Kulturausflug nach Leutershausen und Neuhof an der Zenn

Zum Thema „Vitalisierung der Provinz“ bietet der der Kunst- und Kulturverein für alle Interessierten einen Ganz-Tages-Ausflug am 8. Juni 2024 an, bei dem es darum geht, durch das Anschauen vor Ort auch Eindrücke von der praktischen Umsetzung zu gewinnen. Dazu teilt der Verein mit:

„Wir vom Kunst- und Kulturverein Pappenheim sind neugierig und wollen nach dem informativen und inspirierenden Vortrag von Sabine Sauber am 10. Mai in Pappenheim ihren NEUE HÖFE Campus in Neuhof an der Zenn selbst in Augenschein nehmen und sehen, wie ein solches Angebot auf dem Lande funktioniert und was es dazu alles braucht.
Davor besuchen wir das neue Flugpioniermuseum, das umgebaute ehemalige Landgericht in Leutershausen. Das große Umbau- und Umnutzungskonzept wird uns in kompetenter Führung durch Clemens Frosch selbst erläutert, der nicht nur der planende Architekt war, sondern auch gleichzeitig unsere Reihe „Vitalisierung der Provinz“ betreut und organisiert.

Die Fahrt soll mit Privat-PKW erfolgen, da eine solche Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht an einem Tage zu bewältigen wäre. Um die Fahrt richtig planen zu können, ist eine vorherige verbindliche Anmeldung bis 30. Mai unbedingt erforderlich. Die dabei entstehenden Fahrtkosten werden anteilig umgelegt, weitere Ausgaben für Eintritte oder Essen und Trinken werden von jeder/m Einzelne/n direkt übernommen, eine Anzahlung ist daher nicht erforderlich. Die Abfahrt ist um 9 Uhr in Pappenheim geplant, natürlich können Interessierte aus anderen Ortschaften unterwegs oder erst in Leutershausen dazu stoßen.

Eine Anmeldung (siehe unten) ist aber in jedem Falle nötig.

Folgendes Programm ist für Samstag, 8. Juni 2024 vorgesehen:
9 Uhr Abfahrt auf der Stadtwerke-Insel in Pappenheim
Gegen 10:30 Uhr Führung im neuen Flugpioniermuseum in Leutershausen
Gegen 13 Uhr Mittagessen in Neuhof
Anschließend Erläuterung und Führung durch den Campus NEUE HÖFE in Neuhof,
Rundgang im den Ort mit Schloss und intakter Stadtmauer
Um 17 Uhr Rückfahrt nach Pappenheim mit Einkehr unterwegs in einen Wirtsgarten
19:30 Uhr Ankunft Pappenheim, Insel Stadtwerke

Die verbindliche Anmeldung bis 30. Mai soll bei Uschi Kreißl (u.kreissl@onlinehome.de) erfolgen unter der Angabe, ob man mit dem eigenen Wagen fährt und wo man dazu stößt oder ob man bereit ist, andere Fahrgäste mitzunehmen.“

Text: Albrecht Bedal




Neuer Vortrag über die Vitalisierung der Provinz in Pappenheim

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt seine Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ am Freitag, 10. Mai 2024, 20:00 Uhr im Bürgersaal im Haus des Gastes wieder mit einem spannenden Thema fort. Achtung: Der im Veranstaltungsprogramm angekündigte Veranstaltungsort K14 in der Klosterstraße wurde in den Bürgersaal verlegt.

Coworking, Workspace und Locations auf dem Land Viele englische Begriffe – Coworking, Locations, Homeoffice etc. – sind heute bei der Beschreibung der zukünftigen Arbeitswelt geläufig – nur verstehen wir sie und können wir sie auch in der Provinz verorten? Oder sind das alles nur Phantasiegebilde, die mit der Großstadt, aber nichts mit dem flachen Lande zu tun haben? Der Kunst und Kulturverein Pappenheim hat im Rahmen seiner Vitalisierungsreihe sich diesem Thema gestellt und erhofft sich von einer ausgewiesenen Kennerin dieses Metiers Antworten auf die vielen Fragen.
Sabine Sauber vom NEUE HÖFE Campus
hat selbst schon vor Jahren erfolgreich so eine Coworking-Station aufgebaut und zwar nicht in New York, nicht in Berlin und auch nicht in Nürnberg, sondern mitten in der Provinz, in der kleinen fränkischen Stadt Neuhof an der Zenn. Ihr ist es wichtig, aufzuzeigen, wie die derzeitigen technischen und sozialen Änderungen die Arbeitswelt umformen und neue Möglichkeiten dafür geschaffen und angeboten werden müssen. Wir brauchen eine Arbeitswelt, die Kreativität, Innovation sowie gute Zusammenarbeit ermöglicht und den Menschen stärkt. Der richtige Workspace kann dazu beitragen. Im besten Fall ist ein neuer Arbeitsort auch mal unter dem Apfelbaum oder am Lagerfeuer zu finden.
Sabine Sauber wird darüber berichten, welche Chancen die Veränderung der Arbeit mit sich bringt und warum es Sinn macht, den ländlichen Raum neben den urbanen Zentren mitzudenken. Denn in Zukunft wird es viele Orte der Arbeit brauchen, um die Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen. Kein entweder/oder, sondern ein sowohl/als auch. Aus ihrer Erfahrung kann sie aufzeigen, warum Menschen und Unternehmen raus aus aufs Land gehen, welche Vorteile sich für die Arbeit daraus ergeben und welche Rolle dabei die fränkische Bratwurst spielt.
Die Kommunikationsdesignerin sammelte viele Jahre Erfahrung im Bereich Werbung und Markenführung, bevor sie mit dem Thema in Berührung kam. Als Geschäftsführerin und Inspiratorin hat sie NEUE HÖFE als Marktführer für Corporate Coworking in Deutschland positioniert. Das Unternehmen führt sie zusammen mit ihrem Bruder Michael Schmutzer. Sie konzipieren und entwickeln ständig Konzepte für neues Arbeiten auf dem Land. Im Rahmen der Vitalisierungsreihe wird für Interessierte auch ein Besuch des NEUE HÖFE Campus vor Ort am Samstag 8. Juni 2024 angeboten.

Vortragsabend, Freitag, 10. Mai 2024, 20 Uhr
Bürgersaal im Haus des Gastes Stadtvogteigasse 3 /Ecke Deisingerstraße, Eingang in der Passage, Pappenheim. Der Raum im Dachgeschoss ist über einen Aufzug gut erreichbar.
Achtung: Der im Veranstaltungsprogramm angekündigte Veranstaltungsort K14 in der Klosterstraße wurde in den Bürgersaal verlegt.
Eintritt frei, der Verein freut sich über Spenden für seine Kulturarbeit.

Text: Abrecht Bedal




Auch in Pappenheim kann man alte Häuser retten

Erneut hat der Kunst- und Kulturverein den Gedanken einer Belebung in Pappenheim und der Region aufgegriffen und seine seit Jahren erfolgreich laufende Vortragsreiche mit dem Titel „Vitalisierung der Provinz“ fortgesetzt.
Karl-Heinz Enderle, der Vorsitzende der größten deutschen Stadtbild- und Denkmalinitiative mit über 5.000 Mitgliedern, hat jüngst unter dem Schlagwort „Wie kann man alte Häuser retten?“ seine Erfahrungen in Pappenheim weitergegeben. Sein Vortrag macht Mut, die vorgetragenen Ideen zusammen mit einer engagierten Bürgerschaft auch in Pappenheim umzusetzen. Die Sanierung des damaligen „Büchelehauses“, das heutige K 14 -Haus der Bürger ist so ein Beispiel für eine erfolgreichen Sanierung und Wiederbelebung alter Häuser in Pappenheim.

Er berichtete den erstaunten Zuhörern wie es seinem Verein „Altstadtfreunde Nürnberg“ gelungen ist, den Erhalt abrissreifer Häuser in einer wirtschaftlich aufblühenden Stadt zu fördern. In Nürnberg begann die erste aufsehenerregende Rettungsaktion am Unschlittplatz, der einer besseren Verkehrsführung geopfert werden sollte. Die Altstadtfreunde übernahmen die Abbruchkandidaten und organisierten die Erhaltung mit Weiterverkauf, Sanierungsberatung und vieler ehrenamtlicher Unterstützung.

Daraus wurde das Konzept entwickelt, als Verein selbst als Bauherr aktiv zu werden und Häuser, die gefährdet waren und sind, zu erwerben, auf Vereinskosten zu sanieren und anschließend zu vermieten. Das nun seit 50 Jahren erfolgreiche Tun in der Nürnberger Altstadt hat auch zu einer Kulturscheune, zu Museumshäusern und zur Wiederherstellung des berühmten Pellerhofs geführt.

Neben diesen beispielhaften Aktionen im Retten alter Häuser hat die breite Öffentlichkeitsarbeit mit Stadtspaziergängen, Vorträgen, Konzerten und diversen Veranstaltungen den Verein als wichtiges Organ der Nürnberger Bürger etabliert. Dieses aktive Mitwirken in der Stadtgesellschaft hat auch dazu geführt, das die Altstadtfreunde eine gewichtige Stimme in der Diskussion um die Gestaltung und Weiterentwicklung der Nürnberger Altstadt geworden sind.

Karl-Heinz Enderle betont bei seinem Vortrag in Pappenheim immer wieder, wie wichtig es ist, für diese Ideen in der Öffentlichkeit positiv zu werben, den Mitgliedern Mitspracherecht und aktive Mitarbeit zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass es immer wieder attraktive Angebote gibt, dass die Ehrenamtlichkeit anerkannt wird, dass der Verein initiativ tätig ist und sich mutig vielen Aufgaben stellt, auch wenn nicht alles wie geplant umgesetzt werden kann.

Auf die Frage nach der Finanzierung seiner doch wohl recht aufwändigen Bausanierungen weist er auf die große Spendenbereitschaft in der Bevölkerung hin. Nicht nur, dass alle Veranstaltungen seines Vereins über freiwillige Spenden finanziert werden und selbst auch die Mitgliedsbeiträge Spenden sind, so erhält der Verein aus Nachlässen und von an der Vereinstätigkeit interessierten Bürgerinnen und Bürgern große Zuwendungen. Auch beim Ankauf von zu rettenden Häusern erfährt der Verein häufig durch entsprechenden Preisnachlass große Unterstützung, denn die Altstadtfreunde garantieren ein Überleben eines Hauses auch nach dem Ableben der Besitzer, ein wichtiges Argument für ältere Eigentümer, die ihr Haus nicht den Spekulationen eines launigen Immobilienmarktes übergeben wollen. Selbst die Stadt Nürnberg hat eines der wichtigsten und größten mittelalterlichen Fachwerkhäuser, das Pilatushaus am Tiergärtnerplatz unterhalb der Burg, in Erbpacht dem Verein vertrauensvoll überlassen, der es nun sanieren und mit neuen Leben ausstatten wird.

Der engagierte Vortrag von Karl-Heinz Enderle macht Mut, auch im kleinen Pappenheim nach der erfolgreichen Sanierung und Wiederbelebung des Hauses in der Klosterstraße 14 mit solchen Ideen bei der Bürgerschaft weiter um Unterstützung anzuhalten – im Sinne eines besseren und nachhaltigen Stadtbildes.

Text:Albrecht Beda




Pappenheim eröffnete mit „Sammelsurium“ die Ausstellungssaison

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim eröffnete am Vergangenen Sonntag die erste Ausstellung des Jahres. Sammelsurium ist die spannende Kunstausstellung von Hubert Baumann und Anneliese Baumann benannt, die noch bis zum 26. Mai zu sehen ist.

Der Hausherr der Städtischen Galerie, Bürgermeister Florian Gallus, begrüßte die zahlreichen Besucher zur Eröffnung der ersten Kunstausstellung in Pappenheim im Jahr 2024 am Sonntagvormittag. Er freue sich über die ihn immer wieder überraschenden Kunstwerke, die hier in Pappenheim so wie bei dieser Schau präsentiert werden. Dass dies nicht selbstverständlich ist, verdankt die Stadt natürlich auf der einen Seite den hier ausstellenden Künstlern wie heute Anneliese und Hubert Baumann aus Neumarkt und auf der anderen Seite dem Engagement des umtriebigen Kunst- und Kulturvereins Pappenheim, der das städtische Gebäude mit Leben erfülle. Die kleine Stadt besitze damit eine Institution, die weit über die Stadtgrenzen hinauswirke, die Stadt kann daher auch ein bisschen stolz auf dieses besondere kulturelle Angebot sein.

Christa Seuberth vom Kunst- und Kulturverein wies auf die lange Erfolgsgeschichte dieser Kulturstätte hin und bedankte sich nicht nur bei den beiden Künstlern, die mit viel Engagement diese Präsentation erst ermöglichten, sondern auch bei Gerda Schwegler und Uschi Kreißl, die im Hintergrund für einen gelungenen Ablauf sorgen.

Musikalisch „untermalt“ wurde die Eröffnungsfeier gekonnt vom Trio Peter Gschwandtner, Christine Weiß und Alena Winkelgrund.

Das Werk der beiden Künstler stellte Renate Gehrcke vor und betonte in ihrer Laudatio die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Werke. Er, Hubert Baumann, favorisiert das spröde Eisen, das er gerne mit Fundstücken verbindet und in neue Formen bringt. Der Rost dabei „erwecke seine Figurationen zum Leben, sie erinnern damit an verronnene Zeit, sie erscheinen wie Traumwesen aus vergangener Zukunft“ – wie er es selber beschreibt.
Sie, Anneliese Baumann, lasse im freien Spiel ihre fröhlichen Filzobjekte entstehen, so Renate Gehrcke. Lage auf Lage, Vlies und Baumwolle, Wasser und Seife, dann Reiben und Rollen führen zu Verfremdungen, zu geheimnisvollen neuen Collagen. Ähnlich wie seine Frau bringt auch Hubert Baumann zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört und schafft so mit seinen eingebrachten Fundstücken neue Ausdrucksformen, die an Volkskunst erinnern und von ihren vielen Reisen in fremde Länder wie Neuguinea inspiriert sind. Nach der Kurzvorstellung der Biographie der beiden, die ausgebildete Kunsterzieher sind und seit den 1980-er Jahren als freie Künstler arbeiten, bittet Renate Gehrcke die Gäste, sich bei einem Rundgang mit den vielen hier ausgestellten unterschiedlichen Arbeiten vertraut zu machen, ganz nach ihrem Motto: „Die beste Methode, Kunst zu verstehen, ist die Bereitschaft, auf Unbekanntes zuzugehen, mit der Kunst zu leben“. Und sie erinnert zum Schluss daran, dass Künstler leben müssen – sie empfiehlt, ein Kunstwerk auch mal zu kaufen, wenn man Kunst liebt und sich mit Kunst umgeben möchte.

Text: Albrecht Bedal
Titelfoto: Kunst- und Kulturverein

 




Wie kann man alte Häuser retten?

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim stellt in seiner Vortragsreihe „Vitalisierung der Provinz“ Vorschläge vor, wie man alte Häuser retten kann. Karl-Heinz Enderle, der Vorsitzende der Altstadtfreunde Nürnberg ist zu Gast in Pappenheim und wird am Freitag, 12. April 2024, 19:00 Uhr über dieses Thema sprechen.

Die Abbruchlawine rollt weiterhin durch unsere Dörfer und Städte, entgegen aller Beteuerungen von Politikern und Umweltschützern steht die Erhaltung vermeintlicher desolater Gebäude kaum mehr im Mittelpunkt bei der Diskussion um die Zukunft unserer Umwelt.

Die Großstadt Nürnberg zeigt sich allerdings als „gebranntes Kind“ mit den großflächigen Kriegszerstörungen und nach dem Stopp der Abrisswelle hier viel einsichtiger. Das war nur möglich, weil ein rühriger Verein – die Altstadtfreunde Nürnberg – durch pragmatisches Vorgehen das Bewusstsein für die historische Bausubstanz und deren Qualitäten auch den Nürnbergern nahebrachte und selbst als Bauherr aktiv wurde.

Dem Kunst- und Kulturverein Pappenheim ist es gelungen, den Vorsitzenden dieses großen Vereins nach Pappenheim einzuladen, um von ihm zu erfahren, wie das geht, alte leerstehende Häuser zu retten. Karl-Heinz Enderle ist kein Baufachmann, aber trotzdem ein Kenner alter Fachwerkhäuser und kann die Menschen für dieses Thema begeistern und mitnehmen. Er war als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig und steht dem Verein seit über einem Dutzend Jahren vor.

Sein Vortrag wird sich mit der Rettung und Instandsetzung von leerstehenden Häusern beschäftigen, landauf, landab ein höchst aktuelles Thema. Bayernweit sind hunderte von historischen Häusern, oft eingetragene Denkmäler, vom Verfall und vom Abriss bedroht. Ein Leuchtturm ist in dieser Hinsicht jedoch die Nürnberger Altstadt, wo sich mit den Altstadtfreunden ein starker Verein konstituierte, der die weitere Vernichtung der historischen Substanz stoppte. Seither hat die Initiative 20 Häuser in Eigenregie saniert und darüber hinaus ein weiteres Dutzend durch Zwischenerwerb in seinem Bestand gesichert und neu mit Leben erfüllt. Als neustes Projekt haben sich die Altstadtfreunde mit dem seit 2012 leerstehenden Pilatushaus direkt unterhalb der Burg das größte und schönste Nürnberger Fachwerkhaus vorgenommen.

Kann diese vorbildliche Initiative ein Vorbild für die Kleinstadt Pappenheim mit ihren vielen leerstehenden Gebäuden sein?

Freitag, 12. April 2024, 19 Uhr
Bürgersaal im Haus Deisingerstraße / Ecke Stadtvogteigasse, Eingang in der Passage. Der Raum im Dachgeschoss ist über einen Aufzug gut erreichbar.

Achtung: Der im Veranstaltungsprogramm und im Heft Carpe Diem angekündigte Veranstaltungsort K14 in der Klosterstraße wurde in den Bürgersaal verlegt.

Eintritt frei, der Verein freut sich über Spenden für seine Kulturarbeit.

Text: Abrecht Bedal




Anneliese und Hubert Baumann zeigen künstlerisches Sammelsurium in Pappenheim

Merkwürdige Dinge als Kunstobjekten wird es bei der Vernissage am Sonntag, 7. April 2024, 11:15 Uhr in der Städtischen Galerie Pappenheim, zu bestaunen geben.

Für die erste Kunstaustellung des Jahres 2024 konnte der Kunst- und Kulturverein Pappenheim mit Hubert Baumann einen Urbayern gewinnen, der seit Jahren in Neumarkt in der Oberpfalz lebt und arbeitet. Hubert Baumann ist mit seinen Objekten in der großen fränkisch-nordbayerischen Region bekannt geworden, er hat viel im öffentlichen Raum gearbeitet, so steht seine „Eisenkugel“ im Kurpark in Treuchtlingen. Schon dieses Werk verrät einiges über Hubert Baumann, der seine Arbeiten am unspektakulären täglichen Umfeld orientiert, ausgemusterte Gegenstände zur Anregung sammelt und sie mit seinen Erfahrungen aus vielen Reisen in der Welt paart.

Seine Verbundenheit mit heimischer Tradition wie seine exotischen Erlebnisse in Grönland oder Indonesien lassen eigene Bildwelten entstehen, die einerseits seine Handwerkskunst überall durchscheinen lassen und andererseits durch skurrile Änderungen wie Verklappungen, Störungen und Durchbrüchen immer wieder zum Nachdenken anregen.

Vielerlei merkwürdige Dinge arrangiert er neu und verwendet dazu Türklingeln, Tierschädel und diverse, gern auch gebrauchte Gegenstände, um daraus phantasievolle Kunstwerke zu schaffen – eben ein künstlerisches Sammelsurium. Diese sind in der Pappenheimer Ausstellung zu sehen, dazu Hinterglasbilder, Drucke und Schreine. Ergänzt werden seine vielfältigen Objekte von den Arbeiten seiner Frau Anneliese Baumann, die im Filzen eine neue Kunstform entdeckt hat.

Lassen Sie sich überraschen von dem „Sammelsurium“ eines Künstlerehepaars, denn in den drei Räumen wird es viel zu entdecken, nachzufragen und zu bestaunen geben.

Vernissage Sonntag, 7. April 2024, 11:15 Uhr.
Städtische Galerie (früher: Museum an der Stadtmühle) Pappenheim, Stadtmühle 1
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Geöffnet sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr bis zum 26. Mai

Titelfoto: Hubert Baumann




Wie bekommt man einen Altbau energetisch in den Griff?

Der Kunst- und Kulturverein lädt am Freitag, 22. März 2024 um 19:00 Uhr in der Bürgersaal im Haus des Gastes nach Pappenheim zu einem Podiumsgespräch in der Reihe „Vitalisierung der Provinz“ ein. Der Veranstaltungsort wurde vom K 14 in den Bürgersaal im Haus des Gastes – Zugang Stadtvogteigasse 1 über die Arkade – verlegt.

Seit dem sogenannten Heizungsgesetz ist eine große Unsicherheit bei den Besitzern älterer Häuser ausgebrochen. Bis vor kurzem war unstrittig, dass für eine Zentralheizung eigentlich nur Heizöl vom Tankwagen oder Erdgas aus der Leitung in Frage kommen, eventuell noch Pellets oder bei einigen wenigen vielleicht Holzhackschnitzel.
Und viele meinen, ihren bisherigen Kessel aufgrund des neuen Gesetzes austauschen zu müssen. Die Diskussion dreht sich daher weitgehend nur darum, dass zukünftig nur eine Wärmepumpe erlaubt sei, die vor wenigen Jahren noch weitgehend unbekannt war.
Aber wie es in der Süddeutschen Zeitung Anfang des Monats hieß, es geht auch „Schlau sanieren“. Dazu gehören Überlegungen zur geeigneten und bezahlbaren Wärmedämmung, wie kann man vorhandene Technik integrieren, welchen Aufwand bedeuten diese Maßnahmen und welche Förderung gibt es dafür? Und wie funktioniert eine solche Antragstellung – was braucht man dafür und wer kann sie wo stellen?

Also viele Fragen, die an diesem Abend bei der Veranstaltung des Kunst- und Kulturvereins die beiden eingeladenen Energieberater und Partner Anna Bedal (Fachberaterin zur energetischen Gebäudeoptimierung) und Oskar Wolf (Fachwirt für dezentrale Energietechnik) aus Nürnberg beantworten sollen – soweit es überhaupt allgemein möglich ist, denn jedes Gebäude im Altbaubereich ist ein Individuum, das seine Besonderheiten besitzt. Und gerade historische Gebäude benötigen eine sensible Hand bei Modernisierung und technischer Erneuerung, um ihr überliefertes Ambiente nicht zu verlieren.

Clemens Frosch, der Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins und Albrecht Bedal, beide Architekten mit Erfahrung in der denkmalgerechten Sanierung, wollen im Gespräch mit den beiden Energiefachleuten vom Bau klären, welche Vorstellungen überhaupt umsetzbar und für die Zukunft sinnvoll sind – bei Heizung, Dämmung, Baustoffeinsatz, Solaranlagen am Haus und dergleichen mehr. Diskutieren Sie mit und kommen Sie zu dieser Veranstaltung in den Bürgersaal in Pappenheim.

Freitag, 22. März 2024, 19 Uhr
Pappenheim Bürgersaal im Haus des Gastes, Stadtvogteigasse, Eingang in der Passage, Pappenheim.
Der Bürgersall ist mitr einen Aufzug gut erreichbar.

Achtung: Der im Heft Carpe Diem angekündigte Veranstaltungsort K14 in der Klosterstraße wurde in den Bürgersaal verlegt.

Eintritt frei, der Verein freut sich über Spenden für seine Kulturarbeit




Eine fotografische Reise durch die Steiermark in Pappenheim

Der Reiseschriftsteller Andreas Haller stellt am Freitag, 23. Februar 2024, 19:00 Uhr im Haus der Bürger K14, bei einem Fotovortrag seiner Lieblingsziele in der Steiermark vor.

Seit mehr als einem Jahrzehnt reist Andreas Haller, der in Pappenheim lebt, regelmäßig in die Steiermark, die zu seinen erklärten Lieblingsgebieten in der Alpenrepublik zählt. Das von ihm verfasste, umfangreiche Reisehandbuch „Steiermark“ aus dem Michael Müller Verlag liegt seit 2023 in vierter Auflage vor.

Die Steiermark verbindet man bei uns üblicherweise mit hohen Bergen und Wintersport, mit Ski-Weltmeisterschaften in Schladming und vielleicht noch dem Erzberg mit dem Gesäuse.
Aber die Steiermark ist viel mehr, sie verbindet geradezu in idealer Weise das alpine Hochland mit dem sich fast schon mediterran gebenden Weinland im Süden, dazu die lebenswerte Hauptstadt Graz in der Mitte. Aber die Steiermark besitzt auch eine besondere

Beziehung zu Mittelfranken, denn hier leben seit über 300 Jahren Exolanten, die damals aus der Steiermark und aus dem Salzburger Land wegen ihrer Religion vertrieben wurden – die Habsburger duldeten nur noch Katholische in ihrem Land.

Heute hat diese dramatische Geschichte keine Auswirkungen mehr, die Steiermark gilt eher als Paradies denn als Auswanderungsland.

Ausgangspunkt der abwechslungsreichen fotografischen Reise von Andreas Haller an diesem Abend sind die bizarren Gipfel der nördlichen Kalkalpen mit dem Dachstein-Massiv, dem Nationalpark Gesäuse und dem Wallfahrtsort Mariazell.
Jenseits des majestätischen Alpenhauptkamms liegt das südliche Alpenvorland mit der quicklebendigen Hauptstadt Graz.
Abschließender Höhepunkt sind die Genussregionen ganz im Süden – die Kürbis-Anbaugebiete in der West- und in der Oststeiermark und die Weinberge der „Steirischen Toskana“ an der Grenze zu Slowenien.

Eine der großen Spezialitäten der Steiermark ist das dunkle und kräftige Kürbiskernöl, das im Süden des Landes gewonnen wird. Nach dem Bilder-Vortrag bietet Andreas Haller die Möglichkeit, solch ein besonders schmackhaftes Öl, das nicht überall bei uns erhältlich ist, zu probieren. So beschließt die Verkostung ausgewählter Qualitäts-Kürbiskernöle den steierischen Abend.

Freitag, 23. Februar 2024, 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim.

Eintritt frei, Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins sind natürlich wollkommen

Text: Albrecht Bedal
Titelfoto: Andreas Haller




Neuer Name für die Kunstszene in Pappenheim

Schon seit Oktober 2023 erstrahlt das Gebäude mit der AWO-Heimstätte und dem Museum an der Stadtmühle in neuem Glanz. Nun soll das Museum in der ersten Etage einem neuen Namen bekommen. Das einstige “Museum an der Stadtmühle” in Pappenheim heißt seit dem Jahreswechsel ab 2024 “Städtische Galerie”. “Diese Namensänderung markiert nicht nur eine äußere Veränderung, sondern auch eine inhaltliche Neuausrichtung, die den Fokus verstärkt auf zeitgenössische Kunst legt”, heißt es in einer Mitteilung des Kunst- und Kulturvereins.

Das ehemalige “Museum an der Stadtmühle”, das seinen Namen von der schräg gegenüber liegenden vormaligen Stadtmühle hat, war überregional als Veranstaltungsort für verschiedenartige hochklassige Kunstausstellungen bekannt.
Allerdings entsprach der Name nach Ansicht der Verantwortlichen des Pappenheimer Kunst- und Kulturvereins in wesentlichen Teilen nicht mehr dem Charakter des Gebäudes. Das seit seiner Eröffnung im Februar 2002 bestehende „Museum an der Stadtmühle“ entspräche eher einem Ausstellungshaus als einem Museum. Mit der Entscheidung, das Haus in “Städtische Galerie” umzubenennen, soll nun klar dargestellt werden, dass hier zeitgenössische Kunst einen Raum findet und Kunstschaffenden eine Plattform für ihre Werke geboten wird.

Die Neuausrichtung des Außenanstrichs für das Gebäude bot eine günstige Gelegenheit für diesen Namenswechsel. Während die Kosten im Rahmen gehalten wurden, leuchtet die “Städtische Galerie” nun mit einer wahrhaft besonderen Farbgestaltung und markanten Akzenten. Die Fassade in ruhigem Grau mit teilweise bunt hervorgehobenen Fensterrahmen hebt sich deutlich von den umliegenden Gebäuden ab und macht bereits von außen deutlich, dass hier Kunst im Mittelpunkt steht.

Besonders hervorgehoben werden die Ausstellungsräume durch ihre markante Farbgebung. Die Fenster, die das Tageslicht in die Galerie lassen, wurden farbenfroh gestaltet, um die Vielfalt der Kunst zu betonen. Der angebaute Treppenturm erregt seit Oktober 2023 als Zugang mit seinem kräftigen Rot bereits vom Marktplatz aus, die Aufmerksamkeit beim Blick in Richtung historische Klosterstraße.

Die Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim e. V., die seit über zwei Jahrzehnten Kunstausstellungen zeigen, freuen sich darauf, die “Städtische Galerie” wie zuvor das Museum an der Stadtmühle mit Leben zu füllen. Die erste Ausstellung in der neu benannten “Städtischen Galerie” ist für den 7. April 2024 geplant, und bis dahin wird auch der Schriftzug an der Fassade angebracht sein, der den neuen Namen des Hauses offiziell machen soll.




Vortrags- und Gesprächsabend im K 14

Die Spurensuche des Yehudi Ne´emann – Versuch einer Anteilnahme ist das Thema eines Vortrags- und Gesprächsabends des Kunst- und Kulturvereins bei dem es auch der Krieg im Gaza-Streifen zur Sprache kommt.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt zu einem Vortrags- und Gesprächsabend in das K14 in der Klosterstraße 14 aus aktuellem Anlass ein. Werner Lauterbach, früherer Referent des Evangelischen Bildungszentrums Pappenheim, hat sich schon vor Jahren auf die Suche nach Überlebenden des Holocaust gemacht, aber auch die Begegnung mit Israelis und Arabern gesucht.
Dabei kam es zu einem reghaften und persönlichen Austausch mit Yehuda Ne´emann, der als Jugendlicher mehrere Konzentrationslager überlebt hatte. Er wurde 1944 in Budapest inhaftiert, weil er Jude war und ihn führte seine Gefangenschaft über mehrere Orte des Schreckens wie Dachau, Buchenwald, das sächsische Colditz bis in das berüchtigte oberpfälzische KZ in Flossenbürg.

Werner Lauterbach begleitete Yehudi seit 1998 auf seiner persönlichen Spurensuche nach seiner Vergangenheit im „Dritten Reich“. Das persönliche Schicksal des jungen Mannes konnte so Werner Lauterbach viel intensiver nachvollziehen als wenn er darüber nur gelesen oder Filme gesehen hätte. Seine Wege führten ihn ins Buchenwaldarchiv, ins Kibbuz Gan Shmuel in Israel und in die Oberpfalz.

Werner Lauterbachs Anliegen an diesem Abend ist nicht nur, die Vergangenheit zu erforschen und durch menschliche Begegnungen nachvollziehbar zu machen, sondern auch die Gegenwartsprobleme wie den aktuellen Krieg im Gaza-Streifen nicht auszuklammern.

Werner Lauterbach möchte mit seiner Spurensuche verständlich machen, dass in Israel ein kollektives Trauma vorliegt, vor dessen Hintergrund der Gaza-Krieg zu beurteilen ist.

Text: Abrecht Bedal

 

 

Freitag, 19. Januar 2024, 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim.

Eintritt frei, Spenden für die Arbeit des Kunst- und Kulturvereins sind natürlich wollkommen




Kunst- und Kulturverein setzt Vortragsreihe zum 9. November fort

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt seine jährliche Vortragsreihe zur Erinnerung an den 9. November 1938 fort. Diesmal begibt sich der Referent Lothar Michel auf eine Zeitreise in die jüdischen „Schtetlach“.

Die im letzten Jahr begonnene Reihe des Kunst- und Kulturvereins zur Erinnerung an die furchtbaren Geschehnisse mit der Judenverfolgung um den 9. November 1938 wird in diesem Jahr von Lothar Michel, evangelischer Diakon im Ruhestand, fortgesetzt. Ganz bewusst findet daher diese Veranstaltung genau am Donnerstag 9. November 2023 statt, 85 Jahre nach diesem Horrortag.

Lothar Michel begibt sich auf eine Zeitreise in die jüdischen „Schtetlach“, den jüdischen Siedlungen vor allem in Galizien, das heute meist zur Ukraine gehört.
Bei seiner Spurensuche findet er interessante Menschen mit ihrer Lebensweise, ihren schweren Lebensbedingungen, ihrer Kultur und Religion, die es so leider in Osteuropa nicht mehr gibt.
Mit dem Zweiten Weltkrieg und dem damit einhergehenden Holocaust ist diese eigenständige Welt des Ostjudentums in Europa auf schreckliche Weise untergegangen.

Die Beschäftigung mit dem Thema der Vernichtung unter dem Naziregime hat mit dem 7. Oktober 2023 und dem aktuellen Krieg in Israel eine neue grausame Realität erreicht und führt uns drastisch vor Augen, dass Terror und Ermordung von jüdischen Menschen nicht mit dem Untergang des „Dritten Reiches“ geendet haben.

Donnerstag, 9. November 19 Uhr im
Haus der Bürger K14 Klosterstraße 14 in Pappenheim.

Eintritt frei, mit einer Spende helfen Sie dem Kunst- und Kulturverein bei seiner Arbeit.

Text: Albrecht Bedal




Bürgerschaftliches Engagement in Pappenheim

Nicht Gebäude und Geschichte, sondern Menschen und deren Engagement für den Ort waren Inhalt eines Stadtrundgangs durch Pappenheim. Dieser fand auf Initiative der am Hesselberg angesiedelten „Evangelischen Fachstelle für Ländliche Räume“ und dem „Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V.“ im Rahmen des „Tages der Regionen“ statt.
Die gut besuchte Veranstaltung führte die über 30 Teilnehmenden auf einem abwechslungsreichen Parcours durch den Pappenheimer Ortskern. An verschiedenen Stationen wurden erfolgreiche Beispiele bürgerschaftlichen Engagements vorgestellt. Wie Peter Schlee von der Fachstelle zur Begrüßung feststellte, könne der Rundgang angesichts knapper Zeit nur einen Ausschnitt aus dem vielseitigen Engagement des Ortes abbilden.
Gerda Schwegler stellte die Aktivitäten der Marktfrauen vor. Diese hatten vor acht Jahren dafür gesorgt, dass es in Pappenheim wieder einen Markt gibt. Bis vor kurzem hatten die rührigen Damen auch noch einen eigenen Marktstand. Aus den Verkaufserlösen konnten regelmäßig Spenden an gemeinnützige Organisationen vergeben werden.

Am zentral gelegenen Lämmermannplatz erklärte die dritte Bürgermeisterin Christa Seuberth, wie durch die Entnahme eines Hauses ein attraktiver Platz im Ort geschaffen wurde. Der Platz mit seinem Café und der nahegelegenen Gastronomie lädt ganzjährig Einheimische und Touristen zum Verweilen ein.

Die Jugend im Blick hatte der Turnverein Pappenheim. Hier gründete Basketball-Trainer Timur Razakov (im Titelbild 1. Reihe Mitte) gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Kay Mlinsk eine Basketballgruppe und begeistert so junge Menschen für Teamgeist, Sport und Bewegung.

Dass die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim viel mehr tut als Brände zu löschen, erläuterte der stellvertretende Kommandant Michele Eckerlein. Jugendarbeit gehört mittlerweile fest zum Programm der Truppe. Neben einer Jugendfeuerwehr besteht eine Kinderfeuerwehr für die Altersgruppe von 6 bis 12 Jahren, welche sehr gut angenommen wird.

Um ältere Menschen kümmert sich der AWO Ortsverband Pappenheim. Der dortige Leiter Herbert Katheder berichtete, dass regelmäßige Angebote, wie gemütliches Beisammensein, gemeinsames Essen oder Schafkopfspielen, auf dem Programm stehen.

Einen Einblick in das kulturelle Leben gaben Christine Köhnlein und Uschi Kreißl beim abschließenden Besuch des Hauses der Bürger K14. Hier erfreuten die beiden Klavierschülerinnen Amelie und Helena Luithle die Gäste mit dem Stück „Tanzen und Springen“. Uschi Kreißl stellte die vielfältigen Angebote des K14 vor. Kaffee und syrisches Gebäck, eigens zubereitet von der Gruppe „interkulturelles Kochen“ und serviert auf der Remise, rundeten die Aktion ab.

Für Bürgermeister Florian Gallus zeigte der Rundgang, dass städtebaulich viel passiert ist und weiterhin viel passiert: „Zwar warten auch noch einige Herausforderungen auf uns, aber auch da wird es Lösungen geben. Es wurde wieder einmal deutlich, dass es das bürgerliche und ehrenamtliche Engagement ist, dass eine lebens- und liebenswerte Stadt ausmacht. Denn Gemeinschaft lebt davon, dass es Menschen gibt die mehr tun als sie müssten.“ Wie Friedemann Hennings zum Abschluss der Veranstaltung anklingen ließ, könnte es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.

Text und Titelfoto: Peter Schlee