Einbrecher festgenommen

Unter Einsatz starke Polizeikräfte sowie des Polizeihundes und des Hubschraubers konnten zwei Einbrecher am gestrigen Nachmittag in Treuchtlingen festgenommen werden.

Am Sonntag, 21.06.2020, gegen 14.40 Uhr, ging bei der Polizei Treuchtlingen der Einbruchalarm für einen Supermarkt in der Bürgermeister-Korn-Straße ein. Die Streifenbesatzung der Polizei stellte am Marktgebäude ein eingeschlagenes Fenster auf der Gebäuderückseite fest, sowie frische Spuren, die in ein angrenzendes Gebüsch führten.

Mit weiteren Kräften der umliegenden Polizeiinspektionen, des Polizeihubschraubers und eines Suchhundes der Polizei, konnte der Täter noch in der Nähe des Tatortes in einem Gebüsch aufgefunden und festgenommen werden.

Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass der 28-jährige Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss stand.

Bei der Durchsuchung seines Pkw, mit dem er zum Einbruch gefahren war und den er in der Nähe des Tatortes geparkt hatte, konnte eine geringe Menge Methamfetamin sichergestellt werden. Nach einer Blutentnahme und entsprechender Sachbehandlung wurde die Einbrecher, nachdem vonseiten der Staatsanwaltschaft kein Haftantrag gestellt wurde, wieder auf freien Fuß gesetzt.




Der Ferienpass 2020 ist da

In der Hoffnung auf einen weiteren positiven Infektionsverlauf der Corona-Pandemie hat die Kommunale Jugendarbeit auch 2020 einen Ferienpass auf den Weg gebracht. Der Ferienpass kann ab Monatg,22. Juni bei Banken und öffentlichen Büchereien erworben werden.

(LRA) Den Ferienpass des Landkreises gibt es wieder für 5,00 Euro bei allen Sparkassen, Raiffeisenbanken und den öffentlichen Büchereien. Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos.
Er gilt ab sofort bis zum Ende der Sommerferien. Es wird also hoffentlich immer noch genügend Zeit und Möglichkeiten geben, die ca. 100 freien bzw. ermäßigten Eintritte in vielen Freizeiteinrichtungen gemeinsam mit Eltern und Freunden zu nutzen.
Mit einem oder mehreren kostenlosen Besuchen locken die meisten Freibäder und Museen im Landkreis und in der Region. Ermäßigungen gibt es zum Beispiel bei den Wassersporteinrichtungen im fränkischen Seenland, bei den Minigolfanlagen und weiteren Freizeiteinrichtungen.
Natürlich sind die Öffnungen der Einrichtungen, auch in Art und Umfang, abhängig vom Infektionsgeschehen. Daher kann der Landkreis dafür leider keine Gewähr übernehmen.

Mögliche Freizeitaktionen für die Zeit der Sommerferien werden auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-wug.de veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es bei der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises unter Telefon 09141 902-251.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Fahranfänger „schrottet“ Sportwagen

Einen Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro gab es bei einem Verkehrsunfall in Treuchtlingen. Der Fahrer blieb unverletzt – sein neuer Sportwagen erlitt Totalschaden

Am Montag, 15.06.2020, gegen 20.55 Uhr, befuhr ein 20-Jähriger mit seinem neuwertigen Sportwagen in Treuchtlingen die Hahnenkammstraße in Richtung Patrichsiedlung. Kurz vor Verlassen des Ortsbereiches beschleunigte er seinen Pkw etwas zu stark.

Hierdurch konnte er sein Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn nicht unter Kontrolle halten und kam ins Schleudern. Dabei stieß er mit der hinteren rechten Fahrzeugseite gegen einen Fahnenmast und mit dem Rad gegen den Bordstein. Bei der nachfolgenden Drehung wurde die hintere Achse des Sportwagens herausgerissen. Der Unfallverursacher entstieg dem totalbeschädigten Fahrzeug glücklicherweise unverletzt.

An seinem Sportwagen entstand ein Schaden von ca. 100.000 Euro. Gering nimmt sich dagegen der Schaden am touchierten Fahnenmast aus, der „nur“ etwa 1.000 Euro beträgt.




Eingeschlafen und treiben lassen

Einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst löste in der vergangenen Nacht ein Kanu in der Altmühl bei Pappenheim aus, in dem eine scheinbar leblose Person lag.

Am Freitag, 12.06.2020, gegen 23:45 Uhr, teilte ein an der Altmühl bei Pappenheim sitzender Angler ein auf der Altmühl treibendes Kanu mit, in dem sich eine leblose Person befinden würde. Diese Mitteilung löste einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften aus. Glücklicherweise stellte sich letztendlich herausstellte, die Person auf seiner Kanutour eingeschlafen war und sich treiben ließ. Die Person war gesund und wohl auf.




Altbürgermeister Josef Nachtmann verstorben

Pappenheims Altbürgermeister Josef Nachtmann ist am 02.06.2020 in Pappenheim im Alter von 90 Jahren verstorben. Er hat 30 Jahre lang als Erster Bürgermeister die Geschicke der Stadt gelenkt und Pappenheim in vielerlei Hinsicht nachhaltig geprägt.

Josef Nachtmann ist am 06.01.1930 in Komotau (Sudetenland) geboren, hat 1950 in Coburg das Abitur abgelegt und trat 1950 in den Dienst der Finanzverwaltung. Seine Berufsausbildung führte ihn zu der damaligen Finanzschule nach Pappenheim wo er und auch unsere Stadt schätzen und lieben gelernt hat. Als 26jähriger suchte Josef Nachtmann die berufliche Veränderung, studierte an der Universität Erlangen die Rechtswissenschaften und legte 1959 das 1. juristische Staatsexamen ab. Im Frühjahr 1960 heiratete er die Pappenheimerin Rosemarie geb. Weisel.

Nach dem 2. juristischen Staatsexamen arbeitet Josef Nachtmann als Jurist bei der Industrie-. und Handelskammer in Nürnberg.

Bei der Kommunalwahl 1966 haben die CSU und der Freie Wählerblock Pappenheim Josef Nachtmann als ihren Bürgermeisterkandidaten als Nachfolger von Maximilian Oppel aufgestellt. Bei der Wahl konnte sich er 36-jährige Newcomer gegen seinen Mitbewerber Friedrich Müller durchsetzen.

Josef Nachtmann hat als Bürgermeister 30 Jahre lang (1966 bis 1996) die Geschicke der Stadt Pappenheim gelenkt und dafür neben vielen Auszeichnungen auch das Verdienstkreuz am Band der Bundersrepublik Deutschland erhalten. In der Zeit seines politischen Wirkens hat Josef Nachtmann nachhaltig geprägt. So wurden in seiner Amtszeit die acht umliegenden Dörfer als Ortsteile eingemeindet. Der Bau des Freibades, die Schaffung des Seniorenheims und die Unterbringung der Rummelsberger Dienste in den Gebäuden der vormaligen Lungenheilstätte sind neben der Ansiedlung der damaligen Firma Dynamit Nobel nur einige Meilensteine seines politischen Wirkens. Auch die Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coussac-Bonneval im Limousin wurde von Josef Nachtmann besiegelt.

„Josef Nachtmann kam 1966 als politischer Neuling in sein Amt und sah sich einem aggressiv gegen ihn arbeitenden Stadtrat gegenüber. Durch sein bestimmtes und konsequentes Auftreten, das aber immer auch Spielraum für Kompromisse hatte, konnte Nachtmann damals seinen Stadtrat davon überzeugen, dass nur in einem sachlichen und kollegialen Miteinander positiv zum Wohle der Stadt gewirkt werden kann,“ sagte Bürgermeister Uwe Sinn in der Laudatio anlässlich des 80. Geburtstages von Altbürgermeister Josef Nachtmann am 06.01.2010 im Pappenheimer Schützenhaus..

Nach seiner Amtszeit konnte Altbürgermeister Josef Nachtmann viele Jahre einen aktiven Ruhestand bei bester Gesundheit genießen und interessierte sich nach wie vor für die Geschehnisse in „Seiner Stadt“. Er war viel zu Fuß in Pappenheim und auf den Spazierwegen um die Stadt unterwegs und jedermann hatte in ihm auch nach seiner Amtszeit einen engagierten und wortgewandter Gesprächspartner, der für die Belange der Stadt Pappenheim eintrat.

Seinen 85. Geburtstag konnte Altbürgermeister Josef Nachtmann am 06.Januar 2015 noch als amtierender Schützenkönig der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim feiern, zu dem er im September 2014 proklamiert worden war.

In vielen persönlichen Gesprächen konnte man, viele Details und Begebenheiten seiner Amtszeit aus seinem Munde hören. Immer wieder betonte Altbürgermeister Josef Nachtmann, dass es drei Dinge gewesen seien, die in den 30 Jahren seiner Amtszeit bei ihm persönlich den Eindruck des Besonderen hinterlassen haben. Dies sei die Eingemeindung der acht Gemeinden rund um Pappenheim gewesen, der Bau des Freibades und vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Industrieansiedlung der damaligen Firma Dynamit Nobel.

Als bitterer Tropfen seiner Bürgermeisterzeit empfand Josef Nachtmann Zeit seines Lebens die Tatsache, dass er sein Amt in einer Zeit angetreten habe in der die Stadtkasse leer war. In seiner Amtszeit habe er zwar vorzeigbares schaffen können, aber durch die damaligen Zeiterscheinungen habe er sein Amt zu einem Zeitpunkt verlassen, als wieder nichts in der Stadtkasse war.

Als Kreisrat trag Josef Nachtmann auch für die Belange des Landkreises ein und hatt3 von 1972 bis 1996 Sitz und Stimme im Kreistag. Von 1978 bis 1984 war es zudem zweiter Stellvertreter des damaligen Landrats Dr. Karl Friedrich Zink.




Reithelm schütze bei Reitunfall

Zu einem Reitunfall kam es am frühen Abend des Pfingstsonntags im Flurbereich der Gemeinde Göhren. Die Reiterin hatte bereits die Kreisstraße WUG 11 (Pappenheim-Göhren) überquert als ihr Pferd in einer Wiese scheute und durchging. Laut Zeugen sprang die Reiterin vom Pferd und zog sich hierbei leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.
Grund für das Scheuen des Pferdes könnte eine auf der K WUG 11, ordnungsgemäß fahrende Kradfahrer-Gruppe gewesen sein. Die Kradfahrer die den Sturz beobachteten leisteten sofort Erste Hilfe, verständigten Rettungsdienst und Polizei, zudem folgte einer der Motorradfahrer dem davonlaufenden Pferd. Dieses lief direkt zu seinem heimischen Stall. Schlimmere Folgen für die Reiterin wurden durch den von ihr getragenen Reithelm verhindert.




Nachtruhe gestört

Gegen einen 58-jährigen Pappenheimer wurde jetzt ein Bußgeldverfahren wegen Ruhestörung eingeleitet, da er am Freitag, 29.05.2020, von ca. 01.00 Uhr bis 02.00 Uhr, lauthals in seiner Wohnung herumschrie, so dass die Nachtruhe der Nachbarn massiv gestört war. Beim Eintreffen der Streife war zunächst alles ruhig und der Ruhestörer öffnete nicht.

Als die Polizeistreife wegen eines Folgeeinsatzes abrücken mussten, begann der Mann erneut zu schreien.




Pappenheimer Freibad wird geöffnet

Bürgermeister Florian Gallus will das Pappenheimer Freibad nach Möglichkeit öffnen. „Wenn wir auf machen dürfen, machen wir auf“, so Gallus´ entschlossene Aussage. Verbunden hat er seinen Entschluss jedoch mit dem Hinweis darauf, dass es wegen der zu erwartenden Auflagen erhöhte Kosten geben wird. Die Eröffnung des Freibades darf wohl im Juni erwartet werden.
Das Pappenheimer Freibad ist mit 44.000 Quadratmeter Liegefläche eines der größten und schönsten Freibäder Bayerns und hat sich in den letzten Jahren einer ständigen Aufwertung erfreut.

Im Pappenheimer Freibad wurde bei den Bayerischen Schwimmmeisterschaften der Amateure im Juli 2019 ein Europarekord geschwommen.

Luise Knöpfle von der Startgemeinschaft der Stadtwerke München schwamm die 200m Brust in 4:00.42 Minuten, was auf jeden Fall die Einstellung des deutschen Rekordes vom Januar 2018 bedeutet, der bei 4:19.28 Minuten liegt. Mit ihrer Zeit hatte die Münchnerin auch europäischen Rekord geschwommen, was aber erst noch mit einer Vermessungsurkunde des Beckens und einer notariellen Bestätigung verifiziert werden musste. Dies ist im November 2019 geschehen. Die Goldmedaille für ihren deutschen und europäischen Rekord wurde ihr damals von Steffen Petrenz dem Leiter der Städtischen Werke höchstpersönlich überreicht.




Geldbörsendiebstahl aus Garage an der Altmühlbrücke

Die Polizei bittet um Hinweise auf einen Dieb, der am vergangenen Freitag oder Samstag eine Geldbörse aus einer Garage gestohlen hat.

In der Zeit von Freitag/Samstag, 22./23.05.2020, 15.00 Uhr – 15.00 Uhr, wurde in Pappenheim aus einer frei zugänglichen Garage des Straßenzuges „An der Altmühlbrücke“ eine Geldbörse entwendet.

Der Geschädigte hatte seinen Geldbeutel im Gepäckkorb eines Behinderten-Scooters liegen lassen, den er in der Garage abgestellt hatte. In der Börse befanden sich ein mittlerer dreistelliger EURO Betrag, ein Personalausweis, ein Schwerbehindertenausweis und eine EC-Karte.

Hinweise zu dem Diebstahl werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Schwerpunktkontrollen für Motorräder

Am Sonntag, 24.05.2020, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr, führten Beamte der Motorradkontrollgruppe Mittelfranken im Bereich Solnhofen und Umgebung eine Schwerpunktkontrolle durch. Insgesamt kontrollierten die Kollegen der Kontrollgruppe, zwei von ihnen werden von der PI Treuchtlingen gestellt, 98 Motorräder, von denen 21 Fahrer /-innen beanstandet wurden. Auch im Wolfstal zwischen Zimmern und Bieswang wurden Verstöße festgestellt.

Festgestellt wurden u. a. fehlende Rückstrahler, Reifen ohne ausreichende Profiltiefe, nicht erlaubte Bremshebel, ausgebaute DB-Killer, zu weit nach hinten versetzte Blinker, die für den nachfolgenden Verkehr somit nicht mehr wahrnehmbar waren und nicht eingetragene Auspuffanlagen.

Es wurden 19 Mitteilungen über Fahrzeugmängel an die betroffenen Fahrer und -innen ausgehändigt, um die festgestellten Mängel zu beheben und dies nachzuweisen, 5 Kontrollaufforderungen wurden ausgestellt, da die Führerscheine nicht vorgewiesen werden konnten.

Gegen 5 Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet – 2 x abgefahrene Reifen, nicht genehmigte Bremshebel und Auspuffanlage, sowie 1 ausgebauten DB-Killer. Das Hauptaugenmerk lag aber auch bei dieser Kontrolle mit den Fahrerinnen und Fahrern ins Gespräch zu kommen, um auf die Gefahren und die Unfallzahlen mit beteiligten Motorrädern hinzuweisen und somit die Zweiradfahrer zu sensibilisieren.

Beim Einsatz eines Zivilkrades zur punktuellen Überwachung der für Motorradfahrer gesperrten Staatsstraße 2387 (Wolfstal) wurden 8 Fahrer angehalten und kontrolliert. Sie mussten ein Verwarnungsgeld in Höhe von 50 EURO bezahlen und umdrehen.

An der Kontrollstelle am Ortseingang Solnhofen fiel den Beamten noch der Fahrer eines Sport-wagens auf, der keine Kennzeichen angebracht hatte. Diese hatte der 37-jährige Ingolstädter so hinter die Front- und Heckscheibe gelegt, dass sie nicht erkennbar waren. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauches eingeleitet.




Ehrenamtliche nähen für den Landkreis

Mehr als 800 selbstgenähte Baumwollmasken wurden vergangene Woche von der Freiwilligenagentur altmühlfranken an soziale Einrichtungen im Landkreis verteilt. Landrat Manuel Westphal hat die ersten 200 Mund-Nasen-Schutzmasken persönlich an die Altmühlseeklinik Hensoltshöhe in Gunzenhausen übergeben.

 (LRA) Ein Aufruf zum Maskennähen hat über 80 Näherinnen und Näher in Aktion gebracht, sich für die ehrenamtliche Nähaktion zu melden. Sowohl professionelle als auch Näher und Näherinnen im Hobbybereich wurden über die Freiwilligenagentur in diesem Projekt organisiert. Die Ehrenamtlichen haben immer wieder betont, dass sie mit diesem Einsatz ein Zeichen setzen wollen für ein verantwortungsvolles Miteinander.

Insgesamt wurden 200 Meter hochwertiger Baumwollstoff angeschafft und je nach Kapazität mit Schnittmuster an die einzelnen Nähstationen verteilt. Bevor der Stoff ausgegeben werden konnte, wurde dieser kostenlos von den Rummelsberger Werkstätten in Treuchtlingen gewaschen und gemangelt. In der Spielzeugmanufaktur Vah in Dollnstein wurden die Stoffe zugeschnitten. Die erste Produktion Mund-Nasen-Masken ist abgeschlossen und wurde inzwischen eingesammelt. Vergangene Woche konnten die Masken an Einrichtungen ausgegeben werden, die ihren Bedarf an das Landratsamt gemeldet hatten.

Landrat Manuel Westphal begleitete die erste Übergabe von 200 Mund-Nasen-Masken für die Patienten der Altmühlseeklinik Hensoltshöhe in Gunzenhausen: „Die Maskennähaktion zeigt beispielhaft den großen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft während der Corona-Pandemie. Herzlichen Dank – auch im Namen aller Einrichtungen – an die fleißigen, ehrenamtlichen Näherinnen und Näher für das große und selbstverständliche Engagement!“

Die Gelegenheit nutzte Landrat Manuel Westphal zu einer Besichtigung der „Corona-Station“ der Altmühlseeklinik, die gleich zu Beginn der Corona-Pandemie in den Räumen der Rehaklinik für CoVid-19 Patienten nach besten Hygienestandards eingerichtet wurde. Ärztlicher Leiter Dr. Friedbert Herm und Verwaltungsleiter Bela Hans Gerd Kaunzinger demonstrierten die dazu getroffenen Maßnahmen, um im Bedarfsfall für mindestens 20 Patienten vorbereitet zu sein. Glücklicherweise musste die Corona-Station bisher noch nicht in Anspruch genommen werden, sie wird aber bis mindestens Ende Juli 2020 bestehen bleiben. Die Altmühlseeklinik steht dabei in enger Abstimmung mit dem Klinikum Altmühlfranken, erklärte Oberarzt Dr. Joachim Schnürle, der die Besucher durch die Corona-Station führte.

Den Abschluss der Besichtigung bildete ein wunderbarer Rundblick vom Aussichtsturm der Rehaklinik über die Stadt Gunzenhausen und den Altmühlsee und nährte die Hoffnung auf eine weiterhin gute Bewältigung der Corona-Pandemie.

Aktuell werden immer noch Stoffmasken von ehrenamtlichen Näherinnen und Nähern produziert, die bei Bedarf an soziale Einrichtungen abgegeben werden können. Gerne können sich die Einrichtungen an die Freiwilligenagentur altmühlfranken wenden.

Ansprechpartnerin ist Dorothee Bucka 09141 902-235, freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Vom eigenen Anhänger überholt

Glück im Unglück hatte am Montag, 18.05.2020, gegen 14.30 Uhr, ein 66-jähriger Rentner, der mit seinem Pkw-Anhänger-Gespann auf der Kreisstraße WUG 11 von Osterdorf in Richtung B 2 fuhr.
In einer Rechtskurve löste sich der mit Schaltafeln beladene Anhänger vom Zugfahrzeug, fuhr über die linke Fahrbahnhälfte in die Böschung und kam letztlich im Straßengraben zum Stehen. Glücklicherweise entstand kein Sachschaden, lediglich die Bergung und Umladung der Tafeln nahm etwas Zeit in Anspruch.