Mülltermine digital und gedruckt

Auch im kommenden Jahr ist die beliebte Müllfibel des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wieder ein verlässlicher Begleiter durch den Abfall-Alltag – selbstverständlich auch für die Bürgerinnen und Bürger in Pappenheim. Wer wissen will, wann Bio-, Rest- oder Papiertonne geleert wird, hat dabei mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

Die Müllfibel mit dem Titel „Neues aus der Abfallwirtschaft“ steht online unter

www.landkreis-wug.de/abfall/downloads

als PDF kostenfrei zur Verfügung. In gedruckter Form liegt sie unter anderem am Landratsamt, bei den Gemeinden und an allen Recycling- und Wertstoffhöfen bereit – also in Pappenheim.

Besonders praktisch: Auf der Website des Landkreises können sich Bürgerinnen und Bürger unter

www.landkreis-wug.de/abfall/abfuhrkalender

einen individuellen Abfuhrkalender für das Jahr 2026 zusammenstellen und herunterladen – abgestimmt auf die eigene Adresse.

Noch komfortabler wird es mit der „AbfallApp“ des Landkreises. Hier lassen sich die persönlichen Leerungstermine nicht nur anzeigen, sondern auch per Push-Benachrichtigung oder Erinnerungston ankündigen – so wird kein Abfuhrtermin mehr übersehen.

Bei Rückfragen rund um die Müllfibel oder die verschiedenen digitalen Angebote hilft die Kommunale Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 09831 8802-0 oder per E-Mail an abfallwirtschaft.lra@landkreis-wug.de gerne weiter.

Die Stadt Pappenheim empfiehlt jetzt schon den individuellen Abfuhrplan sichern – für ein sauberes und gut organisiertes Jahr 2026!

 




Jetzt Projektideen für die LEADER-Förderung einreichen

Pappenheim und die umliegende Region der LAG Monheimer Alb-AltmühlJura sind erneut auf Ideensuche. Wer ein Projekt plant, das den ländlichen Raum stärkt, kann sich bis 10. Februar 2026 um Fördermittel aus dem EU-Programm LEADER bewerben. Ob Mobilität, kulturelles Erbe, Ortskernbelebung, Angebote für Senioren oder andere innovative Ansätze – gefragt sind Projekte, die zur regionalen Entwicklung beitragen.

Die Projektanträge sollten vorab mit dem LAG-Management abgestimmt und inklusive Kostenübersicht eingereicht werden. Das Entscheidungsgremium tagt am 25. März 2026. Je nach Förderkategorie sind bis zu 50 Prozent der Nettokosten förderfähig. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt aufzunehmen, um offene Fragen zur Förderfähigkeit zu klären.

Förderfähig sind Vorhaben aus den Bereichen Klimaschutz, Kultur & Tourismus, Soziales & Lebensqualität sowie Digitalisierung & Zusammenarbeit. Kleinprojekte mit bis zu 2.500 Euro Fördersumme werden aktuell auf eine Warteliste gesetzt – hier ist zur kommenden Sitzung keine Entscheidung garantiert.

Alle Infos und Formulare:
www.wirgestaltenheimat.de
📞 09091-909139
✉️ regionalmanagement@vg-monheim.de
(Bitte beachten: Weihnachtsferien vom 22.12.2025 bis 06.01.2026)

Die LAG freut sich auf kreative Impulse für eine starke und lebenswerte Region.

 




Pappenheim profitiert von Finanzspritze des Freistaats und des Bundes

Für die Stadt Pappenheim gibt es im kommenden Jahr erfreuliche Nachrichten aus München und Berlin. Wie aus den nun veröffentlichten Zahlen hervorgeht, erhält die Stadt im Rahmen der Schlüsselzuweisungen für 2026 insgesamt 1.719.396 Euro vom Freistaat Bayern – das sind 395.572 Euro mehr als im Vorjahr.

Zusätzlich stehen aus dem kommunalen Investitionsbudget des Bundes 541.643 Euro für konkrete Projekte vor Ort zur Verfügung. Diese Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur, mit dem vor allem Schulen, Kindertagesstätten, Straßenbau oder Digitalisierungsvorhaben unterstützt werden sollen.

Spürbare Erhöhung stärkt die Planungssicherheit

Der Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz (CSU) betont die Bedeutung dieser Finanzmittel für die Kommunen: „Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sorgt der Freistaat für Verlässlichkeit. Die Schlüsselzuweisungen sind ein zentraler Baustein für die Handlungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden.“ Mit dem zusätzlichen Bundesgeld könne gezielt in die Zukunft investiert werden – eine Chance gerade für ländlich geprägte Regionen.

Auch Pappenheim dürfte von dieser Finanzspritze profitieren, etwa bei anstehenden Maßnahmen zum Ausbau des Quartiers Pappenheim Nord oder Betreuungseinrichtungen wie etwa das Georg-Nestler-Haus. Welche konkreten Projekte damit umgesetzt werden, wird sich im Rahmen der Haushaltsberatungen und kommunalen Planungen zeigen.

Kommunaler Finanzausgleich in Rekordhöhe
Landesweit werden im Jahr 2026 rund fünf Milliarden Euro an Schlüsselzuweisungen ausgeschüttet – das sind 131 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Im gesamten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beläuft sich die Summe auf 26,65 Millionen Euro für die Städte und Gemeinden sowie weitere 22,93 Millionen Euro für den Landkreis selbst. Hinzu kommen über 12 Millionen Euro aus dem Investitionsbudget des Bundes.

Damit setzt sich der langjährige Trend fort, dass Bayerns Kommunen im bundesweiten Vergleich besonders investitionsfreudig sind – ein Kurs, der laut Schnotz durch gezielte finanzielle Unterstützung aufrechterhalten werden soll.

Pappenheim mit deutlichem Plus
Im Vergleich zu vielen anderen Kommunen im Landkreis fällt die Entwicklung in Pappenheim besonders positiv auf. Während viele Gemeinden mit rückläufigen Schlüsselzuweisungen konfrontiert sind, verzeichnet Pappenheim ein deutliches Plus. Dieser Zuwachs eröffnet zusätzliche Spielräume – allerdings bleibt auch weiterhin abzuwarten, welche Herausforderungen durch steigende Kosten, etwa im Bau- und Energiebereich, auf die Kommunen zukommen.

In jedem Fall bietet die neue Finanzlage Chancen – nun liegt es an der Stadt, daraus das Beste für die Bürgerinnen und Bürger zu machen.

 




Stadtwerke Pappenheim starten Jahresablesung 2025

Die Stadtwerke Pappenheim beginnen in diesem Jahr ab dem 8. Dezember 2025 mit dem Versand der Ablesekarten für die jährliche Zählererfassung. In der Kernstadt erhalten alle Haushalte Karten für Strom, Wasser und Einspeiser. In den Ortsteilen werden die Ablesekarten für Strom und Einspeiser verteilt.

Die Stadtwerke bitten alle Bürgerinnen und Bürger, zunächst auf den Eingang ihrer Ablesekarte zu warten und die aktuellen Zählerstände direkt in die Karte einzutragen. Anschließend soll die ausgefüllte Karte bis spätestens 8. Januar 2026 per Post zurückgesendet werden.

Alternativ steht auf jeder Ablesekarte ein QR-Code zur Verfügung, über den die Zählerstände ganz einfach digital übermittelt werden können. Die Stadtwerke bitten darum, auf telefonische oder E-Mail-Mitteilungen der Ablesewerte zu verzichten, um eine schnelle und fehlerfreie Verarbeitung zu gewährleisten.

Mit der fristgerechten Rücksendung helfen die Bürgerinnen und Bürger, eine reibungslose Abrechnung für das kommende Jahr sicherzustellen.




Wasserversorgung in Pappenheim darf auf keinen Fall beeinträchtigt werden

Die Sorge um die heimische Wasserversorgung hatte in der diesjährigen Bürgerversammlung in Pappenheim spürbare Resonanz ausgelöst. Hintergrund war die Information, dass ein Wassertransfer von Pappenheim nach Weißenburg im Gespräch sei. Konkret ging es um eine mögliche jährliche Lieferung von bis zu 200.000 Kubikmetern Trinkwasser. Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister Florian Gallus bei der Bürgerversammlung, dass das Thema aktuell nicht weiterverfolgt werde. Nun hat er auf eine schriftliche Anfrage des Pappenheimer Skribenten eine ausführlichere Stellungnahme gegeben.

Bürgermeister Gallus erklärt in seiner Antwort, dass der Ursprung der Überlegungen in einer Anfrage der Stadtwerke Weißenburg und des Wasserwirtschaftsamts Ansbach aus dem August 2024 liege. Die Stadtwerke Weißenburg müssten ihre Entnahmen aus der Tiefengrundwasserschicht reduzieren und hätten deshalb verschiedene Möglichkeiten geprüft. In diesem Zusammenhang hätten sich der technische Geschäftsführer der Stadtwerke Weißenburg, André Goldfuß-Wolf und Vertreter des WWA Ansbach an die Wassergewinnungs- und Versorgungs GmbH in Pappenheim gewandt, um grundsätzlich nach einer möglichen jährlichen Lieferung von rund 200.000 Kubikmetern Wasser zu fragen.

Wie Gallus betont, wäre für eine solche Lieferung eine neue Wasserleitung zwischen Weißenburg und Pappenheim notwendig. Diese könne langfristig auch in umgekehrter Richtung genutzt werden. Für Pappenheim sei dies allerdings derzeit lediglich ein theoretischer Gedanke, da es bisher keinerlei Infrastruktur für einen Bezug aus Weißenburg gebe.

Weiter führt der Bürgermeister aus, dass ein Belastungspumpversuch am Wasserwerk Pappenheim für Herbst 2025 vorgesehen gewesen sei. Dieser sollte unter Aufsicht des Wasserwirtschaftsamts und eines geologischen Instituts stattfinden. Die Stadt Weißenburg habe zugesagt, die Kosten vollständig zu übernehmen. Der Versuch sei jedoch bis heute nicht durchgeführt worden.

Gallus stellt klar, dass es sich ausschließlich um eine mündliche Anfrage gehandelt habe. Weder für die Stadt Pappenheim noch für die Wassergewinnungs- und Versorgungs GmbH seien daraus vertragliche oder sonstige Verpflichtungen entstanden. Man habe dem geplanten Pumpversuch zugestimmt, weil die daraus gewonnenen Erkenntnisse auch für Pappenheim selbst fachlich nützlich gewesen wären.

Besonders hebt Gallus hervor, dass der Aufsichtsrat der Wassergewinnungs- und Versorgungs GmbH von Beginn an eine eindeutige Haltung vertreten habe: „Die Wasserversorgung der Stadt Pappenheim hat jederzeit oberste Priorität und darf unter keinen Umständen gefährdet werden.“

In seiner schriftlichen Antwort geht der Bürgermeister auch auf mögliche weitere Fragen ein. So erklärt er, dass eine eventuelle Lieferung nach Weißenburg – falls es überhaupt je dazu kommen sollte – nur in verbrauchsschwächeren Monaten wie Herbst und Winter denkbar sei. Ob sich durch eine Leitungsverbindung die Wasserqualitäten mischen könnten, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, da hierzu keinerlei konkrete Planungen vorlägen.

Gallus fasst den aktuellen Stand so zusammen: Es gebe keine Verpflichtung, keine laufenden Planungen und auch keinen aktuellen Bedarf, einen Wassertransfer voranzutreiben. Die Stadt beobachte die fachliche Entwicklung, halte engen Kontakt zu den zuständigen Stellen und werde die Öffentlichkeit weiterhin transparent informieren.




Momentan keine Wasserlieferung von Pappenheim nach Weißenburg

Bei der Bürgerversammlung der Stadt Pappenheim am 12.11.2025 hat eine Wortmeldung aus dem Publikum ein Thema angesprochen, das weitreichende Bedeutung für die gesamte Region haben könnte. Die mögliche Lieferung von Pappenheimer Trinkwasser in die benachbarte Große Kreisstadt Weißenburg sei in den letzten Monaten immer wieder ein Thema gewesen.

Bereits seit einiger Zeit, wie nun öffentlich wurde, beschäftigt sich die Wassergewinnungs- und -versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung mit einer Anfrage aus Weißenburg. Die Nachbarstadt hat demnach ihr Interesse an jährlich 200.000 Kubikmetern Pappenheimer Trinkwasser bekundet – ein Vorhaben, das eine neue Wasserleitung zwischen beiden Städten notwendig machen würde. „Stimmt denn das?“, lautete die konkrete Frage bei der Bürgerversammlung.

Bürgermeister Florian Gallus bestätigte in seiner Antwort die Anfrage aus Weißenburg, wies jedoch darauf hin, dass es sich bislang lediglich um eine erste Kontaktaufnahme gehandelt habe. Weitere Schritte seien nicht erfolgt. Auch ein geplanter Leistungspumpversuch im Pappenheimer Wasserwerk wurde mangels weiterer Signale aus Weißenburg nicht durchgeführt.

Für den Moment, so Bürgermeister Gallus weiter, sei das Thema nicht aktuell: „Es ist für uns momentan kein Thema. Wir haben in unserem Trinkwassereinzugsgebiet eine hervorragende Trinkwasserqualität in ausreichender Menge – unsere Wasserversorgung ist sicher.“

So weit, so beruhigend. Doch das erwähnte „momentan“ blieb im weiteren Verlauf der Versammlung unbeachtet. Der Begriff wurde weder eingeordnet noch zeitlich konkretisiert – eine Nuance, die bei einem Thema von solcher Tragweite nicht ganz unerheblich ist. Denn ob es sich bei dem „Momentan“ um eine Frage von Wochen, Monaten oder gar Jahren handelt, bleibt ebenso offen wie die grundsätzliche Haltung der Stadt Pappenheim gegenüber der Idee, künftig als Wasserlieferant für Weißenburg zu fungieren.

Auch schriftliche Anfragen zum Thema Wasserlieferung blieben bislang unbeantwortet, was zur allgemeinen Unsicherheit in der Bevölkerung beiträgt. Denn die Sorge um die langfristige Sicherung der eigenen Trinkwasserversorgung ist in Pappenheim – angesichts klimatischer Veränderungen und zunehmender Belastungen – nicht unbegründet.

Ob und wann das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt, bleibt offen. Fest steht nur: Ein „momentan kein Thema“ bedeutet nicht zwangsläufig ein „für immer kein Thema“. Insofern wäre es zu begrüßen, wenn künftig nicht nur die Faktenlage, sondern auch die verwendeten Begriffe in ihrer Tragweite genauer betrachtet und eingeordnet würden. Denn gerade in Fragen der öffentlichen Daseinsvorsorge ist Klarheit ein hohes Gut.




1,83 Millionen Euro Förderung für Glasfaserausbau in Pappenheim

Pappenheim erhält für den weiteren Ausbau seines Glasfasernetzes eine Förderung in Höhe von 1.833.000 Euro. Die Regierung von Mittelfranken hat die Zuwendung im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) zugesagt. Darauf weist der CSU-Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz hin.

Gerade im ländlichen Raum sei der Aufbau einer flächendeckenden, gigabitfähigen Infrastruktur ohne staatliche Unterstützung oft kaum möglich, so Schnotz. Mit der BayGibitR fördert der Freistaat Kommunen gezielt beim Anschluss sogenannter „grauer NGA-Flecken“ – Gebiete, in denen zwar bereits Internet mit mindestens 30 Mbit/s verfügbar ist, jedoch noch kein gigabitfähiger Ausbau besteht. Ziel sei es, leistungsstarke Glasfasernetze auch in der Fläche zu schaffen.

„Der Glasfaserausbau ist ein zentraler Baustein für die digitale Weiterentwicklung unserer ländlichen Gemeinden. Eine schnelle und stabile Internetverbindung wird nicht nur die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der örtlichen Unternehmen nachhaltig stärken“, betont Schnotz.

Mit der geplanten Investition rückt Pappenheim einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur.




Stadtwerke Pappenheim an zwei Tagen geschlossen

Die Stadtwerke bleiben von Donnerstag, 28. August 2025, ab 12:00 Uhr bis einschließlich Freitag, 29. August 2025 geschlossen.

In dringenden Notfällen ist der Störungsdienst unter der Telefonnummer 09143 / 1328 erreichbar.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Schließung.




ACHTUNG – Stromabschaltung in Bieswang-West

Die Stadtwerke Pappenheim GmbH kündigen für Montag, den 18. August 2025, für den westlichen Bereich des Ortes (siehe Karte unten) eine planmäßige Stromabschaltung in Bieswang an.

Die Unterbrechung erfolgt zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr und ist aufgrund betriebsnotwendiger Arbeiten am Netz erforderlich.

Betroffene Haushalte und Betriebe sollten in dieser Zeit empfindliche Geräte vom Stromnetz trennen und erst nach Wiederherstellung der Versorgung wieder in Betrieb nehmen. Auch Stromerzeugungsanlagen können während der Abschaltung nicht ins Netz einspeisen.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen und danken allen Betroffenen für ihre Mithilfe.

Kontakt:
Stadtwerke Pappenheim GmbH
Stadtmühle 4, 91788 Pappenheim
Telefon: 09143 / 606-28
www.stadtwerke.pappenheim.de

 

 

 

 




Pappenheim investiert in Kläranlage für weniger Stromverbrauch

Die Stadt Pappenheim hält ihre Kläranlage technisch laufend auf dem neuesten Stand. Jüngst wurden vier Lüftungselemente aus dem Belüftungsbecken entnommen, um die darauf montierten Lüftungskissen zu erneuern. Heute wurden sie mit Hilfe eines Autokrans wieder in das Lüftungsbecken gesenkt. Mit dieser Maßnahme sind nun alle 16 Elemente modernisiert und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

Die neuen Lüftungskissen zeichnen sich durch eine deutlich höhere Effizienz aus, erklärt Ralf Sänger, der Leiter der Kläranlag. Diese Kissen sind kleiner und benötigen erheblich weniger Pressluft, was sich direkt im Energieverbrauch der Anlage bemerkbar macht. Die Stadt verzeichnet dadurch einen spürbaren Rückgang beim Strombedarf – ein Gewinn für Umwelt und Stadtkasse gleichermaßen.




Verkehrssicherheitsaktion in Pappenheim – Deisingerstraße im Blickpunkt

Eine dreistündige Schwerpunktkontrolle zur Verkehrssicherheit hat am Donnerstag, 10. Juli 2025, in der Pappenheimer Deisingerstraße stattgefunden. Ziel der Maßnahme war es, besonders die Sicherheit des Radverkehrs in den Fokus zu rücken – ein Thema, das in der Innenstadt von Pappenheim zunehmend an Bedeutung gewinnt. Auf Initiative von Bürgermeister Florian Gallus war es gelungen, die Aktion in enger Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei Eichstätt durchzuführen.

Insgesamt war eine Gruppe junger Polizeikräfte des 24. Ausbildungsseminars vor Ort, die im Rahmen einer praktischen Unterrichtseinheit mehrere Kontrollstellen im Stadtgebiet einrichteten. Begleitet wurden sie dabei von ihren Ausbildern sowie dem Verkehrserzieher Christian Amberger von der Polizeiinspektion Weißenburg. Amberger gilt als ausgewiesener Fachmann in Fragen der Radverkehrssicherheit und konnte die Einsatzkräfte gezielt auf die örtlichen Gegebenheiten vorbereiten.

Ein alltägliches Problem in den Fokus gerückt
In Pappenheim kennt man die Situation gut: Besonders in der Deisingerstraße ist immer wieder zu beobachten, dass Radfahrende trotz klarer Beschilderung und Verbotshinweisen in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs sind. Gerade im Bereich der Engstelle zwischen der Einmündung Stadtvogteigasse und dem Marktplatz – in unmittelbarer Nähe zum Europäischen Haus – kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen.

Obwohl die Kontrolle vorrangig der allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr diente und sich nicht ausschließlich auf die sogenannten „Geisterradler“ konzentrierte, wurde dieses Thema von der Polizei ebenfalls wahrgenommen. Es zeigte sich, dass auch bei sichtbarer Polizeipräsenz im südlichen Bereich der Deisingerstraße zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer zunächst unbeirrt in falscher Richtung unterwegs waren. Erst im letzten Moment, meist unmittelbar vor der eingerichteten Kontrollstelle, wurde dann der Kurs geändert – in vielen Fällen mit einem schnellen Schlenker nach rechts in die Bauhofstraße.

Einige Radfahrende mussten durch die jungen Einsatzkräfte freundlich, aber bestimmt auf die bestehenden Verkehrsregeln und Beschilderungen hingewiesen werden. Dabei überzeugten die Polizeischülerinnen und -schüler durch ein souveränes und bürgernahes Auftreten, das auch bei der Pappenheimer Bevölkerung positiv wahrgenommen wurde.

Hoher Besuch bei der Aktion
Der Bedeutung der Kontrollaktion entsprechend, machten sich auch Pappenheims Bürgermeister Florian Gallus sowie Klaus Ziegler, der Leiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen, vor Ort ein Bild vom Geschehen. Beide zeigten sich angetan vom Engagement und der Professionalität der jungen Polizistinnen und Polizisten.
Bürgermeister Gallus, der sich seit längerem für mehr Verkehrssicherheit in der Deisingerstraße einsetzt, kündigte an, das Problem der Falschfahrer weiterhin im Blick zu behalten. Eine zusätzliche Beschilderung soll künftig helfen, den Radverkehr in geordnete Bahnen zu lenken und damit gefährliche Situationen zu vermeiden.




LAG Monheimer Alb-AltmühlJura mit Projektblick in luftiger Höhe

Dass sich in der Region rund um Pappenheim einiges bewegt, zeigte sich bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Monheimer Alb-AltmühlJura. Austragungsort war das Evangelische Tagungs- und Bildungszentrum (EBZ), und schon vor Beginn der Sitzung wurde deutlich: In Sachen Heimatgestaltung geht es wortwörtlich hoch hinaus.

Denn bevor die Mitglieder der LAG zum offiziellen Teil der Versammlung übergingen, durften sie einen ersten Blick auf das innovative LEADER-Projekt „Pappen.Hain: Wald (er-)leben“ werfen – ein neues, erlebnisorientiertes Angebot im Pappenheimer Stadtpark. Besonders im Fokus war das das sogenannte „Kobelnest“, ein in zehn Metern Höhe schwebender Rückzugs- und Erlebnisraum, verbunden durch einen Netztunnel mitten in den Baumwipfeln. Für Mutige gab’s obendrein die Möglichkeit, sich von einer 15 Meter hohen Plattform abzuseilen. Projektleiter Michael Herrmann vom EBZ ließ keinen Zweifel daran: „In dieser Form ist das Kobelnest als umweltpädagogisches Element deutschlandweit einmalig.“

Auch Bürgermeister Florian Gallus nahm an der Besichtigung teil. Gemeinsam mit LAG-Vorsitzendem Günther Pfefferer und weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung wurde damit unterstrichen, welch hohe Bedeutung das Projekt für die Region und insbesondere für Pappenheim hat.

In der anschließenden Versammlung blickte Geschäftsführerin Melanie Pruis-Obel auf ein aktives Jahr zurück. Drei neue Projekte wurden bereits für die Förderperiode 2023–2027 genehmigt, Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit wurden intensiviert, und die Zwischenevaluierung zeigte: Die LAG wird für ihren Beitrag zur Stärkung des Ehrenamts und zur Förderung des sozialen Zusammenhalts geschätzt. Gleichwohl bleibt auch Kritik nicht aus – vor allem der hohe bürokratische Aufwand wurde deutlich benannt.

Neben organisatorischen Entscheidungen und einem optimistisch vorgelegten Haushaltsplan 2025 stand vor allem eines im Raum: Die klare Botschaft, dass sich die LAG weiterentwickeln und insbesondere junge Menschen stärker einbinden möchte – unter anderem durch eine neue Mini-Job-Stelle im Bereich Social Media.

Für Pappenheim bedeutet das nicht nur ein spannendes Projekt im Stadtwald, sondern auch Rückenwind für eine Region, die gemeinsam anpackt. Wer selbst Ideen hat oder Projekte umsetzen möchte, findet Informationen auf der neuen Website der LAG unter www.wirgestaltenheimat.de.