Sportfreunde Bieswang bleiben nach Derby ohne Punkte

Im Derby bei der SG Langenaltheim Solnhofen mussten die Sportfreunde Bieswang eine 2 : 4 Niederlage hinnehmen. Trotz engagierter Leistung und zwischenzeitlichem Ausgleich zeigte sich der Favorit aus Langenaltheim letztlich abgeklärter und nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Für die ersatzgeschwächten Gäste bleibt damit die Erkenntnis, dass es erneut die kleinen, spielentscheidenden Momente waren, die den Ausschlag gaben.

(SFB) Stark ersatzgeschwächt (viele verletzte Spieler beim ohnehin kleinen Kader, zudem Lukas Störzer im Urlaub, Stefan Kiermeyer musste nach 20 Minuten raus) ging SF-Elf das Spiel bei wunderschönem Mai-Wetter an. Im ersten Abschnitt begegneten sich die Teams auch auf Augenhöhe. Amidou Nasche erzielte nach einer Viertelstunde die Gastgeberführung. Boris Bosnjak egalisierte nur acht Minuten später zum 1 : 1. Adrian Mittemeyer konnte mit seinem 2 : 1 den Pausenstand für die Elf des ehemaligen SF-Trainers, Matthias Blischke, herstellen. Neue Hoffnung keimte für den Tabellenletzten aus Bieswang durch das 2 : 2 auf, welches Niko Müller beisteuerte (51.). Doch der erneute Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Rafal Polak verwandelte für die SG einen berechtigten Handelfmeter zum 3 : 2. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte es bis zur 81. Minute, in der die endgültige Entscheidung zugunsten der Heimelf fiel. Kacper Paluszkiewicz erzielte mit einem Weitschuss wenige Meter hinter der Mittellinie das 4 : 2 und überwand Marco Schnitzlein im Bieswanger Gehäuse.

Jammern ist bei der Kiermeyer-Elf nach der 4 : 2 – Niederlage nicht angesagt. Dafür gibt es keinen Grund. Man konnte eine anständige Leistung abliefern, muss aber – wie schon so oft in dieser Spielzeit – einsehen, dass es eben diese kleinen aber entscheidenden Unterschiede auf Sicht von neunzig Minuten gibt. Meist münden diese in knappe aber verdiente Niederlagen. Nicht umsonst steht man nach 22 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der A-Klasse Süd. Nicht abgeschlagen, aber halt ganz hinten.

Kommende Woche steht wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Es ist das vorletzte Spiel der Sportfreunde in dieser Saison. Anstoß ist (bereits am Samstag !!!) um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz der DJK Preith, die weiterhin als direkter Konkurrent im Abstiegskampf gilt. Wie schon in Marienstein vor einer Woche heißt es dort dann: Vorletzter gegen Letzten. Um den letzten Platz noch zu entkommen, ist ein Sieg unabdingbar, auf was will man warten. Noch werden sechs Punkte vergeben und nichts ist zu spät. Aber die Luft ist mittlerweile extrem dünn geworden. Das Saisonfinale startet dann am Sonntag, 17.05.2026, 13 Uhr, bei der Spvgg Kattenhochstatt II.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Boris Bosnjak, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Störzer, Florian Kraft, Simon Gerstner, Florian Käfferlein, Marco Zolnhofer, Anusorn Sachse

Text: Werner Rachinger

 




Radfahrer flüchtet nach Unfall in Solnhofen

Am Samstagnachmittag ist es auf dem Altmühltalradweg, in der Badstraße,  in Solnhofen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 30-jähriger Autofahrer gegenüber seines Wohnanwesens rückwärts einparken und überquerte hierzu die Fahrbahn.

Während das Fahrzeug bereits quer auf der Straße stand, näherte sich ein Rennradfahrer auf dem dort verlaufenden Radweg in Richtung Pappenheim. In der Folge kam es zum Zusammenstoß, bei dem der etwa 80 Jahre alte Mann mit seinem Rad in das Heck des Pkw fuhr und stürzte.

Der Senior zog sich dabei offenbar Verletzungen zu. Zudem entstand Sachschaden am Pkw. Dennoch setzte der Radfahrer seine Fahrt fort, ohne sich um die weitere Unfallaufnahme zu kümmern. Der Autofahrer verständigte daraufhin die Polizei.

Die Polizei Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zum beteiligten Radfahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen zu melden.




Pappenheim widmet seinen Maibaum der TSG

Nach guter Tradition hat der Verein Pappenheimer Maibaum e.V. auch in diesem Jahr am letzten Tag des April den Maibaum auf dem Marktplatz aufgestellt. Bereits im Vorfeld war spürbar, dass es sich diesmal um ein besonderes Exemplar handelt. Der Stamm präsentiert sich in den TSG-Farben Rot und Grün und verweist damit auf das 80-jährige Jubiläum der TSG Pappenheim, der der diesjährige Baum gewidmet ist. Kunstvolle Schnitzereien greifen dieses Thema zusätzlich auf und geben dem Maibaum eine ganz eigene Note.

Wie gewohnt wurde der Baum von den Vereinsmitgliedern auf den Schultern über die Altmühlbrücke bis auf den Marktplatz getragen. Dort erfolgte das Aufstellen in bewährter Weise mit Holzstangen, den sogenannten Schwalben, und viel Muskelkraft. Als der rund 20 Meter hohe Baum schließlich mit einem letzten gemeinsamen Kraftakt in die Senkrechte gebracht wurde, brandete großer Jubel unter den zahlreichen Besuchern auf. Geschmückt ist der Maibaum mit rot-grün bebänderten Kränzen, ergänzt durch das Pappenheimer Stadtwappen, das Wappen des gräflichen Hauses sowie die Zunftzeichen der Pappenheimer Unternehmer.

Schon lange vor der Ankunft des Maibaumes waren die Bierbänke auf dem Marktplatz fast voll besetzt. Bei Gegrilltem und Getränken stimmten sich die Gäste auf das Ereignis ein. Wie in den Vorjahren hatte die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim e.V. eine Café Bar eingerichtet und damit für ein zusätzliches Angebot gesorgt.

Trotz der kühlen Witterung ließen es sich viele Besucher nicht nehmen, den Pappenheimer Maibaum 2026 bei flotter Musik von DJ Lux gebührend zu feiern. Damit der Baum auch am Morgen des 1. Mai noch sicher an seinem Platz steht, übernahm eine Wachmannschaft die nächtliche Aufsicht und begann in den frühen Morgenstunden bereits mit den ersten Aufräumarbeiten. So klang  wieder einmal ein rundum gelungenes Maibaumfest in Pappenheim in ruhigen Bahnen aus.




Start der Turnhallensanierung in Pappenheim

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung der Turnhalle „Auf der Lach“ ist getan. Nach dem Abschluss der Ausschreibungen hat der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. die ersten Aufträge vergeben und damit den Auftakt für die anstehenden Sanierungsarbeiten gesetzt. Für das traditionsreiche und denkmalgeschützte Gebäude, das seit April 2024 aufgrund akuter Probleme mit der Statik des Dachstuhls wegen Einsturzgefahr gesperrt ist, zeichnet sich damit erstmals konkret der Beginn der Sanierungsmaßnahmen ab.

Im Mittelpunkt steht dabei die umfassende statische Sanierung der Halle. Ziel ist es, die Nutzung langfristig zu sichern und den Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Mit Blick auf das kommende Jahr gewinnt das Vorhaben zusätzlich an Bedeutung, denn dann steht das 120-jährige Bestehen der Halle an. Die Hoffnung, dieses Jubiläum wieder in der eigenen Turnhalle begehen zu können, rückt nun für den Turnverein ein Stück näher.

Bei der Umsetzung setzt der Verein bewusst auf regionale Fachbetriebe. Die Gerüstbauarbeiten übernimmt die Firma Kett Gerüstbau aus Böhmfeld, während die Zimmerei Riedl aus Übermatzhofen für die Zimmerer- und Spenglerarbeiten beauftragt wurde. Gerade die Arbeiten am Dachstuhl gelten als besonders anspruchsvoll. In der Vergangenheit hatte eine Fehlbelastung bereits Schäden am Mauerwerk verursacht; entsprechend sorgfältig muss nun stabilisiert werden.

Finanziell gesichert
Auch finanziell steht das Projekt inzwischen auf einer tragfähigen Grundlage. Zuschüsse der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bilden das Fundament. Einen entscheidenden finanziellen Beitrag brachte zudem eine Fraktionsinitiative aus dem Bayerischen Landtag in Höhe von 465.000 Euro, die maßgeblich vom Abgeordneten Wolfgang Hauber angestoßen wurde. Durch diese Unterstützung kann der Verein auf einen Kredit des BLSV verzichten, was die finanzielle Abwicklung deutlich entspannt.

Ergänzt wird die Finanzierung durch die Stadt Pappenheim, die das Vorhaben sowohl mit einer Ausfallbürgschaft über 300.000 Euro als auch mit einem direkten Zuschuss von 100.000 Euro begleitet. Dieses Zusammenspiel verschiedener Fördergeber schafft die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Bauabschnitte.

In den nächsten Wochen wird mit dem Aufbau der Gerüste gerechnet. Damit wird nun sichtbar, was lange vorbereitet wurde. Für den Turnverein und viele Bürgerinnen und Bürger ist dies mehr als nur ein Bauprojekt. Es geht um den Erhalt eines prägenden Ortes des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Pappenheim.

 




Für den MRK 1856 Pappenheim auf Spurensuche im Hausarchiv der Wittelsbacher

Im Jubiläumsjahr des Militärvereins und der Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) richtet sich der Blick nicht nur zurück auf 170 Jahre Vereinsgeschichte, sondern auch tief hinein in die Archive der bayerischen Geschichte. Für die geplante Vereinschronik hat sich Philipp Engeler aus Zimmern auf Spurensuche begeben und dabei einen besonderen Ort aufsuchen dürfen, der selbst vielen Geschichtsinteressierten verschlossen bleibt.

Am 21. und 22. April führte ihn seine Recherche in das Geheime Hausarchiv der Wittelsbacher nach München. Der Zugang zu diesem traditionsreichen Archiv ist an besondere Voraussetzungen gebunden. Die erforderliche Genehmigung wurde durch Seine Königliche Hoheit Herzog Franz als Chef des Hauses Wittelsbach erteilt, ermöglicht durch die Empfehlung von Dr. Albrecht Graf von undzu Egloffstein. Ein Umstand, für den sich Philipp Engeler außerordentlich dankbar ist.

Im Mittelpunkt der Nachforschungen standen die Grafen zu Pappenheim, die sowohl dem Militärwesen als auch dem Königshaus eng verbunden waren. In einem ausführlichen Gespräch mit Archivdirektor Dr. Gerhard Immler zeigte sich, dass der Name Pappenheim im Hausarchiv Wittelsbach durchaus Gewicht besitzt. In der Folge erhielt Engeler Zugang zu einer außergewöhnlich umfangreichen königlichen Bildersammlung.

Dabei bot sich ihm eine seltene Gelegenheit. Er konnte originale Fotoalben der bayerischen Könige einsehen und eigenständig nach Spuren der Pappenheimer Grafen durchsuchen. Eine Aufgabe, die selbst erfahrene Historiker mit Respekt angehen. Für einen Nicht-Historiker bedeutete dies nicht nur große Verantwortung, sondern auch eine gewisse Anspannung. Hinzu kam die Herausforderung, historische Handschriften zu entziffern, die ein geübtes Auge verlangen.

Die Mühe blieb nicht ohne Ergebnis. Engeler gelang es, Bildbelege zu finden, die die Grafen von Pappenheim im Umfeld ihrer königlichen Dienstherren zeigen und damit ihre besondere Stellung bei Hof dokumentieren. Ergänzt werden diese Funde durch Schriftstücke, darunter Briefe von König Ludwig I. an Graf Carl, sowie eindrucksvolle Aufnahmen aus dem höfischen Umfeld.

Das Geheime Hausarchiv selbst gilt als eine der zentralen Quellen zur Geschichte Bayerns. Gegründet im Jahr 1799, vereint es heute Dokumente aus mehr als 800 Jahren. Neben offiziellen Akten umfasst es auch persönliche Nachlässe, Briefe und Tagebücher der Wittelsbacher. Trotz seines Namens handelt es sich weniger um ein verborgenes als vielmehr um ein historisch gewachsenes Familienarchiv mit besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mit Blick auf die entstehende Chronik verbindet Engeler seinen Bericht auch mit einem Anliegen. Gesucht werden weiterhin Bilder und Dokumente aus Pappenheimer Besitz, die zur Vervollständigung der Vereinsgeschichte beitragen können. Jede bislang unentdeckte Aufnahme könnte ein weiteres Puzzlestück sein, das die lange Tradition des Militärvereins lebendig werden lässt.

Titelbild: Geheimes Hausarchiv Wittelsbach
v.l: Dr. Gerhard Immler, Aruchivleiter und Philipp Engeler bei seinen Rechercehn




Maibaumfest bringt Pappenheim zusammen

Wenn in Pappenheim der Maibaum aufgestellt wird, ist das weit mehr als ein fester Termin im Kalender. Am 30. April lädt der Pappenheimer Maibaum e.V. wieder dazu ein, gemeinsam auf dem Marktplatz den Beginn des Wonnemonats zu feiern – offen, gesellig und ganz im Sinne gelebter Tradition.

Los geht es bereits um 17 Uhr mit der Bewirtung. In entspannter Atmosphäre können sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Angebot freuen, das bewusst auf Regionalität setzt. Frisch zubereitete Bratwürste und Steaks gehören ebenso dazu wie Kaffee und Kuchen. Letzteren übernimmt in bewährter Weise die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim e.V. (PSG), die damit seit Jahren ein fester Bestandteil des Festes ist.

Der eigentliche Höhepunkt folgt um 18 Uhr, wenn der Maibaum in traditionell mit sogenannten „Schwalben“ mit Muskelkraft in festlichem Rahmen aufgestellt wird. Dieser Moment steht sinnbildlich für Brauchtum und Gemeinschaft und zieht Jahr für Jahr viele Schaulustige an. Im Anschluss geht das Fest nahtlos in einen geselligen Abend über. Ab 19 Uhr sorgt DJ Lux für die passende musikalische Begleitung und hält die Stimmung auf dem Marktplatz lebendig.

Dem Pappenheimer Maibaum e.V. ist es dabei als Veranstalter ein besonderes Anliegen, das Maibaumfest für alle Generationen zugänglich zu gestalten. Faire Preise bei Speisen und Getränken sollen dazu beitragen, dass Familien, junge Leute und ältere Besucher gleichermaßen unbeschwert mitfeiern können.

So verbindet das Pappenheimer Maibaumfest Tradition mit zeitgemäßer Ausrichtung und ist nun schon seit vielen Jahren ein fester Treffpunkt für die Stadt und ihre Gäste. Der Pappenheimer Maibaum e.V. freut sich auf zahlreiche Besucher und einen stimmungsvollen Abend mitten im Herzen Pappenheims.

 




Pappenheim zeigt seine Geschichte in vielen Facetten

Auch im Jahr 2026 laden die Gästeführer in Pappenheim wieder zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das die Geschichte und das Leben in der ehemaligen Residenzstadt auf anschauliche Weise näherbringt. Neben den klassischen Stadtführungen stehen zahlreiche thematische Rundgänge auf dem Plan, die gezielt einzelne Aspekte beleuchten.

Die öffentlichen Stadtführungen durch das historische Zentrum finden jeweils sonntags um 10.30 Uhr statt. Termine sind der 31. Mai, 28. Juni, 26. Juli, 2. August, 9. August, 16. August, 23. August, 30. August sowie der 27. September. Im Mittelpunkt stehen dabei, die besonderen baulichen Merkmale der Pappenheimer Altstadt, eingebettet in zu Erläuterungen der Geschichte Pappenheims als frühere Residenzstadt.

Grafschaft, Gewerbe und Kirchen
Ergänzend dazu werden Themenführungen angeboten, die überwiegend samstags um 14.00 Uhr beginnen. Den Auftakt macht am 1. August die Führung „So schön ist Pappenheim …“, die besondere Perspektiven der Stadt in den Blick nimmt. Am 8. und 22. August folgt „Auf den Spuren der Grafschaft“, bei der die Geschichte des Hauses Pappenheim im Mittelpunkt steht. Am 15. August widmet sich die Führung „Einzelhandel und Gewerbe“ dem wirtschaftlichen Leben der Stadt, während am 29. August unter dem Titel „Kirchen in Pappenheim“ die sakralen Bauwerke und ihre Entwicklung thematisiert werden.

Jüdisches Leben in Pappenheim
Eine besondere Reihe bilden die Führungen zum jüdischen Leben in Pappenheim. Sie finden jeweils freitags um 14:00 Uhr statt, und zwar am 12. Juni, 24. Juli, 21. August sowie am 18. September, und eröffnen einen differenzierten Blick auf dieses Kapitel der Stadtgeschichte.

Treffpunkt für sämtliche Führungen ist die Tourist-Information am Marktplatz. Damit bietet sich über die Sommermonate hinweg eine Vielzahl an Gelegenheiten, Pappenheim aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen.

 




Bläsermusik über den Dächern von Pappenheim

Am Sonntag, 3. Mai, um 11:00 Uhr werden in Pappenheim wieder festliche Bläserklänge zu hören sein. Die Pappenheimer Burgbläser musizieren auf dem Schlossberg unterhalb der Burgmauer am sogenannten Pulverturm und lassen ihre frischen Maiklänge über die Dächer der Altstadt schweben.

Das siebenköpfige Ensemble setzt sich aus Musikerinnen und Musikern aus Bieswang, Dietfurt, Göhren, Pappenheim und Treuchtlingen zusammen. Unter der Leitung von Bernhard Raithel aus Göhren hat sich die Gruppe in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Auftritten einen guten Namen gemacht.

So dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf einen stimmungsvollen musikalischen Moment freuen, der die besondere Atmosphäre in der Pappenheimer Altstadt noch mehr zur Geltung bringt.

 




Rückschlag im Abstiegskampf für die Sportfreunde

Im richtungsweisenden Kellerduell der A-Klasse Süd mussten die Sportfreunde Bieswang einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Bei der zweiten Mannschaft des SV Marienstein unterlag die Kiermeyer-Elf trotz kämpferischer Leistung mit 1:3 und gerät im Abstiegskampf zunehmend unter Druck. Verletzungspech, eine angespannte Personalsituation und späte Gegentore besiegelten letztlich die Niederlage in einer Partie, die lange Zeit offen gestaltet werden konnte.

(SFB) Bereits vor Beginn der Partie war festzustellen, dass die Gastgeber „ziemlich gut“ aufgestellt waren, die Sportfreunde hatten viele Ausfälle zu beklagen (Urlaub, Verletzungen, Krankheit). Den besseren Start erwischte der SVM. Er bedrängte mit schnellen Angriffen das SF-Gehäuse und Bieswang war fast nur defensiv beschäftigt. In der 11. Minute köpfte Jonathan Burkert völlig freistehend eine Ecke zur 1 : 0 für die Oberbayern ein. In der ansonsten chancenarmen ersten Hälfte konnte SF-Keeper Thomas Pihale einen von Florian Jäkisch getretenen Foulelfmeter bravourös festhalten. In Hälfte zwei kam beiderseits mehr Schwung in die Partie. Eine Direktabnahme von SF-Spielgestalter Janik Jakob konnte gerade noch zur Ecke abgeblockt werden. Mitte der zweiten Hälfte verdrehte sich Thomas Pihale ohne Fremdeinwirkung sein Knie, Marco Schnitzlein hütete fortan das Gehäuse. Zuvor musste schon Florian Störzer nach einem Zusammenprall benommen ausgetauscht werden. Glück hatten die SFB, als ein weiterer Foulelfmeter nicht geben wurde. Gut zehn Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit erzielte der agile Boris Bosnjak aus dem Gewühl heraus den 1 : 1 – Ausgleich. Nur zwei Zeigerumdrehungen später landete der Ball bei Maximilian Becker, der diesen gekonnt an Marco Schnitzlein zur neuerlichen Führung vorbeibugsierte. Anton Mayer, der viel Schwung für seine Farben in die Partie brachte, krönte seine starke Leistung bei einem Konter mit dem 3 : 1 in den Schlussminuten. Am Ende stand eine verdiente und bittere Niederlage für die Kiermeyer-Elf fest. Die Luft im Abstiegskampf wird für die Sportfreunde immer dünner, zumal die Konkurrenz wieder mal kräftig punktete.

Im Vorfeld legte man auf Bieswanger Seite viel Konzentration in die wichtige Partie. Man will keine Ausreden suchen, aber die Mariensteiner konnten einfach aus einem viel größeren Pool ihre Spieler herausnehmen und waren eigentlich schon vor dem Anpfiff im Vorteil. Diesen nutzten sie dann auch rigoros aus. Das gefällige Spiel der Einheimischen kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, um drei eminent wichtige Punkte verbuchen zu können. Es wird weiter spannend im Tabellenkeller der A-Klasse Süd bleiben. Es sind noch drei Spieltage zu absolvieren, neun Punkte werden noch vergeben. Um nicht abzusteigen, muss aber endlich wieder Zählbares herausschauen.

Für die Bieswanger Sportfreunde gilt es nun, in den letzten Spielen (die allesamt auswärts stattfinden) die Kräfte zu bündeln. Vom Programm her steht nächsten Sonntag der Vergleich bei der SG Langenaltheim/Solnhofen (aktueller Zweiter) an. Sechs Tage später (bereits am Samstag) wird man gegen die DJK Preith spielen, ein Team, das auch noch um den Klassenerhalt kämpft. Der Saisonabschluss 2025/2026 wird dann bei der Zweitvertretung der SpVgg Kattenhochstatt erfolgen.
Danach wird man wissen, ob es auf SF-Seite mit dem Saisonziel „Klassenerhalt“ geklappt hat oder nicht.

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jan Matzelt, Florian Kraft, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Störzer, Marco Schnitzlein, Anusorn Sachse, Boris Bosnjak, Stefan Kiermeyer, Stefan Wiedemann, Matthias Bieberle

Titelfoto: SF Bieswang

 




170 Jahre Militärverein Pappenheim mit besonderem Festprogramm

Der Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) begeht von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August 2026, sein 170-jähriges Bestehen. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein erwartet die Besucher auf dem Festplatz auf der Lach ein vielseitiges Jubiläumsprogramm, das Tradition, Gemeinschaft und Unterhaltung verbindet.

Während der gesamten Festtage sorgt ein Schaustellerbetrieb mit Kinderkarussell, Schießbude sowie Eis- und Süßwarenständen für ein familienfreundliches Rahmenangebot. Das Festzelt, gestellt vom Zeltverleih Möller aus Offenbau bei Thalmässing, misst 15 auf 39 Meter und wird durch ein Versorgungszelt ergänzt. Der Aufbau ist für den 24. Juli vorgesehen, der Abbau für den 7. August. In diesem Zeitraum steht der Parkplatz auf der Lach nicht zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt Catering, Event- und Zeltveranstaltungen Georg Wieser aus Schwarzach verantwortlich, der Ausschank erfolgt durch den Militärverein, beliefert von der Privatbrauerei Hofmühl. Ausgeschenkt wird unter anderem das Festbier vom Eichstätter Volksfest.

Das Festprogramm

Freitag, 31.07.2026
Den Auftakt bildet am Freitagabend ab 19 Uhr der Abend der Pappenheimer Vereine und der Bevölkerung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Schöppl stehen Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt, vorgenommen durch Generalmajor a. D. Norbert Wagner, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes.
In diesem Rahmen wird auch das Fahnenband des BSB verliehen.

Es folgen Grußworte des Schirmherrn Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein, der ebenfalls ein Fahnenband überreicht, sowie von Staatsminister Joachim Herrmann. Als weitere Ehrengäste werden unter anderem Landrat Markus Gläser sowie ein Vertreter des Hauses Wittelsbach erwartet.

Im Anschluss sorgt die Reservisten Bigband Baden-Württemberg für musikalische Unterhaltung mit einem abwechslungsreichen Programm von Swing über Rock bis Pop, darunter auch Gesangsnummern wie ein Tina-Turner-Medley.

Samstag, 01.08.2026
Der Samstag beginnt um 9 Uhr mit einem musikalischen Spaziergang durch die Altstadt. Ausgangspunkt ist das Denkmal für Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim in der Graf-Carl-Straße. Entlang mehrerer Stationen in der Deisingerstraße laden Unterstützer des MRK zu Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ein.

Um 10.30 Uhr folgt im Festzelt ein ökumenischer Gottesdienst in Form einer sogenannten Henkelmesse. Zelebriert wird dieser von Robert Rapljenović und dem Militärpfarrer Gunther Wiendl vom Bundeswehrstandort Neuburg an der Donau. Der Begriff ist im bayerischen Raum als gesellige Verbindung von Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen bekannt und leitet sich augenzwinkernd vom Henkel des Bierkrugs ab. Auch andernorts finden sich vergleichbare Formate, bei denen kirchliche Elemente bewusst in ein offenes, gemeinschaftliches Umfeld eingebettet werden. In Pappenheim greift die Reservistenkameradschaft diese Idee auf und setzt sie im Rahmen ihres Jubiläumsprogramms im Festzelt um.

Am Nachmittag um 13 Uhr hält der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger die Festrede, verbunden mit der Verleihung des Fahnenbandes des Freistaates Bayern. Parallel dazu lädt eine Bauernmarktmeile zum Bummeln und Einkaufen ein.

Der Samstagabend steht ganz im Zeichen moderner Unterhaltung. Ab 20:30 Uhr treten die Dorfrocker bei einem Open-Air-Konzert auf, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in Pappenheim bei der Tourist Information, bei Friseur Edel und im Shop der Burg Pappenheim sowie online erhältlich.

Sonntag, 02.08.2026
Am Sonntag, 2. August, beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem großen Schafkopfturnier im Festzelt. Neben einem ersten Preis von 600 Euro und einem zweiten Preis von 400 Euro winken weitere Geld- und Sachpreise, das Startgeld beträgt 15 Euro. Im Anschluss wird ein Mittagstisch angeboten.

Ab 13 Uhr sorgt die Schützenkapelle Meinheim für den musikalischen Ausklang des Festes.

Mit diesem breit gefächerten Programm möchte der Militärverein gemeinsam mit der Reservistenkameradschaft nicht nur auf seine lange Geschichte zurückblicken, sondern auch die Verbundenheit zur Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern sichtbar machen. Pappenheim darf sich damit auf ein Festwochenende freuen, das Tradition und neue Impulse in besonderer Weise zusammenführt.

 




Bieswang unterliegt im Flutlichtspiel

Ein Nachholspiel, das so recht in keinen Terminkalender passen wollte, endete für die Sportfreunde Bieswang mit einer ernüchternden 0 : 3-Niederlage. Unter schwierigen Bedingungen auf dem B-Platz und ohne echten Spielfluss setzte sich die abgeklärtere Mannschaft durch und nutzte ihre Chancen konsequent. Für die Gastgeber bleibt die Erkenntnis, dass trotz Einsatz vor allem in den entscheidenden Momenten die nötige Präzision fehlte.

(SFB) Dass die Nachholpartie erst für 19 Uhr angesetzt war, hatte jahreszeitlich bedingt zur Folge, dass man auf den B-Platz ausweichen musste, um die zweite Hälfte unter Flutlicht zu spielen. Auf das Flutlicht war Verlass, doch die Akteure kamen mit dem engen und schon wieder sehr harten Untergrund überhaupt nicht zurecht. Von einem Fussballspiel konnte man nicht reden. Letztlich bestimmten der Kampf, eine unendliche Anzahl von Zweikämpfen und ein völlig fehlender Spielfluss die neunzig Minuten. Die erste Chance des Spiels gehörte in der 4. Minute der Kiermeyer-Elf, der SG-Keeper konnte mit einer Parade gerade noch zur Ecke abwehren. In der Folgezeit herrschte oftmals Hochkonjunktur vor dem von Marco Schnitzlein gehüteten Heimtor. Einige Flanken und Abpraller beschäftigten die Defensive der Sportfreunde. So war es auch nicht verwunderlich, dass die ersten beiden Tore des Spiels auf Stellungsfehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau zurückzuführen waren. Johannes Kundinger kam beim 1 : 0 (19.) völlig frei zum Schuss, beim zweiten Tor brauchte Marco Eisenberger nur noch ins leere Tor einzuschieben. Dieser Doppelschlag binnen zehn Minuten bedeutete die „halbe Miete“ für die Gäste aus Oberbayern. Vor der Halbzeit hätte Stefan Kiermeyer bei seinem 23-Meter-Freistoß fast den Anschlusstreffer erzielt, wiederum lenke der Gästekeeper die Kugel zur Ecke. Im zweiten Abschnitt änderte sich im Prinzip nichts am Geschehen. Bieswang war fleißig und bemüht, kam aber gegen die robust auftretenden Gäste mit ihrem geschickten Stellungsspiel nicht wirklich zu ernsthaften Möglichkeiten. Hier eine Schusschance, dort eine Einschussmöglichkeit bei abgewehrten Bällen, recht viel mehr war es nicht. Das 3 : 0 war dann für alle am Sportplatz Anwesenden ein Leckerbissen. Marco Eisenberger ließ mehrere SF-Akteure stehen und schloss sein Solo erfolgreich ab (57.). Mit diesem Treffer war die Partie im Prinzip gelaufen. Beide Mannschaften spielten weiter wie bereits beschrieben, die Zeit verging und am Ende stand der Dreier der Gäste fest.

Das SG-Team war an diesem Tag nicht unbedingt besser bzw. überlegen. Es nutzte die wenigen Möglichkeiten einfach aus und spielte „ihren Stiefel“ herunter. Dennoch zeigte sich in vereinzelten und auch entscheidenden Situationen, wer der Dritte und wer der letzte in der A-Klassen-Tabelle ist. Es waren einfach diese Kleinigkeiten, die diesen Vergleich entschieden.

Nun gilt es, alle Kraft und Konzentration für das vorentscheidende Spiel beim SV Marienstein II am Sonntag (Anstoß ist erst um 16 Uhr) zusammenzunehmen. Letzter gegen Vorletzten, beide Teams sind punktgleich. Dass man nur drei Tage Pause hat, um sich wieder körperlich und geistig zu finden, muss kein Nachteil sein. Entscheidend ist, mit welchem Willen und mit welcher Einstellung man in die Partie geht und wie man sie annimmt. Bleibt zu hoffen, dass etwaige Blessuren mancher Akteure bis Sonntagnachmittag soweit im Griff sind, dass man eine möglichst schlagkräftige Elf zu den Eichstätter Vorstädtern schicken kann.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Kraft, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Florian Störzer, Max Störzer, Simon Gerstner, Patrick Strunz, Matthias Bieberle, Marco Zolnhofer

Titelfoto: SF Bieswang




Sportfreunde Bieswang müssen Heimniederlage hinnehmen

Nach zuletzt zwei Erfolgen ist der Lauf der Sportfreunde Bieswang vorerst gestoppt. Gegen die SG Schernfeld Workerszell musste sich die Elf  vor heimischer Kulisse mit 0 zu 3 geschlagen geben und fand über weite Strecken nicht ins Spiel.

(SFB) Die Partie begann mit einer überschaubaren Offensive des Tabellenvierten, der aber kein Kapital daraus schlagen konnte. Bis zum Halbzeitpfiff gab es auch nur jeweils eine gute Chance. Patrick Strunz zog aus spitzem Winkel ab, fand im SG-Keeper Florian Orth aber seinen Meister. Maximilian Nieberle hatte auf der Gegenseite Pech, als sein Schuss knapp am Heimtor vorbeiging. SG-Trainer Franz-Josef Strobl, früherer Übungsleiter und gern gesehener Gast bei den Sportfreunden, stellte sein Team für die zweite Hälfte besser ein. Die zunehmende Feldüberlegenheit bedeutete auch ein deutliches Chancenplus. Lange Zeit wurden teils klarste Chancen liegengelassen. Auch ein umstrittener Handelfmeter, bei dem ein Bieswanger scharf angeschossen wurde, änderte nichts. SF-Keeper Thomas Pihale konnte den Strafstoß per Fußabwehr entschärfen. In der 72. Minute klingelte es dann aber im Bieswanger Kasten. Einen abgewehrten Ball beförderte Felix Heil im Nachschuss über die Linie. Der Bann schien gebrochen zu sein, in gewisser Weise auch die Gegenwehr der Sportfreunde. Zwar gelangen ihnen einige Gegenstöße, die Tore schossen aber die Gäste. Andreas Simon (85.) erhöhte zum beruhigenden 2 : 0 – Zwischenstand. Kurz vor dem Abpfiff landete eine Rettungsaktion der SF-Defensive im eigenen Tor zum Endstand. Bezeichnend für diesen gebrauchten Tag war auch die Schlussaktion des Spiels. Nach einer schönen Flanke verpasste ein SF-Angreifer freistehend den Ehrentreffer.

„Schwamm drüber“, sollten sich die SF-Spieler und Stefan Kiermeyer als Spielertrainer denken. Es war ein Spiel, bei dem man nie richtig reinkam. Auf SF-Seite beschränkte man sich von Beginn an auf die Defensive und war damit personell gebunden. Offensivaktionen gehörten eher zur Rubrik Mangelware. So war es letztlich auch nicht verwunderlich, dass der Gegner irgendwann zuschlägt, auch wenn er sich nicht in Bestform präsentierte. Alles andere als ein Sieg für die Gäste wäre auch ungerecht gewesen. Bieswanger Hoffnungen, wenigstens ein 0 : 0 über die Zeit zu bringen, zerschlugen sich in der Schlussphase.

Kommenden Donnerstagabend, Anstoß ist erst um 19 Uhr, steht dann das Nachholspiel gegen die SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag an. Dabei gastiert der aktuelle Tabellendritte bei den Sportfreunden. Der aktuell Tabellenletzter muss noch entscheiden, ob der Vergleich auf dem A-Platz angepfiffen wird oder ob man die Flutlichtanlage am B-Platz nutzt.

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jan Matzelt, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik dietrich, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Störzer, Marco Schnitzlein, Florian Kraft, Robin Krause, Simon Gerstner, Marco Zolnhofer