Spendenaktion für die TSG-Jugend

Die Innovation in Pappenheim lebt auch in Zeiten von Corona! Das beweist die diesjährige Weihnachtsaktion zu der sich sechs Pappenheimer Akteure zusammengeschlossen haben. War es im letzten Jahr die Sterntalerkation mit dem Verkauf von Weihnachtssternen die den Senioren unserer Stadt Freue gemacht hat, so kommt in diesem Jahr die Jugend zum Zug.

Wie schon die Sterntaleraktion im vergangenen Jahr findet auch die diesjährige Aktion auf Initiative von Christine Schindler von der Firma Anton Schindler e.K. statt, die von einigen Geschäfte und der Touristikverein mitgetragen wird.

Die Pappenheimer Metall & Gartenmanufactur Schindler hat für diese Spendenaktion Weihnachtsengel und Weihnachtsbäume aus Edelstahl hergestellt, die zugunsten der TSG-Jugendabteilung von 24. November bis zum 23.12.2021 in Pappenheim verkauft werden.

Erworben werden können die Engel und Bäume:

In der Pappenheimer Touristinformation

bei der Firma Schindler Deisingerstraße und Bauhofstraße

beim Bäkerei-Café Lehner-Bäck, Lämmermannplatz

im Atelier Frauensache, Deisingerstraße

bei Päckert´s Trachten und Landhausmode, Deisingerstr.

und bei Kfz- und Tankstelle Wolfshöfer in Göhren.

Wie berichtet musste auch der für dieses Jahr geplante Weihnachtsmarkt abgesagt werden. Um so erfreulicher ist es, dass aktive Pappenheimer Vereine und Geschäfte gibt, die sich über eine weihnachtliche Aktion Gedanken machen. Wie schon die Edelstahlstern werden sicherlich auch die diesjährigen Weihnachtsengel und Christbäume viel Freude bereiten.




Pappenheimer Weihnachtsmarkt 2021 ist abgesagt

Der für das erste Adventswochenende geplante Weihnachtsmarkt in Pappenheim ist abgesagt. Nach intensiver Überprüfung und Auslotung aller Möglichkeiten hat Bürgermeister Florian Gallus notgedrungen die Absage verfügt. Die Stadtverwaltung Pappenheim teilt dazu mit:

Immer mehr Veranstalter sagen momentan ihre Weihnachtsmärkte für dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ab. Jetzt hat auch die Stadtverwaltung zusammen mit dem Organisationsteam eine Entscheidung getroffen: „Schweren Herzens müssen wir den Weihnachtsmarkt, der für den 27. und 28.11 angesetzt war absagen“, sagt Bürgermeister Florian Gallus.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt Florian Gallus. „In den vergangenen Wochen haben wir intensiv überlegt und geprüft, wie man den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen durchführen könnte, so dass er nicht nur sicher ist, sondern es auch Spaß macht, den Weihnachtsmarkt zu besuchen“, erklärt Gallus. „Wir sind der Ansicht, dass diese Entscheidung der Sorgfaltspflicht gegenüber der Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geschuldet sein muss“. „Auch bei unseren Standbetreiber wurde die Verunsicherung immer größer“.

Aus diesem Grund und wegen der steigenden bzw. sich abzeichnenden anhaltend hohen Infektionszahlen hat die Stadt jetzt die Notbremse gezogen. „Momentan spricht leider alles gegen eine Durchführung von Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind“, sagt Florian Gallus.

„Wir wissen, dass viele Menschen sich sehr auf den Weihnachtsmarkt gefreut haben – wir im Übrigen auch“, so Florian Gallus. „Es tut uns wirklich leid, aber das Risiko ist uns einfach zu groß. Wir haben mit unserer Entscheidung deswegen so lange abgewartet, weil wir die Hoffnung hatten, dass der Weihnachtsmarkt in irgendeiner Form doch noch stattfinden kann. Jetzt aber mussten wir eine Entscheidung treffen.

Die Stadt Pappenheim bedankt sich bei all denjenigen, die mit ihrer Teilnahme für ein positives Echo auf diesen Markt gesorgt haben. Besonderer Dank gilt hierbei dem Organisationsteam um Karl Satzinger, Andrea Bickel, Susanne Huschik und Ina Strunz.




Historisches Straßenmuseum in Göhren

Karl Satzinger hat in Göhren seit einigen Jahren schon in den Schaufenstern der vormaligen Fahrradausstellung ein hochinteressantes Straßenmuseum mit historischen Exponaten eingerichtet. Das weithin bekannte Ausstellungsfenster wird insbesondere an den Wochenenden von vielen Gästen besucht. Angefangen hat es mit historischen Fahrzeugen und dem Zubehör  aus alter Zeit. Seine neuesten Errungenschaften sind ein emailliertes Werbeschild der vormaligen Pappenheimer Brauerei Behrens und ein dazugehöriger Steingutkrug sowie ein beschriftetes Glas. Vertreten im Museum auch Schilder der Brauerei Sigwart und Mack & Michel aus Weißenburg und natürlich Hirschbräu Wurm aus Bieswang-Pappenheim.

Der besondere Reiz dieser Ausstellung ist. dass es rund um die Uhr kostenlos betrachtet werden kann.




Verkehrsbehinderungen beim Abbruch der alten Bahnunterführung

Wegen der Abbrucharbeiten an der alten Bahnunterführung wird die Niederpappenheimer Straße ab morgen, den 3.11.2021 ein Stück von ca. 50 m halbseitig gesperrt.

Die alte Bahnunterführung, die lange Zeit ein ärgerliches Nadelöhr für die Zufahrt zum Pappenheimer Industriegebiet war, wird nun abgerochen. Schon seit einigen Tagen sind die Bagger mit schweren Meißeln zugange um die Bahnunterführung abzubrechen.
Jetzt beginnen die Arbeiten auf der Niederpappenheimer Seite. Aus diesem Grund wird ab dem Mittwoch, 3. November 2021 die Niederpappenheimer Straße (Richtung Halle LAX und Kläranlage) für die Gerätschaften und Fahrzeuge der Abbrucharbeiten halbseitig gesperrt.
Der Verkehrsfluss auf der Niederpappenheimer Straße und Langenaltheimer Straße ist gewährleistet, versichert die Deutsche Bahn AG.
Auch eine Sperrung des Zugverkehrs ist vom 05.11.2021, 04:30 Uhr bis 08.11.2021, 04:30 Uhr vorgesehen.

Die gesamten Bautätigkeiten werden vorrausichtlich spätestens zum 30.11.2021 abgeschlossen sein

Ein historisches Bauwerk
Am 12. April 1870 rollte der erste Eisenbahnzug auf der damals noch eingleisigen Bahnstrecke über diese Unterführung in den Bahnhof Pappenheim ein. Rund 100 Jahre später entwickelte sich in Niederpappenheim ein stattliches Industriegebiet. Schnell war erkannt, dass sie Unterführung für die neuen Verhältnisse zu klein war. Für den Warenverkehr mit der Firma Dynamit Nobel wurde sogar ein eigenständiger Gleisanschluss gebaut, der wenige Jahre später wieder Geschichte war. Es hat dann bis zum Jahr 2019 gedauert, bis die Bagger angerollt sind, um eine zeitgemäße Bahnunterführung in einer zweijährigen Bauzeit herzustellen. Die Verkehrsfreigabe für die neue Unterführung erfolgte am 30. April 2021.




Ein Fahrzeug für den Städtischen Bauhof

Den Fuhrpark des städtischen Bauhofes hat jetzt das Autohaus Strobl aus Zimmern um ein Fahrzeug mit Hochdach erweitert.
Die Anschaffung des gebrauchten Fahrzeugs hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 30. September beschlossen. Der VW T5, ein Kastenwagen mit Hochdach und sehr viel Stauraum bietet allerhand zweckdienliche Ausstattungen und ist für den städtischen Bauhof eine gute Ergänzung für ein flexibles und zielführendes Arbeiten.
Kürzlich hat Matthias Strobl, vom gleichnamigen Autohaus in Zimmern das Fahrzeug an den Bauhofchef Stefan Pfahler übergeben.

 Foto: Autohaus Strobl




Ein Anforderungskatalog für den Campingplatz

Die Stadtratsfraktion der Grünen hat für den Pappenheimer Campingplatz die Erstellung eines Anforderungskatalogs ins Rollen gebracht. Ab 2025 soll der Pappenheimer Campingplatz mit einem neuen Konzept in die Saison starten.

Die Bedeutung des Tourismus in Pappenheim wächst, stellen die beiden Stadträtinnen der Grünen, Balz und Astrid Weddige in ihrem Antrag an die Stadt Pappenheim fest. In diesem fordern sie eine Generalsanierung und eventuell sogar eine Neukonzeption des Pappenheimer Campingplatzes. Wegen der Zuwächse in der Campingbranche sei „ein attraktiver, zeitgemäßer und landschaftsplanerisch herausragender Campingplatz von überregionaler Strahlkraft“, heißt es in dem Antrag weiter.

Für Umsetzung schlagen die Stadträtinnen zunächst die Erstellung eines Anforderungskataloges durch ein Landschaftsplanungsbüro vor, wobei Stadtrat, „Tourismusbeauftragte“ und Stadtverwaltung beteiligt werden sollen. Nach den Vorstellungen der der Grünen, sollten die Ergebnisse aus dem Katalog im Rahmen eines Architektenwettbewerbs in konkrete Planungen umgesetzt werden.

Der Antrag zur jetzigen Zeit steht vor dem Hintergrund, dass Ende des Jahres 2024 der Erbpachtvertag mit dem jetzigen Betreiber des Campingplatzes ausläuft.

Bürgermeister Florian Gallus jedoch hatte aber zu dem Thema seine eigenen – etwas andere – Vorstellungen die er dem Stadtrat nahebrachte. So begrüßte er zwar den Gedanken, künftig das Altmühlufer für den Campingplatz besser zu nutzen, hält das aber aktuell für schwer umsetzbar andererseits aber auch nicht für unmöglich. Außerdem will Gallus auch nach dem Ablauf des aktuellen Erbpachtvertrages ab 2025 wieder einen Erbpachtvertrag abschließen, wobei der Nachfolgepächter die anstehenden dringend notwendigen Investitionen übernehmen soll.

Aber bevor es soweit ist, will auch der Bürgermeister die Eckpunkte und eine Zeitschiene festlegen; „was wollen wir und was wollen wir nicht?“ Im Übrigen erschiene ihm die Thematik aktuell noch etwas verfrüht.

Das sieht Bettina Balz naturgemäß anders. „Wir haben drei Jahre bis zur Umsetzung“, trug sie vor. Alleine für die Erstellung des Anforderungskataloges veranschlage sie ein Jahr, ein weiteres Jahr für die Planung und ein Jahr für die Umsetzung.

Auch Anette Pappler, Fraktionsvorsitzende der SPD will eine Zeitschiene fixiert wissen und legte Wert darauf, dass die Planungen den Campern nahegebracht werden, damit sie Beschied wissen und keine Unsicherheit entsteht. Dazu muss man wissen, dass der Pappenheimer Campingplatz mit den „Campingfreunden Pappenheim“ eine engagierten und aktive Fangemeinde hat, die sicherlich auch weiß wie man dieser Einrichtung zu mehr Glanz verhelfen kann.

Bei den Gesprächen für die Sanierungsvorschläge sollten auf jeden Fall die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information teilnehmen schlug Karl Satzinger von der Bürgerliste vor. „Diese wissen genau was gut und was schlecht ist“, stellte er fest.

Wenig begeistert und ausweichend fiel die Antwort des Bürgermeistes aus, der meinte, dass der Teilnehmerkreis für die Campingplatzberatungen bei der Klausurtagung des Stadtrats Anfang November festgelegt wird.

„Ich bin froh über den jetzigen Stand,“ gab sich schließlich die Antragstellerin Bettina Balz zufrieden. Wenn sie sich auch eine andere Vorgehensweise gewünscht hätte, so sei letztlich Bewegung in die Zukunft des Campingplatzes gekommen. Der Anforderungskatalog sei ein erster, sehr wichtiger Schritt.




Neues Friseurgeschäft in Pappenheim

In Pappenheim gibt es demnächst einen neuen Friseursalon. Anjas Friseutstüberl, dass es schon seit fünf Jahren in Treuchtlingen gibt, wird am Samstag, den 23. Oktober 2021 auch in Pappenheim in der Bürgermeister-Rukwid-Straße 54 eröffnen.

Betreiberin ist Anja Herzner, die seit März dieses Jahrs mit ihrer Familie in Pappenheim lebt. Die 41-jährige Friseurin bietet alle üblichen Friseurleistungen, in ihrem Geschäftsräumen an. Die Neupappenheimerin freut sich, nun auch in Pappenheim tätig zu werden und teilet mit: „Ich besuche meine Kundinnen und Kunden gerne auch zu Hause, komme ins Altenheim und auch ins Krankenhaus“. Termine gibt es nur nach

Voranmeldung unter
Telefon: 09143 – 921 99 73 oder
Mobil: 0515 – 20 78 18 23

            Foto: Anja Herzner




Pappenheimer Weihnachtsmarkt auf den Weg gebracht

Karl Satzinger, Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste hat in Pappenheim die Initiative für die Durchführung eines kleinen vorweihnachtlichen Marktes am 27. und 28. November ergriffen. Auch die Geschäfte sollen nach der Vorstellung Satzingers an diesem Wochenende geöffnet haben. Dem Antrag Satzingers hat der Stadtrat zugestimmt.

Wegen der Corona Beschränkungen hat es in Pappenheim konnte im vergangenen Jahr die die erfolgreiche Serie des erfolgreichen Pappenheimer Pelzmärtelmarktes nicht fortgesetzt werden. Und auch in diesem Jahr wird es diesen Markt um den Martinitag herum nicht geben.
Das hat den Stadtrat und Fraktionsvorsitzenden der Bürgerliste Karl Satzinger auf den Plan gerufen, der als Stadtrat für Märkte und städtische Veranstaltungen zuständig ist.
In seinem Antrag will er, dass die Stadt als Veranstalter für einen kleinen vorweihnachtlichen Markt mit bis zu acht Verkaufsbuden auf dem Marktplatz auftritt. Er habe bereits positive Rückmeldungen von heimischen Vereinen, Fieranten und der Stadtkapelle Pappenheim. Auch ein Organisationsteam hat Satzinger schon rekrutiert. Diesem Team gehört er selbst als Koordinator an, genauso wie die Mitarbeiterinnen der Touristinformation, sowie Ina Strunz und John Meister von der Stadtverwaltung.
Bei seiner Wortmeldung bei den Beratungen im Stadtrat führte Satzinger aus, dass wegen der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit Corona ein großer Pelzmärtelmarkt nicht planbar war. Des weiteren sei am „Pelzmärtelwochenende“ der Volkstrauertag und auch die Verkaufsbuden aus Treuchtlingen stünden an diesem Wochenende nicht zur Verfügung.
Deshalb soll am ersten Adventswochenende auf dem Marktplatz ein kleiner beschaulicher Markt stattfinden, an dem auch die Pappenheimer Geschäfte geöffnet sind.

Einstimmig hat der Stadtrat beschlossen, den beantragten Markt am Samstag den 27. und Sonntag den 28. November durchzuführen, soweit es nach den geltenden Hygieneregeln zulässig ist.




In der Krone wird kräftig geplant und gebaut

Nach einem achtjährigen Leerstand hat Albert Linke vom Lohrmannshof von der Brauerei Wurm im Juni 2020 das Pappenheimer Hotel Krone erworben. Jetzt hatte sich der Pappenheimer Stadtrat mit dem Bauantrag für einen neuen Zugang zum Kronensaal und einem Aufzug, sowie einigen Umbauten und Nutzungsänderungen zu beschäftigen. Bei der Gelegenheit kam auch das neue Nutzungskonzept für das imposanten Bauwerk am Pappenheimer Marktpatz zur Sprache.

Zunächst hatte der Eigentümer einen Bauantrag für den Neubau eines gesonderten Zugangs zum Kronensaal und eines Aufzugs eingereicht. Beides wird in Innenhof nach dem Abbruch des Nebengebäudes gebaut und der Aufzug soll bis in das 2. Obergeschoß reichen. Im Dachgeschoß sollen drei Gastzimmer künftig als Personalraum und Büro genutzt werden und an der Gebäudefront zum Marktplatz hin soll für den barrierefreien Zugang eine Rampe entstehen. Beheizt werden soll die Krone zukünftig nicht mehr mit einer Öl-, sondern mit einer Pelletheizung.

Das neue Nutzungskonzept sieht im Erdgeschoß der Krone ein Café mit einer Konditormeisterin als Pächterin vor. Die beiden Gasträume und die bestehende Küche werden modernisiert und auch ein Gartenbetrieb ist vorgesehen.

Das Hotel Krone wird künftig mit ca. 36 Betten ausgestattet, Übernachtung und Frühstück anbieten. Beim Einchecken der Gäste will man neue Wege gehen, denn die Einquartierung mit einem EDV-gestütztem System wird in der Krone personalfrei vom Gast selbst zu erledigen sein.

Die Verpachtung des Kronensaales mit rund 200 Sitzplätzen wird durch Hotelbetreiber organisiert. Der Saalbetrieb hat wie von Altes her einen eigenen Ausschank und wird mit dem Sortiment des „Kronencafés bewirtet. Bei einem erweiterten Menübedarf kann der Saalmieter über ein Cateringunternehmen die Speisen bringen lassen.

Da wegen des engen Baubestandes die Abstandsflächen nicht eingehalten werden können hatte der Stadtrat auch über die beantragte Abweichung das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Da die Baumaßnahen allesamt das Ortsbild nicht beeinträchtigen und sich das Bauvorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt, hat der Stadtrat ohne weitere Diskussion dem Antrag in allen Punkten einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Nachgereicht werden muss noch der Stellplatznachweis, in dem für den Hotel- und Cafébetreib 41 Stellplätze nachgewiesen werden müssen. Wer die Situation kennt, weiß auch, dass wohl ein Großteil der Stellplätze abgelöst werden muss.




Probeliegen auf dem Waldsofa an der Kneippanlage

Auf Antrag von Matthias Strobl. dem Ortssprecher von Zimmern (CSU) hat der Stadtrat im Juli 2021 beschlossen fünf Waldsofas anzuschaffen. Jetzt ist an der Pappenheimer Kneippanlage bei der Altmühlbrücke ein Mustersofa aufgestellt auf dem ein Probeliegen möglich ist. Die ergonomisch geformte Liegemöglichkeit von der Firma Rill aus Schambach ist aus heimischen Hölzern hergestellt, die auf einem feuerverzinkten Rahmen montiert sind. Die Verweildauer des Muster-Waldsofas an der Pappenheimer Kneippanlage ist vorerst für eine Woche geplant.

Mit dem Aufstellen von fünf Waldsofas soll in der Zukunft dem Antrag Strobls zufolge das „ortsbezogene Natur- und Landschaftserlebnis den Menschen mit und ohne Handicap, Jung und Alt an ausgewählten Orten verstärkt ermöglicht werden“. Den Panorama-Wanderweg oberhalb von Zimmern, zwischen Dreilinden und Hollerstein sieht Matthias Strobl als besonders geeignet für das Aufstellen von Waldsofas.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtrats werden fünf Waldsofas angeschafft, von denen das Stück rund 1.000 Euro kostet. Auf einem feuerverzinkten Metallgestell sind die Liegeflächen von etwa 1,30 bis 2 m befestigt. Zwei der Sofas sollen am Hangweg oberhalb von Zimmern und die anderen drei nach Auswahl der Stadtverwaltung an anderen reizvollen Pappenheimer Regionen für einen verstärkten Landschaftsgenuss sorgen. Dabei kann sich der Antragsteller Standorte am Weinberg, in Göhren und in Übermatzhofen vorstellen.

Nach dem aktuellen Stand der Dinge sind derzeit bereits Angebote eingeholt und im nächsten Schritt ist der Förderantrag an den Naturpark Altmühltal zu stellen. Nach Lage der Dinge ist davon auszugehen, dass die Waldsofas im Frühjahr 2022 aufgestellt werden.




Zufahrt von der B 2 nach Osterdorf und Pappenheim gesperrt

Ab Montag, 27.09.2021 ist die Kreisstraße zwischen der B 2 und Osterdorf bis voraussichtlich 05.10.2021 wegen Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt. Dadurch ist auch die Zufahrt nach Pappenheim über die Jura Höhe nicht möglich.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 27.09.2021 und dauern voraussichtlich bis 05.10.2021.

Die Umleitungsstrecken nach Osterdorf sind entsprechend über WUG 36 Schambach – Flemmühle – Geislohe – Osterdorf und umgekehrt bzw. nach Pappenheim über die St 2230 (Heusteigen-Kreuzung) und umgekehrt ausgeschildert.

Die Voraussetzung für die Einhaltung der vorgenannten Termine ist trockenes Wetter, da die Asphaltierungsarbeiten bei Regen nicht durchgeführt werden können. Im Falle regnerischen Wetters verschiebt sich die Sperrung um die Dauer der Regentage.

Die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Sperrung und die sich daraus ergebenden Behinderungen sowie die Berücksichtigung von evtl. längeren Fahrtzeiten.




Maschinenbau-Lösungen aus Pappenheim

Landrat Manuel Westphal hat kürzlich in Pappenheim der Firma Maschinenbau Leiritz in der Langenaltheimer Straße einen Besuch abgestattet.

(LRA) Im Rahmen des Regionalentwicklungsprozesses Altmühlfranken 2030 spielt die Einbindung der Wirtschaft für Landrat Manuel Westphal eine wichtige Rolle. Vor Kurzem war Landrat Manuel Westphal daher zu Besuch in Pappenheim bei der Firma Leiritz Maschinenbau GmbH.

Seit fast 100 Jahren gibt es schon die Firma Leiritz in Pappenheim. 1997 erfolgte die Übernahme durch die Familie Ehard und die Umfirmierung zu Leiritz Maschinenbau GmbH. Bis heute ist das Unternehmen hauptsächlich im Sondermaschinenbau und der Auftragsfertigung tätig. Das Unternehmen wird bereits in der zweiten Generation von Alexander und Sebastian Ehard geführt.

Die beiden Geschäftsführer freuten sich Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus sowie die Leiterin der Wirtschaftsförderung im Landkreis Sabine Unterlandstaettner in Pappenheim begrüßen zu können. Gemeinsam stellten sie das Unternehmen mit den rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. Auf etwa 2.000 Quadratmeter Fertigungsfläche bietet Leiritz Geräte-, Anlagen- und Sondermaschinenbaulösungen sowie spezielle Auftragsfertigungen mit technischer Klärung, Materialbeschaffung, Schweißbaugruppen, spanende Bearbeitung, Oberflächenbehandlung, bis zur Montage an. „Bei uns gibt es individuelle Komplettlösungen: Von der Problemstellung bis zur Inbetriebnahme“, erklärte Sebastian Ehard.

Im Bereich der Auftragsfertigung werden anspruchsvolle Schweißbaugruppen mit anschließender Groß-Bauteil-Zerspanung europaweit angeboten und beliefert. Dabei ist das Unternehmen breit aufgestellt und bedient Kunden in verschiedenen Branchen wie der Schienen- und Nutzfahrzeugtechnik, der Energietechnik, der Antriebs- und Verfahrenstechnik sowie auch der Kerntechnik.

„Die Leiritz Maschinenbaulösungen kommen europaweit zum Einsatz“, so Alexander Ehard. Ein Produkt, auf das die Geschäftsführer besonders stolz sind, ist der Leiritz Tool Mover, ein Wendetisch, der schwere und wertvolle Werkstücke kippen und wenden kann. Die Tragkraft bewegt sich dabei von 1,6 bis 80 Tonnen. Der Tool Mover wird in den verschiedensten Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, Stanztechnik, Gießereibranche, Automotive und vielen mehr eingesetzt.

Drei Auszubildende beschäftigt das Unternehmen derzeit. Die eigene Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden ist den Geschäftsführern besonders wichtig. Verschiedene Ausbildungen sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich können bei Leiritz in Pappenheim absolviert werden.

„Der Einblick, den mir die Unternehmen bei unseren Besuchen gewähren, ist immer wieder sehr interessant. Spannend, welche innovativen Lösungen aus unserer Region in die ganze Welt transportiert werden“, freut sich Landrat Manuel Westphal und bekräftigt weiter: „Damit unsere Unternehmen auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gut überstehen, ist mir eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sehr wichtig. Daher ist es mir ein großes Anliegen, die Wirtschaft auch beim Prozess Altmühlfranken 2030 mit einzubinden.“

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen