Innovativer Automatisierungsbetrieb in Treuchtlingen

Mit innovativen Lösungen für die Industrie hat sich die ASP Automation GmbH in Treuchtlingen unter der Leitung von Firmengründer Werner Schramm einen Namen gemacht. Davon überzeugten sich jetzt Landrat Markus Gläser und Sabine Unterlandstaettner, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, bei einem Unternehmensbesuch. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung des Betriebs, moderne Fertigungstechnologien und die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften.

Firmengründer Werner Schramm stellte den Gästen den Betrieb vor und gewährte einen Einblick in die Produktion. Das Unternehmen entwickelt und fertigt individuelle Automatisierungs- und Fördertechniklösungen sowie Sondermaschinen für Kunden aus Deutschland und dem internationalen Markt. Darüber hinaus gehört auch ein umfangreiches Ersatzteilgeschäft zum Leistungsspektrum.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2000. Mit dem Neubau einer Produktionshalle samt Bürogebäude und dem Umzug nach Treuchtlingen entstand der heutige Firmensitz. Einen wichtigen Entwicklungsschritt markierte 2017 die Einführung der ersten Vario-Puffer-Förderbänder mit Patentanmeldung. Im vergangenen Jahr brachte ASP die weiterentwickelte Version V2 der Fördertechnik international auf den Markt. Rund 20 Mitarbeitende sind derzeit im Unternehmen beschäftigt.

Besonders beeindruckte die Besucher die hohe Fertigungstiefe. Von der Konstruktion über Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Kunststoff-Spritzguss bis hin zur Schaltschrankmontage, SPS-Programmierung und Endmontage entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus. „Von der Konstruktion über den Werkzeugbau, die CNC-Bearbeitung, den Kunststoff-Spritzguss und die Schaltschrankmontage bis hin zur SPS-Programmierung, Endmontage und Versandvorbereitung entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus“, erläuterte Werner Schramm.

Landrat Markus Gläser würdigte die Innovationskraft des Unternehmens und betonte dessen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken. ASP stehe beispielhaft für technisches Know-how, hochwertige Arbeitsplätze und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die individuell entwickelten Anlagen können unter anderem Förderstrecken von bis zu 60 Metern realisieren, große Bauteile transportieren sowie Produktionsprozesse mithilfe intelligenter Sensorik automatisiert überwachen. Auch moderne Fertigungstechnologien wie der 3D-Druck oder ein neues Laser-Schweißgerät kommen zum Einsatz.

Ein weiteres Thema des Unternehmensbesuchs war der Fachkräftemangel. Gesucht werden derzeit insbesondere Werkzeugbauer, Handwerksmeister und Mechatroniker. Zudem ist ASP als Ausbildungsbetrieb für Industriemechatroniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Technische Produktdesigner zugelassen. Aktuell gibt es zwar keine Auszubildenden, künftig möchte das Unternehmen jedoch wieder verstärkt junge Menschen für technische Berufe gewinnen.

Sabine Unterlandstaettner unterstrich, dass innovative Unternehmen wie ASP wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region geben. Die Wirtschaftsförderung wolle die Betriebe deshalb auch dabei unterstützen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Nico Kögel




Neuer Lern- und Erlebnisort im Pappenheim eingeweiht

Trotz Dauerregens und Temperaturen um die 15 Grad herrschte im Pappenheimer Stadtpark beste Stimmung. Dort, wo im Jahr 2013 der Wald-Erlebnispark als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pappenheim, der LAG Monheimer Alb-Altmühljura und des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) seine Eröffnung feierte, wurde nun mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ ein neues zukunftsweisendes Natur- und Bildungsprojekt offiziell eröffnet. Rund 60 geladene Gäste kamen zur Einweihungsfeier zusammen und fanden im eigens errichteten Festzelt einen geschützten Platz für diesen besonderen Anlass.

Der Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ), Christian Söllner, begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Florian Gallus, die Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz und Wolfgang Hauber, Bezirksrat Hans Popp sowie Solnhofens Bürgermeister Tobias Eberle. Ebenso begrüßte er die Vertreterinnen der LAG Monheimer Alb-Altmühljura, Veronika Herb und Melanie Pruis-Obel, den LEADER-Koordinator Erich Herreiner, Kirchenrätin Bettina Naumann, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Pfarrer Gerd Schamberger und Tobias Bernhard von der Evangelischen Jugend Bayern. Sein Gruß galt außerdem den Vertretern des Trägervereins mit Hermann Rummel, Anne Rupp, Stefan Kittsteiner und Anette Pappler, den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Ein besonderer Dank ging an die beteiligten Firmen und Handwerksbetriebe, darunter die Zimmerei Riedl, Elektrotechnik Lutz, Systemintegration Frey, Hüttinger Bau, Möbel Rachinger, Raumbausteine, Metallbau Schindler, TreeConsult, die Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie die Architekten Micha und Jochen Radegast. Sie alle hätten mit ihrem fachlichen Können und ihrem Engagement dazu beigetragen, dass aus einer Idee im Pappenheimer Stadtwald ein außergewöhnlicher Bildungs- und Erlebnisort entstehen konnte.

Da ist wirklich was gelungen
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Florian Gallus den Pappen.Hain als weit mehr als ein Freizeit- oder Bildungsangebot. Entstanden sei ein Ort der Begegnung, der Bildung, des Naturerlebens und der Gemeinschaft. Die Stadt habe das Vorhaben gerne unterstützt und die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt, weil das Projekt hervorragend zu Pappenheim, seiner Landschaft und dem Verständnis einer nachhaltigen und lebenswerten Heimat passe. Der Pappen.Hain greife die enge Verbindung zwischen Menschen, Geschichte und Natur auf moderne und zukunftsorientierte Weise auf. Kinder und Jugendliche könnten hier den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt erlernen, während Gruppen und Schulklassen Gemeinschaft und Vertrauen erleben. Gleichzeitig stärke das Projekt Pappenheim als Bildungs-, Freizeit- und Tourismusstandort im Naturpark Altmühltal und komme damit der gesamten Region zugute.

Auch Melanie Pruis-Obel, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühljura, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die gesamte LEADER-Region. Mit der Einweihung werde eine außergewöhnliche Idee Wirklichkeit. Der Pappen.Hain sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umweltbildung, Naturerfahrung und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den innovativen Elementen wie dem Kobelnest in zehn Metern Höhe, dem Wipfelblick mit Abseilmöglichkeit sowie der Wurzelhütte als modern ausgestattetem Lern- und Begegnungsort mitten im Wald. Das Projekt erfülle in besonderer Weise die Entwicklungsziele der LAG, indem es Natur- und Kulturräume erlebbar mache, neue Bildungsangebote schaffe und die regionale Identität stärke.

„Da ist wirklich was gelungen“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz beeindruckt vom neuen Pappen.Hain. In seinem Grußwort würdigte er zugleich die Arbeit des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums, dessen Bedeutung gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Mit dem Hinweis „Die Zeiten von 1924 bis 1933 dürfen sich nicht wiederholen“ erinnerte er an die Verantwortung, demokratische Werte aktiv zu vermitteln und zu leben. Das EBZ und der Pappen.Hain seien deshalb weit mehr als ein Bildungsangebot. Für Schnotz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, das Demokratie erlebbar macht und Orientierung geben kann.

LEADER-Koordinator Erich Herreiner unterstrich in seinem Grußwort, dass die Bedeutung des Projekts für die Aufwertung der Region zu der Entscheidung der LAG geführt habe, das Projekt mit 130.000 Euro zu unterstützen.

Für den Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum e. V. überbrachte Hermann Rummel die herzlichsten Glückwünsche und betonte, dass das Projekt hier Wurzeln beinhalte, die den Menschen Halt geben. Er bedankte sich dafür, dass die Initiatoren mit dem Pappen.Hain einen „Blick über den Horizont hinaus“ bewiesen hätten.

Im Anschluss stellten Projektleiter Michael Herrmann und Christian Söllner gemeinsam die Entstehungsgeschichte des Pappen.Hain vor. Die ersten Überlegungen reichen bis ins Jahr 2022 zurück, als sich die Frage nach einer Nachnutzung des bisherigen Waldklettergartens stellte. Aus ersten Ideen entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Konzept für einen naturnahen Bildungs- und Erlebnisraum auf rund 30.000 Quadratmetern Waldfläche. Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Ziel war im Mai 2025 die Übergabe des Förderbescheids, dem kurz darauf der Baubeginn folgte.

Heute umfasst der Pappen.Hain mehrere Bausteine. Herzstück ist die ganzjährig nutzbare Wurzelhütte, die als Umweltbildungsraum, Seminarstätte und Treffpunkt dient. Ergänzt wird sie durch das Kobelnest, eine große Hängematte in rund zehn Metern Höhe zwischen zwei Douglasien, den Wipfelblick mit 15 Meter hoher Abseilplattform, einen Niedrigseilgarten, einen Barfußpfad, einen Baumlehrpfad und verschiedene Ruhebereiche im Wald.

Kostengrenzen nicht gerissen
Hinter dem Projekt stehen auch beachtliche Investitionen. Für die Umsetzung von Wurzelhütte, Kobelnest, Wipfelblick und Niedrigseilgarten waren ursprünglich Gesamtkosten von 325.642 Euro veranschlagt. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die LEADER-Förderung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit knapp 130.000 Euro. Weitere 49.000 Euro stammen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Über eine Spendenaktion konnten zudem rund 10.000 Euro eingeworben werden. Hinzu kommen Geld- und Sachspenden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trägt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum aus Eigenmitteln. Wie Christian Söllner bei der Vorstellung erfreut berichtete, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die veranschlagte Bausumme eingehalten, vielleicht sogar unterschritten werden kann.

Mehrfach wurde während der Feier deutlich, dass hinter dem Pappen.Hain weit mehr steckt als ein Bauprojekt. Zahlreiche Firmen, Ehrenamtliche, Bildungspartner und Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein außergewöhnlicher Lern- und Erlebnisort geworden ist. Entsprechend groß war der Dank an alle Beteiligten.

Den feierlichen Abschluss bildete eine Andacht mit Segnung der neuen Anlage durch Diakonin Sandra Höchsmann. Danach wurde der Pappen.Hain mit einem Sektempfang offiziell eröffnet, und die Gäste hatten anschließend die Gelegenheit, die einzelnen Stationen beim Tag der offenen Tür mit fachkundigen Führungen näher kennenzulernen.

 




Tag der offenen Tür im Pappen.Hain zu Pappenheim

Im Oberen Stadtpark in Pappenheim ist mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) Pappenheim in den vergangenen Jahren ein Ort entstanden, an dem Naturerlebnis, Umweltbildung und Erlebnispädagogik auf besondere Weise miteinander verbunden werden. Am Freitag, 12. Juni 2026, sind Interessierte eingeladen, die neuen Einrichtungen beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. Von 17 bis 20 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm.

Im Mittelpunkt stehen die drei zentralen Bausteine des Projekts. Die neue Wurzelhütte bietet als moderner Seminar- und Bildungsraum mitten im Wald vielfältige Möglichkeiten für Umweltbildungsangebote und Veranstaltungen. Das Kobelnest, eine überregional einzigartige Gruppenhängematte in zehn Metern Höhe zwischen zwei Bäumen, eröffnet ganz neue Perspektiven auf den Lebensraum Wald. Ergänzt wird das Angebot durch den Wipfelblick, eine Abseilplattform in luftiger Höhe, die den bestehenden Hochseilgarten erweitert und Mut, Geschicklichkeit sowie Naturerlebnis miteinander verbindet.

Beim Tag der offenen Tür können die Besucherinnen und Besucher die neuen Einrichtungen selbst erleben. Geplant sind unter anderem das Abseilen vom Wipfelblick, die Möglichkeit zum Entspannen im Kobelnest sowie ein Einblick in die Wurzelhütte. Darüber hinaus werden Kurzführungen durch den Baumlehrpfad angeboten, bei denen Wissenswertes über die heimische Natur vermittelt wird. Ein Kreativangebot rundet das Programm ab.

Auch für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung gesorgt. Das Team des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums sowie der Jugendbildungsstätte freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen erlebnisreichen Sommerabend im Pappenheimer Stadtpark.

 




Vortrag rund ums Wassertreten in Pappenheim

In Pappenheim steht im Mai mit den Wasseranwendungen nach Kneipp ein Thema im Mittelpunkt, das eng mit Gesundheit und Natur verbunden ist. Die Stadt Pappenheim lädt am Dienstag, 19. Mai 2026, zu einem öffentlichen Fachvortrag unter dem Titel „Wie Wassertreten richtig geht“ ein. Veranstaltungsort ist die Kneippanlage an der Altmühlbrücke, Beginn ist um 10.30 Uhr.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Florian Gallus gibt Doris Eisenbrand einen fundierten Einblick in die richtige Anwendung des Wassertretens. Die Referentin ist bei der Stadt Pappenheim im Tourismus tätig und zugleich seit vielen Jahren erste Vorsitzende des Kneipp-Vereins Weißenburg. In ihrem etwa halbstündigen Vortrag erläutert sie, worauf es bei der beliebten Kneipp-Anwendung ankommt und wie diese gesundheitsfördernd umgesetzt werden kann.

Im Anschluss bleibt es nicht bei der Theorie: Ein praktischer Teil schließt sich direkt an, sodass Interessierte das Gelernte vor Ort ausprobieren können. Entsprechend wird empfohlen, an passende Beinkleidung und ein Handtuch zu denken.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Damit bietet sich eine unkomplizierte Gelegenheit, das Wassertreten unter fachkundiger Anleitung kennenzulernen und zugleich die Anlage an der Altmühl in ihrer ganzen Qualität zu erleben. Alle Interessierten sind willkommen.

 




Grillbuffet im Krone-Biergarten Pappenheim startet

Im Biergarten des Hotels Krone in Pappenheim beginnt die diesjährige Grillbuffet-Saison. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 23. April 2026, der erste Grillabend des Jahres im Kronengarten.
Neu ist in diesem Jahr der regelmäßige Turnus. Von April bis September soll das Grillbuffet einmal monatlich stattfinden. Damit wird das Angebot über die gesamte Sommersaison hinweg fortgeführt.

Zum Starttermin erwartet die Gäste ein All-you-can-eat-Angebot mit einer Auswahl an frisch Gegrilltem, vegetarischen Speisen sowie verschiedenen Beilagen. Die Zubereitung der Hauptgerichte erfolgt direkt am Grill. Dies ist Teil des Konzepts und prägt die Atmosphäre im Biergarten.

Der Preis für das Buffet beträgt 24,90 Euro für Erwachsene. Kinder bis 14 Jahre zahlen 14,90 Euro.

Da mit einer hohen Nachfrage gerechnet wird, wird eine vorherige Reservierung empfohlen. Diese ist per E-Mail an info@krone-gastro.de oder telefonisch unter 0163 7129368 möglich.

Mit dem ersten Termin startet das Team des Krone-Biergartens in eine Reihe weiterer Grillabende in den kommenden Monaten.




Sommer-Öffnungszeiten bei der Tourist Information Pappenheim

Ab MIttwoch, 1. April 2026, gelten in der Tourist Information Pappenheim wieder die Öffnungszeiten der Sommersaison. Darauf weist die Abteilung Tourismus & städtische Veranstaltungen der Stadtverwaltung hin.

Bis einschließlich 30. September 2026 ist die Tourist Information montags bis freitags jeweils durchgehend von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Am Samstag ist das Büro von 9 bis 12 Uhr besetzt.

An Sonn- und Feiertagen bleibt die Tourist Information geschlossen.

 




Biergartenstart und Steckerlfisch im Kornengarten Pappenheim

Mit dem Frühling rückt auch in Pappenheim wieder die Biergartenzeit näher. Wenn das Wetter mitspielt, öffnet am Mittwoch, 2. April, der Biergarten und lädt zum ersten gemütlichen Beisammensein unter freiem Himmel ein.

Direkt im Anschluss wartet am Karfreitag, 3. April 2026, ein passendes kulinarisches Angebot auf die Gäste. Dann gibt es frisch gegrillten Steckerlfisch, der traditionell rund um den Feiertag besonders gefragt ist.

Angeboten wird an diesem Tag Makrele mit Breze für 15 Euro. Die Ausgabe erfolgt von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 20 Uhr.

Das Angebot ist sowohl zur Abholung gedacht als auch – bei gutem Wetter – zum Genießen vor Ort. In diesem Fall sind Tischreservierungen im Biergarten gerne möglich.

Da erfahrungsgemäß mit guter Nachfrage gerechnet wird, ist eine Vorbestellung erwünscht. Bestellungen sind unkompliziert per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail möglich.

Kontakt für Vorbestellungen:
Telefon 0163 7129368
E-Mail info@krone-gastro.de

Titelfoto: flamm.bar




Zweckverband links der Altmühl investiert in sichere Trinkwasserversorgung

Die Sicherung der Trinkwasserversorgung ist eine Aufgabe, die meist im Verborgenen abläuft – aktuell jedoch rückt sie auch in Pappenheim und den umliegenden Ortsteilen stärker in den Fokus. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl steht vor Investitionen in Millionenhöhe, die nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig sind, um die Versorgung langfristig stabil zu halten.

Um die Hintergründe zu erläutern, hatte der Verbandsvorsitzende Erwin Knoll zu einem Pressegespräch in die Geschäftsstelle nach Bieswang eingeladen.

Die Wasserversorgung
Die Organisation der Wasserversorgung für die Region um Pappenheim wirkt auf den ersten Blick komplex, lässt sich aber einfach zusammenfassen. Die Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung fördert das Trinkwasser aus zwei Brunnen am Wasserwerk Pappenheim sowie aus einem weiteren Brunnen in Eßlingen. Dieses Wasser kann ohne zusätzliche Aufbereitung genutzt werden und wurde bei dem Gespräch auch als Tagungsgetränk angeboten. Von den Brunnen gelangt es jedoch nicht direkt in die Haushalte, sondern wird an die jeweiligen örtlichen Versorger weitergegeben. Dazu zählen die Stadtwerke Pappenheim sowie die Zweckverbände links und rechts der Altmühl, die die Verteilung in ihren jeweiligen Gebieten übernehmen.

Wasserturm Rothenstein außer Betrieb
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hochbehälter, in die das Wasser gepumpt wird. Im Bereich des Zweckverbandes links der Altmühl befinden sich solche Anlagen in Geislohe, Bieswang und Dietfurt. Der Wasserturm Rothenstein auf dem Hohlbeerbuck bei Neudorf kann hingegen seit fünf Jahren nicht mehr genutzt werden. Das 1911 errichtete Bauwerk steht auf privatem Gelände und ist im Zuge einer geplanten Steinbrucherweiterung entfallen, zudem besteht keine Grundbucheintragung. Damit fehlen dem Zweckverband 100 Kubikmeter Speichervolumen.

Aktuell stehen mit den Hochbehältern in Geislohe mit 200 Kubikmetern und Bieswang mit 300 Kubikmetern insgesamt 500 Kubikmeter zur Verfügung. Das reicht aus, um die Versorgung für zwei bis drei Tage aufrechtzuerhalten, falls die Pumpen in Pappenheim und Eßlingen ausfallen sollten.

Grafik: Zweckvrband links der Altmühlt

Zwei neue Wasserhochbehälter
Auch der Wasserturm Osterdorf aus dem Jahr 1911 ist in die Jahre gekommen. Bei dem schönen und romantisch gelegenen Bauwerk stünde in nächster Zeit eine Sanierung an die sicherlich unwirtschaftlich wäre. Daher fiel die Entscheidung, den Turm nicht zu erhalten. Eine zunächst angedachte Lösung mit einem Druckpumpwerk hätte Mehrkosten von rund 500.000 Euro verursacht.

Stattdessen setzt der Zweckverband auf zwei neue Hochbehälter. Westlich neben dem bisherigen Turm entstehen zwei eingehauste Edelstahlbehälter mit jeweils 505 Kubikmetern Fassungsvermögen. Damit stehen künftig allein im Zweckverbandsgebiet 1.010 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Die Reserve verdoppelt sich damit und die Versorgungssicherheit steigt auf bis zu acht Tagen.

Im Zuge der beginnenden Bauarbeiten ist seit Anfang März die Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf gesperrt. Neben der Verlegung einer Stromleitung wurde auch die bisher querfeldein verlaufende Hauptwasserleitung in den öffentlichen Grund neben der Straße verlegt, bis hin zum Steinbruchgelände Grillenberger. Inzwischen wurde eine Baustraße eingerichtet und die ersten Erdarbeiten am Standort der neuen Behälter haben begonnen.

Ein sogenanntes Bauanlaufgespräch ist für Dienstag, 24. März 2026 vorgesehen. Läuft alles nach Plan, könnte die Anlage im Herbst 2027 in Betrieb gehen, so Erwin Knoll und Geschäftsleiterin Enikö Bayer. Der bestehende Wasserturm soll anschließend innerhalb eines Jahres vollständig zurückgebaut werden.

Die Kosten und die Fördermittel in letzter Minute
Die Kosten für die neuen Hochbehälter belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Lange Zeit war unklar, ob es dafür Fördermittel geben würde. „Da standen dramatische Folgen im Raum“, schildert Geschäftsleiterin Bayer. Ohne Unterstützung hätte sich der Wasserpreis für die Anschlussnehmer ab 2029 um 60 Cent pro Kubikmeter erhöht.

Eine entscheidende Wendung brachte schließlich der Einsatz des stellvertretenden Verbandsrats Erich Neulinger. In seiner Funktion als Pappenheimer Stadtrat und Referent für das Abwasser nahm er am 22. Januar 2026 im Pappenheimer Rathaus an einer Sitzung mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach teil und sprach dort das Thema der Förderung erneut an. Dabei erhielt er von der Fachbehörde den überraschenden Hinweis auf die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben RZWas 2025, die eine Förderung buchstäblich in letzter Minute möglich machte. Aus dem Handbuch des neuen Förderprogramms geht hervor, dass in bestimmten Härtefällen die Investitionen für Abwasser und Trinkwasser gemeinsam betrachtet und gefördert werden können.

In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt gelang es der Geschäftsstelle, den Antrag erfolgreich einzureichen. Am 12. März 2026 ging der Förderbescheid über 695.250 Euro ein. Erwin Knoll und Enikö Bayer betonten in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes. „Zur Wahrheit gehört aber auch“ so betont Erich Neulinge im Gespräch, „dass sich Bürgermeister Florian Gallus mit stark gemacht hat, dass der Zuschuss für den Zweckverband bewilligt wird.“

Weitere Leitungserneuerungen
Neben den Neubauten stehen weitere Maßnahmen an. Das teilweise über 80 Jahre alte Leitungsnetz muss schrittweise erneuert werden, da es immer wieder zu Rohrbrüchen, Kosten und Wasserverlusten kommt. Auch hierfür sind Investitionen in Millionenhöhe vorgesehen.

Bei aller Notwendigkeit der Maßnahmen bleibt eine Konsequenz nicht aus. Die umfangreichen Investitionen werden sich in den kommenden Jahren auch auf den Wasserpreis auswirken.

 




Neueröffnung bei Zweirad Schleussinger in Pappenheim

Am Samstag, 28.03.2026 lädt Zweirad Schleussinger in Pappenheim zur Neueröffnung und zu einem Tag der offenen Tür ein. Zwischen 9.30 Uhr und 16.00 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die neuen und erweiterten Geschäftsräume kennenzulernen.

Seit mehr als 25 Jahren ist die Firma Zweirad Schleussinger in Pappenheim eine feste Adresse, wenn es um Fahrräder und Motorroller geht. Besonders geschätzt wird dabei der freundliche und kompetente Beratungs- und Reparaturservice, der das Unternehmen seit 1991 geprägt hat.

Mit neuem Look und gleicher Leidenschaft startet Zweirad Schleussinger nun in einen neuen Abschnitt der Firmengeschichte. Die Bauarbeiten, die im Juli 2023 begonnen haben, erstreckten sich über insgesamt 883 Tage, wie Inhaber Simon Schleußinger mitgezählt hat. Entstanden ist dabei nicht nur eine größere Verkaufsfläche, sondern auch eine erweiterte Werkstatt sowie zusätzliche Lagerkapazitäten.

Ein Rundgang durch diese Bereiche ist am Eröffnungstag möglich und bietet Einblicke in die Abläufe vor Ort. Neben der Besichtigung erwartet die Gäste eine umfangreiche Ausstellung mit E Bikes, Fahrrädern und Motorrollern. Fachleute verschiedener Fahrradmarken sind vor Ort und stehen für Fragen sowie Beratung zur Verfügung.

Auch der direkte Kauf von Fahrrädern, Peugeot Motorrollern und passendem Zubehör ist möglich. Zur Neueröffnung werden zudem Aktionspreise angeboten, die über den Veranstaltungstag hinaus gültig sind, betont Simon Schleußinger.

Darüber hinaus ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Kaffee und Kuchen, Bratwurstsemmeln und Getränke stehen bereit. Für Kinder gibt es eine Mal-Ecke, die zum Mitmachen einlädt.

Mit der Neueröffnung verbindet Zweirad Schleussinger die langjährige Erfahrung mit neuen Möglichkeiten am Standort in Pappenheim. Der Tag der offenen Tür bietet eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen.




Unter diesem Schirm erkennt man seine Pappenheimer

Mit dem Pappenheimer Marsch, gespielt vom Bläserensemble aus Langenaltheim, begann beim Frühlingserwachen eine kleine, aber besondere Präsentation. Vor dem Trachtengeschäft Päckert´s wurde die dritte Auflage des Pappenheimer Regenschirms vorgestellt.

Das inzwischen bekannte und beliebte Erinnerungsstück mit den Pappenheimer Motiven ist ab sofort wieder bei Päckert´s in der Deisingerstraße erhältlich. Als Ehrengast erhielt Mirko Kother, 1. Bürgermeister der Stadt Lützen, das erste Exemplar der neuen Auflage. Vor Ort ließ er den Schirm auch gleich von der Künstlerin Elisabeth Steinhauser signieren, die alle drei Auflagen künstlerisch gestaltet hat.
Bei der Vorstellung erinnerten Siglinde Halbmeyer, Elisabeth Steinhauser und Renate Prusakow an die Geschichte dieses ganz besonderen Pappenheimer Accessoires. Trotz kühler, aber trockener Witterung fand sich eine stattlich interessierte Runde vor dem Geschäft ein.

Renate Prusakow blickte in ihrer Ansprache auf die Anfänge zurück. Die Idee für einen eigenen Regenschirm für Pappenheim sei im Jahr 2002 entstanden, im Jubiläumsjahr zum 1200. „Geburtstag“ der Stadt. Damals wurde der Schirm erstmals bei einem besonderen kleinen Altstadtfest vor dem Rathaus präsentiert. Gemeinsam mit Eva-Maria Päckert-Iberl brachte Prusakow die Idee auf den Weg, während die Mörnsheimer Künstlerin Elisabeth Steinhauser die Motive mit bekannten Ansichten aus Pappenheim entwarf.
Dass der Schirm schnell zum Erfolg wurde, schilderte Prusakow sehr deutlich: „Die Schirme sind weggegangen wie warme Semmeln – oder besser gesagt wie trockene Plätze im Regen“.

Elf Jahre später folgte eine zweite Auflage. Im Jahr 2013 sorgte Eva-Maria Päckert-Iberl dafür, dass der Regenschirm zum Frühlingserwachen erneut aufgelegt wurde. Rund 600 Stück wurden damals produziert. Unterstützung kam von örtlichen Firmen, Geschäften und Vereinen sowie von der Volksbank Pappenheim.

Nun hat in diesem Jahr Siglinde Halbmeyer die Initiative ergriffen und zusammen mit der Künstlerin Elisabeth Steinhauser die dritte Auflage des Pappenheimer Regenschirms auf den Weg gebracht und auch alleine vorfinanziert.

Heute, so Prusakow, zeige sich mit der dritten Auflage, dass der Pappenheimer Regenschirm längst mehr ist als nur ein praktischer Begleiter bei schlechtem Wetter. Er ist zu einem kleinen Stück Pappenheimer Identität geworden, ein Souvenir und nicht selten Anlass für Gespräche, wenn man „out of Pappenheim“ auf den besonderen Schirm angesprochen wird.

Mit einem Augenzwinkern schloss sie ihre Rede: „Wenn es schon regnet, dann wenigstens stilvoll unter einem Pappenheimer Schirm. Daran erkenne ich meine Pappenheimer.“




Hofladen in Osterdorf zur Osterzeit weiterhin gut erreichbar

Die Sperrung der Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf sorgt derzeit für veränderte Wegeführungen in der Region. Davon betroffen ist auch der Zugang zum Hofladen „Osterdorfer Landgenuss“ in Osterdorf. Für Besucher aus dieser Richtung ist der direkte Weg momentan nicht nutzbar. Dennoch bleibt der beliebte Hofladen weiterhin gut erreichbar – insbesondere über die Bundesstraße B2 und über Pappenheim.

Der Hofladen der Familie Obernöder in der Osterdorfer Straße 56 bietet rund um die Uhr regionale Produkte aus eigener Erzeugung an. Kartoffeln, Eier und Milch stammen direkt vom eigenen Hof und stehen den Kunden im „24/7 Hofladen“ jederzeit zur Verfügung.

Gerade jetzt zur Osterzeit lohnt sich ein Besuch besonders. Neben den klassischen braunen Eiern gibt es auch weiße Eier, die sich hervorragend zum Ausblasen und Bemalen eignen. Wer es bereits fertig vorbereitet mag, findet außerdem gekochte, bunt gefärbte Eier mit goldgelbem Dotter. Größere Mengen loser Eier können auf Wunsch vorbestellt werden.

Auch bei den Kartoffeln setzt der Hofladen auf Qualität aus der Region. Angeboten werden vorwiegend festkochende und festkochende Sorten, die sich vielseitig verwenden lassen – etwa für Knödel, Kartoffelsalat, Backofenkartoffeln oder zum Grillen. Für größere Gebinde sind auf Vorbestellung sogar Sonderpreise möglich.

Abgerundet wird das Angebot durch Geschenktaschen sowie hausgemachten Eierlikör – eine schöne Idee für ein kleines Präsent oder den eigenen Genuss.

Trotz der derzeitigen Straßensperre bleibt der „Osterdorfer Landgenuss“ somit weiterhin bequem erreichbar. Familie Obernöder freut sich über jeden Besuch oder Anruf unter 0160 6674873 oder 09143 482.

Wer regionale Produkte direkt vom Erzeuger schätzt, findet im Hofladen in Osterdorf auch weiterhin eine unkomplizierte Einkaufsmöglichkeit – ganz ohne Öffnungszeiten und mit viel Heimatgeschmack.

 




Landesweiter Probealarm auch in Pappenheim und den Ortsteilen

Am Donnerstag, 12. März, findet in ganz Bayern ein landesweit einheitlicher Probealarm statt. Dabei werden verschiedene Warnsysteme getestet, die im Ernstfall die Bevölkerung über Gefahren informieren sollen. Auch in Pappenheim und seinen Ortsteilen wird dieser Test zu hören sein.

Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mitteilt, werden ab 11 Uhr in vielen Kommunen im Landkreis die Sirenen ausgelöst. Der etwa einminütige Heulton dient als Test der Warnanlagen und soll die Funktionsfähigkeit der Systeme überprüfen.

Parallel dazu werden auch andere Warnmittel getestet. Dazu zählen unter anderem Warn-Apps wie NINA oder KATWARN, Meldungen über Radio und Fernsehen sowie sogenannte Cell-Broadcast-Warnungen, die direkt auf Mobiltelefone gesendet werden. Nutzerinnen und Nutzer können daher ebenfalls eine Testnachricht auf ihrem Handy erhalten.

Gegen 11.30 Uhr folgt anschließend die Entwarnung über die Sirenen. Der Probealarm dient dazu, die technischen Systeme zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen.

Für die Bürgerinnen und Bürger besteht während des Tests selbstverständlich keine Gefahr. Wer am Donnerstagvormittag Sirenen hört oder eine Warnmeldung auf dem Smartphone erhält, muss daher nichts weiter unternehmen.