Planungen für den Kanal vorgestellt

Die Planungen des Mischwasserkanals in der Deisingerstraße hat Reinhard Vulpius vom Pleinfelder Tiefbaubüro VNI dem Stadtrat jetzt in öffentlicher Sitzung vorgestellt. Dabei kamen der Ausbaubereich und auch die Anschlussregelung für die einzelnen Anwesen zur Sprache. Unwägbarkeiten für den Maßnahmenbeginn bringt das Landesamt für Denkmalpflege ins Spiel.

Zur Sanierung und die Umgestaltung der Deisingerstraße im Rahmen der Städtebaulichen Entwicklung ist jetzt ein weiterer Schritt gemacht. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung am 17. 03.2016 einstimmig die vorgestellten Planungen und auch die Kostenschätzung und auch für die Kanalsanierung beschlossen. Die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten soll zeitnah erfolgen.

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Planzeichnung VNI:  Ausbaubeginn Deisingerstraße Nord im Bereich Klosterstraße/ Marktplatz

Betroffen von der Sanierung des Mischwasserkanals ist die Deisingerstraße, beginnend im Bereich vom Marktplatz Einmündung Klosterstraße bis zu den Anschlussstellen in der Bahnhofstraße und der Schützenstraße.

In offener Bauweise wird nach der Entwurfsplanung des Pleinfelder Ingenieurbüros VNI der Kanal vom Marktplatz, Anschluss Klosterstraße bis zur Bauhofstraße auf Höhe der Firma Schindler erneuert. Der Bereich der Deisingerstraße vom Gästehaus Engeler bis zur den Anschlussstellen Bahnhofstraße und Schützenstraße bei der Katholischen Kirche soll im Inliner-Verfahren saniert werden. Letzteres bedeutet, dass die Fahrbahn nicht aufgegraben werden muss, weil man mit einem speziellen Verfahren die Kanalrohre von innen her mit einer Kunstharzmasse auskleiden will. Auf diese Weise werden die Schadstellen im Kanal überdeckt.

sek-kanal-01 (7)Im Bereich der vorderen Deisingerstraße ist dieses Verfahren nicht möglich, weil, wie Reinhard Vulpius anhand eines Schadensplans aufzeigte, dieser Bereich mit eklatanten Schäden, wie massiven Brüchen und unsachgemäßen schrägen Hausanschlüssen, behaftet ist. Dabei ragen Anschlussrohre in den Kanal, was dessen Querschnitt und Leistungsfähigkeit entscheidend vermindert. Außerdem soll der Kanal in der vorderen Deisingerstraße im Querschnitt vergrößert werden, damit der Kanal der Graf-Carl-Straße entlastet werden kann. Der neue Mischwasserkanal wird einen erweiterten Innendurchmesser von 40 bis 60 cm haben. Verlegt werden Stahlbetonrohre in 2 m Tiefe, die um fast 80.000 Euro preisgünstiger sind als die alternativen Steinzeugrohre.

sek-kanal-01 (4)Für die Leitungen zu den Anwesen sind Polypropylen-Rohre (PP-Rohre) vorgesehen. Die Hausanschlüsse werden über mehrere Revisionsschächte in den Kanalstrang geleitet werden. Dabei wird von der Stadt pro Anwesen ein Anschluss übernommen. Weitere Anschlüsse müssen aber vom Grundstückseigentümer selbst bezahlt und auch selbst in Auftrag gegeben werden. Dabei soll aber sichergestellt sein, dass für die weiteren Anschlüsse die gleichen Kosten anfallen, die auch die Stadt Pappenheim bezahlen würde. Nach Einschätzung des Tiefbauers wird die Erstellung der Hausanschlüsse mehr Zeit in Anspruch nehmen, als der Kanalstrang selbst.

Zur Vorgehensweise erklärte Vulpius, dass man von der Bauhofstraße her beginnen werde . Die Deisingerstraße wird dann in Teilstücken von 100m aufgegraben und nach der Kanalverlegung wieder geschlossen und befahrbar gemacht. Nach dem Abschluss der Kanalarbeiten soll zunächst die gesamte Deisingerstaße wieder mit einer Asphaltdecke verschlossen werden, bevor man mit den gestalterischen Maßnahmen beginnt.

sek-bauAbstimmungsbedarf gibt es noch mit dem Landesamt für Denkmalpflege, das die Baumaßnahme archäologisch auf Kosten der Stadt Pappenheim begleiten lassen will. Dies deshalb, weil man seitens des Amtes davon ausgeht, dass bei den Grabarbeiten historische Substanz im Untergrund berührt wird. Dies ist nicht der Fall, denn „wir dringen nicht in einen Bereich ein, der denkmalpflegerisch interessant wäre“, versichert Vulpius. Wie man durch Fotos von Günther Kleber nachweisen konnte, war die Deisingerstraße bereits in den 1960er Jahren großflächig und tiefgründig beim Kanalbau aufgegraben. Der neue Kanal wird in der gleichen Trasse liegen, wie der jetzige, schadhafte Strang.

Ganz unterschiedliche Meinungen herrschten vor, bei den Beratungen im Stadtrat über den Zeitpunkt des Maßnahmenbeginns. Während Vulpius schon im Juni 2016 beginnen sek_pflastermöchte, will Herbert Halbmeier (CSU) die Maßnahme von Oktober 2016 bis zum Frühjahr 2017 umsetzen. Der 3. Bürgermeister Holger Wenzel (BGL) forderte im Interesse der Werbegemeinschaft vor allem Planungssicherheit für die Aktionen der Geschäftsleute. Dabei ging es ihm auch um den Michaelimarkt im September.

„Wenn wir im Mai anfangen, können wir Im September fertig sein“, schlug Vulpius vor, der die Kanalarbeiten zeitlich mit etwa 5 Monaten veranschlagt. „das muss in der guten Jahreszeit gemacht werden“, forderte Friedrich Hönig (FW), „da geht alles leichter von der Hand“.

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Planzeichnung VNI: Ausbauende für die offen Bauweise SÜD. Anschluss an die Bauhofstraße. Kanal vom Gästehaus Engeler bis zur Katholischen Kirche wird im „Inliner-Verfahren“ saniert.

Letztlich war auch noch die Zeitplanung mit der Umgestaltung der Stadtwerkeinsel eine Planungs-komponente. Denn es wäre fatal, wenn die Kanalsanierung anfinge, wenn auf der Insel noch gebaut wird. „Wenn die Insel nicht fertig ist, können wir mit dem Kanal nicht anfangen“, stellte Friedrich Obenöder (CSU) fest. Stadtrat Günther Rusam (SPD) schlug deshalb vor, zuerst die Insel fertig zu machen und erst im Frühjahr 2017 die Kanalsanierung anzugehen.

Zu den Kosten hat Reinhard Vulpius eine Gesamtsumme von 416.500 Euro benannt. In dieser Summe ist der Hauptanteil mit 258.230 Euro der Hauptkanal und die Sinkkästen. Die Hausanschlüsse sind mit 142.000 Euro veranschlagt und die Sanierung des Teilstücks in geschlossener Bauweise (Gästehaus Engeler bis Katholische Kirche) soll knapp 18.000 Euro kosten.

In seinem einstimmigen Beschluss stimmte der Stadtrat den Planungen und der Kostenschätzung zu. „Die Ausschreibung soll zeitnah erfolgen, damit die Baumaßnahmen im Herbst umgesetzt werden können“, heißt es im Beschlusstext.




Altmühlfränkische Bierkönigin gesucht

Sie wollten schon immer mal Königin sein? Dann bewerben Sie sich als 2. Altmühlfränkische Bierkönigin. Die „Biervielfalt in Altmühlfranken“ sucht die 2. Altmühlfränkische Bierkönigin. Teilnehmen können Mädels im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Bewerbungsschluss ist der 17. April 2016.

160317_bierkoenigin-02Die neue altmühlfränkische Bierkönigin wird eine aufregende und spannende Zeit erleben. Das haben die Erfahrungen von Andrea Lindner gezeigt, die vor zwei Jahren zur ersten Herrscherin über das Bier in Altmühlfranken gekrönt wurde, so Andreas Scharrer, Regionalmanager von der Zukunftsinitiative altmühlfranken. Ihre Amtszeit geht im Mai zu Ende und eine neue Regentin muss deshalb für das Reich der „Biervielfalt in Altmühlfranken“ gefunden werden. Denn sieben Brauereien sind bereit, sich unter eine neue Regentschaft zu stellen: Felsenbräu Thalmannsfeld, Hechtbräu Zimmern, Ritter St. Georgen Brauerei (Nennslingen), Schlossbrauerei Ellingen, Brauerei Sigwart (Weißenburg), Brauerei Strauss (Wettelsheim) und Brauerei Wurm (Pappenheim).

Was macht nun eine Altmühlfränkische Bierkönigin aus? Sie ist aufgeschlossen für neue Erfahrungen und Erlebnisse, hat gerne mit Menschen zu tun, ist gesellig und trinkt auch gerne mal ein Bier. Aber sie muss noch keine Bier-Expertin sein. Denn Wissenslücken werden zu Beginn ihrer Amtszeit durch Unterstützung der Brauereien im Rahmen einer Bier-Sommelier-Schulung aufgefüllt. Ihre Heimat Altmühlfranken sollte sie allerdings schon kennen und vor allem sich dort zuhause und mit ihr verbunden fühlen. Ihre Amtszeit läuft zwei Jahre und während dieser Zeit wird sie viele ereignisreiche Termine in der Region aber auch außerhalb wahrnehmen, interessante Menschen kennenlernen und die „Biervielfalt in Altmühlfranken“ repräsentieren.

Doch es gibt noch mehr: Neben den unschlagbaren Erfahrungen, dem hoheitlichen Ansehen und der zunehmenden Ausstrahlung wird sie – wie es sich für eine Königin gebührt – mit einer feschen fränkischen Tracht ausgestattet. Und damit sie ihre Untertanen immer auf dem Laufenden halten kann, erhält sie ein königliches Tablet als Kommunikationswerkzeug.

Das Ergebnis eines Online-Votings und das Vorsprechen vor einer Jury werden dann zur finalen Entscheidung der 2. Altmühlfränkischen Bierkönigin führen. Ihre offizielle Inthronisation erfolgt im Rahmen des SeeLandMarkts auf der Badehalbinsel in Absberg am 28.05.2016. Dort wird dann die scheidende altmühlfränkische Bierkönigin Andrea I. offiziell ihre Insignien der Macht an die neue Regentin übergeben.

Alle Informationen zur Bewerbung und das Bewerbungsformular gibt es unter www.altmuehlfranken.de/bierkoenigin oder persönlich bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken unter Tel. 09141 902-196 bzw. per E-Mail: andreas.scharrer@altmuehlfranken.de.




Schülerin im Chefsessel

(Modl GmbH Pappenheim) Beharrlich halten sich Vorbehalte gegenüber Geschäftsführern und Managern – weit verbreitete und diffuse Vorstellungen über deren Aufgaben und Leben geistern durch die Köpfe.

Wie es tatsächlich ist, als Geschäftsführer die Geschicke eines Unternehmens zu leiten und wie das Tagesgeschäft in Wirklich aussieht, das durfte kürzlich Alicia Stieglitz einen Tag lang selbst erfahren. Sie nahm am Projekt „Schüler im Chefsessel“ teil und begleitete Nicole Modl, Geschäftsführerin der Modl GmbH in Pappenheim einen ganzen Tag lang.
Ob Jour Fixe des Führungskreises, Bewerbungsgespräch, Live Meeting mit den Vertriebsniederlassungen in Deutschland und Indien, Entscheidungen welche das Tagesgeschäft erforderlich machen, Preisverhandlung mit anschließender Projektvergabe bis hin zur Abstimmung strategischer Marketingmaßnahmen im Rahmen eines anstehenden Produktlaunches – Alicia Stieglitz war immer mit dabei.
Am Ende eines ausgefüllten Tages blieb die Erkenntnis, dass der Beruf des Geschäftsführers jeden Tag neue unterschiedlichste Herausforderungen bringt, ein ausgeprägtes Organisationstalent sowie Stressresistenz erfordert, reguläre Arbeitszeiten nicht vorkommen, über allem tagtäglich die Verantwortung für das Unternehmen, seine Belegschaft und Geschäftspartnern schwebt und last but not least, dass Geschäftsführer privat völlig normale Menschen sind.

Spaß und Freude an diesem Tag hatten beide – für die eine war es ein ganz normaler Arbeitstag, für die andere das Eintauchen in die Welt des Managements.




100 Jahre Wurm Bier im Gasthaus Schnitzlein

(Brauerei Wurm) Seit 100 Jahren bezieht das Gasthaus Schnitzlein in Rothenstein WurmBier. Dieses Jubiläum wurde jetzt bei einer Feierstunde gewürdigt.

Ein äußerst seltenes Jubiläum konnte vor kurzem in Bieswang begangen werden. Nach einer Besichtigung der Brauerei Wurm durch die Gastwirtsfamilie Schnitzlein aus Rothenstein und deren Stammgäste anlässlich des 100-jährigen Getränkebezugsjubiläums, bei der sich die Teilnehmer ein Bild über die technische Einrichtung des Betriebes, die Bierherstellung und das breite Sortiment machen konnten, bedankten sich die beiden Geschäftsführer Wilhelm und Thomas Wurm bei Helga Schnitzlein und deren Familie für die langjährige Treue zur Brauerei und überreichten ihr eine Ehrenurkunde. Danach verbrachten die Gäste nach einer kräftigen Brotzeit noch einen gemütlichen Abend in der voll besetzten Brauereigaststätte.

Die Gaststätte auf den heutigen Anwesen „Ingolstädter Straße 8“ in Rothenstein wurde im Jahre 1784 von Kaspar Klein aus Bieswang, einem Vorbesitzer der heutigen Brauerei Wurm, errichtet. Deshalb hat vermutlich auch das Gasthaus, analog zum Anwesen in Bieswang, den Namen „Zum Hirschen“ erhalten. Bereits im Jahr 1790 wurde es an den Grafen Wilhelm von Pappenheim verkauft und wechselte dann in den folgenden hundert Jahren mehrmals den Eigentümer. Im Jahr 1893 erwerben es Michael und Barbara Roth aus Bieswang, Vorfahren der heutigen Familie Schnitzlein. Im Jahr 1935 erfolgte ein Neubau des Wohn- und Gasthauses durch Friedrich und Maria Schnitzlein, den Schwiegereltern der heutigen Wirtin Helga Schnitzlein, die das Anwesen 1964 zusammen mit ihrem im Januar 2005 verstorbenen Ehemann Christian übernahm.*)

*) Quelle: z. T. „Rothenstein; Vom gräflichen Jagdschlößchen zum Ortsteil von Weißenburg 1766 – 2009“ von Karl Käfferlein

Foto: Brauerei Wurm

 




Altmühlfränkisches Handwerk bei einer Rundfahrt erleben

Am 17. April findet zum zweiten Mal der Tag des altmühlfränkischen Handwerks statt. 13 Handwerksbetriebe und Manufakturen öffnen zwischen 10 und 17 Uhr ihre Türen und gewähren Einblick in faszinierende Handwerkswelten. Drei Bustouren verbinden die Betriebe miteinander. Letzte Station ist jeweils eine Brauerei mit Bierverkostung und kulinarischem Abschluss, bevor es zurück zum Startpunkt geht.

Die drei Entdeckungstouren starten am Sonntag 17. April um 10 Uhr. Nach der ersten Betriebsbesichtigung besteigen die Teilnehmer den bereitstehenden Bus und werden zum nächsten Betrieb gefahren. Man muss sich um nichts kümmern. Lediglich zurücklehnen, entspannen und erleben.

Drei Bustouren werden angeboten:

  • Tour 1 „ Uhren – Lebkuchen – Sticken – Holz & Bier“ startet in Weißenburg bei Uhren – Juwelen-Service Klisch und führt über die Weißenburger Lebkuchen Manufaktur, die Stickmanufaktur Müller UG über die Schreinerei Büttner (Höttingen) zur Brauerei Felsenbräu nach Thalmannsfeld und wieder zurück nach Weißenburg.
  • Tour 2 „Stein – Holz – Gold & Bier“. Diese Tour startet in Treuchtlingen bei Obel Natursteine und führt über die Schreinerei Wiedmann (Dittenheim-Windsfeld), Grönharts Schreiner (Treuchtlingen-Grönhart), Gold- und Silberschmiede Satzinger (Burgsalach) zur Brauerei Felsenbräu nach Thalmannsfeld und wieder zurück nach Treuchtlingen.
  • Tour 3 „Töpfern – Modellbau – Backen & Bier“ startet in Gunzenhausen bei der Töpferei am Färberturm und führt über das Museum Schloss Cronheim, die Bäckerei Herzog (Muhr am See) zur Schlossbrauerei nach Ellingen.

Bei den einzelnen Betrieben erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm: Werkstattführungen, Betriebsbesichtigungen, Mitmachaktionen für Groß und Klein, kulinarische Leckerbissen und mehr.

Die teilnehmenden Handwerksbetriebe und Manufakturen sind allesamt Mitglied im Netzwerk „HandwerkErLeben in Altmühlfranken“. Dieser Zusammenschluss von Betrieben besteht seit 2013 und hat sich zum Ziel gesetzt das regional verankerte Handwerk und deren einzigartige Dienstleistungen und Qualitätsprodukte bekannter zu machen. Die meisten am Tag des altmühlfränkischen Handwerks teilnehmenden Betriebe öffnen an diesem Tag ganztägig ihre Türen und stehen von 10- 17 Uhr Interessierten offen (siehe Flyer).

Natürlich sind diese Entdeckertouren nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern auch für den Nachwuchs, der vielleicht kurz vor dem Schulabschluss steht und das ein oder andere Handwerk näher kennenlernen möchte. Auch für das leibliche Wohl ist während der Handwerkstouren gesorgt. Einige der Handwerksbetriebe halten kulinarische Schmankerl für ihre Gäste bereit. Und bevor es gegen 16 Uhr wieder zum Ausgangspunkt der Tour zurückgeht, macht jede Tour noch einmal Station bei einer altmühlfränkischen Brauerei. Nicht nur um die Handwerkskunst zu bestaunen, sondern auch gleich das flüssige Handwerksprodukt zu testen.

Der Unkostenbeitrag für Teilnehmer der Bustouren beträgt für Erwachsene 5,- Euro, Jugendliche unter 16 Jahren zahlen 3,- Euro. Dafür erhalten die Teilnehmer drei Verzehrbons für Essen und Trinken, die sie an Handwerksstationen ihrer Wahl einlösen können. Kinder unter 10 Jahren sind frei. Die Anmeldung zu den Bustouren erfolgt bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken unter Tel. 09141-902-196 oder per E-Mail: andreas.scharrer@altmuehlfranken.de

Weitere Informationen zu allen Touren und den teilnehmenden Betrieben sowie das komplette Programm zum Tag des altmühlfränkischen Handwerks 2016 unter

www.altmuehlfranken.de/handwerkertag.

Foto: Landratsamt WUG




Gemeinschaftsauftritt zur Consumenta 2016 geplant

Gemeinsam. Erfolgreich. Präsentieren. Das ist wieder das Motto des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen für die Consumenta vom 23. Oktober bis 01. November 2016. Erneut will sich der Landkreis zusammen mit Unternehmen der Region präsenteiren. Info-Veranstaltung am 17.03.2016 im Landratsamt Weißenburg

Die Consumenta auf dem Nürnberger Messegelände ist ist mit mehr als 150.000 Besichern Bayerns größte Publikumsmesse und zählt deutschlandweit zu den führenden Verbrauchermessen.

altmuehlfr_lraNach dem erfolgreichen Gemeinschaftsauftritt im letzten Jahr bietet der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auch für die Consumenta 2016 in Kooperation mit dem Messebetreiber AFAG heimischen Unternehmen an, sich wieder gemeinsam unter einem Dach zu präsentieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: günstigere Konditionen bei der Standmiete für alle Beteiligte und durch die gebündelte Präsentation auch Stärkung der Wahrnehmung der Region Altmühlfranken in der Metropolregion. Die Folge ist eine größere Aufmerksamkeit für Landkreis und dort tätige Unternehmen.

Interessierte Unternehmen und Mitaussteller sind herzlich eingeladen, sich am Donnerstag – 17.03.2016 – 14:00 Uhr im Landratsamt Weißenburg (Sitzungssaal) über dieses Angebot zu informieren.

Anmeldung erforderlich

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung zur Info-Veranstaltung bei der Zukunftsinitiative altmühlfranken bis 14. März 2016 gebeten unter Tel. 09141-902-196, per Fax: 09141-902-7196 oder per E-Mail: andreas.scharrer@altmuehlfranken.de.

Foto: Zukunftsinitiative altmühlfranken




Treffen der Wasserversorger in Pappenheim

Die Wasserversorger im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben sich kürzlich zu einer Arbeitstagung in Pappenheim getroffen.
Am Mittwoch, den 24.02.2016, fand bei den Stadtwerken Pappenheim GmbH eine Fortbildungsveranstaltung für das technische Personal der Wasserversorger im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen statt.
Veranstalter waren die  Wasserwerksnachbarschaften (WWN) Bayern e.V. Hier in Pappenheim trafen sich die Wasserwarte aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Zweimal pro Jahr finden solche Fortbildungsveranstaltungen der WWN statt, in denen die technischen Mitarbeiter für spezielle Themenbereiche geschult werden.
Die Schulung bei den Stadtwerken Pappenheim umfasste die Themenbereiche Bereitschaftsdienst, Umgang mit Gefahrstoffen, Risikomanagement und Risikobeurteilung im Normalbetrieb des Wasserversorgungsunternehmens. In einem speziellen Schulungsbeitrag wurde über das Thema „Hydraulische Grundlagen für Hydranten und Ventilanbohrbrücken“ von dem Mitarbeiter einer Fachfirma referiert.

Versorgt wurden die rund 40 Teilnehmer in der Mittagspause vom Caterings Service der Metzgerei Wörlein.




Flüchtlinge im Praktikum – Informationen für Unternehmen

(LRA WUG-GUN) Wie machen sich die Sprachprobleme bemerkbar? Wer muss bzw. darf alles ein Praktikum machen? Wie hoch ist generell der Aufwand? Was sind die Anforderungen an den Betrieb?

Solche oder ähnliche Fragen stellen sich viele Unternehmen, die durchaus bereit wären, einem Flüchtling für eine oder mehr Wochen einen Praktikumsplatz anzubieten. Gleichzeitig werden im Frühjahr „das erste Mal“ auch Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund an den Regelschulen ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen. Und die Lehrer wüssten zu gerne, ob ihre Zöglinge eine Chance auf dem „Markt der Praktikumsbetriebe“ haben.

Beim Treffen von MAP – Mittelschule-Arbeitswelt-Partnerschaft entstand die Idee einer Informationsveranstaltung für Unternehmen, um Barrieren abzubauen. Die Zukunftsinitiative altmühlfranken nahm sich dieser Idee an. Und so wird es am kommenden Donnerstag, den 03. März, ab 17:00 Uhr am kunststoffcampus bayern einen Erfahrungsaustausch geben.

Hierzu sind Betriebe eingeladen, die bereits erste Erfahrungen mit Flüchtlingen im Praktikum gesammelt haben, genauso wie Betriebe, die noch keine Erfahrung, aber Interesse haben. Natürlich sind daneben auch interessierte Lehrkräfte und Ehrenamtliche angesprochen.

Bei der Veranstaltung wird es in einem Schwerpunkt um Schülerinnen und Schüler im Orientierungspraktikum gehen. Daneben wird die Agentur für Arbeit aber auch generell über die Möglichkeit informieren, Flüchtlinge in Praktika, aber auch generell in Arbeitsverhältnissen zu beschäftigen.




Mehr Prozente fürs Bier-Brauen

(NGG) Mehr Prozente beim Bier-Brauen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Die heimischen Brauerei-Beschäftigten sollen mehr Geld bekommen. Für sie fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein kräftiges Lohn-Plus von sechs Prozent. Außerdem sollen Auszubildende 50 Euro mehr pro Monat in der Tasche haben.

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In Bayern beliebt, weltweit geschätzt: Heimische Biere bescheren den Brauereien gute Umsätze. Davon sollten auch die Beschäftigten mehr abbekommen, sagt die Gewerkschaft NGG. Foto:NGG

„Die 66 mittelfränkischen Brauereien produzieren für die Region, Deutschland und den Weltmarkt – und machen gute Umsätze. Es ist Zeit, dass davon mehr in den Portemonnaies der Beschäftigten ankommt“, sagt Regina Schleser von der NGG Nürnberg-Fürth. Die gute Wirtschaftslage im Brauwesen spreche eine eindeutige Sprache.

Nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes produzierte der Freistaat im vergangenen Jahr 23,7 Millionen Hektoliter Bier – 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. „Schon seit mehreren Jahren erleben wir einen kleinen Bier-Boom“, sagt Freddy Adjan, NGG-Landesvorsitzender und Verhandlungsführer. Außerdem steige der Exportanteil weiter an: „Jedes vierte in Bayern gebraute Bier geht ins Ausland. Selbst kleine Brauereien vertreiben ihre Biere deutschlandweit.“

Bayerisches Bier stehe beim Kunden für solides Handwerk, betont Adjan. Das beherrschen im Freistaat rund 12.000 Beschäftigte – damit arbeitet jeder dritte deutsche Brauerei-Beschäftigte in Bayern. „Das Bayerische Reinheitsgebot wird jetzt 500 Jahre alt. Im Jubiläumsjahr muss ein deutlicher Lohn-Aufschlag für die Beschäftigten auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen drin sein“, so der Gewerkschafter. Angesichts guter Aussichten in der Brauwirtschaft setze man bei der ersten Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag [f. d. Red.: 23. Februar] darauf, „dass die Arbeitgeber in einer prozentstarken Branche auch zu ordentlichen Lohn-Prozenten bereit sind“.




Jubiläum bei Päckerts

Päckerts Trachten- und Landhausmode feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Neben günstigen Angeboten für das Warensortiment gibt es Kundengeschenke und ein Gewinnspiel. Dabei ist der Hauptpreis ein 2-tägiger Aufenthalt in der Wildschönau für 2 Personen.

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Neue Asylunterkunft im Gästehaus Dengler

dengler_asyl02Im Gästehaus Dengler in der Deisingerstraße werden ab Mitte März rund 25 Flüchtlinge wohnen. Bis dahin sind noch einige kleinere Umbauarbeiten durchzuführen. Der Unterkunftsvertrag, der Ende letzter Woche unterzeichnet wurde, hat derzeit eine Laufzeit von zwei Jahren.

Der Situation kommt zugute, dass es in Pappenheim einen aktiven Helferkreis für Flüchtlinge gebildet hat, der sich um die Flüchtlinge kümmern wird.

Es ist derzeit noch nicht bekannt welche Nation die Menschen haben werden, die künftig in der Pappenheimer Innenstadt wohnen.




Luftkurort auf dem Prüfstand

In Pappenheim ist derzeit das Prädikat „Luftkurort“ auf dem Prüfstand. In den nächsten 12 Monaten werden vom Deutschen Wetterdienst Lufthygienische Messungen durchgeführt. Die Messgeräte stehen auf dem Freibadgelände und in der Bahnhofstraße. Ob Pappenheim sich weiterhin Luftkurort nennen darf, wird neben der Luftreinheit auch vom Bioklima und den Erholungseinrichtungen abhängig sein.

In der Pappenheimer Bahnhofstraße auf der Wiese gleich neben dem Zweiradgeschäft Schleußinger stehen derzeit zwei Messgeräte mit denen für den Deutschen Wetterdienst die Qualität der Pappenheimer Luft gemessen wird. Durch die Messung der Luftqualität soll festgestellt werden, ob der Stadt Pappenheim weiterhin das Qualitätsmerkmal „Luftkurort“ zuerkannt werden kann.

Im Freibadgelände und neben der Bahnhofstraße sind die Messstationen aufgestellt, die auswerten ob in Pappenheim die Luft rein ist.
Die beiden Messgeräte in der Bahnhofstraße messen in unterschiedlichen Verfahren. In dem linken, trichterförmigen Gerät werden Grobstaub-Partikel gemessen, die in dem Gerät auf eine Haftfolie absinken. Mit der kastenförmigen Messeinheit wird der Feinstaub gemessen. Mit einer Pumpe werden pro Stunde 200 Liter Luft durch einen Feinstaubfilter gesaugt. Dabei ist technisch gewährleistet, dass der Grobstaub vorher ausgeschieden wird. Einmal pro Woche werden die Filter gewechselt und die entnommenen Filter werden zur Auswertung an den Deutschen Wetterdienst geschickt. Die Luftmessungen dauern voraussichtlich bis zum Februar 2017.

Pappenheim trägt das Prädikat Luftkurort seit mehr als 100 Jahren. Es war damals im Zusammenhang mit der Lungensantorium verliehen worden. Seit dem gibt es alle 10 Jahre eine Überprüfung der Kriterien. Neben einer reinen Luft sind für die Bewertung vielen weiter Kriterien auch Erholungseinrichtungen von Bedeutung. Hier kann Pappenheim mit dem Freibad, einem Wanderwegenetz und der Kneipp Anlage punkten.