Bilder des Jahres 2020

Der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) hat jetzt in seinem Museumsfenster in der Pappenheimer Stadtvogteigassen-Arkade Bilder des Jahres 2020 ausgestellt.

Obwohl nach der Kommunalwahl alle Großveranstaltungen ausgefallen sind, hat es doch findige Menschen gegeben, die Kultur und Gesellschaftsleben im kleinen aber oft feinen Rahmen in Stadt und Land weiterblühen ließen.

Auf 12 Bildtafeln präsentiert der HGV für jeden Monat vier Fotos. Wie schon früher im Straßenmuseum Pappenheim ist auch diese Ausstellung rund um die Uhr und kostenlos zu besichtigen.

„Wir freuen uns, dass wir gerade in diesen trüben Zeiten mit den bunten Fotos das Stadtbild beleben können“, sagen Dagmar Fromm und Renate Prusakow bei der Gestaltung des Arkadenfensters. Die Bilder sollen Freude bringen und auch zu Gesprächen und Diskussionen in Pappenheim anregen.

Die Fotos bleiben voraussichtlich bis zum Pappenheimer Frühlingserwachen im Arkadenfenster ausgestellt.




Wohnungseinbruch an Silvester

In Pappenheim stieg am Silvesternachmittag ein bislang unbekannter Täter in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Bgm.-Rukwid-Str. ein. Durch ein geöffnetes Fenster im 1. Stock gelangte er in die Wohnung wo er 3.000 Euro Bargeld, einen Schlagstock und ein IPad erbeutete. Über einen Tisch, den der Täter vor das offene Fenster stellte konnte er in die hochgelegne Wohnung klettern. Die Polizei ist dem Täter auf der Spur und bittet eventuelle Zeugen sich bei der

Polizei Treuchtlingen unter Tel.-Nr. 091429644-0 zu melden.




Großer Brandeinsatz am letzten Tag des Jahres

Rund 100 Eisatzkräfte der Feuerwehren aus der Region eilten am Silvesternachmittag zu einem Brandeinsatz nach Bieswang. Dicke Rauchschwaden stiegen beim Zimmereibetrieb Gegg auf und waren weithin sichtbar.

Auf dem Betriebsgelände der Zimmerei waren ein ausgedienter Bürocontainer und ein Hackschnitzellager aus bisher noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Durch den Brand wurde der Container total zerstört und auch die unter einem Blechdach abgelagerten Hackschnitzel brannten teilweise unkontrolliert ab. Durch die Hitze wölbte sich das Blechdach, auf dem eine Photovoltaikanlage befindet, an der ein zusätzlicher Schaden entstand. Dieser wurde vorläufig auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Nach den Auskünften, die vor Ort erlangt werden konnten war der Brandausbruch im hinteren Bereich außerhalb des Containers an der Stelle, wo er an das Hackschnitzellager grenzt.

Entdeckt wurde das Feuer gegen 15.00 Uhr und der rasche Einsatz der Feuerwehr Bieswang konnte schlimmeres verhindern.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bieswang, Geislohe, Göhren, Pappenheim, Sappenfeld und Schönau. Ebenso an der Einsatzstelle waren der Fachbereich des Technischen Hilfswerks Treuchtlingen/Gunzenhausen, der ABC-Zug des Landkreises, der BRK-Rettungsdienst und die Notfallseelsorge und die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung des Landkreises.

Über die Brandursache liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor.




Böllerverbot zu Silvester gilt auch im eigenen Garten

Im Landkreis Weißenburg gilt zum Jahreswechsel 2020/21 ein striktes Böllerverbot auch auf Privatgrundstücken wie z.B. dem eigenen Garten. Die Belastung in den Kliniken hat die kritische Grenze längst überschritten. Dazu teilt das Ladratsamt mit:

(LRA) Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen verbietet, wie alle Kreisverwaltungsbehörden in Mittelfranken, das Mitführen und Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen am Donnerstag, 31. Dezember 2020, und am Freitag, 1. Januar 2021. Das Verbot bezieht ausdrücklich auch private Flächen wie den eigenen Garten oder Balkone mit ein.

Die mittelfränkischen Kreisverwaltungsbehörden haben sich auf Grund der angespannten Situation in den Krankenhäusern zu diesem Schritt entschlossen. Die Belegung der Kliniken in den Intensivstationen, aber auch die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat nämlich längst eine kritische Grenze überschritten. Mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern geht immer eine Verletzungsgefahr einher. Zusätzliche Patienten würden die Arbeit in den bereits jetzt stark belasteten Krankenhäusern durch Covid-19- und andere Notfallpatienten erschweren.

Maßgeblich ist dabei nicht nur die Situation der Krankenhäuser im Landkreis, sondern mittelfrankenweit. Gerade Personen mit schwereren Verletzungen müssen teilweise in Häusern der sogenannten Maximalversorger oder spezialisierten Kliniken behandelt werden. Dort sind derzeit die Kapazitäten in Mittelfranken, aber auch bayernweit weitgehend ausgereizt. Auch wurden in den letzten Wochen immer wieder Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren, aus den Kliniken verlegt, zeitweise aber auch aufgenommen. „Die Situation der Kliniken in Mittelfranken lässt sich dabei mit kommunizierenden Röhren vergleichen: Sind die Kapazitäten in einem Krankenhaus ausgereizt, so müssen andere Standorte aushelfen, indem sie Patienten aufnehmen. Aufgrund der Pandemie haben wir dabei derzeit eine Sondersituation, die diese Maßnahme rechtfertigt“, so Landrat Manuel Westphal.

So sind allein für den Bereich der Rettungsleitstelle Nürnberg an Silvester 2019/2020 zwischen 18 und 6 Uhr rund 186 Notfall- und Notarzteinsätze sowie 90 Brandeinsätze mehr angefallen als an anderen Tagen. Die Notrufzahlen verdoppeln sich erfahrungsgemäß an Silvester. Bei der derzeitigen Auslastung der Kliniken ist zu befürchten, dass aufgrund vermeidbarer, silvestertypischer Verletzungen die Behandlungs- und Bettenkapazitäten soweit belastet werden, dass die Versorgung von kritisch erkrankten oder verletzten Patienten nicht mehr mit ausreichender Sicherheit gewährleistet werden kann.

Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist durch die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) bereits verboten. An Silvester gilt zudem grundsätzlich eine Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Niemand darf ohne triftigen Grund die Wohnung verlassen. Da aber Feuerwerkskörper im Internet bestellt werden oder Vorräte aus dem letzten Jahr vorhanden sein können, besteht die Gefahr, dass dennoch Böller oder Raketen vor eigenen Häusern, auf eigenen Balkonen, im eigenen Garten oder bei erlaubten Spaziergängen vor 21.00 Uhr abgebrannt werden.

Nach Ansicht der Kreisverwaltungsbehörden genügt es deshalb nicht, ein Feuerwerksverbot auf bestimmte Gebiete oder Plätze zu beschränken. In Allgemeinverfügungen werden deshalb die Behörden entsprechende Regelungen erlassen, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auch auf Privatgrund verbieten. Das Verbot bezieht sich jedoch ausdrücklich nicht auf Feuerwerk der Kategorie F1, also ganzjährig erhältliche Feuerwerksscherzartikel und -spielwaren, Tischfeuerwerk sowie Jugendfeuerwerk.




Neuer Betreiber für Corona-Testzentrum in Gunzenhausen

 Ab dem 01. Januar wird das Corona-Testzentrum in Gunzenhausen von dem neuen Dienstleister Vitolus betrieben. Zukünftig kann ein Wunschtermin direkt online gebucht werden.

(LRA) Leider wurde ein erneuter Betreiberwechsel notwendig, weshalb Ende des Jahres eine erneute Ausschreibung erfolgte. Gewinner dieser Ausschreibung war der auf die Pandemiebekämpfung spezialisierte Dienstleister aus München Vitolus.

Von Montag bis Freitag wird das Corona-Testzentrum in Gunzenhausen an Werktagen von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Die ersten Termine sind also nach dem Jahreswechsel am 4. Januar möglich. Wer einen Termin zur Testung vereinbaren möchte, kann sich vorrangig online unter www.vitolus.de/wug registrieren. Im Anmeldeformular kann direkt ein Wunschtermin angeklickt und gebucht werden.

Personen ohne Internetzugang können auch telefonisch einen Termin vereinbaren unter 089 904 212 661 (Montag-Freitag 10.00-18.00 Uhr).

Der Ablauf bleibt wie bisher:
Die registrierte Person fährt mit dem Auto zu der vorgegebenen Uhrzeit in die Drive-In-Station an der Alemannenstraße 26, wo in einem ersten Schritt die persönlichen Daten und die Registrierung überprüft werden. Die Krankenversichertenkarte muss dafür mitgebracht werden.

Im zweiten Schritt nimmt das medizinische Fachpersonal durch das geöffnete Wagenfenster den Abstrich. Für den Test auf das Coronavirus muss das Auto nicht verlassen werden. Die Teststäbchen werden anschließend an das zuständige Labor gebracht. Das Testergebnis wird den Betroffenen digital per E-Mail oder SMS mitgeteilt. Sollte keine digitale Zustellung möglich sein, ist auch eine postalische Mitteilung über das Testergebnis möglich. Sollte ein positiver Befund vorliegen, werden Sie über das Gesundheitsamt kontaktiert.

Wer den Verdacht hat, sich angesteckt zu haben, soll in keinem Fall ohne Registrierung oder zu Fuß zum Testzentrum kommen. Dies ist zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig.

Personen mit Symptomen sollen sich weiterhin an ihre Hausarztpraxis wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.




Impfstart in Altmühlfranken

Am 26. Dezember wurde der erste Impfstoff gegen das Corona-Virus am Impfzentrum in Gunzenhausen angeliefert. Somit konnte pünktlich am 27. Dezember mit den ersten Impfungen begonnen werden. Vorerst werden mit hoher Priorität die Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen geimpft. Die erste Einrichtung war am Sonntag das Feierabendhaus Büchelberg.

(LRA) Die erste Geimpfte im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist Schwester Frieda Krauss, die im Feierabendhaus (Alten- und Pflegeheim der Diakonissen der Hensoltshöhe) in Büchelberg lebt. Rund 60 Impfungen wurden am Sonntag bereits durch ein mobiles Impfteam durchgeführt. Am Montag folgt dann als zweite Einrichtung das Burkhard-von-Seckendorff-Heim in Gunzenhausen. Nach und nach werden dann alle impfwilligen Heimbewohnerinnen und –bewohner geimpft. Dies richtet sich nach dem verfügbaren Impfstoff und den Rückmeldungen aus den Einrichtungen.

Geimpft wird durch mobile Impfteams, die jeweils aus einem niedergelassenen Arzt sowie einer medizinischen Fachangestellten besteht. In den Einrichtungen wird ein letztes Aufklärungsgespräch mit den Impflingen geführt und anschließend geimpft. Eine medizinische Fachangestellte, die direkt am Impfzentrum tätig ist, stellt vor Ort den Impfstoff her und begleitet den Impfprozess administrativ.

Zu Beginn können nur wenig Impfdosen an die Impfzentren ausgeliefert werden, so dass derzeit nur mobile Impfteams im Einsatz ist, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen zu impfen. Voraussichtlich erfolgen 2020 noch zwei Lieferungen mit jeweils rund 260 Impfdosen. Diese werden mit hoher Priorität an die Heimbewohnerinnen und –bewohner verimpft, die in die Impfung eingewilligt haben bzw. deren Betreuerinnen oder Betreuer. Sobald mehr Impfstoff geliefert wird, wird auch eine Terminvereinbarung für das Impfzentrum möglich sein. Das Klinikum Altmühlfranken als Betreiber des Impfzentrums wird darüber auf der Homepage www.impfzentrum-altmuehlfranken.de informieren.

„Ich bin froh, dass wir nun mit dem Impfen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen anfangen konnten. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um unsere Heime vor einem Ausbruchsgeschehen zu schützen. Ich hoffe, dass wir sehr schnell genügend Impfstoff geliefert bekommen, um auch die über 80-jährigen sowie das Personal in den Einrichtungen, Kliniken und dem ambulanten Pflegedienst zu impfen“, so Landrat Manuel Westphal.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.




Die Diakonie sagt Danke

Matthias Albrecht, Leiter der Diakoniestation Langenaltheim will das Weihnachtsfest zum Anlass nehmen, sich bei allen, insbesondere den anonymen Spendern herzlich zu bedanken. Seine Mitarbeiterinnen haben im Gemeindebereich Pappenheim den pflegebedürftigen Menschen mit den Gaben der Bürgerstiftung Pappenheim zu Weihnachten eine Freude bereiten können.

Es ist der Daseinszweck der Diakonie anderen Menschen zu helfen, Tag für Tag, zu jeder Stunde sind sie für die pflegebedürftigen Menschen in der Region da. Allen, die in dieser Tätigkeit ihre Erfüllung finden, verdienen den höchsten Respekt der Gesellschaft. Von der Diakoniestation Langenaltheim aus wird die Pflege und Betreuung von 153 Menschen organisiert und durchgeführt, wovon etwa 80 in Pappenheim und seinen Ortsteilen leben. Wie das nebenstehende Schriftstück zeigt, ist es den Pflegekräften eine Freude, den Menschen die Geschenke der Bürgerstiftung Pappenheim zu überbringen.

Da ist es sehr bemerkenswert, wenn es dem Leiter der Diakoniestation Langenaltheim, Matthias Albrecht zur Weihnachtszeit ein Anliegen ist, sich seinerseits zu bedanken.

Dankbar ist er für die Sterntaleraktion der Pappenheimer Geschäftsleute, die über die Bürgerstiftung für Pflegebedürftigen in Pappenheim und den Ortsteilen Weihnachtsgeschenke verteilen lässt. ´Besonders aber beeindruckt es Matthias Albrecht, dass seine Diakoniestation in letzter Zeit immer wieder anonyme Spenden bekommen hat. „Da ist ein Kuvert mit Geld im Briefkasten auf dem ‘für die Diakonie‘ steht. Oder auch beim Pfarramt sind schon Geldkuverts an die Diakonie anonym abgegeben worden“, weiß Mathias Albrecht zu berichten.

Es ist ihm eine Herzensangelegenheit sich bei diesen anonymen Spendern öffentlich ganz besonders zu bedanken, die unerkannt und vollkommen selbstlos die Tätigkeit der Diakoniestation Langenaltheim finanziell unterstützen.




Welle der Spendenbereitschaft wächst immer mehr

Die Welle der Spendenbereitschaft für die Bürgerstiftung Pappenheim setzt sich fort. Für die Ortsvereine aus Bieswang hat jetzt Jürgen Satzinger an den Stiftungsvorsitzenden Graf von und zu Egloffstein vor dem Weihnachtsbaum in Bieswang einen Scheck über 1.100 Euro übergeben. Einige Bieswanger Gewerbebetriebe wollen mit einer weiteren Spendenaktion nachlegen.

Es war allerhand los um den Weihnachtsbaum in der Bieswanger Ortsmitte. Getroffen hatten sich die Vertreter der Vereine in Bieswang, die da sind der Audi Club Altmühltal, die Freiwillige Feuerwehr, der Verein Frohsinn, die Landjugend, die Soldaten- und Reservisten Kameradschaft und die Sportfreunde Bieswang.

Sie alle hatten zusammengelegt um die Bürgerstiftung Pappenheim zu unterstützen. Damit ist die Bieswanger Vereinsgemeinschaft in der Weihnachtszeit der dritte öffentlich bekannte Spender für die Bürgerstiftung.

Da hat es sich Graf von und zu Egloffstein sich als Stiftungsvorstand nicht nehmen lassen selbst nach Bieswang zu kommen, um sozusagen unter dem Weihnachtsbaum den Spendenscheck entgegen zu nehmen.

In seinen Dankesworten sprach Graf Egloffstein von einem beeindruckenden Zeichen der Solidarität durch die Bieswanger Vereine. Nach seinen Beobachtungen gebe es in Bieswang einen sehrt lebendigen Gemeinschaftsgeist festzustellen, „der einen Pappenheimer richtig wehmütig machen kann“, stellte der Stiftungsvorsitzende fest. Sein Dank galt auch der Diakonie, für die Matthias Albrecht zur Scheck Übergabe gekommen war. Durch die Hilfe der Diakonie konnte erst sichergestellt werden, dass die Hilfen bei den Bedürftigen auch ankommen. „Ohne die Diakonie hätten wir zwar helfen wollen aber wegen des „Datenwahnsinns“ nicht helfen können“, sagte Graf Egloffstein.

Ins Rollen gebracht haben diese enorm angewachsene Welle der Spendenfreudigkeit die Pappenheimer Geschäftsleute Sieglinde Halbmeyer, Karl Satzinger und Christine Schindler, die als Organisationsteam nach der Absage des Pelzmärtelmarktes mit der Aktion Sterntaler zu einem Spendenmarathon für die Bürgerstiftung aufgerufen haben. Neben dem Verkauf von Metallsternen gab es Spenden von der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim, der Stadt Pappenheim und zuletzt von den Ortsvereinen aus Bieswang.

Eine weitere Spendenaktion haben die Bieswanger Firmen Krause Präzisionsguss, Atelier Frauensache, Markus Gegg Zimmerei, August Roth, Sanitär, Metallbau und Spenglerei angekündigt.




Bürgerstiftung beschenkt 300 pflegebedürftige Menschen in Pappenheim

Die Bürgerstiftung Pappenheim hat jetzt im Rahmen der Sterntaler-Aktion Geschenke an die Sozialträger ausgegeben, damit alle pflegebedürftigen Menschen in Pappenheim und den Ortsteilen vor dem Weihnachtsfest ein Geschenk erhalten.

Wie mehrfach berichtet, unterstützt das Organisationsteam des Pelzmärtelmarktes mit der Sterntaleraktion die Bürgerstiftung Pappenheim. Zusätzlich haben bisher auch die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Pappenheim an die Bürgerstiftung einbezahlt (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT hat berichtet).

Obwohl die Spenden Aktion Sterntaler noch bis zum 24.12.2020 läuft, hat Dekan Wolfgang Popp in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stiftungsrates die Sozialträger für Pappenheim in das evangelische Gemeindehaus eingeladen, um die ersten Geschenke für die pflegebedürftigen Menschen in Pappenheim und den Ortsteilen zu übergeben.

Bei der Übergabe waren Sven Emmerling, Leiter der Altenhilfe bei der Diakonie Weissenburg-Gunzenhausen, Matthias Albrecht zusammen mit Franziska Knaupp von der Diakoniestation Langenaltheim und Christa Schwind vom Georg-Nestler-Haus, dem Seniorenheim in der Beckstraße anwesend.

Natürlich war auch Graf Egloffstein als Mitbegründer und Stiftungsrat zusammen mit Sieglinde Halbmeyer, Christine Schindler und Karl Satzinger, den Initiatoren der Sterntaleraktion bei der Geschenkübergabe.

Sie alle begrüßte der Stiftungsratsvorsitzende Dekan Popp im evangelischen Gemeindehaus und betonte, dass die betreuten Menschen in dieser Zeit besonders schwer zu leiden hätten. Da sei es ein dankenswertes Zeichen der Nächstenliebe, wenn durch die Bürgerstiftung in der Vorweihnachtszeit alle rund 300 pflegebedürftigen Pappenheimer in Stadt und Land mit netten Aufmerksamkeiten bedacht werden. Natürlich ist auch an die Einrichtung der Tagespflege im Haus Altmühltal gedacht, die demnächst mit einer Geldspende aus der Bürgerstiftung für Anschaffungen rechnen könne.

In den Aktivitäten des „Orga-Teams“ für den Pelzmärtelmarkt, der Unterstützung durch die Diakonie bei der Geschenkeverteilung und den steuerlich absetzbaren Spendenquittungen durch die Bürgerstiftung sieht Graf von und zu Egloffstein die drei Säulen, von denen diese hervorragende Aktion getragen werde. Den Menschen, die am meisten unter der aktuellen Situation leiden, soll eine Freude gemacht und Herz und Sinn erwärmt werden. Die Spendenaktion sei auch deshalb so besonders, weil es eine Aktion der Pappenheimer für Pappenheimer mit einer überwältigenden Spendenbereitschaft sei.

Auch Christine Schindler sieht die Gemeinschaftsaktion von Pelzmärtel-Orgateam, Bürgerstiftung, Diakonie und evangelischer Kirche als eine herausragend erfolgreiche Aktion, die zustande gekommen sei, obwohl im Jahr 2020 alles anders gelaufen war als geplant. Unter dem Motto „Miteinander-Füreinander“ sei es gelungen, in der Corona-Weihnacht 2020 für die betreuten und pflegebedürftigen Menschen Pappenheims und seiner Ortsteile ein Zeichen der Nächstenliebe zu setzen, „um Ihnen auf diese Weise zu zeigen, dass sie in unserer Gesellschaft nicht vergessen werden“.

Ein ganz großes Dankeschön richtete Christine Schindler an die Geschäfte, die sich am Verkauf der Edelstahlsterne beteiligt haben und auch an die zahlreichen großzügigen Spender aus der Pappenheimer Geschäftswelt und den Vereinen. Dadurch sei es möglich auch geworden, dass unter Beachtung der Hygienevorschriften Konzerte der Pappenheimer Stadtkapelle für das Seniorenheim und das Haus Altmühltal organisiert werden können. „Aufgrund der hohen Spendensumme war es sogar möglich auch für die Betreuer eine kleine Aufmerksamkeit zu besorgen und auch Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz zu danken“, betonte Christine Schindler.

Auch Stadtrat Karl Satzinger, bedankte sich bei seinem Team für das enorme Engagement. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass man sich ehrenamtlich engagiere und es erfülle ihn mit Stolz, dass er Teil dieses Teams sein dürfe.




Stadt Pappenheim spendet für die Bürgerstiftung

Auch die Stadt Pappenheim hat jetzt die Bürgerstiftung Pappenheim finanziell unterstützt. Bürgermeister Florian Gallus überreichte auf dem Marktplatz einen Scheck über 500 Euro an den Stiftungsvorstand Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein. Dieser zeigt sich überwältigt von der enormen Spendenbereitschaft.

Wie Vieles in dieser Zeit, ist auch diese Spende der Stadt Pappenheim aus der Corona-Situation heraus entstanden. In den Corona freien Zeiten stand in der Vorweihnachtszeit ein Besuch des Bürgermeisters bei den Firmen, Gewerbetreibenden und bei jenen an, die sich im abgelaufenen Jahr in besonderer Weise um das Gemeinwohl in der Stadt Pappenheim bemüht haben. Als kleine Aufmerksamkeit hatte der Bürgermeister bei seinen Besuchen einen Karton mit zwei Flaschen Wein dabei.

Weil diese Besuche angesichts der aktuellen Pandemielage eher unpassend erscheinen, hat sich Bürgermeister Gallus dazu entschlossen, ein Zeichen zu setzen und den Betrag der sonst für die Präsente aufgewendet wurde, nämlich 500 Euro, an die Bürgerstiftung Pappenheim zu spenden. „Wir lassen niemanden alleine und ohne Schutz“, will Bürgermeister Gallus, mit seiner Spende und auch der kürzlich angelaufenen Einkaufshilfe der Stadt zum Ausdruck bringen.

Bei der Übergabe des Spendenschecks waren mit Sieglinde Halbmeyer, Christine Schindler und Karl Satzinger auch die Protagonisten des viel gelobten „Orga-Teams“ für den Pelzmärtelmarkt die, wie berichtet, mit ihrer Sterntaler-Spendenaktion ebenfalls in die Bürgerstiftung Pappenheim einzahlen.

Graf Egloffstein zeigte sich als Stiftungsvorstand sehr bewegt und dankbar von der überwältigenden Spendenbereitschaft für seine Stiftung, die ihn und die Vertreter der beteiligten Gewerbetreibenden „schlichtweg überrollt“ hätten. Insbesondre die Sterntaleraktion bringe wie die Adventkerzen Licht und Wärme nach Pappenheim. Das entflamme in ihm auch den vorsichtigen Optimismus, vom Beginn einer neuen Entwicklung in der Stadt.

Auch Christine Schindler zeigte sich sehr erfreut und überrascht vom Erfolg der Sterntaleraktion bei der in mehreren Geschäften Pappenheims Metallsterne zum Verkauf angeboten werden. Die Idee der Sterntaleraktion und der Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung stamme von Stephan Lauterbach, wird von Christine Schindler mehrfach hervorgehoben. Die beteiligten Geschäfte hätten alle Sterne nachgeordert und auch manche Firmen haben Sterne in großer Zahl gekauft. Die Tatsache, dass die Sterntaleraktion in Pappenheim so gut ankommt, führt Christine Schindler darauf zurück, dass die Leute wissen, dass das Spendengeld in Pappenheim bleibt. „Das ist anders, als wenn die Spenden sonst wohin gehen“ betont sie und Karl Satzinger ergänzt, dass auch die Geschenke für die bedürftigen und alten Menschen alle bei Pappenheimer Geschäftsleuten eingekauft werden.

Das „Orga-Team“ und die Bürgerstiftung werden zur Vorweihnachtszeit immerhin 275 Personen beschenken. Dabei werden insbesondere alte und behinderte Menschen bedacht, die im Seniorenheim und im Haus Altmühltal leben. Aber auch andere Bedürftige stehen auf der Liste der Spender die mit Hilfe von Sozialverbänden ausgewählt worden sind.

An der Sterntaleraktion beteiligen sich folgende Pappenheimer Geschäfte

Frauensache, Katja Wenzel Deisingerstr. 16, 91788 Pappenheim
Hoechstetter Apotheke, Erwin Scheinast Deisingerstr. 26, 91788 Pappenheim
Allianz Generalvertretung Markus Wurm Deisingerstr. 9, 91788 Pappenheim
Anton Schindler e.K., Christine Schindler Deisingerstraße 37, 91788 Pappenheim
Bäckerei Lehner Dieisngerst. 15, 91788 Pappenheim
Tourist Information Pappenheim Marktplatz 1, 91788 Pappenheim
Schloss Apotheke, Holger Wenzel Marktplatz 2, 91788 Pappenheim
Zimmerei Gegg Rosengasse 30, 91788 Bieswang

 




Corona Test Center in Pappenheim erfolgreich angelaufen

Am Freitag, den 11.12.2020 ist das Corona Schnelltest Zentrum des Pappenheimer Unternehmens Modl Medical erfolgreich an den Start gegangen. Aktuell gibt es von der Firma Modl Testzentren in Augsburg, Berlin und Pappenheim, bei denen bisher mit steigender Tendenz insgesamt rund 9.800 Anmeldungen aufgelaufen sind.

„Wir können im System die Anmeldungen für die einzelnen Standorte nicht sehen, da man mit unseren QR Codes an alle Modl Medical Center kommen kann“, teilt Nicole Modl, Geschäftsführerin der Firma Modl mit.

Die von der Firma Modl eigens für die Corona Testzwecke entwickelte App hat sich von Anfang an bestens bewährt und die Effizienz in den Abläufen des Testbetriebs kommt überall sehr gut an. Die Professionalität des Modl Medical Teams wird sehr gelobt und auch die Tatsache, dass man eben keinen Termin benötigt, sondern einfach kommen kann und ohne längere Wartezeit getestet wird.

Die Drive In Station auf dem Pappenheimer Volksfestplatz ist jeweils Mittwoch und Freitag von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr geöffnet.

Anmeldung und Registrierung
Zur Erklärung hängt am Container ein großes Banner
Registrierung

Zunächst ist eine Registrierung der Personalien mit dem nebenstehenden QR-Code oder via Internet über www.publictesting.de erforderlich.

Nach dem Datenversand erhält man seinen persönlichen QR Code.
Dieser persönliche QR-Code muss ausgedruckt oder auf Handy gespeichert werden.
Mit dem persönlichen QR-Code bei der der Drive-In Station auf dem Volksfestplatz vorfahren.
Bezahlen und persönlichen QR-Code abscannen lassen.

Es ist nur bargeldlose Zahlung möglich.

 




Musikschule Eggert startet Weihnachtsengel Aktion

In der Musikschule von Annika Eggert hat man überlegt, wem man dieses Jahr anstatt einer Weihnachtsfeier eine Freude machen könnte. Daraus ist die Weihnachtsengelaktion der Musikschule entstanden.

Jede Schülerin und jeder Schüler hat eine „Patenschaft“ für einen Bewohner des Pappenheimer Seniorenheims Georg-Nestler-Hauses übernommen und einen ganz persönlichen Überraschungsbrief gestaltet. In den Briefen haben die Musikschüler Weihnachtslieder mit viel Freude bemalt, weil sie in diesem Jahr ja nicht vorspielen dürfen. Mit den gemalten Weihnachtsliedern wollen die kleinen Künstlerinnen und Künstler erreichen, dass sich die Seniorinnen und Senioren freudig an vergangene schöne Weihnachtstage erinnern. In dem Brief befinden sich auch ausgeschnittene Schneeflocken, mit denen in den Zimmern im Seniorenheim zum weihnachtlichen Schmuck beigetragen wird.  Und zu guter Letzt gibt es noch einen zur Weihnachtszeit passenden Mundschutz und natürlich noch eine Kleinigkeit zum Naschen.

„Einige meiner Schüler fanden die Aktion so toll, dass Sie auf eine persönliche Antwort hoffen, vielleicht kann sich ja sogar eine Brieffreundschaft daraus entwickeln“ teilt Annika Eggert, die Initiatorin der Weihnachtsengelaktion mit.

Titelfoto: Musikschule Eggert