Entsorgung von holzartigen Gartenabfällen

Die Stadt Pappenheim bietet im Rahmen einer „Frühjahrsaktion“ die kostenlose Entsorgung von holzartigen Gartenabfällen (Hecken-/Sträucher-/Baumschnitt wie Äste/Zweige/Holz) an.

Am Samstag, 27.03.2021, werden Anlieferungen in der Zeit von 13 – 15 Uhr an folgenden Stellen angenommen:

      • Bieswang Kirchweihplatz Rachinger
      • Neudorf n in ehemalige Deponie
      • Osterdorf ehemalige Deponie,
      • Übermatzhofen Bolzplatz

Weitere Annahmetage – jeweils 13 – 15 Uhr  ohne Gebühr – nur für die ehema Deponie Neudorf) sind:

06.03.2021, 20.03.2021,

03.04.2021, 17.04.2021,

08.05.2021,

19.06.2021,

04.09.2021,

09.10.2021, 16.10.2021, 30.10.2021

13.11.2021 .

Ganzjährig werden holzartige Gartenabfälle im Wertstoffhof Pappenheim angenommen, allerdings gegen eine Gebühr.

Zum Vormerken: Die „Herbstaktion“ wird am 13.11.2021 stattfinden.




Straßen- und Wegesperrung

Die Stadt Pappenheim teilt mit dass in der nächsten Woche wegen Forstarbeiten zu Verkehrsbeschränkungen kommt.

Im Zeitraum von Dienstag, 02.03.2021, bis Freitag, 05.03.2021, wird es im Raum Pappenheim wegen Forstunterhaltsmaßnahmen entlang von Straßen und Wegen zu Verkehrsbeschränkungen kommen. Die Straße von Übermatzhofen über den Steinbruch nach Zimmern wird vollgesperrt. Der Radweg zwischen Zimmern und Pappenheim ist nur bedingt nutzbar, da während der Arbeiten auch dort eine Vollsperrung nötig werden wird. Außerhalb der üblichen Arbeitszeiten kann der Radweg benutzt werden.




Neue Straßenbeleuchtung für die Bauhofstraße

Die neu gestaltete Bauhofstraße wird auch eine neue Straßenbeleuchtung erhalten. Der Stadtrat hat kürzlich der Bestellung zugestimmt.

Die neue Straßenbeleuchtung in der Bauhofstraße wird genauso aussehen wie jene in der Deisingerstraße, jedoch sind die Standorte in der Bauhofstraße neu festgelegt worden. Auf dem 100 m langen Straßenstück werden fünf Leuchten mit einer Masthöhe von je fünf Metern aufgestellt. Wie in der Deisingerstraße können die Lampen über eine Fernsteuerung geregelt werden und haben Stecker für eine Weihnachtsbeleuchtung. Die Auswahl der Standorte hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Städtischen Werken getroffen, sodass eine gesonderte Planung dafür eingespart werden konnte. Gesetzt werden die Lampen von der Baufirma Rossaro, die beim Ausbau der Deisingerstraße und der Bauhofstraße seit Jahren in Pappenheim tätig ist.




Stadt setzt auf die Vernunft der Bürger

Zum Jahresbeginn2021 ist in Pappenheim die Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter in Kraft getreten. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT hat berichtet).

„Der Inhalt der Verordnung entspricht dem Muster des Bayerischen Gemeindetags. Der Stadt Pappenheim ist bekannt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an die Vorschriften der Verodnung halten und ihre Pflichten erfüllen,“ stellt die Stadt Pappenheim in einer Mitteilung fest. Allerdings erkennt man auch, dass es auch viele gibt, die es mit den Sicherungspflicht nicht so genau nehmen oder diese komplett ignorieren. Die Stadt Pappenheim bittet darum dass im Stadtgebiet alle ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Stadt Pappenheim setzt hier in erster Linie auf die Vernunft der Bürger, und gibt nachfolgende die Wichtigsten Merkmale der Verordnung bekannt.


Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen
und Sicherung der Gehbahnen im Winter


Die „Verordnung der Stadt Pappenheim über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“ regelt im Detail, welche Verpflichtungen hinsichtlich

a) Reinhaltung und Reinigung u n d
b) Sicherung der Gehbahnen im Winter bestehen.

Die hierzu maßgebliche Verordnung ist auf der Homepage der Stadt Pappenheim hinterlegt
(„Stadt & Ortsteile“ -> „Rathaus“ -> „Stadtverwaltung“ -> „Ortsrecht“).

Wir fassen die wichtigsten Details der Verordnung zusammen:

Wer ist verpflichtet, die in der Verordnung genannten Tätigkeiten umzusetzen ?

Eigentümer/Erbbauberechtigte/Nießbraucher/Dauerwohn- u. Nutzungsberechtigte sowie Inhaber eines Wohn rechtes.

Welche Flächen sind zu reinigen und zu sichern ?

Öffentliche Straßen/Wege und deren Bestandteile (insbesondere Gehwege). Näheres siehe Verordnung.

Was bedeutet „Reinhaltung der öffentlichen Straßen und deren Bestandteile“?

  •  wöchentliches Reinigen und Kehren
  •  Schlamm und sonstigen Unrat sind zu entfernen
  •  Laub ist zu beseitigen (Rutschgefahr)
  •  Gras, Unkraut sowie Moos ist zu entfernen, soweit es aus Ritzen und Rissen im Straßenkörper wächst
  •  nach einem Unwetter sowie bei Tauwetter sind die Abflussrinnen und Kanaleinläufe freizumachen, soweit diese innerhalb der Reinigungsfläche im Sinne des § 6 der Verordnung liegen

Was bedeutet „Sicherung der Gehbahnen im Winter“ ?

  •  die Sicherungsfläche (i. d. R. der Gehweg) muss an Werktagen ab 06.30 Uhr (und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 08.00 Uhr) von Schnee geräumt und bei Schnee-/Reif- oder Eisglätte mit z. B. Sand/Splitt bestreut werden
  • der Einsatz von Tausalz ist nur in Ausnahmefällen zulässig (bei besonderer Glättegefahr, an Treppen und starken Steigungen)
  • die Sicherungsmaßnahmen sind bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist
  • das Räumgut ist neben der Gehbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird
  • Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte und Fußgängerüberwege sind freizuhalten

Warum ist die Umsetzung der Verordnung so wichtig ?

In erster Linie geht es darum, Gefahren für Leib und Leben (Winterdienst) zu vermeiden. Ein Sturz kann enorme Auswirkungen haben. Aber auch das Ausweichen von nicht geräumten Bereichen auf geräumte Bereiche (z. B. vom Gehweg auf die Straße) ist gefährlich und nicht im Sinne eines geordneten Verkehrs. Das regelmäßige Kehren und Säubern der Straße ist nicht nur für das Stadtbild wichtig. Es gilt zu vermeiden, dass große Mengen Dreck in die Kanalisation fließen und dort unnötigen Unterhaltsaufwand und Schaden erzeugen/anrichten.

Was ist, wenn ich die Festlegungen der Verordnung nicht einhalte ?

Wir weisen darauf hin, dass der zu den Verpflichtungen genannte Personenkreis die Arbeiten – sofern sie nicht selbst wahrgenommen werden können – ggf. Dritten übertragen werden muss.

Gesundheitliche Einschränkungen oder Ortsabwesenheit sind keine Gründe, die Arbeiten nicht auszuführen.

Was ist, wenn ich wiederholt meinen Pflichten nicht nachkomme ?

Die Stadt Pappenheim setzt auf die Vernunft der Verpflichteten und darauf, dass sie sich ihrer Pflicht bewusst sind und auch im Sinne des Gemeinwohls und ihrer Stadt tätig werden.

§ 13 der Verordnung regelt, dass die Nichterfüllung der Reinigungspflicht und Sicherung der Gehbahnen im Winter mit bis zu eintausend Euro belegt werden können.

STADT PAPPENHEIM




Unterkunft im Schäferkarren

Karl Satzinger hat für die Fraktion der Bürgerliste beantragt, den Wohnmobilstellplatz auf der Lach fertigzustellen und auf der städtischen der Wiese neben der Altmühl eine Übernachtungsmöglichkeit mit bis zu sechs Schäferkarren zu schaffen. Noch vor der Sommerpause 2021 will der Stadtrat in einer Sitzung über die konkrete Umsetzung zu beraten. Dabei soll auch die Generalsanierung des Campingplatzes in das touristische Übernachtungskonzept einbezogen werden.

Mit seinem Antrag verfolgt Karl Satzinger das Ziel, den Tourismus in Pappenheim attraktiver zu gestalten und das touristische Angebot zu erweitern. Insbesondere soll der Bereich der Lach, wo sich seit 2016 ein Wohnmobilstellplatz befindet, durch das Aufstellen von vier bis sechs Schäferkarren auf der Wiese neben dem Altmühlsteg (Golden Gate) aufgewertet werden. In den Schäferkarren sollen bis zu vier Personen ohne größeren Luxus übernachten können. Lediglich einen Stromanschluss kann sich Karl Satzinger pro Wohneinheit vorstellen, damit die Handys oder Fahrrad Akkus geladen werden können.

Ein Platz mit guten Perspektiven meint Satzinger, mit einer Bootsanlegestelle neben dem Altmühl Steg, dem nahen Waldkletterpark, dem Freibad, dem EDEKA-Markt und der nahen Innenstadt. Außerdem sei der Standort eine Aufwertung für den nahegelegenen Wohnmobilstellplatz auf der Lach.

Schon im Juni 2016 hat der Stadtrat die Einrichtung von fünf Wohnmobilstellplätzen beschlossen, der inzwischen gut angenommen wird. An Einrichtungen sind aber – so beklagt Satzinger – nur die Stromsäulen umgesetzt worden. Die beschlossene Pflasterung und die Parzellenabgrenzung würden noch ausstehen. Außerdem wäre ein Sanitärbereich für die Stellplätze von Nöten, der möglicherweise im Haus Schützenstraße 17 – dem vormaligen Umkleidebereich der TSG Pappenheim – eingerichtet werden kann.

Mit seinem Antrag will Satzinger alle Stadtratsfraktionen auffordern, sich an dem Vorhaben mit Vorschlägen und auch konstruktiven Diskussionsbeträgen zu beteiligen. „Alle sollen sich einbringen, es soll ein Projekt von allen werden“, sagt Karl Satzinger im Gespräch.

Bettina Balz von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen findet den Antrag von Satzinger zwar gut, will das ganze aber in einem Gesamtkonzept „Camping in Pappenheim“ eingebunden wissen.

Auch die Fraktionschefin der SPD Anette Pappler will die Schäferkarrenanlage mit der anstehenden Generalsanierung des Campingplatzes zeitnah umsetzen und drängt darauf, die Angelegenheit nicht auf die lange Bank zu schieben.

Für einen guten Vorschlag hält auch Bürgermeister Florian Gallus den Antrag der Bürgerliste, der von allen unterstützt werden sollte. Allerdings müssen die Umsetzung und die Details noch bei einer Sitzung des Stadtrates besprochen werden. Diese Beratungen sollen auf Drängen von Walter Otters von den Freien Wählern nicht geschoben werden und noch vor der Sommerpause stattfinden.

Fotos: Karl Satzinger




Sparmöglichkeiten nur bei der Heizung

Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die vom Architekturbüros Clemens Frosch aufgestellte Kostenberechnung für das „Haus für Kinder“ in allen Punkten beschlossen. Dabei geht es für die Stadt bei einer Bausumme von 2,8 Millionen Euro um den Eigenanteil von rund 943.000 Euro. In der vergangenen Woche hatte der Bauausschuss in einer zweieinhalbstündigen Sitzung alle Gewerke einzeln auf dem Prüfstand. Dabei tat sich lediglich bei der Heizung ein möglicher Ansatz für eine nennenswerte Einsparung auf.

Dass die Stadt Pappenheim das „Haus für Kinder“ braucht, steht außer Frage, das wurde wieder einmal zu Beginn der Bauausschusssitzung in der vergangenen Woche betont, als Geschäftsleiter Eberle erklärte, dass der gesellschaftliche Wandel und die „höhergeschraubten“ gesetzlichen Ansprüche diese Baumaßnahme der Stadt erforderlich machen.

Als Clemens Frosch bei der Januarsitzung im Stadtrat die Gesamtbaukosten in Höhe von 2.8 Millionen Euro bekanntgab, (wir haben berichtet) hat diese Nachricht nicht nur einigen Stadträtinnen und Stadträten das Wasser in die Augen getrieben, auch aus der Bevölkerung kamen Stimmen und Kommentare, die Zweifel an der Notwendigkeit der hohen Baukosten hegen.

Deshalb hat sich am vergangenen Mittwoch auch der Bauausschuss zu Beratungen getroffen, bei denen nach Möglichkeiten von Einsparungen gesucht werden solle.

In einer zweieinhalbstündigen Sitzung hat der Bauausschuss zusammen mit dem Planer Clemens Frosch und dem Fachplaner für Haustechnik Wolfgang Korpowski alle Gewerke einzeln unter die Lupe genommen. Zur Diskussion kam u.a. die Frage von Stadtrat Karl Satzinger (BGL), ob man nicht besser Fenster zum Öffnen in das Haus für Kinder einbauen sollte, anstatt wie geplant eine Festverglasung und eine Lüftungsanlage mit stattlichen Folgekosten zu planen. Stadtrat Friedrich Hönig forderte immer wieder den Bau einer Photovoltaikanlage auf das begrünte Dach des Kinderhauses. Auf alle Fragen und Sparanregungen konnten die beiden Planer mit ausführlichen Erklärungen und technischen wie rechtlichen Hinweisen den Bauausschuss überzeugen, dass es mit einer Ausnahme keine Ansätze für nennenswerte Einsparmöglichkeiten gibt.

Lediglich bei der Heizung könnte sich unter Umständen vielleicht einen Einsparsumme von 50.000 Euro auftun. Nämlich dann, wenn das Haus für Kinder doch, wie ursprünglich vorgesehen an das Heizsystem der Grundschule angeschlossen wird. Dafür gäbe es zwar aktuell keine Fördermittel, aber bei einem späteren Umbau der Schulhausheizung könnten bei Umsetzung der Energieeinsparverordnung (ENEV) hohe Fördermittel in Anspruch genommen werden.

Titelbild: Josua Knab, Student der Architektur




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 11.02.2021, um 19:00 Uhr findet im Großen Saal des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) in der Stadtparkstraße eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge
1.1 BA 06/2021 Erweiterung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle und Aufstellen von zwei Baucontainer, Fl.-Nr. 222 Gem. Bieswang
2 Städt. Bauvorhaben Haus für Kinder – Genehmigung der Planung und der Kostenberechnung
3 Bauleitplanung
3.1 Bauleitplanung – Antrag auf Erweiterung der bestehenden Einbeziehungssatzung „Weißenburger Straße“ – Aufstellungsbeschluss
4 Baumaßnahmen
4.1

Sanierung Innenstadt – Beschluss der Planung und der Kostenberechnung für die Baumaßnahmen Austausch der Kanäle und Herstellung der Oberflächen in der Herrenschmied- und Stadtvogteigasse sowie der Graf-Carl-Straßen -Gehwege

4.2 DE Bieswang – Verlegung von Leerrohren als Gehwegquerung in der Hauptstraße zur Vorbereitung eines Nahwärmenetzes in Bieswang
4.3 Antrag von Herrn StR Satzinger auf Fertigstellung des Wohnmobilstellplatzes und Schaffung einer Schäferkarrenanlage
5 Vergaben
5.1 Abwasserbeseitigung:
Vergabe Klärschlammentwässerung/-Entsorgung Kläranlage Pappenheim für 2021
6 Baumaßnahme Bauhofstraße – Erwerb einer neuen Straßenbeleuchtung
7 Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur Erstellung eines Konzeptes für „Wohnen und Pflege im Alter“ für Pappenheim und seine Ortsteile
8 Allgemeines/ Sachstandsmitteilungen

 




Kostenberechnung zum Haus für Kinder liegt auf dem Tisch

Clemens Frosch, hat jetzt den Bau des Hauses für Kinder als Architekt wieder ein Stück nach vorne gebracht. In der öffentlichen Sitzung des Stadtrates stellte er kürzlich die Gestaltungsplanung und die Kostenberechnung vor in der sich deutlich höhere Werte als in der Kostenschätzung aus dem Jahre August 2019 zeigen. Bevor der Stadtrat die Ausschreibungen für das Bauvorhaben per Beschluss freigibt, sollen vom Bauausschuss noch Stellen gesucht werden, bei denen der Rotstift angesetzt werden kann. Der Beschluss des Stadtrates ist im Februar vorgesehen.

Titelbild: Josua Knab, Student der Architektur

Seit dem Juni 2018 ist der Bau eines Kinderhorts in Pappenheim bei einer Gegenstimme beschlossene Sache. Über den Standort und die Dimension des Bauwerks hat der Stadtrat im November 2018 einstimmig entschieden und auch darüber, dass zu dem Kinderhort auch eine Kindergartengruppe mit Kinderkrippe hinzukommen soll. Bei dieser Sitzung kam es zu einer ganzen Reihe von Vergaben für die Planungsleistungen an verschiedene Fachplaner.

Im Januar 2020 haben das BRK Südfranken und die Stadt Pappenheim durch die Vertragsunterzeichnung die Trägerschaft für das „Haus für Kinder“ in Tüte und Papier gebracht. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT hat mehrfach berichtet).

Im Juni 2020 gab es einen Ortstermin mit dem Bauausschuss bei dem Clemens Frosch den genauen Standort, die Planung und die Dimension des Bauwerks und vorstellte.

Und dieser ist enorm. In einem Größenvergleich machte Clemens Frosch dem Stadtrat wegen der Standortfrage klar, dass das Haus für Kinder in den Außenmaßen größer wird als einer der Schuhausflügel. Damit wird klar, dass der Standort auf der Wiese zwischen Schulhaus und Kinderspielplatz alternativlos ist. Das bedeutet aber auch, dass sich im unmittelbaren Umfeld der Schule voraussichtlich noch in diesem Jahr eine gewaltige Baustelle mit einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren auftut. Mit einem Bauzaun umgeben, wird diese Baustelle eine Zufahrt von der Stadtparkstraße herbekommen, damit der Schulbetrieb, insbesondere an der Busschleife nicht oder möglichst wenig beeinträchtigt wird. Der Gebäudeeingang ist nach Fertigstellung vom Helmut-Gollwitzer-Weg her geplant.

Das Gebäude wird für 12 Krippen-, 25 Kindergarten- und 25 Kinderhortplätze gebaut. Alleine durch die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Gruppen war die Planung eine besondere Herausforderung, die jetzt zur Planung eines zweigeschossigen Gebäudes geführt hat, dessen Erscheinungsbild von der anthrazitfarbenen Holzfassade und zur Stadtparkstraße hin mit einem Fluchtbalkon in der 1. Etage geprägt wird.

Im Innern sollen große Fensterflächen und Oberlichter ein helles und freundliches Ambiente schaffen.

Die Krippenräume sowie die Küche und Speiseraum sind im Erdgeschoß und im Obergeschoß befinden sich die Räume für Kindergarten und Kinderhort mit einem Bewegungsbereich sowie einer „Kinderlounge“ mit Sitzgelegenheiten und einer Kletterwand.

Während im und am Gebäude Beton, Glas und behandeltes Holz dominieren ist die Gestaltung des Außenbereichs recht Naturnah vorgesehen. Hier soll es in einer großzügigen Anlage eine Hügellandschaft mit Magerrasen, einen Sandplatz und einen Teich mit Stauden und Blühbereichen geben.

Trotz des Neubaus wird der bereits bestehende öffentliche Spielplatzbereich erhalten bleiben

Kosten enorm angestiegen
Lagen die Gesamtkosten der Baumaßnahme bei der Kostenschätzung im August 2019 noch bei rund 2,444 Millionen Euro, so steht jetzt im Januar 2021 nach der Kostenberechnung eine Gesamtsumme von 2,796 Millionen Euro an. Diese Kostensteigerung ergibt sich vor allem deshalb, weil nicht wie ursprünglich vorgesehen die Heizung vom Grundschulhaus her zugeführt werden kann. Da für die Förderung der Nachweis regenerativer Energien notwendig ist, wird das Haus Für Kinder über eine Wärmepumpe beheizt. Auch im Bereich der Haustechnik ist eine enorme Kostensteigerung eingetreten.

Zu der Förderung für das ehrgeizige Bauprojekt konnte Katharina Krach, die Leiterin der Stadtkämmerei berichten, dass die maximalen Fördermittel nach dem Finanzausgleichsgesetz 1,312 Millionen Euro betragen. Von zwei weiteren Sonderprogrammen wird das Bauvorhaben voraussichtlich zusätzlich mit 541.000 Euro unterstützt.

Demnach hätte die Stadt selbst einen Betrag von 943,019 Euro aufzuwenden.

Das ist ein dicker Brocken meinte Bürgermeister Florian Gallus, der das Ganze nochmal im Bauausschuss beraten lassen will. Aber auch die Botschaft „wir müssen weiterkommen“ hat Gallus seinem Stadtrat mit auf den Weg gegeben. Denn, will die Stadt die Förderung bekommen, muss bis zum 31.03.2021 ausgeschrieben und vergeben sein. Deshalb sollen in der Februarsitzung die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden.

Allerdings will der Stadtrat hinsichtlich der hohen Kosten doch noch Möglichkeiten suchen, den Rotstift anzusetzen. Wie etwa Stadträtin Sophie Wurm (CSU), die Sparansätze finden und dafür auf den einen oder anderen Luxus verzichten will.

Zweiter Bürgermeister Walter Otters von den Freien Wählern sieht am ehesten bei den Außenanlagen Ansatzpunkte „zu Strecken“ ohne das Gesamtkonzept infrage zu stellen. Denn, so stellte Otters klar, „durch diese Investition werden wir weiter notwendige Investitionen in der Stadt einschränken müssen“.

Titelbild: Josua Knab, Student der Architektur




Zimmerer Berg gesperrt

Die Straße von Pappenheim nach Zimmern über Dreilinden (Zimmerer Berg) ist in der 4. Kalenderwoche ab 25, Januar 2021 für 3-4 Tage wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die konkreten Tage der Sperrung stehen noch nicht fest.
Die Umleitung erfolgt über die Staatsstraße 2230 Pappenheim-Zimmern.




Reine Luft in Pappenheims Klassenzimmern

Die Luft in den Klassenzimmern der Grundschule Pappenheim-Solnhofen ist rein und braucht keine mechanische Luftreinigung. Das wurde jetzt bei einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekannt. Weil die Atemluft in den Schulräume über die Fester ausreichend gereinigt werden kann, gibt es in den Schulgebäuden in Pappenheim und Solnhofen keinen Bedarf für mobile Luftreinigungsgeräte.

Das hat die kommissarische Schulleitung der Grundschulen Pappenheim und Solnhofen der Stadtverwaltung Pappenheim mitgeteilt. Allerdings wünsche man sich CO2 Sensoren, die anzeigen wann es an der Zeit ist, das Klassenzimmer zu lüften.

Aufgekommen ist Das Thema durch einen schriftlichen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, in dem die Verwaltung aufgefordert wurde bei der Grundschule nach einer Bedarfserhebung Luftfilteranlagen zu bestellen und die entsprechenden Förderanträge einzureichen.

Bei der Bearbeitung des Antrages hat sich aber herausgestellt, dass es bei der Grundschule keinen Bedarf gibt. Außerdem wurde auch bekannt, dass es eine staatliche Förderung derartiger Anlagen nur für Schulräume zur Verfügung stehen, die nicht über die Fenster belüftet werden können. Da würde es für Pappenheim keine Förderung geben, denn alle Schulräume der Grundschule Pappenheim-Solnhofen können durch Fenster ausrechend gelüftet werden.

Dem Wunsch der Schulleitung entsprechend, hat die Stadtverwaltung stattdessen 13 CO2 Sensoren bestellt, die in voller Höhe von den Staatlichen Fördermitteln bezahlt wurden.

Bei der Stadtratssitzung dankte die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler der Verwaltung für die zügige Umsetzung des Antragsthemas. „Wir sind sehr zufrieden“ erklärte sie und zog den Antrag zurück, in dem die Luftreinigungsanlagen beantragt worden waren.

Es sei wieder ein Schritt in die richtige Richtung, freute sich auch Bürgermeister Florian Gallus und zeigte sich überzeugt, dass die Anschaffung von CO2 Sensoren die bessere Variante sei.




Bauhofstraße ab sofort legal befahrbar

Was schon seit einem Monat durch die normative Kraft des Faktischen laufend umgesetzt worden ist, hat nun auch den rechtlichen Segen des Landkreises erhalten.

Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass ab sofort die Bauhofstraße in Pappenheim wieder befahren werden darf. Damit können die Verkehrsteilnehmer wie gewohnt im Ringverkehr durch die Altstadt fahren.
Der Genehmigung vorausgegangen waren intensive Abstimmungsgespräche der Stadt Pappenheim mit dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen der als Straßenbaulastträger über die Genehmigung der Durchfahrt entscheidet.

Da die Bauarbeiten in der Bauhofstraße noch nicht abgeschlossen sind und die Baustelle wegen der Winterpause ruht, wird mit dem Wiederbeginn der Bauarbeiten eine erneute Vollsperrung nötig werden. Auch wenn die Asphalt-Decksicht aufgebracht wird sind die Graf-Carl-Straße und die Bauhofstraße für einige Tage gesperrt. Die Stadt Pappenheim wird jeweils rechtzeitig über die weiteren nötigen Einschränkungen informieren.




Pfandflaschenaktion auch in Pappenheim

“Pfand gehört daneben“ bei dieser bundesweiten Aktion wird jetzt auch die Stadt Pappenheim mitmachen. Einstimmig stimmte der Stadtrat einem Antrag der Bürgerleiste zu.

Viele hundert Radler und Wanderer ziehen im Sommer Tag für Tag durch Pappenheim. Beliebte Raststellen sind der Marktplatz, die Deisingerstraße beim Lehner Bäck, der Platz vor der Metzgerei Wörlein, im Bahnweg, die Weidenkirche. An alldiesen Stellen können Pfandflaschen kaum ordnungsgemäß entsorgt werden und landen bestenfalls in den öffentlichen Abfallbehältern.

Das bringt die Pfandsammler dazu, den Abfall zu durchwühlen – „und das ist demütigend, gefährlich und mancherorts bei Androhung eines Bußgeldes verboten“, heißt es auf der Internetseite der Initiative “ Pfand gehört daneben“. Auch der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste Karl Satzinger schreibt in seinem Antrag „… sich in die Tonne zu hängen ist eine Demütigung.“

Wer den Blick auf den Pappenheimer Bahnweg zur Weidenkirche hat, weiß, dass die Abfallbehälter dort am Morgen und am Abend oft von mehreren Personen nacheinander gewissenhaft nach Leergut durchsucht werden.

Das soll sich nach dem Antrag der Bürgerliste nun ändern. Denn durch Aufkleber und sogenannte Pfandringe an den öffentlichen Abfallbehältern soll erreicht werden, dass die Pfandflaschen künftig nicht mehr im Abfallbehälter verschwinden, sondern neben diesem platziert werden, wo sie dann von den Sammlern einfach mitgenommen werden können.

Dieser Antrag der Bürgerliste wurde von allen Fraktionen unterstützt und Anette Pappler (SPD) dankte für diesen Antrag. Gleichwohl sei es beschämend, dass in unserer Gesellschaft Menschen zum Sammeln von Pfandflaschen gezwungen sind, beklagte Pappler. Pia Brunnenmeier (SPD) will die Aktion noch auf die Stadtwerkeinsel ausgedehnt haben, was letztlich in den Antrag der Bürgerleiste noch aufgenommen und vom Stadtrat einstimmig beschlossen worden ist.