Alpine Coaster down to Pappenheim

In Pappenheim soll noch in diesem Jahr ein ganz besonderes Freizeitprojekt Gestalt annehmen. Der Stadtrat hat sich in seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode einstimmig für den Bau einer Sommerrodelbahn entschieden, die unter dem Namen „Alpine Coaster down to Pappenheim“ (ACP) entstehen soll entschieden.

ACHTUNG! Dieser Artikel ist der Aprilscherz 2026

Das Projekt steht im engen Zusammenhang mit der PappenheimExclusivLiving – Leitlinie (PEL) die nach intensiven Hintergrundberatungen demnächst öffentlich vorgestellt werden soll. Mit PEL soll Pappenheim ein völlig neues und modern ausgerichtetes Image bekommen. Bei eine öffentlichen Bauausschusssitzung vor Ort in Niederpappenheim am heutigen Mittwoch um 15:00 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit sich ein Bild von der Dimension der beiden diskutierten Anlagen zu machen.

Ausgangspunkt der Überlegungen für den Bau des ACP war die Beobachtung, dass Kinder am sogenannten „Essoberg“ neben dem katholischen Kindergarten keine Gelegenheit mehr zum Schlittenfahren haben. Zwar boten die vergangenen Winter aufgrund des anhaltenden Schneemangels ohnehin nur selten passende Bedingungen für Wintersport. Dennoch entstand aus dieser Beobachtung die Idee, eine Sommerrodelbahn zu schaffen, die unabhängig von der Jahreszeit genutzt werden kann. Der geplante Streckenverlauf würde nach derzeitigen Überlegungen oberhalb von Niederpappenheim in Übermatzhofen beginnen und sich von dort bis zur ersten Bebauung an der Kirchfeldstraße hinunterziehen.

Unterstützung erhält das Projekt von einer überparteilichen Aktionsgruppe und vielversprechenden Investoren. Von diesen wird vor allem das besondere Alleinstellungsmerkmal in der Region und die Gesamt die Grundidee von PEL gelobt.

Wie genau die Anlage aussehen könnte, ist derzeit noch in der Planungsphase. Zwei Varianten sind derzeit im Gespräch. Die erste Variante sieht eine einzelne Bahn vor, die sich talwärts durch den Hang schlängelt. In der zweiten, umfangreicheren Ausführung wären neben der einfachen Strecke noch zwei zusätzliche, anspruchsvollere Bahnverläufe vorgesehen, die parallel ins Tal führen.Bevor eine Entscheidung fällt, sollen sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild machen können. Geplant ist, dass im weiteren Verlauf ein Bürgerentscheid über die Umsetzung und die bevorzugte Variante stattfinden soll.

Einen Namen hat das Projekt schon jetzt bekommen. Der Stadtrat favorisierte bei seiner Entscheidung bewusst nicht die Bezeichnung „Sommerrodelbahn“, sondern setzt auf den werbewirksamen Titel „Alpine Coaster down to Pappenheim“.

Auch die Infrastruktur wurde bei den Überlegungen bereits mitgeplant. Am Auslauf der Bahn, am Fuß des Hanges, bietet sich Platz für die Talstation mir Lagergebäuden und einer kleinen Gastronomie sowie für ausreichend Parkmöglichkeiten. Die Zufahrt soll über die Langenaltheimer Straße erfolgen.

Um die Planungen greifbarer zu machen, informiert die Stadt heute im Rahmen einer öffentlichen Bauausschusssitzung vor Ort mit einem Infostand über das Vorhaben. Verschiedenfarbige Markierungen im Gelände zeigen dabei den möglichen Verlauf und die Dimensionen der beiden Varianten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich so direkt vor Ort einen Eindruck davon verschaffen, welche Dimensionen der ACP annehmen könnte.

 




Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße in Pappenheim 

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim befasst sich am 26.03.2026 erneut mit dem seit Jahren diskutierten Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße. Hintergrund ist der inzwischen deutlich verschlechterte bauliche Zustand der Straße. Nach Einschätzung der Verwaltung sind die Schäden mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Verkehrssicherheit auf Dauer mit den Mitteln des Bauhofs nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden kann. Bereits 2017 war ein Vollausbau vom Stadtrat beschlossen worden, die Umsetzung wurde jedoch in den folgenden Jahren immer wieder verschoben.

Wie damals berichtet, war der Ausbau ursprünglich für 2018 vorgesehen. Damals ließ die Stadt durch das Ingenieurbüro VNI eine Entwurfsplanung samt Kostenberechnung erstellen. Nachdem in dieser Zeit jedoch die Straßenausbaubeiträge in Bayern rückwirkend abgeschafft wurden, hätte die Finanzierung nicht mehr wie zunächst vorgesehen anteilig auf die Anlieger umgelegt werden können. Angesichts der hohen Gesamtkosten wurde das Vorhaben deshalb nicht weiterverfolgt. Die Kostenberechnung den reinen Straßenbau lag bereits 2017 bei rund 842.520 Euro zuzüglich Planungskosten. Hinzu kommen Kosten für den Neubau der Kanäle sowie für die Erneuerung der Wasserleitung.

Planungen von 2018 vorgestellt
In der Stadtratssitzung am 26.03.2026 stellte Ingenieur Reinhard Vulpius vom Büro VNI die planerischen Grundlagen und möglichen Ausbauvarianten vor. Dabei machte er deutlich, dass die Charlotte-Nestler-Straße aufgrund ihrer engen räumlichen Verhältnisse und der topografischen Situation besondere Anforderungen an die Planung stellt. Zu berücksichtigen seien insbesondere die steilen Anschlüsse zu den angrenzenden Grundstücken, der Zulauf von Regenwasser aus dem südlich gelegenen Außengebiet sowie der Schutz der Anliegergrundstücke vor zusätzlichem Wasserzufluss. Gleichzeitig müsse ein nutzbarer Gehweg geschaffen, die Fahrbahnbreite für Begegnungsverkehr erhalten, Barrierefreiheit beachtet und möglichst auch Parkraum sowie Begrünung vorgesehen werden.

Vorgestellt wurden insgesamt drei Varianten. Die Unterschiede betreffen vor allem die Lage und Breite der Gehwege, die Anordnung der Parkflächen und die verbleibende Fahrbahnbreite. Nach Einschätzung von Vulpius spricht aus fachlicher Sicht am meisten für die sogenannte Variante 3. Diese sieht einen Gehweg auf der linken Straßenseite (Bergseite) sowie auf der gegenüberliegenden Seite einen etwa einen Meter breiten Puffer- beziehungsweise Notgehweg vor. Die Fahrbahn wäre dabei 4,25 Meter breit und würde nach Darstellung des Planungsbüros für den Begegnungsverkehr von Pkw bei langsamer Fahrweise weiterhin ausreichen.
Als weiterer Vorteil wurde genannt, dass bei dieser Lösung das Risiko für Regenwasserzuläufe in angrenzende Grundstücke am geringsten sei. Auch die vorgesehenen Längsparkplätze entsprächen dem derzeitigen Parkverhalten in der Straße. Allerdings wurde auch deutlich, dass es nach dem Ausbau weniger Parkraum auf öffentlichem Grund geben wird

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausführungen betraf die notwendige Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur. Vor dem eigentlichen Straßenbau müssten zunächst umfangreiche Arbeiten an der Entwässerung erfolgen. Geplant ist unter anderem der Neubau eines Regenwasserkanals. Nach Angaben des Ingenieurbüros ist zudem vorgesehen, dass im Ausbaubereich auch die Wasserleitung erneuert wird. Im nördlichen Abschnitt ist darüber hinaus ein Anschlusskanal für die Ableitung aus den Grafendörfern erforderlich. In den Unterlagen wird außerdem auf die Bedeutung der Charlotte-Nestler-Straße für bestehende und geplante Ableitungen aus den Ortsteilen hingewiesen.

Die Verwaltung verweist darauf, dass für die erforderlichen Kanalsanierungen bereits Fördermittel im Rahmen der RZWAS angemeldet wurden und hierfür nach eigenen Angaben der maximale Förderhöchstbetrag in Aussicht steht. Eine konkrete Fördersumme wird in den Unterlagen jedoch nicht genannt.

Auch aus der Bürgerschaft gibt es Druck, das Thema nicht weiter aufzuschieben. Laut Beschlussvorlage ist bei der Stadtverwaltung eine E-Mail von Anwohnern eingegangen, in der eine zeitnahe Umsetzung der bereits vorliegenden Planungen gefordert wird.

Wie geht es nun weiter?
Das weitere Vorgehen wird bei einer der nächsten Sitzungen im Bauausschuss vor Ort beraten. Dort können vertiefte Beratung zusammen mit den Anwohnern die optimale Ausbauvariante erarbeitet und dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Nach derzeitigem Zeitplan wäre bei einem Beschluss im Jahr 2026 zunächst die Überarbeitung der Planunterlagen vorgesehen. Ausschreibung und Bau der Abwasseranlagen sowie der Wasserleitung könnten dann 2027 beziehungsweise 2028 folgen, die Straßenbauarbeiten im Jahr 2028 beginnen und 2029 abgeschlossen werden. Für die Anlieger würde dies nach Einschätzung des Planungsbüros über einen Zeitraum von zwei Jahren teils erhebliche Beeinträchtigungen bedeuten.

Mehr Wünsche als Geld
Bei den Beratungen im Stadtrat wurde sehr deutlich, dass der Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße im Engen Zusammenhang mit der aktuellen Finanzlage bei der Stadt Pappenheim steht „Wir haben mehr Wünsche als Geld“ brachte es Bürgermeister Gallus auf den Punkt. Auch Stadträtin Anette Pappler wies als Fraktionsvorsitzende der SPD zuerst auf den „Engpass im Haushalt“ hin, bevor sie auf den „grottenschlechten Zustand“ der Straße zu sprechen kam.
Walter Otters, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler sprach von einem realistischen Zeit- und Finanzplan. Größten Wert lege er darauf, dass alle Spartenträger, die am Straßenbau beteiligt sind bei den Entscheidungen mit an den Tisch geholt werden. Letzteres wurde auch von den Sprechern anderer Fraktionen in gleicher Weise angesprochen.




Mehrfamilienhaus in Bieswang Thema im Pappenheimer Stadtrat

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim hatte sich in seiner Sitzung am 26.03.2026 mit einem Bauantrag zum Umbau des von der Stadt verkauften Mehrfamilienhauses in der Neusiedlerstraße in Bieswang zu beschäftigen. Beantragt sind der Umbau, die Erweiterung sowie die Sanierung des bestehenden Gebäudes.

Das Vorhaben sieht insbesondere den Ausbau des Dachgeschosses sowie bauliche Erweiterungen durch Erker vor. Dadurch sollen zwei zusätzliche Wohnungen entstehen. Zudem ist vorgesehen, bestehende Balkone abzubrechen und durch neue zu ersetzen.
Planungsrechtlich ist das Bauvorhaben nach den Vorschriften des Baugesetzbuches zu beurteilen, da es sich innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils befindet. Demnach ist eine Genehmigung nach Ausführungen des städtischen Bauamts grundsätzlich möglich, wenn sich das Vorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist.
Im Zuge der Planung wird jedoch die in Pappenheim geltende Abstandsflächensatzung nicht vollständig eingehalten. Konkret betrifft dies die Nordseite des Gebäudes, wo die erforderliche Abstandsflächentiefe unterschritten wird. Der Antragsteller beantragt daher eine Reduzierung. Nach Einschätzung des städtischen Bauamtes kann dieser Abweichung zugestimmt werden, da Belichtung, Belüftung und ausreichendes Sonnenlicht weiterhin gewährleistet sind. Auch die erforderlichen Nachbarunterschriften liegen alle vor.

Für das Bauvorhaben sind insgesamt zwölf Stellplätze nachzuweisen, die laut Planung auf dem Grundstück untergebracht werden können.
Eine kurzfristige Entwicklung ergab sich durch eine Mitteilung des Landratsamtes kurz vor der Sitzung. Demnach fügt sich das Vorhaben aufgrund des Ausbaus des dritten Geschosses und der geplanten Gauben derzeit nicht mehr in die nähere Umgebung ein und gilt damit zunächst als nicht genehmigungsfähig.

Allerdings eröffnet eine aktuelle Änderung des Baugesetzbuches, der sogenannte „Bau-Turbo“, die Möglichkeit, in Einzelfällen dennoch eine Genehmigung zu erteilen. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Vorhaben der Schaffung von Wohnraum dient und öffentliche sowie nachbarliche Belange berücksichtigt werden. Diese Voraussetzungen werden in den Antragsunterlagen als grundsätzlich gegeben angesehen. In diesem Zusammenhang wird vom Landratsamt empfohlen, die Zustimmung der Stadt an den Abschluss eines städtebaulichen Vertrags zu knüpfen. Darin sollen weitere Details zur Ausgestaltung des Vorhabens geregelt werden.

Bau-Turbo zünden
Im Stadtrat gab es zu diesem Antrag eine kontroverse Diskussion, bei der die Umbaumaßnahmen zunächst von Walter Otter (Freie Wähler) begrüßt wurden. Allerdings müsse man wegen der Gebäudehöhe darauf achten, nicht in die Brandschutzfalle zu tappen, weil die Feuerwehren der Stadt Pappenheim über kein Leiterfahrzeug verfügen. Pappenheim habe das Projekt „Innen statt Außen“ beschlossen. Im aktuellen Fall sei es entscheidend, „ob es uns gelingt, die baurechtlichen Hürden zu übersteigen und den Bau-Turbo zu zünden“, erklärte Otter vor dem Stadtrat. Auch Anette Pappler stimmte dem zu. „Das ist genau das, was wir wollen – nachverdichten, denn Wohnraum wird dringend gebraucht.“ Und auch Stadträtin Seuberth meinte mit Blick auf die Wohnraumsituation im Ortsbereich: „Wir müssen das jetzt beschließen.“

Ganz anderer Meinung waren Friedrich Hönig von den Freien Wählern, der den Umbau als „Fremdkörper im Ensemble“ bezeichnete. Auch Adelheid Wenninger von den GRÜNEN sprach sich gegen die Baumaßnahme aus. „Ich finde das furchtbar, das kann man optisch anders lösen“, empörte sie sich.

Letztlich wurde der Antrag auf den Umbau des Mehrfamilienhauses so, wie oben beschrieben, vom Stadtrat bei drei Gegenstimmen beschlossen.




Ein besonderer Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten

Mit dem Freitag, 27. März 2026, ist im Kindergarten Bieswang ein ganz besonderer Abschnitt zu Ende gegangen. Beatrix Müller wurde an ihrem letzten aktiven Arbeitstag in den bevorstehenden Ruhestand verabschiedet. Nach über 22 Jahren in der Einrichtung endet damit eine Zeit, die viele Kinder, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie auch die Stadt nachhaltig geprägt hat.

Seit ihrem Beginn im Januar 2004 war Beatrix Müller eine feste und verlässliche Größe im Kindergarten Bieswang. Über all die Jahre hinweg hat sie die Einrichtung mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Erfahrung und ihrer Haltung entscheidend mitgeprägt. Viele Kolleginnen kamen und gingen – Beatrix Müller aber blieb. Sie war über all die Jahre hinweg eine Konstante, auf die man sich jederzeit verlassen konnte.

Gerade in einer Einrichtung wie dem Kindergarten, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und ein gutes Gespür für Kinder von so großer Bedeutung sind, war ihre Arbeit von besonderem Wert. Kinder und Eltern wussten ihre ruhige, geradlinige und klare Art zu schätzen. Wer sein Kind in ihre Obhut gab, wusste es gut aufgehoben. Diese Sicherheit und Beständigkeit haben ihren beruflichen Weg in Bieswang über viele Jahre ausgezeichnet.

In einer Zeit, in der sich pädagogische Anforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen immer schneller verändern, stand Beatrix Müller zugleich für Bodenständigkeit und gesundes Augenmaß. Sie gehörte zu jenen erfahrenen Mitarbeiterinnen, die nicht jedem kurzfristigen Trend folgen, sondern Entwicklungen mit Ruhe, Erfahrung und gesundem Menschenverstand einordnen. Gerade diese Erdung machte sie für den Kindergartenalltag so wertvoll – und für viele zu einer geschätzten Ansprechpartnerin.

Im Rahmen der Verabschiedung fand Bürgermeister Florian Gallus persönliche und anerkennende Worte für die langjährige Kinderpflegerin. In seiner Ansprache würdigte er ihren jahrzehntelangen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre enge Verbundenheit mit dem Kindergarten Bieswang. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte er ihr zudem ein Geschenk der Stadt Pappenheim.

Rückblickend bleibt eine lange und erfolgreiche Zeit, die von großem persönlichem Einsatz und vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt war. Auch innerhalb des Teams und in der Zusammenarbeit mit dem Pappenheimer Rathaus wurden viele gemeinsame Jahre erlebt, die in guter Erinnerung bleiben werden. Nicht wenige verbinden mit dieser Zeit ein Stück gelebter Kindergarten- und Stadtgeschichte.

Für den neuen Lebensabschnitt begleiten sie viele gute Wünsche. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Gesundheit, Zeit für die Familie und viele schöne gemeinsame Momente mit ihrem Ehemann Klaus sowie ihren Kindern. Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger darf nun ein neuer Lebensabschnitt beginnen – mit hoffentlich vielen erfüllten, glücklichen und unbeschwerten Jahren.

Mit Beatrix Müller verabschiedet sich nicht einfach nur eine langjährige Mitarbeiterin. Es geht eine Persönlichkeit, die den Kindergarten Bieswang über viele Jahre hinweg mitgetragen und mitgestaltet hat – verlässlich, loyal und mit einem feinen Gespür für das, worauf es im Alltag mit Kindern wirklich ankommt.

Foto und Hintergrundinformation Werner Rachinger Stadt Pappenheim




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 26.03.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine
öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

1 Bauanträge

1.1 BA 23/2024 – Umnutzung einer bestehenden Scheune zum Lager, Fl.-Nr. 100, Gemarkung Neudorf

1.2 BA 04/2026 – Neubau eines Einfamilienhauses, Fl.-Nr. 215/7, Gemarkung Geislohe, Geislohe 92

1.3 BA 06/2026 – Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan „Sandäcker“ Zimmern: Einfriedung des Grundstücks „Zimmern 56“, Fl.-Nr. 267/9, Gemarkung Zimmern

1.4 BA 07/2026 – Umbau, Erweiterung und Sanierung eines Mehrfamilienhauses; Antrag auf Abweichung von der Abstandsflächensatzung sowie Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens, Neusiedlerstr. 12/14, Bieswang

3 Strombezug für die Kläranlagen – Vertragsschluss 2026 und Bevorratung für das Bezugsjahr 2027

4 Straßenunterhalt: Vorstellung der Sanierungs-/ Neubauplanung der Ch.-Nestlerstraße mit Entscheidung über die Ausbauvariante

5 Bedarfsanerkennung weiterer Hortbetreuungsplätze im HfK

6 Baumaßnahmen – Umbau Bestandsgebäude Kläranlage – Mehrkosten Gewerke „Maurerarbeiten“ sowie „Fliesenarbeiten“

7 Bekanntgaben




Kehrmaschine kommt

Mit dem Beginn des Frühjahrs setzt die Stadt Pappenheim auf eine umfassende Reinigung der Straßen im gesamten Stadtgebiet. Wie aus einer aktuellen Bekanntmachung hervorgeht, wird dazu eine große Kehrmaschine eingesetzt, die sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen unterwegs ist.

Geplant ist die Reinigung in Pappenheim selbst für Montag, 30. März 2026. Einen Tag später, am Dienstag, 31. März 2026, folgen die Ortsteile. Ziel der Aktion ist es, die Straßen nach den Wintermonaten gründlich von Schmutz und Rückständen zu befreien.

Damit die Arbeiten möglichst reibungslos durchgeführt werden können, bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Fahrzeuge sollten an den beiden Tagen nicht auf den Straßen abgestellt werden. Wo möglich, wird darum gebeten, auf alternative Stellplätze auszuweichen.

Nur so kann gewährleistet werden, dass die Kehrmaschine die Fahrbahnen durchgängig reinigen kann und die Frühjahrsaktion ihre volle Wirkung entfaltet.




Zusammensetzung des neuen Stadtrats ist amtlich festgestellt

Nachdem die gesetzliche Wochenfrist verstrichen ist, in der gewählte Kandidatinnen und Kandidaten die Annahme ihres Mandats hätten ablehnen können, hat der Wahlausschuss der Stadt Pappenheim das Ergebnis der Stadtratswahl vom 8. März 2026 nun endgültig festgestellt. Damit steht die Zusammensetzung des neuen Gremiums fest .

Ein Blick auf die Wahlbeteiligung zeigt ein reges Interesse der Bürgerschaft. Von insgesamt 3.030 Wahlberechtigten nahmen 1.937 Bürgerinnen und Bürger an der Wahl teil. Dabei wurden 27.979 gültige Stimmen abgegeben, während 40 Stimmzettel ungültig waren .

Im neuen Stadtrat sind insgesamt 16 Sitze zu vergeben. Diese verteilen sich auf vier Wahlvorschläge wie folgt:

Sitzverteilung im Pappenheimer Stadtrat

Wahlvorschlag Stimmen Sitze
CSU 10.593 6
Freie Wähler FW Bürgerliste Pappenheim 8.080 5
Bündnis 90 Die Grünen 3.591 2
SPD 5.715 3

CSU Pappenheim gewählte Mitglieder

Name Stimmen
Schleußinger Simon 1.783
Dengler Rainer 1.470
Glück Stefanie 1.198
Wörlein Fritz 1.143
Neulinger Erich 1.105
Wurm Marcus 1.104

Freie Wähler FW Bürgerliste Pappenheim gewählte Mitglieder

Name Stimmen
Otters Walter 1.658
Kiermeyer Roland 1.230
Wezinger Jürgen 1.081
Käfferlein Martin 823
Lämmerer Carola 814

Bündnis 90 Die Grünen gewählte Mitglieder

Name Stimmen
Weddige Astrid 488
Pfister Lisa 403

SPD Pappenheim gewählte Mitglieder

Name Stimmen
Pappler Anette 1.759
Eckelein Michele 1.177
Brunnenmeier Pia 655

Mit der amtlichen Feststellung ist die Zusammensetzung des neuen Pappenheimer Stadtrats nun verbindlich festgelegt.

 




Viele ungewöhnliche Stimmen bei der Bürgermeisterwahl in Pappenheim

Mit der amtlichen Bekanntmachung hat die Stadt Pappenheim das abschließende Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom 8. März 2026 mitgeteilt Der Wahlausschuss stellte das Ergebnis in seiner Sitzung am 17. März fest. Insgesamt waren 3.030 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt, von denen 1.938 ihr Stimmrecht wahrnahmen. Von den abgegebenen Stimmen waren 1.731 gültig, 207 Stimmzettel wurden als ungültig gewertet.

Im Zentrum steht ein eindeutiges Votum und damit die Wiederwahl von Florian Gallus (CSU). Er erhielt 1.430 Stimmen der 1.938.Stimmen.

Neben dem erfolgreichen Kandidaten zeigt ein Blick in die Auswertung ein besonderes Detail dieser Wahl. Zahlreiche Stimmen entfielen nicht auf offizielle Bewerber, sondern auf Personen, die von Wählerinnen und Wählern handschriftlich auf den Stimmzetteln ergänzt wurden. Diese sogenannten wählerbenannten Einzelstimmen verteilen sich auf eine Vielzahl von Namen und bewegen sich überwiegend im niedrigen einstelligen Bereich, in einigen Fällen auch darüber. Sie spiegeln damit weniger einen organisierten Wettbewerb wider als vielmehr individuelle Wahlentscheidungen innerhalb der Bürgerschaft.

Von Wählern benannte Personen mit Stimmenanteilen in alphabetischer Reihenfolge

Name Stimmen
Gallus Florian 1.430
Bedal Albrecht 3
Curci Franco 1
Deffner Thomas 2
Dengler Rainer 3
Diehl Fabiola 1
Dirmeier Dominik 1
Draeer Harald 2
Eberle Stefan 1
Eckelein Michele 9
Eggert Tim 2
Finger Georg 2
Frosch Clemens 2
Geck Matthias 2
Glück Stefanie 1
Gorhan Robert 1
Gronauer Weddige Friedrich 4
Hecht Bernhard 1
Heider Bernd 1
Herzner Florian 1
Hönig Friedrich 1
Hüttinger Heidi 1
Hüttinger Roland 1
Hüttinger Thorsten 3
Jakob David 1
Kattinger Achim 2
Kiermeyer Roland 1
Knoll Erwin 1
Koch Michael 1
Kraft Thomas 1
Kuhlmann Jan 2
Lämmerer Carola 5
Lampmann Susanne 1
Lang Siegfried 2
Lauterbach Stephan 8
Linke Albert 1
Meister John 22
Mürl Alexander 1
Neulinger Erich 1
Obernöder Matthias 1
Otters Walter 16
Pamp Monika 1
Pappler Anette 77
Pfahler Stefan 2
Pfister Lisa 4
Pietruske Ronny 1
Pühl Susanne 21
Rachinger Andreas 1
Raithel Bernhard 2
Reilinger Dieter 3
Reuthner Stephan 1
Riedl Markus 3
Rieger Erwin 1
Rummel Sebastian 1
Satzinger Karl 2
Schleußinger Simon 5
Schmidt Matthias 2
Schober Otto 1
Schober Tim 1
Schütz Florian 1
Sinn Jürgen 2
Sinn Uwe 21
Sipekamp Gerhard 1
Städler Julian 1
Stiebling Uwe 1
Thomas Heiko 1
Thomas Michael 1
Thürauf Markus 1
Weddige Astrid 2
Wezinger Jürgen 1
Wenninger Adelheid 3
Wörlein Fritz 3
Wurm Helmut 1
Wurm Marcus 12
Wüst Herbert 3
Zanetti Florian 3
Zippel Michael 1

Das amtliche Ergebnis dokumentiert damit neben dem klar festgestellten Wahlausgang auch die Bandbreite an weiteren, individuell vergebenen Stimmen innerhalb der Bürgerschaft




Frühjahrsentsorgung für holzartige Gartenabfälle in Pappenheim

Mit dem Beginn der Gartensaison ergibt sich wie alle Jahre die Frage: Wohin mi tden  holzartigen Gartenabfällen? Die Stadt Pappenheim bietet hierfür auch im Frühjahr 2026 wieder mehrere Möglichkeiten an, um Hecken- und Baumschnitt unkompliziert und kostenlos abzugeben.

Im Rahmen der Frühjahrsaktion können Bürgerinnen und Bürger ihre holzartigen Gartenabfälle am Samstag, 28. März 2026, in der Zeit von 13 bis 15 Uhr an mehreren Sammelstellen anliefern. diese sind

  • im Industriegebiet Bieswang der Parkplatz gegenüber der Firma Krause
  • die ehemaligen Deponien in Neudorf
  •  die ehemaligen Deponien in Osterdorf sowie
  • der Bolzplatz in Übermatzhofen 

Darüber hinaus stehen im Frühjahr weitere Annahmetermine ausschließlich an der Deponie Neudorf zur Verfügung. Diese finden ebenfalls jeweils von 13 bis 15 Uhr statt und sind für den 21. März, 4. April, 18. April, 9. Mai 2026 sowie 20. Juni 2026 vorgesehen.

Ergänzend dazu besteht die Möglichkeit, holzartige Gartenabfälle ganzjährig am Wertstoffhof Pappenheim abzugeben. Hierfür wird jedoch eine kleine Gebühr erhoben. Die Annahme erfolgt samstags von 9 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 15 Uhr.

Angenommen werden ausschließlich Hecken-, Sträucher- und Baumschnitt wie Äste, Zweige und Holz. Nicht zulässig sind hingegen Verunreinigungen wie Steine, Erde, Wurzeln oder behandelte Holzteile.




Fraktionsinitiativen des Freistaats berücksichtigt auch Pappenheim

Mit zusätzlichen Mitteln von mehr als 110 Millionen Euro setzen die Landtagsfraktionen von CSU und FREIE WÄHLER im Haushalt 2026 eigene Schwerpunkte und wollen Projekte in ganz Bayern stärken. Rund 600 Vorhaben im Freistaat, so der Plan,  sollen über die sogenannten Fraktionsinitiativen unterstützt werden. Auch Kommunen in den Landkreisen Weißenburg Gunzenhausen und Ansbach Süd profitieren davon. Das zeigt sich auch deutlich in Pappenheim. Bevor die Mittel endgültig fließen, werden die Fraktionsinitiativen noch im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags beraten. Die endgültige Beschlussfassung ist für Ende April 2026 vorgesehen.

Der CSU Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz und der Landtagsabgeordnete Wolfgang Hauber von den FREIEN WÄHLERN haben sich in den vergangenen Wochen dafür eingesetzt, mehrere Projekte aus der Region in das Programm aufzunehmen.

Ein erfreuliches Augenmerk liegt dabei auch auf Pappenheim. Gleich zwei Vorhaben aus der erhalten staatliche Unterstützung.

Für das Evangelische Bildungs und Tagungszentrum Pappenheim sind 280.000 Euro vorgesehen. Ziel ist es, die Einrichtung als 13. Bayerische Jugendbildungsstätte zu positionieren. Derzeit wird dort ein umfassendes pädagogisches Konzept erarbeitet, das die Beteiligung junger Menschen am Gesamtprogramm Jugend stärker herausstellt. Helmut Schnotz betont die Bedeutung dieser Unterstützung und sagt wörtlich „Über die Fraktions Initiative soll daher dem EBZ für den Zeitraum bis 31.12.2028 der finanzielle Spielraum zur Vorbereitung und Umsetzung des inhaltlichen und finanziellen Rahmens als Jugendbildungsstätte mit einmalig 280.000 Euro ermöglicht werden“.

Auch der Turnverein Pappenheim 1861 kann auf eine erhebliche Unterstützung hoffen. Für die Sanierung der denkmalgeschützten Turnhalle aus dem Jahr 1907 sind 465.000 Euro eingeplant. Wie allgemein bekannt und mehrfach berichtet ist die traditionsreiche Halle ist seit zwei Jahren wegen akuter Einsturzgefahr des Turnhallendaches gesperrt. Wolfgang Hauber würdigt das Engagement des Vereins und erklärt „Mit den bereitgestellten Finanzmitteln wird aus der traditionsreichen Halle wieder ein zukunftsfähiger Ort für Sport und Gemeinschaft geschaffen. Der Turnverein hat meinen höchsten Respekt ein derartiges Mammutprojekt ehrenamtlich zu organisieren“.

Neben den Projekten in Pappenheim werden auch weitere Vorhaben in der Region gefördert. In Dinkelsbühl sollen 165.000 Euro in ein Vorprojekt zur Sicherung des ehemaligen Gasthofs zum Grünen Baum fließen. Das Gebäude gilt als bedeutendes Zeugnis bürgerlichen Bauens in der früheren Freien Reichsstadt. Ziel ist es, ein langfristig tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln, das auch der Tourismusregion Mittelfranken zugutekommen kann.

In Weißenburg erhält die Stadt 200.000 Euro für die weitere Optimierung ihrer Wasserwirtschaft. Die dortige Kläranlage war die erste Anlage in Bayern mit einer vierten Reinigungsstufe. Gemeinsam mit der Technischen Universität München sollen nun weitere Arbeitspakete umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem neue Betriebskonzepte, ein Monitoring der Spurenstoffelimination sowie Tests mit mehrstufigen Aktivkohlefiltern. Wolfgang Hauber verbindet damit auch einen praktischen Nutzen für die Bürger und sagt, er hoffe auf eine mögliche Senkung der Gebühren.

Mit 15.000 Euro soll außerdem ein Schülertransport zum Technologie Campus in Dinkelsbühl ermöglicht werden. Der Campus bietet Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 18 Jahren kostenlose Angebote im Bereich Mathematik Informatik Naturwissenschaft und Technik. Geplant sind bedarfsorientierte Fahrten für Schulklassen aus dem Umland, deren Teilnahme bislang häufig an fehlenden öffentlichen Verkehrsverbindungen scheitert.

In Gunzenhausen sind 120.000 Euro für ein Erinnerungsprojekt vorgesehen. Auf dem neu gestalteten Klimaplatz sollen Skulpturen entstehen, die an das jüdische Leben in der Stadt erinnern und ein Zeichen für Erinnerung und Versöhnung setzen.

Helmut Schnotz unterstreicht die grundsätzliche Zielrichtung der Initiativen und erklärt, dass der ländliche Raum das Herz Bayerns sei. Deshalb flössen fast zwei Drittel der Mittel bewusst in Regionen, in denen Menschen ihre Heimat aktiv gestalten und außergewöhnliche Projekte vor Ort voranbringen.

Auch Wolfgang Hauber hebt die Zusammenarbeit hervor. Über die Fraktionsinitiativen könnten die Abgeordneten gezielt Akzente in ihren Stimmkreisen setzen. Alle Anträge würden gemeinsam von beiden Fraktionen getragen.

 




Große Dankbarkeit nach der Wiederwahl in Pappenheim

Nach seiner Wiederwahl wendet sich Bürgermeister Florian Gallus mit persönlichen Worten an die Bürgerinnen und Bürger. In einem Dankschreiben bedankt er sich für das große Vertrauen, das ihm erneut entgegengebracht wurde, und würdigt zugleich das Engagement vieler Menschen in der Stadt – von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern bis hin zu Ehrenamtlichen in Vereinen und Kirchen. Das vollständige Schreiben von Bürgermeister Florian Gallus veröffentlichen wir nachfolgend im Wortlaut.

DANKE!
Liebe Bürgerinnen und Bürger,

von Herzen danke ich Ihnen für das große Vertrauen, das Sie mir mit meiner Wiederwahl zum Bürgermeister geschenkt haben. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und auch mit Demut.

Es ist für mich eine besondere Ehre und zugleich eine große Freude, weitere sechs Jahre Ihr Bürgermeister sein zu dürfen. Dieses Amt ist für mich nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit. Unsere Gemeinde, ihre Menschen, ihr Zusammenhalt und ihr Engagement machen sie zu etwas ganz Besonderem.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch den vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die mit großem Einsatz dafür gesorgt haben, dass diese Wahl reibungslos ablaufen konnte. Viele von ihnen waren bis spät in die Nacht mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag für unsere Demokratie und verdient großen Respekt und Anerkennung.

Mein Dank gilt auch allen, die sich tagtäglich in einem respektvollen Miteinander für unsere Gemeinschaft einsetzen – in Vereinen, im Ehrenamt und in den Kirchengemeinden. Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Gemeinde so lebendig und stark ist.

In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam viel bewegt. Viele Projekte konnten wir anstoßen und umsetzen – immer mit dem Ziel, unsere Stadt und die Ortsteile noch lebenswerter zu machen. Doch das Wichtigste war und ist dabei immer das gute Miteinander.

Ich verspreche Ihnen, auch in den kommenden Jahren mit voller Kraft, mit Leidenschaft und mit offenem Ohr für Ihre Anliegen zu arbeiten. Gemeinsam können wir weiterhin viel erreichen.

Ich freue mich sehr auf die kommenden sechs Jahre mit Ihnen. Lassen Sie uns weiterhin zusammenhalten und gemeinsam unsere Zukunft gestalten.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Herzlichst

Ihr Bürgermeister
Florian Gallus




Die Sitzverteilung im neuen Pappenheimer Stadtrat

Nachdem alle Stimmzettel in den Wahllokalen ausgezählt und die daraus ermittelten Schnellmeldungen vollständig in der Wahlzentrale eingegangen sind, kann nun auch die Zusammensetzung des neuen Pappenheimer Stadtrats für die Legislaturperiode von 2026 bis 2032 errechnet.

Nach dem derzeitigen Stand (Sonntag 23:00 Uhr) ergibt sich für das 16-köpfige Gremium folgende Sitzverteilung:

CSU 6 Sitze
Schleußinger Simon CSU   1.783 Stimmen

Dengler Rainer CSU             1.470 Stimmen
Glück Stefanie CSU               1.198 Stimmen
Wörlein Fritz CSU                 1.143 Stimmen
Neulinger Erich CSU            1.105 Stimmen
Wurm Marcus CSU               1.104 Stimmen

FW-BGL  5 Sitze
Otters Walter FW-BG Liste             1.658 Stimmen

Kiermeyer Roland FW-BG Liste   1.230 Stimmen
Weizinger Jürgen FW-BG Liste    1.081 Stimmen
Käfferlein Martin FW-BG Liste       823 Stimmen
Lämmerer Carola FW-BG Liste       814 Stimmen

GRÜNE  2 Sitze
Weddige Astrid GRÜNE   488 Stimmen

Pfister Lisa GRÜNE            403 Stimmen

SPD  3  Sitze
Pappler Anette SPD          1.759 Stimmen

Eckerlein Michele SPD    1.177 Stimmen
Brunnenmeier Pia SPD     655 Stimmen

Maßgeblich bleibt die offizielle Feststellung des Wahlergebnisses durch den Wahlausschuss. Bis dahin handelt es sich bei der Sitzverteilung und der personellen Zusammensetzung des neuen Stadtrats um das aus den Schnellmeldungen errechnete vorläufige Ergebnis.