Osterdorf setzt auf Kontinuität und neue Verantwortung im Vereinsleben

Bei der Jahreshauptversammlung des Dachvereins „Die Osterdorfer e.V.“ am 4. Mai 2026 im Dorfgemeinschaftshaus standen neben den Berichten aus dem Vereinsjahr auch Neuwahlen und personelle Veränderungen in der Vorstandschaft im Mittelpunkt. Walter Otters wurde nach zwölf Jahren als 1. Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zu Beginn der Versammlung gab der bisherige Vorsitzende Walter Otters einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Einen besonderen Stellenwert nehme weiterhin die jährlich im April stattfindende Plattenparty ein, die seit der Vereinsgründung im Jahr 2014 gemeinsam von allen Ortsvereinen organisiert wird. Für Otters steht die Veranstaltung als Sinnbild für die generationenübergreifende Zusammenarbeit und die funktionierende Dorfgemeinschaft in Osterdorf.

Durch die Einnahmen aus der Plattenparty konnten nach seinen Worten erneut wichtige Investitionen umgesetzt werden. Dazu gehörte unter anderem die Anschaffung neuer Tische und Stühle für das Dorfgemeinschaftshaus mit insgesamt rund 150 Sitzplätzen. Damit habe der Verein erneut in das Dorfleben und die Vereinsarbeit investiert.

Im anschließenden Kassenbericht informierte Kassiererin Anja Schwill über die finanzielle Situation des Vereins. Der Verein sei solide aufgestellt. Auch die laufenden Nebenkosten des Dorfgemeinschaftshauses könnten durch Vermietungen und Einnahmen aus Veranstaltungen problemlos getragen werden.

Nach den Berichten der Schriftführerin Sonja Burggraf sowie des Plattenpartykoordinators Thorsten Hüttinger folgten die Neuwahlen.

Walter Otters trat nach zwölf Jahren als 1. Vorstand nicht mehr zur Wahl an. Auch Schriftführerin Sonja Burggraf schied nach zwölf Jahren aus ihrem Amt aus.

Zum neuen 1. Vorstand wurde Thorsten Hüttinger vorgeschlagen und mit einer Enthaltung gewählt. Dieter Mürl wurde als 2. Vorstand mit einer Enthaltung im Amt bestätigt. Kassiererin Anja Schwill wurde ebenfalls für weitere drei Jahre wiedergewählt. Neuer Schriftführer ist Tobias Dengler, der ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Ergänzt wird die Vorstandschaft durch den neuen Plattenpartykoordinator Andreas Renner sowie Walter Otters als „Vertreter der Stadt“ und berufenen Beisitzer.

Nach den Wahlen übernahm Thorsten Hüttinger offiziell den Vorsitz des Vereins. In seiner ersten Ansprache dankte er den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Arbeit. Sowohl Walter Otters als auch Sonja Burggraf gehörten der Vorstandschaft seit der Vereinsgründung am 1. Februar 2014 an.

Im Anschluss beantragte der zweite Vorsitzende Dieter Mürl im Namen der alten und neuen Vorstandschaft die Ernennung von Walter Otters zum Ehrenvorsitzenden des Vereins. Die anwesenden Mitglieder stimmten dem einstimmig zu.

Gewürdigt wurde dabei insbesondere das langjährige Engagement von Otters für die Dorfgemeinschaft und den Erhalt eines aktiven Vereinslebens in Osterdorf. Als wichtiger Meilenstein gilt der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in den Jahren 2015 bis 2017, der in seine Amtszeit fiel und den er maßgeblich mitbegleitete. Seit der Einweihung im Jahr 2017 dient das Dorfgemeinschaftshaus den Ortsvereinen als Heimat und ist Treffpunkt für zahlreiche Gruppen und Veranstaltungen im Dorf, darunter die Landjugend, der Kindergottesdienst, der Frauentreff, der Rentnerstammtisch sowie Kirchweih und Dorfweihnacht.

Zum Dank erhielten die ausscheidenden Damen Blumen. Walter Otters bekam als Anerkennung eine Gedenkplatte aus Naturstein mit dem Logo von „Die Osterdorfer e.V.“ überreicht.

Titelfoto: Die Osterdorfer e.V.

 




Zweckverband links der Altmühl investiert in sichere Trinkwasserversorgung

Die Sicherung der Trinkwasserversorgung ist eine Aufgabe, die meist im Verborgenen abläuft – aktuell jedoch rückt sie auch in Pappenheim und den umliegenden Ortsteilen stärker in den Fokus. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl steht vor Investitionen in Millionenhöhe, die nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig sind, um die Versorgung langfristig stabil zu halten.

Um die Hintergründe zu erläutern, hatte der Verbandsvorsitzende Erwin Knoll zu einem Pressegespräch in die Geschäftsstelle nach Bieswang eingeladen.

Die Wasserversorgung
Die Organisation der Wasserversorgung für die Region um Pappenheim wirkt auf den ersten Blick komplex, lässt sich aber einfach zusammenfassen. Die Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung fördert das Trinkwasser aus zwei Brunnen am Wasserwerk Pappenheim sowie aus einem weiteren Brunnen in Eßlingen. Dieses Wasser kann ohne zusätzliche Aufbereitung genutzt werden und wurde bei dem Gespräch auch als Tagungsgetränk angeboten. Von den Brunnen gelangt es jedoch nicht direkt in die Haushalte, sondern wird an die jeweiligen örtlichen Versorger weitergegeben. Dazu zählen die Stadtwerke Pappenheim sowie die Zweckverbände links und rechts der Altmühl, die die Verteilung in ihren jeweiligen Gebieten übernehmen.

Wasserturm Rothenstein außer Betrieb
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hochbehälter, in die das Wasser gepumpt wird. Im Bereich des Zweckverbandes links der Altmühl befinden sich solche Anlagen in Geislohe, Bieswang und Dietfurt. Der Wasserturm Rothenstein auf dem Hohlbeerbuck bei Neudorf kann hingegen seit fünf Jahren nicht mehr genutzt werden. Das 1911 errichtete Bauwerk steht auf privatem Gelände und ist im Zuge einer geplanten Steinbrucherweiterung entfallen, zudem besteht keine Grundbucheintragung. Damit fehlen dem Zweckverband 100 Kubikmeter Speichervolumen.

Aktuell stehen mit den Hochbehältern in Geislohe mit 200 Kubikmetern und Bieswang mit 300 Kubikmetern insgesamt 500 Kubikmeter zur Verfügung. Das reicht aus, um die Versorgung für zwei bis drei Tage aufrechtzuerhalten, falls die Pumpen in Pappenheim und Eßlingen ausfallen sollten.

Grafik: Zweckvrband links der Altmühlt

Zwei neue Wasserhochbehälter
Auch der Wasserturm Osterdorf aus dem Jahr 1911 ist in die Jahre gekommen. Bei dem schönen und romantisch gelegenen Bauwerk stünde in nächster Zeit eine Sanierung an die sicherlich unwirtschaftlich wäre. Daher fiel die Entscheidung, den Turm nicht zu erhalten. Eine zunächst angedachte Lösung mit einem Druckpumpwerk hätte Mehrkosten von rund 500.000 Euro verursacht.

Stattdessen setzt der Zweckverband auf zwei neue Hochbehälter. Westlich neben dem bisherigen Turm entstehen zwei eingehauste Edelstahlbehälter mit jeweils 505 Kubikmetern Fassungsvermögen. Damit stehen künftig allein im Zweckverbandsgebiet 1.010 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Die Reserve verdoppelt sich damit und die Versorgungssicherheit steigt auf bis zu acht Tagen.

Im Zuge der beginnenden Bauarbeiten ist seit Anfang März die Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf gesperrt. Neben der Verlegung einer Stromleitung wurde auch die bisher querfeldein verlaufende Hauptwasserleitung in den öffentlichen Grund neben der Straße verlegt, bis hin zum Steinbruchgelände Grillenberger. Inzwischen wurde eine Baustraße eingerichtet und die ersten Erdarbeiten am Standort der neuen Behälter haben begonnen.

Ein sogenanntes Bauanlaufgespräch ist für Dienstag, 24. März 2026 vorgesehen. Läuft alles nach Plan, könnte die Anlage im Herbst 2027 in Betrieb gehen, so Erwin Knoll und Geschäftsleiterin Enikö Bayer. Der bestehende Wasserturm soll anschließend innerhalb eines Jahres vollständig zurückgebaut werden.

Die Kosten und die Fördermittel in letzter Minute
Die Kosten für die neuen Hochbehälter belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Lange Zeit war unklar, ob es dafür Fördermittel geben würde. „Da standen dramatische Folgen im Raum“, schildert Geschäftsleiterin Bayer. Ohne Unterstützung hätte sich der Wasserpreis für die Anschlussnehmer ab 2029 um 60 Cent pro Kubikmeter erhöht.

Eine entscheidende Wendung brachte schließlich der Einsatz des stellvertretenden Verbandsrats Erich Neulinger. In seiner Funktion als Pappenheimer Stadtrat und Referent für das Abwasser nahm er am 22. Januar 2026 im Pappenheimer Rathaus an einer Sitzung mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach teil und sprach dort das Thema der Förderung erneut an. Dabei erhielt er von der Fachbehörde den überraschenden Hinweis auf die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben RZWas 2025, die eine Förderung buchstäblich in letzter Minute möglich machte. Aus dem Handbuch des neuen Förderprogramms geht hervor, dass in bestimmten Härtefällen die Investitionen für Abwasser und Trinkwasser gemeinsam betrachtet und gefördert werden können.

In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt gelang es der Geschäftsstelle, den Antrag erfolgreich einzureichen. Am 12. März 2026 ging der Förderbescheid über 695.250 Euro ein. Erwin Knoll und Enikö Bayer betonten in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes. „Zur Wahrheit gehört aber auch“ so betont Erich Neulinge im Gespräch, „dass sich Bürgermeister Florian Gallus mit stark gemacht hat, dass der Zuschuss für den Zweckverband bewilligt wird.“

Weitere Leitungserneuerungen
Neben den Neubauten stehen weitere Maßnahmen an. Das teilweise über 80 Jahre alte Leitungsnetz muss schrittweise erneuert werden, da es immer wieder zu Rohrbrüchen, Kosten und Wasserverlusten kommt. Auch hierfür sind Investitionen in Millionenhöhe vorgesehen.

Bei aller Notwendigkeit der Maßnahmen bleibt eine Konsequenz nicht aus. Die umfangreichen Investitionen werden sich in den kommenden Jahren auch auf den Wasserpreis auswirken.

 




Hofladen in Osterdorf zur Osterzeit weiterhin gut erreichbar

Die Sperrung der Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf sorgt derzeit für veränderte Wegeführungen in der Region. Davon betroffen ist auch der Zugang zum Hofladen „Osterdorfer Landgenuss“ in Osterdorf. Für Besucher aus dieser Richtung ist der direkte Weg momentan nicht nutzbar. Dennoch bleibt der beliebte Hofladen weiterhin gut erreichbar – insbesondere über die Bundesstraße B2 und über Pappenheim.

Der Hofladen der Familie Obernöder in der Osterdorfer Straße 56 bietet rund um die Uhr regionale Produkte aus eigener Erzeugung an. Kartoffeln, Eier und Milch stammen direkt vom eigenen Hof und stehen den Kunden im „24/7 Hofladen“ jederzeit zur Verfügung.

Gerade jetzt zur Osterzeit lohnt sich ein Besuch besonders. Neben den klassischen braunen Eiern gibt es auch weiße Eier, die sich hervorragend zum Ausblasen und Bemalen eignen. Wer es bereits fertig vorbereitet mag, findet außerdem gekochte, bunt gefärbte Eier mit goldgelbem Dotter. Größere Mengen loser Eier können auf Wunsch vorbestellt werden.

Auch bei den Kartoffeln setzt der Hofladen auf Qualität aus der Region. Angeboten werden vorwiegend festkochende und festkochende Sorten, die sich vielseitig verwenden lassen – etwa für Knödel, Kartoffelsalat, Backofenkartoffeln oder zum Grillen. Für größere Gebinde sind auf Vorbestellung sogar Sonderpreise möglich.

Abgerundet wird das Angebot durch Geschenktaschen sowie hausgemachten Eierlikör – eine schöne Idee für ein kleines Präsent oder den eigenen Genuss.

Trotz der derzeitigen Straßensperre bleibt der „Osterdorfer Landgenuss“ somit weiterhin bequem erreichbar. Familie Obernöder freut sich über jeden Besuch oder Anruf unter 0160 6674873 oder 09143 482.

Wer regionale Produkte direkt vom Erzeuger schätzt, findet im Hofladen in Osterdorf auch weiterhin eine unkomplizierte Einkaufsmöglichkeit – ganz ohne Öffnungszeiten und mit viel Heimatgeschmack.

 




Osterdorfer Feuerwehr stellt sich neu auf und ehrt verdiente Mitglieder

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf standen personelle Weichenstellungen, zahlreiche Ehrungen und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Mittelpunkt.

In seiner Begrüßung hieß der neue 1. Vorstand Manuel Schleußinger neben den Feuerwehrmitgliedern auch eine Reihe prominenter Gäste willkommen, darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Matthias Geck sowie die Ehrenvorstände Edmund Just und Walter Otters.

Von links: KBM Matthias Geck, Erwin Stoll, Bgm. Florian Gallus, Landrat Manuel Westphal, Helmut Hüttinger, Martin Fellner, Karl Meyer, Bernd Renner, Walter Otters, KBR Volker Satzinger, Stefan Just

Große Ehrungen für langjährige Verdienste
Im Namen des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Westphal zwei aktive Mitglieder aus: Martin Fellner erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold, Bernd Renner wurde für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.

Zudem wurden für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Helmut Hüttinger, Karl Meyer, Walter Otters, Erwin Stoll sowie der krankheitsbedingt abwesende Werner Hüttinger gewürdigt. Kreisbrandrat Satzinger und Kreisbrandmeister Geck betonten in ihren Grußworten die Vorbildfunktion dieser Jubilare und lobten das ehrenamtliche Engagement der Osterdorfer Wehr.

Einsätze, Übungen und Ausbildungen im Jahr 2025
Kommandant Florian Burggraf berichtete von insgesamt drei Einsätzen im vergangenen Jahr. Der erste Einsatz erfolgte am 15. April 2025 nach einem Verkehrsunfall auf der Straße Richtung Pappenheim. Hier war die Osterdorfer Wehr mit 14 Kräften rund viereinhalb Stunden im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Am 19. Juli 2025 brannte der Mähdrescher eines Kameraden – glücklicherweise nicht mitten im Feld. Gemeinsam mit der Feuerwehr Geislohe konnten die Glutnester schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.

Der dritte Einsatz war ein Gasflaschenbrand am 29. September 2025. Acht Feuerwehrmänner rückten aus, beim Eintreffen war das Feuer jedoch bereits erloschen – nicht etwa, weil man zu spät kam, sondern weil die Flamme mangels Gaszufuhr von selbst erlosch.

Insgesamt wurden elf Übungen abgehalten, darunter eine größere Gemeinschaftsübung am Reiterhof in Geislohe, an der auch die Wehren aus Göhren, Pappenheim und Geislohe teilnahmen. Besonders hervorgehoben wurde der Übungsfleiß von Julian Stettinger, der an allen Übungen teilnahm.

Die Inspektion am 26. April verlief erfolgreich. Das Übungsobjekt war die ehemalige Beizhalle; die Ausrüstung wurde von Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck für ihren guten Zustand gelobt.

Auch im Ausbildungsbereich war die Osterdorfer Wehr aktiv: Sieben Mitglieder – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Kevin Stettinger, Julian Stettinger, Luis Hüttinger, Moritz Hüttinger und Simon Franke – schlossen die Funkausbildung erfolgreich ab. Vier Kameraden – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Marco Mürl und Gerd Obernöder – absolvierten die Atemschutzausbildung.

Eine besondere Wertschätzung erhielt die Feuerwehr auch von der Familie Walhöfer, die nach einer Türöffnung eine Spende in Höhe von 100 Euro überreichte.

Ein Dank an die scheidende Führungskräfte
Emotional wurde es bei der Verabschiedung langjähriger Führungskräfte: Stefan Just, 30 Jahre in der Vorstandschaft tätig – davon 6 Jahre als 1. Vorstand und 18 Jahre als Kommandant – sowie Dieter Mürl und Andreas Stettinger, der 24 Jahre als stellvertretender Kommandant diente, wurden mit großem Applaus bedacht. Kreisbrandmeister Geck überreichte Stettinger als Dankeschön einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, ein zweiter Freiplatz ist für Stefan Just im kommenden Jahr vorgesehen.

Neue Führungskräfte – Beginn eines Generationenwechsels
Mit der Wahl von Manuel Schleußinger zum 1. Vorstand und Markus Ranzenberger zu seinem Stellvertreter, Andreas Stettinger zum Schriftführer sowie der Bestätigung von Markus Obernöder als Kassier ist die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre komplett.

Auch in der Einsatzleitung beginnt ein Generationenwechsel. Florian Burggraf wurde als Kommandant im Amt bestätigt, ihm steht künftig Marco Mürl als neuer Stellvertreter zur Seite. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Gallus, der der Wehr für ihren verlässlichen Einsatz dankte.

Gemeinschaft und Ausblick
Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und mit den benachbarten Wehren wurde mehrfach betont. Als Ausblick wurde die Teilnahme an der Einweihung des neuen TSF-W-Fahrzeugs in Neudorf am 28. März angekündigt. Zudem wurde Moritz Hüttinger offiziell zum neuen Fahnenträger ernannt.

Mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven und einem Freibier für die Anwesenden klang der offizielle Teil der Versammlung aus – getreu dem Leitsatz der Osterdorfer Feuerwehr: Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und ein starker Zusammenhalt.

Fotos: FFW Osterdorf




SV Osterdorf setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hatte der Sportverein Osterdorf am Samstag, den 17. Januar 2026, in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 28 Mitglieder folgten der Einladung – und setzten bei den Neuwahlen auf Bewährte Kräfte.

Mit 211 Mitgliedern ist der SVO der mit Abstand größte Verein in Osterdorf und ein wichtiger Pfeiler des örtlichen Gemeinschaftslebens. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Tischtennis über Yoga, Zumba und Power Fitness bis hin zu „Bewegtem Rücken“, „Trittsicher durchs Leben“, Mountainbike, Nordic Walking und Skifahren.
Damit spricht der Verein Jung und Alt gleichermaßen an – und freut sich jederzeit über neue Gesichter, die an den Kursen und Aktivitäten teilnehmen möchten.

Interessierte können sich unter sportverein@dieosterdorfer.de melden.

Wiederwahl und neue Gesichter im Beisitz
Die Neuwahlen wurden in zügiger und harmonischer Atmosphäre durchgeführt. Der Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Dieter Mürl,
2. Vorstand: Karl Halbmeyer
Kassier: Thorsten Hüttinger
Schriftführerin: Sonja Burggraf
Beisitzer: Anja Schwill, Ramona Hüttinger und Andreas Renner

Ehrungen für jahrzehntelange Treue
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zahlreicher Mitglieder, die dem SV Osterdorf seit vielen Jahren die Treue halten – manche bereits ein halbes Jahrhundert. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Karl Halbmeyer ausgezeichnet. Eckard Halbmeyer wurde für über 30 Jahre engagierte Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft konnten zahlreiche weitere Vereinsmitglieder feiern: Katarina Pavlikova, Kerstin Renner, Andreas Stettinger, Renate Obernöder, Claudia Schreckenfuchs, Walter Otters, Stefan Just und Brigitte Boscher.
Für 26 Jahre wurde Stefan Wiedemann geehrt. Daniel Manger erhielt zudem eine Urkunde als Sieger des Delitz-Pokals – eine sportliche Auszeichnung, auf die der Verein besonders stolz ist.

Ehrung auch in Abwesenheit
Auch die nicht anwesenden Jubilare wurden gewürdigt: Martina Bernstein, Florian Burggraf, Franziska Högelmeier, Manfred und Sonja Hüttinger, Ingrid Rathsam, Christina Renner, Carolina Schleußinger, Manuela Wiedemann für 10 jährige Vereinstreue, sowie Gisela Schwill, die bereits seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Ihnen allen wurde eine Urkunde überreicht; die Damen erhielten darüber hinaus als Zeichen der Wertschätzung eine Rose.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ganz im Sinne des Miteinanders, das den SV Osterdorf seit jeher prägt. Mit Kontinuität in der Führung und einem lebendigen Vereinsangebot geht der SVO gestärkt ins neue Jahr.

Titelbild SV Osterdorf:
v.l.: Karl Halbmeyer, Katarina Pavlikova für 10 Jahre, Eckard Halbmeyer über 30 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Kerstin Renner für 10 Jahre, Andreas Stettinger für 10 Jahre, Stefan Wiedemann für 26 Jahre, Renate Obernöder für 10 Jahre, Claudia Schreckenfuchs für 10 Jahre, Walter Otters für 10 Jahre, Stefan Just für 10 Jahre, Brigitte Boscher für 10 Jahre, Daniel Manger Sieger des Delitz Pokals, Vorstand Dieter Mürl




Tischtennis im Zeichen zweier Pokale

Der Sportverein Osterdorf setzte zum Jahresbeginn sportliche Akzente und lud gleich zu zwei traditionsreichen Tischtennisturnieren ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit dem Walter-Otters-Pokal für Jugendliche und dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal für Erwachsene stand der Pappenheimer Ortsteil ganz im Zeichen des fairen Wettkampfs und des gemeinschaftlichen Miteinanders.

Walter-Otters-Pokal – Nachwuchs begeistert Zuschauer
Am Freitag, den 2. Januar 2026, traten zwölf Jugendliche im Alter bis 15 Jahren beim Walter-Otters-Pokal an die Platte. Gespielt wurde im Doppelmodus, wobei die sechs ausgelosten Teams im Jeder-gegen-jeden-System ihre Kräfte maßen. Die zahlreichen Zuschauer – darunter viele stolze Eltern – erlebten spannende Ballwechsel und großen Einsatz, der am Ende auch in folgende Platzierungen mündete:

  • 1. Platz: Nele Brosowski und Max Wenzel
  • 2. Platz: Luna Schülein und Marlene Renner
  • 3. Platz: Leo Huber und Emil Bautze
  • 4. Platz: Melina Boscher und Franziska Schwill
  • 5. Platz: Annika Ulbig und Hedi Schwill
  • 6. Platz: Nela Schülein und Jonathan Schleußinger

Ein besonderer Dank gilt Nela Schülein, die kurzfristig eingesprungen ist und so den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglichte.

Klaus-Delitz-Gedächtnispokal – Ein sportlicher Abend mit viel Herz
Am Nachmittag fand dann mit dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal das traditionsreiche Doppelturnier der Erwachsenen statt, das nun schon seit 38 Jahren im Gedenken an Klaus Delitz ausgerichtet wird – einen Mann, der sich mit großem Engagement um den SV Osterdorf und insbesondere die Jugendarbeit verdient gemacht hat.
In diesem Jahr nahmen zwölf Spielerinnen und Spieler teil, darunter erfreulicherweise auch fünf Damen. Die sechs Doppelpaare traten ebenfalls im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Martin Delitz, Sohn des Namensgebers, wieder mit von der Partie war und gemeinsam mit Simone Leinweber spielte.
Am Ende ergaben sich folgende Platzierungen:

  • 1. Platz: Sandra Halbmeyer und Daniel Manger
  • 2. Platz: Carolina Schleußinger und Claus Treu
  • 3. Platz: Peter Stowasser und Harald Schwill
  • 4. Platz: Simone Leinweber und Martin Delitz
  • 5. Platz: Leni Schleußinger und Dieter Mürl
  • 6. Platz: Eva Obernöder und Thomas Schwill
  • 7. Platz: Luis Hüttinger und Andreas Renner

Nach einem sportlich intensiven Abend ließen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Turnier in geselliger Runde ausklingen – ganz im Sinne des Vereinsgeists, für den der SV Osterdorf seit jeher steht.

Titelfoto: SV Osterdorf




Dachverein „dieosterdorfer e.V.“ blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

 

Bei der Weihnachtsfeier des Dachvereins „dieosterdorfer e.V.“ zog Vorstand Walter Otters eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres. In seinem Rückblick dankte er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Zeit, Ideen und Tatkraft ehrenamtlich für das Dorfleben einsetzen und damit das Miteinander in Osterdorf nachhaltig prägen.

Zu Beginn würdigte Otters die Vielzahl an Engagierten in Vereinen, Gruppen und Initiativen, die über das gesamte Jahr hinweg Verantwortung übernehmen und durch Veranstaltungen sowie regelmäßige Angebote das Dorfleben bereichern. Ein besonderer Dank galt der Vorstandschaft des Dachvereins sowie den Vorständen und Vorstandschaften der angeschlossenen Vereine, die den Großteil der organisatorischen und koordinierenden Aufgaben tragen. Ebenso hervorgehoben wurde der Einsatz aller Helferinnen und Helfer rund um das Dorfgemeinschaftshaus – von Organisation, Reinigung und Reparaturen über Belegungsplanung und Ausschankdienst bis hin zu oft unscheinbaren, aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie dem Bereitstellen der Mülltonnen.

Einen breiten Raum nahm der Dank für die Dorfweihnacht ein, die nur durch das Zusammenwirken vieler Helferinnen und Helfer möglich ist. Gewürdigt wurden die Beiträge von Musik- und Gesangsgruppen, ein Sketch, die Spenden für die Versteigerung, selbst gebackene Torten sowie der Einsatz beim Auf- und Abbau. Besondere Anerkennung erhielten jene, die das ganze Jahr über im Hintergrund wirken, selten im Rampenlicht stehen und dennoch unverzichtbare Aufgaben übernehmen – verbunden mit dem Hinweis, dass diese Leistungen leicht übersehen werden.

Im Rückblick auf die Projekte des Jahres nannte der Vorstand zunächst die erfolgreiche Plattenparty, deren Erlös einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Vereinsarbeit und der Dorfinfrastruktur leistete. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der umfangreiche Arbeitseinsatz im Dorfgemeinschaftshaus: An zwei Samstagen brachten rund 30 Helferinnen und Helfer das Gebäude nach sieben Jahren intensiver Nutzung wieder auf einen zeitgemäßen Stand. Die Arbeiten umfassten die gründliche Reinigung der Fußböden, das Streichen und Ausbessern der Wände, die Reinigung der Stühle sowie das Abschleifen und Neulackieren der Ruhebänke am Spielplatz und auf dem Vorplatz.

Besonders erfreulich war für die Vereine der Umzug der Kindergottesdienstkinder in einen neuen Raum. An diesem Projekt beteiligten sich auch die Kinder selbst tatkräftig beim Einrichten. Durch den Umzug entstand im Erdgeschoss zusätzlicher Lagerraum. Der Vorstand betonte, dass der Unterhalt des Gemeinschaftshauses ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Kirchweih vom 12. bis 15. September. Osterdorf präsentierte sich dabei erneut als lebendiges Dorf mit einem bewährten Programm. Neu war in diesem Jahr, dass der Ausschank erstmals vom Dachverein organisiert wurde. Den Verantwortlichen und allen Helferinnen und Helfern sprach der Vorstand hierfür besonderen Dank aus.

Auch im Bereich der Investitionen konnte der Dachverein auf ein starkes Jahr zurückblicken. Aus den überwiegend aus der Plattenparty stammenden Einnahmen wurden unter anderem eine neue Gläserspülmaschine, eine indirekte Beleuchtung für die Halle sowie zusätzliche Tische und Stühle für insgesamt rund 150 Personen angeschafft. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch weitere Ausstattungen, sodass sich das Investitionsvolumen auf über 30.000 Euro belief. Diese Mittel kamen – ganz im Sinne der Satzung und der Gemeinnützigkeit – direkt der Dorfgemeinschaft zugute.

Mit Blick auf das kommende Jahr verband Walter Otters den Rückblick mit einem klaren Appell: Damit das lebendige Dorf- und Vereinsleben erhalten bleibt, braucht es weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich in Vorstandschaften einbringen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die anstehenden Wahlen im Dachverein und in den angeschlossenen Vereinen, für die eine gute Beteiligung und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewünscht werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen kehrte der Vorstand zum eigentlichen Anlass des Abends zurück – der gemeinsamen Weihnachtsfeier. Er wünschte allen Anwesenden eine schöne Feier, eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit sowie frohe Weihnachten für sie und ihre Familien. Verbunden war dieser Wunsch mit der Hoffnung, dass das Miteinander im Dorf auch im neuen Jahr von Gemeinschaftssinn, Solidarität und Freude am Engagement geprägt sein wird.

 




Traditionelle Kirchweih in Osterdorf mit kleinen Neuerungen

Vom 12. bis 15. September steht Osterdorf ganz im Zeichen der traditionellen Kirchweih, die auch 2025 wieder mit bewährtem Programm und kleinen Neuerungen zum geselligen Beisammensein einlädt.

Der Auftakt erfolgt am Freitag ab 11:00 Uhr mit einer zünftigen Schlachtschüssel.
Der Samstag
bringt ab 13:30 Uhr sportliche Unterhaltung beim Kirchweih-Fußballspiel, ehe ab 19:30 Uhr die Kirchweihmusik in den Mittelpunkt rückt. Für Stimmung sorgt diesmal Rudi Schraufstetter, der den musikalischen Teil des Abends übernimmt.

Der Sonntag beginnt um 9:00 Uhr mit dem Gottesdienst in der St.-Erhart-Kirche. Anschließend startet der Kirchweihbetrieb mit Frühschoppen ab 10:00 Uhr, und ab 11:00 Uhr wird zum Mittagstisch eingeladen.

Am Kirchweihmontag beginnt ab 10:00 Uhr der Kirchweihbetrieb mit dem traditionellen Presssack-Karteln, bevor ab 14:30 Uhr für die kleinen Gäste die Kinderbelustigung stattfindet, bei der auch Kaffee und Kuchen im Angebot sind.

Neu in diesem Jahr ist der Ausschank, der nun vom Dachverein „Die Osterdorfer e. V.“ organisiert wird. Auf Initiative von Ernst Kraft wird damit eine enge Zusammenarbeit im Ort weiter gestärkt. Ausgeschenkt wird wie gewohnt regionales Bier von der Brauerei Wurm. Auch kulinarisch bleibt Vertrautes erhalten. Die Küche betreibt weiterhin Ernst Kraft.

Als Schausteller ist – wie bereits in den Vorjahren – die Familie Otto Kaufmann mit dabei und sorgt für das gewohnte Kirchweihflair.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und ein harmonisches Miteinander.

 

 




Obstbaumversteigerung in Osterdorf

Am Sonntag, 7. September 2025, lädt die Stadt zur traditionellen Versteigerung des Obstes von städtischen Bäumen ein. Beginn ist um 10:00 Uhr bei der Firma Schwill in Osterdorf.

Zur Versteigerung kommt unbehandeltes, naturbelassenes Obst – 100 % Bio, frisch von den Bäumen der städtischen Flächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ihr Ernte­recht zu sichern.

Weitere Informationen vor Ort.

 




Osterdorfer Ski Fans genießen perfekten Tag in den Alpen

Früh am Morgen, genauer gesagt um 4:30 Uhr, machte sich die Ski-Abteilung des SV Osterdorf unter der Leitung von Florian Burggraf kürzlich auf den Weg nach Hopfgarten am Wilden Kaiser. Trotz der frühen Stunde war die Stimmung bereits bestens – schließlich stand ein herrlicher Skitag bevor.

Auf der Hinfahrt sorgten traditionell die „Satinas“ für musikalische Unterhaltung. Diesmal hatten sie ein ganz besonderes Lied im Gepäck, das humorvoll auf Mountainbike-Spartenleiter Andreas Stettinger zugeschnitten war. Der Beifall war ihnen – und natürlich „Andy“ – sicher.

Pünktlich um 7:30 Uhr erreichte die Gruppe das Skigebiet, wo erst einmal eine gemeinsame Brotzeit auf dem Programm stand. Frisch gestärkt ging es anschließend auf die hervorragend präparierten Pisten. Und als hätte es jemand bestellt, zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite: Strahlender Sonnenschein begleitete die Wintersportler durch den gesamten Tag.

Glücklicherweise verlief der Ausflug ohne Verletzungen, und nach Stunden voller Pistenspaß ging es am Bus nahtlos in den nächsten Programmpunkt über – die traditionelle Après-Ski-Party. Der Sportverein hatte für ausreichend Getränke gesorgt, und zur passenden Partymusik wurde ausgelassen gefeiert.

Um 18:30 Uhr trat die Gruppe schließlich die Heimreise an – erschöpft, aber glücklich. Eines steht fest: Auch im nächsten Jahr wird es wieder heißen: Auf nach Hopfgarten!

Titelfoto: SV Osterdorf




Osterdorfer Feuerwehr zieht Bilanz

Am vergangenen Samstag, den 27. Januar 2025, fand im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf statt. Der zweite Vorstand, Manuel Schleußinger, begrüßte besonders den zweiten Bürgermeister Walter Otters, der auch Ehrenvorstand der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf ist.

Die Versammlung begann mit einer Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden Wilhelm Gagsteiger, Karl Ahorn, Helmut Pfahler und Ludwig Loy.
Danach folgte der Bericht des Vorstands Stefan Just, der die Arbeit und das Engagement der Mitglieder würdigte. Besonders hob er die 32-jährige Dienstzeit von Otto Schober als Kreisbrandmeister hervor. Auch der erfolgreiche Vereinsausflug nach Königshütte und die gut besuchte Wintersonnwendfeier wurden erwähnt.

Rückblick auf Übungen und Einsätze
Einen Überblick über die Einsätze und Übungen des vergangenen Jahres gab Kommandant Florian Burgraf. Besonders hob er die gemeinsamen Übungen mit der Feuerwehr Göhren hervor, bei denen die neuen Hohlstrahlrohre erfolgreich getestet wurden. Auch die Nachtübung mit dem neuen TSA-Anhänger sowie die gut besuchten Defibrillator-Schulungen fanden großen Anklang. Burgraf bedankte sich bei der Stadt Pappenheim und allen Unterstützern der Wehr.

Ehrungen für treue Dienste
Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihren langjährigen Einsatz ausgezeichnet. Für 10 Jahre aktiven Dienst wurde Marco Mürl geehrt, während Richard Boscher, Gerd Obernöder und Markus Ranzenberger für jeweils 20 Jahre Dienst ausgezeichnet wurden. Florian Burgraf erhielt für 30 Jahre Engagement eine besondere Würdigung.

Zweiter Bürgermeister Walter Otters betonte in seinem Grußwort den unverzichtbaren Beitrag der Wehr für die Gemeinschaft.
Kassier Markus Obernöder berichtete von stabilen Finanzen: Mit einem erfreulichen Guthaben ist die Wehr solide aufgestellt. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Führung der Finanzen.

Titelfoto FFW Osterdorf:
Von links: Ehrenvorstand Walter Otters, 1. Vorstand Stefan Just, Gerd Obernöder, Markus Ranzenberger, Marco Mürl, Kommandant Florian Burgraf, Richard Boscher




SV Osterdorf begrüßt das 200. Mitglied und erweitert Sportangebot

Die Generalversammlung des Sportvereins Osterdorf, die am 18. Januar 2025 im Dorfgemeinschaftshaus stattfand, bot Anlass zur Rückschau, Ehrung und einem Ausblick auf ein erfolgreiches Vereinsleben.

Vorstand Dieter Mürl führte gewohnt herzlich durch den Abend und begrüßte die anwesenden Mitglieder, darunter Ehrenvorstand Winfried König.

Zu Beginn gedachte man in einer Schweigeminute der verstorbenen Vereinsmitglieder. Besonders wurde dabei Helmut Pfahler gewürdigt, ein Gründungsmitglied und langjähriger 1. Vorstand, dessen Engagement für „Fair Play“ und die Jugendarbeit im Tischtennis den Verein nachhaltig prägten.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr konnte Dieter Mürl viele positive Entwicklungen hervorheben. Besonders erfreulich sei der Mitgliederzuwachs, der im Sommer 2024 die 200er-Marke überschritten habe. Dies sei dem breiten Angebot an sportlichen Aktivitäten zu verdanken, die von Tischtennis und Mountainbiken bis hin zu beliebten Kursen wie Zumba, „Power-Fitness“ und dem Seniorentraining „Trittsicher im Alter“ reichen. Neu aufgenommene und etablierte Programme tragen dazu bei, dass alle Altersgruppen beim SV Osterdorf sportlich aktiv sein können.

Auch finanziell steht der Verein auf stabilen Beinen, wie der Bericht von Kassier Thorsten Hüttinger zeigte. Schriftführerin Sonja Burggraf erinnerte in ihrem Jahresrückblick an gut besuchte Veranstaltungen wie die Sonnwendfeier im Juni und das Weinfest im Oktober, die das Vereinsleben bereicherten.

Einen Höhepunkt der Versammlung bildeten die Ehrungen verdienter Mitglieder. Für ihre langjährige Zugehörigkeit wurden ausgezeichnet:

10 Jahre: Martina Pop, Nadine Ranzenberger, Nadine Terschanski, Melissa Schubart, Corinna Drießlein

25 Jahre: Daniel Manger

50 Jahre: Martin Delitz, Martin Gütinger, Eckhard Halbmeyer, Dieter Mürl

Außerdem wurden die Sieger des Klaus-Delitz-Gedächtnis-Pokals 2025 geehrt, der Anfang des Jahres ausgetragen wurde. Simone Leinweber und Daniel Manger sicherten sich den ersten Platz, gefolgt von Eva Obernöder und Claus Treu sowie Oliver Halbritter und Andreas Renner auf den Plätzen zwei und drei.

Mit einem Dank an alle Engagierten und der Einladung, weiterhin aktiv das Vereinsleben mitzugestalten, beendete Dieter Mürl die Versammlung. Der SV Osterdorf zeigt, dass ein Sportverein weit mehr als nur sportliche Aktivitäten bietet: Gemeinschaft, Engagement und die Förderung von Jung und Alt stehen im Mittelpunkt.

Titelfoto SV Osterdorf: Die Gewinner des Klaus-Delitz-Gedächtnis-Pokals (v.l.): Andreas Renner, Oliver Halbritter, Daniel Manger, Simone Leinweber, Claus Treu und Eva Obernöder.