Pappenheimer Stadtrat hat über drei PV-Projekte beraten

Drei Vorhaben zur Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Bieswang und Übermatzhofen  wurden dem Stadtrat in seiner Sitzung am 23. Oktober 2025 zur weiteren Beratung vorgelegt. Grundlage für die Bewertung ist der im November 2024 beschlossene kommunale PV-Kriterienkatalog, der als Orientierungshilfe bei der Prüfung entsprechender Anträge dient.

Drei Anträge – unterschiedliche Voraussetzungen
Der erste Antrag betrifft den geplanten Bürgersolarpark Pappenheim Bieswang Ost. Die Südwerk Energie GmbH möchte dort westlich von Ochsenhart auf drei Flächen der Gemarkung Bieswang eine Anlage mit einer Größe von 10 Hektar errichten. Dabei liegen nur 4,13 Hektar innerhalb der nach dem Kriterienkatalog zulässigen Flächenbereiche. Ein Konzept wurde eingereicht, auf eine mündliche Vorstellung wurde zunächst verzichtet.

Ebenfalls von der Südwerk Energie GmbH stammt der zweite Antrag für einen Bürgersolarpark in Ochsenhart. Geplant ist eine Anlage südwestlich von Ochsenhart mit einer Fläche von 2,09 Hektar. Dieser Antrag erfüllt sowohl die Flächenkriterien als auch die sonstigen Vorgaben des Katalogs. Ein Konzept liegt auch hier vor.

Der dritte Antrag betrifft ein Projekt in Übermatzhofen. Antragsteller ist Wolfgang Pfister, der eine Anlage mit einer Größe von 2,26 Hektar errichten möchte. Während die Flächenkriterien eingehalten werden, fehlt bislang ein Konzept zu den sonstigen Kriterien. Eine Nachreichung der Unterlagen wurde bereits im Dezember 2024 angefordert, lag bis zum Sitzungstag jedoch nicht vor.

Nach Angaben der Stadtverwaltung liegt die Gesamtfläche bestehender und beantragter PV-Anlagen bei 43,96 Hektar. Damit wird die im Kriterienkatalog festgelegte Obergrenze von 57 Hektar aktuell nicht überschritten.

Bei der Diskussion im Stadtrat bestand der parteiübergreifende Konsens, dass aus den genannten Gründen nur der Antrag „Bürgersolarpark in Ochsenhart“ – also der Antrag Nummer 2 – eine nähere Betrachtung wert ist. Alle Redner im Stadtrat verwiesen darauf, dass man vonseiten der Stadt auf die angebotenen Flächen und die weiteren Vorgaben des beschlossenen PV-Kriterienkatalogs bestehen müsse.

Weitere Beratung notwendig
Der Stadtrat beschloss, dass die Antragsteller für ihr Vorhaben „Bürgersolarpark in Ochsenhart“ in einer der kommenden Sitzungen persönlich vorstellen sollen, um eine genauere Bewertung vornehmen zu können. Eine sofortige Ablehnung eines oder mehrerer Anträge ist derzeit nicht vorgesehen. Ein weiterer Antrag für eine Fläche in der Gemarkung Ochsenhart war im Verwaltungsweg bereits abgelehnt worden – wegen nicht erfüllter Kriterien im Bereich Landschaftsbild und Blickbeziehungen.

Zur Realisierung der Vorhaben wäre jeweils eine Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans notwendig. Die Kosten für diese Verfahren wären von den Antragstellern zu tragen.




Städtebauförderung zeigt in Pappenheim sichtbare Erfolge und klare Perspektiven

Die Stadt Pappenheim hat im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms eine umfassende Bilanz ihrer bisherigen Maßnahmen gezogen und zugleich den Bedarf für das Förderjahr 2026 konkretisiert. Der Stadtrat beschloss am 23. Oktober 2025 die entsprechende Jahresmeldung für das Programm „Lebendige Zentren“.

Maßnahmen mit sichtbarem Ergebnis
Seit dem Start der Städtebauförderung konnten in Pappenheim zahlreiche Projekte umgesetzt werden, die das Stadtbild, die Infrastruktur und das Wohnumfeld spürbar verbessert haben. Dazu zählen unter anderem:

  • Ordnungsmaßnahmen wie der Abbruch der Industriebrache am Gruco-Gelände, die Platzgestaltung „Auf der Lach“, die Neugestaltung der Klosterstraße, der Abbruch in der Beckstraße 8 sowie die Freiflächengestaltung am ehemaligen Bauhof und Dechanatshof.
  • Bauliche Maßnahmen an einer Vielzahl historischer Gebäude, darunter das Haus des Gastes in der Stadtvogteigasse, mehrere denkmalgeschützte Häuser in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße sowie Sanierungsarbeiten an Stadtmauer und Stadtmauerturm.
  • Kommunales Förderprogramm, durch das viele private Eigentümer bei Sanierungen unterstützt wurden, etwa in der Marktplatzumgebung, in der Bahnhofstraße, am Niederländersteig oder in der Bauhofstraße.

Laufende und geplante Projekte
Derzeit wird an der Finanzplanung für die Sanierung der Turnhalle an der Schützenstraße gearbeitet. Darüber hinaus sind weitere Vorhaben im kommunalen Förderprogramm in der Umsetzung – etwa in der Stöbergasse, am Niederländersteig oder am Hotel Krone am Marktplatz.

Als nächste größere Maßnahme ist die Gestaltung des Marktplatzes vorgesehen. Geplant sind unter anderem die Erneuerung des westlichen Gehwegs in der Graf-Carl-Straße, die Anbindung zur Stadtvogteigasse und eine fußgängerfreundliche Querung zur Altmühlbrücke. Auch die Neuordnung des Quartiers Stadteingang Nord wird weiterverfolgt.

Fördermittel für 2026 beantragt
Für das kommende Jahr hat die Stadt Pappenheim förderfähige Kosten in Höhe von 200.000 Euro angemeldet. Diese setzen sich zusammen aus:

  • 80.000 Euro für Maßnahmen im Fassadenprogramm
  • 20.000 Euro für den Sanierungstreuhänder Bayerngrund
  • 100.000 Euro für die laufende Turnhallensanierung

In den Jahren 2027 und 2028 wird jeweils mit einem Förderbedarf von 130.000 Euro gerechnet. Für größere Vorhaben wie die Neugestaltung des Marktplatzes und der Stadtvogteigasse sind in diesen Jahren je 500.000 Euro eingeplant. Diese Maßnahmen sollen im Rahmen der Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ bezuschusst werden.

Projektfonds wird neu belebt
Auch der Projektfonds Altstadt Pappenheim, der in früheren Jahren bereits Veranstaltungen und Werbemaßnahmen begleitete, wird im Programm „Lebendige Zentren“ fortgeführt. Von 2017 bis 2018 konnten hieraus verschiedene Aktionen finanziert werden – etwa Märkte, Informationsmaterial und kulturelle Beiträge. In den Jahren 2019 bis 2025 war der Fonds inaktiv, soll nun aber wieder aktiviert werden.

Städtebauliches Entwicklungskonzept als Grundlage
Die genannten Maßnahmen stützen sich auf das städtebauliche Entwicklungskonzept der Stadt, das unter Mitwirkung von Fachplanern und lokalen Arbeitsgruppen erstellt wurde. Es definiert langfristige Entwicklungsziele für die Bereiche Städtebau, Verkehr, Handel, Tourismus und soziales Miteinander – und dient als Leitlinie für alle aktuellen und künftigen Vorhaben.

 




Pappenheimer Stadträte äußern Kritik an Vorgehen des Landratsamtes beim Bebauungsplan Gründlein

Im Zuge der Änderung des Bebauungsplans „Gründlein“ im Ortsteil Geislohe reagierten die Mitglieder des Pappenheimer Stadtrats mit deutlicher Kritik auf die Vorgehensweise des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen.

Im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens hatte das Landratsamt bemängelt, dass mehrere Bauparzellen des seit dem Jahr 2000 rechtskräftigen Bebauungsplans zu nahe am angrenzenden Wald lägen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit könnten dort keine Genehmigungen erteilt werden, da sich die Grundstücke innerhalb der Baumfallzone befänden. Die Stadt Pappenheim hatte daraufhin Gespräche mit Vertretern des Landratsamts, des Forstamts und dem örtlichen Förster geführt. Ziel war es, die Rodung des Waldes zu vermeiden und dennoch eine baurechtlich tragfähige Lösung zu finden.

Geplant ist nun, den Geltungsbereich des Bebauungsplans zu erweitern und eine Baumfallzone sowie eine Waldrandzone festzusetzen. In der Baumfallzone dürfen künftig keine Hauptgebäude mit gewöhnlichem Aufenthalt errichtet werden. In der angrenzenden Waldrandzone verpflichtet sich die Stadt als Waldeigentümerin zur Entnahme hochgewachsener Bäume, zur Anlage eines gestuften Waldrands sowie zur Pflanzung niedrig wachsender Sträucher. Diese Maßnahmen sollen auch grundbuchrechtlich gesichert werden. Eine Verschiebung der Baugrenze kommt laut Stadt nicht in Betracht, da nur neun Meter Abstand zwischen Waldrand und Baugrenze bestehen.

Stadtrat und Zweiter Bürgermeister Walter Otters (Freie Wähler) kritisierte das Vorgehen des Landratsamts als „dreist“. Es sei nicht nachvollziehbar, dass nun ein solcher Aufwand betrieben werden müsse, obwohl der Bebauungsplan seit Jahrzehnten rechtskräftig sei. Auch für die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler ist die Forderung des Landratsamtes nicht nachvollziehbar – aus ihrer Sicht hätte der Mangel bereits im Genehmigungsverfahren erkannt werden können. Stadtrat Karl Satzinger (Bürgerliste) hob in der Debatte hervor, dass die Stadt Pappenheim für die entstandene Situation nicht verantwortlich sei.

 




Pappenheim vertreten auf der Kreistagsliste der Linken

Am Sonntag, den 26. Oktober 2025, stellte der Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen der Partei Die Linke im Rahmen einer Mitgliederversammlung seine Liste für die anstehende Kreistagswahl 2026 auf. Alle 23 Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt.

Angeführt wird die Liste von der Treuchtlinger Sozialarbeiterin und Kreisschatzmeisterin Nadja Gschwendtner. Ihr folgt auf Platz 2 Markus Thürauf aus Pappenheim, der als Heilerziehungspfleger tätig ist. Besonders betont wurde von Seiten der Partei, dass die Liste paritätisch – also gleichberechtigt mit Frauen und Männern – besetzt ist. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir eine paritätisch besetzte Liste aufstellen können, bei der Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind“, erklärte Dagmar Eisen (Platz 5, Weißenburg i. Bay.), eine der beiden Kreissprecherinnen.

Auch die Vielfalt der beruflichen Hintergründe innerhalb der Kandidatenschaft wurde hervorgehoben: „Vom Kfz-Azubi über die Studentin, die Fachkräfte aus Handwerk, Industrie, Pflege, Gesundheit, Bildung und Erziehung bis zur Rentnerin – wir haben ein schönes Abbild der Landkreisbewohnerinnen und -bewohner“, so Spitzenkandidatin Nadja Gschwendtner. Mit Cora (Platz 17) und Max Kallenbach (Platz 4), beide aus Ellingen, kandidieren auch junge Eltern für den Kreistag.

Inhaltlich lag der Fokus der Versammlung auf sozialer Gerechtigkeit, Daseinsvorsorge und einem entschiedenen Eintreten für die Mehrheit der Bevölkerung, die auf Löhne angewiesen ist. Gesundheit, Wohnen, Bildung, Energie, Wasser und Verkehr seien ebenso wie der Umweltschutz zentrale Aufgaben der öffentlichen Hand – nicht des freien Marktes. „Ein schönes und sicheres Leben ist für alle möglich“, betonte Markus Thürauf.

Auf dem Titelbild:
Vordere Reihe (von links): Dagmar Eisen, Lena Hölzl, Nadja Gschwendtner
Mittlere Reihe: Johannes Jordan, Eva Sieland-Hirschmann, Diane Sierkowski, Mathias Brückel
Hintere Reihe: Markus Thürauf, Thomas Schredl, Frank Steinmann

Die vollständige Liste der Kandidatinnen und Kandidaten mit den jeweiligen Wohnorten:

  1. Nadja Gschwendtner – Sozialarbeiterin, Treuchtlingen
  2. Markus Thürauf – Heilerziehungspfleger, Pappenheim
  3. Eva Sieland-Hirschmann – Arzthelferin i. R., Weißenburg i. Bay.
  4. Max Kallenbach – Elektrotechniker, Ellingen
  5. Dagmar Eisen – Rentnerin, Weißenburg i. Bay.
  6. Thomas Schredl – Fahrzeuglackierer, Treuchtlingen
  7. Lena Hölzl – Erzieherin, Solnhofen
  8. Jonathan Krug – Auszubildender, Dittenheim
  9. Lena Wiedemann – Studentin, Gunzenhausen
  10. Mathias Brückel – Tiefbaufacharbeiter, Pappenheim
  11. Katja Schuster – Grundschullehrerin, Pleinfeld
  12. Johannes Jordan – Zimmerer, Weißenburg i. Bay.
  13. Diane Sierkowski – Textilveredlerin, Pappenheim
  14. Christian Oechslein – Pflegefachkraft, Gunzenhausen
  15. Valeria Burman – Operationstechnische Assistentin, Gunzenhausen
  16. Frank Steinmann – Pflegefachkraft, Weißenburg i. Bay.
  17. Cora Kallenbach – Gestalterin, Ellingen
  18. Christof Schöffel – Arbeiter, Weißenburg i. Bay.
  19. Kristina Ingerl – Lehrkraft, Treuchtlingen
  20. Joachim Sieland – Kaufmann i. R., Weißenburg i. Bay.
  21. Birgit Stillich – Reinigungskraft, Weißenburg i. Bay.
  22. Veronika Löffler – Altenpflegerin, Treuchtlingen
  23. Werner Rottler – Kunststoffformengeber, Treuchtlingen

Tielbild: Die Linke KV Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen

 




Neue Vorstandschaft bei den Freien Wählern in Pappenheim

Im Rahmen ihrer diesjährigen Jahresversammlung haben die Freien Wähler Pappenheim eine neue Vorstandschaft gewählt und zugleich den Blick auf die Kommunalwahl 2026 gerichtet. Die Neuwahlen markierten einen personellen Wechsel an der Spitze, ohne dabei den bewährten Kurs der bürgernahen Kommunalpolitik aus den Augen zu verlieren.

Der bisherige Vorsitzende Wolfgang Sachse verabschiedete sich nach vielen Jahren intensiven Engagements aus der Führungsriege. In einer Ansprache dankte er den Mitgliedern sowie den Mandatsträgern für das langjährige Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Jürgen Weizinger gewählt, der nun die Geschicke des Ortsverbands lenken wird. Ihm zur Seite steht Walter Otters, der nicht nur als stellvertretender Vorsitzender fungiert, sondern auch weiterhin als zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat tätig ist. Kontinuität gibt es bei den weiteren Ämtern. Dagmar Fromm bleibt Schriftführerin, Friedrich Hönig behält die Verantwortung für die Finanzen. Die Kassenprüfung übernehmen Claus Dietz und Martin Käfferlein.

In ihren Rückblicken hoben die Vorstandsmitglieder die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor. Besonders im Fokus standen dabei Themen rund um die Stadtentwicklung und das gesellschaftliche Leben in Pappenheim. Auch aus dem Stadtrat wurde berichtet – dort bringen sich die Freien Wähler nach wie vor aktiv in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl im Jahr 2026 kündigte der neue Vorsitzende an, die verbleibenden Monate intensiv für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung zu nutzen. Man wolle sich weiterhin für eine sachorientierte, konstruktive und bürgernahe Politik starkmachen, so Weizinger zum Abschluss der Versammlung: „Unser Ziel ist eine starke Vertretung Pappenheims im Stadtrat.“

Titelfoto: Freie Wähler Pappenheim




LEADER-Projekt unterstützt Bürgerengagement in Pappenheim und Neudorf

In seiner jüngsten Sitzung im Röglinger Nadlerhaus hat der Exekutivausschuss der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Monheimer Alb-AltmühlJura neue Weichen für die Förderung bürgerschaftlicher Projekte gestellt. Unter dem Vorsitz von Monheims Bürgermeister Günther Pfefferer wurden dabei mehrere Vorhaben beschlossen – mit direktem Bezug auch zu Pappenheim und Neudorf.

So erhält der Pappenheimer Maibaum e.V. eine Förderung in Höhe von bis zu 2.500 Euro. Das Geld ist für die Produktion eines Kurzfilms bestimmt, der auf 15 Jahre gelebte Maibaumtradition zurückblickt. In Neudorf kann sich die dortige Elterninitiative über 1.000 Euro freuen. Damit soll der Spielplatz im Ort aufgewertet werden.

Mit den Zuwendungen will die LAG ein sichtbares Zeichen für das Engagement in der Region setzen. Insgesamt standen Mittel aus dem LEADER-Fördertopf „Unterstützung Bürgerengagement“ zur Verfügung. Um eine ausgewogene Verteilung zu gewährleisten, wurde das Budget für Spielplatzprojekte jedoch auf insgesamt 5.000 Euro bis zum Ende der Förderperiode begrenzt.

Neben den Förderentscheidungen standen auch Zukunftsthemen auf der Tagesordnung: LEADER-Koordinator Erich Herreiner warb für verstärkte Kooperationen über Regionsgrenzen hinweg. Erste Ideen, etwa zur Weiterentwicklung gemeinsamer Wanderangebote, wurden diskutiert.

Auch organisatorisch zeigte sich die Geschäftsstelle der LAG gut aufgestellt. Geschäftsführerin Melanie Pruis-Obel informierte über laufende Aktivitäten, eine positive Mittelbilanz und kündigte weitere Termine an – darunter ein Bürgermeistertreffen im Frühjahr 2026.

Fotos: LAG Monheimer Alb-AltmühlJura




Pappenheim mit starker Stimme auf der SPD-Kreistagsliste

Mit geschlossener Zustimmung und einer ordentlichen Portion Aufbruchsstimmung hat der SPD-Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen seine Liste für die Kreistagswahl 2026 beschlossen. Rund 40 Delegierte kamen dazu in der Sola-Halle in Solnhofen zusammen und bestätigten einstimmig die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im kommenden März der Wahl stellen werden.

Angeführt wird die Liste vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Mathias Hertlein. Er zeigte sich zufrieden mit der ausgewogenen Zusammensetzung: Eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Gesichtern solle die Handschrift der SPD im Kreistag auch künftig prägen.

„Wir gehen mit einer Liste ins Rennen, die sowohl Sachverstand als auch neue Ideen vereint. Damit wollen wir ein engagiertes, soziales und zukunftsorientiertes Signal für den gesamten Landkreis setzen“, betonte Hertlein.

Die Pappenheimer auf der SPD-Kreistagsliste. Foto: SPD Ortsverein Pappenheim

Fünfmal Pappenheim auf der Liste
Auch Pappenheim ist mit fünf engagierten Kandidatinnen und Kandidaten auf der SPD-Kreistagsliste vertreten.

Anette Pappler          (Platz 4)
Tim Schober              (Platz 15)
Michele Eckerlein      (Platz 23)
Pia Brunnenmeier     (Platz 42)
Carola Zanetti             (Platz 46)

Gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Tanja Tütken lobte er das breite thematische Spektrum der Liste und die Geschlossenheit, mit der die SPD in den Wahlkampf startet.

Programm mit Zukunftsblick
Neben der Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten stand auch das Wahlprogramm auf der Tagesordnung. Unter dem Titel „Unser Plan für Altmühlfranken – Zukunft mutig gestalten“ präsentiert die SPD konkrete Ideen zu Mobilität, Wohnen, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer neuen „Altmühlmobility CARD“, dem Ausbau des Bahnverkehrs und digitalen Angeboten für den ländlichen Raum. Auch bezahlbarer Wohnraum, barrierefreies Bauen, Nahwärmenetze und Artenvielfalt gehören zu den Kernthemen.

Ziel sei es, so die Kreis-SPD, den Landkreis wirtschaftlich erfolgreich und zugleich sozial gerecht aufzustellen. Eine moderne Haushaltsführung nach dem Doppik-Prinzip soll künftig für mehr Transparenz und Planbarkeit bei Investitionen sorgen.

Mit der einstimmigen Bestätigung der Liste und einem breit aufgestellten Programm sieht sich die SPD gut vorbereitet für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Pappenheim jedenfalls wird dabei mit fünf starken Stimmen im Rennen sein.

Titelfoto: SPD Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen

 




Stadtverwaltung Pappenheim informiert über Sperrung bei Übermatzhofen

In Übermatzhofen steht ab dem 3. November 2025 eine Straßensanierung an, die insbesondere den Kreuzungsbereich der sogenannten „Steinabfuhrstraße“ im Süden von Übermatzhofen betrifft. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, wird die Baumaßnahme in Betonbauweise durchgeführt – eine Vorgehensweise, die eine mehrwöchige Vollsperrung erforderlich macht.

Hintergrund für die Wahl des Bauzeitraums ist die deutlich reduzierte Nutzung der Strecke durch Lastwagen in den Herbstmonaten. So soll der Eingriff möglichst geringe Auswirkungen auf den laufenden Verkehr zum und vom nahegelegenen Steinbruch haben. Die Entscheidung, den Sanierungszeitpunkt in den November zu legen, wurde laut Stadtverwaltung bewusst getroffen.

Die Arbeiten selbst machen es erforderlich, die betreffende Straße für voraussichtlich mindestens vier Wochen vollständig zu sperren. Grund dafür ist die erforderliche Aushärtezeit des Betons, ohne die ein dauerhaft tragfähiges Ergebnis nicht gewährleistet werden kann.

Wann genau die Sperrung wieder aufgehoben wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Die Stadt Pappenheim wird jedoch rechtzeitig über den Zeitpunkt der Verkehrsfreigabe informieren. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, sich auf die Einschränkungen einzustellen und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen.

 




GlasfaserPlus startet Ausbau in mehreren Pappenheim und Ortsteilen

In Pappenheim und seinen Ortsteilen Geislohe, Göhren, Neudorf sowie in Teilen der Kernstadt wird es künftig deutlich schneller im Netz zugehen. Die GlasfaserPlus GmbH – ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des australischen Infrastrukturinvestors IFM Investors – hat den Zuschlag für die dritte öffentliche Ausschreibung zum geförderten Glasfaserausbau in Pappenheim erhalten. Rund 295 Adressen sollen in den kommenden Monaten einen Zugang zum schnellen Internet mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) erhalten.

Die Stadt Pappenheim und GlasfaserPlus haben am 16. Oktober 2025 die entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der die Umsetzung des Ausbaus offiziell auf den Weg gebracht wurde. (der Pappenheimer Skribent hat berichtet). Mehrere Netzbetreiber hatten sich an der Ausschreibung beteiligt – den Zuschlag erhielt schließlich GlasfaserPlus mit dem wirtschaftlichsten Angebot.

Ein Netz für alle Anbieter
Die Glasfaseranschlüsse ermöglichen nicht nur stabile Verbindungen mit Gigabitgeschwindigkeit, sondern bieten langfristig auch Spielraum für noch höhere Bandbreiten. Technisch gesehen ist ein Glasfaserkabel nahezu unbegrenzt leistungsfähig – es kann also mit dem steigenden Bedarf der kommenden Jahre problemlos mithalten.

Besonders bemerkenswert ist, dass das entstehende Netz sogenannten „Open Access“ ermöglichen wird – das heißt, es steht allen Telekommunikationsanbietern offen. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet das mehr Auswahl und Wettbewerb bei Tarifen und Anbietern.

Kostengünstiger Anschluss für Haushalte
Für die Eigentümerinnen und Eigentümer in den geförderten Ausbaugebieten ist der Glasfaseranschluss kostenlos. Voraussetzung ist lediglich, dass der Hausanschluss rechtzeitig beauftragt wird. Eine entsprechende Information erfolgt auf dem Postweg. Weitere Details dazu stellt die GlasfaserPlus online unter www.glasfaserplus.de/foerderung bereit.

„Wir sind mit dem Ziel angetreten, den ländlichen Raum in Deutschland mit schnellem und zuverlässigem Internet durch Glasfaseranschlüsse zu digitalisieren. Pappenheim ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilenstein“, erklärt Eike Eschmann, zuständig für das Relationship Management bei GlasfaserPlus.

Telekom übernimmt Ausbau vor Ort
Den technischen Ausbau vor Ort wird im Auftrag der GlasfaserPlus die Deutsche Telekom übernehmen. Dabei sollen moderne Verlegetechniken zum Einsatz kommen, um die Belastung für Anliegerinnen und Anlieger möglichst gering zu halten.

„Bei diesem Projekt werden viele Kilometer Glasfaser verlegt. Unser Ziel ist, das Vorhaben zügig und mit möglichst wenigen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger abzuschließen“, sagt Markus Sand, Kommunalberater Glasfaser bei der Telekom. Man werde während der Bauphase eng mit der Stadt zusammenarbeiten.

Investition in die digitale Zukunft
Mit dem geförderten Ausbau wird in Pappenheim und den betroffenen Ortsteilen einen weiteren Beitrag zur Digitalisierung des ländlichen Raums geleistet. Das ist ein Thema, das in Zeiten von Homeoffice, Streaming und digitalen Verwaltungsdiensten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bis zum Jahr 2030 will die GlasfaserPlus deutschlandweit vier Millionen Haushalte – vorrangig in kleineren Städten und ländlichen Regionen – mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgen.

Titelbildbild erstellt mit GPT-5 / OpenAI




Grenzumgänge 2025

Die Stadt Pappenheim lädt auch 2025 zu den beliebten Grenzumgängen ein, bei denen die historischen Grenzen der Stadt und ihrer Ortsteile erkundet werden. Die Termine für die Grenzumgänge sind wie folgt:

Bieswang/
Ochsenhart       25.10.2025, 12.30 Uhr
Treffpunkt:           Dorfplatz, Route Nord
Einkehr:                Wirtshaus “Zur Huck”


Geislohe              15.11.2025, 11:30 Uhr Hirtenhaus 
Treffpunkt:           Hirtenhaus,
Route:                    Nord   

Einkehr:                Hirtenhaus


Göhren                25.10.2025 12.30 Uhr 
Treffpunkt:            Schulhaus,
Route:                    Ost
Einkehr:                Feuerwehrhaus


Neudorf               25.10.2025, 10.00 Uhr  
Treffpunkt:           Parkplatz Zeughaus,
Route:                   Nord
Einkehr:               Gasthaus Schnitzlein Rothenstein


Osterdorf          08.11.2025 13.00 Uhr
Treffpunkt:          Dorfgemeinschaftshaus
Route:                  West
Einkehr:               Dorfgemeinschaftshaus


Pappenheim     25.10.2025 12.30 Uhr
Treffpunkt:           Rathaus/Marktplatz,
Route:                   Pflanzgarten – Göhrener Straße
Einkehr:               Hotel-Gasthof „Zur Sonne“


Übermatzhofen   08.11.2025 13.00 Uhr
Treffpunkt:       Bushaltestelle
Route:               West   
Einkehr:           Schulhaus


Zimmern       13.12.2025 12.15 Uhr
Treffpunkt:     Altes Feuerwehrhaus
Route: Süd-    West   
Einkehr:          Gasthaus    Hollerstein





Der Pappenheimer Stadtrat tagt

Am Donnerstag, 23.10.2025, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine
öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1  Bauanträge

2  Bauleitplanung

 2.1  Bauleitplanung – Änderung des Bebauungsplans „Gründlein“ Geislohe
2.2  Bauleitplanung – PV-Kriterienkatalog – Vorstellung eingegangener Anträge und weitere Vorgehensweise

 3  Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme 2026 – Beschlussfassung über Jahresmeldung

4  Bekanntgaben




Ergebnisse des Vitalitätschecks für Pappenheim und die Ortsteile vorgestellt

Bei den Veranstaltungen in Pappenheim, Bieswang und Osterdorf hat das beauftragte Fachbüro für Stadtplanung Herb und Partner die Ergebnisse des Vitalitätschecks für Pappenheim und alle Ortsteile vorgestellt. Am Ende gab es auch Handlungsempfehlungen für eine zukunftsweisende Vitalisierung der Stadt und ihrer Ortsteile. Dabei stellte sich heraus, dass für eine erfolgreiche Umsetzung ein Umdenken bei der Bevölkerung einer der entscheidenden Faktoren ist.

Im November 2023 hat der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss die Durchführung eines „Vitalitätschecks“ beschlossen, und im September 2024 fand die Auftaktveranstaltung für das Verfahren in Pappenheim, Bieswang und Osterdorf statt. Nach Abschluss der Datenerhebung gab es im Mai 2025 in Pappenheim, Bieswang und Osterdorf die Vitalitätswerkstätten. Dabei wurden gemeinsam Ideen entwickelt, Chancen ausgelotet und Herausforderungen erörtert, wie man leerstehende Gebäude sinnvoll nutzen und die Ortskerne lebendig gestalten kann. Auch über mögliche Förderungen für private Eigentümer wurde dabei informiert.

Nun gab es wieder in Pappenheim, Bieswang und Osterdorf die Abschlussveranstaltungen, bei denen die Landschaftsarchitektinnen Franziska Burlefinger und Verena Hurler vom Fachbüro für Stadtplanung Herb und Partner aus Buttenwiesen das Ergebnis der Bestandsaufnahme und des Workshops als Basis für weitere Innenentwicklung im gesamten Untersuchungsgebiet – nämlich der Stadt und aller Ortsteile – vorstellten.
Dabei kamen die bekannten Probleme des demografischen Wandels bei der Bevölkerungsentwicklung, der Agrar- und Infrastruktur ebenso zur Sprache wie der Bestand und die Siedlungsentwicklung, wobei die ortsbildprägenden und regionaltypischen Gebäude, die leerstehenden Gebäude und die ungenutzten Grundstücke als Baulücken aufgezeigt wurden.

Angesprochen wurden auch die Entwicklungspotenziale, von denen eine ganze Menge vorhanden sind, wie Burlefinger betonte. Deshalb sei ihre Empfehlung, an der Innenentwicklung dranzubleiben. Allerdings gebe es keinen „Königsweg“ – alles stehe und falle mit dem Willen zur Beteiligung, wozu auch die Verkaufsbereitschaft aufgelöster Geschäfte und landwirtschaftlicher Anwesen gehöre. Um die wertvollen Strukturen, die beispielsweise in den Grafendörfern vorhanden sind, nicht zu gefährden, müsse gerade dort in puncto Innenentwicklung besonders sensibel vorgegangen werden, und man dürfe hier nicht um jeden Preis baulich „nachverdichten“.

Impulse durch die Vitalitätswerkstatt
Im Rahmen der Vitalitätswerkstatt wurden für Pappenheim und alle Ortsteile eine Vielzahl konkreter Ideen und Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Lebensqualität vor Ort zu stärken. Besonderes Augenmerk lag auf der Stärkung der Innenentwicklung – etwa durch die gezielte Ansprache von Grundstückseigentümern mit konkreten Angeboten wie Impulsberatungen oder persönlichen Gesprächen mit dem Bürgermeister. Auch das Einbinden von sogenannten „Paten“, die als Mittler zwischen Stadt und Bürgern fungieren, wurde als Beispiel für einen zielführenden Ansatz benannt.

Zudem wurden städtebauliche Maßnahmen in Verbindung mit einer Gestaltungsfibel angeregt, um der Ortssilhouette mehr Profil zu verleihen. Förderprogramme zur Belebung leerstehender Ladengeschäfte – beispielsweise durch Mietzuschüsse – fanden ebenso Eingang in das Konzept wie die Idee, gelungene Sanierungsbeispiele im Rahmen von Führungen und Beratungsveranstaltungen erlebbar zu machen.

Für die Ortsteile wurde ein übergeordnetes Ziel formuliert: Die dörflichen Strukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln – etwa durch neue Wohnangebote für Senioren, die gleichzeitig jüngeren Familien den Weg in bestehende Gebäude ebnen könnten. Auch der Wunsch nach besserer medizinischer Versorgung, einem aktiveren Dorfleben und Mobilitätslösungen wie Ruftaxis oder Mitfahrgelegenheiten wurde zur Sprache gebracht. Dabei wurde stets betont, dass der Vitalitätscheck nicht als Abschluss, sondern vielmehr als Startpunkt für eine langfristige Entwicklung – mit und für die Menschen vor Ort – verstanden werden muss.

Dazu kam aus der Runde der Zuhörer in Pappenheim das Thema Generationenwechsel in der Stadt und im Innern der Dörfer zur Sprache. Dabei gehe es um den Umbau bestehender Bausubstanz für die jüngere Generation. Hierzu wusste Bürgermeister Gallus zu erläutern, dass es gerade auf den Dörfern persönliche Befindlichkeiten gebe, die sich als Hindernis für eine zukunftsweisende Entwicklung darstellen.

Auf dem Weg zur Umsetzung sind Verwaltung und Stadtrat am Zug
Nach der intensiven Analysephase rund um die Vitalitätswerkstatt geht es nun an die konkrete Weiterarbeit. Die erarbeiteten Inhalte und Rückmeldungen aus den Ortsteilen werden bei der Stadtverwaltung systematisch aufbereitet und gepflegt. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden für künftige Überlegungen – etwa bei der Ausweisung neuer Baugebiete oder der Entwicklung städtebaulicher Konzepte.

Im Raum stehen unter anderem ein Fragebogen unter dem Motto „Wie wollen Sie wohnen?“, gezielte Impulsberatungen für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie eine individuelle Ansprache von Grundstücksbesitzern. All diese Schritte sollen dazu beitragen, aus guten Ideen greifbare Projekte zu machen – Schritt für Schritt, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Und um diesen Dialog vom Papier in die Realität umzusetzen, muss es zu einer Initialzündung kommen. Denn: „Da können wir Konzepte schmieden, so viel wir wollen. Wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht mitmachen, bringt das alles nichts“, war eines der Argumente bei der Diskussionsrunde. Es komme darauf an, positiv über die Entwicklung der Stadt und der Ortsteile zu sprechen, damit ein Umdenken in Gang kommt. Wichtig sei es, Eigentümer und Investoren zusammenzubringen. „Wo finden die sich?“, fragte ein Zuhörer und schlug vor, eine entsprechende Plattform für den Austausch in einem der nächsten Schritte aufzubauen.

Dem pflichtete Bürgermeister Gallus bei: „Der Vitalitätscheck ist Arbeitsgrundlage für die nächsten Schritte in einer langfristig anzulegenden Angelegenheit“, erklärte Gallus. Es sei eben eine große Aufgabe, vor der wir alle stehen. „Wir müssen ein Umdenken in den Köpfen schaffen.“

Positive Beispiele sind vorhanden
Dass es in Pappenheim und den Ortsteilen zum Teil Projekte gibt, die richtungsweisend saniert wurden, kam bei der Veranstaltung in Pappenheim deutlich zur Sprache. In Pappenheim und allen Ortsteilen gibt es leuchtende Beispiele, wie die Vitalisierung aussehen kann. Hierzu empfiehlt sich ein Rundgang in der Pappenheimer Altstadt und den Dörfern, bei dem vor Ort Beispiele für alle Facetten des Themas Vitalitätscheck betrachtet werden können.

Und eines gab Bürgermeister Florian Gallus der Zuhörerschaft zum Schluss mit auf den Heimweg: Man dürfe nicht nur immer die Stadt fordern – für die Zukunftsentwicklung der Stadt sei auch eigenverantwortliches Denken und Handeln gefragt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die 36-seiteige Broschüre „30 Jahre Stadtsanierung in Pappenheim“, die von der Stadtverwaltung Pappenheim im Jahre 2017 herausgegeben wurde. In der Broschüre sind Bemühungen und Ergebnisse aufgezeigt die damals schon zu einer sichtbaren Aufwertung des Stadtbildes geführt haben.