Corona-Situation weiterhin ernst nehmen

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen appelliert an die Landkreisbevölkerung, die Corona-Situation weiterhin ernst zu nehmen. Nur wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, sind weitere Öffnungsschritte im Landkreis möglich. Heute liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 125,6. 

 Auch die Vertreter der DEHOGA und der IHK bitten die Bevölkerung, sich weiterhin an die Hygienemaßnahmen zu halten. „Nur wenn die Inzidenzzahlen im Landkreis deutlich sinken, sind Öffnungsschritte möglich. Die anstehenden Öffnungen sind für die Gastronomie und den Handel enorm wichtig. Mit unvorsichtigem Verhalten gefährdet man nicht nur die eigene Gesundheit, sondern fordert auch massive wirtschaftliche Konsequenzen heraus!“, so Berta Jäger, Vorsitzende der DEHOGA im Landkreis und Dr.-Ing. Simon Amesöder, Vorsitzender des IHK-Gremiums im Landkreis.

Leider sind in den vergangenen Tagen die Inzidenzwerte im Landkreis auch nochmal deutlich gestiegen. Die Neuinfektionen spielten sich dabei vor allem im privaten und familiären Bereich ab, aber auch vereinzelt innerhalb von Betrieben. „In den allermeisten Unternehmen greifen die umgesetzten Hygienemaßnahmen und zeigen, dass eine Ansteckung innerhalb der Mitarbeitenden durch die konsequente Umsetzung verhindert werden kann,“ so Amesöder weiter.

Landrat Manuel Westphal bittet die Bevölkerung um Unterstützung: „Ich weiß, wir leben in einer sehr schwierigen Zeit und die Pandemie belastet uns alle. Doch bitte ich Sie um Ihre Mithilfe, damit die Zahlen weiter sinken. Bitte halten Sie sich weiterhin an die geltenden Kontaktbeschränkungen und die so wichtigen Hygienemaßnahmen.“

Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenz ist auch eine weitere Lockerung für den Tourismus am 21.05. voraussichtlich nicht möglich. „Der durch die Pandemie erzeugte wirtschaftliche Schaden ist nicht mehr aufzuholen. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Pandemie weiter eingedämmt wird und wir möglichst schnell wieder öffnen können“, ergänzt Berta Jäger.

Das Unterschreiten des 100er-Werts bei der Inzidenz ist der einzige Weg weitere Öffnungen zu ermöglichen. Nur wenn die Virusausbreitung gebremst wird, können kleine Schritte zurück zur Normalität gemacht werden. Das Landratsamt hat darüber hinaus keine Möglichkeit, Lockerungen herbeizuführen.

„Jeder von uns sehnt sich danach, wieder Freunde zu treffen oder bei gutem Wetter den Biergarten zu besuchen. Doch noch heißt es, vorsichtig sein und unnötige Kontakte vermeiden. Das Virus ist noch zu sehr verbreitet im gesamten Landkreis. Schützen Sie sich und andere und begrenzen Sie Ihre Kontakte weiterhin auf ein Mindestmaß und beachten Sie bitte jederzeit die geltenden Kontaktregelungen“, so Landrat Manuel Westphal.

Ein wichtiger Schritt, um die Pandemie weiter einzugrenzen, ist die Impfung der Bevölkerung gegen das Virus. „Durch die Impfungen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen und in den Arztpraxen im Landkreis kommen wir mit den Impfungen gegen Corona weiter voran. Über 30.700 Personen haben bereits ihre Erstimpfung erhalten. Je mehr Impfstoff uns zur Verfügung gestellt wird, desto mehr Personen können geimpft werden. Wir hoffen, dass die Liefermengen weiterhin hoch bleiben und wir zügig vorankommen“, erklärt Landrat Westphal.




Corona-Situation im Landkreis vor dem Himmelfahrtstag 2021

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen analysiert die Coronasituation und den aktuellen Stand der Schutzimpfungen.

(LRA) Leider sind die täglichen Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wieder angestiegen. Das RKI weist heute eine 7-Tage-Inzidenz von 119,3 für den Landkreis auf. Solange die 7-Tage-Inzidenz nicht stabil unter 100 liegt, sind keine weiteren Öffnungsschritte im Landkreis möglich.

 Zwar hat sich in der vergangenen Woche bereits eine Entspannung des Infektionsgeschehens angekündigt, doch wurden in den vergangenen Tagen wieder deutlich mehr Corona-Neuinfektionen festgestellt, als in der vergangenen Woche. So meldete das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gestern 40 neue Fälle.

Das Infektionsgeschehen verteilt sich weiterhin auf den gesamten Landkreis und spielt sich überwiegend im privaten beziehungsweise familiären Bereich ab, aber nach wie vor auch innerhalb von Betrieben. Glücklicherweise wurden in den vergangenen Tagen nur wenige Infektionen bei jüngeren Kindern festgestellt, so dass Grundschulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen nicht von Quarantänemaßnahmen betroffen waren. Bei einzelnen positiv getesteten Schülern von Abschlussklassen verschiedener Schulen im Landkreis wurden individuelle Maßnahmen getroffen, so dass auch alle Kontaktpersonen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen an ihren Prüfungen teilnehmen können.

In der dritten Welle der Corona-Pandemie ist zudem festzustellen, dass nun auch immer mehr jüngere Menschen von einem schweren Verlauf der Krankheit betroffen sind. Dies kann auch das Klinikum Altmühlfranken bestätigen. Die Zahl der COVID-Patienten im Klinikum ist leicht rückläufig, von einer Entspannung kann aber noch nicht die Rede sein. Es stehen an beiden Klinikstandorten weiterhin alle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Aufgrund des Infektionsgeschehens appelliert das Gesundheitsamt weiter an die Bevölkerung, sich unbedingt an die geltenden Kontaktbeschränkungen zu halten. Das heißt, dass sich ein Hausstand nur mit einer weiteren Person im privaten und öffentlichen Raum treffen darf. Wer sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen mit anderen trifft, sollte dies vorwiegend draußen und mit Abstand tun. Das Infektionsrisiko ist im Freien deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. In geschlossenen Räumen sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen und regelmäßig gelüftet werden.

Außerdem sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, die bestehenden Testmöglichkeiten rege zu nutzen. Aufgrund der hohen Kapazitäten an Schnelltests, die mit Hilfe von regionalen Partnern wie dem MVZ des Klinikums Altmühlfranken, den Apotheken oder der DLRG im gesamten Landkreis geschaffen wurden, ist es möglich, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger auch mehr als einmal in der Woche auf eine Corona-Infektion testen lassen kann. Das MVZ wird in der kommenden Woche noch zwei zusätzliche Schnellteststationen in Ellingen und Pleinfeld eröffnen. Alle Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-schnelltestangebote/.

Da wie in den vergangenen Wochen auch Infektionen innerhalb von Unternehmen zum Infektionsgeschehen beigetragen haben, sensibilisiert das Gesundheitsamt erneut, auch während der Arbeitszeit die geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten. Das heißt, beim Aufenthalt mehrerer Personen in einem Raum muss unbedingt ein Mund-Nasen-Schutz, möglichst FFP2, getragen und auf ausreichend Abstand geachtet werden. Auch ein regelmäßiges Lüften ist für den Infektionsschutz sehr wichtig. Empfohlen werden das Stoßlüften in Büroräumen mindestens einmal pro Stunde, in Veranstaltungs-, Besprechungs- und Seminarräumen alle 20 Minuten und in Räumen, wo Menschen sportlich aktiv sind, mindestens fünf Luftwechsel pro Stunde. Auch die Nutzung einer CO2-Ampel oder Apps, die an das regelmäßige Lüften erinnern, können hilfreich sein. Auch bei gemeinsamen Autofahrten sollte unbedingt eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden, bestenfalls eine FFP2-Maske.

Sollte es in Betrieben zu einem Corona-Fall kommen, müssen dem Gesundheitsamt für die Kontaktnachverfolgung alle – auch kurzzeitige – Kontakte der betroffenen Person genannt werden. Nur so können Infektionsketten wirksam unterbrochen werden. Das Gesundheitsamt prüft immer jeden Einzelfall und wird je nach Gegebenheiten (Tragen von Masken, Abstand…) über Test- und Quarantäneanordnungen entscheiden. Wird kein schlüssiges Hygienekonzept des Betriebes vorgelegt, erschwert das die Arbeit des Gesundheitsamtes. Auch das Verschweigen von Kontaktpersonen führt letztlich nur dazu, dass Infektionen nicht rechtzeitig erkannt werden, sich in Betrieben ausbreiten und die Zahlen wieder steigen. Wichtig sind in diesen Fällen auch die vom Gesundheitsamt empfohlenen PCR-Tests, die Infektionen oft viel früher aufdecken als Antigen-Schnelltests.

„Wir betrachten bei Corona-Infektionen immer den Einzelfall und entscheiden nach der Sachlage, die uns von der betroffenen Person geschildert wird. Nach Schema F wird von uns keine Quarantäne angeordnet, da auch uns wichtig ist, die Aufrechterhaltung des Betriebes sicherzustellen!“, so Dr. Miriam Schneider, die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.

Landrat Manuel Westphal bittet die Bevölkerung um Geduld und Mithilfe: „Ich weiß, dass die Zeit, in der wir nun schon mit den derzeit gültigen Corona-Auflagen leben, sehr, sehr schwer ist und uns vieles abverlangt. Doch bitte ich Sie alle weiterhin darum, die notwendige Vorsicht an den Tag zu legen! Nur, wenn es uns gelingt, die Infektionszahlen deutlich zu verringern, können weitere Öffnungsschritte erfolgen. Vielen Dank für Ihre Geduld, Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis für die Situation!“

Aktueller Stand der Impfungen
Sehr wichtig bei der Eindämmung der Corona-Pandemie sind weiterhin die Impfungen gegen das Virus. Bisher sind im Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen 18.471 Erstimpfungen erfolgt und 8.891 Zweitimpfungen. Auch die Arztpraxen werden weiterhin mit Impfstoff beliefert und konnten 11.040 Erstimpfungen durchführen und 482 Zweitimpfungen.

Bis Anfang nächster Woche werden wieder vorwiegend Erstimpfungen am Impfzentrum durchgeführt, danach wird der gelieferte Impfstoff hauptsächlich für die notwendigen Zweitimpfungen ausreichen. Mittlerweile werden Personen der dritten Priorisierungsgruppe erstgeimpft. Derzeit sind im Impfportal BayIMCO 14.202 Personen registriert, welche noch keine Termineinladung erhalten haben.

2.243 Personen haben eine Einladung erhalten, ohne diese bisher angenommen zu haben. Es ist davon auszugehen, dass viele dieser Personen schon eine Impfung in einer niedergelassenen Arztpraxis erhalten haben, ohne dass diese sich im Impfportal abgemeldet haben. Das Impfzentrum bittet deshalb dringend darum, dass diese Personen sich im Impfportal unter www.impfzentren.bayern abmelden. Personen, die sich telefonisch registriert haben, können sich unter 09831 52-2041 abmelden lassen.

Aufgrund der Vorgaben des Ministeriums erfolgen die Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca weiterhin im Abstand von 12 Wochen, wodurch ein maximaler Wirkungsgrad der Zweitimpfung erzielt wird. Eine Verschiebung von Zweitimpfterminen ist in Impfzentren generell nicht möglich. Von Anfragen soll daher abgesehen werden.

Wer sich am Impfzentrum impfen lassen will, muss sich vorher unter www.impfzentren.bayern registrieren. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 09831 52-2041 für eine Impfung registrieren lassen.




Pappenheim hat jetzt auch ein Corona-Schnelltestzentrum

Auch in Pappenheim gibt es ab Montag, 10.Mai 2021 eine Möglichkeit für kostenlose Corona Schnelltests in einer Testeinrichtung im Evangelischen Gemeindezentrum in der Graf-Carl-Str.1. Anmeldungen sind ab sofort online möglich.

Corona Schnelltestzenturm
PAPPENHEIM

[Online Anmeldung hier… ]

Die Teststation ist jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 16:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Eine Online-Voranmeldung via Internet wird empfohlen. Zum Werdegang der Teststation wird nachfolgend die Verlautbarung der Stadt Pappenheim veröffentlicht:

Die Stadt Pappenheim war seit längerem damit beschäftigt auch in Pappenheim eine Teststation einzurichten.
Es wurde bislang auf der Suche nach einem Betreiber mehrere Gespräche mit Ärzten und Apothekern geführt, des Weiteren wurden Firmen angefragt, welche sich auf den Betrieb von Teststationen spezialisiert haben, um unseren Bürgerinnen und Bürgern ein Testangebot unterbreiten zu können und somit auch den Einzelhandel und hoffentlich bald die Gastronomie unterstützen zu können.
Nun ist es gelungen auch in Pappenheim neben den Testangeboten der niedergelassenen Ärzte und Apotheken ein Testzentrum einer Division der Lippstädter WDS GmbH einzurichten.
Laut Coronateststrukturverordnung können die kostenfreien Schnelltests mindestens einmal wöchentlich in Anspruch genommen werden.
Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, empfiehlt der Betreiber WDS.care, frühzeitig online einen Termin zu vereinbaren.
Natürlich ist es auch möglich, sich ohne Anmeldung testen zu lassen, kurze Wartezeiten können dann aber nicht ausgeschlossen werden.

Das WDS.schnelltestzentrum in Pappenheim im
Evangelischen Gemeindezentrum in der Graf-Carl-Str.1 ist
montags, mittwochs und freitags von 16:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

 




Eine Ersatzbank aus Maibaum

Schon im zweiten Jahr in Folge ist es dem Pappenheimer Maibaum e.V. verwehrt einen Maibaum aufzustellen. Nun hat der Verein den Corona Zeiten getrotzt und auf dem Marktplatz ein Zeichen gesetzt.
Vor dem Rathaus hat der Verein am Vorabend des 1. Mai, eine Maibaum-Ersatzbank aufgestellt. Nein – es ist keine normale Bank. Die jungen Leute des Vereins haben sich wieder einmal etwas Besonderes ausgedacht und diese Bank kunstfertig aus dem Stamm des Maibaums aus dem Jahr 2019 gezimmert. Der Maibaum 2019 ist besonders schön bemalt und der Stamm sollte mehrere Jahre als Maibaum dienen. Es lässt sich gut sitzen auf dieser Ersatzbank der Maibaumvereins. Die Besucher unserer Stadt und auch die Dauersitzer in der Deisingerstraße wird´s freuen. Denn Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum sind gefragt in diesen Tagen von Pappenheimern und von den Gästen unserer Stadt.




Schrottfahrzeug auf der Pfarrwiese

Gegen einen bislang unbekannte(n) Fahrzeugbesitzer(in) hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet. Nach den polizeilichen Feststellungen wurde auf dem öffentlichen Parkplatz der katholischen Pfarrwiese in Pappenheim ein abgemeldeter Schrott-Pkw abgestellt. An dem silberfarbenen Opel Omega ist jetzt ein Hinweis mit Fristsetzung zur Entfernung des abgemeldeten Fahrzeugs angebracht.




Wechsel an der CSU-Fraktionsspitze im Pappenheimer Stadtrat

Friedrich Obernöder langjähriger Stadtrat, 2. Bürgermeister und Vorsitzender der CSU-Fraktion gibt sein Amt als Fraktionsvorsitzender wie angekündigt, an Markus Gegg aus Bieswang ab. Als Spitzenpolitiker des CSU-Ortsverbandes Pappenheim hat Obernöder die Entwicklung der Stadt Pappenheim seit 30 Jahren maßgeblich mitgeprägt.

Im Mai 1990 erhielt der damals 35-jährige Landwirt aus Osterdorf erstmals Sitz und Stimme im Stadtrat der Stadt Pappenheim. In diesem Jahr begann Bürgermeister Josef Nachtmann seine letzte Amtszeit.

Von vornherein setzte sich Friedrich Obernöder engagiert für eine positive Gestaltung der Stadtpolitik ein, was ihm die Wähler bei den Kommunalwahlen stets mit einer hohen Stimmenzahl honorierten.

Als Mitglied im Bauausschuss sowie im Finanz- und Hauptausschuss war Friedrich Obernöder als Kommunalpolitiker stets maßgeblich an den wichtigen Entscheidungen für Pappenheim beteiligt.

Im Jahr 2002 wurde Friedrich Obernöder Zweiter Bürgermeister der Stadt. Dieses Amt hatte Obernöder bis Ende April 2014 inne. Von März 2009 bis März 2015 führte Friedrich Obernöder die CSU-Ortsgruppe Pappenheim was er von Anton Schindler übernommen hatte, bevor er das Amt an Marcus Wurm abgab.

Lange Jahre war Friedrich Obernöder auch CSU-Fraktionsvorsitzer im Pappenheimer Stadtrat. Nach der Kommunalwahl 2014 gab er den Fraktionsvorsitz an den damaligen Newcomer Florian Gallus ab, der es über dieses Amt bis an die Spitze im Pappenheimer Rathaus gebracht hat. Nach der Kommunalwahl 2020 hat Friedrich Obernöder als erfahrenster Politiker in der CSU-Fraktion wieder den Vorsitz übernommen. Allerdings hat er seine Amtsführung von vornherein auf ein Jahr befristet. „Das Jahr ist jetzt um“ sagte Friedrich Obernöder im Nachspann zur jüngsten Stadtratssitzung. Damit gibt er den Fraktionsvorsitz an Markus Gegg, Inhaber des gleichnamigen Zimmereibetriebs in Bieswang ab, der das Amt wie damals Florian Gallus als politischer Neuling antritt. Bei der Kommunalwahl im März 2020 hatte Markus Gegg nach Florian Gallus (2319 Stimmen) und Simon Schleußinger (961 Stimmen) das dritthöchste Stimmenergebnis (926 Stimmen) erzielen können.

Titelfoto: Markus Gegg bei der Vereidigung zum Stadtrat im Mai 2020

Nachfolgend sehen Sie eine Bildzusammenstellung aus dem politischen Wirken Friedrich Obernöders.




Bauhofchef in den Ruhestand verabschiedet

In Pappenheim wurde kürzlich Karlheinz Hüttinger als Leiter des städtischen Bauhofs verabschiedet. Obwohl Corona bedingt eine angemessene Abschiedsfeier für den scheidenden Bauhofchef nicht möglich war, ließen es sich Bürgermeister Florian Gallus und Stadtrat Karl Satzinger, der Referent für den Bauhof nicht nehmen, Karlheinz Hüttinger zum Abschied persönlich zu danken.

Zehn Jahre war Hüttinger als Chef des Städtischen Bauhofs tätig. Bei der Übergabe eines Abschiedsgeschenkes hob der Bürgermeister hervor, dass Hüttinger die städtische Einrichtung in vorbildlicher Weise geleitet hat und auch immer wieder seine hervorragenden Kenntnisse in der Maschinentechnik zum Einsatz bringen konnte.

Mit seinen Kenntnissen und seiner Erfahrung will Karlheinz Hüttinger auch im Ruhestand, wenn es notwendig ist, dem Bauhof beratend zur Seite stehen. Bei seinen Kollegen bedankte sich Hüttinger für die Zusammenarbeit und betonte die Wichtigkeit des Zusammenhalts im Kreise der Bauhofmitarbeiter.

Seinem Nachfolger Stefan Pfahler wünschte er viel Erfolg bei seiner neuen, für die Stadt Pappenheim wichtigen Tätigkeit, die wie kaum ein anderes Tätigkeitsfeld im öffentlichen Bereich wahrgenommen wird.

Der Neue Bauhofleiter wünschet seinem Amtsvorgänger einen gesunden uns zufriedenen Ruhestand und überreicht im Namen der Bauhofmitarbeiter ein Präsent mit verschiedenen Gutscheinen.

Foto: Stadt Pappenheim




Bei Fahrradkauf einem „Fakeshop“ aufgesessen

Eine 32-jährige Frau aus Pappenheim wurde über eine Internet Suchmaschine auf einen Fahrradhändler aufmerksam, bei dem sie das Angebot für ein E-Bike ihrer Vorstellungen entdeckte. Per Vorauskasse bezahlte die junge Frau annähernd 1.400 EURO auf ein deutsches Konto.
Nachdem die Frau mehrere Tage von dem angeblichen Händler keine Versandbestätigung ihres Rades erhielt versuchte sie telefonisch den angegebenen Kundenberater zu erreichen, was ihr aber nicht gelang. Am Montag, 19.04.2021 kam unter der angegebenen Telefonnummer der Firma nicht einmal eine Bandansage mehr und die Website des Fahrradhändlers war auch nicht mehr zu finden.

Gan offensichtlich wurde die 32 Jahre alte Geschädigte auf einen Fakeshop geleitet und betrogen. Die Polizei hat jetzt Ermittlungen wegen Betruges eingeleitet.

Ist ein Wort erlaubt?
Von dieser Stelle sei der Hinweis gegeben, dass es in Pappenheim prima E-Bikes für alle Bedürfnisse zu kaufen gibt, wobei man zuerst das Fahrrad Probe fahren kann. Bezahlen muss man erst wenn man das E-Bike schon zu Hause hat. Zudem gibt es einen Kundendienst, bei dem außerordentlich großzügig geholfen wird.




Marktfrauen spenden an die TSG

Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro haben jetzt die Pappenheimer Marktfrauen die TSG Pappenheim erfreut. Der 1. Vorsitzende Bastian Hillitzer konnte kürzlich den Spendenscheck am TSG-Sportgelände entgegennehmen.

Es sind schwere Zeiten in der sich auch Vereine und Gruppen nun schon eine ganze Weile befinden. Aber der TSG-Chef Basian Hillitzer will nicht jammern, sondern blickt positiv voller Zuversicht und Dankbarkeit auf das Vereinsgeschehen. So kann er auch auf einen erfolgreichen Saisonabschluss im Jahr 2020 zurückblicken, bei dem die Erste Mannschaft und die U11 jeweils den 1. Tabellenplatz erreichen konnten. Mit dem Winter kam dann das Spielverbot, das der Verein bisher recht gut überstanden hat. Dem rund 200 Mitglieder zählenden Fußballverein sind die Mitglieder bisher treu geblieben. Austritte gab es nicht. „Im Jugendfußball in der U7 und U 9 haben wir sogar 25 Neumitglieder aufgenommen“, freut sich der Vereinsvorstand.

Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass die TSG Pappenheim der erste Verein war, der in Pappenheim zu Beginn der ersten Corona Welle im Frühjahr 2020 eine Einkaufshilfe für bedürftige Personen angeboten hat.

Dabei will Hillitzer auch dankbar erwähnen, dass es für den Verein immer wieder Unterstützung gibt. Wie eben jetzt von den Marktfrauen, die in den über fünf Jahren ihres Bestehens mit dem Verkaufserlös aus Ihrem Verkauf am Wochenmarkt immer wieder Vereine und Gruppen in Pappenheim und den Ortsteilen beschenken. Auch bei der Pappenheimer Sterntaler Aktion zu Gunsten der Bürgerstiftung Pappenheim haben die Marktfrauen gespendet.

Die Verkaufsaktivitäten der drei Marktfrauen am Pappenheimer Wochenmarkt werden durch Corona nicht behindert. Das Hygienekonzept und das Tragen von Schutzmasken ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden und Marktfrauen und Marktbesucher freuen sich gleichermaßen auf die Begegnungen jede zweite Woche am Freitagvormittag. Besonders erfreulich sei dabei die Beobachtung, dass die Pappenheimer Marktbesucher die aktuellen Bestimmungen der Hygienemaßnahmen geduldig und diszipliniert einhalten.

Die Spende der Pappenheimer Marktfrauen in Höhe von 500 Euro will die TSG Pappenheim zum Kauf von neuen Trikots für die im vergangenen Jahr so siegreichen U11 einsetzen.




Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Dienstag, 13.04.2021, nachts gegen 01.00 Uhr, wurden in der Pappenheimer Bahnhofstraße zwei 23 und 33 Jahre alte Pappenheimer angetroffen, die ohne triftigen Grund außerhalb ihrer Wohnung aufhielten unterwegs waren.

Die Chance, nach einer Belehrung durch die Polizeistreife gleich nach Hause zu gehen und straffrei zu bleiben nutzten die beiden  Betroffenen offenbar nicht.
Denn, wie es im Polizeibericht heißt, „kümmerten sich die beiden nicht weiter um die Hinweise auf die rechtlichen Bestimmungen und setzten ihren nächtlichen Spaziergang fort“.

Wegen offenkundiger Uneinsichtigkeit hat die Polizei nun gegen beide Betroffenen ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.




Neue Coronaregeln für den Einzelhandel und weitere Schnelltestmöglichkeiten

Für den Einzelhandel gibt es auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ab kommenden Montag, 12. April 2021 erneut Änderungen, die von der Bayerische Staatsregierung beschlossen worden sind. Weitere Testmöglichkeiten werden angeboten. Anmeldemöglichkeiten zu den Testzentren finden Sie unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten

(LRA) Nach Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung werden Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Die Öffnung solcher Läden ist damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten und sich an der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis orientieren. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgezählten Geschäfte öffnen. Dies gilt ab Montag, 12. April 2021.

Da der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen derzeit laut RKI eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 aufweist, sind Terminshopping-Angebote, das sogenannte Click & Meet, zulässig. Dabei muss von Kundinnen und Kunden ein aktueller negativer Test (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest) vorgelegt werden. Das bisher erlaubte „Click & Collect“, also die Abholung vorbestellter Waren in den Ladengeschäften, ist weiterhin auch ohne Vorlage eines negativen Tests möglich.

Ob geimpfte Bürgerinnen und Bürger in Zukunft von der Testpflicht ausgenommen werden, steht derzeit noch nicht fest. Aktuell gelten für diesen Personenkreis bezüglich „Click & Meet“ keine Sonderregelungen.

Weiter Testmöglichkeiten
Im Landkreis gibt es bereits einige Schnelltestmöglichkeiten. Diese werden nun noch erweitert. So wird es voraussichtlich ab 13.04.2021 in Weißenburg zusätzlich zur Schnelltestmöglichkeit am Klinikum Altmühlfranken noch eine weitere Teststation in der KunstSchranne (An der Schranne 12) geben. Auch diese wird vom Medizinischen Versorgungszentrum Altmühlfranken betrieben. Landrat Manuel Westphal und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel bedanken sich für das Engagement des MVZ: „Dank der zusätzlichen zentrumsnahen Schnellteststation können Bürgerinnen und Bürger direkt vor dem Einkauf einen Schnelltest machen und so das Angebot unseres Einzelhandels wahrnehmen. Damit können wir auch die Hausarztpraxen weiter entlasten, die bisher auch zahlreiche asymptomatische Personen getestet haben.“

Auch in Gunzenhausen wird es ebenfalls voraussichtlich ab 13.04.2021 eine zusätzliche Schnelltestmöglichkeit im Stadtzentrum geben. Diese wird im Haus des Gastes (Dr.-Martin-Luther-Platz 4) eingerichtet und ebenfalls vom MVZ betrieben. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz freut sich über diese zentrale Schnelltestmöglichkeit, die in Abstimmung mit dem Landratsamt und dem MVZ entstanden ist: „Ich freue mich, dass wir zusätzlich zu unseren Angeboten am Testzentrum und in den Apotheken noch eine weitere Möglichkeit haben, wo sich unsere Bürgerinnen und Bürger vor dem Besuch des Einzelhandels testen lassen können!“

Wichtig ist, dass das Angebot der Schnelltestzentren ausschließlich von Personen ohne Symptome wahrgenommen wird. Symptomatische Personen sollen sich an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Zusätzlich zu den bestehenden und oben genannten Testangeboten sollen in den nächsten Wochen noch weitere Schnellteststationen eingerichtet werden. Auch in Treuchtlingen sollen neben der bestehenden Teststation die Kapazitäten erweitert werden. „Wir befinden uns dazu in einem engen Austausch mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie mit dem MVZ, den Arztpraxen und Apotheken, um flächendeckend genügend Testmöglichkeiten aufzubauen. Vielen Dank bei allen Beteiligten für das Engagement, im gesamten Landkreis ausreichend Schnelltestmöglichkeiten zu schaffen“, so Landrat Manuel Westphal.

Eine Übersicht über alle Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis mit weiteren Informationen zu den entsprechenden Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten.




Die Rolandseiche ist weg

Die Rolands-Eiche am Lachgartenweg war in Pappenheim das stets sichtbares Zeichen der Patenschaft zwischen den Hamburg Eißendorfer Schützen aus Hamburg-Harburg und der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim.
Jetzt ist das Wahrzeichen dieser Patenschaft noch vor dem ersten Spatenstich für die neue Raiffeisenbank gefällt und entfernt worden. Entfernt wurde auch der Gedenkstein mit der Widmung, die an den 18. April 1987 erinnert, an dem die Rolands-Eiche gepflanzt wurde.

Bei den Vorbereitungen des Neubaus für das Bankhaus der Raiffeisenbank wurde die Rolandseiche als eine der ersten Aktivitäten gefällt. Wie aus der Vorstandschaft der Privilegierten Schützengesellschaft auf Nachfrage mitgeteilt wurde, war die Eiche in einem gesundheitlich schlechten Zustand und konnte deshalb nicht wie ursprünglich geplant mit dem Wurzelballen versetzt werden. Nach Auskunft des Architekten Clemens Frosch hat man an den Wurzeln Salzschäden fetgestellt.

Nach den aktuellen Planungen soll eine neue Rolands-Eiche nach der Fertigstellung des Bankhauses im Frontbereich des Gebäudes gepflanzt werden. Auch der Gedenkstein – so der Plan – soll bei der neuen Eiche wieder seinen Platz finden.