In Kölle viel „Pappenheim alaaf“

150217_karneval-04Mit vier Auftritten bei den Kölner Karnevalszügen hat die Stadtkapelle Pappenheim als musikalischer Botschafter unserer Stadt den Kölner Jecken viel Freude bereitet. Jetzt sind alle wieder wohlbehalten und rechtschaffen müde wieder im Frankenland angekommen.

Man braucht Durchhaltevermögen, will man das Programm der Stadtkapelle Pappenheim am Faschingswochenende, den Kölner Fastelovend durchhalten. Schon am frühen Morgen startet der voll besetzte Bus mit 38 Musikerinnen und Musikern, bei denen sich neben den „Stammspielern“ der Pappenheimer Stadtkapelle auch Musikanten von Kapellen aus Ellingen, Langenaltheim; Nennslingen, Pfraunfeld, Treuchtlingen und Weißenburg befanden.

Schon beim ersten Karnevalszug im Kölner Stadtteil Weiß wird deutlich, dass man sich in einer völlig anderen Welt befindet die von Fröhlichkeit, Zuneigung und Toleranz geprägt ist. Drei Stunden sind die Pappenheimer Musiker in dem Karnevalszug unterwegs, bevor es zum Abendessen ins Quartier geht. 150217_karneval-05Verstärkt wird das Kölner Karnevalsfieber dann nach einer kurzen Ruhephase und dann bei einer gemeinsamen Ausfahrt in die Kölner Innenstadt, wo rund um den Dom Partystimmung ist. Die Feier selbst findet für die Pappenheimer Delegation in einem Kellergewölbe statt, wo der eine oder andere „Kölschkranz“ herangeschafft wird. Alles steht, kaum einer sitzt und es ist unmöglich sich der speziell Kölner Karnevalsstimmung zu entziehen. Immer wieder schlängelt sich ein Gaudiwurm zu Kölscher Karnevalsliedern, die das textsichere Publikum alle mitsingt, durchs Lokal. Es wird getanzt und geschunkelt..

Am nächsten Morgen ist ein anstrengender Sonntag. Denn die Stadtkapelle hat gleich zwei Umzüge zu spielen.

Von 11:00 bis 14:30 Uhr sind sie beim Karnevalszug in Köln-Sürth unterwegs, bevor es im Eiltempo mit dem Bus nach Köln-Rodenkirchen zum nächsten Auftritt geht. 150217_karneval-03Kurz vor Zugbeginn kommt der Bus an und muss dann mit Polizeieskorte durch die von mehrenden zehntausend Menschen bevölkerte, etwa 5 km lange Zugstrecke zu seinem Abstellort gebracht werden. Die schmissige Musik der Pappenheime Stadtkapelle kommt bei den Kölnern gut an, zumal für die Auftritte in der Karnevalshochburg viele spezielle Karnevalslieder gespielt werden, zu denen die Zuschauer, tanzen und jubeln.

Nur die ganz harten, oder diejenigen, die tags zuvor nicht in der Innenstadt waren, treffen sich – natürlich wieder ausreichend kostümiert – am Abend zur Abfahrt in das Zentrum des Karnevals. Allerding ist am Montag eine Ruhephase bis 13:00 Uhr eingeplant, die einige zur Regeneration, andere für einen Spaziergang in der frühlingshaften Sonne am Rhein nutzen.

Das große Finale ist schließlich in Köln-Rondorf, wo der Umzug von 14:00 bis 17:00 dauert. Gleich nach dem Verladen der Instrumente machte es eine reibungslose Rückfahrt möglich, dass die Gruppe schon vor Mitternacht wieder zuhause ankam.

Anstrengende Tage waren das für alle und sicherlich haben auch die frühlingshaften Temperaturen und der herrliche Sonnenschein dazu beigetragen, dass trotz aller Anstrengung eine überaus positive Erinnerung an drei anstrengenden Tage in Köln bleibt.

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