Pappenheim will die Fels neu auf ihre Standfestigkeit prüfen lassen

Ein Thema mit langer Vorgeschichte stand in der Januarsitzung des Pappenheimer Stadtrates auf der Tagesordnung. Es geht um die Felsengruppe „Die Fels“ oberhalb der Bürgermeister-Rukwid-Straße und die Frage, wie standsicher das Gelände heute noch ist. Der Stadtrat sollte in der Sitzung über die Vergabe eines Gutachtens an die Landesgewerbeanstalt (LGA) Bayern in Nürnberg entscheiden. Da das Angebot bis zur Sitzung jedoch noch nicht vorlag, wurde der Tagesordnungspunkt vertagt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hauptausschuss angeregt, das Risiko eines möglichen Felssturzes erneut geologisch bewerten zu lassen. Die letzte Einschätzung der LGA stammt aus dem Jahr 1992. Schon damals wurde eine abstrakte Gefahr festgestellt. In der Folge brachte die Stadt provisorische Notsicherungsverbauungen an und legte die Kosten sowie die Sicherungsmaßnahmen dem damaligen Grundstückseigentümer per Bescheid nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz auf.

Der Eigentümer beschritt daraufhin den Rechtsweg mit dem Ziel, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen. Nachdem auch eine Verfassungsbeschwerde erfolglos blieb, teilte er das große Waldgrundstück auf. Während die übrigen Flächen als Friedwald genutzt werden, erklärte er die betroffene Teilfläche mit einer Größe von 11.592 Quadratmetern durch eine einfache Erklärung als herrenlos. Seither steht die Fläche faktisch im Raum, ohne privaten Eigentümer.

Rechtlich ist die Situation klar umrissen und zugleich anspruchsvoll. Wird eine konkrete Gefahr bekannt, muss die Stadt als Sicherheitsbehörde einschreiten. Neue Felsabgänge sind in den vergangenen Jahren zwar nicht bekannt geworden. Allerdings dürfte sich die Standfestigkeit der Felsgruppe und der eingebauten Sicherungsmaßnahmen in mehr als drei Jahrzehnten kaum verbessert haben. Vor diesem Hintergrund erscheint eine aktuelle fachliche Bewertung als sinnvoller erster Schritt.

Vorgesehen ist, sowohl die Felsengruppe selbst als auch die bestehenden Felssturzsperren durch die LGA Bayern untersuchen zu lassen. Die Kosten sollen im städtischen Haushalt 2026 berücksichtigt werden. Ein konkreter Beschluss konnte in der Sitzung jedoch noch nicht gefasst werden, da das angekündigte Angebot der LGA bis dahin nicht eingegangen war.

Der Stadtrat wird sich erneut mit dem Thema befassen, sobald belastbare Zahlen vorliegen. Ziel bleibt es, die Situation sachlich zu klären und auf Grundlage eines aktuellen Gutachtens über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

 




Fasching mit ausverkauftem Pappenheimer Kronensaal

Besser hätte es kaum laufen können. Der Faschingsball in Pappenheim, organisiert vom CSU Ortsverband Pappenheim erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg und setzte in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Mit einem genehmigten Kontingent von 200 Gästen war der Kronensaal komplett ausverkauft. Kein Platz blieb frei, die Vorfreude war spürbar – und sie sollte nicht enttäuscht werden.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Project X“. Vom ersten Takt an brachte sie den Saal zum Brodeln und hielt die Stimmung bis 1.00 Uhr nachts auf konstant hohem Niveau. Es wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Viele Besucher waren sich einig, dass es – inzwischen der fünfte Faschingsball – eine der positivsten und stimmungsvollsten Veranstaltungen dieser Reihe gewesen sei. Besonders bemerkenswert war die gute Atmosphäre über alle Altersgruppen hinweg.

Als Ehrengast durfte Marianne Pappler begrüßt werden. Sie ließ es sich nicht nehmen, bis in die frühen Morgenstunden mitzufeiern. Auch dem Besitzerehepaar Andrea und Albert Linke war die Freude deutlich anzusehen. Der Saal wurde ganz in ihrem Sinne genutzt – lebendig, fröhlich und bis auf den letzten Platz gefüllt.

Kulinarisch zeigte sich der Kronenwirt bestens vorbereitet – und am Ende dennoch restlos ausverkauft. Bis zur letzten Portion wurde serviert, das Angebot fand großen Zuspruch und wurde vielfach gelobt.

Besonders positiv aufgenommen wurde zudem das Engagement der eigenen Stadtratskandidaten. Sie übernahmen nicht nur Verantwortung bei der Vorbereitung, sondern bedienten und unterhielten die Gäste persönlich. Niemand scheute den organisatorischen Aufwand, die intensive Bewirtung oder das Aufräumen am Sonntag. Dieses Miteinander und die sichtbare Einsatzbereitschaft trugen ihren Teil zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.

Auch der vom Turnverein ausgerichtete Kinderfasching konnte sich sehen lassen. Nach Angaben von Tino Ernst und Julian Sattler verzeichnete die Veranstaltung eine Rekordbeteiligung und fand großen Anklang. Die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren hat sich damit nicht nur bewährt, sondern inzwischen fest etabliert.

Titelfoto: CSU-Ortsverband Pappenheim




Vollsperrung zwischen Geislohe und Flemmühle

In der kommenden Woche müssen sich Verkehrsteilnehmer rund um Pappenheim auf Einschränkungen einstellen. Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Geislohe und Flemmühle wird von Dienstag, 24. Februar, bis einschließlich Donnerstag, 27. Februar 2026, vollständig für den Verkehr gesperrt. Dies geht aus einer Anordnung der Stadt Pappenheim als zuständiger Straßenverkehrsbehörde hervor.

Betroffen ist die komplette Strecke dieser Ortsverbindungsstraße. Grund für die Maßnahme sind Baumfäll- und Unterhaltsarbeiten im städtischen Wald. Hintergrund ist die Verkehrssicherungspflicht, der die Stadt hier nachkommt. Um die Arbeiten sicher durchführen zu können, ist eine Gesamtsperrung des Verkehrs erforderlich.

Die Umleitung wird über Geislohe, Neudorf und Suffersheim nach Flemmühle sowie in umgekehrter Fahrtrichtung geführt. Entsprechende Beschilderungen werden nach dem vorgesehenen Regelplan eingerichtet.

Die Anordnung tritt mit dem Aufstellen der Verkehrszeichen in Kraft und endet mit deren Beseitigung. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu folgen und für die genannten Tage etwas mehr Zeit einzuplanen.

 




Neue Impulse für leerstehende Ladenflächen in Pappenheim

Wie lassen sich leerstehende Ladenflächen im Ortskern wieder mit Leben füllen? Dieser Frage widmete sich ein Werkstattgespräch des Kunst und Kulturvereins Pappenheim e.V., das am Freitag in der ehemaligen Hoechstetter Apotheke stattfand. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um ihre Vorstellungen einzubringen und gemeinsam über Perspektiven für die Zukunft nachzudenken.

Von Beginn an setzten die Organisatoren auf Beteiligung. Es ging nicht darum, fertige Konzepte zu präsentieren, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen zu entwickeln. Als Impuls dienten drei Beispiele aus der Region, die Mut machen sollen. Vorgestellt wurden die Pinselfabrik in Bechhofen, der Tante Anna Stadtteilladen in der Ansbacher Neustadt sowie das Zentrum für Austausch und Machen in Erlangen. Sie zeigen, wie unterschiedlich tragfähige Modelle heute aufgestellt sein können, ob als Verein, Genossenschaft oder unternehmerische Initiative.

Hauseigentümerin Fabiola Diehl zeigte sich offen für vielfältige Nutzungen. Als Buchbindemeisterin und Kunsthandwerkerin könne sie sich auch unkonventionelle Modelle vorstellen, sofern diese langfristig wirtschaftlich tragfähig seien.

Im Laufe des Abends entstand eine breite Sammlung an Vorschlägen. Genannt wurden Orte der Begegnung und des sozialen Austauschs ebenso wie kulturelle Projekte etwa ein Heimatmuseum oder eine Galerie für regionales Kunsthandwerk. Auch klassische Angebote der Nahversorgung fanden sich auf den Pinnwänden, vom Bioladen über ein Gesundheitszentrum bis hin zu einem Pop up Laden für Selbstständige und Start ups.

Die Frage der konkreten Umsetzung stand bewusst noch nicht im Vordergrund. Zunächst sollte gesammelt werden, was die Menschen bewegt und was sie in Pappenheim vermissen. Diese Offenheit sorgte für eine lebendige Diskussion. Zugleich wurde in der Auswertung deutlich, dass sich einige Teilnehmende eine stärkere Struktur und eine kompakte Bestandsaufnahme gewünscht hätten.

Der Verein versteht diese Rückmeldungen als hilfreichen Hinweis. Künftig solle zu Beginn eine Übersicht über vorhandene Angebote stehen und die Moderation klarer geführt werden. Insgesamt ziehen die Organisatoren dennoch eine positive Bilanz. Die rege Beteiligung und die engagierte Atmosphäre hätten gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereit seien, Verantwortung für die Entwicklung ihrer Stadt zu übernehmen.

Inhaltlich knüpft das neue Format an den kürzlich abgeschlossenen Vitalitätscheck der Stadt Pappenheim an. Während dieser eine Bestandsaufnahme lieferte, sollen die Werkstattgespräche nun konkrete Handlungsmöglichkeiten ausloten und die Bürgerschaft aktiv einbinden.

Weitere Treffen sind geplant, sowohl in Pappenheim als auch in den umliegenden Ortschaften. Für die ehemalige Apotheke ist in den kommenden Wochen ein Folgetermin vorgesehen, bei dem einzelne Ideen vertieft werden sollen.

Eigentümer leerstehender Immobilien, die selbst Gastgeber eines Werkstattgesprächs werden möchten, können sich per Mail an k14.pappenheim@web.de wenden.

 




Geburtstagsgeschenk vom Stadtrat überreicht

Einen besonderen Moment hielt die jüngste Sitzung des Pappenheimer Stadtrates am 12. Februar 2026 bereit. Bürgermeister Florian Gallus nutzte die Zusammenkunft, um Stadtrat Jürgen Weizinger aus Übermatzhofen noch einmal offiziell zu seinem 60. Geburtstag zu gratulieren und ihm im Namen aller Kolleginnen und Kollegen die besten Wünsche zu überbringen.

Es ist im Gremium eine schöne Tradition, zu runden Geburtstagen zusammenzulegen. Die Sitzungsgelder werden in solchen Fällen gesammelt, um dem Jubilar eine gemeinsame Aufmerksamkeit zu überreichen. Auch diesmal kam so ein „Flachgeschenk“ zustande, das Bürgermeister Gallus mit anerkennenden Worten überreichte.

Jürgen Weizinger weiß bereits, wofür er die Zuwendung verwenden möchte. Ein Brotbackofen soll angeschafft werden und einen Teil des Betrags will für Übermatzhofener Dorfgemeinschaft spenden und damit ein Zeichen der Verbundenheit setzen.




Glaskugel, Gaudi und klare Worte im Pappenheimer Rathaus

Seit mehr als einem halben Jahrhundert besuchen am „Unsinnigen Donnerstag“ die Frauen des Pappenheimer Weiberfaschings den Pappenheimer Stadtrat. Zu diesem Ereignis wurde die Sitzung wie jedes Jahr vom Bürgersaal im Haus des Gastes in den historischen Rathaussaal verlegt.In diesem Jahr, gut drei Wochen vor der Kommunalwahl, waren es 15 Wahrsagerinnen zusammen mit ihrem Stimmungsmusikanten Jörg Felsner, die den Rathaussaal stürmten und dem Stadtrat nach einem Blick in die Glaskugel so manches zu erzählen hatten. Auch einen ganzen Parcours an Geschicklichkeits- und Wissenstests hatte der Stadtrat zu bestehen.

In diesem Jahr hatte man an alles gedacht, und so war neben medizinischem Personal auch die Generalität des Pappenheimer Weiberfaschingsvor Ort, die ein wachsames Auge auf das närrische Treiben im Rathaussaal hatte.

Nachdem Bürgermeister Gallus von seinem Chefsessel entführt und als Zauberer verkleidet zurückgebracht worden war, brachte Barbara Mürl, assistiert von Esmeralda (Britta Schober), nach einem Blick in die Glaskugel so manches vor, was die Pappenheimer bewegte.

In ihrem diesjährigen Faschingsauftritt nahmen die „Wahrsagerinnen“ des Pappenheimer Weiberfaschings den Stadtrat mit auf eine augenzwinkernde Reise durch Vergangenheit und Zukunft Pappenheims. In Reimform blickten sie auf die großen und kleinen Themen des Jahres und ließen dabei auch deutliche Akzente nicht aus.

Die Suche nach Lösungen im Rathaussaal

In der Glaskugel erschien zunächst der Bürgermeister mit der Feststellung: „Es gibt nur drei Themen in diesem Rat“, woraufhin Kinder, Kläranlage und Kanal humorvoll als Dauerbrenner identifiziert wurden. Deutlich wurde der Appell mit Blick auf das weiterhin leerstehende Georg-Nestler-Haus, denn: „So wird in der Zukunft Altwerden in Pappenheim schwer.“ Auch die Entwicklungen in den Planungsgebieten Pappenheim Nord, in Neudorf II und im Gründlein Geislohe wurden aufgegriffen, inklusive der Diskussion mit dem Landratsamt, bei der aus dem Rat zu hören war: „Wir sind hier nicht zu träumen.“ Kritische Töne fanden sich beim Zustand mancher Gebäude im Stadtgebiet sowie beim Professorium, für die einsturzgefährdeten Mauer am Dr.-Wilhelm-Kraft-Weg. Der Vitalitätscheck und der schleppende Umgang mit Bürokratie wurden ebenso thematisiert wie der nun startende Glasfaserausbau, zu dem der zweite Bürgermeister im Rat zitiert wurde: „Mit Planung und Arbeit haben wir viel Zeit verbracht. Vom Juni 2024 bis heute gesehen – Glasfaser muss nun endlich bestehen.“ Neben politischen Inhalten würdigten die Wahrsagerinnen auch das Gemeinschaftsleben und lobten die gelungene Zusammenarbeit bei der BR-Radltour.

Als Neuling im Stadtrat begrüßten die Wahrsagerinnen Adelheid Wenninger und überreichten ihr, wegen ihrer noch kurzen Amtszeit eine provisorische Narrenkappe.

Von den anwesenden Ratsmitgliedern werden im kommenden Stadtrat Christa Seuberth, Karl Satzinger und Mattias Strobl nicht mehr vertreten sein. Sie erhielten die traditionelle „Ente für Ausscheider“, die zur lebenslangen Teilnahme an der Faschingssitzung im Pappenheimer Stadrat berechtigte.

Die Prüfungen in diesem Jahr für die vier zusammengelosten Gruppen waren wieder mit viel Ideenreichtum ausgedacht. So war mit Spielkarten Wohnungsbau zu betreiben, Seifenblasen mussten gefangen und der gordische Knoten gelöst werden. Auch als „Kartenschieber“ mussten sich die Ratsmitglieder bewähren.

Jörg Felsner hielt mit seinem Akkordeon die Stimmung ständig mit dem Weiberfaschingshit und anderen Faschingsliedern am Leben. Mit sicherem Gespür für Tempo und Takt begleitete er die Wortbeiträge der Wahrsagerinnen, setzte musikalische Akzente und sorgte mit schwungvollen Zwischenspielen immer wieder für neuen Schwung im Saal. Ob Schunkelrunde oder Mitsingpassage – Jörd Felsner hatte das Publikum fest im Griff und trug wesentlich zur ausgelassenen Atmosphäre im historischen Rathaussaal bei.

Das Abschlusslied war diesmal auf die Melodie des ABBA-Songs „Gimme! Gimme! Gimme!“ gereimt und führte im Text auf Pizza und ins Bräustüberl hin. Mit einem bunten Zug ging es schließlich zum Weiterfeiern ins „Bräu“, wo bis nach Mitternacht getanzt, gelacht und Gaudi gemacht wurde.




Glasfaserausbau in Pappenheim nur mit Vertrag

Seit Montag, 9.Februar 2026 werden in der Pappenheimer Kernstadt sogenannte Informationsgespräche zum geplanten Glasfaserausbau angeboten. Dabei zeigt sich immer wieder, dass das Interesse groß ist – und die Verunsicherung mitunter ebenso. Viele Bürgerinnen und Bürger stellen ähnliche Fragen, etwa zu Kosten, Fristen oder zur Förderfähigkeit einzelner Adressen.

Die Stadt Pappenheim hat deshalb reagiert und die wichtigsten Punkte gebündelt. Auf der Internetseite der Stadt wurden ausführliche und allgemein verständliche FAQs veröffentlicht, die den aktuellen Stand rund um den Glasfaserausbau in der Kernstadt sowie in den Grafendörfern darstellen.

Die Ausführen der Stadt Pappenheim finden Sie hier …

https://pappenheim.de/stadt-ortsteile/aktuelles/breitbandausbau/

Darin wird unter anderem erläutert, weshalb zwischen Kernstadt und Ortsteilen unterschieden wird. Hintergrund sind unterschiedliche Förderkulissen. Nicht jede Adresse ist förderfähig, die Voraussetzungen hierfür legt der Gesetzgeber im Rahmen einer sogenannten Markterkundung fest. Die Stadt selbst hat darauf keinen Einfluss.

Für die Kernstadt Pappenheim gilt derzeit klar: Ein kostenloser Hausanschluss ist nur in Verbindung mit einer Tarifbuchung möglich. Wird der Glasfaseranschluss nicht bis etwa Mitte 2026 beauftragt, fällt bei einem späteren Anschluss eine Investitionszuschusspauschale in Höhe von aktuell 999,95 Euro zusätzlich zu den Tarifkosten an.

Ein weiterer Punkt, der viele beschäftigt: Derzeit können Glasfasertarife ausschließlich direkt über die Telekom gebucht werden. Andere Anbieter wie etwa 1&1 sollen voraussichtlich in den kommenden Jahren folgen. Wer die genannte Pauschale vermeiden möchte, muss aktuell einen Tarif bei der Telekom abschließen und kann diesen nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gegebenenfalls wechseln.

In den Ortsteilen Göhren und Neudorf sind alle Anwesen förderfähig. Dort ist ein kostenloser Hausanschluss auch ohne Tarifbuchung möglich, ein unmittelbarer Handlungsbedarf für Eigentümer besteht aktuell nicht. Im Ortsteil Geislohe wiederum ist die Förderfähigkeit nur teilweise gegeben. Für bestimmte, in der Übersicht aufgelistete Adressen ist der Hausanschluss ebenfalls ohne Tarifbuchung kostenfrei, für andere gilt – wie in der Kernstadt – die Regelung mit Tarifabschluss .

Der Ausbau in der Kernstadt soll nach derzeitiger Planung im April 2026 starten. In den Grafendörfern ist der Ausbau ebenfalls für 2026 vorgesehen, ein konkreter Termin steht dort noch nicht fest.

Die vollständigen FAQs mit weiterführenden Informationen, Kontaktdaten sowie Hinweisen zum Förderverfahren sind auf der Homepage der Stadt Pappenheim abrufbar unter

https://pappenheim.de/stadt-ortsteile/aktuelles/breitbandausbau/




Pappenheim und die neue Grundsteuer

Die Anpassung der Grundsteuerhebesätze für das Jahr 2026 hat in den vergangenen Wochen für zahlreiche Rückfragen und Gesprächsbedarf gesorgt. Auf mehrfachen Wunsch aus der Bürgerschaft erfolgt die Veröffentlichung der Hintergründe nun nachträglich auch im Pappenheimer Skribent, um die Entscheidungsfindung des Stadtrates transparent nachzuzeichnen.

Hintergrund ist die bundesweite Grundsteuerreform, deren Umsetzung auch die Stadt Pappenheim vor erhebliche Herausforderungen stellt. Bereits für das Haushaltsjahr 2025 hatte der Stadtrat die Hebesätze so angepasst, dass das Steueraufkommen insgesamt möglichst aufkommensneutral bleibt. Diese Zielsetzung erwies sich jedoch als schwierig, da die vom Finanzamt neu festgesetzten Grundsteuermessbeträge teils stark von den bisherigen Werten abweichen und bis heute noch nicht für alle Grundstücke vorliegen.

Die Stadtverwaltung ist bei der Erhebung der Grundsteuer strikt an diese Messbescheide gebunden und hat keinen Einfluss auf die individuelle Bewertung einzelner Grundstücke. Infolge der Anpassung der Hebesätze im Jahr 2025 sanken die Grundsteuereinnahmen der Stadt von ursprünglich rund 600.000 Euro auf etwa 500.000 Euro jährlich. Vor diesem Hintergrund empfahl die Verwaltung, gegenzusteuern, um weitere Einnahmeausfälle zu vermeiden.

Der Stadtrat beschloss daher in seiner Sitzung vom 18. Dezember 2025 einstimmig die neuen Hebesätze für das Jahr 2026. Diese sehen für die Grundsteuer A einen Hebesatz von 600 Prozent vor, bislang lag dieser bei 450 Prozent. Der Hebesatz für die Grundsteuer B wurde von 180 auf 215 Prozent angehoben. Sollte sich in den kommenden Jahren durch noch ausstehende Bewertungen wieder ein höheres Steueraufkommen ergeben, schloss der Stadtrat eine erneute Anpassung ausdrücklich nicht aus.

In der Sitzung wurde zudem betont, dass die vielfach empfundene Unzufriedenheit nicht auf kommunale Entscheidungen zurückzuführen sei. Als Ursache für die aktuelle Situation wurde vielmehr die Finanzverwaltung des Landes benannt. Aufkommensneutralität bedeute dabei nicht, dass jeder einzelne Grundstückseigentümer gleich belastet werde, sondern dass die Gesamteinnahmen der Kommune stabil bleiben.

 




Der Pappenheimer Stadtrat tagt

Am Donnerstag, 12.02.2026, um 18:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentlliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

  1. Bauanträge
  2. Bauleitplanung – 1. Änderung Bebauungsplan „Gründlein“ Geislohe – Billigungs- und Auslegungsbeschluss
  3. Dorferneuerung Bieswang – Ausbau Hauptstraße, Kostenübersicht nach Schlussabrechnung
  4. Behandlung der Empfehlungen der Bürgerversammlungen 2025 gem. Art. 18 GO
  5. Feuerwehrwesen: Feuerwehr Osterdorf, Bestätigung Feuerwehrkommandant und Stellvertreter nach erfolgter Wahl
  6. Bekanntgaben



Pappenheim auf dem Weg zur Gigabit-Zukunft

In Pappenheim tut sich was in Sachen Digitalisierung: Gemeinsam mit GlasfaserPlus und der Deutschen Telekom startet in der Kernstadt der flächendeckende Glasfaserausbau bis direkt in die Wohnungen. Wer künftig vom schnellen Netz profitieren möchte, kann sich schon jetzt informieren und passende Tarife buchen.

Nachfolgend veröffentlichen wir die offizielle Mitteilung der Stadt Pappenheim zum aktuellen Stand des Glasfaserausbaus:

Die Kernstadt Pappenheim wird gemeinsam mit GlasfaserPlus und der Deutschen Telekom flächendeckend mit Glasfaser bis in die Wohnungen ausgebaut.

1.212 Haushalte können seit 12. Januar 2026 entsprechende Tarife buchen. Die Stadt übernimmt dabei eine administrative Rolle und unterstützt die GlasfaserPlus insbesondere bei Genehmigungen und verkehrsrechtlichen Fragen. Ein Hausanschluss ist in Verbindung mit einem Telekom Glasfaservertrag kostenfrei, inklusive Leitungsverlegung bis 20 Meter ins Haus, wenn die Vorbereitung im Gebäude durch die Kundschaft erfolgt.

Seit Mitte Januar informieren Mitarbeiter der Deutschen Telekom vor Ort an der Haustüre. Die Mitarbeiter sind an der Telekom Kleidung mit Logo zu erkennen und tragen einen Lichtbild-Dienstausweis mit sich. Zusätzlich sind alle Mitarbeiter durch eine Personalnummer legitimiert.

Besonderer Service: Das Telekom Glasfaser Infomobil informiert vom 9. bis 20. Februar 2026 in Pappenheim – montags bis donnerstags am Marktplatz, freitags am Volksfestplatz – über Angebote und Ablauf des Anschlusses.

Weitere Informationen und Beratungen gibt es zudem in den Telekom Partnerstandorten in Weißenburg, unter www.telekom.de/glasfaser sowie unter der kostenlosen Glasfaser-Hotline 0800 22 66100 (Privatkunden) und 0800 33 01300 (Geschäftskunden).

 




Vermeidbare Adrenalinstöße im Pappenheimer Stadtrat

Bei der ersten Sitzung des Pappenheimer Stadtrates im neuen Jahr ging es gleich zur Sache. Am 22. Januar 2026 stand ein Folgeantrag des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim e.V. (KuKuV) auf der Tagesordnung – konkret ging es um eine Verlängerung der städtischen Förderung in Höhe von jährlich 8.000 Euro. Was zunächst nach einem formalen Verwaltungsakt klang, entwickelte sich rasch zu einem adrenalingeladenen Schlagabtausch im Sitzungssaal. Im Rückblick könnte man meinen, dass das alles vielleicht vermeidbar gewesen wäre. Doch was war geschehen?

Mit Schreiben vom 7. Januar 2026 beantragte der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. eine Fortführung der städtischen Unterstützung in Höhe von jährlich 8.000 Euro für die Jahre 2026 bis 2030, um damit sowohl die Kulturarbeit als auch die Betriebskosten für der „Haus der Bürger“ in der Klosterstraße 14 zu decken. Zusätzlich bat der Verein schon vorsorglich um einen weiteren Zuschuss zur Finanzierung einer außenliegenden Rettungstreppe, die nach Änderung des Brandschutzkonzepts erforderlich geworden ist.

Die Sicht der Stadtverwaltung
Wie aus der offiziellen Beschlussvorlage hervorgeht, handelt es sich bei der beantragten Förderung um sogenannte freiwillige Leistungen. Diese sind nur im Rahmen der Leistungsfähigkeit der Stadt möglich und müssen hinter Pflichtaufgaben zurückstehen. Da der Haushalt 2026 noch nicht beschlossen ist, kann aktuell keine verbindliche Aussage zur Finanzierbarkeit getroffen werden.

Bereits in früheren Stadtratsbeschlüssen – erstmals im Jahre 2016, zuletzt im März 2023 – war dem Verein nahegelegt worden, durch geeignete bauliche Maßnahmen zu erreichen, dass die kostspielige Brandmeldeanlage im Gebäude außer Betrieb genommen werden kann. Diese schlägt jährlich mit rund 4.000 Euro zu Buche. Ziel war es, die Unterhaltskosten des Gebäudes und damit auch den städtischen Zuschuss zu senken. Trotz wiederholter Aufforderungen sei der Verein dieser Empfehlung bislang nicht nachgekommen, stellte Bürgermeister Gallus bei einer zunächst sehr sachlichen Darstellung der Ereignischronologie fest.

Polizei und Feuerwehr werden Alarmiert, wenn die Brandmeldeanlage auslöst. Auch wie hier bei einem Fehlalarm

Im Dezember 2025 wurde dann ein Bauantrag des KuKuV eingereicht, der unter anderem den Bau einer Außentreppe beinhaltet. Bisher ist aber ungeklärt, ob durch dieses Treppenbauwerk die Brandmeldeanlage entfallen kann. Zudem sei der Antrag unvollständig – insbesondere fehle ein Stellplatznachweis und eine Abstandsflächenberechnung. Auch die geplante Nutzungsänderung eines Gebäudeteils zur Veranstaltungsfläche wird aus baurechtlicher Sicht kritisch bewertet.

Zudem kritisierte Gallus, dass im aktuellen Förderantrag entgegen der vorausgegangenen Absprachen das Thema Brandmeldeanlage überhaupt nicht genannt ist.

Die Diskussion
In ihrem Redebeitrag bedankte sich Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth (SPD) zunächst für die Unterstützung aus den finanziellen Mitteln der Stadt Pappenheim und betonte, dass sich der vormalige Vereinsvorstand und Architekt Clemens Frosch schon seit vielen Jahren mit der Brandschutzthematik beschäftige. „Wir brauchen den Brandschutz, weil Leute ein und aus gehen“, betonte Seuberth. Der Verein müsse nun aus Brandschutzgründen eine Außentreppe mit geschätzten Baukosten von 33.000 Euro bauen, wofür weitere Unterstützung der Stadt Pappenheim erbeten werde. Im Übrigen beklagte die Kulturreferentin, dass in den Ausführungen der Beschlussvorlage der Verein unbegründet „schlecht gemacht“ werde.

Diese Aussage brachte Bürgermeister Gallus offenbar auf die sprichwörtliche Palme. Denn in einem außergewöhnlich scharfen Ton und lauter Stimme betonte er, dass er den Sachverhalt „wertneutral“ vorgetragen habe. Es sei „dreist“, betonte Gallus, wenn im Antrag nicht mit einem Wort auf die vorherigen Absprachen eingegangen werde. Er schätze die Kulturarbeit des KuKuV für die Stadt Pappenheim sehr und bringe auch immer wieder seine persönliche Wertschätzung zum Ausdruck. Allerdings sei es ärgerlich, dass das Geld der Stadt Pappenheim nicht für Kunst und Kultur, sondern für Gebäudeunterhalt und Brandschutz ausgegeben werde. Zudem tue sich die Problematik der im Mai 2025 beschlossenen Stellplatzsatzung auf, deren Umsetzung den KuKuV mit einem fünfstelligen Betrag treffen werde. „Wir sind nach zehn Jahren immer noch am gleichen Sachstand“, stellte der Bürgermeister fest. „Mir ist wichtig, dass sich was tut.“

Auch Stadtrat Heiko Loy (CSU) kritisierte das Verhalten des Vereins mit deutlichen Worten. „Das ist Schlamperei“, führte er aus. Es gehe inzwischen schon um mehr als 80.000 Euro. „Ich stimme keinem weiteren Cent zu“, war seine Botschaft.

Walter Otters von den Freien Wählern, Fraktionsvorsitzender und 3. Bürgermeister, stellte klar, dass er keine Verlängerung der Zuwendungen bis 2030 möchte und brachte auch die Stellplatzproblematik noch einmal zur Sprache.

Stadtrat Roland Kiermeyer von der Bürgerliste formulierte das Problem, dass man die Unterstützung auch den anderen Vereinen „verkaufen“ müsse. Das Brandschutzproblem müsse dringend gelöst werden, und es werde Zeit, „dass die Vorstandschaft in die Pötte kommt“.

Die Position des Kunst- und Kulturvereins
Auf Anfrage des Pappenheimer Skribenten führt der Kunst- und Kulturverein in seiner Mitteilung aus, dass seit Längerem an einer Lösung gearbeitet werde, um die hohen laufenden Kosten der Brandmeldeanlage zu senken. Wesentlich sei hierfür ein zweiter Rettungsweg, der nach eingehender Prüfung nun in Form einer Außentreppe realisiert werden soll.

In Zusammenarbeit mit einem Brandschutzgutachter habe sich gezeigt, dass andere Alternativen entweder mit höheren Kosten oder mit einer Einbindung der benachbarten städtischen Liegenschaft verbunden wären. Die Außentreppe sei die funktional und finanziell beste Lösung – wenn auch mit Eingriffen in die denkmalgeschützte Fassade.

Nach Gesprächen mit dem Landratsamt bestehe Aussicht auf Genehmigung, sofern der Denkmalschutz zustimme. Die notwendigen Schritte – aktualisierte Gebäudepläne, Kostenschätzungen, Abstimmungen – seien im Laufe des Jahres 2024 erfolgt. Im Frühjahr 2025 habe die Mitgliederversammlung schließlich beschlossen, das Projekt anzugehen – trotz finanzieller Belastung für den Verein.

Ziel sei es, durch die bauliche Maßnahme eine Entlastung bei den laufenden Betriebskosten zu erreichen, die zuletzt durch die Inflation spürbar gestiegen seien. Der Bauantrag sei inklusive des Gutachtens im Dezember 2025 eingereicht worden; die Umsetzung sei für den Sommer 2026 geplant.

Ein Fazit ohne Schuldzuweisung
Bei aller Unterschiedlichkeit der Blickwinkel lässt sich eines festhalten: In der Sache – also der Notwendigkeit eines zweiten Rettungswegs und einer tragfähigen Finanzierung der Kulturarbeit – bestehen zumindest grundsätzliche Übereinstimmungen. Die Differenzen scheinen vielmehr in der Kommunikation und der Geschwindigkeit der Abläufe zu liegen. Dass sich hier Missverständnisse auf beiden Seiten aufbauen konnten, ist bei einem so sensiblen Thema nicht ungewöhnlich. Umso wichtiger ist es nun, gemeinsam an klaren, lösungsorientierten Vereinbarungen zu arbeiten – zum Wohle des kulturellen Lebens in Pappenheim.

Zum Schluss der Beschluss
Der Stadtrat der Stadt Pappenheim stellte in seinem Beschluss eine weitere Förderung des Kunst- und Kulturvereins grundsätzlich in Aussicht, knüpfte die endgültige Entscheidung jedoch an die Vorlage einer Baugenehmigung, aus der sich eine klare Aussage zur künftigen Notwendigkeit der Brandmeldeanlage ergibt. Diesem Beschlussvorschlag folgte das Gremium einstimmig.

 




Feuerbeschau rückt jetzt auch in den Fokus der Stadt Pappenheim

Die Feuerbeschau ist auch in Pappenheim wieder in den Blickpunkt gerückt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines tragischen Brandereignisses in der Schweiz, das vielerorts für Nachdenklichkeit gesorgt hat. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2026 einstimmig beschlossen, eine externe Fachfirma aus Regensburg mit der Überprüfung ausgewählter Gebäude im Stadtgebiet zu beauftragen. Im Zentrum stehen dabei zunächst Einrichtungen, denen eine erhöhte Relevanz im Hinblick auf den vorbeugenden Brandschutz beigemessen wird. Für die erste Prüfphase wurde ein Budget von bis zu 5.000 Euro bewilligt.

Wie Amtsleiter Stefan Eberle im Gremium des Stadrates erläuterte, geht es ausschließlich um öffentliche Gebäude – viele davon verfügen bereits über aktuelle Brandschutznachweise. Die geplante Feuerbeschau versteht sich daher als Ergänzung zur bestehenden Dokumentation, mit dem Ziel, möglichen Sicherheitslücken frühzeitig zu begegnen.

Ein Aspekt der Beschlussfassung hat jedoch für vereinzelte Rückfragen gesorgt. Die zugrunde liegende Prioritätenliste mit den zu untersuchenden Objekten wurde dem Stadtrat als nichtöffentliche Anlage vorgelegt. Eine Veröffentlichung sei derzeit nicht vorgesehen, wie aus der Verwaltung mitgeteilt wurde. Begründet wird dies unter anderem damit, dass es sich um ein Arbeitspapier im Entwurfsstadium handle, das dem Gremium zunächst einen ersten Überblick über die Vielfalt und Tragweite der Aufgabe vermitteln solle. Bürgermeister Florian Gallus wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Liste noch im internen Abstimmungsprozess sei. Mit Blick auf die öffentliche Sicherheit sei zudem ein sensibler Umgang mit solchen Unterlagen geboten.

Gleichwohl stellt sich aus Sicht einiger Beobachter die Frage, wie viel Transparenz in einem solchen Verfahren möglich – und sinnvoll – ist. Welche Gebäude künftig überprüft werden sollen und nach welchen Kriterien die Einstufung erfolgt, bleibt bislang offen.

Ein Beispiel, das immer wieder genannt wird, ist der Schulungsraum im Pappenheimer Feuerwehrhaus. Gerade dort, wo regelmäßig Gruppen zusammentreffen und Ausbildungen stattfinden, dürfte dem vorbeugenden Brandschutz besondere Bedeutung zukommen. Ob das Feuerwehrhaus Bestandteil der anstehenden Begutachtung ist, ist aus den genannten Gründen nicht bekannt.

Hintergrund der Beauftragung einer Fachfirma ist unter anderem, dass die Stadt Pappenheim über kein eigenes Fachpersonal verfügt, das die Feuerbeschau in rechtssicherer Weise durchführen könnte. Dieses Problem betrifft nicht nur Pappenheim – laut Beschlussvorlage handelt es sich bayernweit um eine vielfach vernachlässigte Pflichtaufgabe. Für eine umfassende Überprüfung aller relevanten Objekte im Stadtgebiet wird ein Kostenrahmen von rund 100.000 Euro genannt – ein Betrag, der aktuell nicht zur Verfügung steht und deshalb eine stufenweise Umsetzung nahelegt.