Verbesserung der Schulinfrastruktur

(MdL Westphal) Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal begrüßt, dass mehr Mittel vom Bund für Investitionen in sanierungsbedürftige Schulen in Bayern bereitgestellt werden. Damit können finanzschwache Gemeinden Verbesserungen und Modernisierungen an ihren Schulgebäuden vor allem im digitalen Bereich umsetzen.
In der heutigen Kabinettssitzung hat Innen- und Bauminister Joachim Herrmann erklärt, dass der Bund die Mittel des Kommunalinvestitionsförderungsfonds auf nunmehr sieben Milliarden Euro erhöht hat. Bayern profitiert davon mit mehr als 293 Millionen Euro zusätzlich für bauliche Maßnahmen an Schulgebäuden.
Dabei sollen vor allem Maßnahmen an allgemein- und berufsbildenden Schulen in finanzschwachen Gemeinden und Gemeindeverbänden berücksichtigt werden. Förderfähig sind die Sanierung, der Umbau, die Erweiterung und ausnahmsweise auch der Ersatzbau von Schulgebäuden, worunter auch Mensen oder Schulsporthallen fallen. Investitionen zur Gewährleistung digitaler Anforderungen können ebenfalls über die zusätzlichen Mittel gefördert werden.
Der Abgeordnete erklärt: „Das Innenministerium wird dazu nun eine Förderrichtlinie für das „Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur“ ausarbeiten. Besonders finanzschwache Kommunen können mit diesen zusätzlichen Mitteln bauliche Verbesserungen an ihren Schulgebäuden ermöglichen. Im Bereich der digitalen Anforderungen kann durch das Programm sicherlich einiges auf den Weg gebracht werden.“
Bereits 2015 profitierte Bayern von dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds, um Investitionen finanzschwacher Kommunen im Bereich der energetischen Sanierung, des Barriereabbaus und der Revitalisierung von innerörtlichen Leerständen zu fördern. Wie 2015 soll nun auch jetzt die Förderrichtlinie in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Behindertenverbänden erfolgen.




Wirtschaftkunde für die Kleinen

Der Katholische Kindergarten St. Matin führt seine Schützlinge derzeit in die Vorgänge und Regeln der Marktwirtschaft ein. Nach einem Besuch des Pappenheimer Wochenmarktes am vergangenen Freitag werden die Mädchen und Buben am kommenden Freitag, 27. Oktober 2017 selbst einen Kindergarten-Marktstand am Pappenheimer Wochenmarkt bewirtschaften.

Die Kinder verkaufen dort von ihnen selbst gemachte Marmelade, Quittensirup. Es wird eine kleine Pflanzenbörse geben und auch Kuchen und Kürbissuppe werden angeboten.

Bei ihren Aktivitäten sollen die Kleinen den Kreislauf von Herstellung, Verkauf und Verwendung des erwirtschafteten Gewinns kennen lernen. Letzterer nämlich soll alle Kinde erfreuen.

Mit den erzielten Markteinnahmen will man nämlich einen Zauberer oder ein Kindertheater für den Kindergarten St. Matin engagieren.




Löschgruppe hat Leistungsprüfung bestanden

Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim hat kürzlich die Leistungsprüfung für den Löscheinsatz absolviert. Dabei wurde neben dem Aufbau von Schlauchleitungen zur Wasserförderung für Brandbekämpfung auch das theoretische Wissen der Feuerwehrkräfte geprüft.

Das Prüfungsgremium bestand aus Kreisbrandmeister Otto Schober, sowie Uwe Lampmann von der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim und Dieter Koop von der Freiwilligen Feuerwehr Treuchtlingen. Da die Gruppe in den Wochen vor der Prüfung eifrig geübt hatte, konnte sie die Prüfung ohne Fehler in dem  gesetzten Zeitnahmen ablegen. Kreisbrandmeister Otto Schober bedankte sich bei der jungen Feuerwehrgruppe und sprach für die gezeigte Leistung Dank und  Anerkennung aus.
Bei der Löschübung wurden folgende Einsatzstufen absolviert:

Stufe 1 (Bronze) Christian Bernreuther und Andreas Hager
Stufe 2 (Silber) Franz-Xaver Klatt
Stufe 3 (Gold) Saskia Kolb und  Vera Tschunko
Stufe 4 (Gold blau) Daniel Enderlein, Constantin Wisniewsky,
Stufe 6 (Gold rot) Michelè Eckerlein, Fabian Schober,




Diakon Klaus Buchner verlässt Haus Altmühltal

Regionalleiter Klaus Buchner aus Altmühlfranken, der in Pappenheim auch das Haus Altmühltal geleitet hat, wurde kürzlich aus seinem bisherigen Amt  verabschiedet. Der Diakon leitet künftig das Brüderhaus in Rummelsberg

(Rummelsberger Diakonie) Optimist, Brückenbauer und Pilger: All das beschreibt Diakon Klaus Buchner. Als Regionalleiter Altmühlfranken legte er wichtige Grundsteine für die Zukunft der Region. Nach sechs Jahren bricht er nun auf, um die Leitung des Brüderhauses in Rummelsberg zu übernehmen.

Abschied fällt immer schwer, auch wenn er in diesem Fall einen besonders schönen Rahmen hatte: An einem sonnigen Nachmittag und unterstützt von Kollegen, Mitarbeitern und Bewohnern, feierte Diakon Klaus Buchner seinen Abschied als Regionalleiter Altmühlfranken und Standortleiter Haus Altmühltal im schattigen Park des Hauses in Pappenheim. Am 1. Oktober 2011 hatte er dort seinen Dienst angetreten, den er nun nach fast sechs Jahren beendet hat, um sich neuen Aufgaben als Leiter des Brüderhauses und Mitglied der Brüderschaftsleitung in Rummelsberg zuzuwenden.

Karl Schulz, Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung und Mitglied des Vorstands, betonte in seiner Rede die schwierigen Aufgaben, die Buchner während seiner Dienstzeit anpacken musste. Wenige Wochen nach Dienstantritt habe er im Büro von Schulz gestanden und die Notwendigkeit des Ersatzneubaus der Altmühltal-Werkstätten betont. Im Herbst vergangenen Jahres konnte er die Einweihung feiern. Trotz Rückschlägen sei es ihm als unerschütterlichen Optimisten möglich gewesen, seine Fähigkeiten als geübter Brückenbauer mit offenem Blick und Durchhaltevermögen einzusetzen, sagte Karl Schulz. Er habe wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Das unterstrich auch Günter Popp, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Er forderte, nach dem erfolgreichen Ersatzneubau der Werkstätten, nun auch die Verbesserung der Wohnsituation anzugehen. Fritz Glock, Regionalleiter in Oberfranken und Vertreter des Sprecherausschusses, sprach Klaus Buchner seinen Dank aus. Dass man sich als Diakon auch als Pilger im Geiste des heiligen Jakobus verstehen und daher von Zeit zu Zeit zu neuen Ufern aufbrechen solle, darauf verwies Dekan Wolfgang Popp, der für den geistlichen Rahmen sorgte. Auch Vertreter der Regionalpolitik kamen zu Wort. Bürgermeister Uwe Sinn aus Pappenheim, Bürgermeister Werner Baum aus Treuchtlingen und der stellvertretende Landrat Peter Krauß betonten die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit der Rummelsberger Diakonie mit den Kommunen und dem Landkreis.

Zuletzt ließ es sich auch der zu Verabschiedende nicht nehmen, ein paar Worte zu sprechen. Mit einem Augenzwinkern gab Klaus Buchner den Leitungskollegen noch einige, nicht ganz ernst gemeinte, Tipps für erfolgreiche Gesprächsführung und schnelle Entscheidungsfindung an die Hand. Buchner empfahl zwei kleine Helfer: Den Phrasengenerator, der kluge Sätze generiert und eine Antworthilfe in Form einer Drehscheibe, die auch unangenehme Entscheidungen einfach werden lässt, wenn man den Zufallsfaktor in Kauf nimmt.

Fotos: Peter Prusakow




30 Maibäume „Gemeinsam gut aufgestellt“

(ELJ) In rund 30 Gemeinden wurden in einer bayernweiten Aktion „Maibäume der Toleranz“ aufgestellt. Unter dem Motto „Gemeinsam gut aufgestellt“ riefen die Landjugendverbände zusammen mit dem Bayerischen Bauernverband und dem „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ dazu auf, mit einem besonders geschmückten Maibaum ein Zeichen für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz in der Dorfgemeinde zu setzen.

Zahlreiche Prominente unterstützen die ELJ-Ortsgruppen in Mittelfranken, Schwaben und Oberfranken. So waren als Vertreter/-innen der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern, die Regionalbischöfin Gisela Bornowksi in Ehingen zu Besuch und Oberkirchenrat Detlev Bierbaum war in Volkratshofen zu Gast.

Auch der Bayerische Jugendring war gut vertreten: Präsident Matthias Fack half beim Maibaum aufstellen in Geislohe, während Manfred Gahler, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Schwaben, beim Agrarsozialen Arbeitskreis in Nähermemmingen für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft einstand.

Die Aktionen rund um den Monatswechsel regen dazu an, wie es in einem Aufruf der ELJ Landesversammlung heißt, „was wir in Zeiten des erstarkenden Rechtsextremismus dringend brauchen: Persönliche Begegnungen und immer weiter entwickelte Traditionen für mehr Toleranz und Integration statt Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit.“ Dafür standen auch viele prominente Baumpaten mit den jungen Menschen in den Dörfern ein.

Vielfalt für ein gelingendes Miteinander – darauf zielt auch die ELJ Aktion unter dem Motto „Plurability“ ab. Damit stellt sich der kirchliche Jugendverband gegen Botschaften und Gedanken, die ausgrenzen oder Menschen gegeneinander ausspielen und Missgunst schüren. Mehr Infos unter www.plurability.de

Das Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen sucht bei der Aktion „Maibaum für Toleranz“ die schönsten Maibäume, die die Toleranz und Vielfalt eines Ortes zum Ausdruck bringen! In einem Wettbewerb werden beispielhafte Aktionen mit Geldpreisen prämiert. Belohnt wird dabei die lokal passende Umsetzung der Idee „Maibaum für Toleranz“ sowie die gemeinsame Kreativität. 30 bayerische Gemeinden, verteilt auf alle 7 Regierungsbezirke, beteiligen sich an der Aktion. Unter dem Motto „Gemeinsam gut aufgestellt“, entwickelt von den drei bayerischen Landjugendverbänden, wird an allen Orten, die sich beteiligen, derselbe Aufruf verlesen. Damit wird verdeutlicht: unser Land ist tolerant – auch jenseits der großen Metropolen!.

Auf dem Foto:
Baumpate Matthias Fack (Präsident des Bayerischen Jugendrings, Bildmitte) und Stefan Kittsteiner (ELJ-Landesvorsitzender, auf dem Bild links) freuen sich über die große Beteiligung junger Menschen am „Maibaum für Toleranz“ in Geislohe.

Foto: Manfred Walter




Asylhelferkreis Pappenheim sucht Wohnungen

(Helmuth Regler) Der Asylhelferkreis sucht in Pappenheim je eine Wohnung
– für ein sehr ordentliches armenisch-syrisches Paar mit 1 Kind. (2-3 Zimmer, Küche, Bad)
– für einen strebsamen, ordentlichen jungen jungen Somalier (1 Zimmer, Küche,Bad)

Miete und Kaution wäre gesichert. Bei den Formalitäten wäre Helmuth Regler  behilflich.

Kontakt: helmuth.regler@web.de




B2-Deutsch-Kurs ab Juni 2017 in Weißenburg

(LRA) Die Sprachqualifikation ist die Eintrittskarte in den deutschen Arbeitsmarkt. Auf Grund dieser Erkenntnis startet am 06. Juni 2017 beim Bildungsträger PS:Akademie der erste B2-Sprachkurs im Landkreis. Menschen mit Migrationshintergrund vertiefen dort während eines dreimonatigen Lehrganges ihre berufsfeldübergreifenden Deutschkenntnisse und erhöhen damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Der B2-Deutsch-Kurs knüpft an das Sprachniveau B1 an. Die Teilnehmer erweitern ihren beruflichen Wortschatz und können in der Arbeitswelt sicherer kommunizieren. Außerdem werden wichtige berufsbezogene Begriffe im Rahmen des Kurses erlernt. Das Grundwissen im Bereich Arbeit und Beruf wird erweitert und die Besonderheiten der Arbeitswelt in Deutschland kennengelernt.

Voraussetzung zur Teilnahme ist mindestens das Sprachniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) oder ein abgeschlossener Integrationskurs. Wenn das Zertifikat älter als sechs Monate ist, führt der Bildungsträger eine Eignungsfeststellung durch.

Insgesamt umfasst der B2-Deutsch-Kurs 300 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten und findet in Vollzeit von Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 12:35 Uhr in der Schwärzgasse 1 (in den Räumen der Agentur für Arbeit / des Jobcenters) in Weißenburg statt.

Der Kurs schließt mit einer offiziellen Telc-Prüfung ab. Bei Bestehen erhalten die Teilnehmer ein B2-Zertifikat, das den Einstieg in den Beruf erleichtert. Auf schriftlichen Antrag ist bei Nichtbestehen der Prüfung eine Wiederholung möglich. Der Lehrgang ist zunächst grundsätzlich kostenfrei. Sozialversicherungspflichtige Beschäftige müssen für die Teilnahme einen Eigenanteil von 2,07€ pro Unterrichtseinheit leisten. Eine Übernahme des Kostenbeitrags durch den Arbeitgeber ist möglich.

Für weitere Informationen steht Herr Mahmoud Alsabbagh unter der Telefonnummer 0911/810111-188 oder per Mail (Mahmoud.Alsabbagh@ps-akademie.de) zur Verfügung. Die Zugangsberechtigung zum Kurs erhalten Interessierte bei ihrem Betreuer der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter.




Ostergeschenk für die Tafel in Pappenheim

Die beiden Geschäftsführer der Firma KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH aus Bieswang, Britta Strunz mit ihrem Sohn Henry und Uli Krause, statteten der Tafel Pappenheim am vor Ostern einen überraschenden Besuch ab. Sie trafen die ehrenamtlichen Helferinnen Lore Huber und Ingrid Krause an und überreichten Ihnen 500,-Euro, zur Anschaffung von Lebensmitteln und kleinen Osterüberraschungen für bedürftige Familien. Die Freude bei der neuen Teamleiterin Lore Huber war groß, denn die Arbeit der Tafel ist auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie bedankete sich, auch im Namen aller ehrenamtlichen Helfer, bei den Überbringern für das vorzeitige Ostergeschenk.

Foto: Fa. Krause




Unterstützerkreis Asyl sucht Helferinnen und Helfer

Der Unterstützerkreis Asyl Pappenheim-Solnhofen sucht dringend ehrenamtliche Mitarbeiter.
(WS) Damit aus Fremden Freunde werden, müssen viele alltägliche Herausforderungen gemeistert werden. Vor gut zwei Jahren fanden sich zahlreiche Freiwillige in unserem Unterstützerkreis Asyl in Pappenheim im K14 – Bürgerhaus zusammen, die sich für die Asylsuchenden helfend einsetzen wollten. Und es wurde geholfen. Viele positive persönliche Erfahrungen konnten bisher beiderseits gemacht werden, und zahlreiche bereichernde Begegnungen fanden statt.

Der Unterstützerkreis sucht nun weitere engagierte Pappenheimer und Solnhofener, die diesen Menschen helfen, sich in unserer Lebenswelt und Kultur zurechtzufinden.

Jeder und jede kann sich mit seinen und ihren Fähigkeiten einbringen. So zum Beispiel

  • beim Deutschlehren (in der Kleingruppe, im Einzelunterricht, bei der Prüfungsvorbereitung, bei der Alphabetisierung)
  • bei der Hausaufgabenbetreuung für die Schulkinder
  • bei der Kleinkinderbetreuung
  • bei der örtlichen Orientierung (z.B. Einkaufen, Stadtführung, …)
  • bei Ämtergängen (z.B. Landratsamt, Sozialamt, Jobcenter) und Arztbesuchen
  • mit der Übernahme von Fahrdiensten
  • beim Verstehen und Schreiben von Briefen
  • bei der Freizeitgestaltung (z.B. Ausflüge, Sport und Spiel, Kulturelles, …)
  • und mehr

Ansprechpartner sind
für Solnhofen:
Gemeinde Solnhofen, Ute Grimm, 09145-832020, (u.grimm@solnhofen.de)
für Pappenheim: Ellen Goeggler, Pappenheim     0160-91546802             (ellen.gloeggler@diakonie-wug.de)

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse.

Wollen Sie uns unverbindlich kennenlernen oder finanziell unterstützen, dann nehmen Sie doch Kontakt  mit uns auf, oder besuchen unsere HomePage http://www.unterstuetzerkreis-asyl.pappenheim24.de

 




Basar– Alles für das Kind

Der Elternbeirat der Kindertagesstätte in Solnhofen veranstaltet in der Sola-Halle einen Basar für Kinderbekleidung, Spielsachen und allem, was Kinder brauchen.

Am Sonntag, den 12.März 2017 zwischen 14:30h und 17:00h.

Die Eltern werden für die Basarbesucher Kaffee und Kuchen anbieten. Der Erlös aus dem Verkauf und den Standgebühren kommt komplett den Kindern der Kita zugute.

Informationen und Anmeldung sind ab sofort bei
Jaqueline Huber unter Telefon: 0151/65162511 möglich
.




Faschingsparty im JUZ Pappenheim

Alle jungen Leute ab 12 Jahre sind am kommenden Freitag in das Juz Pappenheim zu einer Faschingspary eingeladen.




Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge gesucht

(LRA) Von den ca. 1.100 Flüchtlingen, die seit 2015 im Landkreis leben, ist mittlerweile fast die Hälfte anerkannt. Die meisten von ihnen leben als sogenannte „Fehlbeleger“ in den Gemeinschaftsunterkünften. Sie erhalten regelmäßig die Aufforderung, auszuziehen und eine Wohnung auf dem regulären Wohnungsmarkt zu suchen. Doch das ist nicht so einfach. Trotz ihrer Integrationsbemühungen z.B. durch Sprachkurse kennen sie das deutsche System noch nicht gut genug, um selbstständig auf Wohnungssuche gehen zu können.

Dazu kommt erschwerend, dass es grundsätzlich nicht viele Wohnungen auf dem Markt gibt und auch nicht jeder Vermieter bereit ist, Flüchtlinge in seiner Immobilie aufzunehmen.

Seit über einem Jahr kümmert sich die Freiwilligenagentur im Landratsamt mit um dieses Thema. Judith Schneider nimmt Anrufe bzw. Wohnungsangebote  interessierter Vermieter an und informiert über die Konditionen des Jobcenters, d.h. welche Miete für wie viele Personen bezahlt wird und was „angemessener Wohnraum“ bedeutet. Wohnungsangebote werden dann an Ehrenamtliche in Helferkreisen oder die Asylsozialberater weitergeleitet. Bisher wurden schon über 20 Wohnungen auf diese Weise vermittelt.

Familie Alradi ist überglücklich, nach vielen Monaten in Gemeinschaftsunter-künften endlich eine eigene Wohnung beziehen zu können. Die Familie, Vater Eyad Alradi, seine Frau Hend, die im März ihr zweites Kind erwartet, seine Tochter Layan, knapp 2 Jahre alt, sein Schwager Muhannad 17 Jahre und sein Neffe Tarek wohnen seit Anfang des Jahres in einer Wohnung in Heidenheim. Eyad Alradi war Lehrer in Damaskus und hat Grundschüler in Arabisch unterrichtet. Aktuell besucht er in Gunzenhausen einen fortgeschrittenen Sprachkurs zum B2-Niveau. Die beiden Jungs gehen in die 9. Klasse der Hahnenkammschule in Heidenheim und sprechen schon sehr gut deutsch. Als die Familie in den Landkreis kam war sie zunächst in der Erstaufnahmeeinrichtung Mackenmühle in Pleinfeld untergebracht. Von dort ging es in die Flüchtlingsunterkunft Thannhausen. Nun haben sie endlich das Gefühl, angekommen zu sein.

Funktioniert hat die Wohnungsvermittlung aufgrund der engen Zusammenarbeit von Margit Kleemann, Ehrenamtskoordinatorin bei der Diakonie, und der Freiwilligenagentur. Eine solche Kooperation ist wertvoll und im Vergleich mit anderen Landkreisen nicht selbstverständlich, weiß die Asylsozialarbeiterin.

Aufgrund der Tatsache, dass die Flüchtlinge sich weder Führerschein noch Auto leisten können, sollten Wohnungen zentral liegen bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein.

Wer an anerkannte Flüchtlinge vermieten möchte, kann sich bei Judith Schneider von der Freiwilligenagentur des Landkreises unter der Telefonnummer 09141 902-259 (vormittags) oder per Mail an judith.schneider@altmuehlfranken.de wenden.

Foto: Hend Alradi

Foto:  Familie Alradi freut sich zusammen mit Margit Kleemann vom Diakonischen Werk Weißenburg über die Wohnung in Heidenheim.