Markierungsarbeiten im Innenstadtbereich

Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass am kommenden Donnerstag, 25. August 2022, ab 6:00 Uhr, Markierungsarbeiten im Innenstadtbereich Pappenheim stattfinden. Deshalb sind einige Parkplätze in diesem Bereich ab Donnerstagfrüh gesperrt.

Markiert werden die Parkflächen in der Graf-Carl-Straße von der Herrenschmiedgasse bis zur Sparkasse, sowie die Flächen vor dem Dekanat und auf dem Marktplatz vordem neuen Schloss.

Die Markierungen der Parkplätze sind Teil eines Verkehrskonzeptes, wonach im Innenstadtbereich künftig nur noch auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden darf. Eine entsprechende Beschilderung an den drei Zugangsstraßen An der Altmühlbrücke, Klosterstraße und Bauhofstraße wird in den nächsten Wochen angebracht. Im Bereich der Deisingerstraße gilt diese Regelung schon längere Zeit. Die Bereiche Marktplatz, Bauhofstraße, Graf-Carl-Straße und Stöbergasse werden in nächster Zeit angepasst.

 




Terminverschiebung für die Vollsperrung Geislohe – Flemmühle

Der Termin für die Straßensperrung der Strecke Geislohe Flemmühle hat sich um eine Woche verschoben.
Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass die Gemeindeverbindungsstraße Geislohe – Flemmühle wegen einer Deckenerneuerungsmaßnahme in der Zeit von voraussichtlich Mittwoch, 24.08.2022 bis einschließlich Montag, 29.08.2022, vollgesperrt wird.

Nach dieser baulichen Maßnahme wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben, allerdings wird noch einige Zeit Splitt auf der Straße liegen und die Geschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 30 km/h beschränkt sein.
Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt über Neudorf – Suffersheim – Schambachtal und in umgekehrter Richtung.

Die Stadt Pappenheim bittet um Ihr Verständnis für die Einschränkungen und bedankt sich für Ihre Nachsicht.

 




Arbeitskreis Campinglatz stellt Zeitplan vor

Pappenheim – Für die Aufwertung des Pappenheimer Campingplatzes hat Sarah Klein als Beauftrages des AK Campingplatz dem Stadtrat kürzlich einen möglichen Zeitablauf vorgestellt. Ein Anforderungskatalog soll von einem Arbeitskreis, der sich aus Mitgliedern aller Stadtratsfraktionen zusammensetzt erarbeitet werden. Damit wird ein einstimmiger Stadtratsbeschluss vom Oktober 2021 umgesetzt.

Im Oktober 2021 hatte die Stadtratsfraktion der Grünen den Antrag eingebracht für den Pappenheimer Campingplatz einen Anforderungskatalog durch ein Landschaftsplanungsbüro erstellen zu lassen. Stadtrat, „Tourismusbeauftragte“ und Stadtverwaltung waren für die Mitarbeit an diesem Katalog vorgesehen. Nach den Vorstellungen der der Grünen, sollten die Ergebnisse aus dem Katalog im Rahmen eines Architektenwettbewerbs in konkrete Planungen umgesetzt werden.

Hintergrund des damaligen Antrags der Grünen ist der Ablauf des Erbpachtvertrages mit dem aktuellen Pächter des Campingplatzes zum Ende des Jahres 2024.

Danach soll es für den neuen Pächter wieder einen Erbpachtvertrag mit einem größeren Platzangebot und einem deutlich aufgewerteten Domizil für Camper geben. Dabei wird vermutlich auch die von Stadtrat Karl Satzinger beantragte „Schäferwagenkolonie“ eine Rolle spielen.

Schon bei der Sitzung im Oktober 2021 hat Bürgermeister Florian Gallus die Vorschläge und Erwartungen der Antragstellerinnen auf einen deutlich niedrigeren Level zurückgefahren. Einstimmig beschlossen hat der Stadtrat damals, einen Anforderungskatalog für die Ausgestaltung des Campingplatzes zu erarbeiten und eine Zeitschiene für die einzelnen Schritte bis zur Ausschreibung festzulegen.

[Unseren Artikel vom Oktober 2021 finden Sie hier …]

Inzwischen ist ein Arbeitskreis „(AK) Campingplatz“ gegründet in dem, soweit bisher recherchiert werden konnte, ausschließlich Stadtratsmitglieder aus allen Fraktionen über die Zukunft des Pappenheimer Campingplatzes beraten.

Für die verwaltungsmäßige Umsetzung der Ideen und Entschließungen der Arbeitskreise hat die Stadt Pappenheim Sarah Klein befristet eingestellt, die auch in der Pappenheimer Tourist-Information in Teilzeit beschäftigt ist. Sie wurde bei der jüngsten öffentlichen Sitzung dem Stadtrat vorgestellt und stellte den „Wunsch-Zeitplan“ vor, den der AK Campingplatz am 28.06.2022 aufgestellt hat.

Demnach wird es im August 2022 eine Infofahrt des Stadtrates zu Campingeinrichtungen der Region mit vergleichbarer Größe geben um dort Anregungen für den Kriterienkatalog des Pappenheimer Platzes zu gewinnen.

Schon in der Septembersitzung soll der Stadtrat einen Aufstellungsbeschluss für den „Bebauungsplan Campingplatz“ fassen. Ebenfalls im September sollen dem Stadtrat drei bis fünf Planungsbüros für die weiteren Planungen vorstellt werden, die von Stadträtin Bettina Balz von den Grünen ausgesucht werden. Die Auserwählten sollen in der Oktobersitzung die Gelegenheit bekommen ihre Ideen vorzustellen. Einen Monat später ist die Auftragsvergabe an ein Planungsbüro durch den Stadtrat disponiert.

Ein Vertragsabschluss mit einem neuen Pächter des Campingplatzes soll im kommenden Jahr 2023 zustande kommen. Dieser – so ist es der Plan- könnte dann schon 2023 in den neu hinzugewonnenen Bereichen des Campingplatzes mit seinen Investitionen beginnen.




Dach am Göhrener Gemeindestadel wird neu gedeckt

Der Gemeindestadel in Göhren bekommt ein neues Dach. Das hat der Stadtrat jetzt einstimmig beschlossen. Das bisherige Legschieferdach wird mit grauen Dachplatten, einer sogenannten Legschiefer-Ersatzdeckung erneuert.

Den Dachschaden am Legschieferdach des Gemeindestadels hatte der örtliche Stadtrat Karl Satzinger schon im Februar dieses Jahres nach einem Sturm gemeldet. Bei der Begutachtung durch einen Experten kamen weitere Schäden zutage, sodass schnell klar war, dass das Dach saniert und neu eingedeckt werden muss.

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Arbeiten für die neue Eindeckung zum Angebotspreis von rund 24.800 Euro vergeben.




Eichwiesensteg ist vielleicht bald wieder begehbar

Pappenheim – In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges bei einer Gegenstimme beschlossen. Auf der Eichwiesenseite soll der Zugang über eine Treppe und von der Bahnseite her über eine Rampe erfolgen. Noch ist nicht klar ob die Sanierung in Standortnähe durchgeführt werden kann oder auf einem weiter entfernten Grundstück durchgeführt werden muss.

Nach einer sieben Jahre langen Sperrung kann auf dem Eichwiesensteg vielleicht schon bald wieder die Altmühl überquert werden. Denn der Stadtrat hat die Sanierung der Stahlkonstruktion des Altmühlübergangs an ein Unternehmen aus Markt Berolzheim zum Angebotspreis von rund 262.000 Euro vergeben.

Wie berichtet, soll der sechs Tonnen schwere Steg von den Fundamenten gehoben und auf der Wiese neben der Altmühl gereinigt, ausgebessert und neu versiegelt und lackiert werden.

Da die Brücke im Wasserschutzgebiet steht, ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung durchgeführt wird. Denn das Wasserwirtschaftsamt Ansbach erwartet durch die Sanierungsarbeiten erhebliche Emissionen und sieht die Oberflächenbehandlung vor Ort ist äußerst kritisch. Wenn überhaupt, kann die Sanierung vor Ort nur erfolgen, wenn eine vorher geplante Einhausung gebaut wird und ein Abtransport der Teile nicht möglich ist.

Zwar rechnet die Verwaltung nach einem Ortstermin mit dem Amt, dass die Sanierung vor Ort stattfinden kann, aber es gibt auch einen Plan „B“. Dieser sieht nach den Erläuterungen von Bürgermeister Gallus vor die ganze Brücke für die Sanierungsabreiten auf ein städtisches Grundstück zu transportieren, das nicht im Wasserschutzgebiet liegt.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler machte wie schon bei der Stadtratssitzung im Dezember 2021 deutlich, dass die Sanierung des Eichwiesensteges so wie sie jetzt auf dem Tisch liegt nicht ihren Vorstellungen entspricht. Allerdings stimme sie aus pragmatischen Gründen der Vergabe zu. Heute wäre die Zeit, eine barrierefreie Lösung umzusetzen, meinte Pappler. “Ob es eine wirkliche Verbesserung wird? Ich weiß es nicht“, zweifelte sie. Ihr kämen „kontroverse Erinnerungen“ an die Stadtrats-Diskussionen um diesen Steg in den Sinn und sie sei auch heute noch der Meinung man sollte den Eichwiesensteg barrierefrei gestalten.

Man müsse in die Zukunft schauen und barrierefrei bauen forderte auch Christa Seuberth (SPD) „265 Tausend Euro – das ist schon ein Wahnsinn“. meinte sie. Dass ein barrierefreier Steg Nachteile für die Pappenheimer Innenstadt bringen könnte glaube sie nicht, denn „wer Strecke machen will, der hält in der Pappenheimer Innenstadt sowieso nicht an und fährt ohne links und rechts zu schauen durch“, prognostizierte Seuberth.

„Ich bezweifle, dass das Wasserwirtschaftsamt einem Neubau zugestimmt hätte,“ konterte Bürgermeister Gallus (CSU) die Argumente der SPD. Er erinnerte auch daran, dass eine Förderung von der Anbindung an ein geeignetes Wegenetz abhängig gewesen sei, das eben nicht vorhanden ist. Außerdem möchte er den Pappenheimer Geschäftsleuten nicht dadurch schaden, dass die Radfahrer und Wanderer durch die Abkürzung über den Eichwiesensteg nicht mehr in die Pappenheimer Innenstadt gelenkt werden.

Dem zweiten Bürgermeister Walter Otters (Freie Wähler) waren die Ausführungen von den Ratskolleginnen Pappler und Seuberth offenbar doch zu viel unerwartete SPD-Meinungsfreiheit im Stadtrat. Es störe ihn, dass es wie schon in der letzten Sitzung immer wieder zu „den alten Spitzen“ komme und er warnte davor „in die alten Muster zu fallen“. Man sei beleidigt, dass es keinen Neubau gibt, ätzte Otters in Richtung SPD, „da kann ich nichts dafür“. Schließlich sei eine Rampe geplant, doch dadurch werde der Steg nicht barrierefrei. „Wir werden dafür vom VDK nicht gelobt werden“, trug Otters vor und kam zu der finalen Diagnose: “Entweder wird ein Beschluss gefasst – oder wir lassen es“.

Astrid Weddige von den Grünen verwies zu den Vorwürfen des zweiten Bürgermeisters in Richtung SPD, auf die Meinungsfreiheit. „Man muss das sagen dürfen“, so das Statement Weddiges.

Bei der Abstimmung hat der Stadtrat gegen die Stimme von Christa Seubert (SPD) die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges beschlossen.

Aber bis zum zum heutigen Tag ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung des Steges stattfinden wird. Die Maßnahme dauert voraussichtlich drei Monate.

Der Eichwiesensteg
Der Pappenheimer Eichwiesensteg war, ist und bleibt ein streitbares Thema, zu dem man unterschiedliche Meinungen vertreten kann. Seit Februar 2015 ist der Steg über die Altmühl im Westen der Stadt gesperrt und war danach immer wieder Thema in den Stadtratssitzungen. Den ersten richtungsweisenden Stadtratsbeschluss gab es dann in Juni 2015 wonach der Abbruch und der Neubau des Steges einstimmig beschlossen wurde. Für diesen barrierefreien Neubau waren hohe Fördermittel eingeplant, die aber an die Bedingung geknüpft waren, dass der Steg an ein entsprechendes Wegenetz angebunden wird.

Da der Weg auf der Bahnseite auf die Staatsstraße ohne Radweg mündet, ist diese geforderte Anbindung nicht möglich. Und auch die Möglichkeit einer Wegführung unter der Bahnbrücke neben den Gleisen wurde wegen zu hoher Anforderungen für gescheitert erklärt.

Um dem von vielen Bürgern schmerzlich vermissten Altmühlübergang doch noch eine Chance zu geben, hat der Stadtrat im Dezember 2021 den Neubau Verworfen und eine Sanierung des bestehenden Eichwiesensteges einstimmig beschlossen.




Seniorenkonzept – Auftakt für weitere Aktivitäten

In Pappenheim ist dem Stadtrat jetzt das Seniorenpolitische Gesamtkonzept vorgestellt worden. Im Februar 2021, hatte das Gremium die Erstellung dieses Konzeptes auf Antrag der SPD-Fraktion und der Grünen einstimmig beschlossen. Jetzt hat Anja Preuß von der Münchner Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung GmbH dem Stadtrat in dem Konzept die Möglichkeiten aufgezeigt, was von der Stadt geleistet werden kann um den alten Menschen in der Stadt einen lebenslangen und sozialverträglichen Aufenthalt in Pappenheim zu ermöglichen.

Die Studie mit vielen Handlungsempfehlungen für die Stadt Pappenheim basiert auf den Ergebnissen aus einem Expertenworkshop und einem öffentlichen Workshop an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten. Ziel des Konzeptes war es, der Stadt eine Richtschnur vorzugeben an der sie eine nachhaltige Seniorenpolitik aufbauen und ausrichten kann.

Wohnen, Grundversorgung, Pflege, Beratung und soziale Netzwerke sind die wichtigsten Themenbereiche, in dem Konzept, wobei der Stadt Pappenheim eine Umsetzung der Empfehlungen in den verschiedenen Zeitrahmen kurzfristig, mittelfristig und langfristig vorgeschlagen wird.

Sehr ausführlich wird die demografische Entwicklung in Pappenheim bis in das Jahr 2033 beleuchtet woraus sich ergibt, dass Angebote für jüngere Senioren genauso geschaffen werden sollten wie auch eine örtliche Versorgungsstruktur für höhe betagte und pflegebedürftige Menschen vor Ort.

Durch die Schließung des Georg-Nestler-Hauses im Mai 2021 ist eine Versorgungslücke für pflegebedürftige Senioren in der Kernstadt entstanden, die dazu führt, dass viele Senioren ihren Lebensabend nicht mehr in ihrem Heimatort verbringen können. Ein klassisches Beispiel ist Pappenheims Ehrenbürger Hans Navratil, der mit 99 Jahren von Pappenheim in der Pflegeeinrichtung in Gunzenhausen umziehen musste. Auch bei dem öffentlichen Workshop Ende April dieses Jahres kam zur Sprache, dass es in Pappenheim an Wohnraum für Senioren mangelt. Deshalb bestehen Planungen im ehemaligen Georg-Nestler-Haus zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit je 12 Plätzen und eine Tagespflege mit rund 20 Plätzen einzurichten.

Dabei sollen die Wohngemeinschaften so konzipiert sein, dass auch Pflegebedürftige mit einem hohen Pflegebedarf versorgt werden können.

Nach dem Konzept ist die ambulante Wohngemeinschaft mit 12 Pflegeplätzen und einer Tagespflege im ehemaligen Bieswanger Schulhaus eine lobenswerte Komponente in Pappenheims politischem Seniorenkonzept.

Für die Zukunft erläuterte Anja Preuß eine ganze Reihe von Zielen für eine kurz- mittel- und langfristige Ausrichtung der Seniorenpolitik in der Stadt. Dabei ist festzustellen, dass in den meisten Fällen die Stadt Pappenheim als Ansprechpartner und Umsetzungsverantwortlicher genannt ist.

So fällt die Wohnraumbeschaffung beispielsweise in den langfristigen Umsetzungsbereich, der in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden könnte.

Zu den mittelfristigen Zielen gehören etwa die Prüfung der bestehenden Angebote für Seniorinnen und Senioren in der Stadt auf ihre Demenzfreundlichkeit, die eine Umsetzungszeit in den nächsten drei Jahren vorsehen.

Für die kurzfriste Umsetzung im Lauf des nächsten Jahres sieht das Konzept eine ganze Reihe von Maßnahmen vor.

Dazu gehören, die Öffentlichkeitsarbeit für die Wohnberatungsstelle des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Ortsbegehungen mit Betroffenen und politischen Entscheidungsträgern, Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, und Vertretern, Herausgabe und ständige Aktualisierung eines Flyers mit allen Angeboten für Seniorinnen und Senioren in der Stadt und die Gründung eines Runden Tisches der Vereine.

Geradezu überwältigt zeigte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler von dem Inhalt des Seniorenkonzeptes. Durch den Antrag von SPD und Grünen sei es gelungen Klarheit über die aktuelle Lage und die Zukunftsperspektiven der Senioren zu bekommen. Durch die guten und wertvollen Handlungsempfehlungen des Konzepts sei es dem Stadtrat jetzt möglich zielgerichtete Aktivitäten zu entwickeln. Denn die Erstellung des Konzepts könne nur ein Zwischenschritt sein – die erste Etappe – stellte Anette Pappler fest.

Die aktuell 895 Seniorinnen und Senioren im Gemeindebereich Pappenheim mit über 65 Jahren können nun mit freudiger Erwartung den Seniorenpolitischen Aktivitäten entgegensehen. Die Ziele sind jedenfalls durch die bei den Workshops mit Pappenheimer Bürgen fachkundig definiert und in Sichtweite aufgestellt.




Radfahrerin schwer verletzt

Pappenheim – In den frühen Abendstunden des Freitages befuhr eine 57-jährige Pedelecfahrerin
den Marktplatz, und wollte in Richtung Altmühlbrücke abbiegen. Hier übersah sie eine entgegen-
kommende Pkw-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß. Die Autofahrerin blieb unverletzt, die
Radfahrende wurde verletzt, und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der entstan-
dene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro.




Auch Übermatzhofen ist jetzt im Stadtrat vertreten

Mit Jürgen Weizinger hat jetzt auch Übermatzhofen als letzter Pappenheimer Ortsteil einen Ortsvertreter im Pappenheimer Stadtrat. Nachdem, wie berichtet, zunächst kein Ortssprecher für den Ort oberhalb des Katzentals zu finden war, ist im Juni dieses Jahres aus Übermatzhofen doch noch ein Antrag auf die Wahl eines Ortsvertreters eingegangen.
Bei einer Versammlung am 19.07.2022 haben 62 Wahlberechtigte aus Übermatzhofen, Jürgen Weizinger zu ihrem Ortssprecher gewählt.

Bei der Kommunalwahl im März 2020 hatte Weizinger auf der Liste der Freien Wähler als Stadtrat kandidiert und 555 Stimmern bekommen.

Als Ortssprecher hat er zwar bei den Sitzungen des Stadtrats kein Stimmrecht, darf aber an allen öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse beratend teilnehmen.

Sein Sitzungsdebüt hatte der neue Übermatzhofener Amtsträger am Donnerstag, den 29. Juli 2022 bei der öffentlichen Sitzung des Stadtrates.




Öffentliche Sitzung des Stadtrates

Am Donnerstag, 28.07.2022, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal – Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt.

Hinweis zum Coronavirus:
Es gilt die 3G Regelung. Bitte bringen Sie den entsprechenden Nachweis mit.
Außerdem gilt für Besucher eine FFP-2 Maskenempfehlung.

1 Ortssprecherwahl Übermatzhofen 2022 – Verpflichtung des gewählten Ortssprechers Hr.
Weizinger
2 Bauanträge
2.1 BA 14/2022 – Anbau Garage mit Windfang, An der Eisengrube 54, Fl.-Nr. 725, Pappenheim
2.2 BA 31/2022 – Bauvoranfrage: Neubau eines Wohnhauses mit Lagergebäude und Garage,
Fl.-Nr. 165, Gem. Geislohe
2.3 BA 33/2022 – Errichtung eines Gartenhauses, Fl.-Nr. 464, Gem. Neudorf
2.4 BA 32/2022 – Errichtung einer Garage, Geislohe 39, Fl.-Nr. 150/1, Geislohe
3 Seniorenpolitisches Gesamtkonzept – Vorstellung
4 Mischwasserbehandlung Bieswang – Grundsatzbeschluss, Vorstellung der Varianten und
Entscheidung
5 Bauleitplanung:
5.1 Bauleitplanung – 1. Änderung des Bebauungsplans „Bügeläcker“ Osterdorf – Prüfung der
Stellungnahmen (Abwägung) nach der förmlichen TÖB- und Öffentlichkeitsbeteiligung
5.2 Bauleitplanung – 1. Änderung des Bebauungsplans „Bügeläcker“ Osterdorf –
Satzungsbeschluss
6 Vergaben
6.1 Auftragsvergabe Sanierung Eichwiesensteg
6.2 Neubau Haus für Kinder – Vergabe der Holzfassade
6.3 Neubau Haus für Kinder – Vergabe der Gerüstbauarbeiten
6.4 Neubau Haus für Kinder – Vergabe der Spengler-, Abdichtungsarbeiten und Dachbegrünung
6.5 Neubau Haus für Kinder – Vergabe des Fenster- und Fassadenbaus
6.6 Sanierung Legschieferdeckung Gemeindestadel Göhren
7 Dorferneuerung
7.1 Dorferneuerung Geislohe – Grundsatzbeschluss zur Antragstellung einer einfachen
Dorferneuerung im Ortsteil Geislohe
7.2 Dorferneuerung Geislohe – Grundsatzbeschluss zur Antragstellung einer einfachen
Dorferneuerung im Ortsteil Geislohe
8 Kläranlage Pappenheim: Probleme Belebungsbecken undichte Leitung, weiteres Vorgehen
9 AK Campingplatz Pappenheim – Sachstandsmitteilung
10 Bekanntgaben




Abbruch noch in diesem Jahr

Noch in diesem Jahr sollen in der Pappenheimer Bürgermeister Rukwid-Straße die zwei Anwesen im Umgriff der Galluskirche abgebrochen werden. Für den ca. 250.000 teuren Abbruch ist Eile geboten, damit die bereits geparkten Fördermittel nicht verloren gehen. Ein Bebauungsplan für das dadurch freiwerdende Gelände liegt bereits seit 2017 vor und im November 2020 hat das Architekturbüro Frosch dem Stadtrat bereits einen Gestaltungsentwurf vorgelegt.

Schon seit es in Pappenheim das Städtebauliche Entwicklungskonzept gibt, bestehen auch vonseiten der Stadt die Bestrebungen, in der Bürgermeister-Rukwid-Straße drei Häuser am sogenannten „Stadteingang Nord“ zu erwerben um mit den Häusern einem sogenannten „Städtebaulichen Missstand“ zu beseitigen.

Im März 2018 konnte die Stadt Pappenheim unter Nutzung des Vorkaufsrechts die Anwesen Nummer 6 und 8 zum Zwecke des Abbruchs erwerben. Dabei handelt es sich um ein seit Jahren leerstehendes landwirtschaftliches Gebäude und um die Gaststätte „Zum Goldenen Löwen“, die bis vor Kurzem noch regelmäßig in Betrieb war.

Die Zeit drängt
Für den Abbruch der beiden Anwesen mit mehreren Gebäudekomplexen sind bisher Kosten in Höhe von etwa 250.000 Euro vorgesehen, die aber aus dem Programm der Städtebauförderung mit 60 % gefördert werden, wenn der Abbruch noch im Jahre 2022 durchgeführt wird.

So hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 30.06.2022 die Ausschreibung der Abbrucharbeiten einstimmig beschlossen. Über die Vergabe entscheidet dann erneut der Stadtrat.

Mit dem Abbruch stehen der Stadt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt rund 4.900 Quadratmeter Grundfläche für die Bebauung zur Verfügung. Denn durch den Abbruch werden die an die westliche und nördliche Friedhofsmauer angrenzenden Bereiche insgesamt städtischer Grund.

Im März 2018 schon hatte der Stadtrat einen Flächennutzungsplan beschlossen, wonach die Fläche entlang der nördlichen Friedhofsmauer (Richtung Weinberg) mit rund 4.300 Quadratmetern als gemischte Baufläche bestimmt ist. Alle anderen Grundstücke die an der westlichen Friedhofsmauer (Richtung Bgm.-Rukwid-Str.) liegen sind als Wohnbaufläche bestimmt.

Im November 2020 stellte Architekt Clemens Frosch bereits seinen ersten Gestaltungsentwurf für eine neue Bebauung vor.

Unseren damaligen Artikel finden Sie hier….

Weitere Planungen für Pappenheim Nord




Brunnen mit bestem Pappenheimer Trinkwasser

Pappenheim – Auf dem Marktplatz in Pappenheim wurde jetzt ein weiterer Trinkwasserbrunnen eingeweiht. Dieser kunstvoll gestaltete Brunnen wurde von Spendengeldern und einer Zuwendung aus der von der gräflichen Familie gegründeten Bürgerstiftung Pappenheim finanziert. Der Brunnen soll durstigen Pappenheimern, Wanderern und Radfahrern Kraft und Erfrischung bieten.

Mit einem Festakt im Kreis geladener Gäste haben Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein und Dekan Wolfgang Popp am Pappenheimer Marktpatz zwischen der traditionsreichen Pension Hirschen und dem Aufgang zum Fuchsberg, dem sogenannten „Biberbergla“ einen neu gebauten Trinkwasserbrunnen eingeweiht.

Der heimische Naturkalkstein stammt aus Rothensteiner Marmorbruch Stiegler und ist von der Firma Bauer-Bornemann aus Bamberg gestaltet worden. Dabei haben Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, Brigitte Durner, Dieter Felsner aus dem Stiftungsvorstand sowie Dekan Wolfgang Popp, Ulrike Ehrlicher und Iniga Gräfin von und zu Egloffstein als Stiftungsrat darauf geachtet, dass der neue Brunnen in Form und Beschaffenheit den Brunnen gleicht, wie sie bis zur Fertigstellung der Wasserleitung im Jahre 1907 in der gesamten Innenstadt zu finden waren. Bei der Formenauswahl hat man in den Stiftungsgremien auch darauf geachtet, dass sich der Brunnen gut in die Reihe der bedeutenden Baudenkmäler auf dem Pappenheimer Marktplatz einfügt. Es sei darauf angekommen, das Bauwerk „in die überaus wertvolle Vorgabe Architektur und Natur einzufügen und damit das Ganze harmonisch zu erweitern. Man habe nicht durch einen Kontrapunkt der langfristig störend und disharmonisch wirken muss auffallen wollen,“ betonte Graf Egloffstein.
Im Zuge des Brunnenbaus ist auch das Umfeld saniert worden. So hat die Firma Schindler für die Treppenanlage ein neues Geländer mit historischem Aussehen eingebaut und Gerhard Liebald hat den historischen Ausleger des Wirtshausschildes vergoldet und den Turm des „Hirschen“ neu gestrichen.
Finanziert wurde der Brunnen von den Spendengeldern, um die Graf Egloffstein im Jahre 2016 anlässlich des 70. Geburtstages für diesen Zweck gebeten hatte.
Als größten Spender lobte Graf Egloffstein in seiner Einweihungsrede Dieter Felsner, gefolgt von den Firmen Schindler, Baufirma Hüttinger aus Geislohe und Steinbruchunternehmen Stiegler aus Rothenstein.
In seinem Segensspruch betonte Dekan Popp die lebensstiftende Kraft des Wassers, dass vielen Menschen auf der Welt nicht, oder nicht in der hierzulande vorhandenen Reinheit und Selbstverständlichkeit zur Verfügung steht. Wenn das Wasser des Brunnens auch nicht gleich lebenswichtig ist für die Bewohner, die Wanderer und die Radler sei, „so kann es schon die Funktion eines Geschenkes übernehmen,“ betonte Dekan Popp. „Deshalb soll das Brunnenwasser nicht nur Durst löschen und erfrischen, er könnte uns auch lehren das kostbare Gut Wasser neu schätzen und achten zu lernen.“ Deshalb solle man nicht vergessen „Gott sei Dank“ zu sagen und damit zum Ausdruck zu bringen, dass Gott die tragende Kraft unseres Lebens und unserer Gemeinschaft ist.
Als geladene Gäste an der Feierlichkeit konnten nicht teilnehmen der Katholische Pfarrer Robert Rapljenoviċ der erkrankt war und Bürgermeister Florian Gallus, der kurzvor der Veranstaltung wegen eines unvorhergesehenen dingenden  Termins absagen musste.

Der Brunnen selbst läuft auf Knopfdruck, zwischen 3 und 10 Sekunden und fördert dann das frische hervorragende Pappenheimer Trinkwasser. Davon haben sich Graf Egloffstein und Dekan Popp und auch andere Teilnehmer der Einweihungsfeier persönlich überzeugt.




Museumsgebäude soll als Haus der Kunst erkennbar werden

Pappenheim – Das Museum an der Stadtmühle – im städtischen Gebäude Stadtmühle 1 soll einen neuen Anstrich bekommen. Nach einer Ideenskizze von Albrecht Bedal wird damit die besondere Nutzung des Gebäudes herausgehoben und dem Stadtbild eine besondere Note verleihen. Der Stadtrat hat einstimmig einen neuen Außenanstrich und einen neuen Anstrich der Fenster beschlossen.

In dem markanten Gebäude mit der Adresse Stadtmühle1 befindet sich im Parterre die Heimstatt der Arbeiterwohlfahrt und in der 1. Etage betreut der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. seit 20 Jahren das bekannte Museum an der Stadtmühle.

Schon im Mai hatte der Bauausschuss bei einem Ortstermin geprüft, ob für den Anstrich von Wand und Fenstern Fördermittel aus dem staatlichen Fassadenprogramm in Anspruch genommen werden können.

Herausgestellt hat sich, dass die Hürden für die Fördermöglichkeiten zu hoch sind, denn in diesem Falle müssten auch noch die Fenster mit Sprossen und einem abgerundeten Sturz versehen werden.

Bei einer voraussichtlichen Bausumme von 100.000 Euro gäbe es für die Stadt etwa 15.000 Euro Fördermittel.

Deshalb empfahl der Bauausschuss lediglich einen neuen Anstrich, der vergeben werden soll und den Anstrich der bestehenden Fenster durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

Bei der Stadtratssitzung erklärte die Kulturreferentin Christa Seuberth (SPD), dass man für die Fenster der Museumsräume aus lichttechnischen Gründen keine Sprossen in den Fenstern wolle. „Denn bei den Ausstellungen brauchen die Künstlerinnen und Künstler das Licht,“ betonte Seuberth.

Außerdem stellte sie im Stadtrat eine Ideenskizze des Architekten Albrecht Bedal vor, der auch Mitglied im Kunst- und Kulturverein ist. Demnach soll das Haus mit einem grauen Grundanstrich versehen werden und für die Fensterrahmen und Fensterflügeln der Museumsräume ist ein bunter Anstrich vorgesehen.

Durch diesen individuellen Akzent soll deutlich gemacht werden, dass sich in diesem Haus die Kunstgalerie der Stadt befindet.

Wie Albrecht Bedal auf Anfrage mitteilt, ist eine solche herausstechende Farbgebung natürlich nur an einem Gebäude mit dieser Nutzung und Bedeutung im Stadtbild vorstellbar.

„Ein grauer Grundanstrich hebt die farbige Gestaltung der Fensterrahmen und -flügel deutlich hervor, gibt diesem Ausstellungshaus ein spürbar anderes Gepräge und setzt es von den üblichen Wohnhäusern ab,“ führt Bedal weiter aus.

Mit der prägenden Gestaltung könnten die vorhandenen Fenster sprossenlos bleiben und trotzdem erhielten sie ein neues Gesicht.

Nach der Ideenskizze Bedals soll der Treppenaufgang zwischen dem K14 und dem Museum an der Stadtmühle durch eine kräftige Farbgebung betont werden. Denn es ist bekannt, dass der Eingang zum Museum bisher für ortsfremde Museumsbesucher schwer zu finden ist.

„Wir vom Kunst- und Kulturverein würden uns freuen, wenn auf Grundlage dieses Vorschlages eine Neugestaltung des Hauses gelingen könnte und das Haus damit ein angemessenes Äußeres erhielte. Der Blick von der neugestalteten Parkplatzinsel auf die Stadt würde dadurch gewinnen,“ führt Abrecht Bedal aus.

Da stehen jetzt die Chancen für die Umsetzung ganz gut, denn der Stadtrat hat einstimmig beschlossen den Fassadenanstrich zu vergeben und die Fenster samt Unterlichter sollen vom Bauhof neu gestrichen werden.

Hinzukommt, dass Stadträtin Bettina Balz von den Grünen hervorhob, dass Albrecht Bedal Denkmalexperte ist und Erfahrung mit der Sanierung von Gebäuden hat, die im denkmalrechtlichen Ensembleschutz im Bereich von Einzeldenkmälern stehen. Denn neben dem Museum ist das K 14 – Haus der Bürger und das gegenüberliegende E-Werk Gebäude als Einzeldenkmal eingestuft.