Begegnungen in der städtischen Galerie Pappenheim

Mit der Ausstellung „Begegnungen“ von Herbert Brumm ist in der städtischen Galerie Pappenheim ein Raum entstanden, der seinem Namen in vielerlei Hinsicht gerecht wird. Zur Vernissage begrüßte Uschi Kreißl die Erste Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim mit großer Freude rund 80 Gäste, die aus Pappenheim der Region, vom Kunstverein „Spektrum“ in Roth und auch von Künstlervereinigungen aus Erlangen und Nürnberg gekommen waren. Sie dankte Herbert Brumm für seine beeindruckende Ausstellung und auch den 17 ehrenamtlichen Aufsichtspersonen, die an den Sonn- und Feiertagen die Ausstellung für Besucher öffenen und beaufsichtigen.

Mit besonderem Dank und spürbarer Wehmut würdigte sie die langjährige Arbeit der scheidenden Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth, die Ende April 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Stadtrat ausscheiden wird. Die Kunstausstellungen in der städtischen Galerie hätten ohne ihr kontinuierliches Engagement nicht die heutige Strahlkraft entwickeln können, betonte Uschi Kreißl. Zugleich äußerte sie die Einschätzung, dass auch der Kunst- und Kulturverein ohne das unermüdliche tatkräftige Wirken Seuberths in seiner heutigen Form wohl kaum noch bestehen würde.

Bei seinem Grußwort ordnete Bürgermeister Florian Gallus das Thema der Ausstellung behutsam in einen größeren Zusammenhang ein. Begegnungen seien weit mehr als ein bloßes Zusammentreffen, betonte er. Sie entstünden dort, wo Perspektiven, Emotionen und Geschichten aufeinandertreffen und durch die Kunst sichtbar werden. Gerade die Städtische Galerie verstehe sich in Pappenheim als ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Mit der Ausstellung werde zugleich ein Zeichen für die Bedeutung von Kunst und Kultur für das gesellschaftliche Miteinander gesetzt.

Der Künstler selbst nahm die Besucherinnen und Besucher mit in seine Gedankenwelt. Für Herbert Brumm ist das Thema nicht nur künstlerisches Motiv, sondern auch biografisch geprägt. Eindrücklich schilderte er eine frühe Begegnung mit dem Pappenheimer Künstler Heinrich W. Mangold, die ihn nachhaltig beeinflusst habe und deren Wirkung bis heute nachklinge. Solche Erfahrungen seien es, die dem Begriff „Begegnung“ Tiefe verleihen.

In seinen Ausführungen weitete Brumm den Blick über das rein Menschliche hinaus. Begegnungen, so sein Verständnis, ereignen sich ebenso im Dialog mit der Natur, mit Tieren oder Landschaften. Sie seien Momente bewusster Wahrnehmung, in denen Beziehung entstehe und sich eine innere Resonanz entwickeln könne. Seine Arbeiten folgen dabei keinem bloßen Abbilden der Wirklichkeit. Vielmehr gehe es ihm darum, mit reduzierten Mitteln das Wesentliche sichtbar zu machen und Raum für eigene Assoziationen zu lassen. Erinnerungen, etwa an Reisen oder prägende Erlebnisse, fließen in diese Bildwelten ein und eröffnen neue Zugänge für die Betrachtenden.

Auch die Gegenwart blieb in seinen Worten nicht ausgespart. In einer Welt, in der Bedrohliches und Schönes oft dicht nebeneinanderliegen, könne Kunst dazu beitragen, Beziehungen zu stärken, innere Ruhe zu finden und die Verbindung zur Umwelt bewusster wahrzunehmen. Damit verstand Brumm seine Ausstellung zugleich als Einladung, sich auf diese vielschichtigen Begegnungen einzulassen.

Einen stimmungsvollen Rahmen erhielt die Vernissage durch die musikalische Begleitung. Mit Werken von Schubert, Mozart und Händel setzten Alena Winkelgrund an der Violine und Christine Köhnlein am Klavier einen feinsinnigen Akzent, der die Atmosphäre des Vormittags auf besondere Weise unterstrich.

Die eindrucksvolle Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2026, sonn- und feiertags, jeweils 14-17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten könne unter der Rufnummer 09143/6586 vereinbart werden.




Pappenheim zeigt Werke von Herbert Brumm in der Städtischen Galerie

Mit einer neuen Ausstellung startet die Städtische Galerie Pappenheim in die diesjährige Saison. Der Kunst und Kulturverein konnte dafür mit Herbert Jakob Brumm einen in der Region bekannten Namen gewinnen. Vielen ist er vor allem als langjähriger Leiter der Grundschulen in Pappenheim und Treuchtlingen bekannt. Weniger bekannt ist, dass er Kunsterziehung und Kunstgeschichte studiert hat und sich seit vielen Jahren intensiv der eigenen künstlerischen Arbeit widmet.

Die Ausstellung trägt den Titel „Bewusste Begegnungen“. In seinen Arbeiten setzt sich Brumm mit Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt auseinander. Landschaften, Tiere und Pflanzen spielen dabei eine wichtige Rolle. Seine Werke verstehen sich als offene Fragmente, die beim Betrachter eigene Gedanken und persönliche Zugänge ermöglichen sollen.

Charakteristisch für seine Arbeiten ist der bewusste Umgang mit freien Flächen. Das Weiß des Papiers wird gezielt als gestalterisches Element eingesetzt und verleiht den Bildern eine gewisse Leichtigkeit und Transparenz.

Zur Vernissage am Sonntag, 22. März 2026, um 11.15 Uhr in der Städtischen Galerie in der Stadtmühle 1 in Pappenheim ist die Öffentlichkeit eingeladen. Die musikalische Begleitung übernehmen Christine Köhnlein und Alina Winkelgrund mit Kammermusik für Klavier und Geige aus Barock und Romantik.

Der Eintritt ist frei. Der Kunst und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner ehrenamtlichen Arbeit.

Titelbild: Zeichnung Herbert Brumm




Frühlingserwachen auch im K14

Wenn am kommenden Sonntag in der Pappenheimer Altstadt die Geschäfte ihre Türen öffnen und zahlreiche Aussteller Frühlingserwachen einladen, lohnt sich auch ein Abstecher in die Klosterstraße. Im Haus der Bürger K14 öffnet der Kunst- und Kulturverein seine Türen und bietet Besuchern einen ebenso gemütlichen wie interessanten Treffpunkt mitten im Altstadtgeschehen.

Das historische Gebäude aus dem 17. Jahrhundert hält dabei gleich mehrere Gründe für einen Besuch bereit. Ehrenamtliche des Vereins sorgen mit frisch gebackenen Waffeln sowie Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränken für eine angenehme Pause zwischendurch. Wer ein wenig verweilen möchte, findet hier eine entspannte Atmosphäre und Gelegenheit zu Gesprächen.

Darüber hinaus wartet im Erdgeschoss ein Flohmarkt des Kunst- und Kulturvereins auf Gäste. Von 11 bis 17 Uhr kann hier gestöbert, entdeckt und vielleicht auch das eine oder andere besondere Stück gefunden werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist eine Führung durch die Museumsräume im K14. Beginn ist um 14.30 Uhr. Albrecht Bedal vom Kunst- und Kulturverein nimmt die Besucher mit auf eine informative Reise durch die Haus- und Bewohnergeschichte des Gebäudes. Gleichzeitig eröffnet sich dabei ein Blick auf die Entwicklung Pappenheims bis in die Gegenwart. Bedal hat auch die neue Ausstellung zur Geschichte des Hauses erarbeitet.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung der Vereinsarbeit sind willkommen.

Termin ist Sonntag, 15. März 2026 im Haus der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Flohmarkt ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet, die Führung durch die Museumsräume beginnt um 14.30 Uhr.

 




Medien und Vertrauen im Fokus eines Gesprächsabends in Pappenheim

Wie lässt sich in Zeiten von Informationsflut, sozialen Netzwerken und immer neuen Nachrichtenquellen noch verlässlich unterscheiden, was stimmt und was nicht? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Gesprächs- und Diskussionsabend in Pappenheim, zu dem der Kunst- und Kulturverein am Freitag, 13.03.2026 um 19 Uhr einlädt.

Zu Gast ist die Journalistin Miriam Zöllich vom Weißenburger Tagblatt. Sie gibt Einblicke in die Arbeit einer Lokalredaktion und erläutert, wie Nachrichten entstehen, woher Informationen stammen und nach welchen Kriterien Themen ausgewählt werden. Dabei soll auch Raum für kritische Fragen bleiben.

Im Mittelpunkt des Abends steht das Vertrauen in Medien. Viele Menschen fragen sich heute, welchen Quellen sie noch glauben können und ob klassische Medien noch Orientierung bieten. Zöllich will daher nicht nur aus ihrem Arbeitsalltag berichten, sondern auch über Fehlerkultur im Journalismus sprechen und mögliche Wege aufzeigen, wie Vertrauen wieder gestärkt werden kann.

Die Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, sich mit eigenen Fragen und Erfahrungen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. März, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim statt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins sind willkommen.

Titelfoto: Weißenburger Tagblatt




Pappenheimer Rockenstube im K14

Die Rockenstube im K14 ist ein fester Treffpunkt für alle, die Freude an Handarbeit und kreativem Austausch haben. Im Haus der Bürger in der Klosterstraße 14 kommen alle 14 Tage dienstags Interessierte zusammen, um gemeinsam zu werkeln und zwei anregende Stunden in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Das nächste Treffen findet am 10. März statt.

Ob Stricken, Häkeln, Klöppeln oder andere Handarbeitsprojekte, erlaubt ist, was Freude macht. Die Rockenstube versteht sich als offener Treffpunkt für alle, die das Selbermachen schätzen und die besondere Atmosphäre echter Handarbeit genießen. Zwischen Maschen und Mustern entstehen nicht nur kleine Kunstwerke, sondern auch gute Gespräche und neue Ideen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand erste Erfahrungen sammelt oder schon lange mit Nadel und Faden vertraut ist. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Die Runde bietet Raum, um Techniken auszuprobieren, angefangene Projekte weiterzuführen oder sich einfach in angenehmer Umgebung mit Gleichgesinnten auszutauschen.




Pappenheimer Werkstattgespräche in der Deisingerstraße

Ein leerstehendes Geschäft im Herzen der Stadt, viele Ideen – und eine Einladung an alle. Am Freitag, 13. Februar 2026, um 18 Uhr startet in Pappenheim eine neue Veranstaltungsreihe, die Leerstand nicht nur thematisiert, sondern aktiv in kreative Bahnen lenken will. Schauplatz ist die ehemalige Hoechstetter-Apotheke in der Deisingerstraße 26.

Mit den Werkstattgesprächen bringt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim frischen Wind in die Diskussion rund um eine belebte Innenstadt. Anders als bei früheren Formaten der Reihe „Vitalisierung der Provinz“ liegt der Schwerpunkt nun ganz bewusst auf dem praktischen Tun. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen für die zukünftige Nutzung leerstehender Räume entwickelt werden.

Das Besondere dabei: Nicht Investoren oder Projektentwickler stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen vor Ort. Eingeladen ist jede und jeder, die oder der mitdenken und mitgestalten möchte – ob mit kreativen Konzepten, gestalterischen Vorstellungen oder innovativen Finanzierungsideen. Die Eigentümerin der ehemaligen Apotheke, Fabiola Diehl, bringt bereits einen ersten Vorschlag ins Spiel: Ein qualifiziertes Second-Hand-Angebot im Erdgeschoss – nicht nur als Beitrag zur Nahversorgung, sondern auch als Ausdruck eines zeitgemäßen Nachhaltigkeitsbewusstseins.

Moderiert wird das Werkstattgespräch von Andreas Haller, Reisebuchautor und Mitglied im Vorstand des Kunst- und Kulturvereins. Ziel ist es, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das auch für andere leerstehende Gebäude in Pappenheim und Umgebung als Anregung dienen kann.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich ausdrücklich als Mitmach-Format. Wer sich Gedanken über die Zukunft der Innenstadt macht oder einfach Lust hat, sich inspirieren zu lassen, ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei – und der Raum der ehemaligen Apotheke wird für diesen Abend beheizt.

 




Filmabend mit Meisterwerk der Filmgeschichte in Pappenheim

Ein cineastisches Glanzlicht erwartet Filmfreundinnen und Filmfreunde am Samstag, 31. Januar, im Haus der Bürger K14 in Pappenheim. Auf dem Programm steht mit „Der Leopard“ (Il Gattopardo) von Luchino Visconti einer jener Filme, die nicht nur durch ihre künstlerische Kraft, sondern auch durch ihre beeindruckende Länge in Erinnerung bleiben. Knapp drei Stunden Leinwandkunst entfalten sich in opulenten Bildern und großer Schauspielkunst – eine Pause zur Stärkung ist selbstverständlich eingeplant.

Der Film aus dem Jahr 1963, eine italienisch-französische Produktion, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa und erzählt vom Niedergang der sizilianischen Aristokratie im Zuge der Umwälzungen im 19. Jahrhundert. Im Zentrum steht Fürst Salina – dargestellt von Burt Lancaster – der sich, melancholisch und mit stillem Stolz, dem Wandel der Zeit beugt. An seiner Seite glänzen Claudia Cardinale als Angelica und Alain Delon als Tancredi.

Visconti, selbst aus adligem Hause, hat mit „Der Leopard“ ein Werk geschaffen, das bis heute in Filmkreisen höchste Anerkennung genießt. Insbesondere die festlich inszenierte Ball-Sequenz mit einer Länge von über 40 Minuten gilt als Meilenstein der Filmgeschichte.

Die Vorführung beginnt bereits um 18 Uhr im Barocksaal des K14. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl im Winterbetrieb ist eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter 09143/6586 oder per E-Mail an k14.pappenheim@web.de. Der Film ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben.

Bereits am Vortag, Freitag, 30. Januar, von 16 bis 18 Uhr, lädt der Literaturkreis des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Roman ein. Giuseppe Tomasi di Lampedusa, selbst Spross eines sizilianischen Adelsgeschlechts, schrieb mit Il Gattopardo sein einziges Werk – zunächst ohne Verlagserfolg. Erst posthum wurde es zum Welterfolg.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

 




Pappenheim erwatet ein vielfältiges Kulturjahr 2026

Auch im Jahr 2026 zeigt sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. als tragende Säule des kulturellen Lebens in der Stadt und der Region. Mit einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm, regelmäßigen Treffpunkten und neuen Impulsen führt der Verein seine bewährte Arbeit fort – und setzt zugleich frische Akzente.

Kulturelle Nahversorgung mit Herz und Verstand
Ein Blick auf das erste Halbjahr 2026 zeigt: Der Verein versteht es, Menschen zusammenzubringen. Ob beim interkulturellen Kochen, dem Literaturkreis oder bei der Rockenstube – die Begegnung steht im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsformate wie die Deutsch-Lerngruppe mit Uschi Kreißl sowie qualifizierten Musikunterricht für Klavier und Geige.

Ein Novum im Angebot ist die Artothek im K14, die ab März Kunstwerke zur Ausleihe bereithält – eine charmante Idee, die Kunst in den Alltag bringt und den Zugang zur bildenden Kunst niederschwellig gestaltet.

Werkstattgespräche und Visionen für die Provinz
Ein zentrales Thema bleibt die „Vitalisierung der Provinz“. Aufbauend auf einer seit 2019 bestehenden Reihe geht es 2026 nun ganz konkret um Nutzungsideen für leerstehende Gebäude. Den Auftakt macht im Februar ein Werkstattgespräch zur Zukunft der ehemaligen Hoechstetter-Apotheke. Der Verein zeigt hier einmal mehr: Kulturarbeit ist in Pappenheim keine Nabelschau, sondern gesellschaftlich engagiert.

Film, Diskussion, Märchen und Musik
Die Veranstaltungen im ersten Halbjahr bieten eine bunte Palette. Viscontis Filmklassiker „Der Leopard“ eröffnet das Jahr am 31. Januar. Im März folgt eine Diskussion über Vertrauen in Medien mit Miriam Zöllich, gefolgt vom Flohmarkt „Frühlingserwachen“ am 15. März. Zwei sehenswerte Kunstausstellungen begleiten das Frühjahr und den Frühsommer: Herbert Brumm widmet sich dem Thema „Begegnungen“, während die Ausstellung „Mehr Meer“ Arbeiten von drei Künstlerinnen zeigt, darunter Objekte aus Glas, Acryl und Readymades.

Auch für Kinder wird gesorgt: Am 28. Mai lädt Elfriede Huber zum Märchennachmittag mit Mitmachangebot ein. Den musikalischen Sommerauftakt bildet die Band Combo Zeisig mit „Münchner Kraut Folk“ auf der Remise des K14, gefolgt vom Frühschoppen mit Dixieland-Klängen des Ensembles Alfred Maderer.

Ein Ort für Bürgerinnen und Bürger
Das K14 – Haus der Bürger ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern kann auch privat gemietet werden. Ob für Seminare, Workshops oder Feiern – das denkmalgeschützte Haus bietet den passenden Rahmen.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. bleibt auch 2026 ein Garant für lebendige Kulturarbeit im ländlichen Raum. Mit feinem Gespür für Themen und Bedürfnisse der Menschen schafft er Räume für Austausch, Kreativität und Gemeinschaft – mitten in Pappenheim und mitten im Leben.

 




Gemeinsames adventliches Singen in Pappenheim

Unter dem vertrauten Motto „Sing ma mitnander“ lädt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim auch in diesem Advent wieder zum gemeinschaftlichen Singen ein. Am 3. Adventssonntag, dem 14. Dezember 2025, treffen sich Musikfreunde um 14.30 Uhr im K14 in der Klosterstraße 14, um in gemütlicher Runde bekannte Weihnachtslieder anzustimmen und neue adventliche Texte kennenzulernen.

Christa Seuberth und Lothar Michel gestalten den musikalischen Nachmittag, der ganz im Zeichen der Freude am Singen, der Begegnung und des Miteinanders steht. Bei Kaffee und Kuchen bietet sich Gelegenheit zum Austausch – ganz ohne Leistungsdruck, aber mit umso mehr Herz.

Dass gerade die Stimme vom Bayerischen Rundfunk zum „Instrument des Jahres 2025“ gekürt wurde, mag mancher als Bestätigung sehen. In Pappenheim weiß man schon lange um die verbindende Kraft des gemeinsamen Gesangs.

Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden. Willkommen ist jeder – mit oder ohne Handicap.

 




Musikgenuss in Pappenheim mit dem Trio Varada

Ein besonderer musikalischer Abend erwartet die Pappenheimerinnen und Pappenheimer am Freitag, den 21. November 2025, wenn das Trio Varada erneut im Haus der Bürger auftritt. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt herzlich ein zu einem Konzertabend, der die dunkle Jahreszeit mit warmen Klängen und feiner Atmosphäre erhellt.

Das Trio – bestehend aus Jarah Labib (Violine), David Weiß (Cello) und Robert Schoen (Klavier) – hat bereits im Vorjahr das Publikum begeistert. Auch dieses Mal bringt das Ensemble ein vielfältiges Repertoire mit, das klassische Werke und beliebte Melodien kunstvoll verbindet. Von Bach über Mendelssohn bis Amy Beach, von melancholischen Klängen bis zu lebendigen Rhythmen reicht die musikalische Reise, die von gefühlvollem Gesang begleitet wird.

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Eintritt ist frei, der Kulturverein freut sich jedoch über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

Die Künstler reisen eigens aus Augsburg und Köln an und bringen ein Stück musikalisches Großstadtflair mit ins Altmühltal. Wer einen stilvollen und berührenden Konzertabend erleben möchte, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.

 




Dokumentarfilm „Fanni – oder wie rettet man ein Wirtshaus“ in Pappenheim

 

Einen besonderen Filmabend präsentiert der Kunst- und Kulturverein Pappenheim am Samstag, 25. Oktober 2025, um 19 Uhr im Bürgersaal im Haus des Gastes,  Deisingerstraße 1 (Dachgeschoss, mit Aufzug). Gezeigt wird der preisgekrönte Dokumentarfilm „Fanni – oder wie rettet man ein Wirtshaus“ des jungen Regisseurs Hubert Neufeld, der an diesem Abend persönlich anwesend sein wird.

Der Film erzählt die wahre Geschichte eines oberbayerischen Dorfs bei Pfaffenhofen, das nach dem Tod der letzten Wirtin – der Fanni – beschloss, das geschlossene Gasthaus gemeinschaftlich zu retten. Mit ehrenamtlichem Einsatz, Spenden und Fördermitteln gelang es der Dorfgemeinschaft, das traditionsreiche Gebäude nicht nur zu erhalten, sondern auch den Wirtshausbetrieb wiederzubeleben. Entstanden ist ein bewegender Film über Zusammenhalt, Mut und Heimat – mit Interviews, u. a. mit Gerhard Polt, und authentischen Einblicken in den Wiederaufbau.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim, der selbst mit großem Engagement ein historisches Gebäude zu einem Ort lebendiger Kultur gemacht hat, greift mit dieser Veranstaltung ein Thema auf, das auch hier in der Region hochaktuell ist. Unter dem Motto „Vitalisierung der Provinz“ möchte der Verein mit dem Filmabend inspirieren, wie gemeinschaftliches Handeln ländliches Leben stärken kann.

Der Eintritt ist frei; über Spenden für die Arbeit des Vereins freut man sich. Aufgrund des großen Interesses wurde die Veranstaltung in den größeren Bürgersaal der Innenstadt verlegt.

 




Pappenheim erlebt Baukultur am Fliederhof in Bieswang

Im Rahmen der Reihe Vitalisierung der Provinz lädt der Kunst- und Kulturverein zum zweiten Baugespräch ein. Nach dem Auftakt in der Pappenheimer Turnhalle steht nun mit dem Fliederhof in Bieswang ein ganz anderes Bauwerk im Fokus. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 17 Uhr in Bieswang in der Rosengasse 23 statt.

Der Fliederhof ist ein gelungener Beweis dafür, dass moderne Architektur und historische bäuerliche Bauformen keine Gegensätze sein müssen. Auf dem liebevoll geführten Erlebnisbauernhof sind Landschaft und Gebäude in bemerkenswerter Weise miteinander verwoben. Besonders das Wohnhaus hebt sich als herausragendes Beispiel für zeitgemäßes Bauen mit regionalem Bezug hervor.

Gastgeber des Nachmittags sind Astrid Weddige und Fritz Gronauer-Weddige, die gemeinsam mit dem Architekten Clemens Frosch durch das Gebäude führen und Einblicke in ihre Ideen und Beweggründe geben. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, besondere Gebäude im Stadtgebiet Pappenheim vorzustellen, ihre Geschichte lebendig zu machen und über deren zukünftige Nutzung ins Gespräch zu kommen. Wenn möglich, werden begleitend Bilder und Pläne präsentiert, um den architektonischen Werdegang anschaulich nachvollziehen zu können.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wer möchte, darf den Kunst- und Kulturverein mit einer Spende unterstützen.

Zur Anreise wird die Bildung von Fahrgemeinschaften empfohlen. Treffpunkt für alle aus Pappenheim ist um 16:45 Uhr am Marktplatz.

Der Kunst- und Kulturverein freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen anregenden Austausch über die Baukultur im ländlichen Raum.