Mitarbeiter(in) für den städtischen Bauhof gesucht

Die Stadt Pappenheim hat eine Stellen für den Bauhof ausgeschrieben. Gesucht wird eine Kraft, mit abgeschlossener Berufsausbildung als Maurer.  Die Ausschreibung ist nachfolgend abgebildet:




Hoher Besuch zur Gründungsversammlung

Eva Lettenbauer vom Landesvorstand „BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN“ kommt zur Gründungsversammlung eines neuen Ortsverbandes am 19.11. 2019 nach Pappenheim. Zur Gründungsversammlung sind alle Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger Pappenheims sowie seiner Ortsteile, und alle ansonsten Interessierten herzlich eingeladen. Die Gründungsversammlung findet am Dienstg, 19. November 2019, ab 19:00 Uhr im Gasthof „Zum Grünen Baum, Dr.-Dr.-Berta-Kipfmüller-Str. 4 in Pappenheim statt.

(B 90/DG) Nachdem erst vor zwei Wochen in Pleinfeld ein neuer Ortsverband von „BÜNDNIS90/DIE Grünen“ gegründet wurde, entsteht jetzt auch in Pappenheim ein weiterer „Grüner“ Ortsverband, der 5. im Landkreis.

Aus diesem Anlass kommt Eva Lettenbauer, Landtagsabgeortnete und seit Oktober Landesvorsitzende von „BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN“, am 19. November nach Pappenheim

Die Motivation zur Gründung des Ortsverbandes war für einige Pappenheimerinnen das starke Bedürfnis sich besonders auf kommunaler  Ebene und im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2020 in die Politik einzubringen

Begleitet wird die Gründungsveranstaltung vom Vorstandssprecher des Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen Winfried Kucher.

Zur Gründungsversammlung sind alle Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger Pappenheims sowie seiner Ortsteile, und alle ansonsten Interessierten herzlich eingeladen.




Einstimmiges Votum für die dritte Kandidatur von Uwe Sinn

Der SPD-Ortsverein Pappenheim hat seinen Genossen Uwe Sinn für die Kommunalwahl am 15. März 2020 einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Damit schickt die Pappenheimer SPD den 55jährigen, seit 2008 amtierenden Bürgermeister in seinen dritten Wahlkampf. Mit einer pragmatischen Nominierungsrede trat Sinn für ein konstruktives zielorientiertes Arbeiten ein, weil man in Pappenheim den Dauerstreit satt habe. Sinn und der Ortsverein können sich über eine voll besetzte SPD-Liste der Stadtratskandidaten freuen, die am 12. Dezember öffentlich bekanntgegeben wird.

Nicht einmal eine Stunde hat die Mitgliederversammlung zur Nominierung des SPD-Bürgermeisterkandidaten gedauert, zu der 15 wahlberechtigte Genossen und fast doppelt so viele Gäste gekommen waren. Besonders freute es Pia Brunnenmeier, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Pappenheim, dass Weißenburgs Bürgermeister Jürgen Schröppel, sowie die Bürgermeister Werner Baum aus Treuchtlingen und  Manfred Schneider aus Solnhofen zur Nominierung gekommen waren. Aus Ellingen war SPD Bürgermeisterkandidat Otto Rabenstein und aus Pleinfeld SPD Gemeinderätin Astrid Weise bei der Versammlung und aus der SPD-Kreistagsfraktion waren Sinns Amtsvorgänger und Mentor, Landratstellvertreter Peter Krauß, Ute Grimm und Uwe Döbler gekommen.

Pia Brunnenmeier präsentierte bei ihrer Begrüßung eine schier unendliche Liste mit Charaktereigenschaften und Qualifikationen, die einem Bürgermeister zu Eigen sein müssen, denn schließlich sei der Bürgermeister „das Gesicht einer Stadt“ und „das Bürgermeisteramt ist eines der anspruchsvollsten Aufgaben, die die Gesellschaft zu vergeben hat“, betonte Pia Brunnenmeier.

Der Wahlvorschlag für Uwe Sinn als einzigen Kandidaten war schnell geklärt und der Kandidat konnte seine Nominierungsrede halten, in der er sich zunächst für die Unterstützung seiner Parteifreunde und besonders der SPD-Politiker aus der Region bedankte. Er halte es für wichtig, dass die Kommunen zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen.

Uwe Sinn: „Eines aber wissen wir: Die Bürgerinnen und Bürger haben den Dauerstreit satt! Sie wollen endlich, dass für Sie und für Ihre Stadt konstruktiv und zielorientiert gearbeitet wird“

Rückblick und Ausblick
Im Rückblick auf seine aktuelle Amtszeit betonte Sinn, dass man in Pappenheim zwar viel erreicht habe aber der Weg zum Erfolg oft ein sehr steiniger und schwerer gewesen sei. Allerdings wolle er den Blick gezielt nach vorne richten und auf ein konstruktives Miteinander bauen. Deshalb halte er es für wichtig: „dass sich alle Parteien zusammensetzen und vereinbaren, fair miteinander umzugehen“, betonte Sinn. Ende Oktober habe er bei den Mandatsträgern der Parteien und den Vorsitzenden der lokalen Fraktionen schriftlich angefragt, „ob sie bereit sind, mit uns eine Fairnessvereinbarung auszuarbeiten und abzuschließen. Fast alle haben zugesagt. Nur ein  Vorsitzender hat die Teilnahme an einem Gespräch abgelehnt, begleitet mit den üblichen Angriffen  und Schimpftiraden gegen meine Person“, verkündete Sinn. „Eines aber wissen wir“, fuhr er fort, „die Bürgerinnen und Bürger haben den Dauerstreit satt! Sie wollen endlich, dass für Sie und für Ihre Stadt konstruktiv und zielorientiert gearbeitet wird“. Dafür erhielt Sinn donnernden Applaus genauso wie für seinen Appell, in Abwandlung des  Artikels 3 des Grundgesetztes „ Alle Menschen sind vor der Stadt gleich“. Besonderen Wert lege er darauf, dass es keine Benachteiligungen gebe. „Es darf aber auch nicht sein, dass Leuten Sonderrechte auf Kosten und zum Nachteil der Allgemeinheit eingeräumt werden.“

Natürlich war die bereits im Jahre 2004 angestoßene Umgestaltung der Innenstadt eines der zentralen Themen. Nach der fertigen Umgestaltung der Deisingerstraße, sei die Sanierung der Bauhofstraße und der Graf Carl-Straße und die Gestaltung des Lämmermannplatzes auf den Weg gebracht. In der nächsten Amtszeit will Sinn den Schwerpunkt auf die Neugestaltung des Marktplatzes legen.

Mit Blick auf die Pappenheimer Ortsteile verwies Uwe Sinn  auf die abgeschlossene Dorferneuerung in Ochsenhart und die laufenden Dorferneuerungsmaßnahmen in Bieswang, wo jetzt in der Hauptstraße der Kanal neu eingebaut sei.

Im Abwasserbereich hat der Bau der Druckleitung, von  Geislohe, Neudorf und Göhren mit Anschluss an die Pappenheimer Kläranlage bereits begonnen.

Ist ein Wort erlaubt?

Was einen fairen Wahlkampf betrifft, hat es bei der SPD Nominierungsversammlung einen Hoffnungsschimmer gegeben. Kein geringerer als Erwin Knoll, einer der Vorstände des CSU-Ortsverbandes Pappenheim befand sich unter den Gästen und verfolgte mit großem Interesse die Versammlung. Nach dem Ende der Versammlung reihte auch er sich in die Schar der Gratulanten ein und beglückwünschte Uwe Sinn. Und das nicht nur mit einem förmlichen „Pflichthändedruck“. „Ich wünsche Dir alles Gute“ fügte Knoll seinen Glückwüschen hinzu und man konnte den Eindruck gewinnen, dass er es auch so gemeint hat. Das lässt hoffen auf eine sachliche Auseinandersetzung in den Wochen und Monaten bis zum 15. März 2020, ohne gesprochene,  geschriebene oder gezeichnete Schmutzbuckeleien.

Peter Prusakow

Für die Kinder wird im nächsten Jahr der Bau eines Kinderhorts mit Kindergarten und Kinderkrippe neben dem Grundschulhaus in Pappenheim mit einem Kostenvolumen von 2, 45 Millionen Euro bei einer Zuwendungshöhe von 1,7 Mio Euro beginnen. Zusammen mit dem Outdoor Kindergarten in Göhren wird es dann in Pappenheim sechs Kindertagesstätten geben.

Für die Senioren habe man in Zusammenarbeit mit der Rummelsberger Diakonie eine Tagesbetreuung geschaffen und in Bieswang wird im kommenden Jahr das vormalige Schulhaus zu einer Senioreneinrichtung mit ambulanter Wohnbetreuung und Tagestätte umgebaut.

Während in den Dörfern mehrere Baugebiete ausgewiesen wurden und in konkreter Planung sind, gestalte sich die Gewinnung von Bauland in der Kernstadt als besonders schwierig, weil die Preisvorstellungen der Grundstückseigentümer von den Möglichkeiten der Stadt und der künftigen Bauwerber zu weit entfernt liegen.

Eigentümer waren nicht bereit
„Ganz besonders betroffen macht mich die Tatsache, dass im Innenstadtbereich attraktive Geschäftsräume und –Häuser leer stehen“, beklagte Uwe Sinn. Dabei gebe es mit einem Friseur, einem Arzt und einer Bank gleich mehrere Interessenten, die sich in der Pappenheimer Innenstadt niederlassen wollten. Keiner der Eigentümer war jedoch  bereit, die dafür in Betracht kommenden leer stehenden Räume oder Häuser zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis ist, dass der Arzt seine Praxis jetzt in Dettenheim eröffnet hat und die Raiffeisenbank am Lachgartenweg zwischen  Bahnhof und Tankstelle Steil ihr Bankhaus errichten wird.

Sehr starke Mannschaft
Sehr erfreut zeigte sich Sinn von der Tatsache, dass der SPD Ortsverein Pappenheim die Kandidatenliste für den Stadtrat schon voll besetzt hat. Während andre noch via Internet und mit Flugblättern nach Kandidaten suchen, kann die SPD am 12. Dezember bereits ihre Kandidaten der Öffentlichkeit präsentieren. „Und ich kann es jetzt schon sagen, es ist ein starkes Team“, kündigte Uwe Sinn an.

Weitere Themen waren die neue Bahnunterführung, in deren Zusammenhang auch ein barriererfreier Bahnsteigzugang geschaffenen wird und die Senefelderschule in Treuchtlingen, für deren Neubau die Stadt ihren Anteil von  jährlich mehr als 300.000 Euro aufzubringen hat.
Nachdem der lang anhaltende Applaus für Sinns Rede verklungen war kam es zur geheimen Wahl.

Die Zeit der Auszählung nutzte Wahlleiter Krauß, um in einer launigen Anekdote zu erklären, wie es kam, dass er am vergangen Samstag in Pappenheim 14 Stunden lang in der Sonne gesessen sei.
Wie zu erwarten, hatten alle 15 Wahlberechtigten ihre Stimme für Uwe Sinn abgegeben. Dieser bedankte sich in einem Schlusswort für das Vertrauen und die Freundschaft der Genossen, sowie für das Verständnis und die  Unterstützung seiner Familie, die bei der Versammlung vollzählig anwesend war.
Schon nach weniger als einer Stunde war mit dem Schlusswort und einem Geschenk für Birgit Sinn der Ortsvereinsvorsitzenden Pia Brunnenmeier der offizielle Teil der Nominierungsversammlung beendet und im gemütlichen Teil des Abends kam es zu angeregten Gesprächen unter den rund 45 Versammlungsteilnehmern.




Abverkauf vom alten Schulhaus in Bieswang

Wie mehrfach berichtet, wird das vormalige Schulhaus in Bieswang zu einer ambulanten Wohnbetreuung umgebaut. Vor Beginn der Baumaßnahmen können Interessenten von der Stadt Möbelstücke, Musikinstrumente, Fenster, Sanitäreinrichtungen – kurz alles was lose ist oder sich ausbauen lässt – erwerben.

Wer dem Wunsch hat, aus dem vormaligen Schulhaus etwas zu erwerben möge sich bei der Finanzverwaltung der Stadt Pappenheim unter Tel: 09143/606-23 für eine Terminabsprache melden.




Bürgerliste für sachlich fairen Wahlkampf

Im Vorfeld zur Kommunalwahl 2020 steht auch die Bürgerliste (BGL) zu einem sachlich fairen Wahlkampf. Ihr Vorsitzender Karl Satzinger hat jetzt in einem offenen Brief an Bürgermeister Sinn geantwortet. Dieser hatte in einem Schreiben die Parteien für den 26.11. 2019 zur Erarbeitung eines Fairnessabkommens für die Kommunalwahl eingeladen. Das Antwortschreiben der BGL vom 15.11.2019 ist nachfolgend abgedruckt:

 

Offener Brief an Bürgermeister Uwe Sinn
bezüglich einer Fairnessvereinbarung
für die kommende Kommunalwahl im Jahr 2020

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Uwe Sinn,
aus einem persönlichen Anschreiben und der Presse habe ich in meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste Pappenheim eine Einladung zu einer Besprechung über eine Fairnessvereinbarung für die Kommunalwahl 2020 erhalten.

Seitens der Bürgerliste waren wir etwas verwundert darüber. Wir als Bürgerliste haben auch im Zuge der letzten Kommunalwahl 2014 weder Mitbewerber verunglimpft noch persönlich beleidigt. An diesem Vorgehen wird sich von unserer Seite auch vor der Kommunalwahl 2020 nichts ändern.

Überhaupt nicht nachvollziehen können wir, dass besagte Einladung auch über öffentliche Medien kommuniziert wurde.

Da die Bürgerliste einen sachlichen und fairen Wahlkampf ohnehin als selbstverständlich erachtet werden wir an einem Termin bezüglich einer Fairnessvereinbarung gerne teilnehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Karl Satzinger
Fraktionsvorsitzender
Bürgerliste Pappenheim




Markt im Herzen der Stadt

In seiner dritten Auflage wird es in diesem Jahr den Pelzmärtelmarkt vom 8. bis zum 10. November in der Pappenheimer Innenstadt geben. Erstmals wird sich das Marktgeschehen vom Marktplatz aus über die gesamte Länge der Deisingerstraße mit 35 Buden und Marktständen erstrecken. Auch die Touristinformation auf dem Marktplatz und das K 14 in der Klosterstraße werden mit interessanten Angeboten in das Marktgeschehen eingebunden sein.

 „Der Markt im Herzen der Stadt“, so  lautet das diesjährige Motto des Marktes, den die Stadt Pappenheim und das dazugehörige Organisationsteam mit einem stimmungsvollen und ansprechenden Programm auf die Beine gestellt haben. Die Besucher erwartet ein vielseitiges Angebot zum Flanieren und Genießen mit allen Sinnen. Die liebevoll geschmückten Stände mit handgemachten Produkten aus Holz, Metall und Stoffen, sowie Leckereien von süß bis deftig, Lesungen und vieles mehr werden die Herz der Besucher im voradventlichen Ambiente der Pappenheimer Altstadt höher schlagen lassen.

Erfreut sind die Veranstalter über das das Engagement der Pappenheimer Vereine, Geschäfte und der Bürgerinnen und Bürger. In den 35 Marktständen, auf Marktplatz und Deisingerstraße, in der Touristinformation, sowie im K 14 spiegelt sich ein positives bürgerschaftliches Engagement unserer Stadt wieder, freuen sich die Veranstalter.

Die musikalischen Akzente bei der Markteröffnung setzen die Chöre der Kindergärten, die Klarinettenklänge und Blasmusik der Stadtkapelle Pappenheim.

Auch der geheimnisvolle „Gute Geist von Pappenheim“ wird als Stelzenläufer mit wehendem Gewand wieder durch die in diesem Jahr erstmals wieder in gesamter Länge benutzbaren Deisingerstraße schreiten.

Am Samstag gibt es den traditionellen St.-Martins-Umzug aller Kindergärten. Denn auch für die kleinen und kleinsten Freunde des Pappenheimer Pelzmärtelmarktes ist bestens gesorgt. Ein Nostalgiekinderkarussell wird den Kindern gewiss eine Menge Spaß bereiten. Der Pelzmärtel höchst persönlich wird auch in diesem Jahr am Marktsonntag mit seinen Geschenken an alle Kinder für glänzende Kinderaugen sorgen.

Besuchen Sie dem Pelzmärtelmarkt in Pappenheim. Genießen Sie den Zauber der Vorweihnachtszeit mit einem Markt der zum Staunen, Verweilen und Beieinandersein einlädt.




Die öffentliche 4-Quadratmetersitzung des Stadtrates entfällt

Die für Dienstag, 05.11.2019, um 18:00 Uhr vorgesehene Sitzung des Stadtrates im Sitzungssaal des Rathauses wird abgesagt. Grund für die Absage ist, dass sich rechtliche Varianten ergeben haben, die einer Zustimmung des Stadtrates nicht bedürfen.




Sinn will ein Fairnessabkommen

Für die Kommunalwahl am 15. März 2020 hat Pappenheims amtierender Bürgermeister Uwe Sinn allen am Wahlkampf beteiligten Parteien und Gruppierungen vorgeschlagen, gemeinsam ein Fairnessabkommen zu erarbeiten. Hierzu gibt der SPD-Ortsverein Pappenheim folgendes bekannt:

Foto: SPD OV Pappenheim

 (SPD) Angesichts der Tatsache, dass es in Pappenheim in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen im Stadtrat gekommen ist, strebt nun Bürgermeister Uwe Sinn im Vorfeld zur Kommunalwahl an, mit allen Parteien eine Fairnessvereinbarung zu treffen.

Aus diesem Grund schrieb er die örtlichen Partei- und Fraktionsvorsitzenden an und appellierte daran, sich zusammenzusetzen und miteinander Fairnessregeln zu erarbeiten. Er schlug daher für Ende November ein Treffen mit allen Beteiligten vor. Hierfür schlug er in seinem Schriftsatz bereits drei mögliche Termine vor.

„Gerade in Pappenheim erwarten die Bürgerinnen und Bürger von uns, dass wir klar unsere Ziele und Vorstellungen darstellen. Das muss aber ohne persönliche Attacken und Verletzungen ablaufen. Alles andere lehnen unsere Bewohner ab. Es schadet außerdem dem Ansehen unserer Stadt“, so heißt es im Schreiben, das er an alle Mandatsträger verschickte. 

Wichtig sei es ihm, dass die Parteien ihre Vorstellungen und Ziele oder auch Alternativvorschläge vor der Wahl darstellen, es dürfe aber nicht zu persönlichen Attacken oder Verletzungen führen. Er spricht deshalb ganz bewusst von Wahlwerbung und vermeidet das Wort Wahlkampf.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn das Treffen zustande käme und verbindliche Regeln erstellt werden. Dabei sollen natürlich alle Beteiligten ihre Vorstellungen und Ideen einbringen können“, zeigte sich Sinn optimistisch.  

Nur in einem sachlichen und zielorientierten Werben um die Stimme des Wählers könne man nach Sinn tatsächlich motivieren, aus Überzeugung eine entsprechende Entscheidung für den ein oder auch den anderen Kandidaten zu treffen.




Platz 13 für Uwe Sinn auf der SPD Kreistagsliste

Bei der Nominierungskonferenz der SPD für die Kreistagswahl am 15. März 2020 haben die Delegierten der SPD-Kreistagsliste mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Aufstellung der Kandidaten zeichnet sich dadurch aus, dass sich bis zum Platz 42  Männer und Frauen abwechseln.

Bürgermeister Uwe Sinn, der am 15. November 2019 in Pappenheim zum Bürgermeisterkandidaten des SPD Ortsvereins Pappenheim nominiert wird, belegt auf der 60-köpfigen Liste Platz 13. Auf Platz 8 rangiert Anette Pappler, SPD-Stadträtin aus Pappenheim.

Die neun weiteren SPD-Kreistagskandidaten aus dem Landkreis-Süden der SPD-Kreistagsliste sind nachfolgend genannt:

1.Mathias Hertlein (33), IT-Unternehmer, Markt Berolzheim
2. Bianca Bauer (40), Hotelier, Gunzenhausen
3. Jürgen Schröppel (57), Oberbürgermeister, Weißenburg.
4. Doris Schicker (50), Muhr am See
5. Werner Baum (61), Bürgermeister, Treuchtlingen
6. Christa Naaß (64), Bezirkstags-Vizepräsidentin, Haundorf
7. Harald Dösel (47), Lehrer, Weißenburg
8. Anette Pappler (47), Leiterin Jugendwerkstatt, Pappenheim
9. Joachim Federschmidt (55), Fachreferent für Naturschutz, Gunzenhausen
10. Ute Grimm (56), Rathaus-Angestellte, Solnhofen
13. Uwe Sinn (55), Bürgermeister Pappenheim
15. Tobias Eberle (32), Verwaltungsfachwirt, Solnhofen
23. Manfred Schneider (64), Bürgermeister Solnhofen
24. Pia Brunnenmeier (58), Rechtsfachwirtin, Pappenheim
38. Susanne Lampmann (53), Hausmeisterin, Pappenheim
43. Stefan Burzler (40), Konrektor Senefelder-Schule, Pappenheim
46. Günther Rusam (52), Wasserwart, Pappenheim




Antrag auf Enteignung der berühmtesten 4 Quadratmeter Europas

Am Dienstag, 05.11.2019, um 18:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Pappenheimer Rathauses eine außerordentliche öffentliche  Sitzung des Stadtrates mit nur einem Tagesordnungspunkt statt:

Der Einzige Tagesordnungspunkt lautet:

Antrag auf Enteignung gemäß Art. 20 Abs. 1 des Bayerisches Gesetzes über die entschädigungspflichtige Enteignung ( BayEG) zur Sicherung der Befahrbarkeit der Ortsstraße „Stadtmühle“.




Waldschutz wird in Pappenheim großgeschrieben

Der Arbeitskreis der CSU-Landtagsfraktion Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat den Stimmkreis des Landtagsabgeordneten Manuel Westphal besucht. Westphal hatte dafür verschiedene Stationen im ganzen Stimmkreisgebiet vorbereitet, um Projekte aus den Bereichen Forsten, Landwirtschaft und Ernährung zu zeigen. Aktuelle Themen der Forstwirtschaft standen auf der Tagesordnung während des Besuchs in Pappenheim.

(Büro Westphal) Waldschutz wird in Pappenheim seit vielen Jahren großgeschrieben. Zu Beginn der 1990er Jahre führte der Gräflich Pappenheim´sche Betrieb die größte Erstaufforstung eines Einzelbetriebes in Bayern durch. Graf Albrecht von und zu Egloffstein und seine Tochter Gräfin Desiree stellten gemeinsam mit dem Leiter des Gräflichen Forstbetriebes Pappenheim und zugleich Vorsitzenden der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Pappenheim-Weißenburg Eckhard Freist das Konzept, das auch den Kultur- und Naturschutz umfasst, vor. „Wir haben jeweils die standörtlich und wirtschaftlich geeignetsten Baumarten ausgewählt wie zum Beispiel Spitzahorn, Fichte, Douglasie, Lärche und Buche. Die Esche stellte sich angesichts des neu aufgetretenen Eschentrieb-Sterbens als sehr problematisch heraus. Hier müssen nun neue Lösungen gefunden werden. Grundsätzlich ist der Waldumbau in Pappenheim seit ca. 30 Jahren auf einem guten Weg“, erklärte Eckhard Freist während des Rundgangs durch den Pappenheimer Forst. Die mitreisenden AK-Mitglieder rund um den Vorsitzenden Martin Schöffel konnten sich von einem in weiten Teilen noch intakten Wald überzeugen, gleichwohl sind auch hier bereits Folgen des Klimawandels sichtbar.

Die Forstleute führten aus, dass der Wald einen enorm wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leiste. Immerhin bindet ein bewirtschafteter und nicht stillgelegter Wald rund 14 Prozent der jährlich in Deutschland aufkommenden CO²-Emmissionen. Die Waldbesitzer haben in den vergangenen Jahren durch den Waldumbau bereits auf das sich verändernde Klima reagiert. Der Anstieg der bayerischen Durchschnittstemperatur und die damit einhergehenden extremen Wetterereignisse hatten in den vergangenen Jahren enorme Auswirkungen auf das Ökosystem Wald. Es gibt noch keinerlei bewährte Konzepte dem entgegenzuwirken, nur Versuche vor allem im Bereich des Waldumbaus. „In unserem Forst haben wir bisher rund eine Millionen Bäume gepflanzt “, berichtete Graf von und zu Egloffstein.

„Der Waldumbau ist eine wichtige Aufgabe, die unsere und die folgenden Generationen leisten müssen. Die extremen Wetterereignisse und das verstärkte Auftreten von Schädlingen geben uns Anlass, klimatolerante Mischwälder in Bayern aufzubauen. Die Waldumbauoffensive 2030 und die darin enthaltenen Förderprogramme unterstützen die Waldbesitzer dabei. 2020 werden nahezu 44 Millionen Euro für die Waldbauförderung zur Verfügung stehen“, bekräftigte Martin Schöffel.

„Wir Waldbesitzer sind mit unserem Wald ein wichtiger Verbündeter gegen den Klimawandel. Wichtig ist, dass wir beim Schutz unseres Waldes aktiv von der Politik unterstützt werden. Nur wenn wir vorhandene – soweit anpassungsfähige – und neue Arten kombinieren, können wir unseren Wald gesund erhalten. Diese von uns heute skizzierten Waldumbaumaßnahmen können von den Waldbesitzern nur mit finanzieller Unterstützung vollbracht werden. Eine verstärkte Fortführung der bayerischen Waldumbauoffensive, aber auch die weitere Erforschung passender Baumarten ist in Zukunft unabdingbar! Auch die Unterstützung bei der Schadensbewältigung muss weiter ausgebaut werden“, sind sich die anwesenden Waldbesitzer, darunter auch Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, sowie sein Vizepräsident Götz Freiherr von Rotenhan einig. Graf von und zu Egloffstein ergänzte: „Die Leistungen des Waldes für die Allgemeinheit müssen endlich honoriert werden. Gerade für den Klimaschutz leisten wir Waldbesitzer enorm viel. Die staatlichen Förderinstrumente müssen zur besseren Unterstützung dringend überarbeitet und ergänzt werden. Eine Holzbauinitiative muss diesen nicht nur unter Umweltgesichtspunkten besten Baustoff ins Bewusstsein rücken. Auch die Forschung muss fortgeführt werden. Holz bietet uns vielfältige Verwendungsmöglichkeiten und ist unter ökologischen Gesichtspunkten ein optimaler Rohstoff! Am dringendsten ist nun aber die konsequente Fortführung der staatlichen Hilfen bei der Bewältigung der in den vergangenen Jahren angefallenen gigantischen Schadholzmengen.“

Die AK-Mitglieder bekräftigten die Forderungen: „Erst während unserer Herbstklausurtagung im Kloster Banz konnten wir uns mit dem Waldbesitzerverband über die Zukunft des Waldes austauschen, aber auch während verschiedener Gespräche im Rahmen der parlamentarischen Arbeit im Landtag. Auch mögliche Unterstützungsmaßnahmen des Freistaats sind dabei immer wieder Thema. Gerne nehmen wir die heute in Pappenheim besprochenen Themen mit auf und werden diese in unsere Arbeit im Bayerischen Landtag einbringen. Gemeinsam werden wir an weiteren Unterstützungsmaßnahmen für einen erfolgreichen Waldumbau und den verstärkten Einsatz von Holz als wertvollen Baustoff arbeiten. Der Rundgang durch den Forst der gräflichen Familie war auf jeden Fall sehr beeindruckend“, erläuterte Martin Schöffel abschließend und Westphal ergänzte: „Ich stehe immer in engem Kontakt mit den FBGs in meinem Stimmkreis und bin dankbar über die Informationen aus der Praxis. Den beeindruckenden Forst hier in Pappenheim durfte ich bereits während eines anderen Termins begutachten. Ich freue mich, dass unsere Region eine Vorreiterrolle im Waldumbau eingenommen hat.“

Foto: Büro Westphal




Wie vitalisiert man die Provinz?

Im Rahmen der Pappenheimer Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ hat Clemens Frosch das Thema mit einer geschickten Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Beispielen für die Gesamtkommune Pappenheim in Bezug gesetzt. Dabei zeigte er Missstände und Zukunftstrends genauso auf, wie Projekte die in Pappenheim und den Dörfern bereits umgesetzt sind und jetzt positive Wirkung entfalten. Für das Ziel der Inwertsetzung bestehender Gebäude sieht Frosch neben vielen anderen Komponenten die Bürgerbeteiligung als wesentlichen Faktor.

Über einen voll besetzten Vortragsraum im vereinseignen Haus des Kunst und Kulturvereins Pappenheim konnten sich die Verantwortlichen freuen, als ihr Vereinsvorsitzender, Clemens Frosch die Ausführungen darüber startete, wie man die Provinz – sprich Pappenheim mit seinen Dörfern – beleben kann. Denn das ist notwendig, wie ein junges Paar aus den Reihen der Zuhörer deutlich machte, das sich bei abendlichen Spaziergängen in Pappenheim wie in einer Filmkulisse fühlt, wo es zwar sehr schön ist, man aber schon am frühen Abend keine Menschen mehr  antrifft.

Und hier setzt die Definition des Referenten für den Begriff Vitalisierung an, bei der es um die Anpassungsfähigkeit, an die Lebensumstände und damit um die Zukunftsperspektive der auch in Pappenheim und seinen Dörfern gehe. Ziel müsse es sein, die Kommune und die Region für die jungen Leute zukunftsfähig zu machen.

„Bei uns trifft sich die Jugend Bayerns“, stellte Frosch mit Blick auf das evangelische Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ) in Pappenheim fest und wies auch auf die jungen Leute des Maibaumvereins hin, die sich gesellschaftlich immer wieder einbringen, aber beklagen, dass sie in Pappenheim keine Perspektive hätten. „Diese Leute müssen wir für die Zukunft im ländlichen Raum gewinnen und ihnen Perspektiven aufzeigen“, sagte Clemens Frosch, wobei er mehrfach unterstrich, dass für eine Vitalisierung  die aktive  Mitwirkung der Bürgerschaft unerlässlich ist.

Die Gemeinde selbst könne nur im öffentlichen Raum und mit eigenen Immobilien gestalten,  so betonte Frosch. Die bestehende Bausubstanz dürfe nicht nur verwaltet, sondern müsse aktiviert werden bekamen auch die interessiert zuhörenden Fraktionsvorsitzenden aus dem Pappenheimer Stadtrat Florian Gallus (CSU), Gerhard Gronauer (SPD) und Walter Otters (FW) zu hören.

Und in punkto Bausubstanz liege speziell in der Kernstadt Pappenheims der Hase im Pfeffer. Denn, so machte Clemens Frosch deutlich, die meisten großen Immobilien die in Pappenheim das Stadtbild prägen, „gehören einigen wenigen die viel blockieren können.“

Das gelte gleichermaßen für Geschäftshäuser, Gastronomische Betriebe und Gästeunterkünfte, wobei Clemens  Frosch besonders die Leerstände des Hotels Krone und der Pension „Zum Goldenen Hirschen“ auf dem Marktplatz zur Sprache brachte. In der Altstadt sei es notwendig, die Rückräume der Stadthäuser frei zu räumen und zu erschließen. Denn junge Leute mit und ohne Familien haben eigene Ansprüche, weshalb sich  die die Frage zu stellen sei, ob herkömmliche Vorstellungen des Wohnens mit den Vorstellungen der Jugend zusammenpassen. „Ihr müsst nicht so leben wie Eure Eltern“, müsse den jungen Leuten klargemacht werden.

In den Dörfern sei es wichtig, dass die bestehende Dorfstruktur nicht von neuen Baugebieten am Ortsrand überlagert wird. Deshalb brauche es insbesondere in den Pappenheimer Grafendörfern eine bauliche Balance zwischen Denkmal- und Ensembleschutz und zeitgemäßer Wohnkultur.

Der Siedlungsdruck aus den Ballungsräumen auf den ländlichen Raum hat schon eingesetzt und wird sich auch in Pappenheim und seinen Dörfern verstärken, betonte Clemens Frosch. „Da muss man vorbereitet sein“

Es ist schon einiges vitalisiert
ücklicherweise gibt es in Pappenheim und den Dörfern einige sehr positive Beispiele für eine gelungene Vitalisierung. So läuft derzeit in Bieswang die Dorferneuerung auf der Grundlage es starken bürgerschaftlichen Engagements  und der Umbau des Schulhauses zu einer Senioreneinrichtung wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 begonnen. In der Pappenheimer Innenstadt ist die Umgestaltung der Deisingerstraße abgeschlossen und der Umbau der Bauhofstraße die Sanierung der Graf-Carl-Straße, der Herrenschmiedgasse und der Platz am ehemaligen Lämmermannhaus stehen kurz bevor.

Auf dem Marktplatz ist mit öffentlichen Mitteln das vormalige Wieserhaus zum Europäischen Haus und zur Touristinformation umgebaut worden, die als zentraler Anlaufpunkt auch für die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Land gut funktioniert.

Als ein herausragendes Beispiel für Vitalisierung durch privates Engagement in Pappenheim nannte Frosch die Erweiterungsmaßnahmen des Hotels Sonne. Hier habe man das „Stickmuster der Stadt genutzt“ und im Rückraum  ein Gebäude und eine Terrassenerweiterung geschaffen. Demnächst soll in der Stöbergasse noch ein Gästehaus angefügt werden.

Auch die Sanierung des vormaligen Büchelehauses zum  K14  durch den Kunst- und Kulturverein und Maritas Art Café in der Klosterstraße und der Erwerb und Umbau der vormaligen Gaststätte Ritterstube in der Deisingerstraße durch einen privaten Investor sind wichtige Bausteine auf dem Weg zur Vitalisierung Pappenheims.

Ganz besondere Vitalisierungsprojekte zeigte Clemens Frosch mit dem privaten Mehrgenerationenhaus  in Göhren und dem Dorfgemeinschaftshaus in Osterdorf auf, was als Paradebeispiel für die Vitalisierung der Provinz hergenommen werden kann. Das Bürgerschaftliche Engagement war es, was dieses Haus auf den Weg und zur Umsetzung gebracht hat, das sich einer täglichen Nutzung erfreuen kann. In den Osterdorfer Vereinen sind rund 240 Mitglieder organisiert, die sich  vor dem Bau aus rechtlichen Gründen zu dem Dachverband „Die Osterdorfer“ zusammengeschlossen haben. Mit klar formulierten  Vorstellungen und Angeboten und Forderungen sind sie „Die Osterdorfer“ in Persona von Stadtrat Walter Otters an die Kommune herangetreten und haben letztlich in einer enormen Energieleistung ihr Dorfgemeinschaftshaus gebaut. „Natürlich war das keine Selbstläufer“, erklärte Walter Otters, der Vorsitzende des Dachverbandes „Die Osterdorfer“, der unter den Zuhörern des Vortrages war. Es hat immer jemanden gebraucht, der die Fäden in der Hand hatte, einen der die Übersicht behält und die wichtigen organisatorischen Dinge  regelt. Einen solchen „Kümmerer“ braucht es unbedingt, betonte auch Frosch, wenn die Vitalisierung erfolgreich vorangetrieben werden soll. Insbesondere dann, wenn in Pappenheim und seinen Dörfern mit planerischen Maßnahmen die Vitalisierung fortgesetzt werden soll.