Kinderaktionstag 2024 beim Feuerwehrfest in Solnhofen

Am Samstag, den 25. Mai 2024, steht der Kinderaktionstag der Kinderfeuerwehren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Solnhofen auf dem Programm. Die Veranstaltung findet bereits zum zweiten Mal im Landkreis statt. Diesmal ist das Feuerwehrfest zum 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Solnhofen der angemessene Rahmen für das Event für Kindergruppen. Teilnehmen können alle Gruppen mit Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren, unabhängig vom Feuerwehrbezug.

Der Fokus des Aktionstags liegt auf Spielen und Wettbewerben, bei denen die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Es wird auch ausreichend Gelegenheiten geben, bei denen die kleinen Teilnehmer auch echte Feuerwehrautos erkunden können. Der Aktionstag beginnt um 14:00 Uhr und endet gegen 18:00 Uhr nach der Siegerehrung. Die Anmeldung der Gruppen startet ab 13:30 Uhr.

Die Freiwillige Feuerwehr Solnhofen sorgt für eine hervorragende Verpflegung der Teilnehmer und Gäste während des gesamten Aktionstags. Die Spiele sind nicht nur auf Feuerwehrgruppen beschränkt, und es gibt für die Kinder attraktive Preise zu gewinnen. Nach den Wettbewerben lädt eine Kinderparty im Festzelt der Feuerwehr zum fröhlichen Ausklang ein.

Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Solnhofen (https://www.feuerwehr-solnhofen.de/) oder mit dem nebenstehenden QR-Code. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine Bestätigung per E-Mail. Wichtig zu beachten ist, dass die Anmeldung ausschließlich für den Kinderaktionstag gilt, während für das gesamte Feuerwehrfest ein anderer QR-Code auf dem Einladungsschreiben zu verwenden ist.

Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte sind herzlich eingeladen, als Zuschauer die Teams anzufeuern und gemeinsam mit den Kindern den Kinderaktionstag zu genießen. Die Freiwillige Feuerwehr Solnhofen freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und Gäste.

Für Fragen und weitere Informationen steht Franz-Xaver Klatt von den Pappenheimer Feuerdrachen gerne zur Verfügung:

– Mobil: 0151 22670087
– E-Mail: franzxaver-klatt@t-online.de




Zwei Feuerdrachen wechseln zur Jugendfeuerwehr Pappenheim

Zum Jahresabschluss der Kinderfeuerwehr Pappenheim waren rund 30 „Feuerdrachen“ mit ihren Eltern in das Schützenhaus eingeladen. Nach einem ereignisreichen Jahr wurde Rückschau gehalten und der Übertritt von zwei Feuerdrachen zur Jugendfeuerwehr gefeiert.

Seit dem Jahr 2021 gibt es in Pappenheim die Kinderfeuerwehr, die sich „Feuerdrachen“ nennen. Dort können sich  Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in monatlichen Gruppenstunden spielerisch dem Thema Feuerwehr annähern. Bei einer Feier mit Kaffee, Kuchen, Limonade und Plätzchen haben Sandra Schütz und Franz-Xaver Klatt, als Betreuer der Kinderfeuerwehr, mit Bildern und Filmen eine hochinteressante Rückschau auf das vergangene Jahr der Feuerdrachen gegeben.
Neben den Gruppenstunden in Pappenheim gab es auch einen Ausflug zur Feuerwehr Erlebniswelt nach Augsburg und zum Jugendaktionstag nach Hohentrüdingen. Dort konnten sich die Kinder im Werfen des Leinenbeutels und in Hindernisrennen vergleichen. Insbesondere spielerische Wettkämpfe zur Förderung des Teamgeistes gab es bei diesem Jugendaktionstag. Dabei – so erklärten die Betreuer – stand das Team der Pappenheimer Kinderfeuerwehr zusammen und hatte viel Spaß und auch Erfolg.

Das zentrale Ereignis des Nachmittags aber war der Übertritt von Lelia Drechsel und Konstantin Rapljenovic von der Kinderfeuerwehr zur Jugendfeuerwehr Pappenheim. Erstmals konnten sie an dem Nachmittag die neue Uniform der Jugendfeuerwehr überstreifen. Mit viel Applaus wurden sie von den Feuerdrachen verabschiedet, und der 1. Kommandant Martin Veitengruber begrüßte die beiden neuen Jugendfeuerwehrler mit dem üblichen verpflichtenden Handschlag.

Vor zwei Jahren hat die Kinderfeuerwehr Pappenheim bei null angefangen und sich seither prächtig entwickelt. Für das kommende Jahr ist für Kinder, die auf das 11. Lebensjahr zugehen, eine Zwischengruppe geplant, in der die Motivation und Vorbereitung für den Übertritt in die Jugendfeuerwehr gefördert werden soll.
Ein anonymer Spender ist es zu verdanken, dass für die Kinderfeuerwehr eine Feuerwehrausstattung von Playmobil-Figuren, -Fahrzeugen und -Teilen angeschafft werden kann, mit denen die Kindern spielerisch alles rund um die Feuerwehr lernen können.
Geplant ist auch, dass die Feuerdrachen mit T-Shirts ein neues Outfit erhalten. Von der Feuerwehrführung waren Kreisbrandmeister Otto Schober und die beiden Kommandanten Martin Veitengruber und Michele Eckerlein bei der Versammlung. Letzterer war gleichzeitig als Stadtrat und Feuerwehrreferent der einzige politische Vertreter, der die Gelegenheit nutzen konnte, sich über die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim zu informieren.

 




Einsatz nach erfolgreicher Leistungsprüfung

In eine recht außergewöhnliche Situation kamen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim. Als sie gerade dabei waren nach erfolgreich abgelegter Leistungsprüfung für die technische Hilfeleistung ihr wohlverdientes Mittagsmahl im Gasthof zum Grünen Baum in Pappenheim einzunehmen wurden sie von der Sirene zum Einsatz gerufen.

Sie mussten Messer und Gabel aus der Hand legen und zum Haus Altmühtal eilen, weil dort die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Allerdings stellte sich die Situation als Fehlalarm heraus.




Feuerwehr Pappenheim fit bei der technischen Hilfeleistung

Eine Gruppe der Stützpunktfeuerwehr Pappenheim hat kürzlich die Leistungsprüfung für die Technische Hilfeleistung abgelegt. Nach abgelgter Prüfung kam es zu einem Einsatzalarm.
Der Leistungsprüfung haben sich neun junge Männer und Frauen gestellt, denen am Ende ein prima Ablauf und eine saubere Arbeit bescheinigt wurde.

Dabei hatten alle Prüflinge einen theoretischen und einen praktischen Teil, ihr Wissen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Begutachtet wurde der Prüfungsablauf von den Schiedsrichtern Otto Schober, Karlheinz Klatt und Uwe Lampmann.

Wie sich gezeigt hat waren die Prüfungsteilnehmer bestens vorbereitet. In den vergangen drei Wochen haben sie unter der Anleitung von Florian Schütz, auch Gruppenführer, Andreas Hager, sowie von Britta, Tim und Fabian Schober eifrig und gewissenhaft trainiert.

Unter den Zuschauern waren neben dem 1. Kommandant Martin Veitengruber auch Bürgermeister Florian Gallus und die beiden Feuerwehrreferenten der Stadt Pappenheim Michele Eckerlein und Alexander Knoll.

Die Mühen und die Zeit für die Vorbereitung zur Leistungsprüfung seien gut investiert, versicherte Kreisbrandinspektor Otto Schober, denn wenn die Abläufe immer wieder unter Zeitdruck geübt werden, „läuft die Hilfe im Echteinsatz ab wie ein Uhrwerk“ stellte Otto Schober fest.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte der erfolgreichen Leistungsgruppe und stellte einmal mehr die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft heraus. „das sind einfach Menschen, die mehr tun als sie müssen“, lobte der Bürgermeister und fügte hinzu: „Wir sind alle froh, dass wir euch haben“. Seine Anwesenheit und die der beiden Feuerwehrreferenten der Stadt Pappenheim zeuge von Wertschätzung, Interesse und Anerkennung für die Arbeit der Feuerwehr, unterstrich Gallus.

Es werde immer schwieriger Gruppen für die Leistungsprüfung zusammenzustellen, beklagte 1. Kommandant Martin Veitengruber, denn wegen auswärtiger Arbeitsplätze und Schichtarbeiten komme es immer wieder zu Terminproblemen. Deshalb sei er froh, dass sich aktuell wieder eine Gruppe für die Leistungsprüfung zusammengefunden habe.

Bei der Prüfung wurden folgende Leistungsstufen absolviert:

Florian Schütz         Stufe 6   Gold Rot
Britta Schober         Stufe 6    Gold Rot
Tim Schober           Stufe 5   Gold Grün
Daniel Enderlein     Stufe 2   Silber
Andreas Hager       Stufe 2   Silber
Marko Kolb             Stufe 2   Silber
Alexander Mlinzk    Stufe 1   Bronze
Saskia Kolb            Stufe 1   Bronze
Michael Kaus          Stufe 1   Bronze

Als äußeres Zeichen der Anerkennung erhielten die Absolventinnen und Absolventen der Leistungsprüfung eine Anstecknadel und mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof zum Grünen Baum konnte die bestandene Leistungsprüfung gebührend gefeiert werden. So jedenfalls war der Plan. Allerding mussten die Feuerwehrkräfte während des Essens Messer und Gabel weglegen und zu einem Einsatz in das Haus Altmühltal eilen. Dort hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen. Nach gewissenhafter Überprüfung konnte ein Fehlalarm festgestellt werden.

 




Großübung der Feuerwehren in Pappenheim

Alle 14 Feuerwehren aus dem Brandkreis 8, die IUK-Einheit und der ABC-Zug haben sich am vergangenen Samstag, 30.10.2023 an einer groß angelegten Einsatzübung in Niederpappenheim bei der Firma Plastic Omnium beteiligt. Die Einsatzkräfte hatten von der Brandbekämpfung, Technischer Hilfeleistung und Personenrettung alle Bereiche der Feuerwehraufgaben zu bewältigen. Firma hat großen Respekt vor der Leistung der Einsatzkräfte.

Es war alles aufgeboten, was die Landkreisfeuerwehr und der Brandlandkreis 8 zu bieten haben. Neben den Feuerwehren aus Pappenheim, Neudorf, Geislohe, Osterdorf, Göhren, Bieswang, Ochsenhart, Übermatzhofen, Zimmern, Langenaltheim, Büttelbronn, Rehlingen sowie Solnhofen, Eßlingen-Hochholz hatten auch die IUK-Einheit und der ABC-Zug ihre Einsatzstützpunkte aufgebaut.

Martin Veitengruber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim hatte in Absprache mit den Verantwortlichen der Firma Plastic Omnium als Übungsszenario einen Brand der Montagehalle III in der Niederpappenheimer Straße angenommen. Zusätzlich war im angrenzenden Montagetunnel ein Stapler umgekippt unter dem eine Person eingeklemmt war.

Den Ersten Angriff erledigte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim. Mit einem Hebekissen hoben die Einsatzkräfte den Stapler an und konnten so die eingeklemmte Person rasch befreien und bergen.

Das Löschwasser wurde über eine knapp 400 m langen Schlauchstrecke mit zwei Leitungen über mehrere Stationen von der Altmühl zum angenommenen Brandort gefördert, wobei sich Tragkraftspritzen der kleineren Wehren erneut als wertvolle Bausteine im Gesamtbild der Brandbekämpfung zeigten.

Unterstützt wurde der Einsatz von der Informations- und Kommunikationseinheit (IUK) unter Leitung von Kreisbrandmeister Meinel Jens und dem ABC-Zug unter Leitung von der Leitung von Kreisbrandmeister Stanislav Marzynkevitsch. Auch der Fachberater für die Psycho Soziale Notfall Versorgung PNSV Michael Müller war vor Ort.

Nach einer Stunde war der Brand gelöscht und die rund 150 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner konnten für ihren Einsatz und für ihren geopferten Samstagnachmittag den Dank von Kreisbrandinspektor (KBI) Anton Brattinger entgegennehmen. Der Übungseinsatz habe die Leistungsstärke und das gute Zusammenwirken der eingesetzten Wehren deutlich aufgezeigt. Brattinger dankte auch Martin Veitengruber, dem Kommandanten der Stützpunktfeuerwehr Pappenheim für die umfangreiche Ausarbeitung des Übungsszenarios. Derartige Großübungen mit der Einbindung aller Einheiten seinen wichtig, den der Großbrand in Bieswang im vergangenen Jahr habe gezeigt, wie wichtig jede einzelne Einsatzkraft und jedes einzelne Einsatzgerät ist. „Von den hier versammelten Einsatzkräften ist keiner zu viel, jeder werde gebraucht“, betonte KBI Brattinger. Darüber hinaus werden bei Übungseinsätzen wichtige Ortskenntnisse gewonnen, die bei einen Echteinsatz eine entscheidende Hilfe sein können.

Kreisbrandmeister (KBM) Otto Schober wies darauf hin, dass hier nach Corona nach vier Jahren wieder eine überörtliche Einsatzübung stattfinden kann. Bezüglich der Löschwasserversorgung meinte der KBM, dass man sich wegen der Nähe zur Altmühl in Pappenheim keine Sorgen machen brauche. Bürgermeister Florian Gallus, so erklärte KBM Otto Schober, lasse sich wegen anderer Verpflichtungen entschuldigen. Allerdings waren die beiden Stadträte und Feuerwehrreferenten Michele Eckerlein bei der Feuerwehr Pappenheim und Alexander Knoll bei der Feuerwehr Neudorf als aktive Einsatzkräfte und als Vertreter der Stadt Pappenheim vor Ort.

Auch Einsatzleiter Martin Veitengruber bedankte sich für den engagierten Einsatz und auch dafür, dass die IUK-Einheit und der ABC-Zug bei der Einsatzübung mitgewirkt haben

Kreisbrandmeister-IUK Jens Meinel, Leiter der Informations- und Kommunikationseinheit erklärt kurz den Einsatzbereich seiner Einheit, die neben der Dokumentation auch die Funkverbindungen koordiniert und für spätere Auswertungs- und Schulungszwecke aufzeichnet.

Für den ABC-Zug, der für das Erkennen und den Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen zuständig ist, erklärte Kreisbrandmeister Stanislav Marzynkevitsch das Aufgabengebiet und die technische Ausrüstung, die es ermöglicht Kontaminationen aufzuspüren und den Grad des Befalls festzustellen.

„Ein Einsatz ist erst dann zu Ende, wenn die oft furchtbaren Einsatzerlebnisse aus dem Emotionalen verarbeitet sind“, erklärte Michael Müller Fachberater für die Psycho Soziale Notfall Versorgung (PNSV) bei der Feuerwehr.

Im Namen der Firma Plastic Omnium bedankte sich Jürgen Weizinger bei den Feuerwehrkräften und ging auf die hohe Brandlast in den Betriebshallen ein. Gerade deshalb seien solche Großübung für das Werk wichtig. Es habe zwar immer wieder über die die Brandmeldeanlage in Pappenheim die Sirene ausgelöst worden, aber glücklicherweise sei das Werk in den letzten fünf bis sechs Jahren vor größeren Brandschäden verschon geblieben. Das Unternehmen Plastic Omnium habe höchsten Respekt vor der Leistung und der Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit waren die Feuerwehrleute von der Firma nach dem Übungsende zu einer Brotzeit und den dazugehörigen Getränken eingeladen.

 




Feuerwehr Übermatzhofen hat die Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt

Einige Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Übermatzhofen haben kürzlich die Leistungsprüfung für die Gruppe im Löscheinsatz erfolgreich absolviert.

Acht junge Kameradinnen und Kameraden der FFW Übermatzhofen und ein Kamerad der Nachbarwehr aus Zimmern konnten den Schiedsrichtern Otto Schober, Karlheinz Klatt und Manfred Zolnhofer aufzeigen, dass sie Knoten und Stiche sowie fachliche Zusatzaufgaben, wie Geräte- oder Gefahrstoffkunde sowie Erste-Hilfe- Maßnahmen beherrschten.
Außerdem galt es an einem Überflurhydranten Wasser zu entnehmen, um das gestellte Brandobjekt zu löschen. Anschließend wurde eine Saugleitung gekuppelt und eine Trockensaugprobe durchgeführt.

Die Ausbildung hatten Hans Denk, Matthias Meyer und erster Kommandant Thomas Stiegler übernommen. Letzterer fungierte bei der Prüfungsabnahme als Gruppenführer.
Auch Ehrenkommandant Gerhard Fister unterstütze die junge Mannschaft mit hilfreichen Tipps und Tricks. Folgende Stufen wurden von den Kameradinnen und Kameraden abgelegt:

Stufe 1 (bronze) Marius Fister, Bastian Riedel, Jonas Schramm
Stufe 2 (silber) David Fister
Stufe 3 (gold) Ludwig Müller, Michael Schramm
Stufe 4 (gold- blau) Miriam Fister
Stufe 5 (gold- grün) Michael Deffner (FFW Zimmern)
Stufe 6 (gold- rot) Michael Ottmann

Unter den zahlreichen Zuschauern aus Übermatzhofen befanden sich auch Vertreter der Stadt Pappenheim, wie Ortssprecher Jürgen Weizinger, Bürgermeister Florian Gallus und Feuerwehrreferent Michele Eckerlein und Vereinsvorstand der Übermatzhofener Wehr, Werner Schramm. Sie alle gratulierten der  Gruppe für die erfolgreich bestandene Leistungsprüfung und bedankten sich sich für ihre ehrenamtliche Bereitschaft im Feuerwehrdienst für den Nächsten dazusein.

Foto: FFW Übermatzhofen




eCall löst Großeinsatz in Pappenheim aus

Das eCall-System in einem Fahrzeug hat in Pappenheim einen Großeinsatz der Feuerwehren Pappenheim und Langenaltheim, des Notarztes und des Rettungsdienstes mit insgesamt rund 45 Einsatzkräften ausgelöst. Im Landkreis gab es schon mehrfach Fehlalarmierungen per eCall.

Der eCall-Ruf ging am Samstag 26.08.2023 gegen 13:30 Uhr von einem Fahrzeug auf dem EDEKA-Parkplatz in der Bahnhofstraße in Pappenheim aus an die integrierte Leitstelle in Schwabach. Von dort wurden Feuerwehren, Notarzt und Rettungsdienst verständigt.

Am angegebenen Einsatzort konnten von den Helfereinheiten kein Unfall und auch keine hilfsbedürftigen Personen ausgemacht werden. Auch eine Suche in einem Radius von einem Kilometer blieb erfolglos.

Das eCall-System ist in neuen Autos Pflicht und wird nach einem Unfall oder per Knopfdruck von den Insassen ausgelöst. Es baut nach der Auslösung automatisch eine Telefonverbindung zur örtlich zuständigen Rettungsleitstelle auf. Über GPS kann der genaue Auslöseort und der Fahrzeugtyp, nicht aber weitere Daten, etwa amtliches Kennzeichen oder Fahrzeughalter festgestellt werden. Dieses ist nur unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien von den Sicherheitsbehörden möglich.

Im Pappenheimer Fall ist wohl davon auszugehen, dass der Alarm versehentlich per Knopfdruck ausgelöst wurde.

Bei dem Fahrzeug, von dem der Notruf abgesetzt wurde, soll es sich um einen VW Polo handeln über den weiter nichts bekannt ist.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind in letzter Zeit insgesamt acht Notrufe mit den daraus resultierenden Alarmierungen der Rettungseinheiten abgesetzt worden. Bei einem der eCall-Rufe handelte es sich um einen Unfall, bei dem tatsächliche Hilfe erforderlich war.




Rauchende Pfanne löst Feuerwehreinsatz in Pappenheim aus

Am Sonntag, 18.06.2023 gegen 15:15 Uhr wurde in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Pappenheimer Beckstraße von außen Rauchentwicklung festgestellt.
Sehr schnell war die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim vor Ort. Da auf Klingen und Klopfen keine Reaktion kam mussten sich die Feuerwehrkräfte gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen.

Vor Ort konnte die Feuerwehr feststellen, dass eine Pfanne auf dem eingeschalteten Herd Grund für die Rauchentwicklung war.

In der Wohnung befanden sich keine Personen. Außer der beschädigten Tür ist bei dem Vorfall kein weiterer Schaden entstanden.




Feuerwehr rettet Rettungswagen

Am Dienstag, 02. Mai morgens um 04:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim schon wieder zu einem Einsatz gerufen. Erneut ging es um eine technische Hilfeleistung. Diesmal mussten die Kräfte der Pappenheimer Stützpunktfeuerwehr einen Rettungswagen, der sich an einem Hang festgefahren hatte befreien. Die erledigten sie routiniert und schnell mit einem Greifzug und konnten dann wieder abrücken.

Foto: FFW Pappenheim




Baum fiel beim Campingplatz auf öffentliche Verkehrsfläche

Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass beim Umsturz eines 45 cm starken Lindenbaumes am Eingang des Pappenheimer Campingplatzes keine Personen verletzt wurden und kein hoher Sachschaden entstanden ist. Die Pappenheimer Feuerwehr hat den Baum fachmännisch und schnell beseitigt.

Es war ein regnerischer Tag, deshalb standen auf der Parkfläche vor dem Sanitärgebäudes keine Besucherfahrzeuge. Es stand dort in der Ecke nur der Pkw des Platzbetreibers Uwe Horsmann, der aber nicht beschädigt wurde. Uwe Horsmann stand unter dem Terrassendach als er es plötzlich knacken hörte. Kurz danach gab es nochmal ein lautes knallartiges Knacken und Horsmann konnte beobachten wie die 45 cm starke Linde, die direkt neben der Zufahrtsschranke steht in Richtung Sanitärgebäude und dem öffentlichen Gehweg, der am Campingplatz vorbeiführt fiel. Durch die Baumkrone wurden am Dach zwei Eternitplatten zerbrochen, die ersetzt werden müssen.

Zur Bergung des Baumes war die Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim eingesetzt, die den Baum in kurzer Zeit fachmännisch entfernte. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Baum nur am Wurzelansatz total abgefault war, was man von außen nicht erkennen konnte. Zur Zeit des Umsturzes war es windstill.

Der umgestürzte Baum ist Teil einer Lindenallee, die vor 50 Jahren beim Campingplatz von den Volksschülern am „Tag des Baumes“ gepflanzt wurde. Die Allee ist heute noch zu erkennen, wenn man von der alten Campingplatzbrücke Richtung Wehrwiesenstraße schaut.




Sehr viele Einsatzstunden und vorbildliche Nachwuchsförderung

PAPPENHEIM – Am Freitag vergangener Woche fand die Jahreshauptversammlung der Pappenheimer Feuerwehr satt. Neben den obligatorischen Berichten, u. a. von Vorstand, Kommandant und Kassier, standen dabei auch zahlreiche Ehrungen sowie zwei Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Im vollbesetzten Schulungsraum im Feuerwehrhaus konnte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Max Löffler, neben über 45 Vereinsmitgliedern auch Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Otto Schober und Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Ehrengäste begrüßen. Letzterer dankte in einem kurzen Grußwort der Feuerwehr für ihren steten Einsatz und sicherte ihr auch in der nächsten Generation die Unterstützung der gräflichen Familie zu. Anschließend gab Löffler einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Besondere Erwähnung fand dabei das Grillfest sowie die Weihnachtsfeier, die im vergangenen Jahr erstmalig nach der Pandemie wieder stattgefunden haben.

687 Einsatzstunden
Der Kommandant, Martin Veitengruber, blickte in seinem Bericht auf ein einsatzreiches Jahr 2022 mit insgesamt 34 Einsätzen (8 Brände, 17 technische Hilfeleistungen, 2 Sicherheitswachen, 3 Fehlalarme sowie 4 sonstige Tätigkeiten) zurück. Insgesamt wurden dabei von den Feuerwehrdienstleistenden 687 Einsatzstunden (zum Vergleich: 403 Einsatzstunden im Jahr 2020 und 216 Einsatzstunden im Jahr 2021) geleistet. Mit mehr als 178 Stunden entfiel ein Großteil davon auf den Brand der Firma Fenster Rachinger in Bieswang und mit 63 Stunden auf den Brand bei Plastik Omnium. Auch der Bericht des Atemschutzwartes Florian Schütz war von den intensiven Einsätzen bei Fenster Rachinger und Plastik Omnium geprägt; besonders hat sich hier die intensive Ausbildungsarbeit sowie die gemeinsamen Übungen mit den Florianjüngern aus Bieswang ausgezahlt. Insgesamt leisteten die Atemschutzgeräteträger der Stadt Pappenheim im Jahr 2022 eine Einsatzdauer rund 430 min unter schwerem Atemschutz.

800 Stunden für die Nachwuchsförderung
Ein großes Augenmerk liegt bei der Feuerwehr Pappenheim auf der Nachwuchsförderung, was im Bericht von Franz-Xaver Klatt, dem Jugendfeuerwehrwart, und Sandra Schütz, der Betreuerin der neu gegründeten Kinderfeuerwehr, deutlich wurde. Zum Jahresende 2022 bestand die Kinderfeuerwehr aus insgesamt 26 Kindern, die Jugendfeuerwehr aus 9 Jugendlichen. Bei der Kinderfeuerwehr wurden insgesamt 6 Gruppenstunden durchgeführt, in denen sich die Kinder spielerisch mit feuerwehrtechnischen Themen beschäftigen. In der Jugendfeuerwehr stellten neben den monatlichen Übungen das mittlerweile traditionelle Osterfeuer, die Bootstour sowie die Freibadübung die Highlights dar. Insgesamt wurden über 800 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit im Bereich der Nachwuchsförderung geleistet. Insbesondere dieses Engagement in der Jungendarbeit lobte auch Bürgermeister Gallus in seinem Grußwort.

Ehrungen und Beförderungen
Nach dem Bericht der Kassiererin Susanne Lampmann und der Entlastung des Vorstandes wurden eine Vielzahl an Kameradinnen und Kameraden für deren langjährige Dienstzeiten durch Landrat Westphal, Vorsitzenden Löffler und Kommandanten Veitengruber geehrt:

  • Für 65 Jahre in der Feuerwehr Pappenheim der Ehrenkommandat Karl Rummel,
  • für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Josef Bauer, Lothar Dengler, Bernd Frosch sowie
  • für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Reiner Felsner, Uwe Lampmann,
  • für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Florian Schütz,
  • für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Ralf Hauser und
  • für 10 Jahre Vereinsmitgliedschaft: Luisa Bronkorsky, Sandra Schütz und Vera Seibold.

Anschließend nahm Kommandant Veitengruber Beförderungen für langjährige und besondere Verdienste vor. Befördert wurden:

  • Sandra Schütz zur Feuerwehrfrau und Michael Kaus zum Feuerwehrmann,
  • Susanne Lampmann zur Oberfeuerwehrfrau, Constantin Wisniewski und Manuel Seibold zum Oberfeuerwehrmann sowie
  • Günther Bronkorsky und Andreas Hager zum Hauptfeuerwehrmann.

Schließlich wurden Fabian Kühnlein und Paul Lange per Handschlag von der Jungendfeuerwehr in die aktive Wehr aufgenommen.

Neuwahlen
Bei den abschließenden Neuwahlen wurden Michael Kaus und Stefan Burzler als neue Revisoren gewählt. Saskia Kolb und Daniel Enderlein wurden als Vertrauenspersonen des Vereins in ihrem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt.

Text: Stefan Burzler




Jahreshauptversammlung bei der Osterdorfer Feuerwehr

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf gab es kürzlich Rückschau und Ausblick in Sachen Einsatzgeschehen und Vereinsleben.
Zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßte der Zweite Vorstand Manuel Schleußinger die Feuerwehrmitglieder genauso wie die Ehrengäste Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandmeister (KBM) Otto Schober, Stadtrat und Ehrenkommandant Friedrich Obernöder, Ehrenvorstand Edmund Just und den neuen Ehrenvorstand und Zweiten Bürgermeister Walter Otters. Letzterer hatte vor einem Jahr sein Vorstandsamt in jüngere Hände abgegeben und wurde deshalb von der neuen Vorstandschaft inzwischen zum Ehrenvorstand ernannt. „Er hat sich dies durch seinen Einsatz und Pflichtbewusstsein für die Feuerwehr Osterdorf mehr als verdient“, heißt es in einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf.

In seinem Bericht bedankte sich der Erste Vorstand Stefan Just bei allen Kameraden für die Unterstützung und hob dabei besonders den Einsatz beim Umbau des Osterdorfer Feuerwehrhauses hervor. Dieser sei fast abgeschlossen, es müssen nur noch die Spinte eingebaut werden.

Bei der Feuerwehr in Osterdorf gibt es derzeit 38 aktive und passive Mitglieder.
Erfreut konnte Stefan Just davon berichten, dass die Osterdorfer Feuerwehr für ihren Einsatz beim Großbrand bei der Bieswanger Firma Fenster Rachinger ein Präsent als als Dank für den Einsatz bekommen habe.

Für die Zukunft kündigte der Vorstand die Teilnahme beim Tag der Vereine am 17. Juni an, bei dem die die Feuerwehrarbeit vorgestellt werden soll.

Mehr Beteiligung wünscht sich der Vorstand für den ehrenamtliche „Freitagsausschank“ im Dorfgemeinschaftshaus.

Zum feuerwehrtechnischen Betrieb in Osterdorf konnte der Erste Kommandant Florian Burggraf von neun Übungen berichten, wobei er Kevin Stettinger besonders lobte, weil er als Einziger an allen Übungen teilgenommen hatte.

Bei der Brandschutzwoche übte die Osterdorfer Wehr zusammen mit den Nachbarwehren den Brandeinsatz an einem Anwesen im Ort. Bei dieser Einsatzübung konnten sich Bürgermeister Florian Gallus und Kreisbrandmeister Otto Schober vor Ort von der guten Zusammenarbeit der Ortsteilwehren überzeugen.

Von KBM und BGM geehrt
Nachdem dem Kassier Markus Obernöder und dem Schriftführer eine lobenswerte Führung ihrer Ämter bescheinigt worden war, ehrte die Freiwillige Feuerwehr Osterdorf

Andreas Renner und Michael Öder, die beide schon 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst leisten.

Andreas Stettinger bekam eine Auszeichnung für 30 Jahre aktive Dienstzeit. Andreas Stettinger ist auch seit 21 Jahren Zweiter Kommandant und hat eine Ausbildung zum Funker sowie einen Motorsägen-Führerschein.

KBM Otto Schober überreichte Ehrenkreuz und Urkunde im Namen des Freistaats Bayern und bedankte sich für den selbstlosen Einsatz. Der KBM betonte, dass er gerne nach Osterdorf komme und von der Arbeit der Osterdorfer Wehr begeistert sei. Er sei froh, dass es nach der Pandemie seit 2022 mit Übungen, Leistungsabzeichen, Festen und der Brandschutzwoche mit dem Feuerwehrbetrieb wieder richtig losgegangen sei. Bei der Brandschutzwoche, bei dem die Osterdorfer Pumpe ausgefallen war habe sich gezeigt, dass im Ernstfall eine sofortige Lösung in der Gemeinschaft mit anderen Wehren, Leben retten kann.

Der KBM übermittelte auch herzliche Grüße von Kreisbrandinspektor Brattinger und Kreisbrandrat Satzinger.

Bürgermeister Florian Gallus bedankte sich auch im Namen der Stadt für die geleistete Arbeit und den selbstlosen Einsatz. Er hob hervor, dass es ohne Freiwillige nicht gehe, deshalb bedankte er sich auch im Namen der Stadt Pappenheim für Einsatz und Pflichtbewusstsein.

Es gefalle ihm in Osterdorf, darum komme er auch immer sehr gerne hierher.

Der Bürgermeister sicherte die Unterstützung der Stadt zu und konnte bekanntgeben, dass der neue Tragkraftspritzen -Anhänger für die Osterdorfer praktisch schon auf dem Weg sei.

Die stark vertretene Jugend rief er dazu auf weiter aktiv und motiviert die Geschicke der Feuerwehr zu unterstützen.

Foto: FFW Osterdorf

Auf dem Titelfoto von links: Kreisbrandmeister Otto Schober, 1. Vorstand Stefan Just, Andreas Renner, Michael Öder, 2. Kommandant Andreas Stettinger, Bürgermeister Florian Gallus, 1. Kommandant Florian Burggraf.