Berlin trifft Pappenheim im K14

Ein durchaus ungewöhnliches Kunstprojekt hält im Oktober Einzug in Pappenheim. Drei Berliner Künstlerinnen bringen Malerei, Fotografie, Mixed Media, Film und Musik unter ein Dach und verwandeln das Haus der Bürger K14 für einige Wochen in einen Ort zeitgenössischer Kunst. Auftakt ist am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19 Uhr.

Unter dem Titel „Berlin meets Pappenheim“ starten der Kunst- und Kulturverein Pappenheim und die Firma PAPPENHEIMER von Stephan Lauterbach ein Experiment, das Ausstellung, Kurzfilm und Live-Musik miteinander verbindet. Zu Gast sind Judie Reinert, Hannah Elsche und Paula Horlamus. So unterschiedlich ihre künstlerischen Ausdrucksformen sind, verbindet ihre Arbeiten doch ein gemeinsamer Blick auf eine von Krisen geprägte Gegenwart und die Frage, wie Menschen damit umgehen.

Judie Reinert und Paula Horlamus zeigen unter dem Titel „Going straight to the KO“ Eindrücke ihrer Reisen in den Kosovo zwischen 2023 und 2025. Malerei, Fotografie und Videocollagen erzählen dabei von Begegnungen und Erfahrungen in einem Land, das immer wieder von Krisen geprägt wurde.

Hannah Elsche widmet sich in „Still Fine“ den Spuren gesellschaftlicher Veränderungen im persönlichen Alltag. Malerei, Zeichnung, Druck und Collage treffen dabei auf ihr während der Coronapandemie begonnenes „Krisenkunstprotokoll“. Judie Reinert wiederum beschäftigt sich mit „The Great Escape“ mit dem Wunsch, dem Alltag und seinen Belastungen zeitweise zu entfliehen. Ihre Bilder suchen diesen Rückzugsraum vor allem in der Natur.

Zur Vernissage wird außerdem Reinerts Kurzfilm „Rock’n’Roll will never die?“ gezeigt. Eine Live-Performance der Band „The Love Rockets“, die auch im Film mitwirkt und Teile der Filmmusik beisteuert, rundet den Abend ab.

Eröffnet wird „Berlin meets Pappenheim“ am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Anschließend bleibt die Ausstellung bis zum 8. November während der sonstigen Veranstaltungen im K14 zugänglich. Der Eintritt ist frei, der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden für seine Arbeit.

 




Vielfalt in Pappenheim

Seit mehr als drei Jahren steht am Dr.-Wilhelm-Kraft-Weg in Pappenheim eine Stützwand aus großformatigen Betonsteinen, die nach dem Prinzip von Legosteinen aufeinandergesetzt sind. Mit der Zeit hatten Schmutz und Moos deutliche Spuren hinterlassen. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim griff deshalb die Idee auf, die zunehmend unansehnlich gewordene Mauer nicht nur zu reinigen, sondern sie zum Träger eines Kunstwerks zu machen.

Entstanden ist dort jetzt „THE WALL 2.0“ – ein großflächiges Graffiti, dessen zentrale Botschaft schon von weitem ins Auge fällt: „VIELFALT“.

Der stark stilisierte Schriftzug zieht sich in Weiß- und hellen Grautönen über einen großen Teil der Mauer. In der Graffiti-Sprache wird eine solche aufwendige Buchstabengestaltung als „Piece“ bezeichnet. Dunkle Konturen heben die Buchstaben von einem farbintensiven Hintergrund ab, in dem Grün, Gelb, Rot, Pink, Blau und Violett ineinander übergehen. Geschwungene und spiralförmige Elemente ergänzen die Gestaltung.

Im oberen rechten Bereich findet sich in schwarzer Schrift der Projektname „THE WALL 2.0“, am rechten Ende die Jahreszahl 2026. Auch ein kleines Logo des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim wurde in die Gestaltung aufgenommen.

An dem Werk beteiligten sich acht Graffiti-Künstler aus Pappenheim, Solnhofen und Eichstätt. Die künstlerische Betreuung des Projekts übernahmen Christoph Ottinger und Patrick Hitschfel aus Solnhfoen . Mit Wladimir Barantschikov wirkte zudem ein in Gunzenhausen lebender Künstler mit, der seine jahrzehntelange Erfahrung als Maler und seine Ausbildung im Bereich der dekorativen Monumentalmalerei einbrachte.

Bevor die Sprühdosen zum Einsatz kommen konnten, war allerdings einige Vorarbeit notwendig. Uwe Graf und Helmut Seuberth reinigten die Betonsteinwand in der vergangenen Woche gründlich und versahen sie mit einer Grundierung. Damit schufen sie die Voraussetzung für die anschließende künstlerische Gestaltung.

Initiiert und begleitet wurde die Aktion vom Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. Der Verein kümmerte sich während der Arbeiten auch um die Verpflegung der beteiligten Künstler mit Brotzeit und Getränken sowie einem gemeinsamen Mittagessen im K14.

Eine bemerkenswerte Begleiterscheinung gab es bereits vor der Genehmigung der Kunstaktion. Dabei musste zunächst geklärt werden, dass der für das Werk vorgesehene Begriff „VIELFALT“ in Pappenheim nicht als politische Botschaft zu verstehen ist. Erst nachdem diese Bedenken ausgeräumt waren, stand der Umsetzung nichts mehr im Wege. An der Mauer ist „VIELFALT“ nun das, was die Künstler daraus gemacht haben. Das zentrale Thema eines gemeinschaftlich geschaffenen Kunstwerks.

 




Jugendliche gestalten Lego-Betonsteinwand in Pappenheim

Jugendliche gestalten Lego-Betonsteinwand in Pappenheim

Eine graue Betonsteinwand unterhalb der Pappenheimer Burg soll am Samstag, 26. September 2026, zum Kunstprojekt werden. Ab 9 Uhr gestalten Jugendliche die Wand am Dr.-Wilhelm-Kraft-Weg mit Graffiti. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim hat die Aktion „THE WALL 2.0“ organisiert.

Die Wand wurde vor mehr als zwei Jahren errichtet, um die Durchfahrt hinauf auf den Hals zu sichern. Die dahinterliegende denkmalgeschützte historische Bruchsteinmauer an dieser Stelle war schadhaft geworden; ihre Sanierung wird voraussichtlich noch dauern. Der Kunst- und Kulturverein möchte die Betonfläche deshalb gemeinsam mit Jugendlichen gestalten.

Die Wand wurde bereits gereinigt, damit die Farbe gut haftet und zur Geltung kommt. Ein Vorentwurf trägt den Titel „Vielfalt“. Wie die Jugendlichen das Thema umsetzen, entwickeln sie unter der künstlerischen Betreuung von Christoph Ottinger und Patrick Hirsch.

Interessierte können die Aktion vor Ort verfolgen. Die Durchfahrt bleibt während der Arbeiten geöffnet, kann aber erschwert sein. Nach Angaben des Vereins sind auf der dort als Spielstraße ausgewiesenen Straße keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen für die Aktion erforderlich.

 




Pappenheimer Kulturtripp führt nach Bechhofen

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, zu einem geführten Ganztagesausflug nach Bechhofen an der Heide ein. Der Marktort im Landkreis Ansbach gilt seit dem frühen 18. Jahrhundert als Zentrum der deutschen Pinsel- und Bürstenherstellung. Auf dem Programm stehen eine Führung durch das Deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum und ein Besuch der Pinselfabrik Bechhofen.

Die denkmalgeschützte ehemalige Fabrikhalle wird derzeit mit Fördermitteln aus dem LEADER-Programm zu einem Ort für Veranstaltungen und kreativen Austausch umgebaut. Geschäftsführerin Vera Bieringer stammt aus einer Pinsel- und Bürstenmacherfamilie. Der Kontakt zum Pappenheimer Verein entstand über das bayernweite Heimatunternehmer-Netzwerk. Als Heimatentwicklerin hat Bieringer bereits Veranstaltungen der Vereinsreihe „Vitalisierung der Provinz“ besucht.
Ausflüge zu anderen Kulturorten gehören seit Jahren zum Programm des Vereins. Sie bieten Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zu Anregungen für die eigene Arbeit. Die Fahrt erfolgt wegen der schwierigen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Privatautos und Fahrgemeinschaften. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz Auf der Lach bei der Turnhalle in Pappenheim, die Rückkehr ist am späten Nachmittag geplant.

Eine Anmeldung ist bis zum 17. Oktober bei Christa Seuberth unter 09143/6228 oder bei Helmut Seuberth unter 0170/5575171 erforderlich. Treffpunkt und Ansprechpartner haben sich gegenüber der früheren Ankündigung im „Carpe Diem“ geändert. Vereinsmitglieder erhalten einen Unkostenbeitrag für Verpflegung und Eintritt.

 




Heidis heile Welt in Pappenheim

Bunt, fröhlich und bisweilen ein wenig fantastisch geht es derzeit in der Städtischen Galerie Pappenheim zu. Dort ist mit Heidi Fesl eine Künstlerin zu Gast, deren Wurzeln ganz in der Nähe liegen und deren Bilder vor allem eines wollen. Den Menschen Freude machen.

Heidi Fesl wurde in Bieswang geboren und lebt heute in Weißenburg. Die Malerei begleitet sie praktisch schon ein Leben lang. Seit sie als Kind einen Stift halten konnte, wurde gemalt und gezeichnet. Dabei hinterließ auch ein in Pappenheim wohlbekannter Künstler seine Spuren. Der Kunstmaler und Kunstlehrer Heinrich Mangold beeinflusste ihre ersten künstlerischen Schritte ganz wesentlich. Später lernte Heidi Fesl bei der Malschule Mandl.

Wie bei Mangold standen zunächst Landschaften und Motive aus der Heimat im Mittelpunkt. Mit der Aquarellmalerei begann der künstlerische Weg, ehe Heidi Fesl später die kräftigeren Acrylfarben für sich entdeckte. Heute gilt ihre besondere Liebe der vielfältigen Farbenwelt der klassischen Ölmalerei.

Und Farbe gibt es in ihren Bildern wahrlich reichlich. Sie prägt die Ausstellung und schafft in den Räumen der Städtischen Galerie eine ganz eigene Welt. Dabei darf es durchaus auch einmal fantastisch werden. Besonders Tiere haben es der Künstlerin angetan und begegnen den Besuchern in den unterschiedlichsten Variationen.

„Wenn ich male, vergesse ich alles um mich herum. Ich versuche das Fröhliche, Schöne und eventuell auch Lustige mit meinen Bildern festzuhalten“, beschreibt Heidi Fesl selbst, was sie beim Malen bewegt.

Vielleicht ist es gerade dieser Gedanke, der den Charakter der Ausstellung am besten trifft. Denn Heidi Fesl möchte mit ihren Bildern die Betrachter erfreuen und sie für eine Weile in ihre „heile Welt“ mitnehmen. Die alltäglichen Sorgen dürfen dabei draußen bleiben. Dass die Künstlerin diese Probleme genauso kennt wie ihre Besucher, versteht sich dabei von selbst.

So musste für die Ausstellung eigentlich nicht lange nach einem passenden Namen gesucht werden. „Heidis heile Welt“ bringt auf den Punkt, was die Bilder vermitteln möchten.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, 20. September, in der Städtischen Galerie Pappenheim. Für die bunte musikalische Untermalung der Vernissage sorgten Andreas Müller mit der Klarinette und Christine Köhnlein am Klavier.

„Heidis heile Welt“ ist noch bis zum 8. November in der Städtischen Galerie Pappenheim, An der Stadtmühle 1, zu sehen. Der Zugang befindet sich im roten Turm von der Klosterstraße aus. Geöffnet ist die Ausstellung an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: Kunst- und Kulturverein




Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.




Rekord beim Osterdorfer Pressackkarteln

Das Pressackkarteln am Kirchweihmontag gehört in Osterdorf seit jeher zur Kirchweih wie gute Stimmung und ein zünftiger Frühschoppen. Dass diese Tradition nach wie vor bestens gepflegt wird, zeigte sich in diesem Jahr besonders eindrucksvoll. Mit 83 Teilnehmern konnte sogar eine Rekordbeteiligung verzeichnet werden.

Der Einladung des Frühschoppensvereins „Einigkeit macht stark“ waren die Kartler gefolgt, um beim traditionellen Pressackkarteln der Osterdorfer Kirchweih ihr Glück zu suchen. Das Ziel war dabei klar. Sechs Asse mussten auf dem eigenen Konto verbucht werden, um sich die Königswürde zu sichern. Als Erster schaffte dies Lorenz Obernöder, der damit zum Pressackkönig gekürt wurde. Die Würde des Vizekönigs ging an Rudolf Hanke.
Und weil ein Pressackkönig selbstverständlich nicht mit leeren Händen nach Hause gehen soll, durften sich die beiden Majestäten über Pressäcke freuen. Gestiftet wurden diese von Caterer Ernst Kraft von „Die Partykiste“. Doch auch für die übrigen Teilnehmer war nach dem Karteln noch lange nicht Schluss. Das von der Brauerei Wurm gestiftete Freibier wurde von den beiden Majestäten und weiteren Spendern noch aufgestockt. So ließ sich die stattliche Kartlerrunde den Kirchweihmontag anschließend sichtlich gut gelaunt schmecken.
Mit 83 Teilnehmern, zwei frisch gekürten Majestäten, Pressack und Freibier hat das Osterdorfer Pressackkarteln einmal mehr bewiesen, dass eine gute Kirchweihtradition auch nach vielen Jahren nichts von ihrem Reiz verloren hat.

Titelfoto: Erwin Knoll

 




Filmabend an der Altmühl in Pappenheim

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Samstag, 29. August 2026, um 20 Uhr zu einem besonderen Sommerfilmabend ein. Auf der Remise an der Altmühl im Haus der Bürger K14 wird der Dokumentarfilm „Welt auf Rädern“ von Felix Rudolph gezeigt.

Im Mittelpunkt steht das Zelttheater Comoedia Mundi, das seit 40 Jahren mit Bühne, Zuschauerplätzen und dem eigenen Zuhause von Ort zu Ort zieht. Unter der Leitung von Fabian Schwarz und Loes Snijders hat die kleine Schauspieltruppe Tausende Zuschauer begeistert. Der Film blickt dabei nicht nur auf das Theaterleben, sondern auch hinter die Kulissen. Zeltaufbau, Genehmigungen, Wetterkapriolen sowie die Diskussionen um Texte und Inszenierungen gehören ebenso zu dieser besonderen „Welt auf Rädern“.

Der Filmabend verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Einblick in eine Lebensform, bei der Theater, Reisen und Alltag untrennbar miteinander verbunden sind.

Beginn ist um 20 Uhr im Haus der Bürger K14 in Pappenheim, Klosterstraße 14, auf der Remise an der Altmühl. Erfrischende Getränke werden angeboten. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins sind willkommen.

 




Sommerabendmusik mit Gitarrenklängen in Pappenheim

Im Rahmen der Pappenheimer Sommerabendmusik sind am Dienstag, 18. August, Miriam Lutz und Frank Bräunlein mit Gitarrenmusik im Gemeindezentrum Pappenheim zu Gast. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Das Gitarrenduo spannt an diesem Abend einen musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Romantik. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke des englischen Komponisten John Dowland und des österreichischen Gitarristen Johann Kaspar Mertz.

Die Pappenheimer Sommerabendmusik verbindet eine halbe Stunde gute und ansprechende Musik mit Gedankenanstößen und einem Segen. Damit bietet der Abend Gelegenheit, für eine kurze Zeit aus dem Alltag herauszutreten, zuzuhören und zur Ruhe zu kommen.

Im Anschluss besteht bei einem kühlen Getränk die Möglichkeit, noch etwas zusammenzubleiben und die Eindrücke des Abends miteinander zu teilen.

Der Eintritt zur Pappenheimer Sommerabendmusik ist frei.

Titelfoto: Friedemann Hennings

 




Neuer farbenfroher Blickfang in Pappenheim

Mit viel Kreativität, gelebter Gemeinschaft und einer großen Portion Fantasie ist in Pappenheim erneut ein besonderes Kunstprojekt entstanden. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim hat gemeinsam mit den Vorschulkindern des katholischen Kindergartens St. Martin sowie der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Rummelsberger Diakonie farbenfrohe Mobiles gestaltet, die künftig die Kneippanlage an der Altmühlbrücke schmücken.

Bereits seit mehreren Jahren setzt der Kunst- und Kulturverein immer wieder kreative Aktionen um, die das Stadtbild verschönern und zugleich Menschen zusammenbringen. Auch das diesjährige Projekt knüpft an diese erfolgreiche Idee an. Im Haus der Bürger im K14 stellte das Organisationsteam zunächst das Vorhaben vor, bevor die Beteiligten gemeinsam ans Werk gingen.

Die dafür verwendeten Holzrahmen wurden in der Behindertenwerkstatt Treuchtlingen gefertigt. Anschließend verwandelten die Kinder des Kindergartens St. Martin gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der OBA die schlichten Rahmen in individuelle Kunstwerke. Mit Naturmaterialien wie Zapfen, Schneckenhäusern und Holzscheiben sowie bunten Fäden und Stoffen entstanden fantasievolle Mobiles, bei denen der Kreativität kaum Grenzen gesetzt waren.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein das Basteln. Vielmehr bot das Projekt Raum für Begegnungen. Kinder und Menschen mit Behinderung arbeiteten ganz selbstverständlich miteinander, tauschten Ideen aus und unterstützten sich gegenseitig. Diese gelebte Inklusion prägt die Zusammenarbeit zwischen dem katholischen Kindergarten St. Martin und der Offenen Behindertenarbeit bereits seit längerer Zeit und wurde auch diesmal wieder eindrucksvoll sichtbar. Die Organisatorinnen Petra Beier und Lisa Strixner von der OBA sowie Kindergartenleiterin Karin Liebald erleben bei gemeinsamen Projekten immer wieder, wie ungezwungen und bereichernd diese Begegnungen für alle Beteiligten sind.

Das diesjährige Motto lautete, Dingen einen neuen Rahmen zu geben. Gesammelte und gefundene Materialien erhielten eine neue Aufgabe, aus Holzscheiben wurden bunte Blumen, aus einfachen Rahmen kleine Kunstwerke. Dahinter steckt zugleich eine Botschaft. Wer Bekanntes in einen neuen Rahmen setzt, entdeckt oft neue Blickwinkel – ein Gedanke, der auch das Miteinander der Menschen beschreibt.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim schuf mit der Organisation des Projekts erneut die Grundlage für diese besondere Aktion und unterstreicht damit einmal mehr sein Engagement, Kunst, Kultur und das gesellschaftliche Leben in Pappenheim auf kreative Weise zu bereichern. Unterstützung erhielt das Projekt zudem von der Stadt Pappenheim.

Die fertigen Mobiles schmücken nun die Anlage am Kneipp-Becken an der Altmühlbrücke und laden Spaziergänger dazu ein, einen Moment innezuhalten.

 




Pappenheim wird wieder ein Stück bunter

Mit viel Kreativität, Fantasie und vor allem jeder Menge Gemeinschaftssinn entsteht in Pappenheim erneut ein Kunstprojekt, das das Stadtbild verschönern soll. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt gemeinsam mit dem katholischen Kindergarten St. Martin und der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Rummelsberger Diakonie die in den vergangenen Jahren erfolgreiche Aktion auch heuer fort.

Zum Auftakt trafen sich die Vorschulkinder des Kindergartens gemeinsam mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern der OBA sowie dem Organisationsteam im Haus der Bürger im K14 des Kunst- und Kulturvereins. Dort wurde das diesjährige Projekt vorgestellt. In vorgefertigte Holzrahmen, die von der Behindertenwerkstatt in Treuchtlingen gefertigt wurden, entstehen in den kommenden Tagen fantasievoll gestaltete Mobiles.

Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Mit Fäden, Zapfen, Schneckenhäusern, bemalten Holzscheiben und farbigen Bespannungen gestalten die Gruppen ihre ganz persönlichen Kunstwerke. Die gemeinsame Arbeit steht dabei im Mittelpunkt. Sie macht allen Beteiligten mehr Freude als das Basteln allein und fördert zugleich den Austausch zwischen den Generationen und Menschen mit und ohne Behinderung.

Ein kleiner Wettbewerb um das schönste Motiv gehört ebenfalls dazu. Am Ende soll es aber keine Verlierer geben. Vielmehr zählt die gemeinsame Teilnahme und das Ziel, einen Ort in Pappenheim mit den entstandenen Werken zu verschönern.

Ausgesucht wurde dafür das beliebte Kneipp-Becken an der Altmühlbrücke. Dort werden die bunten Mobiles künftig aufgehängt und für zusätzliche Farbtupfer sorgen. Nach getaner Arbeit wartet auf alle Beteiligten außerdem eine gemeinsame Brotzeit als verdiente Belohnung.

Wer die kleinen Kunstwerke bestaunen möchte, ist herzlich zur Präsentation am Freitag, 24. Juli, ab 9 Uhr am Kneipp-Becken eingeladen.

 




Neue Galerie bereichert Pappenheims Altstadt

Mitten in der Pappenheimer Altstadt hat die Künstlerin Birgit van der Gang ihrer Kreativität ein neues Zuhause gegeben. Anfang Juli eröffnete sie ihre neue Galerie und ihr Atelier in der Deisingerstraße – in den Erdgeschossräumen unter dem Hotel-Restaurant Zur Sonne. Der Umzug bedeutet für die Künstlerin nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch den Start in einen neuen Abschnitt.

Bereits seit 2011 ist Birgit van der Gang künstlerisch in Pappenheim tätig. 2014 zog sie von der Bahnhofstraße in die Deisingerstraße und eröffnete dort ihre erste Galerie im vormaligen Schreibwarengeschäft Daeschler. Nun ist sie ein Stück weiter, in noch zentraler gelegene Räume umgezogen. Schon nach kurzer Zeit zeigt sich, dass sich dieser Schritt gelohnt hat. „Der Umzug hierher ist ein echter Glücksfall“, sagt die Künstlerin. Deutlich mehr Passanten, Urlauber und Einheimische würden den Weg in die Galerie finden.

Unter dem neuen Namen vandergang art´n clay präsentiert Birgit van der Gang ihre vielseitigen Arbeiten. Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Auswahl an Gemälden in unterschiedlichen Formaten, handgemalten Glückwunschkarten sowie kreativen Keramikarbeiten für Haus und Garten. Gerade die kleinen und großen Einzelstücke aus Ton eignen sich auch als originelle Geschenkideen.

Hinter den Ausstellungsräumen befindet sich die neu eingerichtete Töpferwerkstatt. Dort bietet die Künstlerin jeden Mittwoch von 19.00 bis 21.00 Uhr Töpferkurse an. Interessierte sind eingeladen, unverbindlich vorbeizuschauen. Gruppen können nach vorheriger Anmeldung teilnehmen.

Neben Auftragsmalerei und Workshops fertigt Birgit van der Gang ihre Keramikkunstwerke selbst an. Wer einen Eindruck von ihrem Schaffen gewinnen möchte, findet zahlreiche Bilder auch auf Instagram unter vandergang_art_n_clay sowie auf Facebook.

Die Galerie ist dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet. Termine sind außerdem nach Vereinbarung per WhatsApp unter 0176 73200218, per E-Mail an bvandergang@t-online.de sowie über Facebook und Instagram möglich.

Wer durch die Deisingerstraße schlendert, sollte einen Blick in die neuen Räume werfen. Zwischen Malerei und Keramik gibt es dort viel zu entdecken – und vielleicht auch das passende Kunstwerk für die eigenen vier Wände oder ein besonderes Geschenk.