Kostenlose Entsorgung von holzartigen Gartenabfällen

Die Stadt Pappenheim bietet im Rahmen einer Herbstaktion die kostenlose Entsorgung von holzartigen Gartenabfällen  an.
Am Samstag, 09.11.2019, werden Anlieferungen in der Zeit von 13 – 15 Uhr an mehreren Stellen angenommen:

  • Ehemalige Deponien in Neudorf und

    Angenommen werden unter Aufsicht:
    Hecken-/Sträucher-/Baumschnittabfall (also Äste, Zweige, Baumholz).

    Das angelieferte Material darf nicht enthalten:
    Steine, Dreck, Wurzeln, Holzbretter.

  • Ehemalige Deponien in Osterdorf sowie am
  • Bolzplatz bei Übermatzhofen.

In Bieswang am Kirchweihplatz Rachinger erfolgt die Annahme in diesem Jahr bereits eine Woche früher und zwar am Samstag 02.11.2019, 13 – 15 Uhr.

Weitere Annahmetage – allerdings nur für die ehem. Deponie Neudorf – ohne Gebühr – sind: am

  • Samstag 19.10.2019, 13 – 15 Uhr,
  • Samstag 09.11.2019, 13 – 15 Uhr
  • Samstag 23.11.2019, 13 – 15 Uhr.

Ganzjährig werden holzartige Gartenabfälle im Wertstoffhof Pappenheim angenommen, allerdings gegen eine Gebühr.

 




Grenzumgänge in Stadt und Land 2019

Die Grenzumgänge in Stadt und Land stehen auch in diesem Herbst wieder an. Nachfolgend gibt die Stadt Pappenheim die Termine in Pappenheim und den Ortsteilen bekannt.




Ein attraktives Stück Pappenheim eingeweiht

Bei einem Festakt mit kirchlichem Segen und dem Durchschneiden eines roten Bandes hat die Stadt Pappenheim am vergangenen Freitag den Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen in der Deisingerstraße gefeiert. Vor etwa 100 Gästen ließ 1. Bürgermeister Uwe Sinn die Entstehungsgeschichte der Pappenheimer „Flaniermeile“ Revue passieren, deren Idee auf das Jahr 2004 zurückgeht. Landratstellvertreter Robert Westphal sprach über das Engagement des Landkreises bei mehreren Baumaßnahmen in Pappenheim. Den kirchlichen Segen erhielt die neue Deisingerstraße von Stadtpfarrer Jürgen Poppe und Bergpfarrer Gerd Schamberger.

Wenn die Pappenheimer schon einen eigenen Marsch haben, dann wollen sie den auch immer wieder hören. Ganz besonders an einem so großen Tag, wie dem vergangenen Freitag, als Pappenheim seine neu gestaltete Deisingerstraße gefeiert hat. Gespielt wurde der Marsch zum Auftakt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim, die auch den musikalischen Rahmen um die Feierstunde setzte.

Diese eröffnete 1. Bürgermeister Uwe Sinn mit dem Hinweis, dass heute für die Stadt Pappenheim ein großer und wichtiger Tag sei, zu dem er die Pappeheimer Bürgerinnen und Bürger und  die Landtagsabgeordneten Wolfgang Hauber und Manuel Westphal ganz herzlich in der Deisingerstraße  begrüßte. Ebenso die Landratstellvertreter Robert Westphal und Peter Krauß, der noch als 1. Bürgermeister Pappenheims im Amt war, als die Idee der „Flaniermeile Pappenheim“ im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde. Unter den Ehrengästen auch Erster Hauptkommissar Dieter Meyer, Leiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen und der polizeiliche Verkehrsexperte Polizeihauptkommissar Hilmar Jung.

Seine Bürgermeisterkollegen aus Langenaltheim, Solnhofen und Treuchtlingen begrüßte Sinn ebenso, wie den vollzählig angetretenen Stadtrat der Stadt Pappenheim.

Ganz besonders freute es den Bürgermeister, dass Baudirektor Eberhard Pickel von der Regierung von Mittelfranken nach Pappenheim gekommen war, denn dieser hat in der gesamten Planungs- und Bauphase eng mit der Stadt Pappenheim zusammengearbeitet und nach dem Überspringen so mancher Hürden erreicht, dass die Baumaßnahme mit immerhin fast 1,5 Millionen Euro bezuschusst werden konnte.

Einer langer steiniger Weg
Auch wenn es sich alle vom Bau betroffenen und vom Leid geplagten noch so sehr gewünscht hätten, der Umbau der Deisingerstraße ist nicht an einem Tag vonstattengegangen, stellte Bürgermeister Uwe Sinn in einem Atemzug mit der Redewendung fest, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut worden sei.

Schon im Jahr 2004 habe sich in Pappenheim im Zusammenhang mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept ein „Arbeitskreis Strukturentwicklung“ gegründet, der erstmals den Gedanken prägte die Deisingerstraße von einer reinen Durchfahrtsstraße in eine Flaniermeile und Einkaufsstraße zu verwandeln.

Auf der Grundlage einer Bestandsanalyse haben sich nach einer Versammlung am 09.11.2009 aus der Bürgerschaft Arbeitskreise gebildet, die Ziele und Planungsgrundlagen erarbeitet haben, welche im November 2011 in drei verschiedenen Planentwürfen von zwei Städteplanern und dem Pappenheimer Architekturbüro Clemens Frosch der Öffentlichkeit vorgestellt worden sind. In diesem Zusammenhang bedankte sich Uwe Sinn besonders bei den viele ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern, die in den Arbeitskreisen zum Wohle der Stadt gewirkt haben.

Als im Frühjahr 2014 die Vorplanungen für die Umgestaltung der Deisingerstraße und des Marktplatzes nahezu abgeschlossen waren, kam durch den neuen Stadtrat im Mai 2014 vieles ganz  anders als ursprünglich geplant. Wegen der damals noch gültigen Straßenausbaubeitragssatzung wollten die betroffenen Anlieger schon frühzeitig wissen, welche Kosten auf sie zukommen. Aus der Sorge heraus eine große finanzielle Belastung hinnehmen zu müssen trat im Sommer 2014 die Bürgerinitiative Stadtentwicklung Pappenheim (BISP) in die Öffentlichkeit. Eine hektische und von Streit geprägte Zeit führten schließlich im April 2015 zu einem Bürgerentscheid, bei dem sich das Ratsbegehren gegen ein Bürgerbegehren durchsetzen konnte.

Damit war zunächst die bis dahin geplante Umgestaltung des Marktplatzes passee und auch die Planungen in der Deisingerstraße wurden mehrfach verändert. Das alles führte zu einem Zeitverzug von etwa zwei Jahren. Verzögerungen begleiteten auch die 2016 begonnene Baumaßnahmen von Anfang an. Handschachtungen wegen  unkartierter Leitungen, die Anordnung einer archäologischen Begleitung bei den Grabarbeiten und Personalmangel bei den Baufirmen und die engen Platzverhältnisse bei laufendem Fahr- und Fußgängerverkehr führten zu einer fast dreijährigen teilweise recht spannungsgeladenen Bauzeit in der Deisingerstraße.

Es sei nicht immer einfach gewesen, die Zufahrten und Zugänge zu den Geschäften und Wohnhäusern zu gewährleisten, stellte Bürgermeister Sinn in seiner Rede fest. Deshalb bedankte er sich bei Allen, die zum Gelingen der Baumaßnahme ihren Beitrag geleistet und die in der Baustellenzeit ihr Leid getragen haben, wenn auch  nicht in jedem Fall den Wünschen und Beschwerden abgeholfen werden konnte.

Der Dank des Bürgermeisters ging an das Architektenbüro Clemens Frosch, das Tiefbaubüro Reinhard Vulpius aus Pleinfeld und an die ausführenden Firmen Dauberschmidt und Rossaro. Er dankte auch  den Mitarbeitern des Landkreises, der Polizei, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Stadtwerke und des Städtischen Bauhofs.

Für eine tatkräftige Unterstützung bedankte er sich beim Pappenheimer Einzelhandel und der Werbegemeinschaft, wobei dieser Dank wegen weitgehender Abwesenheit der Angesprochen nicht direkt entgegengenommen werden konnte.

Mit der Neugestaltung der Deisingerstraße habe die Stadt für die Gewerbetreibenden eine optimale Verkehrserschließung und damit optimale Arbeitsbedingungen geschaffen, stellte Bürgermeister abschließend fest.

In der Kostenfrage habe man nahezu eine Punktlandung hingelegt, betonte Sinn, denn die ursprünglich  geplanten Baukosten konnten nach dem derzeitigen Kostenstand mit 2,114 Millionen Euro fast gehalten werden. Aus Mitteln der Städtebauförderung hat die Regierung von Mittelfranken den stolzen Förderbetrag in Höhe von 1,489 Millionen Euro bewilligt.

Die Baumaßnahmen gehen weiter
Bei aller Freude über das Erreichte, so betonte Bürgermeister Sinn, wolle er die zukünftigen Baumaßnahmen nicht aus dem Auge verlieren. Dies war auch kaum möglich, denn neben dem Platz des Festaktes zeigte sich mit dem Baustellenareal des vormaligen Lämmermannhauses, der Rohbau und dem davor befindlichen Plätzchen, dass in der Pappenheimer Innenstadt weiterhin gebaut wird. Weiter geht es in Pappenheim wie berichtet auch mit der Umgestaltung der Bauhofstraße, der Graf-Carl-Straße und den beiden Verbindungsgassen. Hier wird, wie schon bei der Deisingerstraße, der Landkreis mit präsent sein, betonte Landratstellvertreter Robert Westphal in seinem Grußwort. In vielen Sitzungen seien der Kreisbaumeister und die Tiefbauverwaltung des Landkreises bei den Planungen dabei gewesen. Wegen der Engstelle gleich nach dem Marktplatz musste die Einbahnregelung in der Deisingerstraße beibehalten werden, was dazu führte, dass die Fahrbahn zugunsten der Fußgängerbereiche und des ruhenden Verkehrs auf eine Breite von 3,65 m reduziert wurde, erklärte Robert Westphal den Festgästen. Der Landkreis hat sich mit den Kosten für die Asphaltierung und wegen der Straßenentwässerung auch an den Kanalbaukosten beteiligt und wird sich in dieser Form auch bei der Umgestaltung der Bauhofstraße und der Graf-Carl-Straße einbringen.
Der Landkreis wird also weiterhin in Pappenheim präsent sein betonte Robert Westphal und führte hier den Neubau der Bahnunterführung und für die Zukunft die Bahnhofstraße an.    .

Etwas Gutes zusprechen
Stadtpfarrer Jürgen Poppe und Bergpfarrer Gerd Schamberger erinnerten bei einer kurzen Andacht für das Pappenheimer Straßenbauwerk daran, dass die Bauphase frei von größeren Unfällen war. Segen bedeutet vom Lateinischen Rückübersetzt „Etwas Gutes zusprechen“. Und das ist in mehrerlei Hinsicht geschehen. Mit Blick auf die Ereignisse in Halle forderte Pfarrer Schamberger dazu auf, dafür zu sorgen, dass öffentliche Lebensräume auch wirklich Allen ungehindert zur Verfügung stehen. Möglicherweise mit Blick auf die „Pappenheimer Ereignisse und Besonderheiten“ forderte er auch dazu auf, Achtsamer miteinander umzugehen. „Einen Versuch wäre es allemal wert“, meinte Pfarrer Schamberger und schloss mit den Worten: „Möge die Straße uns zusammenführen.“

Passend dazu zum Abschluss der Böhmische Traum – gespielt von der Feuerwehrkapelle Langenaltheim.

Während des Festaktes hatte die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim die Deisingerstraße für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Ehrengäste mit mehreren Scheren das auf Höhe des Gasthofes Sonne über die Fahrbahn gespannte rote Sperrband feierlich durchschnitten hatten, war die neue Deisingerstraße endgültig ihrer Bestimmung übergeben.

Danach konnten alle die Pappenheimer eine sonnige Pappenheimer Flaniermeile vor dem Hotel zur Sonne genießen, wo es ein reichhaltiges Fingerfood-Buffet von der Metzgerei Wörlein gab und den berühmten Sonnen-Döner.




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 10.10.2019, um 19:00 Uhr  findet im Sitzungssaal des Rathauses eine   öffentliche  Sitzung des Stadtrates  mit folgender Tagesordnung statt.

1  Bauanträge

1.1 BA 36/2019 – Neu- bzw. Wiederaufbau Wohnhaus mit integrierter Garage, Pappenheim

2 Innenstadtsanierung

2.1 Auftragserweiterungen für Planungsleistungen im Bereich der Innenstadt

2.2 Vorstellung und Genehmigung der Vorentwurfsplanung des Platzes und der Herrenschmiedgasse durch Herrn Arch. Frosch

3 Hofana Stiftung

3.1       Hofana Stiftung – Feststellung des Ergebnisses der Jahresrechnung 2017

3.2       Hofana-Stiftung – Entlastung der Verwaltung zur Jahresrechnung 2017

3.3       Hofana-Stiftung – Vorlage der Jahresrechnung 2018

4 Radwegeunterhalt – Asphaltierung des Teilstücks Zimmern – Solnhofen, Grundsatzentscheidung und Auftragsvergabe

5 Projekt Wassererlebnis Altmühltal

6 Straßen- u. Wegerecht: Umstufung (Aufstufung) einer Teilstrecke des beschränkt-öffentlichen Weges Sophie-Hoechstetter-Weg.




FREIEN WÄHLER stellen ihren Landratskandidaten vor

Stefan Bauer aus Gunzenhausen  ist Landratskandidat der FREIEN WÄHLER für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das teilt der Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber mit.

(Mdl Hauber) In der vergangenen Woche hat sich die Vorstandschaft der FREIEN WÄHLER Weißenburg-Gunzenhausen mit einem einstimmigen Beschluss drauf verständigt, der Nominierungsversammlung Stefan Bauer aus Gunzenhausen zum Landratskandidaten der FREIEN WÄHLER bei der anste-henden Wahl am 15. März 2020 vorzuschlagen. Mittlerweile hat sich Stefan Bauer den Mitgliedern bei einer außerordentlichen Versammlung bereits vor-gestellt.

Der 39jährige Hotelier aus Gunzenhausen ist verheiratet, hat 2 Kinder und ist seit 2013 bei den FREIEN WÄHLERN engagiert. Seit diesem Jahr ist er Vorsit-zender der FREIEN WÄHLER Gunzenhausen und stellvertretender Kreisvorsit-zender der FW Weißenburg-Gunzenhausen.

Stefan Bauer freut sich auf diese Herausforderung: „Sich für die Posi-tion des Landrats aufstellen zu lassen, ist eine Ehre und gleichzeitig große Herausforderung und Freude für mich. Mein Ziel ist es, einen attraktiven Landkreis zu gestalten und diesen in die Zukunft zu füh-ren. Deshalb trete ich an.“




Kubische Pflanzbehälter und Poller gegen Falschparker

Mit Pflanzbehältern und Pollern will die Stadt Pappenheim den Falschparkern in der Deisingerstraße zuleibe rücken. Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Stadtrat der Anschaffung von 10 Pflanzbehältern und 6 Pollern für den Einsatz in Dienste der Parkmoral zugestimmt.

Beklagt wurde im Stadtrat einmal mehr die mangelhafte Parkmoral in der Deisingerstraße. Dass in der neugestalteten Deisingerstraße zeitweise alles zugeparkt ist falle jedem auf, der mit offenen Augen durch die Pappenheimer Hauptgeschäftsstraße geht, so war das Credo bei der jüngsten öffentlichen Sitzung.

Durch die Platzierung von 10 geschickt postierten Pflanzkübeln, so das Ziel, will man das Parken auf den nicht für das Parken vorgesehen Flächen unmöglich machen oder zumindest erschweren. Denn nach den Feststellungen der Stadtverwaltung entstehen durch das Falschparken immer wieder gefährliche Situationen, weshalb zu den 10 Pflanzbehältern auch noch 6 Poller angeschafft werden, die allerdings erst im Bedarfsfall nach einer gewissen Beobachtungszeit zum Einsatz kommen sollen.

Die Poller werden anthrazitfarbene runde Eisenpfosten mit einem Durchmesser von 10 bis 12 cm und einer Höhe von 1 m sein. Die Pflanzbehälter sind in einer – wie es in der Sitzung ausschließlich hieß – kubischen Ausführung (würfelförmig) und haben eine Abmessung von 1 m im Quadrat und eine Höhe von 70 cm. Die Höhe, so erklärte Architekt Clemens Frosch, sei wegen der Erkennbarkeit durch die Fahrzeugführer notwendig. Zum Einsatz kommen sollen die kubischen Pflanzbehälter vor dem JUZ, vor der Bäckerei Lehner, vor dem Stadtcafe, dem Gasthof Sonne und im Einmündungsbereich der Stöbergasse.




Baumaßnahme in der Bauhofstraße wird erweitert

Die geplante Umgestaltung und Erneuerung der Bauhofstraße wird in diesem Jahr nicht mehr begonnen. Die Maßnahme umfasst nun auch die Asphaltierung der Fahrbahn und der Parkflächen in der Graf-Carl-Straße, sowie den Lämmermannplatz und die Verbindungsgassen. Der westliche Gehweg in der Graf-Carl-Straße wird mit neuem Pflaster belegt. Reparaturarbeiten am Kanal in der Graf-Carl-Straße sind jetzt  von der Gesamtmaßnahme abgetrennt und noch im Herbst 2019 sollen sie beginnen. Der Arbeitsbeginn an der Straßenoberfläche ist im Monat der Kommunalwahl 2020 geplant.

Eigentlich sollte nach Beendigung der Baustelle Deisingerstraße noch in diesem Jahr auch die Bauhofstraße nach den vom Stadtrat beschlossenen Planungen aufgehübscht werden. Zu der Maßnahme gehören die Ersatzbebauung auf dem vormaligen Schinnereranwesen, die Pflasterung der Gehwege und eine neue Asphaltdecke für die Fahrbahn.

Im Januar dieses Jahres kam dann auch eine Erneuerung der Asphaltdecke in der angrenzenden Graf-Carl-Straße ins Spiel und der Stadtrat hat einstimmig beschlossen beim Landkreis einen Antrag für die Oberflächenerneuerung der Graf-Carl-Straße zu stellen. Diese neue Asphaltschicht sollte dann in einem Zug mit der Bauhofstraße aufgetragen werden. Vorher allerdings, so will es der Beschluss vom Januar 2019 sollen mittels einer Kanalbefahrung eventuelle Schäden festgestellt und vor Beginn der Straßenbaumaßnahmen behoben werden.

Im Sommer gab es dann eine Ausschreibung, bei der 14 Firmen angefragt wurden, von denen aber keine Einzige geantwortet hat. So jedenfalls war es bei der jüngsten öffentlichen Sitzung des Stadtrates zu vernehmen.

Darauf hat der Stadtrat in der Weise reagiert, dass man nun die vordringlichen Arbeiten für die Reparaturen am Kanal in der Graf-Carl-Straße gesondert ausschreiben will. Und zwar sofort. Denn noch im Oktober sollen  die Arbeiten beginnen. Man habe sogar schon eine Firma in Aussicht, die in dem vorgegebenen Zeitfenster Kapazitäten frei hat, hieß es bei der jüngsten öffentlichen Sitzung des Stadtrates.

Der Bauumfang der eigentlichen Baumaßnahme in der Bauhofstraße erfährt durch den einstimmigen Ratsbeschluss vom 19.09.2019 eine wesentliche Erweiterung. In das Bauhofstraßenpaket ist  nun auch der Neubau für den Platz des ehemaligen Lämmermannhauses in der Deisingerstraße, die Neugestaltung der Herrenschmied- und Stadtvogteigasse, sowie der Austausch des Pflasterbelages der westlichen Graf-Carl-Straße zwischen Bauhofstraße und Stadtvogteigasse mit aufgenommen worden.

Der Stadtrat hat auch beschlossen, dass die Gesamtmaßnahme nach den Kanal-Reperaturarbeiten im März 2020 anlaufen soll.




Netze mutwillig beschädigt

Am DFB-Mini Spielfeld in Pappenheim an der Stadtparkstraße wurden in letzter Zeit die Tornetze und das Ballfangnetz an mehreren Stellen mutwillig zerschnitten. Der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro. Nach einer Mitteilung der Stadt Pappenheim kommen für die Sachbeschädigung Schüler der benachbarten Schule, Freizeitkicker oder Besucher des evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums infrage. Bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen ist Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

Zeugen die Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen zu melden.

Titelfoto: Stadt Pappenheim




Der Stadtrat tagt wieder

Am Donnerstag, 19.09.2019, um 19:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

1 Bauanträge:

1.1 BA 26/2019 – Umbau, Sanierung und Erweiterung Wohnhaus Pappenheim, Befreiungen vom Bebauungsplan,

1.2 BA 29/2019 – Bauvoranfrage Neubau Lagerhalle, Pappenheim,

1.3 BA 31/2019 – Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Übermatzhofen,

1.4 BA 34/2019 – Anbau eines kalten Wintergartens, Neudorf – Befreiungen Bebauugsplan,

1.5 BA 37/38/39-19 – Nutzungsänderungen für Bau- und Transportfahrzeuge, Übermatzhofen,

1.6 BA 41/2019 – Voranfrage Errichtung Flachdachcarport, Geislohe,

1.7 BA 36/2019 – Neubau Wohnhaus mit integrierter Garage, Pappenheim.

2 Innenstadtsanierung: 

2.1 Innenstadtsanierung – Ausbau der Bauhofstraße – weiteres Vorgehen,

2.2 Erwerb von Pflanzkübeln für die Deisingerstraße,

3 Kunst- und Kulturverein Pappenheim E. V. –Gewährung einer Zuwendung zu einem Vortrag von Architekt Angel Panero im Zuge der Veranstaltungsreihe „Vitalisierung der Provinz“,

4 EDV – Reparatur der elektronischen Informationssäule am Marktplatz,

5  Kalkulation der Abwassergebühren für den Zeitraum 2020 bis 2023,

6 Abwasser:
Anschluss der Kläranlagen Geislohe/Neudorf/Göhren an die Kläranlage Pappenheim – Vergabe der Leitungsverlegungsarbeiten,

7 Löschwasserversorgung Bieswang: Festlegung Umfang Hydranten i. V. m. Kanalsanierungsmaßnahme Hauptstraße, Zustimmung zu den Baukosten

8 Bauleitplanung: . Änderung des Bebauungsplanes „An der Stöß (II)“ – Aufstellungsbeschluss

9 Winterdienst: Zustimmung des Stadtrates zum Kauf eines Streuanhängers

10 Projekt Wassererlebnis Altmühltal

 




WLAN-Hotspot auf dem Marktplatz

Auf dem Marktplatz in Pappenheim ist jetzt der vierte öffentliche und kostenfrei WLAN-Hotspot in Betrieb gegangen.

Ab sofort steht allen Pappenheimern, Besuchern und Touristen auch auf dem Marktplatz kostenloses WLAN zur Verfügung.

Die Nutzung der Hotspots ist kostenfrei und bedarf keiner Registrierung. Der Nutzer bestätigt lediglich die Allgemeinen Geschäfts- und Datenschutzbestimmungen und kann dann mit seinem WiFi-fähigen, mobilen Endgerät surfen.

Sie finden den Hotspot in Ihren WLAN Einstellung unter der SSID „@BayernWLAN“.

Die Einrichtungskosten wurden vom Freistaat Bayern bezuschusst. Die Stadt Pappenheim konnte aufgrund des touristischen Standorts hier eine zusätzliche Förderung zu den normalerweise limitierten zwei Hotspots pro Gemeinde erzielen.

Weitere kostenlose WLAN-Hotspots finden Sie im Stadtgebiet Pappenheim

  • Auf dem Marktplatz
  • am Wohnmobilstellplatz und Volksfestplatz auf der Lach und im Freibad Pappenheim,
  • in der neu gestalteten Deisingerstraße und
  • während der Öffnungszeiten in den Räumen der Tourist-Information.

Der Freistaat Bayern fördert im Rahmen seines Projektes „Bayern WLAN“ die Einrichtung öffentlicher WLAN-Hotspots in den bayerischen Gemeinden.

Weitere Informationen zum Bayern-WLAN können im Internet unter
https://www.ldbv.bayern.de/breitband/bayernwlan.html
abgerufen werden.




Die ganze Straße eine Galerie

 „Galerie  Deisingerstraße“ ist das Thema mit dem der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. die gelungene Umgestaltung der Deisingerstraße mit lebendiger  Geschichte bereichern  will.

Präsentiert werden dabei 42 großformatige Fotos von den meisten Häusern in der Pappenheimer Hauptgeschäftsstraße.

Die Fotos gehen zum Teil auf eine Zeit vor mehr als 100 Jahren zurück und in manchen Fällen bedarf es schon einer ganz genauen Betrachtung  um zu erkennen, welches Gebäude heute an der Stelle des abgebildeten alten Hauses steht. Andere Häuser wiederum haben sich über Jahrzehnte äußerlich nicht verändert.

Fast jedes der Häuser in der Deisingerstraße war ein Geschäftshaus und es gab auch ganz erstaunliche Gewerbe, wie z.B. die Pflasterzoll-Einnahmestation, eine WaStra Ladenbau, eine Essighandlung und ein Geschäft für den Pappenheimer Kreditverein.

Am Freitag, den 30. August um 18:00 Uhr werden in der Pappenheimer Galerie Van der Gang, Deisingerstraße 5 die historischen Fotos erstmals vorgestellt und an die Hausbesitzer oder Hausbewohner ausgegeben. Geplant ist, dass die historischen Fotos in der Größe 30×45 cm  in den Fenstern oder Schaufenstern dargestellten Häuser präsentiert werden, damit die Pappenheimer Hauptgeschäftsstraße  zu einer netten Galerie mit historischen Fotos wird.

Die weiteren Planungen des Heimat- und Geschichtsvereins  sehen vor, im Frühjahr 2020 die Hausgeschichte für jedes Haus der Deisingerstraße in einem Buch zu präsentieren. Die Besitzer bzw. Lehensnehmer der Häuser lassen sich fast alle bis in 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Möglich ist das alles nur durch die Aufzeichnungen des Pappenheimer Ehrenbürgers und Archivars Hans Navratil. Dieser hat  in  jahrzehntelanger Forschungsarbeit die Hausbesitzer und viele nette Details über die Häuser in der Deisingerstraße zusammengetragen.




Rukwid- und Kipfmüller-Straße zwei Tage gesperrt

In Pappenheim wird es am Montag, 19. und soweit baulich erforderlich auch noch am 20.August eine Vollsperrung der der Bürgermeister-Rukwidstraße Haus Nr. 20 bis Hausnummer 3 (Arztpraxis) und der Dr. Dr.- Berta –Kipfmüller-Straße von der Einmündung Rukwidstraße bis zum Gasthof Grüner Baum geben.

Grund für die Vollsperrung ist die Sanierung von acht Kanaldeckeln. Diese Sanierungsarbeiten können nur bei gesperrter Fahrbahn durchgeführt werden.

Die Stadt Pappenheim und die beauftragte Firma werden die Dauer der Sperrung auf das unbedingt notwendige Maß beschränken. Allerdings darf nicht zu früh über die sanierten Schächte gefahren werden.

Die Stadt Pappenheim bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Nachsicht, die Arbeiten an den Kanalschächten sind dringend erforderlich und wurden wegen der Innenstadtsperrungen schon so weit wie möglich zeitlich verschoben. Zudem wird in der jetzigen Ferienzeit der Schulbusverkehr nicht behindert.

Die weiträumigen Umleitungsstrecken sind aus dem Lageplan ersichtlich.