Kultur Tripp nach Triesdorf
Der diesjährige Ausflug des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim steht unter dem Motto „Tausend Apfelsorten, Triesdorfer Tiger, Wilde Markgrafen, gläserne Kühe und viel Barock“.
Am Freitag, 5. Mai bietet der Verein einen Ausflug in die ehemalige markgräfliche Sommerresidenz Triesdorf an.
Den kleinen Ort lässt man auf dem Weg zur Autobahn bei Ansbach meist links liegen und selbst Einheimische kennen nur selten das große landwirtschaftliche Bildungszentrum.
Bei einem Halbtagesausflug lernen die Teilnehmer mit Führungen für Insider das moderne Bildungszentrum kennen.
Der Rundgang startet mit einer kurzen Präsentation über die Geschichte der ehemaligen Sommerresidenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und deren Entwicklung zum größten Agrar-Bildungszentrum Bayerns entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel.
Im darauffolgenden Rundgang geht es zur Schäferei, zum Pomoretum Triesdorf mit Mosterei und Brennerei und dem Milchgewinnungszentrum mit Süddeutschlands modernstem Rinderstall. Dabei stößt man auch immer wieder auf die Spuren der Markgrafen und deren Jagdleidenschaft.
Zum Ausklang gibt es einen Besuch im Blütenmeer der Apfelsortensammlung im Hofgarten. Geführt wird die Besuchergruppe vom Leiter der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, Direktor Otto Körner. Im Anschluss an den Rundgang gibt es zur Stärkung eine gemütliche Brotzeit und „geistige“ Kostbarkeiten im Genussraum beim Hofgartenschloss.
Die Anfahrt erfolgt mit eigenen PKWs. Um zu klären, wer mit seinem Auto fährt und Mitfahrgelegenheiten anbieten kann, bitten wir um Anmeldung bei Christa Seuberth (09143/6228, seuberth@gmx.de) bis zum 30. April.
Der Unkostenbeitrag für Führung, Verpflegung und Probierrunde beträgt 15 €,
Vereinsmitglieder erhalten eine Ermäßigung.
Treffpunkt:
Freitag, 5. Mai 2023, 14:30 Uhr Treffpunkt Marktplatz Pappenheim.
Dort werden dann Fahrgemeinschaften gebildet.
Der Rundgang beginnt um 16 Uhr im Infozentrum Triesdorf, Markgrafenstraße 1,
Weidenbach.
Text Albrecht Bedal
Posaunenchors Dietfurt unter der Leitung von Otto Heinrichmeyer und dem großartigen Orgelspiel von Sven Bergdolt über die zarten Klänge von Friedemann Hennings an der Querflöte begleitet von Sven Bergdolt am Piano, der Geisloher Saitenmusik mit Harfe, Hackbrett und Violine und den zauberhaften Klängen des a cappella Quartetts Pap Canto. Die neu aufgestellten Pappenheimer Sunnasänger erfüllten den Kirchenraum bei dem Konzert neben ihrem traditionellen fränkischen Liedgut auch mit geistlichem Gesang, wie etwa dem Rorate und Magnificat.
Zeit und Raum zur Besinnung boten der Adventsrundgang von Pfarrer Georg Härteis, bei dem er die Zuhörerschaft auf einem Weg über die zahlreichen Bilder und Symbole in der katholischen Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt führte. Er erklärte die Bedeutung der „Schutzmantelmadonna“ vor dem Kirchenportal ebenso wie die Bedeutung der vielen Malereinen im oberen Bereich des Kirchenschiffs. Sie alle führen hin zu der Darstellung von Johannes dem Täufer und der Gottesmutter Maria, den beiden Adventsgestalten, die in der Predella abgebildet sind.