Bernhard Hecht zum Ortssprecher von Zimmern gewählt.

Zimmern hat einen neuen Ortssprecher. Bei einer eigens einberufenen Wahlversammlung im Gasthaus zum Hollerstein wurde Bernhard Hecht von den anwesenden Wahlberechtigten mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.

Die Wahl eines Ortssprechers war notwendig geworden, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus dem Ortsteil Zimmern in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes über eine Unterschriftenaktion die Durchführung einer Ortssprecherwahl bei der Stadt Pappenheim beantragt.

Von insgesamt 111 Wahlberechtigten aus Zimmern nahmen 26 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat, stand Bernhard Hecht zur Wahl. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung entfielen 24 der 26 gültigen Stimmen auf ihn.

Mit der deutlichen Unterstützung der Anwesenden ausgestattet, bedankte sich Bernhard Hecht nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich engagiert für die Belange des Ortsteils einzusetzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus richtete der neu gewählte Ortssprecher auch seinen Dank an Matthias Strobl, der das Amt in den vergangenen sechs Jahren innehatte. Der langanhaltende Applaus der Versammlung machte deutlich, welche Wertschätzung ihm in Zimmern entgegengebracht wird. Viele Bürgerinnen und Bürger verbanden mit seiner Amtszeit eine engagierte und verlässliche Vertretung der Interessen des Ortsteils.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei sein erfolgreicher Einsatz für die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in Zimmern. Dieses Projekt war vielen Familien im Ort ein wichtiges Anliegen und konnte während seiner Amtszeit verwirklicht werden.

Matthias Strobl war bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht erneut für ein politisches Amt angetreten. Mit Bernhard Hecht übernimmt nun sein Nachfolger die Aufgabe, die Anliegen Zimmerns gegenüber der Stadt Pappenheim einzubringen und die Entwicklung des Ortsteils aktiv mitzugestalten.




Pappenheim beteiligt sich erstmals am STADTRADELN

Die Stadt Pappenheim nimmt in diesem Jahr erstmals an der bundesweiten Aktion „STADTRADELN“ teil. Der Aktionszeitraum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen läuft vom 5. bis 25. Juli 2026. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit einen Beitrag zur Förderung des Radverkehrs sowie zum Klimaschutz zu leisten.

Interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Teams aus Pappenheim können sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/pappenheim anmelden und ihre gefahrenen Kilometer während der 21 Aktionstage sammeln.

Begleitend zum STADTRADELN hat die Stadt Pappenheim zwei Veranstaltungen geplant. Am Freitag, 10. Juli 2026, steht die Aktion „Wir radeln zum Wochenmarkt“ auf dem Programm. Von 9 bis 12 Uhr erhalten alle registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden am Marktplatz eine kleine Brotzeit. Unterstützt wird die Aktion von den Marktbetreibern.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet die gemeinsame „Sternfahrt zum Volksfest Treuchtlingen“ statt. Die beteiligten Kommunen laden dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Volksfest zu fahren. Treffpunkt für die Pappenheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist um 13.30 Uhr am Marktplatz. Wer seine Teilnahme am STADTRADELN nachweisen kann, erhält am Festzelt einen Gutschein für ein kostenloses Radler oder ein alkoholfreies Getränk. Die Gutscheine werden von Landrat Markus Gläser ausgegeben.

Mit der erstmaligen Teilnahme möchte die Stadt Pappenheim möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, im Alltag häufiger auf das Fahrrad umzusteigen und gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln.

 




Der Stadtrat in Pappenheim tagt öffentlich

Am Donnerstag, 18.06.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Ortsprecherwahlen 2026 – Verpflichtung der neu gewählten Ortsprecher der Ortsteile Zimmern und Göhren

2 Bauanträge

2.1 BA 17/2026 – Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan „Sandäcker“ Zimmern: Einfriedung des Grundstücks „Zimmern 56“, Fl.-Nr. 267/9, Gemarkung Zimmern

3 Städt. Anwesen „Beckstraße 19“, ehem. städt. Krankenhaus, ehem. „Georg Nestler-Seniorenheim“ – Grundsatzbeschluss über künftige Nutzung

4 Bauleitplanung – Antrag auf Bauleitplanung (Änderung FNP und Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan) Sondergebiet „Solarpark Bieswang Ost und Ochsenhart“ der Fa. SÜDWERK (Grundsatzbeschluss)

5 Teilnahme am Förderaufruf des Bundes zur Sanierung des Freibads Pappenheim

6 Antrag des „MRK 1856 Pappenheim“ Vereines auf Verwendung des Stadtwappens

7 Bekanntgaben




Ortssprecherwahlen in Zimmern und Göhren stehen bevor

In den Ortsteilen Zimmern und Göhren werden in der kommenden Woche jeweils Ortssprecherinnen oder Ortssprecher gewählt. Grundlage dafür sind entsprechende Anträge aus den beiden Ortsteilen, die bei der Stadt Pappenheim eingegangen sind. Gewählt wird jeweils im Rahmen einer Ortsversammlung in geheimer Wahl.

Hier die beiden Termine und Veranstaltungsorte:

Ortsteil Zimmern
Die Ortsversammlung mit Wahl des Ortssprechers beziehungsweise der Ortssprecherin findet statt am

Montag, 15. Juni 2026, um 19 Uhr
im Saal des Gasthofs „Hollerstein“ im 1. Obergeschoss.

Wahlberechtigt sind die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Zimmern. Gewählt werden kann ausschließlich eine Bürgerin oder ein Bürger aus Zimmern, die beziehungsweise der bei der Ortsversammlung anwesend ist.


Ortsteil Göhren
Für Göhren ist die Ortsversammlung einen Tag später angesetzt. Sie findet statt am

Dienstag, 16. Juni 2026, um 19 Uhr
im Gemeindehaus Göhren.

Auch hier kann nur eine Bürgerin oder ein Bürger des Ortsteils Göhren gewählt werden, die beziehungsweise der an der Versammlung teilnimmt. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils.

Mit den anstehenden Wahlen erhalten die beiden Ortsteile die Möglichkeit, ihre Interessen künftig durch eine gewählte Ortssprecherin oder einen gewählten Ortssprecher mit einem Sitz im Stadtrat zu vertreten.





Bürgersprechstunde mit Helmut Schnotz in Pappenheim

Der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz lädt die Bürgerinnen und Bürger aus Pappenheim und der Region zu einer Bürgersprechstunde ein. Diese findet am Freitag, 12. Juni 2026, von 12 bis 14 Uhr im Europäischen Haus Pappenheim im kleinen EHP-Saal im zweiten Obergeschoss in der Deisinger Straße 1 statt.

Die Bürgersprechstunde bietet Gelegenheit, persönliche Anliegen, Fragen oder Probleme direkt mit dem Abgeordneten zu besprechen. Bürgerinnen und Bürger können ihre Themen im persönlichen Gespräch vorbringen und sich über aktuelle politische oder individuelle Fragestellungen austauschen. Sofern bereits Schriftverkehr oder Unterlagen zu einem Anliegen vorhanden sind, wird darum gebeten, diese zum Termin mitzubringen.

Um die Gespräche bestmöglich koordinieren zu können, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist telefonisch unter 089 4126 2380 oder per E-Mail an buero-mdl@helmut-schnotz.de möglich.

Titelbild: Büro Helmut Schnotz




Pappenheim bereitet Ganztagsbetreuung an der Grundschule vor

Der Pappenheimer Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung ausführlich mit der künftigen Ganztagsbetreuung an der Grundschule Pappenheim-Solnhofen beschäftigt. Hintergrund ist der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, der ab dem Schuljahr 2026/2027 zunächst für die ersten Klassen gilt und in den folgenden Jahren schrittweise auf alle Jahrgangsstufen ausgeweitet wird. Bisheriger Gymnastikraum und Geräteraum sollen zu Küche und Betreuungsraum umgebaut werden.

Wie bei der öfentlichen Sitzung des Stadtrates bekannt wurde, werden im kommenden Schuljahr 60 Kinder eingeschult. Insgesamt besuchen dann voraussichtlich 244 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Pappenheim-Solnhofen.

Eine Bedarfsabfrage unter den Eltern ergab, dass für 26 Erstklässler ein Bedarf an Ganztagsbetreuung besteht. Durch bereits vorhandene Angebote im „Haus für Kinder“ sowie in den Schulkindbetreuungen in Bieswang und Neudorf können allerdings nicht alle Kinder versorgt werden. Derzeit fehlen noch Betreuungsplätze für 15 Kinder.

Die Stadt hat deshalb verschiedene Betreuungsformen geprüft. Favorisiert wird derzeit eine Mittagsbetreuung beziehungsweise verlängerte Mittagsbetreuung in Räumen der Grundschule. Voraussetzung für einen Platz, der den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vollständig erfüllt, ist eine Betreuung bis mindestens 16 Uhr. In diesem Fall erhält der Einrichtungsträger eine staatliche Förderung in Höhe von 16.391 Euro pro Gruppe und Schuljahr. Zusätzlich sind Investitions- und Ausstattungsförderungen möglich.

In Pappenheim ist nun geplant, die Betreuung im Untergeschoss der Grundschule unterzubringen. Dort werden zwei Räume umfunktioniert. Dabei handelt es sich um den bisherigen Gymnastikraum und den angrenzenden bisherigen Geräteraum. Die Räume befinden sich im Kellergeschoss im Westflügel der Grundschule und wurden bisher auch vom Turnverein für sportliche Aktivitäten genutzt.

In einem kleineren, bisherigen Geräteraum soll eine Küche eingebaut werden. Der größere, bisherige Gymnastikraum ist als Aufenthaltsbereich vorgesehen. Eine entsprechende Begehung mit der Regierung von Mittelfranken und der Schulleitung hat bereits stattgefunden.

Parallel dazu beschäftigte sich der Stadtrat auch mit der notwendigen Ausstattung der Räume. Für die Küche liegt aktuell ein Angebot über 20.800 Euro vor. Die benötigten Ausstattungsgegenstände für 28 Plätze wurden mit 2.763,11 Euro kalkuliert.

Sollte sich die Stadt für eine verlängerte Mittagsbetreuung bis 16 Uhr entscheiden, wäre eine Förderung möglich. Bei 15 rechtsanspruchserfüllenden Plätzen ergibt sich eine theoretische Maximalförderung von 22.500 Euro. Aufgrund der Förderobergrenze von 70 Prozent der förderfähigen Kosten würde die tatsächliche Förderung nach aktuellem Stand jedoch 16.494,18 Euro betragen. Der Eigenanteil der Stadt läge damit bei 7.068,93 Euro.

Bei verkürzten Betreuungsformen bis 14 oder 15 Uhr entfällt hingegen die Möglichkeit einer Investitions- und Ausstattungsförderung vollständig.

Da die endgültige Ausgestaltung der Betreuung derzeit noch abgestimmt wird, konnte die Verwaltung noch keine abschließende Aussage zu den späteren Betriebskosten und einem möglichen Defizit treffen. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass die Stadt Pappenheim zur Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs künftig zusätzliche Betreuungsangebote schaffen muss.

Der Stadtrat erkannte den Betreuungsbedarf grundsätzlich an und sprach sich dafür aus, die Betreuung in den Räumlichkeiten der Grundschule umzusetzen. Zudem wurde Bürgermeister Florian Gallus ermächtigt, nach Einholung weiterer Angebote und Prüfung möglicher Förderungen Aufträge für Küche und Ausstattung bis zu einer Höhe von 25.000 Euro zu vergeben.

Die Frage von Stadtrat Roland Kiermeyer (FW/BGL) nach den Kosten für die Unterbringung in der Einrichtung wurde in der öffentlichen Sitzung nicht weiter erörtert. Dies sei ein Thema, das im nichtöffentlichen Teil der Sitzung weiter besprochen werde. Stadträtin Anette Pappler (SPD) wies allerdings bereits im öffentlichen Teil der Sitzung darauf hin, dass die Unterbringungskosten für die Kinder steuerlich absetzbar seien. Nach ihrer Einschätzung werde der Bedarf an Betreuungsplätzen langfristig steigen. „Die Eltern wollen kurze Wege“, erklärte Anette Pappler, deshalb sei man bei der Ausarbeitung des Betreuungskonzeptes auf einem guten Weg.

 




Neuer Urnenhain auf dem Friedhof in Pappenheim geplant

Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines weiteren Urnenhains auf dem Friedhof an der Galluskirche gefasst. Hintergrund ist die stetig steigende Nachfrage nach Urnenbestattungen. Der bestehende Urnenhain, der im Jahr 2005 fertiggestellt wurde, verfügt inzwischen nur noch über wenige freie Plätze.

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Bauausschuss mit einer Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten befasst. Nun werden die Ideen konkret geplant. Im nordöstlichen Bereich des Friedhofs soll ein neuer Urnenhain mit 48 Grabstätten entstehen. Da an jeder Grabstätte künftig bis zu vier Urnen beigesetzt werden können, schafft die Anlage Raum für insgesamt bis zu 192 Urnenbestattungen.

Die Gestaltung orientiert sich an dem bestehenden Urnenhain des Bildhauers Günter Lang aus Eichstätt, der 2003 erstmals im Stadtrat vorgestellt wurde. Das damals neue und bahnbrechende Projekt hat den Friedhof an der Galluskirche bedeutend aufgewertet und als Muster für viele Urnengrabstellen auf den Friedhöfen der Region gedient.

Für den neuen Urnenhain sind, ähnlich dem Werk von Günter Lang, unter anderem eine Hainbuchenhecke, zwei Bäume mit großen Kronen als Mittelpunkt der Anlage sowie Sitzgelegenheiten vorgesehen. Auch die Wegeführung soll verbessert werden, sodass der neue Bereich des Urnenhains weitgehend barrierefrei erreichbar ist.

Bereits Anfang Mai 2026 wurden in dem geplanten Bereich alte Grabfundamente entfernt und das Gelände vorbereitet. Zudem wurden zwei große Bäume entnommen. Dazu erklärte Bürgermeister Gallus, dass dies notwendig gewesen sei, weil man nach dem Bau des Urnenhains an die Bäume nicht mehr herangekommen wäre.

Neben der eigentlichen Anlage des Urnenhains sind weitere Begrünungsmaßnahmen sowie eine Neugestaltung im Bereich des Kriegerdenkmals vorgesehen.

Besonders begrüßt wurde die Maßnahme in der Sitzung des Stadtrates von Stadträtin Pia Brunnenmeier (SPD). Sie betonte, dass sie sich darüber freue, dass der neue Urnenhain, den der Ortsverein der SPD bereits Ende 2024 angeregt hatte, nun umgesetzt werde.

Für die Maßnahme sind im Haushalt 2026 insgesamt 20.000 Euro vorgesehen. Bürgermeister Florian Gallus wurde vom Stadtrat ermächtigt, die entsprechenden Aufträge zu vergeben.




Dorferneuerung in Bieswang schreitet weiter voran

Die Dorferneuerung im Pappenheimer Ortsteil Bieswang geht in die nächste Runde. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat dem Abschluss einer Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Bieswang 2 zugestimmt und damit den Weg für weitere Bauabschnitte frei gemacht. Konkret geht es um die Sanierung der Kirchengasse, der Meiergasse sowie des Sommerkellerwegs.

Die entsprechenden Entwurfsplanungen waren dem Stadtrat bereits im Dezember 2025 vorgestellt worden. Inzwischen wurden die Planungen des Büros VNI aus Pleinfeld durch das Amt für Ländliche Entwicklung geprüft und freigegeben. Damit können nun die Ausschreibungen vorbereitet werden.

Für die drei Maßnahmen werden derzeit Gesamtkosten in Höhe von 1.406.850 Euro veranschlagt. Davon entfallen 571.000 Euro auf die Kirchengasse, 348.000 Euro auf die Meiergasse und 326.000 Euro auf den Sommerkellerweg. Hinzu kommen Planungskosten in Höhe von 161.850 Euro.

Der Eigenanteil der Stadt Pappenheim beläuft sich nach aktuellem Stand auf insgesamt 773.768 Euro. Auf die Kirchengasse entfallen dabei 314.050 Euro, auf die Meiergasse 191.400 Euro und auf den Sommerkellerweg 179.300 Euro. Die Planungskosten schlagen für die Stadt mit weiteren 89.018 Euro zu Buche.

Wie aus den wie bei der Sitzung des Stadtrates angesprochen wurde, liegt der Fördersatz des Amts für Ländliche Entwicklung inzwischen nur noch bei 45 Prozent. Bei früheren Maßnahmen in der Hauptstraße waren noch 65 Prozent Förderung gewährt worden. Hintergrund hierfür ist nach Angaben des Amts die gestiegene Finanzkraft der Stadt Pappenheim, an der sich die Förderhöhe orientiert.

Mit den nun vorgesehenen Maßnahmen dürften allerdings nicht mehr alle ursprünglich angedachten Projekte der Dorferneuerung umgesetzt werden können. Das verbleibende Budget der Dorferneuerung Bieswang 2 beträgt laut Amt für Ländliche Entwicklung derzeit rund 390.000 Euro. Welche weiteren Maßnahmen letztlich noch realisiert werden, entscheidet der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, in dem die Stadt durch Bürgermeister Florian Gallus vertreten ist.

Zusätzlich zu den eigentlichen Bau- und Planungskosten kommen weitere Ausgaben auf die Stadt zu. Für die Straßenbeleuchtung werden derzeit 48.000 Euro kalkuliert, für Kanalmaßnahmen 307.000 Euro. Weitere 21.500 Euro entfallen auf frühere Planungsleistungen. Zudem ist eine mögliche Verlängerung des Ausbaubereichs im Sommerkellerweg mit weiteren 57.120 Euro veranschlagt, über die allerdings noch kein Beschluss gefasst wurde. Insgesamt könnten die Maßnahmen den städtischen Haushalt damit mit rund 1.207.388 Euro belasten.

Für die Finanzierung sind im Haushalt 2026 zunächst 200.000 Euro vorgesehen, weitere 574.000 Euro sollen im Haushalt 2027 eingestellt werden.

 




Ortsverbindungsstraße zwischen Bieswang und Ochsenhart wird saniert

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Bieswang und Ochsenhart wird in der kommenden Woche wegen einer Deckenerneuerung vollständig gesperrt. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, hat die beauftragte Firma Babic inzwischen einen konkreten Zeitplan für die Sanierungsmaßnahme vorgelegt.

Demnach ist für Mittwoch, 27. Mai, die Vorprofilierung sowie der Einbau der ersten Lage vorgesehen. Am Donnerstag, 28. Mai, erfolgt die Zwischenkehrung, ehe voraussichtlich am Freitag, 29. Mai, die zweite Lage eingebaut wird.

Die Verkehrsrechtliche Anordnung zur Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße gilt bereits seit 18. Mai und ist bis 3. Juli vorgesehen. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen jedoch bereits Ende Mai abgeschlossen werden.

Da der Wetterbericht aktuell eine stabile Wetterlage prognostiziert, geht die Stadt davon aus, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Busse und Einsatzfahrzeuge können die Strecke weiterhin passieren.

 




Stadtrat in Pappenheim stellt Weichen für die neue Amtsperiode

Mit der Wahl der weiteren Bürgermeister sowie der Besetzung der Ausschüsse hat der Pappenheimer Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung die personellen Grundlagen für die neue Wahlperiode bis 2032 geschaffen. Zuvor hatte das Gremium beschlossen, weiterhin zwei ehrenamtliche weitere Bürgermeister zu wählen.

Auf Vorschlag von Anette Pappler wurde Walter Otters erneut zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre betonte Pappler, dass Otters dieses Amt bereits sehr gut ausgeübt habe. Die anschließende Wahl verlief entsprechend einstimmig. Der Fraktionsvorsitzende der Gemeinschaftsfraktion aus Freien Wählern und Bürgerliste nahm die Wahl an.

Für das Amt der Dritten Bürgermeisterin schlug Stadtrat Simon Schleußinger die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler vor. Sie gehöre dem Stadtrat bereits seit vielen Jahren an und bringe die notwendige Erfahrung für dieses Amt mit, so Schleußinger. Auch Pappler wurde einstimmig gewählt.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte beiden Stellvertretern und betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren freue.

Im weiteren Verlauf der Sitzung legte der Stadtrat zudem die Größe der Ausschüsse auf jeweils sechs Sitze fest. Die Sitzverteilung orientiert sich am Stärkeverhältnis der Fraktionen.

Eingerichtet wurden erneut der Finanz-, Hauptverwaltungs- und Personalausschuss, der Grundstücks-, Bau- und Bauhofausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss sowie der Stadtwerkeausschuss.

Die Besetzung der Ausschüsse wurde wie folgt beschlossen:

Finanz-, Hauptverwaltungs- und Personalausschuss

  • CSU: Fritz Wörlein , Stellvertreter Marcus Wurm
  • CSU: Erich Neulinger, Stellvertreterin Stefanie Glück
  • SPD: Anette Pappler, Stellvertreter Michele Eckerlein
  • FW/BGL: Walter Otters, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • FW/BGL: Martin Käfferlein, Stellvertreter Jürgen Weizinger
  • Grüne: Lisa Pfister, Stellvertreterin Astrid Weddige

Grundstücks-, Bau- und Bauhofausschuss

  • CSU: Rainer Dengler, Stellvertreter Fritz Wörlein
  • CSU: Erich Neulinger, Stellvertreterin Stefanie Glück
  • SPD: Michele Eckerlein, Stellvertreterin Pia Brunnenmeier
  • FW/BGL: Jürgen Weizinger, Stellvertreterin Carola Lämmerer
  • FW/BGL: Kiermeyer, Stellvertreter Otters
  • Grüne: Astrid Weddige, Stellvertreterin Lisa Pfister

Rechnungsprüfungsausschuss

  • CSU: Simon Schleußinger, Stellvertreter Rainer Dengler
  • CSU: Marcus Wurm, Stellvertreter Erich Neulinger
  • SPD: Pia Brunnenmeier, Stellvertreter Erich Eckerlein
  • FW/BGL: Jürgen Weizinger, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • FW/BGL: Carola Lämmerer, Stellvertreter Martin Käfferlein
  • Grüne: Astrid Weddige, Stellvertreterin Lisa Pfister

Stadtwerkeausschuss (Aufsichtsrat Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim)

  • CSU: Marcus Wurm, Stellvertreter Simon Schleußinger
  • CSU: Fritz Wörlein, Stellvertreter Rainer Dengler
  • SPD: Pia Brunnenmeier, Stellvertreter Anette Pappler
  • FW/BGL: Walter Otters, Stellvertreter Jürgen Weizinger
  • FW/BGL: Carola Lämmerer, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • Grüne: Lisa Pfister, Stellvertreter Astrid Weddige

Zweckverbände und überregionalen Gremien

Auch die Besetzung der verschiedenen Zweckverbände und überregionalen Gremien stand auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung. Für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Sparkasse Mittelfranken Süd wurden Bürgermeister Florian Gallus sowie Anette Pappler als Verbandsräte benannt. Ihre Stellvertretung übernehmen Carola Lämmerer beziehungsweise Astrid Weddige.

Für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl entsendet die Stadt künftig unter anderem Fritz Wörlein und Michael Gronauer für Bieswang, Erich Neulinger für Geislohe, Martin Wufka für Göhren, Rainer Dengler für Neudorf, Martin Käfferlein für Ochsenhart, Walter Otters für Osterdorf sowie Karl Deffner für Zimmern. Als Stellvertreter wurden unter anderem Astrid Weddige, Lisa Pfister, Heiko Loy, Richard Boscher und Bernhard Hecht benannt.

Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl vertritt künftig Jürgen Weizinger den Ortsteil Übermatzhofen. Sein Stellvertreter ist Peter Straßner.

Als Vertreter der Stadt bei den Vollversammlungen des Bayerischen Städte- sowie Gemeindetages wurde jeweils Erster Bürgermeister Florian Gallus bestimmt.

Für die LAG Monheimer Alb wurde erneut Stadträtin Pia Brunnenmeier als Sozialpartnerin entsandt. Ihre Vertretung übernimmt Stadtrat Jürgen Weizinger.

Dem Schulverband Pappenheim-Solnhofen gehören künftig Anette Pappler und Stefanie Glück als Verbandsrätinnen an. Vertreten werden sie von Simon Schleußinger beziehungsweise Fritz Wörlein.

 

 

 

 

 




Sechs neue Stadtratsmitglieder in Pappenheim vereidigt

Mit einiger Verzögerung gegenüber früheren Legislaturperioden hat sich der neue Pappenheimer Stadtrat am 21. Mai zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus umfasst das Gremium 17 Sitze. Sechs Stadträtinnen und Stadträte wurden dabei erstmals in den Stadtrat gewählt und zu Beginn der Sitzung offiziell vereidigt.

Mit der konstituierenden Sitzung hat in Pappenheim die neue Amtsperiode des Stadtrates begonnen. Bürgermeister Florian Gallus dankte den Bürgerinnen und Bürgern für das erneute Vertrauen bei der Wahl und verwies besonders auf die gemeinsamen Wahlveranstaltungen von CSU, Freien Wählern, SPD und Bürgerliste unter dem Motto „Alle zusammen für Pappenheim und seine Dörfer“. Dieses parteiübergreifende Auftreten sei landkreisweit einzigartig gewesen, betonte Gallus und habe die bereits in den vergangenen Jahren gelebte Zusammenarbeit im Stadtrat widergespiegelt. Ziel bleibe eine Kommunalpolitik, bei der das Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehe. Der neue Stadtrat habe sich bereits im Rahmen einer eintägigen Klausurtagung mit der Neugestaltung der Referate, Besetzungen, Geschäftsordnungen und Satzungen sowie laufenden und zukünftigen Projekten beschäftigt. Die heutigen Beschlüsse bauten laut Gallus auf einer rund zwölfstündigen Vorarbeit auf. Zudem begrüßte er die sechs neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte und kündigte an, dass er zusammen mit der Verwaltung weiterhin die Voraussetzungen für ein zielgerichtetes und konstruktives Arbeiten schaffen wolle.

Nach seiner Rede nahm Bürgermeister Florian Gallus den sechs neuen Ratsmitgliedern den Amtseid nach Artikel 31 Absatz 4 der Bayerischen Gemeindeordnung ab. Darin verpflichten sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter nicht nur zur Treue gegenüber dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung, sowie der Wahrung  der kommunalen Selbstverwaltung sondern auch dazu, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Rechte zu wahren.

Neu im Stadtrat vertreten sind Rainer Dengler, Stefanie Glück und Fritz Wörlein von der CSU, Martin Käfferlein von den Freien Wählern, Carola Lämmerer von der Bürgerliste sowie Lisa Pfister von den Grünen. Dabei ist neu, dass die Freien Wähler und die Bürgerliste eine gemeinsame Fraktion im Stadtrat bilden.

Rainer Dengler, neuer Fraktionsvorsitzender der CSU übernimmt künftig das Referat Bauen und Gebäudeunterhalt. Stefanie Glück kümmert sich um Tourismus und Veranstaltungen. Fritz Wörlein wird das Referat Gewerbe und Einzelhandel betreuen.

Martin Käfferlein, der bereits in der vergangenen Legislaturperiode als Ortssprecher von Ochsenhart dem Stadtrat angehörte, übernimmt künftig den Bereich Spielplätze und Friedhöfe. Carola Lämmerer betreut das Referat Campingplatz und Liegenschaften. Lisa Pfister wird für die Grünen das Referat Kultur und Städtepartnerschaften übernehmen.

Auch die bereits dem Stadtrat angehörenden Mitglieder wurden mit Referaten betraut. Simon Schleußinger von der CSU übernimmt weiterhin den Bereich Sport, Vereine, Jugend und Ehrenamt. Anette Pappler von der SPD bleibt weiterhin Fraktionsvorsitzende und betreut Schule, Bildung und Kindertagesstätten. Michele Eckerlein, ebenfalls SPD, ist weiterhin Feuerwehr und Rettungswesen zuständig.

Erich Neulinger von der CSU ist künftig zuständiger Stadtrat für Abwasser und Straßeninfrastruktur. Pia Brunnenmeier von der SPD kümmert sich um Senioren. Marcus Wurm von der CSU übernimmt den Bereich Dorf- und Stadtentwicklung.

Walter Otters Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft von Freien Wählern und Bürgerliste wird weiterhin das Referat Digitalisierung betreuen. Astrid Weddige bleibt Fraktionsvorsitzende der Grünen und ist auch in der neuen Legislaturperiode Land- und Forstwirtschaft zuständig. Stadtrat Kiermeyer von der BGL übernimmt den Bauhof. Jürgen Weizinger von den Freien Wählern betreut künftig erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit.

Weitere Entscheidungen der konstituierenden Sitzung, darunter die Wahl der weiteren Bürgermeister sowie die Besetzung der Ausschüsse, folgen in einem gesonderten Bericht.

 




Sperrung des Radwegs zwischen Zimmern und Solnhofen

Wegen Gleisarbeiten an den Eisenbahnüberführungen über die Altmühl wird der Radweg zwischen Zimmern und Solnhofen von Montag, 26. Mai, bis voraussichtlich Sonntag, 1. Juni, gesperrt. Die Sperrung gilt beiderseits der Altmühl. Grund für die Maßnahme ist die Erneuerung von Schienen und Schwellen im Bereich der Bahnüberführungen.

Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, erfolgt die Umleitung des Radverkehrs jeweils wechselseitig über den parallel verlaufenden freien Radweg. Die Bauarbeiten werden abschnittsweise durchgeführt, damit die Verbindung zwischen Zimmern und Solnhofen weiterhin genutzt werden kann.

An den Zugängen zum Radweg werden entsprechende Sperr- und Hinweisschilder aufgestellt. Radfahrer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten und im Baustellenbereich besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Arbeiten sollen spätestens bis Sonntag, 1. Juni, um 17 Uhr abgeschlossen sein