Alkohol am Steuer

Am Mittwoch, 20.11.2019, gegen 20.15 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße in Pappenheim ein 66-jähriger Pkw-Fahrer von der Polizei kontrolliert. Bei der Überprüfung wurde von den Beamten der Polizeiinspektion Treuchtlingen beim Fahrzeugführer Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter freiwilliger Alkotest am gerichtsverwertbaren Alkomaten bei der Inspektion in Treuchtlingen ergab einen Wert von 0,27 mg/l. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt unterbunden und es erwartet ihn eine Geldbuße und ein Fahrverbot.




Freibad Pappenheim hält nun offiziell Europarekord

Jetzt ist es offiziell bestätigt, im Pappenheimer Freibad wurde bei den Bayerischen Schwimmmeisterschaften der Amateure im Juli dieses Jahres ein Europarekord geschwommen.

Luise Knöpfle von der Startgemeinschaft der Stadtwerke München schwamm die 200m Brust in 4:00.42 Minuten, was auf jeden Fall die Einstellung des deutschen Rekordes vom Januar 2018 bedeutet, der bei  4:19.28 Minuten liegt.  Mit ihrer Zeit hatte die Münchnerin auch h europäischen Rekord geschwommen, was aber erst noch mit einer Vermessungsurkunde des Beckens und einer notariellen Bestätigung verifiziert werden musste. Dies ist jetzt geschehen. Die Goldmedaille für ihren deutschen und europäischen Rekord wurde ihr damals von Steffen Petrenz dem Leiter der Städtischen Werke höchstpersönlich überreicht.

(PSV) Im Juli dieses Jahres  fanden im städtischen Freibad Pappenheim die Internationalen Bayerischen Meisterschaften der Amateure im Schwimmen statt. Die Veranstaltung wurde, wie bereits berichtet, vom Eichstätter Polizei Sportverein in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Pappenheim organisiert und ausgetragen.

Hatten die Organisatoren zwar am ersten Wettkampftag Pech mit dem Wetter, so konnten sich die erzielten Leistungen umso mehr sehen lassen: Neben 2 Deutschen Altersklassenrekorden wurde auch ein vorläufiger Europäischer Altersklassenrekord von Luise Knöpfle von der Startgemeinschaft der Stadtwerke München in der Altersklasse der 80 – 84 Jährigen über 200 Meter Brust aufgestellt. Dies hatte zur Folge, dass das Schwimmbecken ganz offiziell nochmal durch einen Gutachter vermessen werden musste, um zu gewährleisten, dass die Bahnlänge des auch tatsächlich 50 Meter umfasst.

Der Eichstätter Schwimmverein konnte dabei einmal mehr auf die tatkräftige Unterstützung der Stadtwerke Pappenheim und deren Geschäftsführer, Steffen Petrenz sowie dem Team des Freibads Pappenheim zurückgreifen, welche in Eigenregie einen Gutachter beauftragten, um den Anforderungen zur Anerkennung des Rekords durch den Europäischen Schwimmverband – LEN, gerecht zu werden.

Im November wurde der Europäische Rekord nun offiziell von Seiten der LEN bestätigt! Nicht nur für Luise Knöpfle ein toller sportlicher Erfolg, sondern insbesondere auch für das Pappenheimer Freibad, das sich nun nicht nur von 2 Deutschen Altersklassenrekorden, sondern tatsächlich und offiziell auch Heimat eines Europäischen Altersklassenrekords im Schwimmen nennen darf!

Abschließend eine tolle Nachricht und ein großartiges Resultat für ein Schwimmbad, in welchem noch nie zuvor, aber mit Sicherheit nicht zum letzten Mal, ein offizieller Schwimmwettbewerb nach den Statuten des Deutschen Schwimmverbands stattgefunden hat! Denn das Gutachten belegt auch, das Bad ist mindestens bis hin zu Landesmeisterschaften für jeden Schwimmwettbewerb als Austragungsörtlichkeit geeignet.




Sportfreunde gewinne das letzten Spiel des Jahres

Eine harte Nuss hatten die Bieswanger Sportfreunde beim VfB Mörnsheim II zu knacken. Durch eine schlechte Chancenverwertung setzte man sich bis zum Schluss unnötig selbst unter Druck, ehe kurz vor Abpfiff der entscheidende Treffer gelangt.

Bereits in der Anfangsphase vergab die Elf von Matthias Blischke einige sehr gute Chancen. Nach schöner Vorarbeit von Jonas Kern gelang aber Dominik Dietrich nach einer Viertelstunde die 1 : 0 – Führung. Anstatt nachzulegen, ging man weiter mit den Chancen fahrlässig um. Der VfB spielte ein gutes Spiel und forderte die Gäste bis zum Schluss heraus. Mit der Einwechslung von Oldie und Routinier Thomas Rachinger kam immer mehr Struktur ins Bieswanger Spiel, doch die Mörnsheimer tauchten immer wieder gefährlich vor dem SF-Gehäuse auf. Auch in der Schlussphase das gleiche Bild. Bieswang konnte einfach nicht den Sack zumachen und so blieb es bis zum Abpfiff spannend, ehe Kapitän Dominik Dietrich mit einem platzierten 16-Meter-Schuss die Entscheidung herbeiführte.

Letztlich war der Sieg verdient, wenngleich sich die SF-Elf den Vorwurf gefallen lassen muss, fahrlässig mit dem Spiel umgegangen zu sein. Das entscheidende Etwas fehlte ebenso wie die Konzentration in der Offensive beim Abschluss. Es war unnötig, die daraus resultierende Belastung bis zum Abpfiff auf sich zu nehmen. Letztlich ging es nochmals gut, wenngleich die kampfstarken und einsatzfreudigen Mörnsheimer gar nicht so weit von einem Punktgewinn entfernt waren.

Nachdem die SFB´ler nächstes Wochenende spielfrei sind, steht das nächste Saisonspiel erst Ende März 2020 an. Somit liegt vor Trainer Blischke, seiner Mannschaft und den Zuschauern eine richtig lange Winterpause, in der sich die angeschlagenen Spieler hoffentlich so erholen, dass sie in der Vorbereitung Gas geben und sich gut auf die Rückrunde vorbereiten können.

SF Bieswang: Philipp Heger, Sebastian Hüttinger, Jakov Ruzic, Stefan Wiedemann, Dominik Dietrich, Franco Curci, Matthias Rachinger, Jonas Kern, Tim Schwenk eingewechselt: Thomas Rachinger, Thomas Pihale, Janik Jakob




Feuerwehr wieder in Sache Ölspur unterwegs

Die Feuerwehren von Bieswang und Pappenheim waren erneut im Einsatz um eine Olspur, diesmal in Bieswang abzudecken.

Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer wollte in Bieswang von Zimmern kommend nach rechts in die Weißenburger Straße einbiegen. Hierbei entglitt ihm kurzzeitig das Lenkrad. Deshalb steuerte er auf die Verkehrsinsel und beschädigte ein Verkehrsschild. Beim Pkw des Unfallverursachers riss hierbei der Tank auf. Die alarmierten Feuerwehren aus Bieswang und Pappenheim mussten eine 150 Meter langen Ölspur abbinden. Auch das Wasser-wirtschaftsamt wurde eingebunden da nicht auszuschließen war, dass Öl und Kraftsoff ins Erdreich gelangte. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 2500 Euro.




Ölspur in der Altstadt

Am Freitagnachmittag befuhr eine 70jährige Pkw Fahrerin  aus Langenaltheim in Pappenheim die Bahnhofstraße in Richtung Rathaus. Schon in der Bahnhofstraße verlor der Pkw aufgrund eines technischen Defektes der Servolenkung größere Mengen Öl. Auf Höhe der Fa. Schindler ließ sich der Pkw nur noch schlecht um die Kurve lenken. Als die Pkw Fahrerin  kurz beim Rathaus anhielt, bemerkte sie, dass sie eine längere Ölspur hinter sich hergezogen hatte. Das Öl wurde von Einsatzkräften der FFW Pappenheim abgebunden um eine größere Verkehrsgefahr zu verhindert.




Verletzungen nach Verkehrskonflikt

Kratzwunden im Gesicht und eine blutende Lippe sind das vorläufige Ergebnis einer Auseinandersetzung in Pappenheim, die sich aus einem Verkehrskonflikt auf der Bundesstraße 2 bei Treuchtlingen ergeben hatte.

Am Mittwoch, 06.11.2019, gegen 18.15 Uhr, eskalierte ein Verkehrskonflikt zwischen einer Pkw-Fahrerin und einem Pkw-Fahrer, der sich auf der B 2 im Bereich Treuchtlingen ereignete.

Der 44 Jahre alte Pkw-Fahrer aus Pappenheim befuhr die B 2 von Weißenburg in Richtung Treuchtlingen als ein Fahrzeug hinter ihm so dicht auffuhr, dass er das vordere Kennzeichen nicht mehr lesen und die Scheinwerfer des nachfolgenden Pkw nicht mehr sehen konnte. Der 44-jährige wollte dann im beginnenden zweispurigen Bereich einen vor ihm fahrenden Lkw als erstes Fahrzeug überholen. Plötzlich zog die 44-jährige Fahrzeugführerin des dicht hinter ihm fahrenden Pkw nach links und überholte ihrerseits, den Pkw des 44-Jährigen und den Lkw.

Der Mann fühlte sich durch dieses Verhalten der Pkw-Fahrerin gefährdet und genötigt. Da beide Beteiligten aus Pappenheim stammen, fuhr der 44-jährige der Frau bis zu ihrer Wohnung nach und stellte sie vor dem Haus zur Rede. Im Verlauf des Streitgespräches kamen dann noch zwei weibliche Angehörige der Frau hinzu.
Im weiteren Verlauf des „Verkehrsgespräches“ folgten dann gegenseitige Körperverletzungen, heißt es in einer Polizeimeldung.

Bei der Auseinandersetzung erlitt der 44-Jährige  blutende Kratzwunden im Gesicht ein 13 Jahre altes Mädchen trug nach einem Faustschlag eine blutende Lippe davon. Zur Klärung des Sachverhaltes sind weitere polizeiliche Vernehmungen notwendig. Wegen  gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und anderer Delikte ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.




Großeinsatz nach Notrufmissbrauch gefilmt

Ein 18-jähriger Treuchtlinger hat gestern durch eine mutwillig falschen Notruf den Großensatz von Rettungskräfte  ausgelöst und mit dem Handy die ausrückende Feuerwehr gefilmt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Samstag, 02.11.19, um 18:34 Uhr, setzte ein 18-Jähriger in Treuchtlingen einen Notruf ab in dem er den Brand eines Dachstuhls mitteilte.
Daraufhin fuhren zwei Streifen der Polizei, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Feuerwehr Treuchtlingen mit mehreren Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften  zu dem gemeldeten  Einsatzort.
Vor Ort  konnte allerdings kein Brand festgestellt werden. “Es handelte sich offensichtlich um einen Fake-Anruf“ hießt es im Polizeibericht.

Über die Standortfeststellung konnte das Mobiltelefon des Anrufers geortet und in der Nähe des Feuerwehrhauses Treuchtlingen lokalisiert werden. Bei der Fahndung im dortigen Bereich fielen der Polizei drei Jugendliche, ein 18-jährige Treuchtlinger, eine 17-jährige Treuchtlingerin, sowie eine 16-Jährige aus Ellingen  auf, die dann am Wallmüllerplatz kontrolliert wurden. Durch die Überprüfung der mitgeführten Mobiltelefone stellte sich heraus, dass der junge Mann mit dem Handy der 16-jährigen den Notruf abgesetzt und die ausrückenden Feuerwehr-Kräfte anschließend gefilmt hat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde er zuvor von der 16-jährigen angestiftet bzw. bei seiner Tat unterstützt.
Gegen die beiden wird nun wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt.




Ehrenamtliches Engagement für den Pelzmärtelmarkt

In einer Woche ist der Pelzmärtelmarkt in Pappenheim längst eröffnet. Heute sind bereits die Bauteile für die Verkaufsbuden von Treuchtlingen nach Pappenheim geschafft worden.

Viele ehrenamtliche Akteure haben die Verkaufsstände für den Pelzmärtelmarkt nach Pappenheim gebracht. Sie sind damit einem Aufruf des Organisationsteams gefolgt, dass gebeten hatte bei der Abholung der Buden für den Pelzmärtelmarkt mitzuhelfen.

Unter den Helfern waren Mitglieder des Maibaumvereins der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim  und die Stadträte Claus Dietz, Florian Gallus, Herbert Halbmeyer und Karl Satzinger.

Mit Fahrzeugen und Anhängern, die als Transportfahrzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, haben folgende Firmen das ehrenamtliche Engagement in Pappenheim unterstützt:

Zimmerei Gegg aus Bieswang
Firma Schindler  aus Pappenheim ,
Wurzelstockentfernung Herzner aus Pappenheim
Firma Kfz Wolfshöfer aus Göhren
Firma Rieger und Kraft Göhren
Zimmerei Riedel Übermatzhofen
Stadtwerke Pappenheim
Städtischer Bauhof Pappenheim


Die Bauteile für die Verkaufsbuden des  Pappenheimer Pelzmärtelmarktes, der am nächsten Wochenende vom 08. bis 10. November stattfindet, haben die Ehrenamtlichen Helfer in Treuchtlingen abgeholt und am Marktplatz und in der Deisingerstaße an den jeweiligen Stellplätzen nach Plan abgelegt. Der Städtische Bauhof beginnt am Montag mit dem Aufbau der Buden.

Titelfoto: Florian Gallus




Polizei warnt vor falschen Berufskollegen

In letzter Zeit mehren sich Anrufe von falschen Polizeibeamten, welche vorwiegend ältere Menschen für ihre Betrugsabsichten ausspionieren wollen. Vor dieser Betrugsmasche warn die Polizei dringend. Erst kürzlich gab es in einem Pappenheimer Ortsteil einen derartigen Ausspähversuch.

Bei einer 74-jährigen Frau  in einem Pappeheimer Ortsteil meldete sich per Telefon eine männliche Person, die sich als „die Polizei“ ausgab. Dieser Polizist erzählte, dass es in der Nachbarschaft der Frau eine Festnahme gegeben habe, wobei auch  große Vermögenswerte sichergestellt worden seien.

Der falsche Polizist fragte sie auch, ob bei ein Unberechtigter bei ihr war und ob sie  Schmuck und Bargeld im Haus hätte.“ Als sie dies vehement verneinte, gab der angebliche Polizist auf“, teilt die Polizei mit.




Neuer Elternbeirat bei „St. Martin“

Beim Katholischen Kindergarten „St. Martin“ hat es kürzlich die jährliche Neuwahl des Elternbeirats gegeben.

Neu in ihre Ämter gewählt wurden Sandra Schütz als 1. und Andrea Appel als 2. Vorsitzende. Ebenfalls neu im Amt ist die Kassiererin  Senay Gürbis, die Schriftführern Jasmin Lang und der Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit Aydin Hammudioglu. Als Beisitzerin wurde Carolin Geier in ihrem Amt bestätigt.

Der Elternbeirat freut sich auf die Aufgaben, die  noch dieses und  im kommenden Jahr auf sie zukommen und wünscht sich dabei tatkräftige Unterstützung von den Eltern. Von einer guten Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Team ist das neue Gremium überzeugt. Denn sie wissen, dass die Leitung des Kindergartens seit vielen Jahren hervorragende  Arbeit leistet, für die auch alle Eltern sehr dankbar sind.

 




Leistungsprüfung mit schwerem Atemschutz

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hat kürzlich die Leistungsprüfung für den Löscheinsatz mit Schwerem Atemschutz erfolgreich absolviert. Bei dieser besonderen Prüfungsvariante sind in den Reihen der Prüflinge vier ausgebildete Atemschutzgeräteträger, von denen zwei den Angriffstrupp und zwei den Sicherungstrupp bilden.

Innerhalb von 5 Minuten muss im praktischen Prüfungsteil die Wasserversorgung aufgebaut sein und Angriffs- und Sicherungstrupp müssen in dieser Zeit auch einen angenommenen Brand bekämpfen.

Unter den wachsamen Blicken der Schiedsrichtet Karlheinz Klatt, Dieter Koop, Uwe Lampmann leisteten die 9 Männer und Frauen der Prüfungsgruppe unter ihrem Gruppenführer Tim Schober „einwandfreie Arbeit“ und konnten nach dem theoretischen und dem praktischen Prüfungsteil, sowie einer Trockensaugprobe ihre Abzeichen in den verschiedenen Leistungsgraden entgegennehmen.

Folgende Leistungsstufen wurden absolviert:

Stufe 1 Bronze: Alina Hüttinger, Till Leinweber, Timur Razakov

Stufe 2  Silber: Andreas Hager

Stuge 3 Gold : Franz-Xaver Klatt, Alexander Mlinzk

Stufe 4 Gold blau: Verena Seibold

Stufe 5 Gold grün: Daniel Enderlein, Tim Schober

Über die Leistungsfähigkeit der Prüfungsgruppe überzeugten sich für die Stadt Pappenheim Bürgermeister Uwe Sinn und Feuerwehrreferent Florian Gallus. Von der Feuerwehrführung waren Kreisbrandmeister Otto Schober und die beiden Kommandanten Martin Veitengruber und Michele Eckerlein, sowie der 1. Vorsitzende Maximilian Löffler unter den Zuschauern, die alle zusammen für die bestandene Leistungsprüfung viel Applaus spendeten.

Die Feuerwehrführung und Bürgermeister Uwe Sinn beglückwünschten die Gruppe und dankten für die Einsatzbereitschaft zum Schutz der Bevölkerung. Dank und Anerkennung gingen auch an die Trainer Fabian Schober und Florian Schütz, die als Trainer in den vergangenen sechs Wochen zusammen mit der Mannschaft auf die Leistungsprüfung hingearbeitet haben.

 

 




Von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht

In Gundelsheim bei Treuchtlingen hat die Polizei einen jungen Niederländer festgenommen, der als Bettler unterwegs war und offenbar ein Fahrzeug entwenden wollte.

Am Montag, 28.10.2019, gegen 21.00 Uhr, teilten Bewohner in Gundelsheim mit, dass dort ein Mann von Haus zu Haus geht, um zu betteln. In einem Garten startete der „Bettler“ dann einen unversperrten Pkw, nachdem er einen Ersatzschlüssel gefunden hatte und wollte mit dem Fahrzeug aus dem Hofraum fahren. Dies gelang ihm nicht, da an dem SUV ein Anhänger angebracht war und der Beschuldigte mit diesem nicht rückwärts rangieren konnte. Zwischenzeitlich war eine Streifenbesatzung eingetroffen, die den 22-jährigen Holländer, der ohne festen Wohnsitz in Deutschland umherzieht, festnehmen konnte. Zur weiteren Abklärung wurde der Mann mit zur Dienststelle genommen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der junge Mann wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen u. a. von verschiedenen Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Gegen ihn wurde ein Er-mittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und unbefugten Gebrauch eines Kraftwagens eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde der 22-jährige Hol-länder nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder aus dem polizeilichen Ge-wahrsam entlassen.