FW/BGL-Kandidatin und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Im Rahmen einer parteiübergreifenden Wahlveranstaltung präsentierte Walter Otters, Stadtrat und Zweiter Bürgermeister, die Liste der Freien Wähler/Bürgerliste für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Die Kandidatinnen und Kandidaten bringen berufliche Fachkompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit – quer durch alle Ortsteile und Altersgruppen.

Walter Otters (65), Osterdorf
Elektromeister, ehemaliger Leiter des Technologiezentrums am bbw Weißenburg
Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Zweiter Bürgermeister, kommunalpolitisch erfahren.
Motto: „Selbst anpacken und pragmatische Lösungen finden.“
Listenplatz 1

Roland Kiermeyer (56), Bieswang
Feuerwehrbeamter, Stadtrat seit 2020, Referent für Straßen, Plätze & Verkehr
Setzt sich für Sanierung der Infrastruktur und für das Vereinsleben ein.
Motto: „Nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele.“
Listenplatz 2

Jürgen Weizinger (59), Übermatzhofen
Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, Energieberater, Ortssprecher
Bringt fachliche Expertise für praxisnahe Energiekonzepte im ländlichen Raum.
Listenplatz 3

Carola Lämmerer (50), Pappenheim
Selbstständige Kauffrau, Versicherungs- und Immobilienfachwirtin
Engagiert im Militärverein, setzt auf sachliche und lösungsorientierte Politik.
Listenplatz 4

Christian Schöppl (55), Zimmern
Direktionsbeauftragter Landwirtschaft, Vorsitzender des Militärvereins
Aktiv im Bayerischen Soldatenbund, Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne.
Listenplatz 5

Martin Käfferlein (36), Ochsenhart
Maschinenbautechniker, Nebenerwerbslandwirt, Feuerwehrkommandant
Langjähriger Ortssprecher, will die Feuerwehren weiterentwickeln.
Motto: „Gemeinsam vorwärts. Für eine starke Zukunft.“
Listenplatz 6

Matthias Hübner (37), Weißenburg / Pappenheim
Bautechniker für Tiefbau
Möchte sein Fachwissen bei Straßen- und Tiefbauprojekten in die Ratsarbeit einbringen.
Listenplatz 7

Friedrich Hönig (77), Bieswang
Vermessungstechniker i. R., dienstältester Stadtrat, Referent für Dorfentwicklung
Engagiert für Natur- und Umweltschutz, Mitgestalter in Bauausschuss & Nahwärmegenossenschaft.
Listenplatz 8

Bernhard Raithel (40), Göhren
Finanzwirt in der Steuerverwaltung
Engagiert in Kirchenmusik und Sport, setzt auf nachhaltige Infrastruktur.
Listenplatz 9

Stephan Lauterbach (50), Pappenheim
Selbstständiger Erzieher und Unternehmer, vierfacher Vater
Für eine lebendige, gerechte und gemeinschaftliche Stadtgesellschaft.
Motto: „Gemeinsam aktiv für Pappenheim.“
Listenplatz 10




Neues Format der Wahlveranstaltungen in Pappenheim gestartet

Die erste gemeinsame Wahlveranstaltung in der Geschichte der Stadt Pappenheim hat am 12.01.2026 im Hotel-Gasthof Zur Sonne stattgefunden. In der Auftaktveranstaltung, bei der CSU, SPD und die Listenverbindung von Freien Wählern (FW) mit der Bürgerliste (BGL) ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorstellten, überraschte die SPD mit Themen in ihrem Programm, die so nicht zu erwarten waren. Die gemeinsame Wahlvorstellung findet in allen Ortsteilen statt.

Einträchtig nebeneinander standen Roll-ups der drei Parteien, als Bürgermeister Florian Gallus zur Begrüßung das Wort ergriff und die Zuhörerinnen und Zuhörer sowie Leitfiguren und Kandidaten aller anwesenden Parteien und Gruppierungen begrüßte. Gleich zu Beginn stellte er die Frage: „Was steckt hinter dem neuen Format der neuen gemeinsamen Wahlveranstaltung?“
Über alle Parteigrenzen hinweg habe man in den vergangenen sechs Jahren sachorientiert und sehr gut zusammengearbeitet. Der Wunsch sei es, diese neue Form der außerordentlich guten Zusammenarbeit auch bei den Wahlveranstaltungen widerzuspiegeln. Das wäre nicht gelungen, wenn wie üblich jede Partei in einer eigenen Veranstaltung ihre Ziele für Pappenheim und ihre Kandidaten vorgestellt hätte. Denn auch in den kommenden sechs Jahren wolle man den gemeinsamen Weg so weitergehen.
Nach der Begrüßung hatte jede Partei 20 Minuten Zeit, ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorzustellen.
Hier sollen nun die wichtigsten Punkte der einzelnen Wahlprogramme dargestellt werden, wobei die Reihenfolge nach der amtlichen Nummerierung der Wahlvorschläge erfolgt.

Die Vorstellung der Kandidaten folgt in einem gesonderten Beitrag.

CSU setzt weiter auf Vertrauen und Sachorientierung
Die CSU Pappenheim geht mit klaren Zielen in die bevorstehende Wahlperiode und setzt dabei auf Bewährtes wie auch auf frischen Elan. Im Zentrum steht der feste Wille, das gemeinsam Erreichte nicht nur zu bewahren, sondern mit Augenmaß weiterzuentwickeln.
Im Rückblick auf die vergangenen Jahre betonte Marcus Wurm, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, dass das gute Miteinander im Stadtrat maßgeblich zum Erfolg für die Stadt Pappenheim beigetragen habe – über Fraktionsgrenzen hinweg und getragen von gegenseitigem Vertrauen. Für die kommende Amtszeit steht das politische Ziel im Raum, diese konstruktive Zusammenarbeit fortzuführen und Pappenheim mit sachlicher Politik, Leidenschaft und Kompetenz zukunftsfähig zu gestalten. Dabei setzt die CSU auf Persönlichkeiten, die sich nicht in parteipolitischem Klein-Klein verlieren, sondern die Stadt als Ganzes im Blick behalten.
Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Ansprache die inhaltliche Linie der CSU skizzierte, benannte fünf zentrale Schwerpunkte für die kommenden Jahre: Die Schaffung von neuem Wohnraum soll mit Nachdruck verfolgt werden, ebenso wie die Erarbeitung eines langfristigen Sanierungsplans für das Freibad – ein Thema, das vielen Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt. Auch der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung bleibt ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Ausstattung und Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht zuletzt wurden die Modernisierung und Erhaltung der städtischen Infrastruktur als Daueraufgabe benannt. Mit diesem thematischen Fundament will die CSU die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und Pappenheim Schritt für Schritt weiter stärken.

FW/BGL setzen auf Pragmatismus und Bürgernähe
Mit klaren Worten skizzierte Walter Otters, Zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat, die politischen Leitlinien der FW/BGL für die kommende Wahlperiode. Unter dem Motto „Nicht klagen, sondern anpacken“ bekräftigten die Freien Wähler und die Bürgerliste ihren Kurs einer sachorientierten Kommunalpolitik. Zentrale Themen bleiben der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur – insbesondere die Sanierung von Straßen und Abwassersystemen –, der flächendeckende Glasfaserausbau sowie die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Besonderes Augenmerk gilt dabei stets der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Prinzip „Innen statt Außen“, mit dem die Nachverdichtung im Ortskern vorangebracht werden soll. Otters hob außerdem hervor, wie wichtig die Unterstützung des Ehrenamts sei; Vereine sollen künftig noch besser begleitet, vernetzt und entlastet werden. Der pragmatische Stil, die enge Zusammenarbeit mit allen Fraktionen sowie die Rückendeckung für Bürgermeister Florian Gallus zeigen, dass der einst angestoßene Kulturwandel keine Momentaufnahme war – sondern gelebte Realität.

SPD bringt neue Akzente in ihren Zielen
Mit dem Satz „Jetzt kommt Farbe ins Spiel“ eröffnete Anette Pappler, die dienstälteste Stadträtin und Fraktionsvorsitzende der SPD, ihren Beitrag zur Wahlveranstaltung – und ließ damit aufhorchen. Tatsächlich blieb es nicht bei einer pointierten Formulierung, denn die SPD überraschte mit Themenfeldern, die in dieser Klarheit nicht zwingend erwartet worden waren, dabei aber umso deutlicher die Handschrift der Sozialdemokratie trugen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen für Familien, soziale Verantwortung und moderne Stadtentwicklung – von der Verlässlichkeit in der Ganztagsbetreuung über die Förderung seniorengerechter Wohnformen in Pappenheim-Nord bis hin zur gezielten Unterstützung des Georg-Nestler-Hauses.
In der Umwelt- und Energiepolitik setzt die SPD auf Pragmatismus. Windkraft ja – aber im Zusammenspiel mit Solarenergie und dezentralen Lösungen. In Übereinstimmung mit der CSU will die SPD das Freibad grundlegend sanieren und sichern. Ebenso greift die SPD das in der Bürgerschaft zunehmend diskutierte Thema Trinkwasserversorgung auf und macht deutlich, dass die langfristige Sicherung dieser Daseinsvorsorge auch auf kommunaler Ebene höchste Priorität haben muss. Die SPD nennt auch klar die Notwendigkeit, endlich eine tragfähige Lösung für das Pappenheimer Feuerwehrhaus voranzubringen – mit dem Ziel, Sicherheit, Ausstattung und Arbeitsbedingungen zukunftsfähig zu gestalten. Abgerundet wird das Programm durch den Ruf nach einer bürgernahen digitalen Verwaltung mit neuer Website, Pappenheim-App und ausgebautem Online-Service.

Weiter Termine und Veranstaltungsorte dieses Veranstaltungsformats:

      • 12.01.2026Pappenheim, Gasthof zur Sonne, 19:00 Uhr
      • 13.01.2026Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus, 19:00 Uhr
      • 14.01.2026Geislohe, Hirtenhaus, 19:00 Uhr
      • 15.01.2026Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer, 19:00 Uhr
      • 19.01.2026Bieswang-Ochsenhart, Gasthaus Rachinger, 19:00 Uhr
      • 27.01.2026Göhren, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 28.01.2026Übermatzhofen, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 29.01.2026Zimmern, Gasthaus zum Hollersteon, 19:00 Uhr



Politischer Schulterschluss in Pappenheim

In Pappenheim kündigt sich ein bemerkenswerter politischer Schulterschluss an. CSU, Freie Wähler / Bürgerliste und die SPD gehen bei ihren bevorstehenden Wahlveranstaltungen neue Wege – und das gemeinsam. Am Montag, den 12. Januar 2026, fällt der Startschuss für eine Veranstaltungsreihe, die in dieser Form in Pappenheim bislang einmalig ist.

Was früher streng getrennt stattfand, wird nun in gebündelter Form gemeinsam gestaltet. Vertreterinnen und Vertreter der drei politischen Gruppierungen laden die Bürgerinnen und Bürger zu einer Reihe gemeinsamer Wahlabende ein – nicht in parteipolitischer Abgrenzung, sondern in konstruktiver Einigkeit. Der Gedanke dahinter ist, dass nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame in den Mittelpunkt gestellt werden soll.

„Wir zeigen in einer gemeinsamen Wahlveranstaltung, dass wir geschlossen und zusammen – egal welcher Partei wir angehören – für Pappenheim das Bestmögliche erreichen wollen“, heißt es aus den Reihen der Veranstalter. Dieses neue Format ist nicht nur Ausdruck eines veränderten politischen Selbstverständnisses, sondern auch eine Reaktion auf Wünsche aus der Bevölkerung. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten angeregt, die Informationsveranstaltungen zu bündeln, um nicht an mehreren Abenden zu verschiedenen Parteiveranstaltungen gehen zu müssen.

Gleichzeitig verstehen die Initiatoren das gemeinsame Vorgehen als sichtbares Zeichen für einen Neubeginn. Die Zeit der gegenseitigen Blockaden und parteitaktischen Grabenkämpfe – wie sie vor dem Jahr 2020 in Pappenheim häufiger beklagt wurden – soll endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Veranstaltungsreihe macht in allen Ortsteilen Station. Dabei stehen der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie die Vorstellung gemeinsamer Ideen für die Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile im Mittelpunkt.

Termine und Veranstaltungsorte:

  • 12.01.2026Pappenheim, Gasthof zur Sonne, 19:00 Uhr
  • 13.01.2026Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus, 19:00 Uhr
  • 14.01.2026Geislohe, Hirtenhaus, 19:00 Uhr
  • 15.01.2026Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer, 19:00 Uhr
  • 19.01.2026Bieswang-Ochsenhart, Gasthaus Rachinger, 19:00 Uhr
  • 27.01.2026Göhren, Schulhaus, 19:00 Uhr
  • 28.01.2026Übermatzhofen, Schulhaus, 19:00 Uhr
  • 29.01.2026Zimmern, Gasthaus zum Hollersteon, 19:00 Uhr



Freie Wähler und Bürgerliste bekräftigen den für Pappenheim eingeschlagenen Kurs

Bei der Nominierungsveranstaltung der Freien Wähler und der Bürgerliste Pappenheim am 2. Dezember 2025 haben Walter Otters und Karl Satzinger ihre Sicht auf die zurückliegende Stadtratsarbeit und die anstehende Kommunalwahl dargelegt. Beide Redner betonten insbesondere den Wandel im politischen Klima der Stadt und die konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat. Ihre Stellungnahmen richteten sich auch auf die Umsetzung zentraler Ziele aus dem Wahlprogramm von 2020.

Walter Otters, Stadtrat und Vertreter der Freien Wähler, knüpfte an eine Leitlinie aus dem Wahlprogramm 2020 an: „Nicht klagen, sondern selbst anpacken und pragmatische Lösungen finden.“ Im Zentrum seiner Ausführungen stand das Ziel, den Stadtrat als zentrales Entscheidungsorgan der Kommune zu stärken. Der damals formulierte Anspruch auf ein ehrliches, transparentes und von gegenseitiger Wertschätzung getragenes Miteinander sei in der laufenden Wahlperiode sichtbar eingelöst worden.

Otters verwies in diesem Zusammenhang auf mehrere konkrete Entwicklungen. So sei die Einführung regelmäßiger Klausurtagungen auf Anträge der Freien Wähler in den Jahren 2014 und 2020 zurückzuführen. Auch die parteiübergreifende Verständigung, politische Auseinandersetzungen nicht über die Medien auszutragen und auf rückwärtsgewandte Debatten zu verzichten, habe zur sachorientierten Zusammenarbeit beigetragen.

Ausdrücklich hob Otters hervor, dass sich alle Fraktionen in der laufenden Stadtratsperiode darum bemüht hätten, parteipolitische Interessen zurückzustellen. Dies sei eine direkte Reaktion auf die vorangegangene Wahlperiode, die von politischen Konflikten geprägt gewesen sei. Dass heute eine pragmatische und sachbezogene Zusammenarbeit möglich sei, bezeichnete Otters als eine Erfolgsgeschichte, zu der die Freien Wähler und die Bürgerliste maßgeblich beigetragen hätten.

Als Ausdruck der gewachsenen Zusammenarbeit bezeichnete Otters auch den gemeinsamen Wahlvorschlag von Freien Wählern und Bürgerliste. Auch wenn das ursprünglich angestrebte Modell einer einheitlichen Liste – wie in Solnhofen – nicht umgesetzt werden konnte, so werde es doch gemeinsame Wahlveranstaltungen mit CSU, SPD, Freien Wählern und Bürgerliste geben. Otters betonte in diesem Zusammenhang die Unterstützung für den amtierenden Bürgermeister Florian Gallus, der zur Wiederwahl vorgeschlagen ist. Wörtlich sagte er: „Wir haben uns an ihn gewöhnt und – ja – wir haben uns auch zusammengerauft.“

Karl Satzinger erklärte für die Bürgerliste, dass er den Ausführungen von Walter Otters vollumfänglich zustimmen könne. Auch aus Sicht der Bürgerliste habe die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern im Stadtrat gut funktioniert. Beide Gruppierungen seien sich in ihren politischen Zielsetzungen nahe und hätten bewusst auf Fraktionszwang verzichtet. Vielmehr lege man Wert auf individuelle Entscheidungen der jeweiligen Stadtratsmitglieder.

In seiner Rede kündigte Satzinger zugleich seinen Rückzug aus der aktiven Kommunalpolitik an. Nach zwölf Jahren im Ehrenamt ziehe er sich zurück, auch wenn seine politischen Ziele für den Ortsteil Göhren noch nicht vollständig erreicht seien. Für die anstehende Wahl sieht Satzinger Freie Wähler und Bürgerliste gut aufgestellt: Man habe eine „starke Liste“ zusammengestellt, und er äußerte die Hoffnung, dass die neuen Kandidatinnen und Kandidaten die bisherige gedeihliche Arbeit im Stadtrat fortsetzen werden.

 




Freie Wähler und Bürgerliste Pappenheim nominieren gemeinsame Kandidaten

In einer politischen Geste der Geschlossenheit haben die Freien Wähler (FW) und die Bürgerliste (BGL) am 2. Dezember 2025 ihre gemeinsame Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März 2026 vorgestellt. Zur Nominierungsversammlung im Gasthof „Zum Grünen Baum“ kamen rund 25 Mitglieder und Sympathisanten beider Gruppen, um ein personelles Signal für die künftige Stadtratsarbeit zu setzen. Ein Abend, der neben dem offiziellen Teil auch Raum für spontane Demokratie ließ – und für eine bemerkenswerte Erweiterung der Liste.

Schon zu Beginn war klar, dass die Zusammenarbeit der beiden Gruppierungen keine neue Allianz ist, sondern gewachsene Praxis. Bereits in der Legislaturperiode 2014–2020 war das enge politische Miteinander von FW und BGL im Stadtrat sichtbar – nun wird diese Zusammenarbeit durch eine gemeinsame Liste gekrönt.

Ortsvorsitzender Jürgen Weizinger (FW) begrüßte die Anwesenden, unter ihnen auch der 2. Bürgermeister und FW-Fraktionsvorsitzende Walter Otters sowie Karl Satzinger, der die Fraktion der Bürgerliste im Stadtrat führt. Anwesend auch Friedrich Rachinger aus Bieswang, der auf der Kandidatenliste für den Kreistag für die Freien Wähler kandidiert. Ein besonderer Gruß galt Josef Miehling, dem Vorsitzenden der FW-Kreistagsfraktion, der die Leitung der Wahlmodalitäten bei der Versammlung übernahm.

In seiner Begrüßung erinnerte Weizinger an die Bedeutung der kommenden Wahl für die künftige Entwicklung Pappenheims und hob den maßgeblichen Anteil hervor, den beide Gruppierungen in der aktuellen Legislaturperiode für das Fortkommen in Pappenheim und seinen Ortsteilen geleistet hätten. Die Aufstellung der gemeinsamen Liste sei nun auch Ausdruck der bisherigen konstruktiven Stadtratsarbeit.

Auf besonders anschauliche Weise wurde die Verbundenheit von FW und BGL bereits vor Beginn der Versammlung sichtbar. Auf eigens gestalteten Bierdeckeln zur Veranstaltung war die enge Gemeinsamkeit von FW und BGL symbolisch als klare Botschaft festgehalten.

Formalitäten für den neuen Kandidaten werden rasch erledigt. v. l.: Karl Satzinger BGL, Jürgen Weizinger FW und Bernd Raithel der neue Kandidat für die BGL

Die Liste umfasst nun zehn engagierte Persönlichkeiten aus dem gesamten Gemeindegebiet, die sich im Laufe des Abends persönlich vorstellten. Ursprünglich waren neun Kandidierende vorgesehen – doch mitten in der Versammlung ergriff Bernhard Raithel aus Göhren spontan das Wort und bat um Aufnahme auf die Liste. Nach kurzer Unterbrechung zur Klärung der Formalitäten wurde er in die Liste aufgenommen, was von der Führung der beiden Gruppierungen mit sichtlicher Freude und Zufriedenheit aufgenommen wurde. Eine besondere Bedeutung hat diese Nachnominierung für Göhren. Denn Karl Satzinger aus Göhren, der seit 2014 ein sehr engagierter Stadtrat ist, hat bei der Göhrener Bürgerversammlung im Oktober 2025 – für viele unerwartet – seinen Rückzug aus dem Stadtratsamt mit Ende der Legislaturperiode öffentlich bekannt gemacht.

Die Liste, die im Wechsel mit Vertreterinnen und Vertretern von Freien Wählern und Bürgerliste besetzt wurde, umfasst ein breites berufliches und persönliches Spektrum – von Energie- und Bauexperten über langjährig aktive Stadträte bis hin zu Menschen aus dem Bildungs-, Vereins- und Pflegebereich. Was sie eint, ist der Wille, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an der Zukunft Pappenheims mitzuwirken, betonte Weizinger.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:

Walter Otters, FW, 65, Osterdorf:
Der Elektromeister im Ruhestand, aktuell 2. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, möchte den begonnenen Ausbau der Infrastruktur weiter vorantreiben. Besonders am Herzen liegt ihm die konsequente Umsetzung des Glasfaserausbaus in allen Ortsteilen. Sein Motto ist: „Nicht klagen, sondern selbst anpacken und pragmatische Lösungen finden.“

Roland Kiermeyer, BGL, 56, Bieswang:
Als aktiver Feuerwehrbeamter und Stadtrat bringt er Fachwissen in Fragen der Verkehrssicherheit und Infrastruktur mit. Er setzt sich für die Sanierung von Straßen und Plätzen ein und möchte den Dialog im Stadtrat fördern. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung des Vereinslebens – als Motor des sozialen Miteinanders. Sein Motto: „Nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele.“

Jürgen Weizinger, 59, Übermatzhofen:
Als Diplom-Ingenieur und Energieberater bringt er fundierte Fachkenntnisse in die kommunale Energiepolitik ein. Sein Ziel ist der Aufbau einer praktikablen und zukunftsfähigen Energie-Infrastruktur, die sowohl ökologisch wie wirtschaftlich in den ländlichen Raum passt.

Carola Lämmerer, BGL, 50, Pappenheim:
Die selbstständige Versicherungs- und Immobilienkauffrau kandidiert mit dem Anspruch, wirtschaftliche Sachverhalte verständlich zu machen und Lösungen gemeinsam mit den Bürgern zu entwickeln. Für sie zählen Sachlichkeit, Verlässlichkeit und ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen. Sie möchte insbesondere mittelständische Betriebe, Familien und das Ehrenamt stärken.

Christian Schöppl, BGL, 55, Zimmern:
Der Direktionsbeauftragte für Landwirtschaft setzt sich für den Erhalt regionaler Traditionen und für ein starkes ehrenamtliches Netzwerk ein. Er möchte touristische Potenziale heben und Verbindungen zwischen Stadt und Land ausbauen. Mit seinen Kontakten bis in den Bayerischen Landtag möchte er Impulse für die Region setzen. Sein Credo: „Heimat braucht Zukunft“.

Martin Käfferlein, FW, 36, Ochsenhart:
Als Feuerwehrkommandant und Prozessentwickler kennt er die praktischen Anforderungen moderner Infrastruktur. Er möchte die Feuerwehren im Gemeindegebiet stärken, modernisieren und digitalisieren. Zudem will er neue Wege gehen, um junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Sein Motto: „Gemeinsam vorwärts. Für eine starke Zukunft.“

Matthias Hübner, BGL, 37, Weißenburg / Pappenheim):
Der Bautechniker im Tiefbau möchte seine berufliche Expertise für die Planung und Umsetzung kommunaler Straßen- und Tiefbauprojekte einbringen. Für ihn ist eine solide, langfristige Infrastrukturplanung der Grundpfeiler für eine funktionierende Kommune.

Friedrich Hönig, FW, 77, Bieswang:
Der dienstälteste Stadtrat bringt jahrzehntelange Erfahrung aus dem Bauausschuss, der Dorfentwicklung und der Nahwärmeversorgung mit. Auch im Ruhestand ist ihm eine gesunde Umwelt ein zentrales Anliegen. Er steht für eine nachhaltige Entwicklung im Einklang mit der Natur.

Bernhard Raithel, BGL, 40, Göhren:
Der Finanzwirt will sich insbesondere für die kommunale Wärmeplanung und zukunftsfähige Investitionen einsetzen. Er sieht darin einen Schlüssel zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt.

Stephan Lauterbach, BGL, 50, Pappenheim:
Der selbstständige Erzieher und vierfache Vater steht für eine soziale und inklusive Kommunalpolitik. Er möchte Politik bürgernäher gestalten und Räume schaffen, in denen alle mitgestalten können. Sein Ziel: eine lebendige, gerechte und nachhaltige Kommune. Motto: „Gemeinsam aktiv für Pappenheim.“

Freie Wähler aus Pappenheim auch auf der Kreistagsliste
 Ergänzend zur Stadtratsliste sind auch drei Kandidaten aus dem Pappenheimer Stadtgebiet auf der Kreistagsliste der Freien Wähler vertreten. Auf Platz 15 kandidiert der Osterdorfer Walter Otters, gefolgt von Jürgen Weizinger aus Übermatzhofen auf Platz 27.  Friedrich Rachinger aus Bieswang, der auf Platz 43 gelistet ist, wird das Pappenheimer Kandidatentrio komplettiert.

Titelfoto: Freie Wähler Pappenheim




Gemeinsame Kandidatenliste von Freien Wählern und Bürgerliste in Pappenheim

Zur kommenden Kommunalwahl im März 2026 bündeln zwei politisch unabhängige Gruppierungen in Pappenheim ihre Kräfte. Die Freien Wähler Pappenheim und die Bürgerliste Pappenheim haben sich auf eine gemeinsame Wählerliste verständigt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, ein breit aufgestelltes, sachorientiertes Angebot zu schaffen, das sich deutlich von parteipolitischen Interessen abgrenzt. Nominierungsversammlung am Dienstag, 2. Dezember 2025.

Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung hervorgeht, möchten beide Initiativen mit diesem Schritt ein Zeichen für Bürgernähe, Verantwortung und lösungsorientiertes Handeln setzen. In einem ersten Treffen herrschte laut Angaben der Beteiligten eine konstruktive und offene Atmosphäre, in der sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch organisatorische Fragen besprochen wurden. Im Mittelpunkt stand dabei der Wunsch, gemeinsam einen Beitrag für die Zukunft der Stadt zu leisten – mit Maß, Verstand und im Dialog mit der Bürgerschaft.

Ein nächster wichtiger Schritt ist nun die gemeinsame Nominierungsversammlung, die am
Montag, 2. Dezember 2025, um 19:00 Uhr im Gasthaus Zum Grünen Baum in Pappenheim stattfinden wird.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich vor Ort ein Bild vom Projekt zu machen. Gesucht werden weiterhin engagierte Kandidatinnen und Kandidaten, die sich vorstellen können, auf der gemeinsamen Liste Verantwortung zu übernehmen. Ziel ist es, ein vielfältiges und motiviertes Team aufzustellen, das die Interessen Pappenheims auf kommunaler Ebene mitgestalten möchte.




Neue Vorstandschaft bei den Freien Wählern in Pappenheim

Im Rahmen ihrer diesjährigen Jahresversammlung haben die Freien Wähler Pappenheim eine neue Vorstandschaft gewählt und zugleich den Blick auf die Kommunalwahl 2026 gerichtet. Die Neuwahlen markierten einen personellen Wechsel an der Spitze, ohne dabei den bewährten Kurs der bürgernahen Kommunalpolitik aus den Augen zu verlieren.

Der bisherige Vorsitzende Wolfgang Sachse verabschiedete sich nach vielen Jahren intensiven Engagements aus der Führungsriege. In einer Ansprache dankte er den Mitgliedern sowie den Mandatsträgern für das langjährige Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Jürgen Weizinger gewählt, der nun die Geschicke des Ortsverbands lenken wird. Ihm zur Seite steht Walter Otters, der nicht nur als stellvertretender Vorsitzender fungiert, sondern auch weiterhin als zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat tätig ist. Kontinuität gibt es bei den weiteren Ämtern. Dagmar Fromm bleibt Schriftführerin, Friedrich Hönig behält die Verantwortung für die Finanzen. Die Kassenprüfung übernehmen Claus Dietz und Martin Käfferlein.

In ihren Rückblicken hoben die Vorstandsmitglieder die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor. Besonders im Fokus standen dabei Themen rund um die Stadtentwicklung und das gesellschaftliche Leben in Pappenheim. Auch aus dem Stadtrat wurde berichtet – dort bringen sich die Freien Wähler nach wie vor aktiv in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl im Jahr 2026 kündigte der neue Vorsitzende an, die verbleibenden Monate intensiv für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung zu nutzen. Man wolle sich weiterhin für eine sachorientierte, konstruktive und bürgernahe Politik starkmachen, so Weizinger zum Abschluss der Versammlung: „Unser Ziel ist eine starke Vertretung Pappenheims im Stadtrat.“

Titelfoto: Freie Wähler Pappenheim




Ostergemälde für Wolfgang Hauber

Wolfgang Hauber der Weißenburger Landtagsabgeordnete der Freien Wähler sucht das schönste selbstgemalte Bild zum Thema Ostern.
Mitmachen dürfen Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren. Das Gemälde kann bis spätestens 01. April 2021 entweder per Post an das Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 19, 91781 Weißenburg oder eingescannt per E-Mail an wolfgang.hauber@fw-landtag.de gesendet werden.

Die fünf schönsten und kreativsten Werke werden natürlich vom Osterhasen belohnt, daher wird darum gebeten einen Kontakt mitzusenden. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Bilder nach der Aktion auf dem Social Media Kanal des Abgeordneten veröffentlicht werden.

Sollte damit kein Einverständnis einhergehen, müsste dies bitte bei der Übersendung kundgetan werden.

MdL Wolfgang Hauber freut sich auf viele schöne Osterbilder und hoffe, dass viele junge Künstlerinnen und Künstler mitmachen.




MdL Hauber lädt zur Bürgersprechstunde ein

Der Weißenburger Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber lädt die Bürgerinnen und Bürger aus Weißenburg und der Region auch in den Pfingstferien recht herzlich zu seiner Bürgersprechstunde ein.

Am Dienstag, 9. Juni 2020 steht Wolfgang Hauber nach vorheriger Terminvereinbarung interessierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen und Anliegen von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung und freut sich auf zahlreiche Gespräche.

„Egal ob Online-Videotelefonat, persönlicher Termin oder auch telefonisch – ich bin für Sie und ihr Anliegen da“, sagt der Landtagsabgeordnete.

„Nach dem ich in den letzten Wochen viele Anfrage, insbesondere zur Corona-Thematik erhalten habe, will ich auch weiter-hin die Menschen aus unserer Stadt und Region unterstützen. Wer nicht persönlich ins Abgeordnetenbüro in der Bahnhofstraße 19 in Weißenburg kommen kann, dem stehe ich auch telefonisch oder dieses Mal sogar per Online-Videotelefonat zur Verfügung“, führt Wolfgang Hauber weiter aus.

Um vorherige Terminabstimmung unter
Tel. 09141 / 9970 170 oder
per Mail wolfgang.hauber@fw-landtag.de
wird gebeten.

Weitere Informationen, insbesondere zur Onlinesprechstunde
finden Sie unter www.mdl-wolfgang-hauber.de .




Wahlveranstaltungen der Freien Wähler in Pappenheim und den Ortsteilen

In der Zeit vom 10. Februar bis zum 21. Februar werden die Freien Wähler Pappenheim  die Bürgerinnen und Bürger in Pappenheim und allen Ortsteilen bei ihre Stadratskandidaten und ihr Wahlprogramm vorstellen. Nachfolgend sind Ort und Zeit der Wahlveranstaltungen genannt:

Pappenheim – Montag, 10.Feb.2020, 19:00 Uhr,  Zum Grünen Baum

Osterdorf – Dienstag, 11.Feb.2020, 19:00 Uhr,Gemeinschaftshaus Osterdorf

Übermatzhofen – Mittwoch, 12.Feb.2020, 19:00 Uhr, Schulhaus

Geislohe – Donnerstag, 13.Feb.2020, 19:00 Uhr, Hirtenhaus

Neudorf – Montag, 17.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Wild

Bieswang / Ochsenhart – Dienstag, 18.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Rachinger

Zimmern – Mittwoch – 19.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Hollerstein

Göhren – Freitag, 21.Feb.2020, 19:00 Uhr, Altes Schulhaus




Freie Wähler wollen den Wechsel an der Spitze

Nun haben auch die Freien Wähler ihre Listenkandidaten für die anstehende Kommunalwahl nominiert. Sie verzichten auf einen eignen Bürgermeisterkandidaten, unterstützen jedoch den CSU-Bürgermeisterkandidaten  Florin Gallus. Wolfgang Sachse und Walter Otters setzen in der Zukunft auf Dialog und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Stadtratsfraktionen, die aus ihrer Sicht nur mit einem Wechsel an der Spitze zu machen ist.

Bei seiner Begrüßung stellte Wolfgang Sachse der neue Vorsitzende der Freien Wähler Pappenheim gleich klar, dass man keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten nominieren wird. „Trotzdem halten wir Freien Wähler einen Wechsel an der Spitze unserer Stadt für unabdingbar“ erklärte Wolfgang Sachse, der darin die Möglichketi sieht „wieder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Fraktionen im Stadtratsgremium zu bekommen.“ Ziel müsse es sein „auch mit den Mitgliedern der SPD und neu hinzukommenden Gruppierungen ebenso offen und ehrlich zu kommunizieren“. „Dies scheint mir jedoch erst nach einem Bürgermeisterwechsel möglich“, brachte Sachse das Ziel auf den Punkt, das in Pappenheim CSU, Freie Wähler und Bürgerliste verbindet. .

Der Vorsitzende rühmte die Leistungen der Freien Wähler bei der Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzung (STRBS), bei der Breitbandversorgung der Dörfer, den Planungsanpassungen bei der Umgestaltung der Deisingerstraße, beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Osterdorf und der Dorferneuerung in Ochsenhart. Auch an der Ausweisung neuer Baugebiete in Geislohe und Osterdorf sei die wichtige und erfolgreiche Arbeit der Freien Wähler zu erkennen.

Gescheitert oder blockiert
Neben den derzeit laufenden Projekten hatte Sachse auch eine lange Liste von Projekten, die aus seiner Sicht gescheitert sind oder blockiert werden. Dazu gehörten zum Beispiel die Ansiedlung von Gewerbe und die Nutzung des Innenraums in der Stadt und den Dörfern, das beschlossene Minimalkonzept für das EHP, der Feuerwehrbedarfsplan, die Spange zum Industriegebiet in Bieswang  werde nicht umgesetzt. Und auch den Verzug der Umgestaltung der Stadtwerkeinsel und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sieht Wolfgang Sachse bei den gescheiterten oder blockierten Projekten.

Für die Freien Wähler Pappenheim sieht ihr Vorsitzender auch mit dem Blick über den Tellerrand hinaus auch die Erhaltung der Umwelt und die Mitmenschlichkeit im Fokus.

Der Umgang mit Flüchtlingen  sei den Freien Wählern wichtig und so haben sie in den beiden   „Härtefällen,“ die derzeit die Gemüter in Pappenheim bewegen, Lösungswege aufgezeigt und eine Petition, zu einem der Fälle an den Bayerischen Landtag gesandt.

Von 11er Rat und 5er Rat
Es wurmt Walter Otters, dass der sogenannte 11er Rat (Fraktionsgemeinschaft CSU, FW, BGL) im Zusammenhang mit der Pappenheimer Stadtratsarbeit immer schlechter dargestellt werde als der 5er Rat (SPD Fraktion) . Besonders wurmt ihn die Aussage bei der SPD-Nominierungsversammlung, mit dem Wunsch den 11er Rat zu Schmälern. Das sei ein falscher Ansatz meinte Otters. „Aus einem erfolgreichen 11er Rat muss ein 16er Rat werden“, forderte Otters und stellte fest, dass nur mit einer kompetenten Führungsleistung und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, der Stadtrat Anerkennung und Respekt in  der Bevölkerung erlangen könne.

Am Beispiel des Breitbandausbaus und des Ratsbegehrens stellte Otters die erfolgreiche Zusammenarbeit mit CSU und Bürgerliste heraus und betont, dass der „5er Rat“ in Sachen Breibandausbau bis zuletzt gegen ein verbessertes Förderprogramm, nämlich den Vollausbau auf den Dörfern gestimmt habe.

Auch bei den Planungen zur Umgestaltung der Deisingerstraße und des Marktplatzes hätte sich die „Andere Seite“ kompromisslos gezeigt und ein Bürgerbegehren angeleiert. Erst daraufhin sei das Ratsbegehren ins Leben gerufen worden.

Zu beklagen hatte Walter Otters auch, dass die Ausschüsse weitgehend abgeschafft worden seien und die Treffen aller Fraktionsvorsitzenden nicht mehr abgehalten werden seit die Teilnehmer die zu besprechenden Punkte vorher wissen wollten.

Für die Neue Legislaturperiode haben sich die Freien Wähler und Walter Otters organisatorisch einiges vorgenommen. Angestrebt wird zwischen Wahl und konstituierender Sitzung eine Klausur aller neuen und bisherigen Stadträte, einen Ehrenamtskoordinator soll es geben, der die Vereine beim Aufbau eines Netzwerks unterstützen soll

Für dieses Vereinsnetzwerk gebe es zwischen einigen Vereinen schon Gespräche. Allerdings sollen die Treffen erst nach der Wahl stattfinden, damit das Thema nicht im Wahlkampf zerredet wird.

Für die Aufgabe  bestens gerüstet
Für die Kommunalwahl sehen sich die Freien Wähler Pappenheim bestens gerüstet. „Lebenserfahrene Vertreter unterschiedlichster Berufsgruppen bilden unsere Mannschaft. Darauf sind wir besonders stolz“, betonte der Vorsitze Wolfgang Sachse bei der Vorstellung der Kandidatenliste.

Die Nominierung der neun Stadtratskandidaten für die Liste der Freien Wähler war wie zu erwarten eine kurze und unspektakuläre Angelegenheit. Lediglich zur Reihung gab es eine Wortmeldung in der Werner Hüttinger vorschlug, nicht alle vorderen Plätze mit amtierenden Stadträten zu belegen, wie das bei einer anderen Partei geschehen sei und die neun Bewerber dann „unter ferner liefen“, sozusagen als Anhängsel fungieren. Die Reihung bei den Freien Wählern sieht die Stadträte Walter Otters und Claus Dietz an der Spitze gefolgt von drei neuen Stadtratskandidaten.

Die Listenkandidaten der Freien Wähler:

1 Otters Walter
2 Dietz Claus
3 Weizinger Jürgen
4 Käfferlein Martin
5 Knoll Alexander
6 Hüttinger Werner
7 Hönig Friedrich
8 Fromm Dagmar
9 Sachse Wolfgang




Freie Wähler laden zu Aufstellungsversammlung ein

Die Freien Wähler Pappenheim laden zur Aufstellungsversammlung ihrer Listenkandidaten für die Stadtratswahl 2020 ein.
Die Vorstellung der Kandidaten findet am  Dienstag, den 17.12.2019 ab 19.00Uhr im Gasthaus „Grüner Baum“ Pappenheim in der Dr. Dr. Berta-Kipfmüller-Straße statt.

Nach ihrer Pressemeldung haben die Freien  Wähler  Pappenheim generationenübergreifend im Blick. Ihre  Liste bei der Kommunalwahl soll bunt gemischt sein, deshalb brauchen die Freien Wähler Kandidaten, auch ohne Parteizugehörigkeit. „Für uns FREIE WÄHLER stehen der Mensch und die Sache vor Ort im Mittelpunkt“, heißt es in einer Mitteilung ihres Vorsitzenden Wolfgang Sachse. Die Versammlung ist öffentlich und die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Teilnahme.

Tagesordnungspunkte:

      1. Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden
      2. Wahl eines Versammlungsleiters
      3. Wahl der Bewerber für die Stadtratswahlen
      4. Bestellung eines Beauftragten für den Wahlvorschlag und seines Stellvertreters
      5. Bestellung von zwei Wahlberechtigten zur Unterzeichnung der Niederschrift