Anwohner und Bauausschuss beraten über den Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße in Pappenheim

Seit fast einem Jahrzehnt beschäftigt der Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße den Pappenheimer Stadtrat. Nachdem bereits 2018 ein Grundsatzbeschluss für den Vollausbau der rund 350 Meter langen Straße gefasst worden war, nahm der Stadtrat das Thema am 26. März dieses Jahres erneut auf. Damals wurde beschlossen, den Bauausschuss zu beauftragen, gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort die sinnvollste Ausbauvariante zu beraten und dem Stadtrat eine Empfehlung vorzulegen.

Genau dieser Auftrag stand nun im Mittelpunkt der ersten Sitzung des neu gebildeten Bauausschusses am 29.06.2026. Statt im Sitzungssaal begann die Beratung direkt in der Charlotte-Nestler-Straße. Rund zehn Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, ihre Anregungen und Bedenken unmittelbar einzubringen. Unterstützt wurde die Besichtigung von Reinhard Vulpius vom Ingenieurbüro VNI, der die planerischen Grundlagen sowie die verschiedenen Ausbauvarianten erläuterte.

Variante 3 bleibt die bevorzugte Lösung
Bereits zu Beginn der Beratung zeichnete sich ab, dass die sogenannte Variante 3 weiterhin die Grundlage der weiteren Planungen bilden soll. Diese war bereits 2018 vom Stadtrat beschlossen worden und wird auch weiterhin vom Ingenieurbüro empfohlen. Sie bietet nach Auffassung der Planer den besten Kompromiss zwischen Verkehrssicherheit, Parkmöglichkeiten und den örtlichen Gegebenheiten.

Der vorgesehene Regelquerschnitt sieht vor:

Gehweg 1,30 Meter
Parkstreifen 1,80 Meter
Fahrbahn 4,25 Meter
gegenüberliegender Gehweg beziehungsweise Notgehweg rund 1,0 Meter

Nach Einschätzung des Ingenieurbüros genügt die Fahrbahnbreite weiterhin dem Begegnungsverkehr zweier Pkw bei angepasster Geschwindigkeit. Gleichzeitig vermindere der Querschnitt dieser Ausbauvariante das Risiko, dass Oberflächenwasser auf angrenzende Grundstücke läuft. Auch die vorgesehenen Längsparkplätze entsprächen dem heutigen Parkverhalten.

Die Fahrbahn der Charlotte-Nestler-Straße soll wie bisher mit einer Asphaltoberfläche ausgeführt werden. Zur Abgrenzung des Gehwegs ist ein drei Zentimeter hoher Granitbord vorgesehen, der den Straßenraum optisch gliedert, ohne eine größere Barriere zu bilden. Der Parkstreifen und der Gehweg sollen mit Betonpflaster gestaltet werden.

Gehweg kann die Straßenseite wechseln
Lebhaft diskutiert wurde während des Ortstermins insbesondere die Anordnung der Gehwege. Aus der Anwohnerschaft kam der Vorschlag, den 1,30 Meter breiten Gehweg nicht wie bislang geplant auf der Bergseite, sondern auf die Talseite zu verlegen.

Zur Begründung wurde angeführt, dass Fußgänger entlang der hohen Mauern auf der Bergseite schon heute kaum unterwegs seien. Stattdessen werde überwiegend die gegenüberliegende Straßenseite genutzt. Planer Reinhard Vulpius sowie Bürgermeister Florian Gallus zeigten sich für diese Anregung offen. Ein solcher Wechsel sei ohne Auswirkungen auf die Gesamtplanung möglich.

Ebenfalls angesprochen wurde die vorgesehene Begrünung. Dabei bestand unter den Beteiligten Einigkeit, dass zusätzliche Bäume zwar das Straßenbild aufwerten könnten, dies jedoch nicht zulasten dringend benötigter Parkflächen gehen sollte.

Ausbau umfasst weit mehr als die Straße
Deutlich wurde bei der Vorstellung der Planungen auch, dass der eigentliche Straßenbau nur einen Teil des Gesamtprojektes ausmacht. Voraussetzung für den Ausbau ist zunächst die Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur.

So soll entlang der gesamten Charlotte-Nestler-Straße ein neuer Regenwasserkanal entstehen. Er soll insbesondere bei Starkregen die großen Wassermengen aufnehmen, die vom Zimmerer Berg über den Bereich Dreilinden auf die Straße fließen. Das Regenwasser wird anschließend über die Bürgermeister-Oppel-Straße und den Helmut-Gollwitzer-Weg in Richtung Altmühl abgeleitet.

Im nördlichen Abschnitt ist darüber hinaus ein Anschlusskanal erforderlich. Über ihn soll künftig auch das Abwasser aus den Grafendörfern, das durch das Göhrener Tal verläuft, in Richtung Bürgermeister-Oppel-Straße geführt werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Wasserleitung im gesamten Ausbaubereich vollständig zu erneuern.

Einbezogen in die Baumaßnahmen ist auch die Sanierung der Treppenanlage im südlichen Planungsbereich, welche die Charlotte -Nestler-Straße und die Bürgermeister-Oppel-Straße verbindet. „Diese Treppe widerspricht allen Sicherheitsregeln“, erklärte Reinhard Vulpuis dem Bauausschuss.

Fertigstellung frühestens 2029
Nach dem derzeitigen Planungsstand würden nach einem endgültigen Beschluss zunächst im Laufe des Jahres 2026 die Planunterlagen überarbeitet, die Kosten aktualisiert und die Ausschreibungen vorbereitet. Für 2027 wären der Bau der Abwasseranlagen und die Erneuerung der Wasserleitung vorgesehen. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten könnten im günstigsten Fall 2028 beginnen und 2029 abgeschlossen werden. Für die Anlieger bedeutet dies nach Einschätzung des Ingenieurbüros eine Bauzeit von rund zwei Jahren mit teilweise erheblichen Beeinträchtigungen der Anwohner.

Bürgermeister Gallus machte allerdings deutlich, dass dieser Zeitplan unter dem Vorbehalt der finanziellen Möglichkeiten der Stadt steht. Maßgeblich sei letztlich die jeweilige Haushaltsplanung.

Kosten werden voraussichtlich steigen
Die derzeit vorliegenden Kostenberechnungen stammen noch aus dem Jahr 2018 und dürften angesichts der Preisentwicklung inzwischen deutlich höher ausfallen.

Damals wurden für den Straßenbau rund 985.000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen etwa 520.000 Euro für den Kanalbau in der Charlotte-Nestler-Straße sowie rund 217.000 Euro für die erforderlichen Arbeiten in der Bürgermeister-Oppel-Straße. Im Zuge der weiteren Planung sollen diese Zahlen aktualisiert werden.

Einstimmige Empfehlung an den Stadtrat
Am Ende der Vor-Ort-Beratung sprach sich der Bauausschuss im Sitzungssaal einstimmig dafür aus, dem Stadtrat weiterhin die bereits 2018 beschlossene Variante 3 als Ausbaugrundlage zu empfehlen. Gleichzeitig soll jedoch die Anregung aus der Bürgerschaft in die Beschlussempfehlung aufgenommen werden, den breiteren Gehweg auf die gegenüberliegende Straßenseite zu verlegen. (Von der Beckstraße aus gesehen links statt rechts).

Damit wurde deutlich, dass die Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner nicht nur ein formaler Schritt war. Mehrere Hinweise aus der Bürgerschaft flossen unmittelbar in die weiteren Überlegungen ein – ganz im Sinne des Auftrags, gemeinsam vor Ort nach der für alle Beteiligten bestmöglichen Lösung zu suchen.

 




Bernhard & Bernhard in ihren Ämtern angekommen

Der Stadtrat in Pappenheim nahm in seiner Sitzung am 18. Juni die neu gewählten Ortssprecher für die Ortsteile Zimmern und Göhren offiziell in ihr Amt auf.

Hintergrund ist die Kommunalwahl 2026. Da beide Ortsteile künftig nicht mehr durch ein gewähltes Stadtratsmitglied in dem Gremium vertreten sind, bestand die Möglichkeit, einen Ortssprecher zu wählen. Voraussetzung hierfür war, dass mindestens ein Drittel der wahlberechtigten Gemeindebürger des jeweiligen Ortsteils die Einberufung einer Ortsversammlung beantragt. Entsprechende Anträge waren bei der Stadtverwaltung wie schon berichtet eingegangen.

In den daraufhin einberufenen Ortsversammlungen wurden für die kommenden Jahre Bernhard Hecht als Ortssprecher für Zimmern sowie Bernhard Raithel als Ortssprecher für Göhren gewählt.

Die Ortssprecher werden nicht vereidigt wie Mitglieder des Stadtrats, sind jedoch zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie dürfen an öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen des Stadtrats sowie seiner Ausschüsse teilnehmen, haben dort beratende Funktion und besitzen ein Antragsrecht. Ein Stimmrecht steht ihnen jedoch nicht zu.

Mit der Wahl der Ortssprecher bleiben die Interessen der beiden Ortsteile auch künftig unmittelbar in die kommunalpolitischen Beratungen eingebunden.

 




Traditionsverein darf Pappenheimer Wappen weiterhin führen

Der Militär- und Reservistenkameradschaftsverein (MRK) 1856 Pappenheim darf das Stadtwappen auch künftig offiziell in seinem Vereinswappen führen. Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung am 18. Juni 2026 einem entsprechenden Antrag des Vereins zu.

Beantragt hatte die Genehmigung der Erste Vorsitzende Christian Schöppl. In seinem Schreiben verwies er darauf, dass der 1856 gegründete Verein das Pappenheimer Stadtwappen bereits seit seiner Gründung in seinem Vereinswappen verwendet. Das historische Stadtwappen findet sich unter anderem auf der Vereinsfahne, die im westlichen Treppenhaus des Rathauses ausgestellt ist.

Rechtlich ist die Verwendung kommunaler Wappen jedoch genehmigungspflichtig. Nach den einschlägigen Vorschriften dürfen Gemeindewappen von Dritten nur mit Zustimmung der jeweiligen Kommune genutzt werden. Der Stadtrat hatte bereits früher festgelegt, dass entsprechende Anträge nicht im Verwaltungsweg, sondern grundsätzlich durch einen Ratsbeschluss entschieden werden sollen.

Wie die Verwaltung erläuterte, nutzt der Verein das Stadtwappen in seinem Vereinslogo bereits seit vielen Jahren. Auch der Hinweis auf die lange Tradition des Vereins sei grundsätzlich zutreffend. Ein automatischer Rechtsanspruch auf die Nutzung des Stadtwappens lasse sich daraus jedoch nicht ableiten. Deshalb war eine formelle Genehmigung erforderlich.

Mit seinem einstimmigen Beschluss erteilte der Stadtrat dem MRK 1856 Pappenheim die Genehmigung zur Verwendung des Stadtwappens.

 




Vorübergehende Einschränkungen bei E Mail und Homepage der Stadt Pappenheim

Die Stadtverwaltung Pappenheim informiert über eine technische Umstellung, die am Montag, 29. Juni 2026, erfolgt. Aufgrund eines Providerwechsels sind an diesem Tag sämtliche E Mail Adressen der Stadt Pappenheim sowie ihrer Nebenstellen vorübergehend nicht erreichbar.

Ebenfalls betroffen ist die Internetseite der Stadt Pappenheim. Diese kann während der Umstellung zeitweise nicht aufgerufen werden.

Nicht betroffen von den Einschränkungen ist die telefonische Erreichbarkeit. Die Stadtverwaltung und ihre Nebenstellen sind weiterhin wie gewohnt telefonisch erreichbar.

Die Stadt Pappenheim bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Nach Abschluss der technischen Arbeiten stehen die E Mail Kommunikation und die Internetseite wieder wie gewohnt zur Verfügung.




Pappenheim bewirbt sich um Bundesförderung für Freibadsanierung

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 18. Juni beschlossen, am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Projektaufruf Schwimmbäder 2026“ teilzunehmen. Damit unterstützt das Gremium die Bewerbung um Fördermittel für eine umfassende Sanierung des Pappenheimer Freibads.

Hintergrund ist ein aktueller Förderaufruf des Bundes, mit dem Sanierungsmaßnahmen an Freibädern finanziell unterstützt werden sollen. Obwohl sich das Freibad im Eigentum der Stadtwerke Pappenheim GmbH befindet, kann die Stadt als alleinige Gesellschafterin die Förderung beantragen und die erforderliche Finanzierung darstellen.

Nach Angaben der Verwaltung beträgt der mögliche Fördersatz in Pappenheim bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Grundlage der Bewerbung ist ein mehrstufiges Sanierungskonzept, das dem Aufsichtsrat der Stadtwerke bereits vorgestellt worden war. Da die Bewerbungsfrist bereits am 19. Juni endete, wurde die Bewerbung vorsorglich eingereicht. Der nun gefasste Stadtratsbeschluss dient als notwendige formelle Grundlage und wird den Antragsunterlagen nachgereicht.

Ob Pappenheim tatsächlich in das Förderprogramm aufgenommen wird, ist derzeit noch offen. Wie die Verwaltung erläuterte, war der vorherige Förderaufruf 22-fach überzeichnet. Die Nachfrage nach den Bundesmitteln ist somit deutlich größer als das verfügbare Fördervolumen.

Mit dem aktuellen Beschluss hat sich der Stadtrat noch nicht für die Umsetzung einer konkreten Sanierungsmaßnahme entschieden. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, werden sich Stadtrat und Stadtwerke erneut mit den finanziellen Auswirkungen und der möglichen Realisierung des Projekts befassen. Auch über die einzelnen Sanierungsschritte müsste dann gesondert entschieden werden.

Der Beschluss bedeutet daher zunächst vor allem eines: Pappenheim wahrt die Chance auf eine erhebliche finanzielle Unterstützung durch den Bund und hält sich damit die Möglichkeit offen, das Freibad mit Hilfe von Fördermitteln fit für die Zukunft zu machen.

 




Solarparks bei Bieswang und Ochsenhart gehen in die nächste Runde

Der Stadtrat beschäftigte sich in seiner Sitzung am 18. Juni 2026 mit den Plänen der Firma Südwerk für Freiflächen-Photovoltaikanlagen bei Bieswang und Ochsenhart. Einstimmig sprach man sich dafür aus, die notwendigen Bauleitplanverfahren grundsätzlich weiterzuverfolgen.

Die Flächen waren bereits im Herbst 2025 Gegenstand einer ersten Beratung im Stadtrat. Damals wurden mehrere Anträge für Freiflächen-Photovoltaikanlagen anhand des kommunalen PV-Kriterienkatalogs geprüft. Während der Antrag für den Solarpark in Ochsenhart die Vorgaben erfüllte und zur weiteren Prüfung vorgesehen wurde, bestanden beim damals ebenfalls vorgestellten Projekt „Bieswang Ost“ noch Abweichungen von den festgelegten Flächenkriterien. Inzwischen liegt ein überarbeiteter Antrag vor, der nach Angaben der Verwaltung die Vorgaben des Kriterienkatalogs erfüllt.

Grundlage für die aktuelle Beratung war deshalb nicht mehr die grundsätzliche Eignung der Flächen, sondern die Frage, ob die erforderlichen Bauleitplanverfahren für die nun konkret ausgearbeiteten Vorhaben eingeleitet werden sollen.

Geplant ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf insgesamt drei Teilflächen. In Bieswang soll auf rund 4,1 Hektar eine Anlage mit einer Leistung von 5,3 Megawattpeak entstehen. Die erwartete Stromproduktion liegt bei etwa 5,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Nach Angaben des Vorhabenträgers könnten damit rechnerisch rund 130 durchschnittliche Haushalte versorgt und jährlich etwa 3.300 Tonnen CO₂ eingespart werden.

In Ochsenhart sind auf zwei weiteren Flächen mit zusammen rund 6,18 Hektar Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 8 Megawattpeak vorgesehen. Die prognostizierte Stromerzeugung beträgt rund 8,2 Millionen Kilowattstunden jährlich. Die CO₂-Einsparung wird mit etwa 4.900 Tonnen pro Jahr angegeben.

Nach den vorgelegten Unterlagen ist eine Betriebsdauer von zunächst 20 Jahren vorgesehen. Eine Verlängerung um weitere zehn Jahre wäre möglich. Der Baubeginn ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Erschließung soll über bestehende Feld-, Flur- und Ortsverbindungsstraßen erfolgen.

Für die Umsetzung des Vorhabens sind die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans sowie eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Die Verwaltung erläuterte in der Sitzung, dass die vorgesehenen Flächen die Kriterien des städtischen Kriterienkatalogs erfüllen. Die Firma Südwerk erklärte sich bereit, die Kosten der Planungsverfahren zu übernehmen. Die Planungshoheit verbleibt jedoch bei der Stadt.

Der Stadtrat hatte die laufenden Bauleitplanungen bereits zuvor priorisiert. Das Vorhaben wurde dabei hinter vier anderen Verfahren eingestuft. Dennoch kündigte der Vorhabenträger an, die Zeit bis zu einem späteren Aufstellungsbeschluss für vorbereitende Untersuchungen und notwendige Gutachten zu nutzen.

Im Rahmen der Vorstellung verwies Südwerk zudem auf mögliche finanzielle Auswirkungen für die Kommune. Nach Unternehmensangaben könnten über die Laufzeit der Anlagen rund 840.600 Euro an Einnahmen in die Stadtkasse fließen. Außerdem wurden verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger sowie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität vorgestellt.

Damit beschloss der Stadtrat zunächst lediglich die weitere Verfolgung der Planungen. Bis zu einer möglichen Umsetzung sind noch zahlreiche Verfahrensschritte einschließlich der Beteiligung von Öffentlichkeit und Fachbehörden erforderlich.

 




Pappenheimer Stadtrat gratuliert Erich Neulinger zum 60. Geburtstag

Einen besonderen Anlass gab es in der jüngsten Sitzung des Pappenheimer Stadtrates am 18. Juni. Bürgermeister Florian Gallus nutzte die Gelegenheit, um Stadtrat Erich Neulinger aus Geislohe offiziell zu seinem 60. Geburtstag zu gratulieren und ihm die besten Wünsche des gesamten Gremiums zu übermitteln.

Seit vielen Jahren ist es im Stadtrat gute Tradition, runde Geburtstage von Ratsmitgliedern gemeinsam zu würdigen. Dazu werden die Sitzungsgelder gesammelt, um dem jeweiligen Jubilar eine besondere Aufmerksamkeit zu überreichen.

Für seinen Ehrentag hatte sich Erich Neulinger einen Reisegutschein der Firma Engeler gewünscht. Diesen überreichte Bürgermeister Gallus im Namen des Stadtrates verbunden mit anerkennenden Worten für das langjährige Engagement Neulingers in der Kommunalpolitik wünschte er dem Jubilar viele schöne Erlebnisse auf seinen künftigen Reisen.

Die Mitglieder des Stadtrates schlossen sich den Glückwünschen mit einem kräftigen Applaus an.




Göhren wählt Bernhard Raithel zum neuen Ortssprecher

Nach Zimmern hat nun auch der Pappenheimer Ortsteil Göhren einen neuen Ortssprecher gewählt. Die Wahl fand im Rahmen einer außerordentlichen Bürgerversammlung im Gemeindehaus statt. Zum neuen Ortssprecher wurde Bernhard Raithel gewählt.

Notwendig geworden war die Wahl, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus Göhren in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin sammelten die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils die erforderliche Anzahl an Unterschriften und beantragten bei der Stadt Pappenheim die Durchführung einer Ortssprecherwahl.

Von den insgesamt 181 Wahlberechtigten nahmen 41 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat wurde Bernhard Raithel vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung wurden 40 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 39 Stimmen auf Bernhard Raithel.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte dem neu gewählten Ortssprecher und bezeichnete ihn als künftigen Ansprechpartner für die Belange des Ortsteils Göhren. Für die kommenden sechs Jahre wünschte er eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Ortssprecher vertritt die Interessen seines Ortsteils gegenüber Stadtrat und Verwaltung. Er hat in den Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse ein Anhörungs- und Rederecht, wenn Angelegenheiten seines Ortsteils behandelt werden.

Neues Kapitel in der Vertretung Göhrend
Anders als in Zimmern wurde im Rahmen der Versammlung der bisherige Vertreter Göhrens nicht erwähnt. Über viele Jahre hinweg hatte Karl Satzinger die Interessen des Ortsteils in der Kommunalpolitik vertreten. Als Stadtrat sowie als Mitbegründer und einer der Initiatoren der Bürgerliste prägte er die Politik in Pappenheim zum Teil entscheidend mit und setzte sich zwölf Jahre lang für die Anliegen Göhrens ein.

Aus persönlichen und geschäftlichen Gründen hatte Karl Satzinger bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr kandidiert. Mit seinem Ausscheiden endet eine 12-jährige Phase kommunalpolitischen Engagements für Pappenheim, seine Dörfer und insbesondere seinen Heimatort Göhren. Unabhängig von politischen Auffassungen bleibt festzuhalten, dass er über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Verantwortung übernommen und die Interessen Göhrens in den städtischen Gremien vertreten hat. Mit der Wahl von Bernhard Raithel beginnt nun ein neues Kapitel in der Vertretung des Ortsteils.

 




Bernhard Hecht zum Ortssprecher von Zimmern gewählt.

Zimmern hat einen neuen Ortssprecher. Bei einer eigens einberufenen Wahlversammlung im Gasthaus zum Hollerstein wurde Bernhard Hecht von den anwesenden Wahlberechtigten mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.

Die Wahl eines Ortssprechers war notwendig geworden, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus dem Ortsteil Zimmern in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes über eine Unterschriftenaktion die Durchführung einer Ortssprecherwahl bei der Stadt Pappenheim beantragt.

Von insgesamt 111 Wahlberechtigten aus Zimmern nahmen 26 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat, stand Bernhard Hecht zur Wahl. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung entfielen 24 der 26 gültigen Stimmen auf ihn.

Mit der deutlichen Unterstützung der Anwesenden ausgestattet, bedankte sich Bernhard Hecht nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich engagiert für die Belange des Ortsteils einzusetzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus richtete der neu gewählte Ortssprecher auch seinen Dank an Matthias Strobl, der das Amt in den vergangenen sechs Jahren innehatte. Der langanhaltende Applaus der Versammlung machte deutlich, welche Wertschätzung ihm in Zimmern entgegengebracht wird. Viele Bürgerinnen und Bürger verbanden mit seiner Amtszeit eine engagierte und verlässliche Vertretung der Interessen des Ortsteils.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei sein erfolgreicher Einsatz für die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in Zimmern. Dieses Projekt war vielen Familien im Ort ein wichtiges Anliegen und konnte während seiner Amtszeit verwirklicht werden.

Matthias Strobl war bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht erneut für ein politisches Amt angetreten. Mit Bernhard Hecht übernimmt nun sein Nachfolger die Aufgabe, die Anliegen Zimmerns gegenüber der Stadt Pappenheim einzubringen und die Entwicklung des Ortsteils aktiv mitzugestalten.




Pappenheim beteiligt sich erstmals am STADTRADELN

Die Stadt Pappenheim nimmt in diesem Jahr erstmals an der bundesweiten Aktion „STADTRADELN“ teil. Der Aktionszeitraum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen läuft vom 5. bis 25. Juli 2026. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit einen Beitrag zur Förderung des Radverkehrs sowie zum Klimaschutz zu leisten.

Interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Teams aus Pappenheim können sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/pappenheim anmelden und ihre gefahrenen Kilometer während der 21 Aktionstage sammeln.

Begleitend zum STADTRADELN hat die Stadt Pappenheim zwei Veranstaltungen geplant. Am Freitag, 10. Juli 2026, steht die Aktion „Wir radeln zum Wochenmarkt“ auf dem Programm. Von 9 bis 12 Uhr erhalten alle registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden am Marktplatz eine kleine Brotzeit. Unterstützt wird die Aktion von den Marktbetreibern.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet die gemeinsame „Sternfahrt zum Volksfest Treuchtlingen“ statt. Die beteiligten Kommunen laden dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Volksfest zu fahren. Treffpunkt für die Pappenheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist um 13.30 Uhr am Marktplatz. Wer seine Teilnahme am STADTRADELN nachweisen kann, erhält am Festzelt einen Gutschein für ein kostenloses Radler oder ein alkoholfreies Getränk. Die Gutscheine werden von Landrat Markus Gläser ausgegeben.

Mit der erstmaligen Teilnahme möchte die Stadt Pappenheim möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, im Alltag häufiger auf das Fahrrad umzusteigen und gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln.

 




Der Stadtrat in Pappenheim tagt öffentlich

Am Donnerstag, 18.06.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Ortsprecherwahlen 2026 – Verpflichtung der neu gewählten Ortsprecher der Ortsteile Zimmern und Göhren

2 Bauanträge

2.1 BA 17/2026 – Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan „Sandäcker“ Zimmern: Einfriedung des Grundstücks „Zimmern 56“, Fl.-Nr. 267/9, Gemarkung Zimmern

3 Städt. Anwesen „Beckstraße 19“, ehem. städt. Krankenhaus, ehem. „Georg Nestler-Seniorenheim“ – Grundsatzbeschluss über künftige Nutzung

4 Bauleitplanung – Antrag auf Bauleitplanung (Änderung FNP und Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan) Sondergebiet „Solarpark Bieswang Ost und Ochsenhart“ der Fa. SÜDWERK (Grundsatzbeschluss)

5 Teilnahme am Förderaufruf des Bundes zur Sanierung des Freibads Pappenheim

6 Antrag des „MRK 1856 Pappenheim“ Vereines auf Verwendung des Stadtwappens

7 Bekanntgaben




Ortssprecherwahlen in Zimmern und Göhren stehen bevor

In den Ortsteilen Zimmern und Göhren werden in der kommenden Woche jeweils Ortssprecherinnen oder Ortssprecher gewählt. Grundlage dafür sind entsprechende Anträge aus den beiden Ortsteilen, die bei der Stadt Pappenheim eingegangen sind. Gewählt wird jeweils im Rahmen einer Ortsversammlung in geheimer Wahl.

Hier die beiden Termine und Veranstaltungsorte:

Ortsteil Zimmern
Die Ortsversammlung mit Wahl des Ortssprechers beziehungsweise der Ortssprecherin findet statt am

Montag, 15. Juni 2026, um 19 Uhr
im Saal des Gasthofs „Hollerstein“ im 1. Obergeschoss.

Wahlberechtigt sind die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Zimmern. Gewählt werden kann ausschließlich eine Bürgerin oder ein Bürger aus Zimmern, die beziehungsweise der bei der Ortsversammlung anwesend ist.


Ortsteil Göhren
Für Göhren ist die Ortsversammlung einen Tag später angesetzt. Sie findet statt am

Dienstag, 16. Juni 2026, um 19 Uhr
im Gemeindehaus Göhren.

Auch hier kann nur eine Bürgerin oder ein Bürger des Ortsteils Göhren gewählt werden, die beziehungsweise der an der Versammlung teilnimmt. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils.

Mit den anstehenden Wahlen erhalten die beiden Ortsteile die Möglichkeit, ihre Interessen künftig durch eine gewählte Ortssprecherin oder einen gewählten Ortssprecher mit einem Sitz im Stadtrat zu vertreten.