Pappenheimer Freibad beendet starke Saison

Mit freiem Eintritt, zahlreichen Badegästen und spätsommerlichem Wetter ist am Samstag, 12. September, die Freibadsaison 2026 in Pappenheim zu Ende gegangen. Bei sonnigen 20 Grad nutzten noch einmal viele Besucher die Gelegenheit für einige Bahnen im Schwimmerbecken oder einen letzten Aufenthalt im Nichtschwimmerbecken.

Im Mittelpunkt des Saisonabschlusses stand der Dank von Bürgermeister Florian Gallus an all jene, die zum erfolgreichen Betrieb des Freibades beigetragen haben. Denn auch die Zahlen gaben in diesem Jahr Anlass zur Freude. Mit 37.760 Gästen wurde das beste Ergebnis seit vielen Jahren erreicht. Gegenüber 2025 mit 26.467 Besuchern bedeutet dies ein Plus von rund 11.000 Badegästen. Lediglich in den Jahren 2003 mit 48.202 und 2006 mit 45.205 Besuchern wurden seit 1999 deutlich höhere Werte verzeichnet. Selbst das bislang besonders starke Jahr 2022 mit 36.342 Besuchern wurde 2026 übertroffen.

Gallus machte bei seinem Rückblick allerdings deutlich, dass sich der Erfolg des Pappenheimer Freibades nicht allein in Besucherzahlen messen lässt. Er würdigte ausdrücklich die Menschen, die während der Saison nicht nur ihren Dienst versehen, sondern sich mit besonderem Engagement für das Bad einsetzen. Sein Dank galt den Fachkräften Uwe und Susanne Lampmann sowie den Rettungsschwimmern Nele Ahorn und Stefan Beierlein. Ebenso schloss er die Mitarbeiter in der Reinigung und Grünpflege ein. Für die Reinigung waren Tamara Koza und Vedat Hodza Suse im Einsatz, die Grünpflege lag bei Otto Schober.

Besonders herzlich fiel der Dank des Bürgermeisters an die langjährigen Kioskbetreiber Seyho „Chico“ und Songül Saysüren aus. „Ohne euch wäre unser Bad nicht so beliebt und erfolgreich. Wir sind unwahrscheinlich froh, dass wir euch haben“, brachte Gallus deren Bedeutung für die besondere Atmosphäre im Pappenheimer Freibad zum Ausdruck.

Auch abseits des regulären Badebetriebs hatte die Saison einiges zu bieten. Im Juni und August fanden Schwimmkurse für 60 Kinder statt. Übungen der Feuerwehren Pappenheim und Solnhofen sowie der Jugendfeuerwehren dienten der Wasserrettung. Eine wichtige Verbesserung war die barrierefreie Rampe im Bereich der Durchschreitebecken.

Zum Dank des Bürgermeisters gehörten ausdrücklich auch die Gäste und Stammgäste, die dem Pappenheimer Freibad Jahr für Jahr die Treue halten. Die Stadt werde weiterhin alles dafür tun, ihnen dort einen angenehmen Aufenthalt zu bieten, versicherte Gallus und verabschiedete sich mit den Worten „Danke an euch alle und bis nächstes Jahr.“

Als sichtbares Zeichen dafür, dass die Badesaison nun tatsächlich vorüber ist, wurden zum Abschluss die Fahnen der Wasserwacht und der Stadt Pappenheim eingeholt. Bürgermeister Florian Gallus und der Leiter der Städtischen Werke Steffen Petrenz übernahmen dies gemeinsam mit dem Freibadteam und Stadtrat Marcus Wurm.

Ganz still wurde es im Freibad damit allerdings noch nicht. Bereits am Sonntag, 13. September, folgte das inzwischen traditionelle Hundeschwimmen, das in Pappenheim seit 2020 jeweils nach dem Ende der Badesaison stattfindet. Die Einnahmen kommen auch in diesem Jahr dem Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal e.V. zugute. Über das Hundeschwimmen wird gesondert berichtet.




Pappenheim bietet kostenlose Herbstentsorgung für holzartige Gartenabfälle

Pappenheim bietet kostenlose Herbstentsorgung für Gartenabfälle

Die Stadt Pappenheim bietet auch in diesem Herbst wieder die Möglichkeit, holzartige Gartenabfälle kostenlos zu entsorgen. Im Rahmen der Herbstaktion können am Samstag, 14. November 2026, von 13 bis 15 Uhr Hecken-, Sträucher- und Baumschnitt an mehreren Sammelstellen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen angeliefert werden.

Für die Annahme stehen an diesem Tag die Deponie Neudorf, die ehemalige Deponie Osterdorf, der Bolzplatz in Übermatzhofen sowie der Kirchweihplatz Rachinger in Bieswang zur Verfügung. Damit bietet die Stadt für Pappenheim und seine Ortsteile mehrere wohnortnahe Möglichkeiten zur kostenlosen Entsorgung.

Darüber hinaus gibt es im Herbst weitere kostenlose Annahmetermine an der Deponie Neudorf. Dort können holzartige Gartenabfälle am 19. September sowie am 10., 17. und 24. Oktober 2026, jeweils von 13 bis 15 Uhr, abgegeben werden. Am 14. November ist die Deponie Neudorf ebenfalls geöffnet.

Angenommen werden unter Aufsicht Hecken-, Sträucher- und Baumschnittabfälle, also insbesondere Äste, Zweige und Baumholz. Steine, Dreck, Wurzeln und Holzbretter dürfen nicht mit angeliefert werden.

Unabhängig von diesen kostenlosen Terminen können holzartige Gartenabfälle auch im Wertstoffhof Pappenheim abgegeben werden. Dort ist die Annahme allerdings gebührenpflichtig. Der Wertstoffhof ist samstags von 9 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Entsorgungsmöglichkeiten im Überblick

  • Bieswang Kirchweihplatz Rachinger, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Neudorf Deponie Neudorf, 19. September sowie 10., 17. und 24. Oktober und 14. November 2026, jeweils 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Osterdorf ehemalige Deponie Osterdorf, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos
  • Pappenheim Wertstoffhof Pappenheim, ganzjährig samstags von 9 bis 11 Uhr und mittwochs von 13 bis 15 Uhr, gegen Gebühr
  • Übermatzhofen Bolzplatz Übermatzhofen, 14. November 2026, 13 bis 15 Uhr, kostenlos

 




Bürgerversammlungen 2026 in Pappenheim und den Ortsteilen

Ende September beginnen in Pappenheim und den Ortsteilen die Bürgerversammlungen 2026. Den Auftakt macht Osterdorf am 28. September, den Abschluss bildet am 29. Oktober die gemeinsame Bürgerversammlung für Bieswang und Ochsenhart. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Die Termine im Überblick

Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus
Montag, 28. September 2026, 19 Uhr

Göhren, ehemaliges Schulhaus
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19 Uhr

Zimmern, Gasthaus Hollerstein
Montag, 5. Oktober 2026, 19 Uhr

Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer
Montag, 12. Oktober 2026, 19 Uhr

Pappenheim, Bürgersaal im Haus des Gastes
Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr

Geislohe, Hirtenhaus
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr

Übermatzhofen, Altes Schulhaus
Montag, 26. Oktober 2026, 19 Uhr

Bieswang/Ochsenhart, Wirtshaus „Zur Huck“
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19 Uhr

 

 




Pappenheim gibt Obst bei Osterdorf zur kostenlosen Ernte frei

Die für Sonntag, 6. September 2026, vorgesehene Obstbaumversteigerung in Osterdorf muss abgesagt werden. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, hat ein schweres Unwetter in der vergangenen Woche den dortigen Obstbaumbestand massiv beschädigt.

Angesichts der entstandenen Schäden hat sich die Stadt zu einer außergewöhnlichen Regelung entschlossen. Das noch auf den Bäumen hängende sowie das bereits am Boden liegende Obst wird mit sofortiger Wirkung ausnahmsweise zur Ernte durch Bürgerinnen und Bürger freigegeben.

Die Freigabe gilt für die dafür vorgesehenen Bäume und Bereiche nördlich und südlich des Ortsrandes von Osterdorf. Welche Flächen genau betroffen sind, ist den von der Stadt zur Verfügung gestellten Lageplanauszügen zu entnehmen. Der linke Ausschnitt gibt einen Überblick über die beiden Bereiche nördlich und südlich des Ortsrandes, während die beiden danebenliegenden Darstellungen die jeweiligen Flächen vergrößert zeigen.

Damit kann das Obst trotz der erheblichen Unwetterschäden noch genutzt werden, auch wenn die ursprünglich geplante Obstbaumversteigerung in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

 




Obstbaumversteigerung in Osterdorf

Am Sonntag, 6. September 2025, lädt die Stadt Pappenheim zur traditionellen Versteigerung des Obstes von städtischen Bäumen ein. Beginn ist um 10:00 Uhr bei der Firma Schwill in Osterdorf.

Zur Versteigerung kommt unbehandeltes, naturbelassenes Obst – 100 % Bio, frisch von den Bäumen der städtischen Flächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ihr Ernte­recht zu sichern.

Weitere Informationen vor Ort.




Bürgerbüro Pappenheim in den Sommerferien zeitweise eingeschränkt erreichbar

Während der Sommerferien kommt es im Bürgerbüro der Stadt Pappenheim zu vorübergehenden Änderungen der Öffnungszeiten. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Behördengänge entsprechend einzuplanen.

An folgenden Tagen ist das Bürgerbüro nur eingeschränkt erreichbar:

  • Dienstag, 4. August: geöffnet bis 16.30 Uhr
  • Dienstag, 11. August: geöffnet bis 16.30 Uhr
  • Montag, 17. August: ganztägig geschlossen
  • Dienstag, 18. August: geöffnet bis 16.30 Uhr

An allen übrigen Tagen während der Sommerferien gelten die regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros.

Die Stadt Pappenheim bedankt sich für das Verständnis und empfiehlt, dringende Anliegen möglichst außerhalb der genannten Einschränkungen zu erledigen.




Glasfaserausbau in vier Pappenheimer Ortsteilen startet

Für zahlreiche Haushalte in den Pappenheimer Ortsteilen Geislohe, Göhren, Neudorf und Niederpappenheim rückt der Glasfaserausbau näher. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, wurden die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, deren Anwesen im Rahmen des laufenden Förderprogramms mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden, in der vergangenen Woche von der GlasfaserPlus GmbH angeschrieben. Das Unternehmen ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des IFM Global Infrastructure Fund.

Mit dem Schreiben wurden die Eigentümer über die Möglichkeit informiert, ihren Hausanschluss zu beauftragen. Die Buchung erfolgt online über die Internetseite der Telekom. Dabei besteht die Wahl zwischen einem kostenlosen Hausanschluss ohne Glasfasertarif oder einem Hausanschluss in Verbindung mit einem Glasfasertarif.

Um die Beauftragung möglichst einfach zu gestalten, hat die Stadt Pappenheim eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Diese führt durch den Buchungsvorgang und soll den Eigentümerinnen und Eigentümern die Auswahl des gewünschten Anschlusses erleichtern. Die Anleitung steht auf der Internetseite der Stadt unter folgendem Link zum Download bereit:

https://pappenheim.de/fileadmin/stadt/Aktuelles/Anleitung_Buchung_Glasfaseranschluss_V_1_0_Juli_2026.pdf

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass Hausanschlüsse im Rahmen des laufenden Förderprogramms für die Grundstückseigentümer kostenlos sind. Wer den Anschluss jedoch erst nach Abschluss des Förderprogramms beauftragt, muss die Kosten für den Hausanschluss grundsätzlich selbst tragen.

Die betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sollten daher die Möglichkeit der kostenfreien Beauftragung rechtzeitig nutzen, damit der Glasfaseranschluss im Zuge des Ausbaus direkt bis ins Gebäude verlegt werden kann.

 




Stadtrat signalisiert Verkaufsbereitschaft für das Georg Nestler Haus in Pappenheim

Mit einem weiteren Grundsatzbeschluss hat der Pappenheimer Stadtrat den nächsten Schritt für die Zukunft des Georg-Nestler-Hauses eingeleitet. Nachdem im Juni das von der LandLiving GmbH entwickelte Konzept „Georg-Nestler-Haus 2030“ grundsätzlich auf seine Umsetzbarkeit geprüft werden soll, erklärte der Stadtrat nun seine grundsätzliche Bereitschaft, die städtische Immobilie zur Realisierung des Projekts auch zu verkaufen. Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf ist damit jedoch ausdrücklich noch nicht verbunden.

Was bisher geschah
Bereits in der Sitzung vom 18. Juni hatte LandLiving ein völlig neues Nutzungskonzept vorgestellt. Anders als die zuvor diskutierten Ansätze soll in dem ehemaligen Krankenhaus und späteren Seniorenheim keine klassische Pflegeeinrichtung entstehen. Vorgesehen ist vielmehr ein generationenübergreifendes Wohn- und Gemeinschaftsprojekt, das Wohnen, Begegnung und gesellschaftliches Leben miteinander verbindet. Geplant sind barrierefreie Wohnungen, Gemeinschaftsflächen, ein öffentlich zugängliches Café sowie Räume für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Ziel ist es, dem seit 2021 leerstehenden Gebäude nach mehreren erfolglosen Anläufen wieder eine dauerhafte Perspektive zu geben.

Verkauf oder Erbpacht?
Nach den Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und Projektinitiator Dr. Carsten Witt wurde deutlich, dass dieses Konzept nach Einschätzung der Projektgesellschaft nur dann wirtschaftlich umgesetzt werden kann, wenn das Gebäude in das Eigentum der Projektgesellschaft übergeht. Die Finanzierung soll auf privaten Investoren, Fördermitteln, Bewohnerbeteiligungen und langfristigen Nutzungserlösen beruhen. Für die Gewinnung der erforderlichen Investoren sei der Eigentumserwerb Voraussetzung. Die Varianten Erbbaurecht oder langfristige Verpachtung böten hierfür nach Angaben der Projektgesellschaft keine ausreichende Finanzierungssicherheit.

Für die Stadt hätte ein Verkauf ebenfalls Vorteile. Sie würde einen Verkaufserlös erzielen und wäre künftig nicht mehr für die erheblichen Unterhalts- und Sanierungsmaßnahmen verantwortlich. Gleichzeitig würden klare Eigentumsverhältnisse geschaffen, die dem Investor die notwendige Planungssicherheit geben. Dem steht gegenüber, dass die Stadt ihr Eigentum dauerhaft aufgibt und ihre Einflussmöglichkeiten auf die spätere Nutzung deutlich geringer werden. Zwar könnten vertragliche Sicherungen, etwa eine Zweckbindung oder Rückfallregelungen, vereinbart werden, dennoch verliert die Kommune einen Teil ihrer Steuerungsmöglichkeiten. Auch im Insolvenzfall ergeben sich unterschiedliche Risiken, je nachdem ob verkauft, verpachtet oder ein Erbbaurecht bestellt wird. Gerade diese Punkte hatte die Verwaltung dem Stadtrat im Vorfeld ausführlich gegenübergestellt.

Bürgermeister Florian Gallus machte deshalb während der Beratung deutlich, dass die aktuelle Entscheidung noch keinen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses bedeutet. „Die heutige Beschlussfassung stellt ausdrücklich noch keine Entscheidung über den Verkauf der Immobilie dar.“ Der Stadtrat entscheide derzeit ausschließlich über die Fortführung des Projekts, die grundsätzliche Verkaufsbereitschaft und die Einholung eines Verkehrswertgutachtens. Erst nach Vorliegen aller Entscheidungsgrundlagen werde über Kaufpreis, Vertragsbedingungen und den notariellen Kaufvertrag gesondert beschlossen.

Der Zeitplan
Bis zu einer endgültigen Entscheidung wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Zunächst soll im August oder September ein aktuelles Verkehrswertgutachten erstellt werden, das als Grundlage für die Kaufpreisverhandlungen dient. Diese sind nach den Planungen der Stadt für den Herbst vorgesehen. Ebenfalls im Herbst soll der Stadtrat dann über den ausgearbeiteten Kaufvertrag und einen möglichen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses endgültig entscheiden. Kommt es zu einer Zustimmung, könnte der notarielle Vertragsabschluss nach derzeitiger Planung im Frühjahr 2027 erfolgen.

Zwei Meinungen
Carola Lämmerer von der Bürgerliste begrüßte das gewählte Verfahren. Sie freue sich auf das Konzept von LandLiving.
Eine andere Reihenfolge der Entscheidungen hätten sich dagegen die Grünen gewünscht. Dabei machten sowohl Lisa Pfister als auch Astrid Weddige deutlich, dass sich ihre Kritik nicht gegen einen möglichen Verkauf oder gegen das Projekt selbst richtet, sondern gegen den Zeitpunkt der Beschlussfassung.
Nach den Ausführungen von Lisa Pfister von den Grünen sei es „zu früh für diesen Beschluss“. Man habe noch keine Idee, ob das Projekt angenommen werde. Sie könne sich die Beschlussfassung eher vorstellen, wenn man diesbezüglich bereits mehr wisse.
Astrid Weddige teilte diese Einschätzung. Aus ihrer Sicht müsse zunächst das Verkehrswertgutachten vorliegen, bevor ein so weitreichender Grundsatzbeschluss gefasst werde. „Wir würden nichts verlieren, wenn wir den Verkauf erst nach Vorliegen des Gutachtens beschließen“, erklärte Weddige im Stadtrat.

Am Ende folgte die Mehrheit des Stadtrates jedoch der Empfehlung des Bürgermeisters. Der Grundsatzbeschluss zur Verkaufsbereitschaft wurde gegen die beiden Stimmen der Grünen gefasst. Mit der Entscheidung ist der Weg für die weiteren Verhandlungen geebnet. Zunächst soll nun das Verkehrswertgutachten erstellt werden. Erst danach wird der Stadtrat über Kaufpreis, Vertragsbedingungen und einen möglichen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses endgültig entscheiden.

 




Pappenheim und ILE-Altmühltal starten Förderaufruf für Kleinprojekte

Vereine, Initiativen, Kommunen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in der ILE-Region Altmühltal können sich ab sofort mit Ideen für das Regionalbudget 2027 bewerben. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Altmühltal hat den offiziellen Förderaufruf veröffentlicht und plant, beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken erneut Fördermittel in Höhe von bis zu 75.000 Euro zu beantragen. Voraussetzung ist allerdings zunächst die Bewilligung des Regionalbudgets.

Gefördert werden sogenannte Kleinprojekte mit förderfähigen Gesamtausgaben zwischen 500 und 20.000 Euro. Ziel ist es, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterzuentwickeln. Die Vorhaben müssen im Gebiet der ILE-Region Altmühltal liegen und einen Beitrag zur Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts leisten.

Die Bandbreite möglicher Projekte ist groß. Unterstützt werden unter anderem Maßnahmen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, der Öffentlichkeitsarbeit, der Grundversorgung sowie der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise Verkaufsautomaten für Direktvermarkter, Lastenräder für den öffentlichen Verleih, Verbesserungen an Wander- und Radwegen, Geräte zur Obstbaumpflege oder Projekte zur Aufwertung von Ortskernen gefördert.

Die Förderung beträgt bis zu 70 Prozent der tatsächlich entstandenen Nettoausgaben, maximal jedoch 8.000 Euro je Projekt. Förderfähig sind ausschließlich Vorhaben, mit deren Umsetzung noch nicht begonnen wurde.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine eigens eingerichtete Projektarbeitsgruppe. Bewertet werden die eingereichten Vorhaben unter anderem nach ihrem Nutzen für die Region, ihrer Nachhaltigkeit, ihrem Innovationsgrad, dem bürgerschaftlichen Engagement sowie ihrem Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Identität. Einen besonders hohen Stellenwert hat dabei der öffentliche Nutzen des Projekts.

Weitere Informationen und Ansprechpartner
Das ausführliche Merkblatt mit allen Fördervoraussetzungen, Hinweisen zur Antragstellung sowie den erforderlichen Unterlagen steht im Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter der Rubrik „Antragstellung ILE“ beziehungsweise „Antragstellung Kleinprojektträger“ zum Download bereit unter:

https://www.stmelf.bayern.de/foerderung/regionalbudget/index.html

 

Die Antragsformulare sind außerdem über die Stadt Pappenhiem erhältlich.
Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Maria König. Sie ist per E-Mail an ile-altmuehltal@futour.com oder telefonisch unter 0155 – 67365632 erreichbar.




Haushalt 2026 in Pappenheim mit Blick auf große Investitionen

Mit einem Haushaltsvolumen von knapp 17,8 Millionen Euro hat der Stadtrat den Haushalt der Stadt Pappenheim für das Jahr 2026 verabschiedet. Kämmerin Katharina Krach stellte den Haushaltsplan vor und führte das Gremium durch die wichtigsten Einnahmen, Ausgaben und Investitionen des kommenden Jahres. Bemerkenswert dabei ist, dass sie den umfangreichen Haushalt nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit und inzwischen mit reduzierter Arbeitszeit ausgearbeitet hat.

Der Verwaltungshaushalt umfasst Einnahmen und Ausgaben von 11,36 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt schließt mit 6,44 Millionen Euro ab. Neue Kredite sind im Haushalt 2026 nicht vorgesehen. Die Stadt plant, ihre Investitionen zunächst aus vorhandenen Mitteln zu finanzieren.

Bei ihrer Vorstellung machte Katharina Krach deutlich, dass die Stadt erneut ein umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt hat. Der größte Einzelposten entfällt mit rund 1,89 Millionen Euro auf die Abwasserbeseitigung. Weitere 1,81 Millionen Euro sind für den Breitbandausbau der Ortsteile vorgesehen. Hinzu kommen unter anderem 365.000 Euro für den Umbau des Bauhofs, 341.000 Euro für die Dorferneuerung in Bieswang, 271.800 Euro für Investitionen bei den Feuerwehren sowie 218.000 Euro für Straßensanierungen. Darüber hinaus sind Mittel für die Investitionsumlage der Senefelder-Schule, die Städtebauförderung und erste Planungen für die Marktplatzsanierung eingeplant.

Auch die Entwicklung der städtischen Finanzen erläuterte die Kämmerin. Die allgemeinen Rücklagen werden nach den Planungen von 3,864 Millionen Euro zu Jahresbeginn auf 1,213 Millionen Euro zum Jahresende sinken. Einschließlich der Sonderrücklagen verringert sich das Rücklagenvermögen von 4,370 Millionen Euro auf 1,830 Millionen Euro. Gleichzeitig soll sich der Schuldenstand von derzeit 5,241 Millionen Euro auf 5,025 Millionen Euro reduzieren.

Bei den Einnahmen rechnet die Stadt mit einer Normalisierung der Steuereinnahmen. Während die Gewerbesteuer nach dem starken Vorjahr mit 1,5 Millionen Euro deutlich niedriger angesetzt ist als 2025 mit 2,31 Millionen Euro, bleiben die Anteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer mit rund 2,1 Millionen Euro stabil. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A und B werden für 2026 mit rund 630.000 Euro veranschlagt.

Nach der Vorstellung des Zahlenwerks ordnete Bürgermeister Florian Gallus den Haushalt aus seiner Sicht ein. Mit Blick auf die Vielzahl der vorgesehenen Maßnahmen erklärte er: „Entweder wir müssen die Maßnahmen anders priorisieren oder wir nehmen ein Darlehen auf.“ Der Bürgermeister machte deutlich, dass sich die Stadt trotz des ambitionierten Investitionsprogramms ihre finanziellen Handlungsmöglichkeiten erhalten müsse.

Zur Entwicklung der Verschuldung sagte Gallus: „Der Schuldenstand soll nicht mehr werden, aber wir sind nicht hoch verschuldet.“

Zum Abschluss dankte der Bürgermeister Kämmerin Katharina Krach ausdrücklich für ihre Arbeit. Nach ihrer Elternzeit und trotz reduzierter Arbeitszeit habe sie einen ausgewogenen Haushalt erarbeitet. Sein Dank galt ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie dem Stadtrat für die konstruktive Zusammenarbeit. Die Anerkennung des Gremiums zeigte sich anschließend in lang anhaltendem Applaus für die Kämmerin.




Grundkonzept für neuen Marktplatz in Pappenheim

Der Marktplatz in Pappenheim soll ein neues Gesicht erhalten. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag die ersten Skizzen des Planungsbüros Herb und Partner aus Buttenwiesen zur Kenntnis genommen und das gestalterische Grundkonzept mehrheitlich beschlossen. Lediglich die beiden Stadträte der Grünen stimmten gegen die Gestaltung mit polygonalen Grünflächen und äußerten deutlich Bedenken gegen die Gestaltung.

Vorgestellt wurden die Planungen von Franziska Burlefinger und Verena Hurler vom Fachbüro für Stadtplanung Herb und Partner. Die Entwürfe sind das Ergebnis mehrmonatiger Vorarbeiten und bilden die Grundlage für den nächsten Planungsschritt.
Sollte das Projekt wie vorgesehen weitergeführt werden, erstellt das Büro nun einen Vorentwurf einschließlich Kostenschätzung. Dieser umfasst auch den Bereich der Stadtvogteigasse.

Der Marktplatz steht unter denkmalpflegerischem Ensembleschutz. Mit Ausnahme des Sparkassengebäudes sind sämtliche Gebäude rund um den Platz Einzeldenkmäler. Dies stellte für die Planerinnen einen wichtigen Rahmen bei der Entwicklung des Konzepts dar.

Mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität
Ausgangspunkt der Überlegungen war die heutige Situation. Der Marktplatz weist bislang keinerlei Grünflächen auf, parkende Fahrzeuge prägen das Erscheinungsbild und unterschiedliche Beläge aus Betonplatten, Kleinsteinpflaster und Asphalt sorgen für ein uneinheitliches Bild. Hinzu kommt, dass mehrere Zugänge zu den Gebäuden bislang nicht barrierefrei sind.

Der Entwurf sieht deshalb eine deutliche Aufwertung des Platzes vor. Geplant sind polygonale Grüninseln und Pflasterflächen mit Juraplatten mit insgesamt acht Bäumen, Sitzgelegenheiten sowie ein Wasserspiel mit Armtauchbecken vor dem Rathaus. Vier Bäume sollen im Bereich von Rathaus und Sparkasse gepflanzt werden, zwei weitere vor der Schlossapotheke und zwei vor dem Neuen Schloss.

Außerdem sollen neue Rampen einen barrierefreien Zugang zum Rathaus, zur Sparkasse, zur Tourist-Information, zur Schlossapotheke sowie zur Terrasse des Gasthofs „Zum Goldenen Hirschen“ ermöglichen. Noch offen ist die Frage, ob Bäume in Schirm- oder Säulenform gepflanzt werden.

Weniger Parkplätze auf dem Marktplatz
Mit der Umgestaltung wird sich auch die Parksituation verändern. Während derzeit auf dem Marktplatz 21 Pkw geparkt werden können, sollen künftig noch zwölf Stellplätze, darunter zwei Behindertenparkplätze, zur Verfügung stehen.

Das wirkt sich insbesondere auf den Wochenmarkt aus. Fahrzeuge können künftig nicht mehr direkt vor oder neben den Marktständen parken.

Für den Maibaum ist künftig ein zentraler Standort vorgesehen. Allein der dafür notwendige Maibaumständer wird nach Angaben von Franziska Burlefinger rund 22.000 Euro kosten.

Auch die Nutzung des Platzes für Veranstaltungen spielte bei den Planungen eine wichtige Rolle. Beim Pelzmärtelmarkt können nach den vorgestellten Entwürfen künftig insgesamt 20 Verkaufsbuden aufgestellt werden. Davon sind acht vor dem Neuen Schloss, fünf vor der Schlossapotheke und sieben vor dem Rathaus vorgesehen. Außerdem bietet der neugestaltete Platz nach Angaben der Planer Raum für rund 40 Bierzeltgarnituren.

Kostenschätzung und hohe Förderung möglich
Nach einer ersten groben Kostenschätzung belaufen sich die Kosten für die Neugestaltung des Marktplatzes ohne den Vorplatz des Hotels Krone auf rund 258.500 Euro, mit Einbeziehung dieses Bereichs auf etwa 330.000 Euro. Für die Neugestaltung der Stadtvogteigasse werden rund 72.600 Euro veranschlagt.

Für die Finanzierung gibt es gute Aussichten. Nach Angaben der Stadt kann die Städtebauförderung das Projekt voraussichtlich mit 90 Prozent statt der üblichen 60 Prozent fördern. Voraussetzung ist allerdings, dass der Schwerpunkt auf einer klimagerechten Innenentwicklung liegt. Vorgesehen sind deshalb unter anderem eine möglichst umfangreiche Entsiegelung, die unterirdische Vernetzung der Grünflächen sowie der Einbau einer Rigole.

„Es ist noch nicht in Stein gemeißelt“
Bürgermeister Florian Gallus betonte, dass in den Planungen die Vorgaben der Regierung hinsichtlich Wasser, Grüngestaltung und Barrierefreiheit berücksichtigt worden seien. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es sich um einen ersten Entwurf handle. „Es ist noch nicht in Stein gemeißelt.“
Ein wichtiges Anliegen sei ihm außerdem, den Bereich neben dem Hotel Krone ebenfalls in die Gestaltung einzubeziehen. Hier seien allerdings noch Gespräche mit dem Eigentümer erforderlich.
Mit Blick auf die künftig geringere Zahl an Stellplätzen sagte Gallus: „Das tut mir auch weh.“ Bisher habe sich bewährt, dass Besucher des Wochenmarktes direkt neben den Verkaufsständen parken konnten. Nach der Neugestaltung werde dies nicht mehr möglich sein. Man müsse diesbezüglich einfach Federn lassen.

Breite Zustimmung im Stadtrat
Die vorgestellten Pläne stießen im Stadtrat überwiegend auf Zustimmung.
Anette Pappler (SPD) hob die Bedeutung von Barrierefreiheit und Wasser hervor. Sie erinnerte daran, dass gerade das Thema Wasser bei den ersten Überlegungen zur Marktplatzgestaltung im Jahr 2014 noch für heftige Diskussionen gesorgt habe. Die Umgestaltung der Stadtwerkeinsel habe inzwischen aber gezeigt, dass Wasser ein attraktives Gestaltungselement sein könne. Wichtig sei ihr außerdem, dass der Marktplatz weiterhin als Veranstaltungsort funktioniere.
Marcus Wurm bezeichnete den Marktplatz als „das Gesicht der Stadt“ und regte an, das Wasserspiel bei Bedarf abdecken zu können.
Auch Stadtrat Weizinger zeigte sich mit den ersten Planungen zufrieden. Angesichts der geringeren Zahl an Parkplätzen werde der Platz allerdings insgesamt deutlich beengter.
Carola Lämmerer von der Bürgerliste begrüßte den Entwurf ebenfalls. Sie sprach sich jedoch dafür aus, an den barrierefreien Rampen entsprechende Absturzsicherungen vorzusehen.

Grüne lehnen polygonale Formen ab
Deutlich kritischer äußerte sich Astrid Weddige von den Grünen. Zwar begrüßte sie ausdrücklich die vorgesehenen Bäume auf dem Marktplatz, mit den polygonalen Grünflächen konnte sie sich jedoch nicht anfreunden. Diese passen nach ihrer Ansicht nicht zum historischen Ambiente des Platzes. Zudem befürchte sie, dass durch die geplanten Rampen für die Barrierefreiheit die denkmalgeschützten Gebäude, die den Marktplatz prägen, in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden.

Der Stadtrat stimmte deshalb eigens über die polygonalen Formen ab. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, diese wie vorgestellt beizubehalten. Gegen den Erhalt der polygonalen Grünflächen stimmten die beiden Stadträtinnen der Grünen.

Nur abgehärtetes Personal
Für einen heiteren Moment sorgte schließlich Erich Neulinger. Er äußerte die Sorge, dass der Betrieb des geplanten Wasserspiels vor dem Rathaus die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgerbüro bei ihrer Arbeit stören könnte.
Bürgermeister Gallus nahm die Bemerkung mit Humor und entgegnete schmunzelnd: „Im Bürgerbüro arbeitet nur abgehärtetes Personal.“

Am Ende nahm der Stadtrat die Skizzen des Planungsbüros Herb und Partner zur Kenntnis und beschloss, die polygonförmigen Grünanlagen wie in der Präsentation vorgesehen beizubehalten. Damit kann nun der Vorentwurf mit einer detaillierten Kostenschätzung ausgearbeitet werden.

Alle Bilder: Planskizzen Herb& Partner




Pappenheim Nord nimmt die nächste Planungshürde

Für die Entwicklung des Areals Pappenheim Nord setzt der Stadtrat auf ein neues Vorgehen. Statt ein einzelnes Planungsbüro mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfs zu beauftragen, soll nun eine sogenannte Planungswerkstatt mit mehreren Büros den Entwurf erstellen. Ausschlaggebend für diese Entschiedung sind vor allem deutlich bessere Fördermöglichkeiten und die Chance, verschiedene Ideen miteinander zu verbinden.

Bereits im Juli 2025 hatte der Stadtrat die Notwendigkeit eines städtebaulichen Entwurfs für das Areal beschlossen und die Verwaltung beauftragt, Angebote einzuholen sowie Fördermöglichkeiten zu prüfen. Ein daraufhin eingeholtes Angebot eines Planungsbüros belief sich auf knapp 77.000 Euro. Im Zuge der Prüfung der Fördermöglichkeiten stellte sich in Abstimmung mit der Regierung von Mittelfranken jedoch heraus, dass die Beauftragung eines einzelnen Planungsbüros nicht förderfähig ist. Die Stadt müsste die Kosten daher vollständig selbst übernehmen.

Als Alternative wurde eine Mehrfachbeauftragung, auch Planungswerkstatt genannt, empfohlen. Dabei entwickeln drei bis sieben ausgewählte Planungsbüros unabhängig voneinander Entwürfe für dasselbe Projekt. So können unterschiedliche fachliche Schwerpunkte – etwa aus Architektur und Landschaftsplanung – in die Überlegungen einfließen.
Anders als bei einem klassischen Planungswettbewerb ist die Stadt später nicht verpflichtet, einen einzelnen „Siegerentwurf“ umzusetzen. Vielmehr können die überzeugendsten Ideen aus mehreren Konzepten miteinander kombiniert werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Förderung. Für eine Planungswerkstatt stellt die Regierung von Mittelfranken Zuschüsse von mindestens 60 Prozent, möglicherweise sogar bis zu 70 Prozent, in Aussicht. Auch die Kosten für ein externes Betreuungsbüro, das das Verfahren organisatorisch begleitet, sind förderfähig. Ein solches Büro soll die Stadt unterstützen, da ein derartiges Verfahren vergaberechtlich anspruchsvoll ist und in Pappenheim bislang noch nicht angewendet wurde.
Die Verwaltung darf hierfür einen Auftrag bis zu einer Höhe von 10.000 Euro vergeben und den entsprechenden Förderantrag stellen.

Mit seinem Beschluss hat der Stadtrat damit den Weg für die Planungswerkstatt freigemacht. Welche Planungsbüros schließlich an dem Verfahren teilnehmen, soll in einem gesonderten Beschluss festgelegt werden.