Nixen aus dem Pappenheimer Altmühlgrund besuchten den Stadtrat

Auch in diesem Jahr hat sich eine Gruppe von Frauen in Pappenheim viel Gedanken und Mühe gemacht, um zum Weiberfasching am Unsinnigen Donnerstag Bewegung in den Pappenheimer Stadtrat zu bringen. Diesmal brachten sie als Nixen aus dem Altmühlgrund Stimmung und frohe Laune und viel Stimmung in den Rathaussaal.

Der Stadtrat schmiedete in nichtöffentlicher Sitzung noch an dem heißen Eisen „Abbruch Rukwidstraße 6+8“, als im Rathausfoyer schon die Musik und Gesang der 17 Nixen erklangen.
Schließlich öffnete sich die Tür zum Sitzungssaal und die aus dem Altmühlgrund aufgetauchten Damen mit den grünen Haaren stürmten zusammen mit ihrem musikalischen Begleiter Jörg Felsner den Rathausaal. Dort galt der erste Zugriff Bürgermeister Florian Gallus, der nach seiner Entführung aber bald als „Toller Hecht“ von den Nixen wieder zurückgebracht wurde.

Nach einer ausgiebigen Schunkelrunde begann ein wahrhaft spritziges Programm, das traditionell immer die Arbeit und die Vorkommnisse im Stadtrat seit der letzten Faschingssaison mit Reimen beleuchtet.
Zunächst erläuterten jedoch Barbara Mürl und Britta Schober grundlegende Dinge des Nixenwesens:

„Die Nixe ist ein Wassergeist,
der obenrum zwar Sex verheißt,
jedoch gleicht diese Meerjungfrau
dann untenrum dem Kabeljau,
was sicherlich die Herrenwelt
im Ernstfall vor Probleme stellt …“

Den Bau und die Einweihung des Eichwiesensteges haben die beiden Obernixen sehr gelobt, wenn es auch für die Nixen in der Altmühl jetzt mit der Ruhe vorbei sei, priesen sie das Gemeinschaftswerk in ihren Reimen:

„Ein Symbol für Zusammenhalt habt ihr gebaut
Der Stadtrat nun gemeinsam in eine Richtung schaut
Darauf wollen wir mit Euch das Glas erheben
So könnt und sollt ihr weiterarbeiten und streben.“

Weitere Themen waren die Einschränkung des Bootsbetriebs im Sommer zugunsten des Gewässerschutzes für die Altmühl, die Erweiterung des Campingplatzes, die Abwassergebühren und die Energiewende mit Blick auf die Windenergie. Das neue Feuerwehrhaus, der Vitalitätscheck und die roten Schirme auf dem Lämmermannplatz, wurden genauso aufs Korn genommen wie das Museum an der Stadtmühle. Zu den roten Schirmen reimten die Nixen:

„… Bei der Farbauswahl des Architekten sagte der Bürgermeister: „Oh weh!
Immer dieses leuchtende Rot von der SPD!“

und witzelten dann zum neuen Outfit des Museums an der Stadtmühle:

„… Doch bei der Stadtmühle war er dann doch gescheiter
Und ließ streichen in strahlendem Rot ganz heiter
So dass sich mancher Pappenheimer fragt
ob da jetzt die SPD eine Parteizentrale hat?
Ach nein, das ist ja jetzt eine Villa Kunterbunt,
Wo die AWO und das Museum wohnt.“

Im Stadtratsgremium ist den Nixen der mehrfache Wechsel des CSU-Fraktionsvorsitzes aufgefallen, wozu sie anzumerken hatten:

„… Oder kommt bei denen ohne es vorher zu sagen
Das Rotationsprinzip zum Tragen?
Wenn die so weitermachen wie bis jetzt,
Dann hat jeder CSU-Stadtrat den Posten mal besetzt.“

Nach einer weiteren Stimmungsrunde gab es die Auslosung des Stadtrats und der anwesenden Rathausmitarbeiter*innen in vier Teams, die im Wettstreit wieder ihre beobachtenden, kreativen und sportlichen Gaben zeigen mussten. Bei den vier mit viel Ideenreichtum vorbereiteten Wettkämpfen ging es um das Erkennen von Gegenständen bei einem „Schwarzen Theater“, einen Hindernislauf mit Schwimmweste, Schwimmflügeln, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel sowie den Bau einer Brücke aus Holzspateln. Im letzten Spiel mussten dann aus Wollfäden noch Nixenzöpfe geflochten werden.

Gewonnen hat in diesem Jahr mit deutlichem Abstand das „Team Gelb“, bestehend aus Bettina Balz, Walter Otters, Simon Schleußinger, Christa Seuberth und Astrid Weddige.

Nachdem der Stadtrat mit viel Begeisterung zusammen mit den Nixen und dem musikalischen Nixenbegleiter Jörg Felsner von einer Wallfahrt zurückgekehrt war, kam mit dem alljährlich neu getexteten Themenlied zu einem letzten Höhepunkt im Rathaussaal. Diesmal sangen die Damen, eingedenk ihres Lebensraums Wasser, die Melodie des Shantys „Wellerman“, zu dem Manuela Urban einen Liedtext mit vier Versen geschrieben hatte.

Im letzten Vers wurde schon das weitere Programm des Abends angekündigt:

„ … Wir schwimmen nun zum Altmühlstrand,
Da gibt es einen Pizzastand,
Bis zum Morgen wollen wir trinken,
Und dann in den Fluten versinken.“

Unter den verwunderten Blicken der Bürgermeistergalerie wurden zuletzt im historischen Rathaussaal noch einige Runden getanzt, bevor die lustige Gemeinschaft zu den Pizzablechen in das Bräustüberl zog, um bis in die Morgenstunden weiter zu feiern. Trostreich ist, dass zumindest nicht alle Nixen in den Altmühlfluten versunken sind, denn einige wurden am Tag danach schon wieder auf Pappenheims Straßen gesehen.




Dauerproblem mit den Pumpwerken in Geislohe und Neudorf

Mit dem Dauerthema Abwasser hat sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nicht weniger als eineinhalb Stunden beschäftigt. Wie bekannt, wird das Abwasser der Ortsteile Geislohe und Neudorf durch eine Druckleitung nach Göhren gepumpt und von dort durch das Göhrener Tal in den Kanal in der Pappenheimer Beckstraße geleitet. Von dort gelangt es durch das Pappenheimer Kanalsystem zur Kläranlage in Niederpappenheim.

Wie schon im Mai 2023 waren Probleme mit den Pumpwerken in Geislohe und Neudorf das Thema von kontroversen Diskussionen im Stadtrat. Der nachträgliche Einbau eines Sandfangs für die Abwasserpumpwerke Neudorf und Geislohe, der im Mai 2023 vom Stadtrat beschlossen und für Geislohe bereits eingebaut wurde, scheint nun für einen zuverlässigen Betrieb der beiden Pumpstationen doch nicht ausreichend zu sein.

Deshalb hat der Stadtrat nach langer Diskussion und Abwägung gegen eine Stimme beschlossen, für 52.000 Euro zusätzliche Pumpen samt Steuerungsanlage einzubauen.

Bei den Beratungen in der jüngsten öffentlichen Sitzung erklärte Reinhard Vulpius vom Pleinfelder Ingenieurbüro VNI, dass die Stadt ein Recht auf funktionierende Pumpstationen habe und diese von der beauftragten Firma für die Stadt Pappenheim kostenneutral verbessert werden müssten.

Im August 2021 haben die beiden Pumpwerke in Geislohe und Neudorf ihren Betrieb aufgenommen. Schon ein halbes Jahr später hat man festgestellt, dass bei Trockenwetter deutlich mehr Wasser als erwartet durch den Kanal ankommt. Zusätzlich kamen große Mengen von Sand, Erdreich und Geröll in den Pumpstationen an.

Natürlich hat man intensiv nach den Ursachen gesucht. Kanalbefahrungen mit Kameras sowie Besichtigung und Suche nach Zulaufmöglichkeiten konnten aber den Grund für die übermäßigen ankommenden Wasser-, Sand- und Schottermengen nicht aufklären.

Möglicherweise dringen diese Stoffe durch Risse im Kanalsystem ein, wurde bei der Sitzung spekuliert. Als weiteres Problem erörterte Reinhard Vulpius die enorme Wassermenge bei Regenwetter. So hatte die Pumpstation Geislohe 23.145 m³ und diese in Neudorf 25.680 m³ zu fördern, was zu einer Überlastung der Pumpanlage führte.

Bei mehreren Besprechungen wurde seit 2023 nach Lösungen gesucht, wie die Pumpwerke dauerhaft funktionsfähig gemacht werden können.

Da die Stadt Pappenheim einen Anspruch auf dauerhaft funktionierende Pumpwerke hat, fordert VNI beim Anlagenbauer ein, leistungsfähigere Aggregate einzubauen, ohne dass der Stadt Pappenheim dadurch zusätzliche Kosten entstehen.

Als Ergebnis vieler technischer Erklärungen brachte Reinhard Vulpius den Einbau einer zusätzlichen „Excenterschneckenpumpe“ ein, die bei einer bestimmten Höhe des Wasserspiegels im Vorschacht das Abwasser mit wesentlich geringeren Stromkosten fördern kann. Allerdings entstehen der Stadt beim Einbau für beide Pumpwerke zunächst zusätzliche Kosten in Höhe von 52.000 Euro. Der Hauptvorteil dieser Anschaffung, so erklärte Vulpius, liege in der Kostenersparnis bei den Energiekosten, da sich die Anschaffung in ca. sechs Jahren alleine durch einen geringeren Stromverbrauch ausgleichen würde.

Nun gab es im Stadtrat einen langen Austausch von Argumenten darüber, ob man diese zusätzlichen Pumpen gleich oder erst nach der kostenlosen Nachbesserung durch die Firma des Anlagenbauers einbauen lassen sollte.

Letztlich hat der Stadtrat entschieden, die zusätzlichen „Excenterschneckenpumpen“ zusammen mit der entsprechenden Steuerungsanlage gleich einbauen zu lassen. Hauptargument dafür war, dass der Einbau mit Steuerungsanlage und Schaltschrank zu einem späteren Zeitpunkt weniger wirtschaftlich wäre.




Sanitärgebäudes am Campingplatz Pappenheim wird saniert

In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat in Pappenheim für seinen Naturcampingplatz eine bedeutende Entscheidung getroffen. Aufgrund einer Behördenentscheidung zugunsten des Hochwasserschutzes kann der Campingplatz in absehbarer Zeit nicht wie ursprünglich beabsichtigt erweitert werden. Deshalb hat sich die Stadt Pappenheim für die Sanierung des Sanitärgebäudes als Zwischenlösung entschieden. Mit der Entscheidung soll sichergestellt werden, dass der Campingplatz nach dem Saisonende 2024 auch in der Saison 2025 wieder geöffnet werden kann.

Große Planung vorerst nicht möglich
Wie mehrfach berichtet, endet zum Jahresende 2024 der Pacht- und Erbbauvertrag des derzeitigen Campingplatzpächters mit der Stadt Pappenheim. Ursprünglich war geplant, den Platz um 5.000 m² zu erweitern, zu modernisieren und mit einem Anforderungskatalog an einen eigenverantwortlichen Betreiber zu vergeben. Bereits im September 2022 hat der Stadtrat den Bebauungsplan „Sondergebiet Campingplatz“ einstimmig beschlossen.

Bei einem Scoping-Termin Mitte September 2023 kam es dann zum Aus für die Planungen der Stadt Pappenheim, weil die Erweiterung wegen der Lage im Überschwemmungsgebiet der Altmühl von Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt als nicht genehmigungsfähig abgeschmettert wurde.

Das will sich die Stadt Pappenheim mit Bürgermeister Florian Gallus an der Spitze aber nicht gefallen lassen und beabsichtigt, bei den Abteilungsleitern der genannten Behörden zu intervenieren. Zusammen mit dem Planungsbüro will die Stadt Pappenheim ein Konzept erarbeiten, in dem die Einhaltung eines gesetzlichen Neun-Punkte-Katalogs die Erweiterung im Überschwemmungsgebiet doch noch möglich macht. Zudem will man auf bauliche Anlagen, Baugebiete und Freizeitanlagen hinweisen, die in anderen Altmühl-Gemeinden im Überschwemmungsgebiet genehmigt worden sind. Als Beispiel sollen z.B. der Campingplatz Beilngries und das Projekt Bullenwiese in Kipfenberg dienen.

Als Zwischenlösung geplant
Das alles dauert aber. Will man eine Schließung des wunderschönen Pappenheimer Campingplatzes nicht riskieren, musste eine Zwischenlösung gefunden werden, die sicherstellt, dass es zum Saisonbeginn 2025 weitergeht. Diese Zwischenlösung hat der Bauausschuss im Oktober 2023 erarbeitet. Bei dieser Ausschusssitzung brachte Stadtrat Kiermeyer (Bürgerliste) den Vorschlag ein, das Sanitärgebäude aus dem Jahre 1976 durch die Stadt zu sanieren und den Campingplatz lediglich auf der Grundlage eines Pachtvertrages weiter zu betreiben. Damit bliebe nach den Ausführungen Kiermeyers der Campingplatz in städtischer Hand. Der Ausschuss empfahl daraufhin dem Stadtrat, die Sanierung des bestehenden Sanitärgebäudes im Herbst 2024 mit Kosten und Organisation der Stadt zu beschließen.

Geplant ist nun laut Stadtratsbeschluss, den Campingplatz nach der Sanierung des Sanitärgebäudes zügig neu zu verpachten. Die Ausschreibung für die Pacht soll eine Laufzeit von 5 Jahren haben, mit der Option auf Verlängerung und einer eventuellen Erweiterungsfläche. Die Verwaltung hat bereits einen entsprechenden Entwurf für die Ausschreibung zur Pächtersuche vorbereitet, der im Februar veröffentlicht werden soll.

Der Beschlussvorschlag sieht auch vor, dass der Stadtrat in Absprache mit dem aktuellen Pächter das bestehende Sanitärgebäude ab September 2024 sowohl in Eigenleistung, durch Demontage in allen Bereichen, als auch mit Vergaben an Dritte sanieren wird.

Die Sanierungsarbeiten umfassen insbesondere den Austausch von verbrauchten Fenstern und Türen, die Erneuerung des Dachs, der gesamten Elektro-, Wasser- und Abwasserinstallation mit Warmwassererzeugung sowie die Erneuerung von Fliesen und Sanitärkabinen. Für das Jahr 2024 sind im Städtischen Haushalt Mittel in Höhe von 50.000,- € vorgesehen, im Folgejahr bis zu weiteren 100.000,- €. Die Maßnahme wird ohne externen Planer von der Verwaltung selbst bearbeitet. Da die Sanierung aufgrund der vorgegebenen Campingsaisonzeiten in einem äußerst knappen Zeitfenster stattfinden muss, werden Fragen zur Gestaltung während der Bauphase durch den Ersten Bürgermeister entschieden.

Die Verwaltung wurde durch den einstimmigen Beschluss des Stadtrats beauftragt, umgehend mit der Planung zu beginnen und die Ausschreibungen und Einholung der Angebote so frühzeitig durchzuführen, dass die Sanierungsarbeiten sofort beginnen können, wenn der städtische Bauhof im Oktober 2024 die Demontage abgeschlossen hat. Der Ausführungszeitraum bis zum Saisonbeginn 2025 soll bei den Ausschreibungen als verpflichtender Bestandteil aufgenommen werden.

Alle anderen Gebäude wie etwa das Empfangs- uns Wirtschaftsgebäude bleiben im Bestand erhalten. Denn wenn die von der Stadt Pappenheim angestrebte „Große Lösung“ kommt wird der Empfangsbereich umgestaltet, während das Sanitärgebäude auf jeden Fall an der Stelle erhalten bleibt.




Umgestaltung am Außengelände des städtischen Kindergartens in Bieswang

Naturnah und fantasievoll soll das neue Konzept für den Außenanlagen am städtischen Kindergarten in Bieswang gestaltet werden. Der Stadtrat hat in seiner Dezembersitzung die Vergabe der Umbauarbeiten  beschlossen. Die Kosten sollen im Haushalt 2024 eingestellt werden.

Bereits in einer Sitzung am 2. März 2023 hat sich der Bauausschuss intensiv über mit der Neugestaltung der Außenanlagen des städtischen Kindergartens in Bieswang beschäftigt. Als Ergebnis seiner Beratungen empfiehlt der Ausschuss dem Stadtrat der Stadt Pappenheim die Schaffung eines naturnahen Spielbereichs, der die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt stellt. Das Konzept „naturnah“ steht für ein selbstbestimmtes und fantasievolles Spiel der Kinder mit viel Freiraum, fernab vorgefertigter Ideen und Regeln der Erwachsenen.

Für die geplante Umgestaltung müssen zuerst die vorhandenen Spielgeräte abgebaut werden, wobei die Rutsche in den neuen Spielbereich integriert werden soll. An der Stelle des Kletterturms soll ein Hügel entstehen, der in den Sandspielbereich übergeht. Die Pflanzbereiche werden mit Kleinsträuchern, Wildstauden und Einsaaten naturnah gestaltet.

An der Westseite des Rutschenhügel Auslaufs, wird von einer Quelle aus ein etwa 10 Meter langer Bachlauf, der in einen sandigen Matschbereich fließen und bietet den Kindern ein besonders spannendes Spielelement.

Das Angebot der beläuft sich auf 59.333 Euro brutto und umfasst alle notwendigen Arbeiten. Einige Vorarbeiten, wie der Abbau von Klettergerüst, Holzhütte und Schaukelgestell, werden jedoch durch den städtischen Bauhof erledigt.

Die Arbeiten sollen im März 2024 beginnen. Im Haushalt 2024 der Stadt Pappenheim ist ein Betrag von 60.000,00 Euro für die Umbauarbeiten am Außengelände des städtischen Kindergartens in Bieswang vorgesehen.

Auch hier weist die Stadtkämmerei wie bei der Außengestaltung am Haus Für Kinder in Pappenheim darauf hin, dass es für den Umbau von Außenanlagen bei Kindergärten keine Förderung gibt, und die Kosten in voller Höhe von der Stadt getragen werden müssen. Es stünde dem städtischen Kindergarten bei Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes eine Erneuerung der Außenanlagen zwar zu, aber die Kämmerei mahnte einmal mehr ein sparsames und wirtschaftliche Handeln der der Stadt Pappenheim an.
Es gab auch den deutlichen Hinweis, dass „die Ausgaben in der Finanzplanung in den nächsten Jahren eingeschränkt werden müssen.“

Dieser Passus in der Sitzungsvorlage missfiel zuvörderst Stadtrat Hönig von den Freien Wählern, der monierte, dass durch die Anmerkungen der Kämmerei das Projekt aus seiner Sicht in Gefahr werde. Stadtrat Roland Kiermeyer von der Bürgerliste meinte, dass man den Rotstift nicht bei den Kindern ansetzen dürfe.

Bürgermeister Gallus hingegen sah die Sache entspannter und stellte fest, dass die Kämmerei lediglich eine Bewertung aus fachlicher Sicht abgegeben habe. Zudem – so merkte Gallus an – werde der Kindergarten in Bieswang sehr sparsam geführt.




Keine Vergabe der Außenanlagen am Haus für Kinder in Pappenheim

Auch die zweite Planung für die Gestaltung der Außenanlagen am Haus für Kinder in Pappenheim erfährt eine überraschende Wendung. Aufgrund des aktuellen Ausschreibungsergebnisses hat der Stadtrat beschlossen, die Ausschreibung aufzuheben. Die deutliche Differenz zwischen dem geschätzten Auftragswert in Höhe von 158.709 Euro und den eingegangenen Angeboten in Höhe von 212.207 Euro gab den Ausschlag zu dieser Entscheidung.

Der Planer Clemens Frosch hatte allerdings trotz der hohen Preisdiskrepanz von einer Aufhebung der Vergabe im Vergabevorschlag abgeraten. Als hauptsächlichen Grund führte er den zu erwartenden Zeitverzug für den Nutzungsbeginn des neuen Pappenheimer Hauses für Kinder mit Kita und Kinderhort an.

Dem hielt man vonseiten des städtischen Bauamts entgegen, dass die Arbeiten der Zuwegungen und Unterbauarbeiten, insbesondere die Pflasterarbeiten für Rettungswege, auch durch die Baufirma auf Regie oder mit einem Nachtragsangebot mit der Beteiligung des städtischen Bauhofs ausgeführt werden könnten. Dies könnte zeitnah umgesetzt werden und so die zeitlich geplante Nutzungsaufnahme ermöglichen.

Finanziell stellt die geplante Gestaltung der Außenanlagen eine enorme Herausforderung dar. Denn die Kosten für die Außenanlagen sind nicht förderfähig und müssten demnach von der Stadt Pappenheim in voller Höhe der Vergabesumme von 212.207 Euro eigenfinanziert werden. Dies komme auch wegen der angespannten Haushaltslage nicht infrage, wurde bei der Sitzung des Stadtrates betont. Die Stadtverwaltung strebt nun eine erhebliche Reduzierung dieser Kosten mit alternativen Lösungen an.

Bürgermeister Florian Gallus führte bei der öffentlichen Sitzung aus, dass er die Entscheidung, die Vergabe zurückzunehmen mit dem Träger des Hauses für Kinder, dem BRK Südfranken abgestimmt habe und dass die Entscheidung des Stadtrats keine Auswirkungen für den Start der Nutzung des Hauses habe.

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim hat letztlich einstimmig beschlossen die Ausschreibung für die Außenanlagen am Haus Für Kinder aus den genannten Gründen aufzuheben.

Für den Bau der Zugangswege sollen unverzüglich Angebote eingeholt werden, um so einer Verzögerung der Nutzungsaufnahme entgegenzuwirken. Der städtische Bauhof soll diese Arbeiten nach Möglichkeit unterstützen.
Schon im Januar 2024 soll der Bauausschuss in einer Sondersitzung die dritte Planung der Außenanlagen am Haus Für Kinder auf den Weg bringen.




Stadt Pappenheim nimmt Darlehen über 1,4 Millionen Euro auf

In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat der Stadt Pappenheim einstimmig der Darlehensaufnahme in Höhe von 1,4 Millionen Euro zugestimmt. Die Rechtsaufsicht hatte die entsprechende Haushaltssatzung bereits am 21. Juni 2023 genehmigt. Die Kreditaufnahme wurde wegen der Vielzahl von geplanten Investitionen notwendig, die nicht mehr alleine durch die vorhandenen Rücklagen und die kommunalen Abgaben finanziert werden können.

Die Verwaltung hat verschiedene Darlehensformen kalkuliert und empfahl dem Stadtrat die Aufnahme eines Ratendarlehens über einen Betrag von 1,4 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 30 Jahren zu beschließen. Die Zinsbindung ist auf die ersten 10 Jahre festgelegt. Die jährliche Tilgung pro Jahr beträgt 46.667 Euro.

Für dieses Darlehen wird die Stadt Pappenheim Zins- und Tilgungszahlungen über die nächsten 30 Jahre aufzubringen haben. Die vom Stadtrat einstimmig beschlossene Darlehensaufnahme erfolgt noch im Jahr 2023, und Bürgermeister Florian Gallus oder einer seiner Vertreter wird ermächtigt, den Darlehensvertrag mit der bestbietenden Bank zu unterzeichnen.




Neue Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen in Pappenheim

Ein frischer Wind soll durch die Geschäftswelt von Pappenheim wehen. Die Stadt Pappenheim soll im Jahr 2024 Träger von drei Veranstaltungen sein. Vorbehaltlich der Haushaltsberatungen plant Bürgermeister Florian Gallus die drei Veranstaltungen. Sie sollen das kulturelle Angebot der Stadt bereichern, erfordern aber auch eine Veränderung in den bisherigen Öffnungszeiten der Ladengeschäfte.

Geplant und organisiert sollen die Events von externen Personen und dem Personal der neuen Abteilung „Tourismus und städtische Veranstaltungen“ bei der Stadt Pappenheim.

Für das kommende Jahr sind in Pappenheim folgende Events vorgesehen:

Frühlingserwachen am Sonntag, 24.03.2024

Kirchweihmarkt am Sonntag, 28.07.2024

Michaelimarkt am Sonntag, 22.09.2024

Die Besonderheit liegt darin, dass Bürgermeister Gallus plant, im Rahmen dieser Veranstaltungen auch die Ladengeschäfte zu öffnen. Dies erfordert jedoch eine Anpassung der bestehenden „Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen“, da die Termine nicht mehr mit den bisher festgelegten Öffnungszeiten übereinstimmen.

In einem Beschluss hat der Stadtrat von Pappenheim einstimmig den Neuerlass der besagten Satzung beschlossen.




Digitalisierung bei der Stadtverwaltung Pappenheim

Die Stadt Pappenheim beabsichtigt einen wichtigen Schritt in die digitale Zukunft. Der Stadtrat hatte schon im Dezember 2022 einstimmig beschlossen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie von einer Fachfirma für die Verwaltung entwickeln zu lassen. Nach einem Jahr hat jetzt Günther Kohn von der Firma digitalfabriX, einer Tochtergesellschaft der AKDB (Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern), dem Stadtrat in einem einstündigen Vortag die mögliche Strategie für die Digitalisierung der Stadtverwaltung in Pappenheim vorgestellt.

Digitalisierung ist überwiegend ein Organisationsthema bei dem sich der Mehrwert für die Stadt Pappenheim aus der Optimierung der einzelnen Arbeitsabläufe in der Verwaltung ergibt. Dabei geht es z.B. um digital zur Verfügung gestellte Formulare genauso wie um die digitale Bearbeitung von Bescheiden und Kostenrechnungen, sowie das Arbeitszeitmanagement für die Beschäftigen .

Dabei ist die Stadt Pappenheim jedoch in der schwierigen Lage, dass sie für die Bürger einerseits digitale Angebote bereitstellen muss, andererseits besteht auch die Pflicht auch den analogen Weg über Papierformulare für die Bürger offenzuhalten.

Klar ist, so betonte Günther Kohn, dass für die Umsetzung der digitalen Prozesse personelle und finanzielle Ressourcen benötigt werden. Zum Start empfiehlt Kohn kleine Schritte wie etwa Schulungen der Verantwortlichen für die Umsetzung.

Entscheidende Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren der Digitalisierung ist, dass die Mitarbeiter bei den Entscheidungsprozessen und mitgenommen und überzeugt werden.

Mit dem Infovortrag vor dem Stadtrat ist der Auftrag der Firma digitalfabriX abgeschlossen. Der Stadt steht jetzt eine Strategie für ein methodisches Vorgehen bei der Digitalisierung zur Verfügung. In der Zukunft geht es darum methodisch vorzugehen und bei der Stadtverwaltung festzustellen: „Welche Prozesse wollen wir digitalisiert haben“, erklärte Bürgermeister Gallus. Wobei Günther Kohn deutlich darauf hinwies: „Ohne Einsatz von Personal- und Finanzressourcen wird das Ding nicht zum Laufen kommen“.

Schon jetzt bietet die Stadt Pappenheim auf ihrer Internetseite im Formulardienst und insbesondere im Bürger-Service-Portal für die Bürger eine ganze Reihe von digitalen Anwendungsmöglichkeiten.

[Das Bürger-Service-Portal er Stadt Pappenheim finden Sie hier … ]

Titelbild: Auschnitt aus der Internetpräsenz der Stadt Pappenheim

 

 

 




Gebührenerhöhung für Abwasser und Niederschlagswasser in Pappenheim

In Pappenheim stehen Veränderungen in den Gebühren für Abwasser und Niederschlagswasser bevor. Der Stadtrat hat in der jüngsten Sitzung eine neue Beitrags- und Gebührensatzung (BGS-EWS) für die Entwässerungseinrichtung beschlossen. Die aktualisierte Satzung mit den erhöhten Gebühren tritt am 01.01.2024 in Kraft.

Die letzte Gebührenanpassung erfolgte am 05.12.2019, und die geltenden Schmutz- und Niederschlagswassergebühren waren bis einschließlich 2023 kalkuliert worden. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist eine solche Kalkulation maximal für einen Zeitraum von vier Jahren gültig. Deshalb hat die Stadt Pappenheim die Firma Schneider & Zajontz erneut beauftragt, eine neue Kalkulation für den Zeitraum 2024 bis 2027 durchzuführen.

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die anhaltend hohen Investitionen im Abwasserbereich dar, weshalb eine Sonderrücklage in Höhe von 451.776 € für die Jahre 2024 bis 2027 gebildet werden soll um so die Ergänzungsbeiträge möglichst zu verhindern.

Die Gebührenanpassung für die Jahre 2024 bis 2027 wurde vom Stadtrat wie folgt beschlossen:

– Schmutzwassergebühr: 4,01 € je m³ (bisher 2,43 €/m³)
– Niederschlagswassergebühr: 0,53 € je m² (bisher 0,19 €/m²)

Der Stadtrat hat beschlossen, dass die neue Satzung zum 01.01.2024 in Kraft tritt, wobei die bisherige BGS/EWS vom 23.12.2019 außer Kraft gesetzt wird. Diese Gebührenerhöhung Beschluss wird dazu beitragen, die notwendigen Mittel für die städtische Infrastruktur sicherzustellen und die Abwasserversorgung langfristig zu gewährleisten.

 




Stadt Pappenheim beschließt „Vitalitätscheck“ zur Förderung der Innenentwicklung

In einer wegweisenden Entscheidung hat der Stadtrat von Pappenheim einen Grundsatzbeschluss für die Durchführung eines „Vitalitätschecks“ gefasst, um strukturellen Leerstand zu bekämpfen und die Ortskerne zu revitalisieren. Das Vorhaben soll für die Stadt und ihre Ortsteile den Weg für eine nachhaltige Innenentwicklung ebnen.

In der jüngsten Sitzung wurde vom Stadtrat das Konzept dieses Checks vorgestellt. Das besprochene Maßnahmenpaket beinhaltet Schritte wie die Information des Stadtrats und der Bürgerschaft, Datenerhebung, Analyse und Berichterstellung, Abstimmung mit der Gemeinde und dem ALE (Amt für Ländliche Entwicklung), sowie Schulungen für die Beschäftigten der Stadtverwaltung. Weitergehende Maßnahmen, wie die Ansprache von Eigentümern, sind noch nicht im Basispaket enthalten.

Bei der Sitzung wurde im Stadtrat die Bedeutung dieses „Vitalitätschecks“ zur Revitalisierung der Ortskerne unterstrichen und das Basismodul an das Büro „Herb & Partner“ aus Buttenwiesen vergeben. Der Angebotspreis für dieses Basismodul liegt bei knapp 34.000 € und umfasst die Positionen wie Informationsveranstaltungen, Datenerhebung und -analyse sowie Schulungen für die Kräfte der Verwaltung.

Bürgermeister Gallus hat bereits Kontakt mit dem beauftragten Büro aufgenommen und konnte deshalb das Angebot erläutern.
In einem einstimmigen Beschluss hat der Stadtrat grünes Licht für das Basismodul gegeben. Der Beschluss erlangt aber erst Wirkung, wenn die Förderzusage von mindestens 50 % vom Amt für ländliche Entwicklung vorliegt. Die Kosten sollen im Haushalt 2024 berücksichtigt werden.

Kosten können möglicherweise gespart werden, wenn das bereits vorhandenes Kartenmaterial aus Zeiten des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Pappenheim, und der Dorferneuerung Bieswang und Ochsenhart genutzt werden kann. Derzeit prüft die Stadt, ob sich der Angebotspreis durch die Verwendung dieses Materials reduzieren lässt.

Eine zusätzliche Belastung für die Stadtverwaltung sieht Stadtrat Friedrich Hönig von den Freien Wählern mit der Vergabe des „Vitalitätschecks“ heraufziehen. „Die Verwaltung arbeitet am Limit“, bestätigte auch Bürgermeister Gallus und will der hohen Arbeitsbelastung mit einer Prioritätenliste und einem Zeitplan beikommen.

Die Fraktionen der Bürgerliste, der Grünen und der SPD brachten in der Sitzung ihre Zustimmung zum Ausdruck.

Man sei zu diesem Thema zwar nicht immer einer Meinung gewesen, stellte die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler fest. „Aber wir haben jetzt einen Weg gefunden wie wir einsteigen können“, freute sich Pappler. Denn es werde eine Grundlage geschaffen, auf er man später weiterarbeiten könne.

Bettina Balz, Fraktionsvorsitzende der Grünen hob hervor, dass die Innenentwicklung in Stadt und Land schon immer im Focus der GRÜNEN stand. „Wir freuen uns auf den Prozess, der da ins Rollen kommt“, betonte sie.

 




Baulücke in Pappenheim soll geschlossen werden

Baulücke in Pappenheim soll geschlossen werden

Eine Bauwerberin aus Pappenheim möchte ein Doppelhaus mit drei Wohneinheiten auf ihrem Grundstück in der Pappenheimer Beckstraße bauen. Das Grundstück ist Teil eines Wohngebiets nach dem Bebauungsplan „Erweiterung des Siechenfeldes“ aus dem Jahr 1968. Der Stadtrat hat das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht gestellt.

Allerdings würden für das Bauvorhaben einige Ausnahmen vom Bebauungsplan benötigt. So etwa die Baugrenze, der Standort für Garagen oder Carports (außerhalb der vorgesehenen Fläche im Westen statt im Osten), und möglicherweise die Dachform (Walmdach statt Satteldach). Es wäre auch eine Ausnahme für ein geplantes Gerätehaus notwendig.

Solche Ausnahmen können gewährt werden, wenn sie die Grundstruktur der Planung nicht beeinträchtigen und städtebaulich vertretbar sind, sowie die Interessen der Nachbarn und öffentlichen Belange berücksichtigt werden.

Da die Höhe des Gebäudes in der Bauvoranfrage nicht angegeben wurde, konnte bei den Beratungen im Stadtrat zu Abstandsflächen und baulicher Nutzung noch keine Aussage getroffen werden.

Der Stadtrat hat zunächst in einem Beschluss das gemeindliche Einvernehmen in aussichtgestellt gestellt. Zu einem förmlichen Bauantrag müssen Anträge auf Befreiungen und Ausnahmen vom Bebauungsplan „Erweiterung des Siechenfeldes“ mit einer entsprechenden Begründung eingereicht werden.

 




Schulungsgebäude für das Walderlebniszentrum Pappenheim

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 19.10.2023 für die Umnutzung der Stadtparkhütte zu einem Schulungsraum für das Walderlebniszentrum Pappenheim, bei einer Gegenstimme das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht gestellt. Weitere Prüfung erfolgt nach Vorlage der Antragsunterlagen beim Landratsamt.

Wie berichtet, soll der vor 10 Jahren eröffnete Wald-Erlebnispark am Schießbuck in Pappenheim abgebaut, und an gleicher Stelle in einer Gemeinschaftsaktion von Evangelischem Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ) und Stadt Pappenheim in ein Walderlebniszentrum geschaffen werden.

In einem ersten Schritt hat das EBZ bei der Stadt Pappenheim jetzt einen Vorbescheid für die Nutzungsänderung der Stadtparkhütte beantragt. Demnach soll in dem Holzhaus, das zuletzt als Materiallager Kiosk und Waldlehrpavillion genutzt wurde in einen Schulungsraum für das geplanten Walderlebniszentrum umfunktioniert werden.
Zu diesem Zweck soll die Hütte total saniert und mit einer unterirdisch verlegten Stromleitung und einem Holzofen versorgt werden. Eine Versorgung mit Wasser und ein Kanalanschluss sind derzeit noch nicht vorgesehen.

Die ausgebaute Hütte soll als „Grünes Klassenzimmer“ das Lernen mitten im Wald ermöglichen. Denkbar ist nach den Ausführungen der Antragsteller die ganzjährige Nutzung. Neben den Gruppen des EBZ soll der Schulungsraum im Wald auch für Schulklassen sowie für Workshops für Förster und Jäger zur Verfügung stehen.

Baurechtlich gesehen befindet sich der geplante Schulungsraum im Außenbereich. Das bedeutet, dass die Nutzungsänderung nur dann genehmigt werden kann, wenn öffentliche Belange nicht beeinträchtige werden und die Erschließung gesichert ist. Im Flächennutzungsplan ist die Fläche auf der die Hütte steht zwar als „Sondergebiet Walderlebnis- und Bildungspark“ ausgewiesen, aber nachdem das gesamte Waldgebiet am Schießbuck im Landschaftsschutzgebiet liegt, könnten öffentliche Belange durchaus berührt sein.

Ob die Nutzungsänderung genehmigt wird, entscheidet die Baubehörde beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nach Abwägung aller Fakten.
Auch der Bauausschuss wird sich mit dieser Angelegenheit befassen müssen, erklärte Bürgermeister Florian Gallus bei der Sitzung.

Mit einer Gegenstimme hat der Stadtrat Pappenheim für die Nutzungsänderung das gemeindliche Einvernehmen für ein künftiges Antragsverfahren in Aussicht gestellt.