Langen Nacht der Feuerwehr in Pappenheim

Wenn Blaulicht, Einsatztechnik und eindrucksvolle Vorführungen auf einen gemütlichen Nachmittag und eine lange Partynacht treffen, dürfte auf dem Pappenheimer Volksfestplatz einiges geboten sein. Der Feuerwehrverein Pappenheim lädt am Samstag, 29. August 2026, zur „Langen Nacht der Feuerwehr“ ein. Los geht es bereits um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen, das Ende bleibt ganz bewusst offen.

Die Feuerwehr einmal nicht erst dann erleben, wenn Hilfe dringend gebraucht wird, sondern in aller Ruhe hinter die Kulissen schauen, Fragen stellen und moderne Technik aus nächster Nähe kennenlernen. Genau diese Gelegenheit bietet die Lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Pappenheimer Feuerwehr an diesem Tag tatkräftige Unterstützung aus den Ortsteilen bekommt. Auch die Feuerwehren Geislohe und Neudorf beteiligen sich mit ihren Fahrzeugen an der Aktion und tragen damit zu einem vielseitigen Einblick in die Feuerwehrarbeit bei.
Dabei richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich an Jung und Alt und damit an die ganze Familie. Fahrzeuge und Ausrüstung können entdeckt werden, zudem gibt es Einblicke in Einsatzabläufe und in die technische Hilfeleistung. Auch Mitmachmöglichkeiten und eine Hüpfburg gehören zum Angebot.

Der Nachmittag beginnt um 14.30 Uhr in gemütlicher Runde mit Kaffee und Kuchen. Nach der offiziellen Begrüßung um 16.45 Uhr wird es eine Viertelstunde später deutlich spektakulärer. Von 17 bis 17.30 Uhr zeigt die Freiwillige Feuerwehr Weißenburg verschiedene Vorführungen. Dazu gehört unter anderem die Demonstration eines Fettbrandes. Dabei wird anschaulich vor Augen geführt, warum brennendes Fett und Wasser eine ausgesprochen gefährliche Kombination sind und wie im Ernstfall richtig reagiert werden sollte.

Um 18 Uhr folgt eine Einsatzübung. Dann können die Besucher miterleben, wie aus Feuerwehrleuten, Fahrzeugen und technischer Ausrüstung im Einsatz ein eingespieltes Team wird. Retten, Bergen und Sichern sind schließlich weit mehr als Schlagworte. Hinter jedem Einsatz stehen Ausbildung, Erfahrung und viele Handgriffe, die sitzen müssen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen kündigt der Feuerwehrverein Grillspezialitäten und Getränke an.

Wenn sich der Tag langsam dem Abend zuneigt, ist auf dem Volksfestplatz allerdings noch lange nicht Schluss. Ab 19 Uhr öffnet die Bar und DJ Lux übernimmt die musikalische Begleitung. Damit bekommt die Lange Nacht zunehmend ihren zweiten Charakter. Aus dem informativen Familiennachmittag wird ein geselliger Feuerwehrabend.

Und auch zu späterer Stunde gibt es noch einmal etwas zu sehen. Zwischen 21 und 21.30 Uhr ist eine weitere Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Weißenburg vorgesehen. Anschließend geht es zurück an die Bar und dort gilt „Open End“.

Die Mischung macht den besonderen Reiz dieses Tages aus. Familien mit Kindern können am Nachmittag Feuerwehr hautnah erleben, Technikinteressierte bekommen Einblicke in Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzgeschehen, und wer einfach einen geselligen Sommerabend verbringen möchte, kann bei Grillspezialitäten und Getränken bleiben, bis aus dem Abend tatsächlich eine lange Nacht geworden ist.




Volker Satzinger als Kreisbrandrat bestätigt

 

An der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht auch in den kommenden Jahren ein vertrautes Gesicht. Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren haben Volker Satzinger erneut zum Kreisbrandrat gewählt. Damit sprachen sie dem bisherigen Amtsinhaber und Leiter der Kreisbrandinspektion für eine weitere sechsjährige Amtszeit ihr Vertrauen aus. Die Wahl fand im Kulturzentrum Karmeliterkirche in Weißenburg statt.

Vorgeschlagen worden war Satzinger von Landrat Markus Gläser. Nach Artikel 19 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wird der Kreisbrandrat auf Vorschlag des Landrats von den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und den Leitern der Werkfeuerwehren in geheimer Wahl bestimmt. Die Leitung der Wahlversammlung lag bei Regierungsrätin Paula Grau.

Landrat Gläser nutzte die Versammlung auch, um den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren zu würdigen. Gerade mit Blick auf Extremwetterereignisse und Hochwasserlagen gewinne der Zivil- und Katastrophenschutz wieder stärker an Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen und eine leistungsfähige Kreisbrandinspektion seien deshalb wichtige Voraussetzungen für die Sicherheit der Bevölkerung.

Satzinger selbst blickte in seiner Bewerbungsrede auf sechs ereignisreiche Jahre zurück. 125 Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 5.600 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern bilden derzeit das Rückgrat des Feuerwehrwesens im Landkreis. Steigende Einsatzzahlen und zunehmend komplexe Einsatzlagen stellten die Wehren dabei vor wachsende Anforderungen.

In Satzingers erster Amtszeit wurde die Kreisbrandinspektion organisatorisch weiterentwickelt. Fachbereiche wurden neu geschaffen oder ausgebaut, das Ausbildungsangebot modernisiert und erweitert sowie digitale Systeme zur Einsatzunterstützung eingeführt. Hinzu kamen neue Strukturen in der Führungsunterstützung und bei der Warnung der Bevölkerung. Auch Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Öffentlichkeitsarbeit rückten stärker in den Blick.

Dass diese sechs Jahre keineswegs von Routine geprägt waren, zeigt schon die Liste der besonderen Herausforderungen. Corona-Pandemie und Flüchtlingskrise gehörten ebenso dazu wie Unwetter, Großbrände, Verkehrsunfälle und umfangreiche Hilfeleistungseinsätze.

Für seine zweite Amtszeit hat Satzinger bereits einige Vorhaben benannt. Ein wesentlicher Punkt ist der Bau eines modernen Brand- und Katastrophenschutzzentrums, das als Ausbildungs-, Atemschutz-, Logistik- und Katastrophenschutzstandort dienen soll. Daneben stehen die weitere Digitalisierung, die Stärkung des vorbeugenden Brandschutzes und die Schaffung einer feuerwehrtechnischen Stelle im Landratsamt auf der Agenda. Auch Nachwuchsgewinnung sowie die Unterstützung der Kommandantinnen und Kommandanten sollen weiter vorangebracht werden.

Nach seiner Wiederwahl dankte Satzinger den Feuerwehrdienstleistenden und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion ebenso wie den Ausbildern, Kommunen und dem Landratsamt. Die Entwicklung des Feuerwehrwesens, so seine Bilanz, sei nur durch das gemeinsame Engagement vieler Beteiligter möglich gewesen.

Ganz abgeschlossen ist das Wahlverfahren allerdings noch nicht. Satzingers zweite Amtszeit soll am 1. Oktober 2026 beginnen und wiederum sechs Jahre dauern. Zuvor bedarf die Wahl noch der gesetzlich vorgeschriebenen Bestätigung durch die Regierung von Mittelfranken. Erst dann wird das Wahlergebnis rechtswirksam. Mit Beginn der neuen Amtszeit enden nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz zugleich die Amtszeiten der bestellten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister. Damit besteht auch die Möglichkeit, die Führungsstruktur der Kreisbrandinspektion für die kommenden Jahre personell neu auszurichten.

 




Feuerwehreinsatz in Geislohe

Zu einem Brandeinsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf am Montagnachmittag 10.08.2026 am Sportplatz in Geislohe ausgerückt. Dort war ein für das Sonnwendfeuer aufgeschichteter Holzhaufen in Brand geraten.

Aufgrund der Trockenheit blieb das Feuer nicht auf den Holzhaufen begrenzt. Auch das umliegende Gras fing Feuer. Nach Angaben der Polizei war davon eine Fläche von etwa 20 mal 30 Metern betroffen.

Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf gelang es, den Brand schnell zu löschen und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wie es zu dem Feuer gekommen ist, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Titelfoto: Erwin Knoll




Feuerwehr Pappenheim im Einsatz bei Brand im Solnhofener Zementwerk

Ein Brand im Solnhofener Zementwerk hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die weithin sichtbare Rauchsäule sorgte jedoch für Aufmerksamkeit in der gesamten Umgebung.

Nach Angaben der Polizei geriet die Ladung eines Sattelaufliegers während des Entladevorgangs in Brand. Der Auflieger war mit Papier- und Kunststoffschnipseln beladen, die als Brennstoff für die Zementherstellung vorgesehen waren. Das Fahrzeug war zum Entladen in eine offene Halle gefahren worden, als sich das Material entzündete.

Zur Brandursache gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Polizei kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Selbstentzündung des Brennstoffs in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Durch das Feuer wurden sowohl der Sattelauflieger als auch die Halle beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte dieser jedoch im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen.

Neben den Einsatzkräften aus Solnhofen waren zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim rückte nach Solnhofen aus und unterstützte die bereits eingesetzten Kräfte vor Ort in unterschiedlichen Bereichen. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehren aus Langenaltheim, Mörnsheim, Mühlheim-Gailach und Treuchtlingen sowie die IuK-Einheit des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Rettungsdienst des BRK Südfranken.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

Titelfoto: FFW Pappenheim




Ein Haus mit Neudorfer Feuerwehrgeschichte

Das Anwesen Neudorf Nr. 79, das am 23. April 2026 im Stadtrat der Stadt Pappenheim auf der Tagesordnung stand, ist eng mit der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf verbunden. Für die Jubelwehr besitzt es eine besondere Bedeutung, denn vor 150 Jahren wohnte hier Paulus Steinauer. Er wurde am 22. Oktober 1876 zum ersten Hauptmann und damit zum Kommandanten der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Neudorf gewählt.

Paulus Steinauer wurde am 7. Januar 1845 in Schambach als ältester Sohn von Johann Friedrich Steinauer und dessen Ehefrau Maria Barbara, geborene Glöckel aus Bieswang, geboren. Am 10. April 1870 heiratete er in Neudorf Maria Margaretha Hinterholzinger, die Tochter des verstorbenen Webermeisters Matthias Hinterholzinger. In den Aufzeichnung ist sein Beruf als Söldner und Mauerer angegeben. Dazu lässt erklären:

In einem fränkischen Dorf des 19. Jahrhunderts bezeichnete man als Söldner einen Halbbauern, der nur über ein kleines Anwesen und begrenzte landwirtschaftliche Flächen verfügte. Später wurde der Berufsstand als Nebenerwerbslandwirt bezeichnet. Sein Auskommen war meist unsicher, weshalb er neben der eigenen Bewirtschaftung oft zusätzlich als Tagelöhner bei größeren Höfen oder in handwerklichen Tätigkeiten arbeitete.

Weniger als sechs Jahre nach seiner Wahl zum Kommandanten verstarb Paulus Steinauer am 7. Mai 1882.

Nach seinem Tod wurde das Anwesen weiter bewirtschaftet. Seine Witwe heiratete in zweiter Ehe Wilhelm Optisch, mit dem „Söldengut“ fortführte. Im öffentlichen Einwohnerverzeichnis der Jahre 1936 und 1949 ist Friedrich Steinauer, der älteste Sohn von Paulus Steinauer, als Bewohner des Hauses genannt. Für das Jahr 1949 sind darüber hinaus Babette Kraft und Kaspar Pamer als Mitbewohner verzeichnet. Im Einwohnerverzeichnis von 1965 erscheinen schließlich Babette Kraft und Alois Zelesnik als Bewohner des Anwesens.

Nun steht dem geschichtsträchtigen Ort eine Veränderung bevor. Das Wohnhaus und der Stadel sollen abgebrochen werden, um Platz für zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils vier Wohneinheiten zu schaffen.




Pappenheim sichert Ausstattung der Feuerwehren

Die Stadt Pappenheim setzt auch im Jahr 2026 auf eine solide Ausstattung ihrer Feuerwehren. In der jüngsten Sitzung befasste sich der Stadtrat mit der Jahresbestellung und traf dabei wichtige Entscheidungen für die Ausstattung der Feuerwehren in Pappenheim und in den Ortsteilen.

Grundlage für die die Jahresbestellung sind die Bedarfsmeldungen der örtlichen Feuerwehrkommandanten, die im Vorfeld bei der Stadt eingegangen waren. Gemeinsam mit Feuerwehrreferent und Stadtrat Michele Eckerlein sowie dem künftigen Feuerwehrsachbearbeiter bei der Stadtverwaltung Pappenheim Matthias Geck wurden diese durch die Verwaltung gesichtet, strukturiert und mit einem ersten Kostenrahmen versehen. Bei der jährlichen Kommandantenversammlung Mitte April wurden die anstehenden Beschaffungen zusätzlich abzustimmen.

Insgesamt belaufen sich die aktuell absehbaren Kosten auf rund 41.000 Euro. Den größten Anteil nimmt dabei die allgemeine Jahresbestellung mit etwa 20.000 Euro ein. Hinzu kommen unter anderem Ausgaben für den schrittweisen Austausch von Helmen aufgrund geltender Sicherheitsvorschriften, für Schläuche sowie für den Bereich Atemschutz. Auch bereits vorgezogene Bestellungen und erste Ausgaben sind in die Kalkulation eingeflossen.

Im Haushaltsplan waren ursprünglich 45.000 Euro vorgesehen. Da erfahrungsgemäß im Laufe des Jahres weitere Kosten entstehen und die Preise im Bereich der Feuerwehrbeschaffung zuletzt spürbar gestiegen sind, empfiehlt die Verwaltung eine Anpassung. Künftig sollen insgesamt 50.000 Euro eingeplant werden, um ausreichend Spielraum zu behalten.

Der Stadtrat nahm die Kostenübersicht zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, entsprechende Vergleichsangebote einzuholen und auszuwerten. Bürgermeister Gallus wurde zugleich ermächtigt, die notwendigen Aufträge zu vergeben.

Hinter diesen Zahlen steht die klare gesetzliche Verpflichtung, denn die Ausstattung der Feuerwehren zählt zu den Pflichtaufgaben der Kommune. Sie muss im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit sicherstellen, dass die Einsatzbereitschaft jederzeit gewährleistet ist. Vor diesem Hintergrund sind die regelmäßigen Investitionen weniger eine freiwillige Leistung als vielmehr ein kontinuierlicher Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung in Pappenheim und seinen Ortsteilen.

 




Starke Leistung der Feuerwehr Pappenheim

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich absolviert. Am Sonntagnachmittag, 12. April 2026, überzeugten die Teilnehmer unter den Augen der Prüfer mit einer geschlossenen und präzisen Ausführung der geforderten Aufgabenbereiche.

Über einen Zeitraum von drei Wochen hatten sich die Einsatzkräfte vorbereitet. Zweimal wöchentlich wurde unter der Anleitung von Andreas Hager, Marko Kolb und Franz Xaver Klatt geübt. Die Prüfung selbst fand unter der Beobachtung der Schiedsrichter Karlheinz Klatt und Kreisbrandmeister Matthias Geck statt. Kommandant Michele Eckerlein fungierte als Zeitnehmer.
Nach einem theoretischen Teil galt es, einen angenommenen Gebäudebrand zu bewältigen. Hierfür wurde ein Löschangriff mit dem Aufbau von drei Strahlrohren durchgeführt. Das Schiedsgericht gab im Anschluss lediglich einzelne Hinweise zur weiteren Verbesserung des Ablaufs. Insgesamt wurde beiden Gruppen eine saubere und strukturierte Arbeitsweise bestätigt.
Kommandant Michele Eckerlein dankte den ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, neben Beruf und Alltag Zeit für die Vorbereitung auf Leistungsprüfungen aufzubringen.
Bürgermeister Florian Gallus gratulierte den Teilnehmern und unterstrich die Bedeutung einer gut ausgebildeten Feuerwehr für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pappenheim . In seinem Grußwort sagte er: „Wir sind froh dass wir Euch haben, passt auf euch auf und kommt immer gesund von den Einsätzen zurück“.

Folgende Leistungsstufen wurden absolviert:
Stufe 6: Franz Xaver Klatt, Saskia Kolb
Stufe 4: Andreas Hager, Marko Kolb
Stufe 3: Fabian Kohnlein, Michael Kaus
Stufe 2: Leon Herzner, Paul Lange, Till Leinweber, Florian Zanetti
Stufe 1: Alexander Lechner




Neudorf weiht neues Feuerwehrfahrzeug ein

Mit einem Festakt hat die Freiwillige Feuerwehr Neudorf ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) offiziell eingeweiht. Neben den Aktiven der Wehr nahmen daran zahlreiche Delegationen aus dem Brandkreis 8 sowie befreundete Feuerwehren teil. Auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Neudorf verfolgten die Indienststellung des neuen Fahrzeugs vor dem Feuerwehrhaus.

Vor rund 150 Feuerwehrleuten begrüßte Kommandant Matthias Geck die Gäste, darunter Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Mitglieder des Stadtrats sowie Vertreter der Feuerwehren aus den Grafendörfern und benachbarten Wehren. Besonders willkommen hieß er die Patenwehr aus Thalmannsfeld sowie die Patenkinder aus Schambach. Ebenfalls vertreten waren Nachbar- und Brandkreisfeuerwehren. In seiner Ansprache erinnerte Geck daran, dass die Beschaffung des Fahrzeugs auf einen langen Planungsprozess zurückgeht, der bereits mit dem ersten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Pappenheim im Jahr 2015 begonnen hatte. Das neue TSF-W sei das erste eigene Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Neudorf und diene dem Schutz aller Grafendörfer. Zugleich verwies er auf die umfangreichen Eigenleistungen beim Umbau und bei der Modernisierung des Feuerwehrhauses sowie auf die Unterstützung durch Stadt, Verwaltung und zahlreiche Helferinnen und Helfer

Wie Geck weiter ausführte, hatte der Stadtrat im Mai 2022 den Grundsatzbeschluss zur Beschaffung gefasst. Nach Zuschussverfahren, europaweiter Ausschreibung und längeren Lieferzeiten konnte das Fahrzeug schließlich im Dezember 2025 in Neudorf in Empfang genommen werden. Parallel dazu wurde auch das Feuerwehrhaus an die neuen Anforderungen angepasst. Für die Arbeiten investierten die Ehrenamtlichen nach seinen Angaben insgesamt 711 Stunden. Hinzu kam der Aufbau zusätzlicher Einsatzbereitschaft im Bereich Atemschutz. Aktuell stehen dafür in den Grafendörfern 21 ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Bürgermeister Florian Gallus bezeichnete die Einweihung als wichtigen Tag für die Feuerwehr Neudorf und für die gesamte Stadt Pappenheim. Mit dem neuen Fahrzeug werde die Einsatzfähigkeit vor Ort weiter gestärkt. Zugleich sei die Anschaffung ein sichtbares Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Feuerwehren in der Kommune haben. Gallus dankte dem Stadtrat, der die notwendigen Investitionen in die Feuerwehren der Stadt in den vergangenen Jahren geschlossen mitgetragen habe. Technik allein sei jedoch nicht entscheidend, sagte der Bürgermeister. Maßgeblich seien die Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich im Ernstfall für andere einsetzen

Auch Kreisbrandrat Volker Satzinger würdigte bei der Einweihung das Engagement der Feuerwehrkräfte. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies darauf, dass der Landkreis mit rund 5.600 aktiven Feuerwehrdienstleistenden insgesamt gut aufgestellt sei.

Den kirchlichen Segen für das neue Fahrzeug und seine Besatzungen spendete Dekanin Sonja Scherle-Schobel. In ihrer Ansprache stellte sie die äußeren und inneren Werte des Feuerwehrdienstes in den Mittelpunkt und bezog sich dabei auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bereitschaft, anderen in Notsituationen zu helfen, präge auch den Dienst der Feuerwehr, so ihre Botschaft.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand Gelegenheit, das neue Fahrzeug und seine Ausstattung zu besichtigen. Danach klang der Tag im Gasthaus Zagelmeyer in geselligem Rahmen aus.

Für die Feuerwehr Neudorf ist die Fahrzeugweihe zugleich Teil eines besonderen Jubiläumsjahres. Die Wehr kann im Mai auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wird von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, mit einem dreitägigen Fest gefeiert.




Feuerwehren rücken zu Kellerbrand am frühen Morgen aus

Am frühen Sonntagmorgen des 15. 02. 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Pappenheim und Zimmern kurz vor 6 Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Auch die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst machten sich auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle.

Vor Ort konnte rasch festgestellt werden, dass an der Ölheizung kein offenes Feuer mehr brannte. Dennoch war die Situation nicht unproblematisch. Messungen mit dem Mehrgasmessgerät der Feuerwehr ergaben das Vorhandensein von Kohlenstoffmonoxid im Gebäude. Das geruchlose Atemgift stellt eine erhebliche Gefahr dar und machte weitere Maßnahmen erforderlich.

Um die Belastung zu beseitigen, wurde ein Lüfter eingesetzt, um die betroffenen Räume zu belüften und das Kohlenstoffmonoxid aus der Wohnung zu entfernen. So konnte die Gefährdung reduziert werden.

Gegen 6.30 Uhr folgte schließlich die Entwarnung. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen und Kontrolle der Räume konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Einsatz waren die Feuerwehr Pappenheim mit allen Fahrzeugen, die Feuerwehr Zimmern, die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst.

Titelfoto: FFW Pappenheim




Osterdorfer Feuerwehr stellt sich neu auf und ehrt verdiente Mitglieder

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf standen personelle Weichenstellungen, zahlreiche Ehrungen und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Mittelpunkt.

In seiner Begrüßung hieß der neue 1. Vorstand Manuel Schleußinger neben den Feuerwehrmitgliedern auch eine Reihe prominenter Gäste willkommen, darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Matthias Geck sowie die Ehrenvorstände Edmund Just und Walter Otters.

Von links: KBM Matthias Geck, Erwin Stoll, Bgm. Florian Gallus, Landrat Manuel Westphal, Helmut Hüttinger, Martin Fellner, Karl Meyer, Bernd Renner, Walter Otters, KBR Volker Satzinger, Stefan Just

Große Ehrungen für langjährige Verdienste
Im Namen des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Westphal zwei aktive Mitglieder aus: Martin Fellner erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold, Bernd Renner wurde für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.

Zudem wurden für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Helmut Hüttinger, Karl Meyer, Walter Otters, Erwin Stoll sowie der krankheitsbedingt abwesende Werner Hüttinger gewürdigt. Kreisbrandrat Satzinger und Kreisbrandmeister Geck betonten in ihren Grußworten die Vorbildfunktion dieser Jubilare und lobten das ehrenamtliche Engagement der Osterdorfer Wehr.

Einsätze, Übungen und Ausbildungen im Jahr 2025
Kommandant Florian Burggraf berichtete von insgesamt drei Einsätzen im vergangenen Jahr. Der erste Einsatz erfolgte am 15. April 2025 nach einem Verkehrsunfall auf der Straße Richtung Pappenheim. Hier war die Osterdorfer Wehr mit 14 Kräften rund viereinhalb Stunden im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Am 19. Juli 2025 brannte der Mähdrescher eines Kameraden – glücklicherweise nicht mitten im Feld. Gemeinsam mit der Feuerwehr Geislohe konnten die Glutnester schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.

Der dritte Einsatz war ein Gasflaschenbrand am 29. September 2025. Acht Feuerwehrmänner rückten aus, beim Eintreffen war das Feuer jedoch bereits erloschen – nicht etwa, weil man zu spät kam, sondern weil die Flamme mangels Gaszufuhr von selbst erlosch.

Insgesamt wurden elf Übungen abgehalten, darunter eine größere Gemeinschaftsübung am Reiterhof in Geislohe, an der auch die Wehren aus Göhren, Pappenheim und Geislohe teilnahmen. Besonders hervorgehoben wurde der Übungsfleiß von Julian Stettinger, der an allen Übungen teilnahm.

Die Inspektion am 26. April verlief erfolgreich. Das Übungsobjekt war die ehemalige Beizhalle; die Ausrüstung wurde von Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck für ihren guten Zustand gelobt.

Auch im Ausbildungsbereich war die Osterdorfer Wehr aktiv: Sieben Mitglieder – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Kevin Stettinger, Julian Stettinger, Luis Hüttinger, Moritz Hüttinger und Simon Franke – schlossen die Funkausbildung erfolgreich ab. Vier Kameraden – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Marco Mürl und Gerd Obernöder – absolvierten die Atemschutzausbildung.

Eine besondere Wertschätzung erhielt die Feuerwehr auch von der Familie Walhöfer, die nach einer Türöffnung eine Spende in Höhe von 100 Euro überreichte.

Ein Dank an die scheidende Führungskräfte
Emotional wurde es bei der Verabschiedung langjähriger Führungskräfte: Stefan Just, 30 Jahre in der Vorstandschaft tätig – davon 6 Jahre als 1. Vorstand und 18 Jahre als Kommandant – sowie Dieter Mürl und Andreas Stettinger, der 24 Jahre als stellvertretender Kommandant diente, wurden mit großem Applaus bedacht. Kreisbrandmeister Geck überreichte Stettinger als Dankeschön einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, ein zweiter Freiplatz ist für Stefan Just im kommenden Jahr vorgesehen.

Neue Führungskräfte – Beginn eines Generationenwechsels
Mit der Wahl von Manuel Schleußinger zum 1. Vorstand und Markus Ranzenberger zu seinem Stellvertreter, Andreas Stettinger zum Schriftführer sowie der Bestätigung von Markus Obernöder als Kassier ist die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre komplett.

Auch in der Einsatzleitung beginnt ein Generationenwechsel. Florian Burggraf wurde als Kommandant im Amt bestätigt, ihm steht künftig Marco Mürl als neuer Stellvertreter zur Seite. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Gallus, der der Wehr für ihren verlässlichen Einsatz dankte.

Gemeinschaft und Ausblick
Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und mit den benachbarten Wehren wurde mehrfach betont. Als Ausblick wurde die Teilnahme an der Einweihung des neuen TSF-W-Fahrzeugs in Neudorf am 28. März angekündigt. Zudem wurde Moritz Hüttinger offiziell zum neuen Fahnenträger ernannt.

Mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven und einem Freibier für die Anwesenden klang der offizielle Teil der Versammlung aus – getreu dem Leitsatz der Osterdorfer Feuerwehr: Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und ein starker Zusammenhalt.

Fotos: FFW Osterdorf




Feuerbeschau rückt jetzt auch in den Fokus der Stadt Pappenheim

Die Feuerbeschau ist auch in Pappenheim wieder in den Blickpunkt gerückt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines tragischen Brandereignisses in der Schweiz, das vielerorts für Nachdenklichkeit gesorgt hat. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2026 einstimmig beschlossen, eine externe Fachfirma aus Regensburg mit der Überprüfung ausgewählter Gebäude im Stadtgebiet zu beauftragen. Im Zentrum stehen dabei zunächst Einrichtungen, denen eine erhöhte Relevanz im Hinblick auf den vorbeugenden Brandschutz beigemessen wird. Für die erste Prüfphase wurde ein Budget von bis zu 5.000 Euro bewilligt.

Wie Amtsleiter Stefan Eberle im Gremium des Stadrates erläuterte, geht es ausschließlich um öffentliche Gebäude – viele davon verfügen bereits über aktuelle Brandschutznachweise. Die geplante Feuerbeschau versteht sich daher als Ergänzung zur bestehenden Dokumentation, mit dem Ziel, möglichen Sicherheitslücken frühzeitig zu begegnen.

Ein Aspekt der Beschlussfassung hat jedoch für vereinzelte Rückfragen gesorgt. Die zugrunde liegende Prioritätenliste mit den zu untersuchenden Objekten wurde dem Stadtrat als nichtöffentliche Anlage vorgelegt. Eine Veröffentlichung sei derzeit nicht vorgesehen, wie aus der Verwaltung mitgeteilt wurde. Begründet wird dies unter anderem damit, dass es sich um ein Arbeitspapier im Entwurfsstadium handle, das dem Gremium zunächst einen ersten Überblick über die Vielfalt und Tragweite der Aufgabe vermitteln solle. Bürgermeister Florian Gallus wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Liste noch im internen Abstimmungsprozess sei. Mit Blick auf die öffentliche Sicherheit sei zudem ein sensibler Umgang mit solchen Unterlagen geboten.

Gleichwohl stellt sich aus Sicht einiger Beobachter die Frage, wie viel Transparenz in einem solchen Verfahren möglich – und sinnvoll – ist. Welche Gebäude künftig überprüft werden sollen und nach welchen Kriterien die Einstufung erfolgt, bleibt bislang offen.

Ein Beispiel, das immer wieder genannt wird, ist der Schulungsraum im Pappenheimer Feuerwehrhaus. Gerade dort, wo regelmäßig Gruppen zusammentreffen und Ausbildungen stattfinden, dürfte dem vorbeugenden Brandschutz besondere Bedeutung zukommen. Ob das Feuerwehrhaus Bestandteil der anstehenden Begutachtung ist, ist aus den genannten Gründen nicht bekannt.

Hintergrund der Beauftragung einer Fachfirma ist unter anderem, dass die Stadt Pappenheim über kein eigenes Fachpersonal verfügt, das die Feuerbeschau in rechtssicherer Weise durchführen könnte. Dieses Problem betrifft nicht nur Pappenheim – laut Beschlussvorlage handelt es sich bayernweit um eine vielfach vernachlässigte Pflichtaufgabe. Für eine umfassende Überprüfung aller relevanten Objekte im Stadtgebiet wird ein Kostenrahmen von rund 100.000 Euro genannt – ein Betrag, der aktuell nicht zur Verfügung steht und deshalb eine stufenweise Umsetzung nahelegt.




Jugendfeuerwehr Pappenheim holt ausgedinete Weihnachtsbäume ab

Am Samstag, den 10. Januar 2026, bietet die Jugendfeuerwehr Pappenheim wieder ihren bewährten Abholservice für ausgediente Weihnachtsbäume an. Die Aktion erfolgt auf Spendenbasis und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet, die ihren Baum bequem und umweltgerecht entsorgen möchten. Der Mindestbetrag pro Baum liegt bei fünf Euro.

Damit die Aktion reibungslos abläuft, werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bäume gut sichtbar am Grundstücksrand bereitzustellen. Die Anmeldung ist ganz unkompliziert möglich

  • entweder über die Anmeldung anhand des nebenstehenden QR-Codes.
    Über das digitale Formular können neben Adresse auch Wunschzeiten für die Abholung angegeben werden, was der Jugendfeuerwehr die Planung erheblich erleichtert.
  • oder telefonisch unter +49 157 37826197.

Die eingesammelten Spenden fließen direkt in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und unterstützen die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses – ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserer Region. Wer sich beteiligt, hilft also doppelt. Bei der Entsorgung und bei der Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim