Neuer Wohnraum wird geschaffen

Nach jahrelangem Leerstand wird das Mehrfamilienhaus in der Pappenheimer Beckstraße 26 jetzt modernisiert, erweitert und energetisch saniert. Es werden Sozialwohnungen entstehen, die alle barrierefrei erreichbar sind. Der Pappenheimer Stadtrat hat mit dem gemeindlichen Einvernehmen den Weg für die Baugenehmigung durch das Kreisbauamt beim Landratsamt frei gemacht.

Nach den aktuell vorgelegten Planungen der Bittl Immo GmbH & Co. KG aus Eichstätt soll nun doch kein weiteres Vollgeschoß auf das Haus gesetzt werden. Dazu scheint man einen Kompromiss gefunden zu haben, denn im Dachgeschoß wird der Kniestock erhöht und die Dachneigung verflacht, damit unter dem Dach zusätzlicher Wohnraum entstehen kann. Entscheidend ist, dass die Firsthöhe nicht verändert werden muss.

An des südlichen, der straßenabgewandten Seite ist geplant, die Wohnungen mit einem Anbau und einem Balkon zu versehen.

Der Stadtrat hat einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Eingeschränkt wurde dieses aber, weil für ein 56 Quadratmeter großes Grundstück an der Beckstraße, Ecke Charlotte-Nestler-Straße in dessen Tiefen sich eine Versorgungsanlage befindet, nicht so ohne weiteres vom Bauherrn genutzt werden darf, wie das in den Planunterlagen vorgesehen ist. Hierfür bedarf es noch vertragliche Regelungen zwischen dem Bauherrn und der Stadt. Wir sollten schauen, dass wir das hinkriegen, meinte Friedrich Obernöder (CSU) bei seiner Wortmeldung.




Verkaufen oder sanieren – das bleibt die Frage

Die angeregte Grundsatzentscheidung des Pappenheimer Stadtrats zum Verkauf eines Wohnhauses mit vier Wohnungen in Bieswang ist von einer breiten Front im Stadtrat nach einer fast einstündigen Diskussion zunächst gestoppt worden. Da eine Sanierung des Wohnhauses als unwirtschaftlich berechnet wird und in der Stadtkasse für derlei finanziellen Aufwand keine Mittel zur Verfügung stehen war dem Stadtrat vorgeschlagen worden, das Gebäude zu verkaufen.

Sanierung ist nicht wirtschaftlich
In Bieswang steht in der Neusiedlerstraße, nordöstlich der neuen Senioren Wohngemeinschaft ein Wohnhaus mit vier Wohnungen auf einer Grundstückfläche von rund 1.280 Quadratmetern, das schon vor der Eingemeindung von der damaligen Gemeinde Bieswang errichtet worden ist.
Derzeit ist nur eine der vier Wohnungen bewohnt, weil die anderen Wohnungen wegen des fehlenden Energieausweises nicht vermietet werden können.

Nach einem Stadtratsbeschluss im Mai 2018 hat die Stadt Pappenheim ein Planungskonzept für dieses Anwesen in Auftrag gegeben, das im Ergebnis eine Kernsanierung und Modernisierung des Mietwohngebäudes vorschlug. Da die damals geschätzten Kosten in Höhe von 1 Million Euro für die Stadt nicht zu stemmen waren, fasste man eine wirtschaftlichere Variante ins Auge um einen Energieausweis für das Gebäude zu bekommen. Hierfür würde eine Dämmung der Dachbodendecke und der Einbau einer Zentralheizung ausreichen, heißt es in den Ausführungen der Verwaltung. Die Zentralheizung ist inzwischen durch die Anschlussmöglichkeit an das Bieswanger Nachwärmenetz gewährleistet.

Der Bauausschuss hat dann im März 2021 der Stadtverwaltung mehrere kleinere Sanierungsmaßnahmen empfohlen, die aber vom Kostenansatz genauso teuer gekommen wären wie eine Vollsanierung. Letztere würde nach den Ausführungen der Stadtkämmerei wohl deutlich über den im Jahre 2018 geschätzten Kosten von 1 Million Euro liegen.

Mit eine Wirtschaftlichkeitsberechnung weist die Kämmerei nach, „dass sich diese Investition für die Stadt Pappenheim nicht lohnen wird.“ Weil die Stadt Pappenheim bei der Sanierung sogar noch zusätzlich Geld aufzubringen habe, ging eine Empfehlung an den Stadtrat einen Verkauf des Anwesens in Erwägung zu ziehen. Nach einem Wertgutachten soll eine öffentliche Bekanntmachung der Verkaufsabsicht und danach eine öffentliche Ausschreibung erfolgen.
„Der Stadtrat der Stadt Pappenheim stimmt damit grundsätzlich einem Verkauf des AnwesensNeusiedlerstr. 12+14 zu,“ ist im Beschlussvorschlag formuliert.

Stadtrat will nicht verkaufen
„Wir möchten das Haus erhalten,“ das war der Tenor bei den Wortmeldungen im Stadtrat. „Die damalige Gemeinde Bieswang hat ihre letzten Groschen zusammengespart um das Gebäude zu erstellen,“ sagte Friedrich Hönig von den Freien Wählern. „Wir werden zehntausende von Euro für den Campingplatz verbrennen,“ stellte Hönig fest und forderte „wir müssen Wohnraum für Bieswang erhalten“. Er schlug vor das „Pfistererbe“ für die Sanierung herzunehmen, denn schließlich sei mit einem Teil dieser Mittel das Lehrerwohnhaus auch zu einem Schmuckstück geworden. Es sei zu früh jetzt schon den Verkauf zu beschließen.

Auch Stadträtin Astrid Weddige von den Grünen und Roland Kiermeyer von der Bürgerliste stemmten sich bei ihren Wortmeldungen gegen einen Verkauf. Man habe Wohnungen die zu einem vernünftigen Preis vermietet werden könnten, meinte Kiermeyer und forderte, nicht nur an das Geld verdienen zu denken. Schließlich habe die Stadt Pappenheim eigene Arbeitskräfte für die eigenen Gebäude.

Stadträtin Christa Seuberth (SPD) forderte mehr Fantasie und positionierte sich ebenfalls klar gegen den Verkauf.  Wie auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler, die mahnte: „wenn es weg ist haben wir keine Steuerungsmöglichkeit mehr“. Im Übrigen vermisse sie die Diskussion über Förderprogramme, die nach ihrer Einschätzung kommen werden, weil der Bedarf an Wohnraum nicht gedeckt werden kann.

Die Lösung, mit einem Investor einen Erbpachtvertrag abzuschließen brachte Stadtrat Simon Schleußinger ins Gespräch.

Man solle das Gebäude „herrichten, damit wir einen Energieausweis bekommen,“ meinte zweiter Bürgermeister Walter Otters von den Freien Wählern. Wichtig sei es ihm ein Wertgutachten für das Gebäude erstellen zu lassen.

Auch Karl Satzinger, Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste wollte den Verkauf noch nicht beschließen. Man habe Zeit auf ein Wertgutachten zu warten.

Teilsanierung wird nicht funktionieren können
Bürgermeister Florian Gallus (CSU) teilte die vorgetragenen Argumente und versicherte: „Wir werden nicht an irgendjemanden verkaufen, wo wir nicht wissen was er damit macht“. Bei einer Sanierung sieht er insbesondere ein Problem mit den Versorgungsleitungen. „Da kommt dann eines zum anderen. Die Investition für uns ist einfach zu hoch,“ erklärte er dem Stadtrat. Deshalb wird auch nach seiner Einschätzung die Teilsanierung nicht funktionieren können. „Wir wollten nicht verkaufen,“ offenbarte Gallus. „Aber eine Teilsanierung mit dem Bauhof – das ist Geld verbrennen,“ erklärte er.
Allerdings schlug der Bürgermeister einen Weg vor, den der Stadtrat letztlich mit allen Fraktionen gehen konnte. Die Passagen des, des Beschlussvorschlags in dem der Verkauf des Hauses grundsätzlich beschossen werden sollte, wurde gestrichen. Einstimmig fasste der Stadtrat letztlich den Beschluss, eine Wertermittlung für Gebäude und Grundstück erstellen zu lassen.
Danach wird der Stadtrat weitere Entscheidungen in dieser Sache treffen zu haben.




Neue Satzung für die Kosten von Feuerwehrleistungen beschlossen

Die Neuauflage der „Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der Feuerwehren der Stadt Pappenheim“ ist kürzlich vom Stadtrat beschlossen worden. Da die bisher gültige Satzung aus dem vorigen Jahrhundert (1999) stammt war der Neuerlass des Regelwerks dringend notwendig. Sie Satzung ist bereits seit dem 1. Oktober 2022 in Kraft.

In der Satzung sind Kosten für den Hilfeleistungen der Feuerwehren festgelegt, soweit die Einsätze nicht zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben der Feuerwehren gehören.

Was die Leistungen der Feuerwehr kosten ist in einer Anlage zur Satzung festgelegt. Nachfolgend ein Auszug aus der Anlage:

  1. Streckenkosten
    Streckenkosten für jeden angefangenen Kilometer

    Wegstrecke für:
Löschgruppenfahrzeug LF 8/6   5,23 €
Löschgruppenfahrzeug LF 8   4,80 €
Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16   9,29 €
Gerätewagen GW   3,95 €
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF   3,18 €
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W   4,80 €
Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 10,03 €
Mehrzweckfahrzeug MZF   2,30 €
Tragkraftspritzenanhänger TSA   1,49 €
  1. Ausrückestundenkosten:
    Die Ausrückestundenkosten betragen – berechnet vom Zeitpunkt des Ausrückens aus dem Feuerwehrgerätehaus bis zum Zeitpunkt des Wiedereinrückens – je eine Stunde für Ausrückestundenkosten je angefangene Stunde (fürbis zu 30 min gilt der halbe Satz)
    Verrechnungssatz in €
Löschgruppenfahrzeug LF 8/6   94,49 €
Löschgruppenfahrzeug LF 8   90,72 €
Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 164,40 €
Gerätewagen GW   27,53 €
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF   58,94 €
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W   86,10 €
Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 198,16 €
Mehrzweckfahrzeug MZF   15,05 €
Tragkraftspritzenanhänger TSA     5,83 €
  1. Arbeitsstundenkosten
    Wird ein Gerät eingesetzt, das nicht zur feuerwehrtechnischen Beladung des eingesetztenFahrzeuges gehört (und können demnach dafür keine Ausrückestundenkosten geltend gemachtwerden), werden Arbeitsstundenkosten berechnet. ln die Arbeitsstundenkosten nicht eingerechnetwird der Zeitraum, währenddessen ein Gerät am Einsatzort vorübergehend nicht in Betrieb ist. Fürangefangene Stunden werden bis zu 30 Minuten die halben, im Übrigen die ganzen Stundenkostenerhoben.

    Als Arbeitsstundenkosten werden berechnet für
3.1 TragkraftspritzeTS 8/8 35,40 €
3.2 Hochwasserschutzpumpe Chiemsee 33,50 €
3.3 Mehrwecksauger 19,40 €
3.4 Tauchpumpe 12,20 €
3.5 Stromezeuger 5 kVA 25,60 €
3.6 Rollcontainer Verkehrsabsicherung 10,00 €
  1. Kosten für Einsätze in besonderen Fällen
    Fehlalarmierung durch Brandmeldeanlagen 300,00 €
  2. Personalkosten
    Personalkosten werden nach Ausrückestunden berechnet. Dabei ist der Zeitraum vom Ausrücken aus dem Feuerwehrgerätehaus bis zum Wiedereinrücken anzusetzen. Für angefangene Stunden werden bis zu 30 Minuten die halben, im Übrigen die ganzen Stundenkosten erhoben.

    5.1 Für den Einsatz ehrenamtlicher Feuerwehrdienstleistenderwird folgender Stundensatz berechnet: 28,00 €
    5.2 Sicherheitswachen
    Für die Abstellung zum Sicherheitswachdienst gemäß Ar.t. 4 Abs. 2 Satz 1 BayFwG werden erhoben je Stunde Wachdienst für einen ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden (siehe § 11 Abs. 5 AVBayFwG) 16,40 €

 

 

 

 

 




Mehr Gerechtigkeit und Übersicht bei der Platzverteilung in den Kitas

Der Stadtrat in Pappenheim hat kürzlich einstimmig die Anschaffung eines EDV-Programms beschlossen, mit dem die Verwaltung und Vergabe der Kindergartenplätze gerechter, übersichtlicher und mit deutlich weniger Aufwand gewährleistet werden kann.

Die Erhebung des Platzbedarfs für die Kitas in Pappenheim und insbesondere die Platzvergabe stellt die Verwaltung der Stadt Pappenheim, die einzelnen Kindergärten und auch die Eltern immer wieder vor Probleme, die auch mit einem enormen Zeitaufwand verbunden sind. Zuletzt zeigte sich diese Problematik bei der Erhebung des Platzbedarfs für das derzeit im Bau befindliche „Haus für Kinder“ an der Stadtparkstraße neben dem Schulhaus.

Da kam das Förderprogramm „digitales Rathaus“ gerade recht, um sich nach einem EDV-Programm umzuschauen, das die Stadtverwaltung, die Kindergärten und deren Träger sowie die Eltern gelichermaßen anwenden können um die aktuelle Vergabesituation in den derzeit fünf Kindergärten auf Knopfdruck abrufen zu können.

Derzeit kämpft man bei der Stadtverwaltung bei der Bedarfsermittlung mit teilweise nicht aktuellen Listen, wodurch kein zuverlässiger Überblick über die Platzsituation möglich ist. Die einzelnen Kitas wiederum stehen vor dem Problem, dass die Wartelisten nicht immer aktuell gehalten werden können und haben so keinen aktuellen Stand über die angemeldeten Familien, die schon versorgt oder noch auf der Suche nach einem Platz sind. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Familien ihre Kinder bei mehreren Einrichtungen gleichzeitig angemeldet haben.

Für die Eltern bietet das neue Programm einen aktuellen Überblick zum Platzangebot der einzelnen Kitas. Platzanfragen durch die Eltern sind jederzeit möglich, was eine Planungssicherheit für mehrere Monate im Voraus bringt.

Schon vor dem Beschluss des Stadtrates haben sich die Kitas im Pappenheimer Ortsbereich und die Stadtverwaltung Pappenheim auf das Platzvergabe-Programm mit dem Namen „Little Bird“ geeinigt.

Dieses stellte in der Sitzung am 22. September 2022 der Vertriebsleiter Frank Tändler dem Stadtrat in allen Einzelheiten vor. Ganz offenbar hat er bei seiner Präsentation eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit geleistet, denn Stadtrat Heiko Loy (CSU) gestand bei seinem Redebeitrag, dass er nach anfänglicher Skepsis nun von dem neuen Programm überzeugt sei.

Die Anschaffung von „Little Bird“ wird bei der Stadtkasse mit 15.220 Euro aufschlagen, wobei staatliche Fördermittel in Höhe von 80 % in Aussicht gestellt sind. Die jährlichen Kosten für die Bereitstellung und Aktualisierung sollen rund 3.000 Euro betragen.

Wie Bürgermeister Florian Gallus ausführte, wird „Little Bird“ vor dem Programmstart von einer örtlichen Projektgruppe auf die „Pappenheimer Bedürfnisse“ zugeschnitten. Auf Anfrage der SPD-Fraktionsvorsitzenden Anette Pappler erklärte Frank Tändler, dass „Little Bird“ Schnittstellen zu allen anderen Systemen biete, die eventuell derzeit bei den Kitas verwendet werden „Wir schaffen das immer,“ versicherte Tändler.

Titelbild: Little Bird GmbH

 




Stadtrat wünscht sich einen Pelzmärtelmarkt

Stadtrat beschließt Pelzmärtelmarkt

 

Gut sechs Wochen vor dem Martinstag hat der Stadtrat bei einer Gegenstimme den Beschluss gefasst, dass auch im Jahr 2022 ein Pelzmärtelmarkt gewünscht wird. Zur Zeit der Beschlussfassung war allerdings noch unklar, wer den Markt federführend organisieren wird. Denn Karl Satzinger von der Bürgerliste, der als Stadtrat das Referat Märkte und städtische Veranstaltungen bekleidet, hat in einem Schreiben an den Stadtrat mit deutlichen Worten abgewunken. „Aus der Quarantäne in Göhren“ meldete sich Satzinger mit der Stimme seines Fraktionskollegen Roland Kiermeyer zu Wort, der ein Schreiben Satzingers in der öffentlichen Sitzung verlas. Tenor des Schreibens ist der Hinweis auf drei Veranstaltungen die Karl Satzinger zusammen mit seinem „Orgateam“ und Unterstützung der Stadt Pappenheim durchgezogen hat. In einem allumfassenden Dank weist Satzinger auf all jene hin, die sich bereiterklärt haben beim Frühlingserwachen und den beiden „Pappenheimer Feierabenden“ mitzuwirken und dankte für die vielen ehrenamtlich geleistete Stunden.

Von den „Orga-Mitgliedern“ sei ihm nach dem „Pappenheimer Feierabend“ signalisiert worden, dass für sie in diesem Jahr tatsächlich Feierabend mit der Organisation von Veranstaltungen sei. Als Grund für diese Entscheidung sind gesundheitliche, berufliche und persönliche Gründe genannt.

Wer die Situation kennt, weiß, dass bei dieser Entscheidung Frust und Enttäuschung mitgewirkt haben. Denn Satzinger lässt in seinem Scheiben auch wissen: „schade war es mitunter, dass wir es nicht geschafft haben, alle Geschäftsleute in der Innenstadt dazu zu bewegen, ihre Geschäfte bei den Veranstaltungen zu öffnen“. In einem persönlichen Gespräch beklagt Satzinger, dass er und das „Orga-Team“ oftmals Kritik für ihre Leistung bekommen hätten.

Dem Hinweis darauf, dass er als Referent für Märkte gefordert sei, begegnet Satzinger mit dem Argument, dass es auch eine Referentin für Stadtentwicklung und eine weitere Referentin für Stadtmarketing, Tourismus, EHP und Einzelhandel gebe, die er genauso in der Pflicht sieht sich bei der Organisation städtischer Veranstaltungen nicht nur mit Worten einzubringen. „Ich habe immer gerne für Märkte in Pappenheim meine Leistung abgeliefert“, sagt Karl Satzinger. Er habe aber auch immer gesagt, dass er aktiv bleibe solange es ihm Spaß und Freude mache. Letzteres scheint dem Stadtrat aus Göhren nun abhandengekommen zu sein.

Trotzdem steht ein Großteil des Stadtrats der Durchführung eine Pelzmärtelmarktes positiv gegenüber. Man würde die Durchführung eines Pelzmärtelmarktes begrüßen war der Tenor bei der Stadtratssitzung. Aber „wenn es nicht gelingt, gelingt es eben nicht“ zeigte sich der Bürgermeister schicksalsergeben.

Bei der Abstimmung haben dann bis auf eine Stimme alle Ratsmitglieder grundsätzlich für die Durchführung eines Pelzmärtelmarktes 2022 gestimmt. Im Beschluss ist festgeschrieben, dass Veranstalter und alleiniger Kostenträger die Stadt Pappenheim ist. Für die Durchführung des Marktes stehen im städtischen Haushalt 20.000 Euro bereit.

Eine Woche nach dem Beschluss des Stadtrates ist noch niemand gefunden, der sich für die Organisation des Pappenheimer Pelzmärtelmarktes bereitgefunden hätte. All jene, die sich in den vergangenen Jahren als Protagonisten für die Organisation von Märkten in Pappenheim bewährt haben, haben es nach dem derzeitigen Kenntnisstand abgelehnt den Pelzmärtelmarkt in Pappenheim zu organisieren, der im Jahre 2017 so vielversprechend begonnen hatte. Damals hatte sich bereits Anfang des Jahres unter der Federführung der Werbegemeinschaft und der Tourist-Information eine Aktionsgruppe Pelzmärtelmarkt aus 14 teilnehmenden Vereinen und Institutionen gebildet, die mit Unterstützung der Stadt Pappenheim ein erfolgreiches Marktkonzept auf den Weg gebracht haben.

 




Bebauungsplan für den erweiterten Campinglatz auf den Weg gebracht

Um die planungsrechtlichen Grundlagen für die Modernisierung und Erweiterung des Pappenheimer Campingplatzes zu schaffen, hat der Stadtrat einen einstimmigen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst. Bei einem deutlich vergrößerten Platzangebot, soll in dem Bebauungsplan ein Sondergebiet Campingplatz mit Verkehrsflächen festgeschrieben werden. Im Flächennutzungsplan ist die gesamte Fläche schon als „Sondergebiet Camping“ ausgewiesen.

Mit dem Beschluss kann jetzt das Bauleitplanverfahren starten. Im nächsten Schritt wird nun in einem Auswahlverfahren bei einer der nächsten Sitzungen ein Planungsbüro mit den weiteren Schritten beauftragt.




Standortanalyse für ein neues Feuerwehrhaus

Die Firma Bayerngrund wird für ein neues Feuerwehrhaus in Pappenheim eine Standortanalyse durchführen. Das hat Bürgermeister Florian Gallus in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekanntgegeben. Demnach wird die Firma Bayerngrund analysieren, wo in Pappenheim das dringend erneuerungsbedürftige Feuerwehrhaus entstehen könnte.

Fest steht bis jetzt, dass das jetzige Feuerwehrhaus für die erforderliche Modernisierung nicht umgebaut werden kann. Deshalb wird von der beauftragten Firma neben anderen Standorten auch geprüft, ob ein Abbruch mit anschließendem Neubau an der derzeitigen Stelle möglich ist.

Für die Leistungen der Firma Bayerngrund fallen Kosten in Höhe von 2.500 Euro an. Die die dritte Bürgermeisterin Christa Seuberth (SPD) kritisierte die Beauftragung der Firma, weil sie der Meinung sei, dass es in Pappenheim genügend Personen mit Fachkenntnis gebe, die eine solche Standortanalyse durchführen könnten.

Kleine Hausgeschichte
Im Dezember 1953 fand der Einzug der Feuerwehr in das dritte Feuerwehrhaus der Stadtgeschichte statt. Es handelte sich um die von der Stadt Pappenheim im Jahre 1937 erworbene jüdische Synagoge, die 1953 von der Firma Eisenberger aus Treuchtlingen zum Feuerwehrhaus umgebaut wurde. Die Einweihung fand ein knappes Jahr später am 13. November 1954 durch den damaligen Bürgermeister Max Oppel statt. In den Jahren 1987/1988 wurde das Feuerwehrhaus erweitert. Von alters her waren die Feuerwehrrequisiten im Rathausgewölbe und ab September 1887 in zwei Hallen im Erdgeschoß des damals neuen Schulhauses in der Graf-Carl-Straße 14 untergebracht.

 

 

 




Wohlleben-Wald als Geburtstagsgeschenk

Stadträtin Astrid Weddige von den GRÜNEN feierte kürzlich Ihren 60. Geburtstag. Am Ende der jüngsten Stadtratssitzung gratulierte ihr Bürgermeister Florian Gallus im Kreise des Stadtrats und überreichte der Jubilarin eine Schutzurkunde für 95 Quadratmeter Wohlleben-Urwald, die einen 50-jährigen Schutz des Waldstücks gewährleistet.

Im vergangenen Jahr hatte Astrid Weddige für die Fraktion der GRÜNEN den Antrag eingebracht, eine Teilfläche des Stadtwaldes im Rahmen des „Wohlleben-Konzeptes“ unbewirtschaftet zu lassen, um dadurch einen ökologischen Umgang mit dem Wald zu fördern. Der Antrag wurde damals vom Stadtrat abgelehnt.




Eichwiesensteg wird nun doch barrierefrei

Bei der Sanierung des Eichwiesensteges wird nun zur Wiesenseite hin eine 14 m lange Rampe gebaut, die eine barrierefreie Überquerung der Altmühl ermöglichen soll. Die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges hatte der Stadtrat bereits in der Sitzung am 28. Juli dieses Jahres beschlossen. Die Planungen sahen damals zur Bahnseite hin eine Rampe vor und auf der Eichwiesenseite sollte der Zugang wie vorher über eine Treppe erfolgen.

[Unseren Artikel zur Sitzung vom 28.07.2022 finden Sie hier …]

Auf Intervention von Anette Pappler, der SPD-Fraktionsvorsitzenden und der dritten Bürgermeisterin Christa Seuberth (SPD) hat die Stadtverwaltung jetzt ein Nachtragsangebot für eine Rampe auch auf der Eichwiesenseite eingeholt. Darauf hat die ausführende Baufirma Schmidt und Sohn aus Markt Berolzheim den Bau einer 14 m langen Rampe für einen barrierefreien Übergang angeboten. Dadurch erhöht sich der Preis für die Sanierung von 262.108 Euro auf 289.966 Euro.

Dankbar zeigte sich die SPD Fraktionsvorsitzende Anette Pappler angesichts der neuen Lösung und auch Friedrich Obernöder zeigte sich einverstanden mit dieser Variante, „wenn das Wasserwirtschaftsamt mitmacht“.

Bei einer Gegenstimme hat der Stadtrat die barrierefreie Variante für die Sanierung des Eichwiesensteges beschlossen.




Dach am Göhrener Gemeindestadel wird neu gedeckt

Der Gemeindestadel in Göhren bekommt ein neues Dach. Das hat der Stadtrat jetzt einstimmig beschlossen. Das bisherige Legschieferdach wird mit grauen Dachplatten, einer sogenannten Legschiefer-Ersatzdeckung erneuert.

Den Dachschaden am Legschieferdach des Gemeindestadels hatte der örtliche Stadtrat Karl Satzinger schon im Februar dieses Jahres nach einem Sturm gemeldet. Bei der Begutachtung durch einen Experten kamen weitere Schäden zutage, sodass schnell klar war, dass das Dach saniert und neu eingedeckt werden muss.

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Arbeiten für die neue Eindeckung zum Angebotspreis von rund 24.800 Euro vergeben.




Eichwiesensteg ist vielleicht bald wieder begehbar

Pappenheim – In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges bei einer Gegenstimme beschlossen. Auf der Eichwiesenseite soll der Zugang über eine Treppe und von der Bahnseite her über eine Rampe erfolgen. Noch ist nicht klar ob die Sanierung in Standortnähe durchgeführt werden kann oder auf einem weiter entfernten Grundstück durchgeführt werden muss.

Nach einer sieben Jahre langen Sperrung kann auf dem Eichwiesensteg vielleicht schon bald wieder die Altmühl überquert werden. Denn der Stadtrat hat die Sanierung der Stahlkonstruktion des Altmühlübergangs an ein Unternehmen aus Markt Berolzheim zum Angebotspreis von rund 262.000 Euro vergeben.

Wie berichtet, soll der sechs Tonnen schwere Steg von den Fundamenten gehoben und auf der Wiese neben der Altmühl gereinigt, ausgebessert und neu versiegelt und lackiert werden.

Da die Brücke im Wasserschutzgebiet steht, ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung durchgeführt wird. Denn das Wasserwirtschaftsamt Ansbach erwartet durch die Sanierungsarbeiten erhebliche Emissionen und sieht die Oberflächenbehandlung vor Ort ist äußerst kritisch. Wenn überhaupt, kann die Sanierung vor Ort nur erfolgen, wenn eine vorher geplante Einhausung gebaut wird und ein Abtransport der Teile nicht möglich ist.

Zwar rechnet die Verwaltung nach einem Ortstermin mit dem Amt, dass die Sanierung vor Ort stattfinden kann, aber es gibt auch einen Plan „B“. Dieser sieht nach den Erläuterungen von Bürgermeister Gallus vor die ganze Brücke für die Sanierungsabreiten auf ein städtisches Grundstück zu transportieren, das nicht im Wasserschutzgebiet liegt.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler machte wie schon bei der Stadtratssitzung im Dezember 2021 deutlich, dass die Sanierung des Eichwiesensteges so wie sie jetzt auf dem Tisch liegt nicht ihren Vorstellungen entspricht. Allerdings stimme sie aus pragmatischen Gründen der Vergabe zu. Heute wäre die Zeit, eine barrierefreie Lösung umzusetzen, meinte Pappler. “Ob es eine wirkliche Verbesserung wird? Ich weiß es nicht“, zweifelte sie. Ihr kämen „kontroverse Erinnerungen“ an die Stadtrats-Diskussionen um diesen Steg in den Sinn und sie sei auch heute noch der Meinung man sollte den Eichwiesensteg barrierefrei gestalten.

Man müsse in die Zukunft schauen und barrierefrei bauen forderte auch Christa Seuberth (SPD) „265 Tausend Euro – das ist schon ein Wahnsinn“. meinte sie. Dass ein barrierefreier Steg Nachteile für die Pappenheimer Innenstadt bringen könnte glaube sie nicht, denn „wer Strecke machen will, der hält in der Pappenheimer Innenstadt sowieso nicht an und fährt ohne links und rechts zu schauen durch“, prognostizierte Seuberth.

„Ich bezweifle, dass das Wasserwirtschaftsamt einem Neubau zugestimmt hätte,“ konterte Bürgermeister Gallus (CSU) die Argumente der SPD. Er erinnerte auch daran, dass eine Förderung von der Anbindung an ein geeignetes Wegenetz abhängig gewesen sei, das eben nicht vorhanden ist. Außerdem möchte er den Pappenheimer Geschäftsleuten nicht dadurch schaden, dass die Radfahrer und Wanderer durch die Abkürzung über den Eichwiesensteg nicht mehr in die Pappenheimer Innenstadt gelenkt werden.

Dem zweiten Bürgermeister Walter Otters (Freie Wähler) waren die Ausführungen von den Ratskolleginnen Pappler und Seuberth offenbar doch zu viel unerwartete SPD-Meinungsfreiheit im Stadtrat. Es störe ihn, dass es wie schon in der letzten Sitzung immer wieder zu „den alten Spitzen“ komme und er warnte davor „in die alten Muster zu fallen“. Man sei beleidigt, dass es keinen Neubau gibt, ätzte Otters in Richtung SPD, „da kann ich nichts dafür“. Schließlich sei eine Rampe geplant, doch dadurch werde der Steg nicht barrierefrei. „Wir werden dafür vom VDK nicht gelobt werden“, trug Otters vor und kam zu der finalen Diagnose: “Entweder wird ein Beschluss gefasst – oder wir lassen es“.

Astrid Weddige von den Grünen verwies zu den Vorwürfen des zweiten Bürgermeisters in Richtung SPD, auf die Meinungsfreiheit. „Man muss das sagen dürfen“, so das Statement Weddiges.

Bei der Abstimmung hat der Stadtrat gegen die Stimme von Christa Seubert (SPD) die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges beschlossen.

Aber bis zum zum heutigen Tag ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung des Steges stattfinden wird. Die Maßnahme dauert voraussichtlich drei Monate.

Der Eichwiesensteg
Der Pappenheimer Eichwiesensteg war, ist und bleibt ein streitbares Thema, zu dem man unterschiedliche Meinungen vertreten kann. Seit Februar 2015 ist der Steg über die Altmühl im Westen der Stadt gesperrt und war danach immer wieder Thema in den Stadtratssitzungen. Den ersten richtungsweisenden Stadtratsbeschluss gab es dann in Juni 2015 wonach der Abbruch und der Neubau des Steges einstimmig beschlossen wurde. Für diesen barrierefreien Neubau waren hohe Fördermittel eingeplant, die aber an die Bedingung geknüpft waren, dass der Steg an ein entsprechendes Wegenetz angebunden wird.

Da der Weg auf der Bahnseite auf die Staatsstraße ohne Radweg mündet, ist diese geforderte Anbindung nicht möglich. Und auch die Möglichkeit einer Wegführung unter der Bahnbrücke neben den Gleisen wurde wegen zu hoher Anforderungen für gescheitert erklärt.

Um dem von vielen Bürgern schmerzlich vermissten Altmühlübergang doch noch eine Chance zu geben, hat der Stadtrat im Dezember 2021 den Neubau Verworfen und eine Sanierung des bestehenden Eichwiesensteges einstimmig beschlossen.




Seniorenkonzept – Auftakt für weitere Aktivitäten

In Pappenheim ist dem Stadtrat jetzt das Seniorenpolitische Gesamtkonzept vorgestellt worden. Im Februar 2021, hatte das Gremium die Erstellung dieses Konzeptes auf Antrag der SPD-Fraktion und der Grünen einstimmig beschlossen. Jetzt hat Anja Preuß von der Münchner Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung GmbH dem Stadtrat in dem Konzept die Möglichkeiten aufgezeigt, was von der Stadt geleistet werden kann um den alten Menschen in der Stadt einen lebenslangen und sozialverträglichen Aufenthalt in Pappenheim zu ermöglichen.

Die Studie mit vielen Handlungsempfehlungen für die Stadt Pappenheim basiert auf den Ergebnissen aus einem Expertenworkshop und einem öffentlichen Workshop an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten. Ziel des Konzeptes war es, der Stadt eine Richtschnur vorzugeben an der sie eine nachhaltige Seniorenpolitik aufbauen und ausrichten kann.

Wohnen, Grundversorgung, Pflege, Beratung und soziale Netzwerke sind die wichtigsten Themenbereiche, in dem Konzept, wobei der Stadt Pappenheim eine Umsetzung der Empfehlungen in den verschiedenen Zeitrahmen kurzfristig, mittelfristig und langfristig vorgeschlagen wird.

Sehr ausführlich wird die demografische Entwicklung in Pappenheim bis in das Jahr 2033 beleuchtet woraus sich ergibt, dass Angebote für jüngere Senioren genauso geschaffen werden sollten wie auch eine örtliche Versorgungsstruktur für höhe betagte und pflegebedürftige Menschen vor Ort.

Durch die Schließung des Georg-Nestler-Hauses im Mai 2021 ist eine Versorgungslücke für pflegebedürftige Senioren in der Kernstadt entstanden, die dazu führt, dass viele Senioren ihren Lebensabend nicht mehr in ihrem Heimatort verbringen können. Ein klassisches Beispiel ist Pappenheims Ehrenbürger Hans Navratil, der mit 99 Jahren von Pappenheim in der Pflegeeinrichtung in Gunzenhausen umziehen musste. Auch bei dem öffentlichen Workshop Ende April dieses Jahres kam zur Sprache, dass es in Pappenheim an Wohnraum für Senioren mangelt. Deshalb bestehen Planungen im ehemaligen Georg-Nestler-Haus zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit je 12 Plätzen und eine Tagespflege mit rund 20 Plätzen einzurichten.

Dabei sollen die Wohngemeinschaften so konzipiert sein, dass auch Pflegebedürftige mit einem hohen Pflegebedarf versorgt werden können.

Nach dem Konzept ist die ambulante Wohngemeinschaft mit 12 Pflegeplätzen und einer Tagespflege im ehemaligen Bieswanger Schulhaus eine lobenswerte Komponente in Pappenheims politischem Seniorenkonzept.

Für die Zukunft erläuterte Anja Preuß eine ganze Reihe von Zielen für eine kurz- mittel- und langfristige Ausrichtung der Seniorenpolitik in der Stadt. Dabei ist festzustellen, dass in den meisten Fällen die Stadt Pappenheim als Ansprechpartner und Umsetzungsverantwortlicher genannt ist.

So fällt die Wohnraumbeschaffung beispielsweise in den langfristigen Umsetzungsbereich, der in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden könnte.

Zu den mittelfristigen Zielen gehören etwa die Prüfung der bestehenden Angebote für Seniorinnen und Senioren in der Stadt auf ihre Demenzfreundlichkeit, die eine Umsetzungszeit in den nächsten drei Jahren vorsehen.

Für die kurzfriste Umsetzung im Lauf des nächsten Jahres sieht das Konzept eine ganze Reihe von Maßnahmen vor.

Dazu gehören, die Öffentlichkeitsarbeit für die Wohnberatungsstelle des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Ortsbegehungen mit Betroffenen und politischen Entscheidungsträgern, Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, und Vertretern, Herausgabe und ständige Aktualisierung eines Flyers mit allen Angeboten für Seniorinnen und Senioren in der Stadt und die Gründung eines Runden Tisches der Vereine.

Geradezu überwältigt zeigte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler von dem Inhalt des Seniorenkonzeptes. Durch den Antrag von SPD und Grünen sei es gelungen Klarheit über die aktuelle Lage und die Zukunftsperspektiven der Senioren zu bekommen. Durch die guten und wertvollen Handlungsempfehlungen des Konzepts sei es dem Stadtrat jetzt möglich zielgerichtete Aktivitäten zu entwickeln. Denn die Erstellung des Konzepts könne nur ein Zwischenschritt sein – die erste Etappe – stellte Anette Pappler fest.

Die aktuell 895 Seniorinnen und Senioren im Gemeindebereich Pappenheim mit über 65 Jahren können nun mit freudiger Erwartung den Seniorenpolitischen Aktivitäten entgegensehen. Die Ziele sind jedenfalls durch die bei den Workshops mit Pappenheimer Bürgen fachkundig definiert und in Sichtweite aufgestellt.