Gute Vorsätze auch für die Abfalltrennung!

„Ich trenne meine Abfälle korrekt“, das wäre doch auch einmal ein guter Vorsatz für das neue Jahr, meint nicht nur das Referat für Abfallwirtschaft beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

(LRA) Abfalltrennung ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz, denn: Kommen die verschiedenen Abfälle aus dem Haushalt auf den richtigen Weg, so können daraus wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden – aber eben nur dann. Die Voraussetzungen dafür stehen jedem zur Verfügung: Grüne, braune schwarze Tonne, der Gelbe Sack und auch der Wertstoffhof.

Mehr Bioabfall als Restmüll
Unglaublich, aber wahr: Vergleicht man die Gesamtmengen in unserem Landkreis, so stehen 10.700 Tonnen Biomüll 9.200 Tonnen Restmüll gegenüber. Biogut, das nicht entsorgt werden muss, sondern vollständig der Natur zurückgegeben werden kann! Und es geht noch besser: Denn noch immer landen viele kompostierbare Abfälle in der Restmülltonne und enden somit in der Verbrennungsanlage.

Gibt man also konsequent alle kompostierbaren Abfälle aus Küche und Garten in die Biotonne, kann man ohne zusätzlichen Energieaufwand oder Kosten eine Menge tun für das Klima und den Umweltschutz.

Küchen- und Gartenabfälle im natürlichen Kreislauf
Die braune Biotonne ist nur für kompostierbare Abfälle. Abfälle, die nicht verrotten, schadstoffhaltig sind oder die Verarbeitung behindern, dürfen nicht in die Biotonne gegeben werden.

Unsere Küchen-, Speise- und Gartenabfälle durchlaufen dann einen völlig natürlichen Prozess – vergleichbar mit dem Komposthaufen im eigenen Garten: In einer Kompostierungsanlage wird der Inhalt unserer Biotonnen in großen Mieten angesetzt. Durch Mikroorganismen werden in dem nun beginnenden Zersetzungsprozess enorme Wärmemengen freigesetzt -70°C werden in der ersten Rottephase erreicht. Durch mehrmaliges Umsetzen wird gewährleistet, dass diese hohen Temperaturen, die ausschließlich durch die biologische Aktivität der Kleinstlebewesen erzeugt werden, alle Bereiche erreicht und so eine sogenannte Hygienisierung stattfindet.

Kompost plus Biotonne – das ideale Paar
Diese Hygienisierung kann auf einem Gartenkomposthaufen nicht vollständig stattfinden, weshalb es einige Abfälle aus Küche und Garten gibt, die man besser nicht selbst kompostiert, z. B.: gekochte oder fleischhaltige Speisereste, Unkräuter oder befallene Pflanzenreste. In der Biotonne sind diese Abfälle jedoch kein Problem.

Kompost schlägt synthetische Düngemittel
Der größte Teil dieses nährstoffreichen Produkts wird zu landwirtschaftlichen Düngezwecken, vor allem im Biolandbau, eingesetzt. Ansonsten finden die Komposte Absatz in Erdenwerken und Privatgärten. Wichtige Inhaltsstoffe der aus den Bioabfällen erzeugten Kompostprodukte sind essentielle Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aber auch Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium sowie humöse organische Substanzen. Dieser Humusgehalt ist wegen seines positiven Effektes auf die Biodiversität im Boden von Interesse und trägt insgesamt zur Verbesserung der Bodengesundheit bei.

Bitte keine Störstoffe
Erkennt man die Bedeutung dieses wertvollen Produkts, das aus unseren Küchen- und Gartenabfällen entsteht, ist es selbstverständlich, dass jegliche Fremdstoffe wie Plastik, Glas, Metall oder womöglich sogar schadstoffhaltige Abfälle in der Biotonne nichts zu suchen haben.

Die kommunale Abfallwirtschaft bemüht sich seit Längerem, die Qualität des Bioguts, das auf der Kompostierungsanlage angeliefert wird, zu steigern. Dies gelingt natürlich nur, wenn jeder einzelne Haushalt bei der Abfalltrennung genau darauf achtet, dass keine Störstoffe in die Biotonne gelangen. Fehlbefüllte Biotonnen werden nicht geleert. Dabei werden die Müllwerker von einem am Fahrzeug verbauten Störstoffdetektor unterstützt, der das Leeren einer beanstandeten Tonne nicht zulässt.

Im Verlauf der letzten Monate konnte die Qualität des Bioguts schon merklich gesteigert werden. Leider führen vor allem die „biologisch abbaubaren Plastiktüten“ und „kompostierbaren Verpackungen“, die seit dem Anstieg an To-Go-Verpflegung deutlich zugenommen haben, immer wieder zu Missverständnissen. Diese Verpackungen können über den Gelben Sack, oder bei starker Verschmutzung über die Restmülltonne entsorgt werden. In der Biotonne haben Verpackungen prinzipiell nichts zu suchen. Sie würden unter hohem Arbeits- und Kostenaufwand in der Kompostierungsanlage aussortiert und müssten als teurer Restmüll verbrannt werden, da sie sich im Verlauf der relativ kurzen Rottezeit nicht zersetzen und somit das Endprodukt verschmutzen würden.

Mein Vorsatz: Ich bin dabei – Abfalltrennen ist Umweltschutz
Um sich bei der Abfalltrennung sicher zu sein, findet man auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/biotonne viele Hinweise zum Umgang mit der Biotonne und weiteren Abfällen.




Langen Wegbegleiter verabschiedet

Die Firma KRAUSE-GUSS verabschiedete mit Reinhard Schwenk einen ihrer längsten Wegbegleiter.

Vor 42 Jahren, im Jahre 1979, als einer der ersten Mitarbeiter, trat Reinhard Schwenk in die Gießerei KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH ein. Zu dieser Zeit bestand das Unternehmen gerad einmal zwei Jahre und war die erste Firma, die sich im Bieswanger Industriegebiet angesiedelt hat.

Reinhard Schwenk war während seiner langen Betriebszugehörigkeit in der Abteilung Gießerei tätig. Anfangs auch als Gießer, baute er über die Zeit einen großen Erfahrungsschatz in diesem Bereich auf, den er später, als das Unternehmen sich vergrößerte, als verantwortlicher Mitarbeiter in der Abteilung Schlosserei einbrachte.
Als „Herr über die Kokillen“ (Stahlformen) war er für deren Instandsetzung, das Optimieren und Einrichten der Gießmaschinen zuständig und übernahm gewissenhaft die Materialbestellung und Werkzeugverwaltung, sowie andere organisatorische Tätigkeiten.

Die Geschäftsführer Britta Strunz und Uli Krause, sowie der Gießereileiter Robert Müller bedankten sich in ihren Abschiedsworten für die Treue, das zuverlässige Wirken und die eingesetzte Arbeitskraft, mit der Reinhard Schwenk über die Jahrzehnte das Familienunternehmen jederzeit unterstützt und geprägt hat. Besonders freute sich der neue Ruheständler über die Überraschung seiner Kollegen, welche ihm ein Erinnerungsstück, einen Hammer und Meißel aus Aluminiumbronze gegossen und graviert hatten. Als Zeichen der Anerkennung überreichte auch die Geschäftsführung ein kleines Präsent und wünschte Reinhard Schwenk für seine neue Lebensphase allzeit alles Gute, viel Gesundheit und innere Zufriedenheit.




Verstoß gegen nächtliche Ausgangssperre

In Pappenheim hat die Polizei vier Männer im Alter von 20 bis 33 angezeigt, die gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben. Die Männer hielten sich ohne triftigen Grund nachts gegen 01.15 Uhr zusammen in einem Fahrzeug auf.

Ca. 1 Stunde vorher wurden die Vier, die alle aus verschiedenen Haushalten kommen, in der Wohnung eines 20 Jahre alten Pappenheimers angetroffen. Dort wurden sie von den  Polizeibeamten über die geltende nächtliche Ausgangsbeschränkung und das Verbot von Treffen aus verschiedenen Haushalten ausführlich und eindringlich belehrt.

Bei der späteren Kontrolle saßen dann alle vier im Fahrzeug des 23 Jahre alten Fahrzeughalters, der im Sophie-Hoechstetter-Weg einen Verkehrsunfall verursacht hatte, als er auf schneeglatter Fahrbahn gegen ein Eisengitter rutschte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 EURO. Keiner der vier konnte oder wollte Angaben zum Fahrtzweck oder dem Ziel machen, was den Verdacht nährt, dass sie die vorhergehende Belehrung wenig interessiert hatte.

Ein 21 Jahre alter Mitfahrer aus Duisburg hat noch falsche Personalien angegeben, was natürlich aufflog.

Gegen alle Betroffenen wurden Bußgeldverfahren nach der Infektionsschutzverordnung eingeleitet. Der 21-jährige aus Nordrhein-Westfalen bekommt zusätzlich noch eine Anzeige wegen der falschen Namensangabe und der 23 Jahre alte Fahrzeugführer muss sich wegen des verursachten Verkehrsunfalls verantworten.




Reine Luft in Pappenheims Klassenzimmern

Die Luft in den Klassenzimmern der Grundschule Pappenheim-Solnhofen ist rein und braucht keine mechanische Luftreinigung. Das wurde jetzt bei einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates bekannt. Weil die Atemluft in den Schulräume über die Fester ausreichend gereinigt werden kann, gibt es in den Schulgebäuden in Pappenheim und Solnhofen keinen Bedarf für mobile Luftreinigungsgeräte.

Das hat die kommissarische Schulleitung der Grundschulen Pappenheim und Solnhofen der Stadtverwaltung Pappenheim mitgeteilt. Allerdings wünsche man sich CO2 Sensoren, die anzeigen wann es an der Zeit ist, das Klassenzimmer zu lüften.

Aufgekommen ist Das Thema durch einen schriftlichen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, in dem die Verwaltung aufgefordert wurde bei der Grundschule nach einer Bedarfserhebung Luftfilteranlagen zu bestellen und die entsprechenden Förderanträge einzureichen.

Bei der Bearbeitung des Antrages hat sich aber herausgestellt, dass es bei der Grundschule keinen Bedarf gibt. Außerdem wurde auch bekannt, dass es eine staatliche Förderung derartiger Anlagen nur für Schulräume zur Verfügung stehen, die nicht über die Fenster belüftet werden können. Da würde es für Pappenheim keine Förderung geben, denn alle Schulräume der Grundschule Pappenheim-Solnhofen können durch Fenster ausrechend gelüftet werden.

Dem Wunsch der Schulleitung entsprechend, hat die Stadtverwaltung stattdessen 13 CO2 Sensoren bestellt, die in voller Höhe von den Staatlichen Fördermitteln bezahlt wurden.

Bei der Stadtratssitzung dankte die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler der Verwaltung für die zügige Umsetzung des Antragsthemas. „Wir sind sehr zufrieden“ erklärte sie und zog den Antrag zurück, in dem die Luftreinigungsanlagen beantragt worden waren.

Es sei wieder ein Schritt in die richtige Richtung, freute sich auch Bürgermeister Florian Gallus und zeigte sich überzeugt, dass die Anschaffung von CO2 Sensoren die bessere Variante sei.




Kostenlose FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Bei der Stadt Pappenheim können pflegende Angehörige ab Montag, 25. Januar je drei FFP2-Masken kostenlos abholen. Vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich. Mitzubringen ist der Beschied der Pflegekasse über den Pflegegrad der gepflegten Person.

Die Stadt Pappenheim bittet darum, die Termine zur Abholung der Masken unter den Tel. Nr.
09143 / 606-36 oder
09143 – 606-24
zu vereinbaren.

Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie in ganz Bayern mit insgesamt einer Million FFP2-Schutzmasken.

Um lange Anfahrtswege für die pflegenden Angehörigen zu vermeiden, werden diese ab dem 25. Januar 2021, über die jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen verteilt, in der die pflegebedürftige Person wohnt.

Jeder Hauptpflegeperson werden auf diesem Weg drei Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Als Nachweis reicht es, ein Schreiben der Pflegekasse vorzuzeigen, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden pflegebedürftigen Person hervorgeht.
Die eine Million Masken kommen aus dem Bestand des Freistaats im Pandemie-Zentrallager. Die bayerische Staatsregierung reagiert mit dieser Maßnahme auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Pflegebedürftigen, die zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden.

Die Ausgabe der Masken erfolgt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen zu den gewohnten Servicezeiten in der vierten Kalenderwoche. Vor der  Abholung ist zwingend ein vorheriger Termin telefonisch bei der jeweiligen Verwaltung zu vereinbaren!

Die Stadt Pappenheim bittet darum, die Termine zur Abholung der Masken unter der Tel. Nr. 09143 / 606-36 oder 09143 – 606-24 zu vereinbaren.




Auf schneebedeckter Fahrbahn in Lkw gerutscht

Am Dienstag, 19.01.2021, gegen 15.35 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße WUG 11 zwischen Pappenheim und Göhren ein Verkehrsunfall bei dem ca. 17 000 Euro Sachschaden entstanden ist. Personen wurden nicht verletzt.
Eine 38-jährige Pkw-Fahrerin geriet bei schneebedeckter Straße auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lkw. Beide Unfallfahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Eine halbe Stunde vorher war ebenfalls auf der WUG 11, ein Pkw von der B 2 Richtung Pappenheim unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Osterdorf „kam der ältere Herr aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse mit seinem Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn ab schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Der Fahrer blieb unverletzt, ob ein Sachschaden entstanden ist muss noch geklärt werden




Stadt unterstützt Studie für die Freibadsanierung

Die Stadt Pappenheim leistet finanzielle Unterstützung für eine Studie über die Sanierung des Pappenheimer Freibades. Die Sanierungsstudie soll aufzeigen, wie das renovierungsbedürftige Freibad effizient auf Vordermann gebracht werden kann.

Zwei Aspekte sind es, die das Pappenheimer Freibad mit Saisonbetrieb ausmachen. Da wird zum einen die Lebensqualität und die Attraktivität der Tourismusstadt Pappenheim gesteigert, das Bad ist eine von mehreren Voraussetzungen für das Prädikat Luftkurort und es ist wegen seiner enormen Ausdehnung ein sehr geeigneter Ort für Entspannung. Gerade im Coronajahr 2020 hat sich die großzügige Ausdehnung des Geländes sehr bewährt.

Allerdings weiß man auch, dass das Pappenheimer Freibad seinen 40. Geburtstag schon seit 2017 hinter sich hat, was einen ständigen Modernisierungs- und Renovierungsbedarf notwendig macht.

Schon immer ist das Freibad für die Stadt Pappenheim und für die Städtischen Werke ein Defizitgeschäft, weshalb einige Stadträten immer wieder der Fortbestand des Pappenheimer Freibades infrage gestellt haben.

Die ständigen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten haben erfreulicherweise dazu beigetragen, dass das Pappenheime Freibad nach wie vor zu einem der beliebtesten Freibädern Bayerns zählt.

Jetzt allerdings wächst der Sanierungsdruck Jahr für Jahr an und es stehen große Instandsetzungsmaßnahmen an, um den Bestand des Bades langfristig zu sichern.

„Besonders im Bereich der zwei Beckenköpfe und des Kinderplanschbeckens werden seit mehreren Jahren erhebliche Mittel für die Instandsetzung benötigt“, schreibt Steffen Petrenz, der Leiter der Städtischen Werke in seinem Antrag. Das Kinderplanschbecken ist nicht an die Wasseraufbereitungsanlage angeschlossen, weshalb das Wasser in regelmäßigen Abständen komplett erneuert werden muss.

Nun reifte nach intensiven Sondierungen bei den Städtischen Werken die Erkenntnis, dass die Sanierung von einem spezialisierten Fachplaner begleitet werden muss, um zu einer nachhaltigen und kosteneffizienten Lösung zu kommen.

Deshalb haben die Städtischen Werke Rat und Hilfe bei dem für derartige Vorhaben spezialisierten Architektenbüro Krautloher aus Vilshofen an der Donau gesucht und gefunden. Denn das Architekturbüro konnte ein bereits bewährtes Umbaukonzept vorstellen. Demnach werden in einer Sanierungsstudie verschiedene Möglichkeiten mit Kostenberechnung erarbeitet. Auf Basis dieser Studie kann dann eine sachlich fundierte Entscheidung über die Sanierung durch den Aufsichtsrat und den Stadtrat getroffen werden.

Die Studie wird bei den Stadtwerken mit 4.500 Euro zuzüglich der Nebenkosten zu Buche schlagen. Deshalb wurde bei der Stadt Pappenheim der Antrag auf Übernahme der Kosten gestellt.

Der Stadtrat hat dem Antrag ohne Diskussion durchgewunken und der Stadtwerke Pappenheim GmbH den Betrag von 4.500 Euro für die Studie Freibadsanierung zuerkannt.

Für die Sanierung selbst wird es voraussichtlich eine Förderung von 45 % für die Stadt Pappenheim geben, die dann von den förderfähigen Kosten 10 % zu tragen hat. Die weiteren Kosten hat die Stadtwerke Pappenheim GmbH zu tragen. Für die Förderung durch den Bund haben die Stadtwerke bereits an einem Projektaufruf teilgenommen und erwarten weitere Informationen über die Förderung noch im ersten Quartal 2021.




An Bedürftige werden FFP 2-Masken kostenlos verteilt

Ab Montag, 18. Januar 2021, gilt in Bayern für Personen ab 15 Jahren die Vorschrift, eine FFP2- im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr zu tragen. Für besonders Bedürftige stellt der Freistaat Bayern zweieinhalb Millionen FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Die Verteilung dieser Masken für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen übernimmt das Landratsamt.

 (LRA) In den nächsten Tagen werden den besonders Bedürftigen, also den Empfängern von Grundsicherungsleistungen, zunächst fünf FFP2-Masken per Post zugeschickt. Auch Bezieher von Asylbewerberleistungen erhalten solche Masken. Den Tafeln werden vom Landratsamt ebenfalls eine gewisse Menge an FFP2-Masken zur Verfügung gestellt.

Der Versand wird innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt organisiert und beginnt am Montag, 18. Januar. Die betroffenen Personen erhalten gemeinsam mit den Masken auch eine Anleitung, was beim Tragen zu beachten ist.

Mehr Informationen zur FFP2-Maskenpflicht gibt es auch auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums www.stmgp.bayern.de.

Darüber hinaus wird derzeit auch eine Verteilaktion für FFP2-Masken für pflegende Angehörige vorbereitet. Landrat Manuel Westphal hat die Gemeinden gebeten, dabei zu unterstützen. Alle Informationen dazu wird das Landratsamt in den nächsten Tagen bekannt geben.

„Die FFP2-Masken können im Vergleich zu den Alltagsmasken nicht selbst hergestellt werden und liegen preislich auch höher. Aus diesen Gründen ist die Aktion, solche Masken mit höherer Schutzwirkung an Bedürftige kostenlos zu verteilen, mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht sehr wichtig. Ich bedanke mich auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die die Versandaktion in kurzer Zeit ermöglicht haben, so dass den betroffenen Personen zeitnah FFP2-Masken zur Verfügung stehen“, so Landrat Manuel Westphal.




Informationen zur Corona-Online-Impfregistrierung

Eine Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung ist derzeit auch im Landkreis Weißenburg -Gunzenhausen nicht möglich. Das Impfzentrum Altmühlfranken bittet Impfwillige, sich ausschließlich online zu registrieren und informiert gemeinsam mit dem Landratsamt über das Portal.

(LRA) Anfang dieser Woche war es zum ersten Mal möglich, Impftermine für die erste Priorisierungsgruppe am Impfzentrum Altmühlfranken zu vereinbaren. Die 200 möglichen Impftermine waren innerhalb von zwei Tagen vergeben. Die Nachfrage nach den Terminen war sehr hoch, so dass in den ersten Tagen täglich eine vierstellige Anzahl an Anrufern versuchte, die Hotline des Impfzentrums zu erreichen.

Das Telefonnetz des Klinikums Altmühlfranken, das auch der Betreiber des Impfzentrums ist, war deswegen zeitweise überlastet. Aufgrund der Erfahrungen der ersten Tage wird die Hotline personell verstärkt. Die Telefonhotline des Impfzentrums ist Montag bis Freitag von 09.00 bis 17.00 Uhr besetzt.

Leider ist derzeit keine Terminvereinbarung möglich, da nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht. In Zukunft erfolgt eine Terminvereinbarung ausschließlich über das kürzlich freigeschaltete Registrierungsportal des Freistaats Bayern www.impfzentren.bayern. Impfwillige können sich hier online registrieren und werden entsprechend der in der Impf-Verordnung angegebenen Priorisierungsgruppen aufgenommen. Das Impfzentrum Altmühlfranken hat keinerlei Einfluss auf diese Priorisierung. Sobald wieder Termine am Impfzentrum Altmühlfranken zur Verfügung stehen, werden die registrieren Personen der aktuellen Priorisierungsgruppe per E-Mail benachrichtigt und können einen Termin am Impfzentrum vereinbaren. Bitte beachten Sie dafür auch immer den Mailangang in Ihrem Spam-/oder Junk-Mail-Ordner.

Für die Online-Registrierung ist eine E-Mail-Adresse sowie eine Handynummer erforderlich. In wenigen Schritten ist die Registrierung abgeschlossen. Leider ist es nicht möglich, gleichzeitig mehrere Personen mit einer E-Mail-Adresse zu registrieren. Deshalb muss in diesen Fällen eine zweite E-Mail-Adresse oder die E-Mailadresse eines Verwandten oder Bekannten angegeben werden. Nach erfolgter Impfung wird die verwendete E-Mailadresse zeitnah wieder für weitere Registrierungen freigeschaltet. Wer keine Möglichkeit hat, sich online zu registrieren, kann notfalls die Hotline des Impfzentrums (09831 52-2041) nutzen. Hier kann es aber zu längeren Wartezeiten kommen. Ein Vorteil, früher eine Impfung zu erhalten, ist mit der telefonischen Registrierung nicht verbunden.

Personen, die nicht der ersten Priorisierungsgruppe angehören, erhalten durch die Registrierung zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls keinen früheren Impftermin. Die Priorisierung erfolgt durch die Software streng nach der Impf-Verordnung und ist nicht zu beeinflussen.

„Leider sind wir bei der Terminvergabe von den Impfstofflieferungen abhängig. Derzeit können keine weiteren Termine am Impfzentrum vergeben werden. Die Registrierung impfwilliger Personen ist ein wichtiger erster Schritt, sobald wieder Termine zur Verfügung stehen, werden Sie über das Onlinesystem benachrichtigt. Wir können den Unmut nachvollziehen, der sich gerade auch durch lange Wartezeiten an der Telefonhotline des Impfzentrums ergibt“, bitten Landrat Manuel Westphal und Klinikvorstand Christoph Schneidewin um Verständnis und führen weiter aus: „Ein Anruf bei der Hotline des Impfzentrums ist derzeit nur notwendig, wenn keine Möglichkeit besteht, sich online registrieren zu lassen. Wir hoffen, dass bald wieder Impfstoff zur Verfügung steht, so dass weitere Termine zur Impfung vereinbart werden können. Seit dem Impfstart konnten wir bereits mehr als 1.000 Personen der ersten Priorisierungsgruppe impfen.“




Einmietbetrüger unterwegs

In einem Pappenheimer Hotel  mietete sich im Dezember 2020 ein 36-jähriger Mann für 8 Tage ein Zimmer in einem Hotel in der Innenstadt. Beim Verlassen des Hauses erklärte der Gast, dass er erst noch auf sein Gehalt warten müsse und dann die fällige Rechnung überweisen würde.

Dies geschah jedoch bis Mitte Januar 2021 noch nicht, bei den polizeilichen Ermittlungen hat sich herausgestellt, dass Anmieter ds Hotelzimmers schon mehrfach mit der gleichen Betrugsmasche tatauffällig war. Dem Hotelier entstand ein Schaden im mittleren dreistelligen EURO-Bereich. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Einmietbetruges eingeleitet.




Modl Medical verkauft FFP 2-Masken auf dem Volksfestplatz

Auf der Lach in Pappenheim (Volksfestplatz) wo auch der Testcontainer der Firma Modl Medical seit einigen Wochen steht, werden morgen am Freitag, 15. Januar2021 die ab kommendem Montag vorgeschrieben FFP2 Masken frei verkauft. Der Verkauf geht von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Masken gibt es einzeln und im Gebinde zu 10, 20, 30, 40, 50 und 100 Stück.

Die von Firma Modl Medical verkauften Masken sind von bester Qualität in natürlich CE-Zertifiziert. Es ist nur Kartenzahlung möglich.




Unfälle bei Schnee und Eis

Zwei Verkehrsunfälle hatten die Beamten der Polizeiinspektion Treuchtlingen auch im Bereich Pappenheim bei winterlichen Straßenverhältnissen am 12.Januar 2021 aufzunehmen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.

Ein Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro entstand, als eine 21-jährige Fahrerin auf der Staatsstraße Str. 2230 in Richtung Pappenheimer fuhr. Als ihr ein Schneepflug entgegenkam bremste die Frau ab und machte Lenkbewegungen, die dazu führten, dass ihr Pkw ins Schleudern geriet und an der Schutzplanke entlangschrammte. Es entstand ein Schaden von ca. 3.000 EURO.

Nichtangepasste Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn war dann um 16:30 Uhr in Bieswang die Unfallursache, als gegen 16:30 Uhr ein 31-jähriger Mann mit einem SUV die Rosengasse befuhr. Dort geriet es laut Polizeimeldung „auf schneebedeckter Fahrbahn aufgrund nicht den Witterungsverhältnissen angepasster Geschwindigkeit ins Rutschen“. Dabei stieß er mit seinem schweren Fahrzeug gegen das Hecke eines am Straßenrand ordnungsgemäß geparkten Kleinwagens, der gegen einen Gartenzaun geschleudert wurde und anschließend entgegen der Fahrtrichtung auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Beide Unfallfahrzeuge wurden erheblich beschädigt und auch zwei Zaunfelder sind ramponiert.