Artur Auernhammer in Pappenheim

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. 09.2017 wird Artur Auernhammer, der CSU Direktkandidat unseres Wahlkreises am Volksfestmontag Pappenheim besuchen. Bei einem Stadtrundgang wird er für die Fragen der Bürger zu allen politischen Themen zur Verfügung stehen. Nach einem Besuch im sogenannten K 14 des Kunst- und Kulturvereins will Auernhammer dann mit der Delegation das Pappenheimer Volksfest besuchen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind von der CSU Ortsgruppe Pappenheim herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Der von der CSU Ortsgruppe Pappenheim organisierte Stadtrundgang mit MdB Artur Auernhammer beginnt am Montag 24. Juni 2017 um 18:00 Uhr auf dem Marktplatz. Stadtführer Erwin Knoll aus Geislohe wird die Gruppe durch die Pappenheimer Altstadt führen. Die Baustelle in der Deisingerstraße soll unter der Leitung des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Gallus besichtigt werden.
Anschließend wird der Bundestagsabgeordnete das K 14 besuchen, wobei Erläuterungen von Vorstandsmitglied Michael Weiß vorgesehen sind.

Erneuter Besuch am 01.09.2017
Am Freitag, 01.09.2017 wird Artur Auernhammer die Pappenheimer CSU Ortsgruppe bei einem Infostand auf dem Pappenheimer Wochenmarkt von 10:00 bis 11:00 besuchen. Auch hier sind Fragen und Diskussionen möglich.

Danach geht es gegen 19:30 Uhr zum Pappenheimer Volksfest

Wie der CSU-Ortsgruppenvorsitzende Marcus Wurm betont, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen und willkommen. „Natürlich können  auch Themen der Bundespolitik angesprochen werden. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer steht während der gesamten Zeit für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung“.

 

 




Sachlich bleiben und Haltung zeigen

Der SPD-Ortsverein Pappenheim hat sich in seiner Mitgliederversammlung mit dem Thema „Umgang mit hetzerischen Parolen“ beschäftigt und dazu den SPD-Kreisvorsitzenden Harald Dösel aus Weißenburg eingeladen. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Pia Brunnenmeier betonte: „Unsere Genossinnen und Genossen sollen gut gewappnet in den Bundestagswahlkampf gehen!“

Harald Dösel hielt ein Impulsreferat zum Thema der Mitgliederversammlung und zeigte anhand des Parteiprogramms der AfD auf, dass im gesellschaftlichen Diskurs antidemokratische Positionen an Bedeutung und populistische Strömungen an Zulauf gewonnen hätten. Dabei sei festzustellen, dass Rechtspopulisten häufig gar nicht argumentieren wollten und Gegenargumente nicht erwünscht seien. Eine wirksame Strategie dagegen könne vor allem eine Konzentration auf die Richtigstellung durch eine möglichst sachlich gehaltene Darstellung von Fakten darstellen.

Wie der Referent betonte, seien einfache Aussage oder Gerücht für viele Menschen interessant, weil sie häufig einfach gestrickt seien und leicht übernommen werden könnten.

Deshalb sei es besonders wichtig, solchen Parolen mit wenigen, verständlichen und aussagekräftigen Argumenten zu begegnen.

An verschiedenen Beispielen erarbeiteten die Genossinnen und Genossen, wie man sich gegenüber Populisten argumentativ bewähren kann. Beispielsweise könnte man Forderungen nach einer „deutschen Leitkultur“ am besten mit sachlichen Informationen und auch einer Portion Humor begegnen. Denn es muss in diesem Zusammenhang die Frage erlaubt sein, was deutsche Leitkultur sein soll, wenn man bedenkt, wie groß alleine die Unterschiede zwischen den Franken und den Bayern sind, von den Sachsen, Hamburgern oder Pfälzern mal ganz abgesehen.

„Da hilft nur eins: Haltung zeigen! Wir dürfen Rassismus, Ausgrenzung und Populismus nicht nachgeben!“ stellte Anette Pappler am Ende fest.

Foto SPD OV Pappenheim




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 06.07.2017, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

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Thema

     
1 Bauanträge
1.1 BA 23/2017 – BImSchG – Erweiterung bestehende Biogasanlage, Bieswang
2 BA 29/2017 – Tektur Errichtung Überdachung, Bieswang
2.1 BA 30/2017 – Geländeaufflüllung und Nutzungsänderung als Lagerfläche, Bieswang
3 Umlegungsverfahren nach dem BauGB – Vorstellung des Verfahrens durch Herrn Vermessungsoberrat Wagner
4 Künftige Nutzung des „Europ. Hauses Pappenheim“
5 Stellungnahme als TÖB zum Vorhaben des Landkreises: Ausbau der KR WUG 9 in Niederpappenheim mit Ersatz der Eisenbahnüberführung am Bahnhof Pappenheim
6 Zuschusswesen: Antrag des Heimat- und Geschichtsvereins Pappenheim und Ortsteile e. V. auf Zuschuss zum Projekt „Wenn Steine sprechen – Die Spuren der Pappenheimer Juden II“
7 Vergaben
7.1 Vergabe des Planungsauftrags für die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Schlägle in Geislohe
7.2 Vergabe des Planungsauftrags für die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Bügeläcker BA 2 in Osterdorf
7.3 Vergabe der Planungsleistungen für die LPs 4-9 der Planung einer barrierefreien Zugangsrampe zum Bahnsteig
7.4 EDV – Neuanschaffung PC Bücherei und Update der Software
7.5 Feuerwehrwesen: Vergabe Jahresbestellung 2017
8 8. Änderung des Flächennutzungsplanes – Antrag der Bürgerliste auf Ausweisung von Gewerbegebietsflächen in Pappenheim      



Zweiter Bautrupp kommt

Für Bauarbeiten im Zusammenhang mit den Kanal- und Wasseranschlüssen setzt die Firma Dauberschmidt ab kommenden Montag ein  zweites Arbeitsteam ein. Diese Maßnahme soll die Anschlussarbeiten zeitlich straffen, bedingt aber ein größeres Baufeld, das wohl in nächster Zeit vom Marktplatz bis zum Hotel Sonne reichen wird.

Es war zunächst unklar, ob es angesichts der beengten Verhältnisse in der Pappenheimer Innenstadt Sinn macht, bei den Grabarbeiten für die Hausanschlüsse ein zweites Arbeitsteam einzusetzen. Ab Montag soll nun ein zweiter Bautrupp  der Firma Dauberschmidt die Anschlussarbeiten für Wasser und Kanal beschleunigen.

Dadurch werden die Grabungsarbeiten in der Pappenheimer Deisingerstraße zwar schneller beendet sein, aber es werden dadurch einige Parkplätze fehlen. Um bei den Grabungen  mit zwei Trupps rationelle Arbeitsabläufe sicherstellen zu können, muss das Baufeld in der Deisingerstraße ein ganzes Stück erweitert werden. Über die Gehwege bleiben die Geschäfte in der Deisingerstraße zu jeder Zeit erreichbar.

Bis zum Volksfestumzug in gut drei Wochen am 21.Juli soll die Deisingerstraße soweit hergestellt sein, dass der Festzug vom Marktplatz zum Festplatz ziehen kann. Das Baulager der Firma Dauberschmidt wird rechtzeitig vor dem Aufbau des Bierzeltes, der Fahrgeschäfte und Buden geräumt, verspricht Micheal Lechner der Vorarbeiter der Firma Dauberschmidt.

Auch die Großveranstaltung „Pappenheim Live“ eine Woche nach dem Volksfest wird in der Deisingerstraße stattfinden können.




Straße nach LA gesperrt

Die Kreisstraße WUG 9 zwischen Pappenheim und Langenaltheim  wird ab kommendem Montag, 03.07.2017 wegen Asphaltierungsarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Von Pappenheim aus beginnt die Sperrung nach der Einmündung Richtung Übermatzhofen. Von Langenaltheim aus besteht die Sperrung ab dem Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2217. Die Sperrung soll bis zum 07. Juli 2017 dauern.




Mehr Ärzte auf dem Land!

(MdL Westphal) Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat ein Antragspaket zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum vorgestellt. „Zusammen mit vielen anderen Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung möchten wir dafür sorgen, dass die gesundheitliche Versorgung auch bei uns im ländlichen Raum langfristig gewährleistet ist“, verdeutlicht der Stimmkreisabgeordnete für Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal.

 Engpässe in der medizinischen Versorgung – vor allem im ländlichen Raum – sind unbedingt zu beseitigen. Vor allem Hausärzte sind sehr gefragt und müssen wohnortnah erreichbar sein. Dies kann nur durch ein vielfältiges Maßnahmenpaket erreicht werden. So muss zum einen dafür gesorgt werden, dass es genügend Absolventen der Allgemeinmedizin gibt und zum anderen muss ein Anreiz für die Niederlassung im ländlichen Raum geschaffen werden. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat dazu ein Antragspaket formuliert, das die verschiedenen Facetten beinhaltet und so einen umfassenden Ansatz darstellt, um die medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum zu gewährleisten.

 So fordert die CSU-Fraktion eine bundesweite Erhöhung der Medizinstudienplätze und eine verstärkte Berücksichtigung der Allgemeinmedizin während des Studiums. Außerdem soll es Fachärzten der Inneren Medizin erleichtert werden, in eine hausärztliche Tätigkeit einzusteigen.

 Westphal erläutert: „Um den ländlichen Raum als Praxisstandort attraktiver zu machen, müssen die bestehenden Förderprogramme für Medizinstudenten, die sich nach dem Studium als Landarzt niederlassen wollen, ausgeweitet und eine Landarztquote eingeführt werden. Diese gilt dann für Bewerber, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums im ländlichen Raum zu praktizieren und soll maximal fünf Prozent betragen.“

 „Auch die Kommunen möchten wir bei ihrer Aufgabe, die wohnortnahe medizinische Versorgung zu sichern, stärker unterstützen“, so Westphal weiter. „Hier beinhaltet unser Antragspaket den Abbau von Hindernissen, die einer aktiven Beteiligung der Kommune beim Erhalt oder der Verbesserung der medizinischen Versorgung entgegenstehen könnten.“

 Auch die Bayerische Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Das bayerische Gesundheitsministerium hat hierfür bereits 2012 ein Förderprogramm aufgestellt, mit dem es bisher bayernweit 276 Hausärzte bei ihrer Niederlassung im ländlichen Raum unterstützt hat. Außerdem profitieren aktuell 117 Medizinstudenten von einem Stipendium, die sich bereit erklärt haben, nach dem Studium im ländlichen Raum zu praktizieren. Auch innovative Versorgungskonzepte, die helfen den Strukturwandel im Gesundheitssystem zu bewältigen, werden vom Freistaat gefördert.

 Eine wichtige Maßnahme sind auch die sogenannten „akademischen Lehrpraxen“. Medizinstudenten können hier ihr praktisches Jahr vor Ort in einer Hausarztpraxis absolvieren. So wird bereits während dem Studium die Aufmerksamkeit auf eine hausärztliche Tätigkeit gelegt. Ein ambulanter Abschnitt soll künftig im praktischen Jahr für alle Medizinstudenten vorgeschrieben werden. Das sieht der auf Bundesebene kürzlich beschlossene Masterplan Medizinstudium 2020 vor.

 „Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung bemühen wir uns, auch in Zukunft die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Eine wohnortnahe Versorgung – vor allem mit Hausärzten – ist ein wichtiger Standortfaktor nicht nur für ältere Menschen. Jeder von uns wünscht sich einen Hausarzt vor Ort. Mit den genannten Maßnahmen und vielen weiteren Schritten möchten wir eine wohnortnahe medizinische Versorgung im ländlichen Raum für ganz Bayern erreichen“, erklärt der Landtagsabgeordnete.




Anette Pappler beim Bundesparteitag des SPD

Anette Pappler aus Pappenheim, die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Weißenburg-Gunzenhausen hat an den Beratungen und der Abstimmung beim Bundesparteitag der SPD in der Dortmunder Westfalenhalle teilgenommen.

(SPD KV WUG) Die SPD hat geschlossen das Programm für die Bundestagswahl beschlossen. Unter den Delegierten befand sich auch die stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Weißenburg-Gunzenhausen Anette Pappler, die gemeinsam mit dem SPD-Bundestagskandidaten Lutz Egerer und Tanja Maier vom SPD Kreisverband Ansbach an den Beratungen und der Abstimmung zum Regierungsprogramm der Sozialdemokraten mitgewirkt hat.

„Das Regierungsprogramm ist getragen von den Werten der Sozialdemokratie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität und bietet den Wählerinnen und Wählern eine echte Richtungsentscheidung an!“, zeigte sich Pappler zufrieden nach der Programmdebatte. Unter anderem sollen 80 Prozent der Menschen von Steuern und Abgaben entlastet werden. Das Rentenniveau soll nicht weiter absinken – und das Rentenalter nicht steigen. Kanzlerkandidat Martin Schulz betonte auch leidenschaftlich die Bedeutung eines einigen und starken Europas. „Leben in einem freien, solidarischen und vielfältigen Land“

Schulz machte deutlich, was die Menschen von der Sozialdemokratie erwarten können: „Wir wollen weiter in einem freien, solidarischen und vielfältigen Land leben, das in einem starken Europa eingebettet ist.“ Die SPD setzt darauf, Gerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg miteinander zu verbinden.

„Mit dem solide gerechneten Rentenkonzept zeigt die SPD, wie sichere Renten möglich sind, ohne die junge Generation mit hohen Beiträgen zu belasten.“, ist sich Anette Pappler sicher. Weitere Schwerpunkte sind bessere Bildungschancen und Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern oder auch die Ehe für Alle. Die SPD zeigt Haltung: „Ich werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist!“, so Schulz.

Foto: SPD KV WUG-GUN

 




Marktplatz ist wieder frei

Der Pappenheimer Marktplatz  ist wieder frei. Nachdem am Mittwoch vor Fronleichnam die Mitarbeiter der Firma Dauberschmidt bis in den Abend hinein den Fahrbahnbelag asphaltiert haben, konnte der Bauhof am Freitagmorgen die Absperrung bis zum Beginn der Deisingerstraße zurücksetzen.

In der Woche vorher wurde die Hauptgasleitung wieder zusammengefügt und auch die Trinkwasserleitung ist bis kurz vor dem Anschluss der Ringleitung verlegt und mit Trinkwasser befüllt worden. Vor den Anschluss der neuen Leitung an die Ringleitung musste die Lebensmitteltauglichkeit und die Wasserqualität von eigenem externem Labor untersucht werden. Am vergangenen Dienstag konnte sich Wasserwart Günther Rusam über eine einwandfreie Wasserqualität freuen. „Alle relevanten Schadstoffwerte liegen bei null“, erklärt Rusam im Gespräch. Nach einer Druckprüfung durch eine Fachfirma, bei der die neue Leitung einer Belastung von 16 bar standhalten muss, konnte das letzte offene Stück des Leitungssystems geschlossen werden.

Derzeit befinden sich in der Deisingerstraße zwei intakte Hauptleitungen. Im Zuge der  Kanalanschlüsse werden auch die einzelnen Anwesen an die neue Trinkwasserleitung angeschlossen.




Keine höheren Beiträge durch Pflaster

Durch die Entscheidung des Pappenheimer Stadtrates für Bayerwaldgranit als Belag bei der Umgestaltung der Deisingerstraße, werden die SAB-Beiträge für die Anwohner nicht verändert. Grundlage für die Beiträge nach der Straßenausbau-Beitragssatzung (SAB) bleibt die preisgünstigste Ausbauvariante.

Die Entscheidung des Stadtrates, dass in der Pappenheimer Innenstadt Bayerwaldgranit als Belag verbaut werden soll (wir haben berichtet), hat die Befürchtung einiger Anwohner hervorgebracht, dass dadurch auch die Anliegerbeiträge ansteigen, die im Rahmen der SAB erhoben werden.

Auf unsere Anfrage erklärte Bürgermeister Uwe Sinn, dass dies nicht der Fall sein wird. Die Anwohner seien bereits mehrfach informiert worden, dass als Grundlage für die Berechnung der SAB-Beiträge die kostengünstigste Ausbauvariante ist. „Dabei bleibt es auch in Zukunft“, versichert Bürgermeister Sinn.

Zu den Gründen, dass die Wahl auf Bayerwaldgranit gefallen ist wies Sinn darauf hin, dass damit die Stadt ansprechender gestaltet werden könne. Man wisse, dass die Steine aus dem Bayerischen Wald geliefert werden, genauso aussehen wie auf der Musterfläche vor der Tourist-Information dargestellt ist. Bei der Chinaware gibt es – so Sinn – keine Garantie für die genaue Farbgebung. Darüber hinaus gebe es für Granit aus China mit einer Lieferzeit von 3 Monaten. Alles in Allem ist der Bayerwaldgranit nach der Berechnung des Bürgermeisters nicht wesentlich teurer als Granit aus China.




Landrat besuchte Metzgerei Wörlein

Drei Generationen der Familie Wörlein arbeiten derzeit in der gleichnamigen Metzgerei in Bieswang. Ein Familienunternehmen mit langjähriger Tradition also, weshalb Landrat Gerhard Wägemann es sich nicht nehmen ließ, sich bei einem seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche Zeit zu nehmen.

(LRA) Bis in die 30er Jahre reicht die Geschichte der Metzgerei Wörlein zurück, denn damals war der Urgroßvater Gottfried als Brandmetzger unterwegs. Bis heute wird dieses Handwerk innerhalb der Familie weitergetragen, wobei sich der Betrieb über die Jahre von einer Landwirtschaft zu einem 120 Mitarbeiter starken Unternehmen entwickelt hat, das alljährlich auch junge Menschen in den klassischen Berufsbildern ausbildet. Das Alleinstellungsmerkmal der Metzgerei ist dabei die Tatsache, dass sämtliche Produkte aus der eigenen Schlachtung über die eigene Produktion in die Landetheken und auf die Teller in der Region kommen.

Diesen Standard hält die Familie Wörlein mit einem bis ins Detail durchdachten Betriebsgebäude, welches bewusst großflächig gebaut wurde, sowie mit qualifizierten Mitarbeitern. Vor allem aber eine penible Kontrolle der hergestellten Fleischprodukte, die Einhaltung des Tierschutzes sowie strenge Hygienebedingungen sichern eine gesundheitlich bedenkenlose Qualität. „ In rund einem Drittel des Tagesablaufes beschäftigt man sich mit Reinigungsvorgängen innerhalb des Betriebes.“, erklärte Juniorchef Fritz Wörlein, was die strengen Vorkehrungen verdeutlicht. Auch ein akkreditiertes Trichinen-Labor zur Lebensmittelüberwachung ist innerhalb der Metzgerei untergebracht, welches auch von anderen Betrieben genutzt werden kann. Großen Wert legt der Metzgereibetrieb auch auf die Regionalität der Zulieferer sowie der Betriebsmittel. „Uns sind kurze Wege innerhalb der Wertschöpfungskette sehr wichtig, weshalb unsere Tiere nur von Landwirten innerhalb eines Radius von ca. 20km kommen.“, betont der Inhaber Friedrich Wörlein. Ebenso wird in der Produktion auf natürliche Prozesse geachtet, so findet man in den Spezialitäten wie z.B. dem „Altmühltaler Lamm“ oder dem derzeit im Trend liegenden „Dry Aged Beef“ keinerlei Chemie. Diese Einstellung lobte auch Landrat Wägemann: „Die naturbelassene Zubereitung sowie die handwerkliche Metzgerskunst schmeckt man in den Produkten der Metzgerei Wörlein am Ende heraus“. Mit dieser Strategie trifft die Metzgerei scheinbar ins Schwarze, denn getreu dem Motto „Regional ist das bessere Bio“ sind die Produkte sehr beliebt. Etwas schmunzelt hielt Wörlein zu diesem Thema auch eine kleine Anekdote bereit: Als der Bayerische Rundfunk im Jahr 1994 die TV-Serie „Florian 3“ im Örtchen Suffersheim abdrehte, fanden die Bratwürste der Metzgerei so großen Anklang, dass die Darsteller diese bis heute per Sammelbestellung bei den Wörleins bestellen.

Neben dem Verkauf in den eigenen zwölf Filialen, zu finden von Bieswang bis nach Ingolstadt und Burgthann, beliefert das Unternehmen auch Gasthäuser, Großküchen, Festbetriebe und andere Metzgereien in der Region. Auch der Versandhandel ist bei den Wörleins ein Thema, sodass derzeit an einem Onlineshop gearbeitet wird. Mit diesem Konzept ist das Unternehmen einer der Vorreiter unter den Metzgereien der Region, ebenso wie mit den eigens angeschafften Bezahlautomaten in zwei der Filialen. Durch die Vermeidung von Bargeldkontakt des Verkaufspersonals wird ein zusätzlicher Schritt in den Hygienebedingungen gemacht. Zum Abschluss des interessanten Betriebsrundgangs und dem Gespräch mit der Familie Wörlein wünschte der Landrat dem Unternehmen alles Gute für die Zukunft und bedankte sich für die Gastfreundschaft.

 




Pappenheim entscheidet sich für Bayerwaldgranit

Bei der Umgestaltung der Pappenheimer Innenstadt werden die Gehweg- und Parkflächen mit 10 cm starkem Bayerwaldgranit belegt. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Musterfläche ist vor der Tourist-Information vom Bauhof aufgebaut worden.

Gelbgrau gesägt und gestrahlt
Den Belag für die Oberfläche bei der Neugestaltung der Pappenheimer Deisingerstraße hat der Stadtrat jetzt nach einer Musterung einstimmig beschlossen. Zur Auswahl stand neben dem letztlich gewählten Bayerwaldgranit auch Granit aus China.

Jens Weber von dem Tiefbauunternehmen VNI aus Pleinfeld erläuterte dem Stadtrat die besonderen Merkmale und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Verlegung.

Die Wahl fiel auf Bayerwaldgranit mit einer Materialstärke von 10 cm. Die Farbe ist gelbgrau und in die Pflasterfläche wird ein 20 prozentiger Anteil mit geflammten rötlichen Pflastersteinen gestalterisch aufgelockert. Die Oberfläche ist gesägt und gestrahlt. Die Pflasterbreite wird zwischen 25 und 35 cm betragen, die Länge ist variabel. Die Granitsteine werden in Beton verlegt und sie Fugen sollen mit Zement vergossen werden. Der Quadratmeterpreis für das beschlossene Pflaster liegt bei ca. 90 Euro netto und der Zuschlag für den geflammten Anteil wird etwa 25 Euro netto betragen.

Zweizeiler oder Minihochbord?
Probleme könnte es nach den Ausführungen des Fachmanns von VNI beim Anschluss des Pflasters an die Fahrbahn geben. Diese soll wie mehrfach berichtet asphaltiert und mit einem sogenannten Zweizeiler vom Pflasterbereich abgesetzt werden. Dadurch entsteht im Bereich des Anschlusses von den Granitplatten zur zweizeiligen Pflasterrinne eine überbreite Fuge. Nach den Ausführungen von Jens Weber (VNI) führe dies zu einer optischen Beeinträchtigung und auch zu Schwachstellen, die eventuell spätere Schäden zur Folge haben können. Anstatt der zweizeiligen Pflasterrinne empfiehlt deshalb das Ingenieurbüro ein Granitbord mit 2-3 cm gerundeten Kanten. Dadurch wäre Ebenflächigkeit und die Entwässerung ebenso wie bei der Pflasterrinne gewährleistet.

„Auf diese Problematik hat uns noch nie einer hingewiesen“ stellte Geschäftsleiter Eberle bei der Sitzung fest. Nur kurz blitzte die Anregung für einen Ausbau mit Granitbord auf. Allerdings scheint wohl doch die geplante Pflasterrinne zu bleiben, denn Stadtrat Günther Rusam (SPD) forderte das Ratskollegium auf, man solle die Zweizeiler-Lösung „nicht schlechtreden“. „Es macht einfach ein anderes Bild und man sollte dabei bleiben“, argumentierte Rusam.

Musterfläche vor der Tourist-Information
Damit die Bürgerschaft sich ein Bild von dem neuen Pflaster in der Deisingerstraße machen kann, hat der städtische Bauhof vor der Tourist-Information eine Musterfläche mit den angebotenen Pflasterarten angelegt.

 

 

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Wer übernimmt die Sauverlosung?

Die Stadt Pappenheim such für die Sauverlosung beim Volksfest 2017 einen verantwortlichen Ausrichter der Sauverlosung. Interessierte Vereine und Gruppen sollen sich bei der Satdtverwaltung Tel. 09143-606-13 melden.