und Firmen hinzu. Familien dürfen sich im Sommer über einwöchige Urlaubsangebote mit Kinderprogramm freuen. Übernachten kann man direkt am Wasser auf dem idyllischen Insel-Campingplatz, der ab dem 1. Mai seine Tore öffnet.

Ein besonderes Highlight: Zwischen Juni und September wird es kostenlose Live-Konzerte geben, die nicht nur die Gäste der Aktiv Mühle, sondern auch Einheimische anlocken sollen.

Erlebnisreicher Urlaub mit nachhaltigem Konzept
Dass hier Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort ist, zeigt sich in vielen Details. Die neuen Betreiber – die Nürnberger Familie Streicher – sind erfahrene Experten für sanften Tourismus. Bereits vor 30 Jahren gründeten Roland und Sybille Streicher Renatour, einen der ersten nachhaltigen Reiseveranstalter Deutschlands.

„Wir wollen zeigen, dass ein erlebnisreicher Urlaub nicht zwangsläufig mit einem Flug verbunden sein muss“, betont Katrin Streicher. Regionale Wertschöpfung wird großgeschrieben: Umbauten wurden mit lokalen Handwerkern realisiert, Lebensmittel stammen überwiegend von Bauern aus der Umgebung.

Abenteuer für die ganze Familie
Durch ihre besondere Lage zwischen dem Mühlenarm und der Altmühl bietet die Aktiv Mühle ein einzigartiges Naturerlebnis. Neben Kanutouren mit und ohne Guide stehen auch Kultur und Abenteuer auf dem Programm: Kajak-Kurse, Floßbau, Fossilien-Expeditionen in einem Steinbruch oder Ausflüge in einen Hochseilgarten sorgen für unvergessliche Erlebnisse.

Fränkische Gastlichkeit beim Mühlenwirt
Kulinarisch setzt die Aktiv Mühle ebenfalls auf Regionalität. Ab Mai lädt das fränkische Wirtshaus „Zum Mühlenwirt“ zum Genießen ein. Hier kommen traditionelle Gerichte aus regionalen Zutaten auf den Tisch. Biergarten und Kanu-Anlegestelle direkt an der Altmühl schaffen eine einladende Atmosphäre – nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische.

Ein besonderes Schmankerl für Musikliebhaber: Vom 11. Juni bis 11. September gibt es jeden Mittwoch Live-Konzerte im Mühlenwirt – Eintritt frei!

Ein neues Kapitel für die Aktiv Mühle
Mit der neuen Leitung beginnt für die Aktiv Mühle eine spannende Zeit. Katrin Streicher und ihr Team setzen auf Nachhaltigkeit, Abenteuer und Gastfreundschaft. Wer die Region auf eine besondere Art erleben möchte, findet hier den perfekten Ort für einen naturnahen Urlaub.

Weitere Informationen und Buchungen unter: www.aktivmuehle.de

Foto: Aktiv Mühle Solnhofen




100 Jahre Zither-Club Solnhofen – Ein Jubiläum voller Klang und Tradition

Solnhofen kann in diesem Jahr auf ein ganz besonderes musikalisches Kapitel seiner Geschichte blicken. Der Zither-Club Solnhofen feiert sein 100-jähriges Bestehen. Ein stolzes Jubiläum, das angesichts des Rückgangs von Zithervereinen in den letzten Jahrzehnten keine Selbstverständlichkeit ist. Doch die Musikerinnen und Musiker des Vereins halten die Tradition lebendig – und laden im Jubiläumsjahr mit einem abwechslungsreichen Programm zu einer Reise durch die Vereinsgeschichte ein.

Feierlicher Auftakt mit Gottesdienst und Konzert
Den offiziellen Start in das Jubiläumsjahr bildet am 9. Februar 2025 ein Festgottesdienst in der St.-Veit-Kirche in Solnhofen. Wenige Wochen später, am 22. März 2025, folgt das große Jubiläumseröffnungskonzert, ebenfalls in der St.-Veit-Kirche. Hier wird die Geschichte des Vereins in Wort, Bild und natürlich Musik lebendig.

Die musikalische Zeitreise beginnt bei den Anfängen des Vereins, als sich im Jahr 1925 einige musikbegeisterte Zitherspieler aus Solnhofen und Umgebung zusammenfanden. Gegründet wurde der Zither-Club von August Schropp, einem Schuhmacher, der als Alleinunterhalter und Zitherlehrer aktiv war. Bereits im Gründungsjahr fanden die ersten öffentlichen Konzerte in Solnhofen und Mörnsheim statt. An diese frühen Jahre sowie an die Konzertreihe, die ab 1948 bis 1968 jährlich stattfand, soll mit Musik aus dieser Zeit erinnert werden.

Nach einer Phase der losen Treffen in Solnhofer Wirtshäusern wurde der Verein 1992 durch Marga Halbmeier wiederbelebt. Sie erweiterte das musikalische Spektrum um Instrumente wie Hackbrett, Gitarre, Flöte und Akkordeon und setzte verstärkt auf die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker. 1997 übernahm Claudia Mücksch die musikalische Leitung. Ihr Verdienst ist es, dass das Ensemble heute eine breite Palette von bayerischer Volksmusik bis hin zu verschiedenen Musikgenres abdeckt. Diesem Wandel widmet sich der letzte Teil des Eröffnungskonzerts.

Musik in all ihren Facetten
Doch damit nicht genug: Im Laufe des Jahres gibt es noch weitere Veranstaltungen, die die musikalische Vielfalt des Vereins zeigen. Beim Sänger- und Musikantentreffen am 28. Juni 2025 in der evangelischen Pfarrscheune steht vor allem die Volksmusik im Mittelpunkt. Zusammen mit befreundeten Musikgruppen wird der Abend sicher auch kulinarisch ein Genuss.

Ein weiteres Highlight erwartet die Zuhörer am 24. August 2025: Das Konzert „SternenHimmelZeit“ in der atmosphärisch beleuchteten Sola-Basilika nimmt die Besucher mit auf eine musikalische Reise. Mit einfühlsamen Klängen aus unterschiedlichen Genres lädt das Programm dazu ein, sich mit den Themen Zeit, Himmel und Sterne auseinanderzusetzen – oder einfach entspannt den Tönen zu lauschen.

Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet am 4. Oktober 2025 das Konzert der Zitherjugend in der Sola-Halle Solnhofen. Gemeinsam mit der Nachwuchsgruppe der Akkordeonspielgruppe Solnhofen sowie dem Bayerischen Zither-Jugendorchester wird der musikalische Nachwuchs zeigen, dass die Tradition der Zithermusik noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Mit diesem abwechslungsreichen Programm hofft der Zither-Club Solnhofen, nicht nur das Jubiläum gebührend zu feiern, sondern auch neue Zuhörer für die Zithermusik zu begeistern – damit es vielleicht schon in zehn oder 25 Jahren wieder heißt: „Wir feiern ein rundes Jubiläum!“




Bühnenstars in Weißenburg gesucht

Das neue Weißenburger Stadtschreiberstück „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ von Roland Spranger nimmt Gestalt an – und alleTheaterbegeisterten sind herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Projekts zu werden. Am Freitag, 24., und Samstag, 25. Januar, öffnet der Söller des Gotischen Rathauses seine Pforten für alle, die als Akteure auf der Bühne stehen möchten.

Unter der Regie von Georg Schmiedleitner wird das Casting zu einem lebendigen Auftakt: Mit spielerischen Theaterübungen gibt das künstlerische Team allen Bewerberinnen die Gelegenheit, ihr Talent zu zeigen. Ob für solistische Rollen, den Bürgerchor oder als Statist*innen – die Möglichkeiten sind vielfältig! Auch wer bereits in früheren Produktionen mitgewirkt hat, ist willkommen, den Neuanfang mitzuerleben.

„Das Casting ist wie eine Wundertüte“, sagt Projektleiter Christian Peter Hauser. „Wer kommt neu dazu? Wer hat sich weiterentwickelt? Es ist ein offenes Projekt, das für alle Interessierten Raum bietet.“

Anmeldung und Termine
Um besser planen zu können, wird um eine vorherige Anmeldung über die Webseite www.dersteinvergisstnicht.de gebeten. Kurzentschlossene sind jedoch ebenfalls willkommen! Die Casting-Termine im Gotischen Rathaus lauten wie folgt:

Freitag, 24. Januar: 17:00–20:00 Uhr
Samstag, 25. Januar: 10:00–13:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr

Der Weg zur Premiere
Nach dem Casting beginnt die Arbeit: Workshops im April und Mai, Textproben in Kleingruppen ab Mitte Mai und schließlich Proben im Bergwaldtheater ab Juni bereiten das Ensemble auf die Premiere am 12. Juli vor.
Die diesjährige Produktion wird erstmals von der gemeinnützigen Genossenschaft „Die Theaterbürger“ organisiert, unterstützt von der Stadt Weißenburg. Das Stück widmet sich der regionalen Steinabbau-Geschichte und verknüpft Vergangenheit mit Gegenwart.

Titelfoto: ©Die Theaterbürger




Akkordeon-Orchester Solnhofen lädt zur musikalischen Reise ein

Am Samstag, den 9. November 2024, um 19:00 Uhr erwartet die Besucher in der der Sola-Halle in Solnhofen ein ganz besonderes Klangerlebnis. Das Akkordeon-Orchester Solnhofen, unter der Leitung von Christine Satzinger, lädt zu einer musikalischen Reise in die „Unendlichen Weiten der Musik“ ein.

Das Konzertprogramm ist vielseitig und wird Fans von Filmmusik und Pop gleichermaßen begeistern. Freuen Sie sich auf Melodien aus der „Star Trek“-Saga und „Herr der Ringe“, sowie auf Musik von AHA und den Klassiker „Music“ von John Miles.

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr in der Sola-Halle in Solnhofen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Lassen Sie sich diese musikalische Reise nicht entgehen!