Evergreens erklingen über der Altmühl in Pappenheim

Wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt, bietet die offene Remise am Haus der Bürger noch einmal die passende Kulisse für einen ganz besonderen musikalischen Abend. Am Samstag, den 30. August um 20 Uhr, sind dort die Evergreen Heroes zu Gast – ein Duo, das seinem Namen alle Ehre macht.

Die beiden Musiker aus Schwabach – Simon und Björn – greifen auf ein breites Repertoire zurück, das sich durch viele Jahrzehnte und Stilrichtungen zieht. Ob Pop, Rock, Soul oder Blues – was die beiden auf Gitarre, Mundharmonika und Percussion zum Besten geben, kennt man meist schon von früher. Doch live gespielt und mit hörbarer Freude dargeboten, bekommen selbst altbekannte Melodien eine neue Frische.

Was das Duo auszeichnet, ist nicht nur musikalisches Können, sondern auch die spürbare Nähe zum Publikum. Mit kräftigen Stimmen und spürbarem Gespür für Atmosphäre schaffen sie eine Stimmung, in der man sich gerne zurücklehnt und den Moment genießt – ganz ohne großes Bühnengetöse, dafür mit ehrlicher, handgemachter Musik.

Der Eintritt zu diesem sommerlichen Konzertabend ist frei. Der veranstaltende Verein freut sich jedoch über Spenden, die den vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten zugutekommen. Ein Abend also, der nicht nur musikalisch bereichert, sondern auch das bürgerschaftliche Engagement in Pappenheim unterstützt.

Haus der Bürger K14,
Klosterstraße 14,
Samstag, 30. August, 20 Uhr

 




Die Märchenerzählerin kommt nach Pappenheim

Bald kommt eine echte Märchenerzählerin in die Stadt. Sie bringt Geschichten voller Zauber, Abenteuer und geheimnisvoller Wesen mit. Sei dabei, wenn das K14 sich in ein Märchenland verwandelt!
Stell dir vor – ein Sommertag, du sitzt gemütlich mit anderen Kindern zusammen, und plötzlich öffnet sich die Tür zu einer Welt voller Zauber, Abenteuer und geheimnisvoller Wesen. Genau das passiert, wenn die Märchenerzählerin Elfriede Huber nach Pappenheim kommt!

Am Donnerstag, 21. August 2025, um 15 Uhr verwandelt sich das K14 in der Klosterstraße 14 in einen Ort voller Geschichten. Dort kannst du spannende Märchen hören – von mutigen Helden, listigen Tieren und geheimnisvollen Gestalten. Bekannte und unbekannte Märchen erwachen zum Leben, und vielleicht darfst auch du selbst ein bisschen mitzaubern.

Aber das ist noch nicht alles: Nach den Geschichten kannst du etwas Kreatives basteln und ein kleines Stück Märchenzauber mit nach Hause nehmen.

Der Eintritt ist frei – du darfst allein kommen oder deine Eltern mitbringen.

Nur eines ist wichtig:

Melde dich vorher an, denn die Plätze sind begrenzt. Schreib dafür bis zum 18. August eine E-Mail an k14.pappenheim@web.de.

Die Märchenerzählerin freut sich schon auf dich – also komm vorbei und tauche ein ins Land der Fantasie!

Foto: KuKuV Pappenheim

 




Musikalischen Frühschoppen mit Djangology in Pappenheim

Am Sonntag, 17. August, verwandelt sich die Remise im Haus der Bürger K 14 in Pappenheim in einen klingenden Treffpunkt für alle Freunde von Swing und Jazz. Ab 11 Uhr steht dort das Nürnberger Trio Djangology auf der Bühne – und bringt virtuos gespielte Melodien im Stil des legendären Django Reinhardt mit.

Angeführt wird die Formation vom aus Südkorea stammenden Gitarrensolisten Hyun-Bin Park, der mit atemberaubender Technik und feinem Gespür für Musikalität sein Publikum begeistert. Unterstützt wird er von Roland Wondra an der Rhythmusgitarre und Alexander Fuchs am Kontrabass – ein eingespieltes Team, das seit vielen Jahren gemeinsam den typischen Gypsy-Sound pflegt.

Auf dem Programm stehen Swing-Walzer, lateinamerikanische Rhythmen und zeitlose Jazz-Klassiker, die von den drei Musikern luftig-leicht interpretiert werden. Nicht umsonst gilt Djangology als eine der besten Gypsy-Bands Nordbayerns.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt alle Musikfreunde ein, diesen besonderen Frühschoppen bei Weißwurst und Weißbier zu genießen. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen.

Ort: Remise im Haus der Bürger K 14, Klosterstraße 14, Pappenheim
Zeit: Sonntag, 17. August 2025, Beginn 11 Uhr




Wetterrisiko zu groß – Gartenmusik in Pappenheim abgesagt

So schön es auch gewesen wäre – die geplante Gartenmusik des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim am Samstag, 2. August, muss leider abgesagt werden. Der Blick auf die Wetterprognose lässt wenig Hoffnung. Regenschauer und unbeständiges Wetter sind angekündigt, und da die Veranstaltung im Freien stattgefunden hätte und keine Überdachung möglich ist, bleibt dem Veranstalter keine andere Wahl.

Die Enttäuschung ist groß. Schließlich wurde die Gartenmusik mit viel Herzblut und Vorbereitungsaufwand geplant. Doch die Verantwortlichen geben sich zuversichtlich: „Wir hoffen sehr, dass es im nächsten Jahr wieder einen lauen Sommerabend gibt, an dem wir Musik in einem schönen Pappenheimer Garten genießen können“, heißt es in einer Meldung des Vereins.




Ausdrucksstarke Begegnungen in der Galerie Pappenheim

Bis hinaus auf die Klosterstraße reichte der Besucherandrang zur Eröffnung der Ausstellung „Zeitebenen vermengen sich“ in der Städtischen Galerie. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim präsentierte mit dieser Schau eine besondere Verbindung dreier Künstlergenerationen, die vom Publikum mit großem Interesse aufgenommen wurde.

Zu sehen sind Werke von Franz Maria Diehl (1895–1975), seiner Enkelin Fabiola Diehl sowie dem Weißenburger Künstler Rudolf Schleußinger. Die expressive Grafik des Großvaters – Holzschnitte, Zeichnungen und kleinformatige Bilder – trifft dabei auf die kraftvollen Skulpturen und feinen Radierungen Schleußingers sowie auf die teilplastischen Objekte Fabiola Diehls, die Materialien wie Papier, Fundstücke und Gold kombiniert.

Während Renate Bärnthol das Schaffen Schleußingers würdigte und auf die handwerklichen Herausforderungen von Radierung und Bronzeguss einging, führte Uwe Graf in das Leben und Werk Franz Diehls ein. Der Autodidakt war Mitglied der „Neuen Künstler Vereinigung München“, mehrere seiner Blätter befinden sich im Besitz des Münchner Lenbachhauses.

Fabiola Diehl verknüpft in ihren Arbeiten die Linien ihrer künstlerischen Herkunft mit neuen Formen des Ausdrucks. Mit dem Umzug nach Pappenheim begann für sie eine neue kreative Phase, in der sie Naturbeobachtungen und Erinnerungsstücke in poetische Kunstobjekte verwandelt.

Musikalisch untermalt wurde die Eröffnung von Loes Snijder, die Fabiola Diehl ein eigenes Lied widmete. Neben Bürgermeister Florian Gallus würdigte auch Waldemar Brohm aus dem unterfränkischen Margetshöchheim das Engagement der Pappenheimer Kulturszene.

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. September 2025
jeweils sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Titelbild: Franz Diehl, Holzschnitt – Lauf schneller Genosse, höchste Alarmstufe




„Musik in Pappenheimer Gärten“ geht in die zweite Runde

Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr knüpft der Kunst- und Kulturverein Pappenheim an den Erfolg der Veranstaltungsreihe „Musik in Pappenheimer Gärten“ an und lädt auch heuer wieder zu einem sommerlichen Konzertabend im Freien ein. Am Samstag, den 2. August 2025, soll ein neuer Garten zu Bühne und Begegnungsort werden – wo genau, bleibt wie gehabt bis zuletzt geheim.

Mit dieser Mischung aus Musikgenuss und Entdeckungslust trifft der Verein offensichtlich den Nerv vieler Pappenheimerinnen und Pappenheimer – sowie jener, die gerne zu Besuch kommen. Denn nicht nur die musikalischen Darbietungen, sondern auch die wechselnden Gärten tragen zum besonderen Charme der Reihe bei.

In diesem Jahr sorgt das Trio Tea for Three für die musikalische Note. Die drei erfahrenen Musiker – Hartmut Betz (Klarinette und Saxofon), Johannes Schmauch (Kontrabass und Gesang) und Ottmar Breitenhuber (Piano) – bringen ein Repertoire aus Jazz-Standards, gefühlvollen Arrangements und spontanen Improvisationen mit. Mit einer ordentlichen Portion Spielfreude, aber ohne festgelegtes Bühnenprogramm, bewegen sie sich durch den Garten und laden zum Verweilen oder Mitwandern ein.

Statt Reihenbestuhlung und reservierten Plätzen setzt das Konzept auf entspannte Gartenatmosphäre: Ein kühles Getränk in der Hand, ein kleiner Imbiss – und dazu Musik, die sich frei entfalten darf. Doch der Rahmen bleibt bewusst intim: Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine formlose Anmeldung bis spätestens 30. Juli erforderlich.

Wer dabei sein möchte, trifft sich am 2. August um 18 Uhr am Edeka-Parkplatz in der Bahnhofstraße. Von dort führt ein gemeinsamer Spaziergang zum geheimen Garten, wo das musikalische Sommervergnügen bis 21 Uhr andauern soll. Der Eintritt ist frei – der Kunst- und Kulturverein freut sich jedoch über eine Spende zur Unterstützung seiner vielfältigen Arbeit.

Anmeldung bei Uschi Kreißl (Tel. 09143/6586), Christa Seuberth (Tel. 09143/6228) oder per Mail an k14.pappenheim@web.de.

 




Musikalischer Therapiesitzung mit „Frische Tönung“ in Pappenheim

Am Samstag, 19. Juli, wird das Haus der Bürger in der Klosterstraße 14 zur Bühne für ein ganz besonderes Konzert. Das A-Cappella-Quartett Frische Tönung aus Eichstätt gastiert mit seinem aktuellen Programm „Kein Problem ist auch keine Lösung“ in Pappenheim – ein Abend zwischen musikalischem Wutanfall, harmonischem Höhenflug und tiefsinnigem Humor.

Die vier Sängerinnen nehmen das Publikum mit auf eine unterhaltsame wie überraschende Reise durch ihre „Therapiesitzung“. Dabei kurieren sie sich gegenseitig – oder zumindest versuchen sie es – mit Liedern aus Pop, Jazz und Chanson. Was daraus entsteht, ist ein musikalischer Dialog voller Wortwitz, Ironie und berührender Momente.

Ganz in ihrer Manier singen die Künstlerinnen ohne Notenblatt, dafür mit umso mehr Ausdruck, Bewegung und Spontanität. Das Publikum wird dabei nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Miterleben eingeladen – und darf sich auf schräge Einsichten, überraschende Wendungen und viele humorvolle Zwischentöne freuen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich jedoch über Spenden, mit denen seine ehrenamtliche Kulturarbeit unterstützt wird.

Termin: Samstag, 19. Juli 2025, um 20 Uhr im Haus der Bürger (K14),
Klosterstraße 14, Pappenheim.

Ein Abend, der zeigt: Musik kann mehr als unterhalten – manchmal wirkt sie fast wie eine Therapie.

Foto: KuKuV Pappenheim




Zwischen Zeiten und Generationen in der Städtischen Galerie Pappenheim

In den historischen Räumen der Städtischen Galerie Pappenheim treffen sich in diesem Sommer drei Künstlerinnen und Künstler aus drei Generationen zu einer spannenden Begegnung. Unter dem Titel „Zeitebenen vermengen sich“ präsentiert die Ausstellung Werke von Franz Diehl, Rudolf Schleußinger und Fabiola Diehl. Die Vernissage findet am Sonntag, 13. Juli 2025, um 11:15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Franz Diehl, geboren 1895, war akademischer Maler und Grafiker. Seine reduzierten Druckgrafiken, die teils mittelalterlich anmuten, teils an Henri Matisse erinnern, werden in der Ausstellung ebenso zu sehen sein wie die fein gearbeiteten Bronzefiguren und Radierungen des Weißenburger Künstlers Rudolf Schleußinger. Als Autodidakt lässt Schleußinger in seinen Werken Raum für Empfindungen und eigene Wirklichkeiten entstehen.

Eine Brücke zwischen diesen beiden künstlerischen Welten schlägt Fabiola Diehl – Enkelin Franz Diehls und selbst Künstlerin sowie Buchbindemeisterin. In ihren Collagen kombiniert sie zarte Fundstücke aus Natur und Alltag zu figurativen Arbeiten voller Bewegung und stiller Lebendigkeit. Mit ihren filigranen Papierarbeiten führt sie zugleich das Werk ihres Großvaters weiter und überführt es behutsam in die Gegenwart.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Loes Snijders, bekannt durch ihre Arbeit mit dem Zelttheater Comoedia Mundi. Mit ihrer markanten Stimme interpretiert sie französische Chansons und vertonte Lyrik – ein stimmungsvoller Rahmen für den Auftakt der Ausstellung.

Der Zugang zur Galerie erfolgt über den Roten Turm in der Klosterstraße. Geöffnet ist die Ausstellung bis einschließlich 7. September jeweils sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr.

Ein Besuch, der Kunstfreunde und Neugierige gleichermaßen einlädt, sich auf eine Reise durch Zeiten und Formen des künstlerischen Ausdrucks einzulassen




Kultige Klänge auf der Remise in Pappenheim

Musikfreunde dürfen sich auf einen besonderen Sommerabend freuen, denn am Samstag, den 28. Juni 2025, wird die Remise am Haus der Bürger K14 zur Bühne für handgemachte Musik mit Tiefgang. Ab 20 Uhr präsentieren Manfred Rehm und Sabine Aschenauer ein Konzert, das nicht nur Fans von Songwriter-Klassikern begeistern dürfte.

Der aus Dollnstein stammende Musiker Manfred Rehm steht seit über drei Jahrzehnten auf der Bühne und hat sich in dieser Zeit ein beachtliches Netzwerk in der bayerischen Musikszene aufgebaut. So war er bereits mit bekannten Größen wie der Bayern 3 Band, La Brass Banda oder der Kultgruppe Haindling auf der Bühne zu erleben. Immer wieder ist Rehm auch im Duo unterwegs – in Pappenheim wird ihn diesmal die Ingolstädter Sängerin Sabine Aschenauer begleiten, deren Stimme dem Programm eine besondere Note verleiht.

Gemeinsam bringen die beiden Lieder auf die Bühne, die vielen vertraut sein dürften: Werke von Leonard Cohen, Bob Dylan, Werner Schmidbauer und Reinhard Mey gehören ebenso zum Repertoire wie eigene Stücke aus der Feder Rehms. Seine Kompositionen erzählen mit feinem Gespür vom Alltag – etwa in „From a train“, das die Gedanken während einer Zugfahrt einfängt. Mit „Du ghörst dazu“ hat Rehm zudem einen Inklusionssong geschaffen, der wie das Liebeslied „Wieder im Süden“ bereits im Radio zu hören war und sich in bayerischer Mundart charmant an das Publikum wendet. Auch bei den „Heimatgschichtn“ auf München TV war der Liedermacher bereits zu sehen.

Das Konzert findet auf der überdachten Remise in der Klosterstraße 14 statt – ein Ort, der sich in den Sommermonaten immer wieder als stimmungsvolle Bühne für kulturelle Veranstaltungen bewährt hat. Den musikalischen Genuss auf der Remise an der Altmühl können Besucherinnen und Besucher noch besser genießen mit kühlen Getränken an einem hoffentlich lauen Sommerabend.

Samstag, 28. Juni 2025, 20 Uhr im Haus der Bürger K14 Klosterstraße 14
auf der Remise an der Altmühl in Pappenheim

Der Eintritt ist frei,
über Spenden zur Unterstützung der Vereinsarbeit freuen sich die Veranstalter.

Titelfoto: KuKuV




Zwischen Satire und Zeitgeist Tucholsky-Abend in Pappenheim

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt zu einem besonderen Abend ein. Am Freitag, den 30. Mai 2025, um 20 Uhr wird im Haus der Bürger K14 eine szenische Lesung mit dem Titel „Wo kommen die Löcher im Käse her?“ geboten. Im Zentrum steht das literarische Schaffen von Kurt Tucholsky – pointiert, zeitlos und aktueller denn je.

Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider verleihen Tucholskys Texten eine lebendige Stimme. Die beiden vereinen norddeutsche Klarheit mit alpenländischer Ausdruckskraft und bringen so eine ungewöhnliche Mischung ins fränkische Pappenheim, die nachhallt. Der Abend führt durch Tucholskys facettenreiches Werk: mal spitz und satirisch, mal hintergründig und ernst – stets mit einem feinen Gespür für den richtigen Ton.

Tucholsky, der mit seinem Roman „Schloss Gripsholm“ nach dem Krieg für ein neues Lebensgefühl sorgte, war in erster Linie ein wacher Beobachter seiner Zeit. Als kritischer Publizist und scharfsinniger Kommentator warnte er früh vor den Gefahren des aufkommenden Nationalsozialismus. Seine Texte, viele davon geschrieben unter Pseudonymen wie Theobald Tiger oder Peter Panter, zeichnen sich durch Wortwitz, Tiefgang und eine unerschütterliche Liebe zu seinem Heimatland aus – trotz oder gerade wegen seiner Kritik daran.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt alle Interessierten zu diesem literarischen Abend ein, der nicht nur unterhält, sondern zum Nachdenken anregt. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung der Kulturarbeit sind willkommen.

 




Pappenheim zeigt Farbe in der Städtischen Galerie

Ein leuchtendes Zeichen der Lebendigkeit setzte der Kunst- und Kulturverein Pappenheim mit der Eröffnung seiner neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie. Unter dem Titel „Das Erwachen der Farben“ zeigt der Regensburger Künstler Roman Pionke seine Werke – facettenreich, voller Licht und mit einer Ausdruckskraft, die den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht.

Ursprünglich war für den Mai eine Ausstellung mit Bildern der Hofer Künstlerin Heidemarie Rauh vorgesehen, die jedoch im März dieses Jahres verstarb. In enger Abstimmung mit der Familie Rauh wurde beschlossen, die Schau zu verschieben. So öffnete sich Raum für eine künstlerische Begegnung der besonderen Art: Roman Pionke, dessen Werk ebenfalls ganz im Zeichen der Farbe steht, wurde eingeladen – eine Entscheidung, die sich als Glücksgriff erwies.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Vereinsvorsitzende Uschi Kreißl zahlreiche Gäste, unter ihnen auch die Tochter und der Enkel von Heidemarie Rauh. Für eine feinsinnige musikalische Umrahmung sorgten David Weiß und seine Gefährtin Jarah Labib. Ihre einfühlsamen Klänge verliehen dem Auftakt eine stimmige Atmosphäre und spiegelten die emotionale Tiefe der gezeigten Werke wider.

In seiner Einführung würdigte Arno Pietschmann, ein enger Weggefährte Pionkes, die künstlerische Entwicklung des in Polen geborenen Malers. In jungen Jahren zur Fotografie gedrängt – ein Kunststudium war im sozialistischen Polen nicht möglich – entwickelte Pionke mit handwerklicher Präzision und unermüdlicher Neugierde seine künstlerische Sprache. Seit über 15 Jahren widmet er sich hauptberuflich der Malerei – mit Öl, Acryl, Kreide, Bleistift, Aquarell und Pastell.

„Stillstand ist für ihn keine Option“, betonte Pietschmann. Vielmehr suche Pionke beständig nach neuen Ausdrucksformen, nach Veränderung und Weiterentwicklung. Seine Werke sind geprägt von einer gegenständlichen Grundhaltung, die sich immer wieder in die Abstraktion hinein wagt – und umgekehrt. So entstehen Stadtlandschaften, Porträts und Naturszenen, in denen Farben nicht nur Flächen füllen, sondern Geschichten erzählen. Auch Pappenheimer Motive haben in die Ausstellung Eingang gefunden – eine schöne Geste an die Gastgeberstadt.

Bis zum 6. Juli 2025 ist die Ausstellung jeweils sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei – doch der Besuch lohnt sich reichlich. Denn in den drei lichtdurchfluteten Räumen der Galerie an der Stadtmühle erwartet die Gäste mehr als Kunst: ein farbenfrohes Plädoyer für Lebensfreude, Wandel und Kreativität.

Titelfoto: Kunst- und Kulturverein Pappenheim

 




Farbenvielfalt in Pappenheim – Roman Pionke stellt in der Städtischen Galerie aus

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Sonntag, 18. Mai 2025, zur Eröffnung einer neuen Ausstellung ein. Gezeigt werden Werke von Roman Pionke, einem Künstler, der mit kraftvollen Farben und eigenem Ausdruckswillen auf sich aufmerksam macht. Die Vernissage beginnt um 11:15 Uhr in den Städtischen Galerie, Stadtmühle 1. Eingang über den Roten Turm. Der Eintritt ist frei.

Roman Pionke wurde im polnischen Maksymilianowo geboren und entdeckte bereits in seiner Kindheit die Freude am Malen. Seit 1987 lebt er in Bayern – zunächst im stillen Rückzugsort des Bayerischen Waldes, später dann in Neutraubling bei Regensburg. Der Wechsel in die Nähe einer größeren Stadt spiegelt sich in seinen Arbeiten deutlich wider: Motive aus der Regensburger Altstadt, urbane Szenen und Landschaftseindrücke verdichten sich in seinen Bildern zu lebendigen Kompositionen.

Die Malerei ist für Pionke mehr als nur Technik – sie ist ein Prozess voller Hingabe. Besonders die Vorbereitung empfindet er als Teil des künstlerischen Rituals: das Aufspannen der Leinwand, das Ausdrücken der Farbe aus der Tube, der erste Pinselstrich. In seinen großformatigen Acrylbildern kombiniert er dynamische Pinsel- und Spachtelbewegungen mit einem sicheren Gespür für Farbe und Struktur.

Sein Stil ist geprägt von der ständigen Auseinandersetzung mit klassischen Werken, die ihm als Studium und Inspiration dienen. Dabei sucht er stets neue Perspektiven – oft durch das Auge eines Fotografen. Mit sicherem Blick für Ausschnitt und Komposition überträgt er diese Eindrücke in Öl, Aquarell oder Acryl. Derzeit kehrt er verstärkt zu den zarten Tönen der Pastellfarben zurück und erweitert damit sein künstlerisches Repertoire.

Häufig entstehen seine Werke aus fotografischen Vorlagen oder Skizzen in Kohle und Bleistift. Aus diesen Vorstudien entwickelt er Landschaften, urbane Szenen oder Porträts, die er mit eigenwilliger Farbgebung abstrahiert. Klare Komplementärfarben und markante Farbakzente verleihen den Bildern eine Spannung, die den Betrachtenden gleichzeitig Orientierung und Raum zur Interpretation bietet.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Juli 2025 jeweils sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen Künstler freuen, der mit seinem Gespür für Farbe und Form die Galerie in ein facettenreiches Spiel der Wahrnehmungen taucht.

Titelfoto: KuKuV Pappenheim