Die Stadt Pappenheim setzt auch im Jahr 2026 auf eine solide Ausstattung ihrer Feuerwehren. In der jüngsten Sitzung befasste sich der Stadtrat mit der Jahresbestellung und traf dabei wichtige Entscheidungen für die Ausstattung der Feuerwehren in Pappenheim und in den Ortsteilen.
Grundlage für die die Jahresbestellung sind die Bedarfsmeldungen der örtlichen Feuerwehrkommandanten, die im Vorfeld bei der Stadt eingegangen waren. Gemeinsam mit Feuerwehrreferent und Stadtrat Michele Eckerlein sowie dem künftigen Feuerwehrsachbearbeiter bei der Stadtverwaltung Pappenheim Matthias Geck wurden diese durch die Verwaltung gesichtet, strukturiert und mit einem ersten Kostenrahmen versehen. Bei der jährlichen Kommandantenversammlung Mitte April wurden die anstehenden Beschaffungen zusätzlich abzustimmen.
Insgesamt belaufen sich die aktuell absehbaren Kosten auf rund 41.000 Euro. Den größten Anteil nimmt dabei die allgemeine Jahresbestellung mit etwa 20.000 Euro ein. Hinzu kommen unter anderem Ausgaben für den schrittweisen Austausch von Helmen aufgrund geltender Sicherheitsvorschriften, für Schläuche sowie für den Bereich Atemschutz. Auch bereits vorgezogene Bestellungen und erste Ausgaben sind in die Kalkulation eingeflossen.
Im Haushaltsplan waren ursprünglich 45.000 Euro vorgesehen. Da erfahrungsgemäß im Laufe des Jahres weitere Kosten entstehen und die Preise im Bereich der Feuerwehrbeschaffung zuletzt spürbar gestiegen sind, empfiehlt die Verwaltung eine Anpassung. Künftig sollen insgesamt 50.000 Euro eingeplant werden, um ausreichend Spielraum zu behalten.
Der Stadtrat nahm die Kostenübersicht zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, entsprechende Vergleichsangebote einzuholen und auszuwerten. Bürgermeister Gallus wurde zugleich ermächtigt, die notwendigen Aufträge zu vergeben.
Hinter diesen Zahlen steht die klare gesetzliche Verpflichtung, denn die Ausstattung der Feuerwehren zählt zu den Pflichtaufgaben der Kommune. Sie muss im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit sicherstellen, dass die Einsatzbereitschaft jederzeit gewährleistet ist. Vor diesem Hintergrund sind die regelmäßigen Investitionen weniger eine freiwillige Leistung als vielmehr ein kontinuierlicher Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung in Pappenheim und seinen Ortsteilen.
Starke Leistung der Feuerwehr Pappenheim
Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich absolviert. Am Sonntagnachmittag, 12. April 2026, überzeugten die Teilnehmer unter den Augen der Prüfer mit einer geschlossenen und präzisen Ausführung der geforderten Aufgabenbereiche.
Über einen Zeitraum von drei Wochen hatten sich die Einsatzkräfte vorbereitet. Zweimal wöchentlich wurde unter der Anleitung von Andreas Hager, Marko Kolb und Franz Xaver Klatt geübt. Die Prüfung selbst fand unter der Beobachtung der Schiedsrichter Karlheinz Klatt und Kreisbrandmeister Matthias Geck statt. Kommandant Michele Eckerlein fungierte als Zeitnehmer.
Nach einem theoretischen Teil galt es, einen angenommenen Gebäudebrand zu bewältigen. Hierfür wurde ein Löschangriff mit dem Aufbau von drei Strahlrohren durchgeführt. Das Schiedsgericht gab im Anschluss lediglich einzelne Hinweise zur weiteren Verbesserung des Ablaufs. Insgesamt wurde beiden Gruppen eine saubere und strukturierte Arbeitsweise bestätigt.
Kommandant Michele Eckerlein dankte den ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, neben Beruf und Alltag Zeit für die Vorbereitung auf Leistungsprüfungen aufzubringen.
Bürgermeister Florian Gallus gratulierte den Teilnehmern und unterstrich die Bedeutung einer gut ausgebildeten Feuerwehr für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pappenheim . In seinem Grußwort sagte er: „Wir sind froh dass wir Euch haben, passt auf euch auf und kommt immer gesund von den Einsätzen zurück“.
Folgende Leistungsstufen wurden absolviert:
Stufe 6: Franz Xaver Klatt, Saskia Kolb
Stufe 4: Andreas Hager, Marko Kolb
Stufe 3: Fabian Kohnlein, Michael Kaus
Stufe 2: Leon Herzner, Paul Lange, Till Leinweber, Florian Zanetti
Stufe 1: Alexander Lechner
Neudorf weiht neues Feuerwehrfahrzeug ein
Mit einem Festakt hat die Freiwillige Feuerwehr Neudorf ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) offiziell eingeweiht. Neben den Aktiven der Wehr nahmen daran zahlreiche Delegationen aus dem Brandkreis 8 sowie befreundete Feuerwehren teil. Auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Neudorf verfolgten die Indienststellung des neuen Fahrzeugs vor dem Feuerwehrhaus.
Vor rund 150 Feuerwehrleuten begrüßte Kommandant Matthias Geck die Gäste, darunter Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Mitglieder des Stadtrats sowie Vertreter der Feuerwehren aus den Grafendörfern und benachbarten Wehren. Besonders willkommen hieß er die Patenwehr aus Thalmannsfeld sowie die Patenkinder aus Schambach. Ebenfalls vertreten waren Nachbar- und Brandkreisfeuerwehren. In seiner Ansprache erinnerte Geck daran, dass die Beschaffung des Fahrzeugs auf einen langen Planungsprozess zurückgeht, der bereits mit dem ersten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Pappenheim im Jahr 2015 begonnen hatte. Das neue TSF-W sei das erste eigene Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Neudorf und diene dem Schutz aller Grafendörfer. Zugleich verwies er auf die umfangreichen Eigenleistungen beim Umbau und bei der Modernisierung des Feuerwehrhauses sowie auf die Unterstützung durch Stadt, Verwaltung und zahlreiche Helferinnen und Helfer
Wie Geck weiter ausführte, hatte der Stadtrat im Mai 2022 den Grundsatzbeschluss zur Beschaffung gefasst. Nach Zuschussverfahren, europaweiter Ausschreibung und längeren Lieferzeiten konnte das Fahrzeug schließlich im Dezember 2025 in Neudorf in Empfang genommen werden. Parallel dazu wurde auch das Feuerwehrhaus an die neuen Anforderungen angepasst. Für die Arbeiten investierten die Ehrenamtlichen nach seinen Angaben insgesamt 711 Stunden. Hinzu kam der Aufbau zusätzlicher Einsatzbereitschaft im Bereich Atemschutz. Aktuell stehen dafür in den Grafendörfern 21 ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Bürgermeister Florian Gallus bezeichnete die Einweihung als wichtigen Tag für die Feuerwehr Neudorf und für die gesamte Stadt Pappenheim. Mit dem neuen Fahrzeug werde die Einsatzfähigkeit vor Ort weiter gestärkt. Zugleich sei die Anschaffung ein sichtbares Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Feuerwehren in der Kommune haben. Gallus dankte dem Stadtrat, der die notwendigen Investitionen in die Feuerwehren der Stadt in den vergangenen Jahren geschlossen mitgetragen habe. Technik allein sei jedoch nicht entscheidend, sagte der Bürgermeister. Maßgeblich seien die Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich im Ernstfall für andere einsetzen
Auch Kreisbrandrat Volker Satzinger würdigte bei der Einweihung das Engagement der Feuerwehrkräfte. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies darauf, dass der Landkreis mit rund 5.600 aktiven Feuerwehrdienstleistenden insgesamt gut aufgestellt sei.
Den kirchlichen Segen für das neue Fahrzeug und seine Besatzungen spendete Dekanin Sonja Scherle-Schobel. In ihrer Ansprache stellte sie die äußeren und inneren Werte des Feuerwehrdienstes in den Mittelpunkt und bezog sich dabei auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bereitschaft, anderen in Notsituationen zu helfen, präge auch den Dienst der Feuerwehr, so ihre Botschaft.
Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand Gelegenheit, das neue Fahrzeug und seine Ausstattung zu besichtigen. Danach klang der Tag im Gasthaus Zagelmeyer in geselligem Rahmen aus.
Für die Feuerwehr Neudorf ist die Fahrzeugweihe zugleich Teil eines besonderen Jubiläumsjahres. Die Wehr kann im Mai auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wird von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, mit einem dreitägigen Fest gefeiert.
Feuerwehren rücken zu Kellerbrand am frühen Morgen aus
Am frühen Sonntagmorgen des 15. 02. 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Pappenheim und Zimmern kurz vor 6 Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Auch die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst machten sich auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle.
Vor Ort konnte rasch festgestellt werden, dass an der Ölheizung kein offenes Feuer mehr brannte. Dennoch war die Situation nicht unproblematisch. Messungen mit dem Mehrgasmessgerät der Feuerwehr ergaben das Vorhandensein von Kohlenstoffmonoxid im Gebäude. Das geruchlose Atemgift stellt eine erhebliche Gefahr dar und machte weitere Maßnahmen erforderlich.
Um die Belastung zu beseitigen, wurde ein Lüfter eingesetzt, um die betroffenen Räume zu belüften und das Kohlenstoffmonoxid aus der Wohnung zu entfernen. So konnte die Gefährdung reduziert werden.
Gegen 6.30 Uhr folgte schließlich die Entwarnung. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen und Kontrolle der Räume konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Einsatz waren die Feuerwehr Pappenheim mit allen Fahrzeugen, die Feuerwehr Zimmern, die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst.
Titelfoto: FFW Pappenheim
Osterdorfer Feuerwehr stellt sich neu auf und ehrt verdiente Mitglieder
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf standen personelle Weichenstellungen, zahlreiche Ehrungen und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Mittelpunkt.
In seiner Begrüßung hieß der neue 1. Vorstand Manuel Schleußinger neben den Feuerwehrmitgliedern auch eine Reihe prominenter Gäste willkommen, darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Matthias Geck sowie die Ehrenvorstände Edmund Just und Walter Otters.
Von links: KBM Matthias Geck, Erwin Stoll, Bgm. Florian Gallus, Landrat Manuel Westphal, Helmut Hüttinger, Martin Fellner, Karl Meyer, Bernd Renner, Walter Otters, KBR Volker Satzinger, Stefan Just
Große Ehrungen für langjährige Verdienste Im Namen des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Westphal zwei aktive Mitglieder aus: Martin Fellner erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold, Bernd Renner wurde für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.
Zudem wurden für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Helmut Hüttinger, Karl Meyer, Walter Otters, Erwin Stoll sowie der krankheitsbedingt abwesende Werner Hüttinger gewürdigt. Kreisbrandrat Satzinger und Kreisbrandmeister Geck betonten in ihren Grußworten die Vorbildfunktion dieser Jubilare und lobten das ehrenamtliche Engagement der Osterdorfer Wehr.
Einsätze, Übungen und Ausbildungen im Jahr 2025 Kommandant Florian Burggraf berichtete von insgesamt drei Einsätzen im vergangenen Jahr. Der erste Einsatz erfolgte am 15. April 2025 nach einem Verkehrsunfall auf der Straße Richtung Pappenheim. Hier war die Osterdorfer Wehr mit 14 Kräften rund viereinhalb Stunden im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.
Am 19. Juli 2025 brannte der Mähdrescher eines Kameraden – glücklicherweise nicht mitten im Feld. Gemeinsam mit der Feuerwehr Geislohe konnten die Glutnester schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.
Der dritte Einsatz war ein Gasflaschenbrand am 29. September 2025. Acht Feuerwehrmänner rückten aus, beim Eintreffen war das Feuer jedoch bereits erloschen – nicht etwa, weil man zu spät kam, sondern weil die Flamme mangels Gaszufuhr von selbst erlosch.
Insgesamt wurden elf Übungen abgehalten, darunter eine größere Gemeinschaftsübung am Reiterhof in Geislohe, an der auch die Wehren aus Göhren, Pappenheim und Geislohe teilnahmen. Besonders hervorgehoben wurde der Übungsfleiß von Julian Stettinger, der an allen Übungen teilnahm.
Die Inspektion am 26. April verlief erfolgreich. Das Übungsobjekt war die ehemalige Beizhalle; die Ausrüstung wurde von Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck für ihren guten Zustand gelobt.
Auch im Ausbildungsbereich war die Osterdorfer Wehr aktiv: Sieben Mitglieder – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Kevin Stettinger, Julian Stettinger, Luis Hüttinger, Moritz Hüttinger und Simon Franke – schlossen die Funkausbildung erfolgreich ab. Vier Kameraden – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Marco Mürl und Gerd Obernöder – absolvierten die Atemschutzausbildung.
Eine besondere Wertschätzung erhielt die Feuerwehr auch von der Familie Walhöfer, die nach einer Türöffnung eine Spende in Höhe von 100 Euro überreichte.
Ein Dank an die scheidende Führungskräfte Emotional wurde es bei der Verabschiedung langjähriger Führungskräfte: Stefan Just, 30 Jahre in der Vorstandschaft tätig – davon 6 Jahre als 1. Vorstand und 18 Jahre als Kommandant – sowie Dieter Mürl und Andreas Stettinger, der 24 Jahre als stellvertretender Kommandant diente, wurden mit großem Applaus bedacht. Kreisbrandmeister Geck überreichte Stettinger als Dankeschön einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, ein zweiter Freiplatz ist für Stefan Just im kommenden Jahr vorgesehen.
Neue Führungskräfte – Beginn eines Generationenwechsels Mit der Wahl von Manuel Schleußinger zum 1. Vorstand und Markus Ranzenberger zu seinem Stellvertreter, Andreas Stettinger zum Schriftführer sowie der Bestätigung von Markus Obernöder als Kassier ist die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre komplett.
Auch in der Einsatzleitung beginnt ein Generationenwechsel. Florian Burggraf wurde als Kommandant im Amt bestätigt, ihm steht künftig Marco Mürl als neuer Stellvertreter zur Seite. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Gallus, der der Wehr für ihren verlässlichen Einsatz dankte.
Gemeinschaft und Ausblick Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und mit den benachbarten Wehren wurde mehrfach betont. Als Ausblick wurde die Teilnahme an der Einweihung des neuen TSF-W-Fahrzeugs in Neudorf am 28. März angekündigt. Zudem wurde Moritz Hüttinger offiziell zum neuen Fahnenträger ernannt.
Mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven und einem Freibier für die Anwesenden klang der offizielle Teil der Versammlung aus – getreu dem Leitsatz der Osterdorfer Feuerwehr: Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und ein starker Zusammenhalt.
Fotos: FFW Osterdorf
Feuerbeschau rückt jetzt auch in den Fokus der Stadt Pappenheim
Die Feuerbeschau ist auch in Pappenheim wieder in den Blickpunkt gerückt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines tragischen Brandereignisses in der Schweiz, das vielerorts für Nachdenklichkeit gesorgt hat. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2026 einstimmig beschlossen, eine externe Fachfirma aus Regensburg mit der Überprüfung ausgewählter Gebäude im Stadtgebiet zu beauftragen. Im Zentrum stehen dabei zunächst Einrichtungen, denen eine erhöhte Relevanz im Hinblick auf den vorbeugenden Brandschutz beigemessen wird. Für die erste Prüfphase wurde ein Budget von bis zu 5.000 Euro bewilligt.
Wie Amtsleiter Stefan Eberle im Gremium des Stadrates erläuterte, geht es ausschließlich um öffentliche Gebäude – viele davon verfügen bereits über aktuelle Brandschutznachweise. Die geplante Feuerbeschau versteht sich daher als Ergänzung zur bestehenden Dokumentation, mit dem Ziel, möglichen Sicherheitslücken frühzeitig zu begegnen.
Ein Aspekt der Beschlussfassung hat jedoch für vereinzelte Rückfragen gesorgt. Die zugrunde liegende Prioritätenliste mit den zu untersuchenden Objekten wurde dem Stadtrat als nichtöffentliche Anlage vorgelegt. Eine Veröffentlichung sei derzeit nicht vorgesehen, wie aus der Verwaltung mitgeteilt wurde. Begründet wird dies unter anderem damit, dass es sich um ein Arbeitspapier im Entwurfsstadium handle, das dem Gremium zunächst einen ersten Überblick über die Vielfalt und Tragweite der Aufgabe vermitteln solle. Bürgermeister Florian Gallus wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Liste noch im internen Abstimmungsprozess sei. Mit Blick auf die öffentliche Sicherheit sei zudem ein sensibler Umgang mit solchen Unterlagen geboten.
Gleichwohl stellt sich aus Sicht einiger Beobachter die Frage, wie viel Transparenz in einem solchen Verfahren möglich – und sinnvoll – ist. Welche Gebäude künftig überprüft werden sollen und nach welchen Kriterien die Einstufung erfolgt, bleibt bislang offen.
Ein Beispiel, das immer wieder genannt wird, ist der Schulungsraum im Pappenheimer Feuerwehrhaus. Gerade dort, wo regelmäßig Gruppen zusammentreffen und Ausbildungen stattfinden, dürfte dem vorbeugenden Brandschutz besondere Bedeutung zukommen. Ob das Feuerwehrhaus Bestandteil der anstehenden Begutachtung ist, ist aus den genannten Gründen nicht bekannt.
Hintergrund der Beauftragung einer Fachfirma ist unter anderem, dass die Stadt Pappenheim über kein eigenes Fachpersonal verfügt, das die Feuerbeschau in rechtssicherer Weise durchführen könnte. Dieses Problem betrifft nicht nur Pappenheim – laut Beschlussvorlage handelt es sich bayernweit um eine vielfach vernachlässigte Pflichtaufgabe. Für eine umfassende Überprüfung aller relevanten Objekte im Stadtgebiet wird ein Kostenrahmen von rund 100.000 Euro genannt – ein Betrag, der aktuell nicht zur Verfügung steht und deshalb eine stufenweise Umsetzung nahelegt.
Jugendfeuerwehr Pappenheim holt ausgedinete Weihnachtsbäume ab
Am Samstag, den 10. Januar 2026, bietet die Jugendfeuerwehr Pappenheim wieder ihren bewährten Abholservice für ausgediente Weihnachtsbäume an. Die Aktion erfolgt auf Spendenbasis und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet, die ihren Baum bequem und umweltgerecht entsorgen möchten. Der Mindestbetrag pro Baum liegt bei fünf Euro.
Damit die Aktion reibungslos abläuft, werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bäume gut sichtbar am Grundstücksrand bereitzustellen. Die Anmeldung ist ganz unkompliziert möglich
entweder über die Anmeldung anhand des nebenstehenden QR-Codes.
Über das digitale Formular können neben Adresse auch Wunschzeiten für die Abholung angegeben werden, was der Jugendfeuerwehr die Planung erheblich erleichtert.
oder telefonisch unter +49 157 37826197.
Die eingesammelten Spenden fließen direkt in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und unterstützen die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses – ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserer Region. Wer sich beteiligt, hilft also doppelt. Bei der Entsorgung und bei der Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim
Pappenheimer Feuerwehr löscht Brand in Garage
Am Freitagvormittag wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim von der Sirene zum Einsatz gerufen. Kurz nach 9:00 Uhr ging die Meldung über einen Garagenbrand in Zimmern ein.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass in der Garage eine Matratze in Brand geraten war. Das Feuer hatte bereits für eine erhebliche Rauchentwicklung gesorgt, die die gesamte Garage verrauchte.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz drang zur Brandbekämpfung in die verrauchte Garage vor. Die Matratze konnte rasch abgelöscht werden. Anschließend öffneten die Feuerwehrleute sämtliche Türen und Tore, um eine wirksame Belüftung zu ermöglichen.
Verletzte gab es nach aktuellem Stand glücklicherweise keine. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit wieder beendet werden.
Titelfoto: FFW Pappenheim
Feuerwehrnachwuchs in Göhren zeigte sein Können
Mit Bravour hat die Freiwillige Feuerwehr Göhren die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ gemeistert. Unter den prüfenden Augen der Schiedsrichter Karlheinz Klatt, Franz Xaver Klatt und Kreisbrandmeister Matthias Geck stellte sich die Gruppe der Aufgabe und überzeugte durch sorgfältige Vorbereitung und diszipliniertes Vorgehen. Auch Bürgermeister Florian Gallus war vor Ort und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Wehr.
Die wochenlange Vorbereitung auf die Prüfung hatten die Kommandanten Achim Kattinger, Christian Boscher sowie Schiedsrichter Karlheinz Klatt selbst. Dabei stand neben dem reibungslosen Ablauf des Löschangriffs mit Wasserentnahme aus dem Löschwasserbecken auch die sichere Handhabung von Knoten und Stichen, die Gerätekunde, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Grundwissen zur Gefahrgutkunde auf dem Plan der Prüfung.
Kommandant Achim Kattinger sprach allen Beteiligten seinen Dank aus: „Die Leistungsprüfung ist jedes Mal eine Herausforderung – umso mehr freue ich mich über den Einsatz und das Engagement unserer Kameradinnen und Kameraden.“
Insgesamt 14 Feuerwehrdienstleistende traten zur Prüfung an und legten dabei verschiedene Stufen der Leistungsabzeichen erfolgreich ab:
Christian Boscher (Stufe 2)
Maximilian Hanrieder (Stufe 1)
Katharina Heinzl (Stufe 6)
Andreas Jakob (Stufe 3)
David Jakob (Stufe 1)
Achim Kattinger (Stufe 4)
Philipp Ludwig (Stufe 2)
Bernhard Raithel (Stufe 1)
Kathrin Raithel (Stufe 5)
Tom Rieger (Stufe 2)
Andreas Tober (Stufe 2)
Sabine Tober (Stufe 3)
Stefan Weiß (Stufe 4)
Michael Wolf (Stufe 2)
Mit dem erfolgreichen Bestehen der Leistungsprüfung beweist die Feuerwehr Göhren einmal mehr, dass sie für den Ernstfall gut gerüstet ist – ein beruhigendes Zeichen für die Bürgerinnen und Bürger im Pappenheimer Land.
Titelfoto: Freiwilligen Feurwehr Göhren
Dank und Ehrenzeichen für verdiente Feuerwehrkräfte in Pappenheim
In einem feierlichen Rahmen ehrte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Pappenheim am 10. Oktober ihre langjährig aktiven Mitglieder sowie verdiente Vereinsangehörige. Schauplatz des festlichen Abends war der Gasthof zur Sonne, wo zahlreiche Gäste zusammenkamen, um das Engagement der Geehrten zu würdigen.
Nach der Begrüßung durch Kommandant Michele Eckerlein und den stellvertretenden Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Stadt Pappenheim e.V., Florian Schütz, konnten sich die Anwesenden zunächst an einem reichhaltigen Buffet stärken. Im Anschluss hieß das Führungsteam der Wehr auch die Ehrengäste herzlich willkommen – darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandinspektor Anton Bratinger sowie Ehrenkommandant Otto Schober.
Die Verleihung der Ehrenzeichen nahm Landrat Westphal gemeinsam mit KBI Bratinger und Bürgermeister Gallus vor. Besonders hervorzuheben war die Auszeichnung von Martin Veitengruber, der für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst und Vereinszugehörigkeit mit dem bayerischen Feuerwehrehrenzeichen in Gold geehrt wurde. Veitengruber trat 1985 in den aktiven Dienst ein, war langjährig stellvertretender Kommandant an der Seite von Otto Schober und führte die Pappenheimer Wehr von 2019 bis Anfang 2025 als Kommandant.
Auch mehrere Kameradinnen und Kameraden durften in diesem Jahr das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst entgegennehmen – ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Wirkung der im Jahr 2000 gegründeten Jugendfeuerwehr. Geehrt wurden Michele Eckerlein, Britta Schober, Manuel Seibold und – in Abwesenheit – Christian Dengler.
Darüber hinaus sprach Kommandant Eckerlein weitere Ehrungen aus: Jens Vedder wurde für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet, Anna-Maria Burzler, Maleen Lampmann und Till Leinweber für jeweils 10 Jahre Engagement im aktiven Feuerwehrdienst.
Auch der Feuerwehrverein nutzte den Abend, um verdiente Mitglieder für ihre langjährige Treue zu ehren. Da alle aktiven Mitglieder ihre Urkunden bereits im Rahmen der zuvor genannten Ehrungen erhalten hatten, wurden folgende Vereinsmitglieder für ihre Vereinstreue gewürdigt:
20 Jahre: Frank und Ute Larsen 25 Jahre: Fabian Schober, Manuel Michele, Martin Pokorny, Christian Pokorny 30 Jahre: Helmut Hemmerich 40 Jahre: Werner Bauer, Hans-Jürgen Marschall 50 Jahre: Gerd Hanke, Hans-Joachim Rietscher, Helmut Wurm
In ihren Grußworten hoben die Ehrengäste noch einmal die große Bedeutung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes hervor und unterstrichen den Wert der kameradschaftlichen Gemeinschaft innerhalb der Wehr.
Zum Abschluss des offiziellen Teils ließ Ehrenkommandant Otto Schober in launiger Weise einige gemeinsame Erinnerungen aus 40 Jahren Zusammenarbeit mit Martin Veitengruber Revue passieren – ein ebenso persönlicher wie würdiger Ausklang eines Abends, der ganz im Zeichen der Anerkennung stand. Bei angeregten Gesprächen und geselligem Beisammensein fand die Veranstaltung schließlich ihren gemütlichen Ausklang.
Fotos: FFW Pappenheim
Eindrucksvolle Lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim
Am Samstagabend, 27. September 2025, feierte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim eine rundum gelungene „Lange Nacht der Feuerwehr“ und setzte damit ein sichtbares Zeichen für das Ehrenamt. Bei frischen Herbsttemperaturen und unter dem Motto „Feuerwehr hautnah erleben“ wurde der Platz vor dem Feuerwehrhaus zum Treffpunkt für zahlreiche große und kleine Gäste – eingebettet in einen bayernweiten Aktionstag, der in vielen Städten und Gemeinden für Aufmerksamkeit sorgte.
Bereits kurz nach der offiziellen Eröffnung füllte sich der Platz vor dem Feuerwehrhaus zusehends. Farbenfrohe Lichtinstallationen, gezielt gesetzte Blaulichteffekte und eine stimmungsvolle Beleuchtung tauchten das Areal in festliches Licht – und machten schon auf den ersten Blick deutlich: Hier wurde mit viel Herzblut und Engagement gearbeitet. Alles, was die Gäste an diesem Abend erleben durften, wurde von ehrenamtlichen Kräften vorbereitet und umgesetzt.
Ein Abend voller Einblicke und Erlebnisse Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Mitmachen und Erleben. Interessierte nutzten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften aus nächster Nähe kennenzulernen und bei Führungen durch das Gerätehaus einen Blick hinter die Kulissen des Feuerwehralltags zu werfen. Dabei standen die Mitglieder der Wehr bereitwillig Rede und Antwort – sei es zur technischen Ausstattung, zur Ausbildung oder zum besonders hohen Stellenwert der Nachwuchsarbeit, der in Pappenheim eine wichtige Rolle zukommt.
Ergänzt wurde das Programm durch kreative Mitmachstationen. Besonders beliebt waren die Fotobox, der Feuerwehrbrunnen und das Schlauchkegeln – Angebote, die nicht nur für Spaß sorgten, sondern auch das Thema Brandschutz spielerisch und nahbar vermittelten.
Feuerwehr zum Anfassen – für die ganze Familie Auch an die jüngsten Gäste wurde gedacht: In einer eigens eingerichteten Kinderecke konnten sich die Kinder spielerisch mit der Arbeit der Feuerwehr vertraut machen – vom Zielspritzen mit dem Schlauch bis hin zum Mini-Parcours. Ganz nebenbei wurden dabei wichtige Grundlagen der Brandschutzerziehung vermittelt.
Kulinarisch ließen sich die Besucherinnen und Besucher Speckbrote, Bratwürste und süße Leckereien schmecken – dazu wurden kühle Getränke gereicht. Das gemütliche Beisammensein rundete den Abend ab, der in entspannter Atmosphäre Raum für Gespräche, Austausch und Begegnung bot.
Dank für einen gelungenen Abend Mit der Langen Nacht der Feuerwehr hat die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim nicht nur ihre Einsatzbereitschaft und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt, sondern auch eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und tragfähig das Ehrenamt in unserer Stadt sein kann.
Die Feuerwehr Pappenheim bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, bei Unterstützenden und helfenden Händen vor und hinter den Kulissen – sie alle haben dazu beigetragen, dass dieser besondere Abend in bester Erinnerung bleibt.
Und vielleicht war unter den vielen neugierigen Gästen ja auch jemand dabei, der oder die bald selbst Teil der Pappenheimer Feuerwehrfamilie wird – gebraucht wird jede helfende Hand.
Die lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim
Am Samstag, den 27. September 2025, lädt die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim wieder zur bayernweiten Aktion „Lange Nacht der Feuerwehr“ ein. Rund um das Feuerwehrhaus in der Graf-Carl-Straße erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 17:00 Uhr ein buntes Programm, das Information, Unterhaltung und geselliges Beisammensein miteinander verbindet.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Einblicke in die vielfältige Arbeit der Feuerwehr, die sich an diesem Tag offen und einladend präsentiert. So bietet die Fahrzeugschau Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Gerätschaften aus nächster Nähe zu betrachten und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Wer sein Geschick unter Beweis stellen möchte, kann sich beim Schlauchkegeln versuchen – eine Aktion, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen immer wieder für Begeisterung sorgt.
Ein Feuerwehrbrunnen und eine Fotobox bieten originelle Möglichkeiten, Erinnerungen an diesen besonderen Abend festzuhalten.
Neben all diesen Programmpunkten kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Im Angebot sind diesmal erfrischende Getränke, Speck- und Schmalzbrote sowie geräucherte Bratwürste.
Am Infostand der Freiwilligen Feuerwehr gibt es zudem allerlei Wissenswertes rund um den Feuerwehrdienst – von der Technik bis zum Ehrenamt. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein Einsatz abläuft oder wie man selbst Teil der Feuerwehr werden kann, hat hier Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.
Mit der „Langen Nacht der Feuerwehr“ möchte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim nicht nur ihre Aufgaben und Einsatzbereitschaft vorstellen, sondern auch die Gelegenheit zum Austausch mit der Bevölkerung nutzen. Der Abend verspricht ein informatives und unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie – und vielleicht auch den ein oder anderen Impuls, selbst aktiv zu werden.