Kontodaten illegal abgegriffen

Am 15.05.20 vormittags wurde ein Einwohner von Langenaltheim von einem angeblichen Sparkassenmitarbeiters angerufen. Unter einem Vorwand erfragte dieser die Kontodaten des Langenaltheimers ab.

Anschließend veranlasste der bislang unbekannte Täter eine telefonische Überweisung mit einem vierstelligen Betrag. Weitere Versuche, Überweisungen vom Konto des Geschädigten durchzuführen, sind glücklicherweise gescheiterten.

Da es derartige Fälle schon seil längerer Zeit immer wieder gibt, wird nochmals davor gewarnt, telefonisch Bankdaten herauszugeben.
Banken fragen niemals Kontodaten via Telefon ab.




Mit Fahrrad im Supermarkt unterwegs

Mit dem sehr außergewöhnlichen Einkaufsverhalten eines 34-jährigen Mannes musste sich in Pappenheim eine Polizeistreife am Mittwochabend auseinandersetzen.
Der Mann fuhr mit seinem Fahrrad durch den Einkaufsmarkt, um seine Einkäufe per Rad zu erledigen, weshalb sich zwischen dem Kunden und dem Marktleiter, der von diesem Verhalten wenig angetan war, ein Streitgespräch entwickelte.
Nachdem der „Drive-in-Einkäufer“ wenig Einsicht zeigte, musste sich die Polizei der Sache annehmen. Auch gegenüber der Streife verteidigte der 34 Jahre alte Mann aus einer Nachbargemeinde sein Einkaufsverhalten so uneinsichtig und vehement, dass er des Geschäftes verwiesen wurde und vom Geschäftsführer des Einkaufsmarktes ein unbefristetes Hausverbot erhielt.
Gegen ihn wurde zudem ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet, da er bei seiner Fahrradtour durch den Verbrauchermarkt nicht die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung trug.




Fahrbarer Hochsitz entwendet – Zeugensuche

Laut Auskunft des zuständigen Revierförsters wurde in der Zeit von Samstag auf Sonntag, 09./10.05.2020, im Bereich des Mittelmarterhofes ein fahrbarer Hochsitz im Wert von ca. 1.000 EURO entwendet.

Hinweise zu dem Diebstahl werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Laufduell mit Polizeibeamten endete in der Haft

Ganz schön überrascht war am Dienstagvormittag ein 33-jähriger Mann in Treuchtlingen der wegen eines bestehenden Haftbefehles nach einem verlorenen Laufduell mit einem Polizeibeamten der PI Treuchtlingen festgenommen werden konnte.

Gegen den Mann bestand wegen mehrerer Eigentumsdelikte ein Haftbefehl zum Vollzug einer 8-monatigen Freiheitsstrafe, zu deren Strafantritt er allerdings nicht erschienen war. Mehrmals sagte der Verurteilte bei Telefonaten den ermittelten Beamten zu, dass er sich dem Strafantritt selbst stellen werde und eigenständig in die Haftanstalt gehen würde. Dies bleiben aber immer leere Versprechungen.

Am Dienstagvormittag klingelten nun Beamte der Polizeiinspektion Treuchtlingen an der Wohnungstüre des 33-jährigen im Stadtgebiet, wohlwissend, dass Haftaspirant vermutlich über ein rückwärtiges Fenster der Parterrewohnung zu flüchten versucht.

An der Gebäuderückseite positionierte sich ein junger Kollege, der in seiner Freizeit momentan für einen Triathlon trainiert, um für einen eventuellen Fluchtversuch des Verurteilten gewappnet zu sein. Wie vermutet wurde beim ersten Klingeln an der Wohnungstüre ein ebenerdiges Fenster geöffnet, der der 33-jährige sprang heraus und rannte sofort los. Nach durchquerten vier Gärten, über drei Zäune und der gespürten Gewissheit, dass der austrainierte Kollege immer näherkam, geriet der 33-jährige am vierten Zaun ins Straucheln und konnte widerstandslos festgenommen werden. Allerdings bat er inständig darum, sich vor dem Rückweg zum Streifenwagen ein wenig ausruhen zu dürfen. Auch während der Fahrt in die Justizvollzugsanstalt war der 33-jährige nach Auskunft der begleitenden Polizeibeamten nicht sehr gesprächig, was wohl daran lag, dass er immer noch so außer Atem war, dass ihm das Sprechen schwerfiel.
Bei dem Einsatz wurde keiner der Beamten und auch der 33- jährige Verhaftete nicht verletzt.




Brennendes Fett im defekten Herd

Brennendes Fett in einem defekten E-Herd führte zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Ein aufmerksamer Nachbar hatte die Brandmeldeanlage in der Wohnung gehört.

Am Mittwoch, 06.05.2020, gegen 19.20 Uhr, bemerkte ein 59-jährige Hausbewohnerin in einem Mehrfamilienwohnhaus Auf der Lach in Pappenheim das Signal eines Brandmelders aus einer benachbarten Wohnung.
Die verständigte Streifenbesatzung nahm aus der betroffenen Wohnung deutlich Brandgeruch wahr und musste die Türe gewaltsam öffnen, da offensichtlich niemand in der Wohnung war. In der Küche qualmte es stark aus dem Herd und beim Öffnen der Backofentüre schlugen Flammen heraus. Im Backofen hatte sich Fett in einem Topf entzündet, obwohl der Ofen nicht eingeschalten war und laut Auskunft der Mieter auch den ganzen Tag nicht gekocht wurde.

Vermutlich war ein technischer Defekt am Herd die Ursache. Einsatzkräfte der Feuerwehr Pappenheim konnten den Brand schnell ablöschen und die Wohnung lüften. Es wurde niemand verletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einige Hundert EURO.




Bei Betriebsunfall leicht verletzt

Am Dienstag, 05.05.2020, gegen 14.30 Uhr, kam es in einem Pappenheimer Industriebetrieb zu einem Unfall, bei dem sich ein Arbeiter leicht verletzte und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Eichstätt verbracht wurde.

Der 62-jährige geriet beim Heruntergehen auf einer Metalltreppe ins Straucheln und stürzte. Es wurden keine arbeitsrechtlichen Vorschriften missachtet, ebenso ist ein Fremdverschulden auszuschließen.




Mit dem Fahrrad im Aufzug steckengeblieben

Am Sonntag, 03.05.2020, um 06.37 Uhr, bekam die Polizei in Treuchtlingen einen Notruf, weil im Aufzug am Treuchtlinger Bahnhof eine Person mit Fahrrad festsitzen würde. Die Aufzugstüre lasse sich nicht mehr öffnen. Wie sich die Türe wegen eines technischen Defekts aus von der Polizei nicht öffnen ließ, musste die Feuerwehr Treuchtlingen ran, um den Radfahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ein Verantwortlicher der Bahn wurde informiert der den Aufzug anschließend sperren.




Von regennasser Fahrbahn abgekommen

Am Mittwoch, 29.04.2020, gegen 06.30 Uhr, ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße Langenaltheim – Übermatzhofen ein Verkehrsunfall, bei dem ein 18-jähriger Pkw-Fahrer verletzt wurde. An seinem Pkw entstand Totalschaden.
Der Fahranfänger aus dem Bereich Hahnenkamm geriet auf regennasser Fahrbahn ohne Fremdeinwirkung von der Straße ab, durchbrach eine Buschreihe und kam im angrenzenden Acker zum Stehen. Der junge Mann wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Weißenburg verbracht.
Der Pkw wurde komplett gestaucht und musste abgeschleppt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehren Langenaltheim und Übermatzhofen waren zur Bergung und zu Verkehrssicherungsmaßnahmen vor Ort.




5.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise

Im Steinbruch Kappel (nähe Grafenmühle) haben unbekannte Täter durch einen Sabotageakt einen Maschinenschaden in Höhe von 80.000 Euro verursacht. Für Hinweise die zur Aufklärung führen sind 5.000 Euro ausgelobt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 23./24.04.2020, wurden im Pappenheimer Steinbruch Kappel die Motoren zweier Steinbrecher zerstört, wodurch ein Sachschaden von ca. 80 000 EURO entstand.

Ein bislang Unbekannter hatte Gegenstände in die verschiedenen Kreisläufe der Motoren eingebracht, sodass diese beim Betrieb zerstört wurden und jetzt unbrauchbar sind.

Die vor Ort gesicherten Spuren befinden sich derzeit bei der Auswertung.

 Hinweise zu der Sachbeschädigung werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, wurde von privater Seite eine Belohnung in Höhe von 5.000 EURO ausgelobt.




Körperverletzung und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

In der Pappenheimer Graf-Carl-Straße kam es am Freitagabend vor einem Wohnanwesen zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Mieter und der aus Eichstätt angereisten Familie des Vermieters.

Der 29-jährige Mieter schlug bei dem Streit zunächst dem Vater des Vermieters gegen Hals und Kopf und anschließend auch den Vermieter selbst gegen den Hals.
Nach dem Eintreffen der Polizei machte auch der Angreifer eine Körperverletzung geltend. Der 38-jährige Vermieter habe ihm gegen den Hals geschlagen gab er bei der Polizei an. Im Laufe der Auseinandersetzung kam noch ein Bekannter des Angreifers dazu um in eventuell zu unterstützen.

Gegen alle Beteiligten wird neben den Körperverletzungsdelikten auch wegen der Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz ermittelt.




Polizeilicher Spinnenalarm

Am Mittwoch, 15.04.2020, entwickelte ein „Späßchen“ in einem Pappenheimer Ortsteil eine gewisse Eigendynamik und nahm einen, so sicherlich nicht gewollten oder gedachten Verlauf.

Gegen 16.45 Uhr teilte ein Anrufer bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen mit, dass sich bei seinen Nachbarn im Haus eine sehr große Spinne befinden würde. Die Nachbarn hatten ihn gebeten, ob er sich nicht um die Entfernung des Tieres kümmern könne.

Nachdem sich der hilfsbereite Nachbar das ca. handtellergroße Tier, bei dem es sich allem Anschein nach um eine Vogelspinne handelte, mit eigenen Augen angeschaut hatte, entschloss er sich dazu, nicht selbst Hand anzulegen, sondern doch sicherheitshalber die Polizei zu verständigen.

Während sich eine Streifenbesatzung auf den Weg zum „Tatort“ machte, telefonierte man von der Wache aus mit dem Tierheim und einer Zoohandlung, die aber beide dankend abwinkten und sich nicht um das Tier zu kümmern wollten. Ein „Spinnenexperte“ der Treuchtlinger Feuerwehr erklärte sich schließlich bereit, die Spinne einzufangen und mitzunehmen. Auch er machte sich auf den Weg zu dem Pappenheimer Ortsteil.

Kurz nachdem alles organisiert war, kam der Sohn der Familie nach Hause, bemerkte das hektische Treiben und wurde nach einer kurzen Erklärung zu dem Spinnenfund etwas blass. Schnell konnte er dann alles aufklären, denn er hatte sich einen Spaß erlaubt und eine täuschend echt aussehende Gummispinne ausgelegt, um seine Eltern zu erschrecken.

Der Einsatzaufwand hielt sich in Grenzen. Die Streife konnte wieder abdrehen und der Spinnenfachmann von der Feuerwehr war noch nicht losgefahren.

„Wir wissen somit nicht, wie sich das Familienleben weiterentwickelt hat“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Bei dem „Spaßvogel“ handelte es sich um einen 40 Jahre alten Mann. Die Polizei geht davon aus, dass der Sohn seine Eltern in Zeiten, wo momentan doch eher schwierige Nachrichten dominieren, nur etwas aufmuntern wollte. Folgeeinsätze wegen des Spinnenscherzes hat es bei der betroffenen Familie nicht gegeben, teilt die Polizei mit.




Empfehlungen der Polizei für die Osterfeiertage

Uns allen, den Bürgerinnen und Bürger, aber auch den polizeilichen und Einsatzkräften steht ein außergewöhnliches Osterwochenende bevor. Die Ausgangsbeschränkungen dauern jetzt bereits die dritte Woche, das schöne Wetter lockt nach draußen und der Wunsch nach Normalität wird bei Ihnen wie auch bei uns immer stärker.
Aber bitte halten Sie sich an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen, seien Sie diszipliniert und unterschätzen sie nicht die Gefahr des Virus und einer hohen Ansteckungsgefahr. Lassen Sie uns gemeinsam die schwierige Situation meistern und sehen Sie unsere Einsatzkräfte nicht als Gegner, sondern als Partner. Wir leisten unseren Beitrag und geben unser Bestes, um auf der einen Seite immer für Sie und Ihre Probleme und Anliegen da zu sein, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und auf der anderen Seite ihren sicherlich berechtigten Wunsch nach etwas „Normalität“ so weit möglich zu akzeptieren und im Rahmen der bestehenden Vorgaben zu gewährleisten.
Halten sie sich bitte an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen, verhalten Sie sich verantwortungsvoll und leisten auf diese Art Ihren Beitrag zu der Partnerschaft. Ganz wichtig ist, dass wir am Ende dieser sehr schwierigen Phase, das sicherlich kommen wird, immer noch ganz normal und verständig miteinander als Bürger und Polizei umgehen und aufeinander zugehen können.

Bitte achten Sie auf Ihre Gesundheit, aber auch auf Ihre Sicherheit während der Corona-Pandemie.

Kriminelle nutzen die Situation
Kriminelle nutzen gezielt die Verunsicherung angesichts der neuen Bestimmungen, aber auch gezielte Falschmeldungen, die oftmals über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet werden, sorgen für zusätzliche Verunsicherung der Menschen.

Mit einem Informationsangebot auf www.polizei-beratung.de bietet die Polizei einen schnellen Überblick über aktuelle Maschen der Kriminellen und vermittelt gleichzeitig hilfreiche Tipps, um sich vor diesen Straftaten zu schützen.

        •  Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind, Ihr Landratsamt, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- oder Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
        • Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote usw.) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer und zudem können bei Verstößen gegen die Beschränkungen Bußgelder gegen Sie verhängt werden.
        • Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben, vor allem wenn Sie diese Personen zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.
        • Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu ihren finanziellen Verhältnissen oder sensiblen Daten preis.
        • Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft, erkundigen Sie sich bei diesen auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.
        • Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter dem Notruf 110 oder an uns, als Ihre örtlich zuständige PI Treuchtlingen 09142/9644-0

Mit gegenseitiger Rücksichtnahme, Verständnis und in manchen Situationen etwas Gelassenheit denke ich, lassen sich auch die nächsten, sicherlich nicht einfachen, Tage und Wochen meistern.
Halten Sie sich, für Ihre Gesundheit aber auch für die Gesundheit anderer, vielleicht etwas schwächerer Menschen, an die bestehenden Ausgangsbeschränkungen und feiern Sie ein schönes, wenn auch etwas anderes, Osterfest.